E.T. - Der Außerirdische - Kritik

E.T. the Extra-Terrestrial

US · 1982 · Laufzeit 115 Minuten · FSK 6 · Science Fiction-Film, Abenteuerfilm, Drama · Kinostart
Du
  • 10

    Im Rahmen meiner Revisions-Aufräum-Aktion stufe ich E.T. von 9.0 auf 10 herauf. Das ist der allererste Film, den ich im zarten Alter von 4 Jahren zusammen mit meiner Schwester und meiner Mutter im Kino sah.

    Im Nachhinein betrachtet würde ich mal sagen, dass dieses Event damals den Grundstein für meine Liebe zum Kinofilm gelegt hat. Meine Schwester und ich waren fasziniert und tieftraurig nach dem Kinobesuch und wir weinten wie die Schlosshunde. Und unsere Mama kaufte uns damals ausnahmsweise und außer der Reihe direkt nach dem Film E.T. Figuren. Dadurch war E.T. dann eben doch nicht ganz weg, zurück auf seinem Planeten, sondern bei uns - in unseren Händchen.

    Ich habe mir in aller Regelmäßigkeit E.T. im Laufe der Jahrzente immer wieder angesehen - und er hat kein bisschen seiner Strahlkraft verloren. Die Story, die so dem Traum eines Kindes hätte entsprungen sein können, die Kamera - für damals grandios, die Regie durch Meister Spielberg und gute schauspielerische Leistungen, gekrönt durch einen wundervollen Score von Meister John Williams - einfach klasse.

    Sehr schön finde ich auch die Special Edition, die zum zwanzigsten Geburtstag von E.T. erschien. Diese beinhaltet neue, damals rausgeschnittene Szenen, die dank CGI nun funktionieren.

    Ich glaube, durch meinen persönlichen Bezug zu diesem Film bin ich noch subjektiver, als bei anderen Filmen - aber das ist auch okay so. Ich kröne diesen Film nun zu meinem Lieblings-Kinderfilm und vergebe die 10.

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    • Vielleicht ist mein eher maues Urteil der Tatsache zuzuschreiben, dass ich den Film jetzt - 35 Jahre nach seiner Entstehung - zum ersten Mal gesehen habe.
      Mir ist das alles ein bisschen zu wenig, zu wenig Dramatik, alles nur angedeutet, nichts zu Ende gedacht, so etwas wie ein Fragment, Neverending Story finde ich weitaus besser...

      • 8 .5
        Der Siegemund 11.06.2017, 18:57 Geändert 14.06.2017, 09:46

        Genau 35 Jahre ist es her als "E.T. - der Außerirdische" zunächst in die US-Kinos kam und dann 6 Monate später nach Deutschland. Mit meinen gerade 8 Jahren war ich natürlich genau die Zielgruppe, der kleine Junge aus der 2. Klasse einer Grundschule. Ich war das perfekte Merchandising Opfer.

        Auf zum ersten Kinobesuch meines Lebens.

        Ich kann mich genau erinnern, wie ich mich gegruselt habe, wie ich gezittert habe und mein Pippi gerade halten konnte. Da meine Mutter und ich zu spät ins Kino kamen, habe ich gar nicht die Landung des Raumschiffs mitbekommen.

        Mein Film beginnt also mit dem typischen Bild: Familie und Freunde sind an einem Abend, wohl am Wochenende, um einen Tisch versammelt und spielen ein Brettspiel, nicht irgendeins, sondern es war Hero Quest. Da hat übrigens "Stranger Things" seinen Anfang geklaut. Hero Quest spielte ich natürlich auch, weshalb diese Szene schon gefühlt extrem immersiv war. Neu waren für mich die Pizzakartons des Lieferservice. Sowas war Anfang der 80er in Deutschland noch nicht so verbreitet. Elliot ist vielleicht ein wenig älter als ich, aber ich habe mich sofort wie er gefühlt. Ich wollte wissen was das da draußen im Schuppen war, auch wenn ich meinen Pippi kaum halten konnte. Draußen ist es schon dunkel. Da ist etwas auf der Erde gelandet, was nun im Schuppen ist. Und dann als ich E.T. sah musste ich laut loslachen.

        Was macht man mit einem solchen Außerirdischen? Was kann der alles?
        Kann der so sprechen, dass ich ihn verstehe? Was mach ich, wenn wir uns nicht verständigen können? E.T. sprach nicht und zum ersten Mal erlebte ich die Anwendung von nonverbaler Kommunikation über Gesten. Die Lehre, die ich daraus zog war "begegne fremdartigen und noch so hässlichen Wesen friedlich und versuche irgendwie zu kommunizieren, auch wenn dir alles rätselhaft erscheint". Das war für mich wie Völkerverständigung. Irgendwie hatte ich da als Kind kein Xenophobie, auch wenn mir die Haare zu Berge standen, dass so eine Kommunikation missverstanden werden könnte und es plötzlich um mich geschehen war. Doch E.T. merkte man sofort an, dass er eigentlich tollpatschig ist, so dass man nicht auf die Idee kommen könnte, dass das Wesen böse ist, während die Erwachsenen darin direkt eine Gefahr sehen. Man könnte krank davon werden und wer weiß welche Waffen das Wesen bei sich hat. Die Regierung war E.T. auf der Spur und nun ist E.T. gefährdet und muss gerettet werden. Das ist der Moment, wo man als Kind eingeimpft bekommt "Pass auf, die Regierung kann sehr böse sein".

        Es folgt eine Riesenaufregung und die Szene, die niemand vergisst: Elliot hebt mit seinem BMX-Rad ab und fliegt durch den Himmel. Vorne im Fahrradkorb sitzt E.T. und beide fliegen sie am großen Vollmond vorbei.

        Dann folgt der Klischee beladene weitere Ablauf, der Jagd der Regierung nach dem Alien, was für damals wohl eine neuartige Story war, es sei denn man sieht Referenzen bei "King Kong", der eigentlich auch keinem was böses wollte, aber so in die Enge getrieben wurde, dass er gefährlich werden musste.

        E.T. will nachhause und als es am Ende soweit ist, habe ich das Pippi in den Augen und warte noch heute darauf, dass mich E.T. noch einmal besucht.

        Habe heute übrigens einen 11 jährigen gefragt, ob er E.T. gesehen hat. Er hat ihn gesehen und sehr gut gefunden, auch wenn er sehr traurig war. Das zum Thema "altbackene Effekte" und zu langsam für die Kids von heute!

        Sehenswerte 7 Punkte + 2 Nostalgiepunkte = 9 Punkte

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        • 8

          Ja, ich gebe es zu: Gestern Abend habe ich zum ersten Mal in meinem Leben E.T. gesehen. Ich war wirklich gespannt, ob der Film alles erfüllt, was ich von ihm gehört habe. Ich schloss den kleinen Außerirdischen sofort in mein Herz. Leider empfand ich den Film manchmal als ein bisschen langatmig. Dennoch machten die einfach genialen Szenen mit E.T., bei denen ich mich schlicht nicht mehr halten konnte vor Lachen, das wieder wett. Der Film versprüht seinen Charme und hat das gewisse etwas ;)
          Insgesamt hat "E.T." mir super gefallen und er ist definitiv eine und auch mehrere Sichtungen wert ;)

          • 10
            Sternenkind68 17.05.2017, 23:57 Geändert 18.05.2017, 06:16

            Fly me to the moon...

            Mit meinem mittlerweile 800. Kommentar möchte ich einen ganz besonderen Film ehren, den ein gewisser Steven Spielberg inszeniert hat.
            "E.T." schafft es tatsächlich, nachdem ich ihn Jahrzehnte lang nicht gesehen habe, mich einzufangen.
            Plötzlich war ich wieder Kind, fand mich im Kinosessel wieder, wie ich staunend, mit offenem Munde und tränendem Auge da saß und die Bilder an mir vorbei zogen...
            So viele unvergessliche Szenen...
            Das ist für mich ein Klassiker seines Genres, er hat so viele unvergessliche Szenen und funktioniert auch heute noch.

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            • 10

              Wieso ist Steven Spielbergs E.T. eigentlich ein Meisterwerk? Weil der Film etwas besitzt, dass nur wenige von sich behaupten können. Er hat die Magie. Die Magie jeden zu erreichen, egal ob noch Kind oder schon Erwachsener. Berühren dürfte der Film wirklich jeden, so auch mich bei der erneuten Sichtung. Ein Kind mag dabei vielleicht die Emotionen empfinden oder sich einfach unterhalten fühlen. Eigentlich spricht der Film aber sehr erwachsene und auch düstere Themen an. Ein Beispiel wäre die Kritik an Tierversuchen oder generell "moderner" (1982) Wissenschaft.

              Die Erzählweise ist hier auch etwas besonderes: Bis gegen Ende sieht man kein Gesicht eines Erwachsenen, außer das der Mutter. Das mag symbolisch für die Kindheit stehen, in der Elliot sich noch befindet. Ein weiteres Beispiel wäre der Schlüsselbund. Immer wird er im Close-Up in den Taschen der Wissenschaftler gezeigt. Dies soll die Autorität und Macht dieser Personen zeigen. Sie meinen, mit E.T. machen zu können, was sie wollen.

              Den Soundtrack muss man bei diesem Film natürlich auch noch speziell herausheben. Dieser stammt nämlich vom Meister der Filmmusik, John Williams. Die Musik ist zu jeder Zeit präsent und passend. Ohne diese Untermalung wäre der Film nicht das Meisterwerk, das er ist.

              FAZIT: Eines von Spielbergs Meisterwerken und ein zeitloser Klassiker. Ein Film, der bei Betrachtern jeden Alters funktioniert und mit einer der besten musikalischen Untermalungen der Filmgeschichte ausgestattet ist. Außerdem ist es ein Film, der nicht jedes einzelne Detail erklärt, sondern auch genügend Interpretationsspielraum zu Mitdenken lässt.

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                kinoversion ist eindeutig besser...

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                  RoboMaus 10.01.2017, 16:08 Geändert 12.01.2017, 07:00

                  *pust* .....ein feuchtes Tuch wäre besser gewesen - so dauert es ein Weilchen, bis sich die Staubwolke verzogen hat und das Cover sichtbar wird: 'E.T. - Der Außerirdische'. *hust* .....ich suchte eigentlich etwas anderes, aber den habe ich auch schon sehr lange nicht mehr gesehen.

                  E.T. hat vor allem eines, das andere Alien-Filme nicht haben: Charme. Der kleine Kerl mit dem Watschelgang und den Entenfüßen ist harmlos, lieb, tollpatschig und vollbringt Wunderbares - kurzum: ein echter Sympathieträger. Der Plot lebt vom Prozess der Begegnung/Annäherung von E.T. mit ein paar Kindern, und der Art wie E.T. sich auf der Erde zurechtfindet und versucht, nach Hause zu "telefonieren". Erst im letzten Drittel kommt etwas Dramatik auf, teils tränengerecht, doch über knapp zwei Stunden kann es zu Ermüdungserscheinungen kommen.

                  In heutiger Zeit ist E.T. eher ein Fantasy-Kinderfilm, und zwar für kleine Kinder. Die Faszination, die damals Kinogänger aller Altersklassen erfasste, dürfte heute wohl ab etwa 9-10 Jahren verflogen sein. Die Effekte wirken trashig, und der Plot streckenweise zu langatmig, als dass von heutigen Standards geprägte, ältere Kinder so etwas noch interessant finden (bis auf Ausnahmen natürlich).

                  Sechs Nostalgiepunkte für den knuffigen Außerirdischen mit Heimweh.

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                    elendig langweilig und einen dummen ET on top

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                      Andron 01.01.2017, 05:21 Geändert 01.01.2017, 05:25

                      1982 für die "Zielgruppe (FSK 6)" vermutlich der Hit, "...wir hatten damals ja nix...", aber wenn man den Film im Jahr 2017 das erste Mal sieht, mehr als überbewertet...

                      Und dann noch dieses häßliche, wie eine Ente watschelnde Ding...

                      Guter Ansatz und Vorbild für die geniale Serie "Stranger Things", aber heutzutage schon ziemlich schräg....

                      PS: Amüsant, Drew Barrymore mit 6 Jahren.... ;-)

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                      • 9

                        Meisterwerk! Gestern nach sehr langer Zeit endlich mal wieder gesehen. Was soll man sagen, der Film altert nicht. Spielberg zeigt einmal mehr, dass er DER Meister von Beleuchtung und Inszenierung des Unbekannten ist. Dass man bis zum dritten Akt kein Erwachsenengesicht außer das der Mutter sieht ist auch kein Gimmick, sondern versetzt den Zuschauer in den Blickwinkel der Kinder. Die Optik des Films hat nach wie vor etwas magisches und die Geschwindigkeit, in der der Film voran schreitet, ist optimal. Alle Schauspieler funktionieren (manch einer mag sagen Drew Barrymore gibt hier die beste Performance ihrer Karriere ^^) und auch 20 Jahre nach der Erstsichtung kommt einem gelegentlich das Pippi in die Augen. John Williams lieferte - natürlich - wieder einen seiner unzähligen grandiosen Scores. Witzig übrigens, dass als E.T. den Jungen im Yoda Kostüm sieht, sehr flüchtig Yodas Thema erklingt :D.

                        They don't make movies like this anymore...

                        Ach ja btw. SO funktioniert gutes Product Placement! Es fördert die Story des Films und wird nicht einfach belanglos vor die Kamera geklatscht.

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                        • 10
                          Ecto1 12.11.2016, 12:59 Geändert 21.11.2016, 08:24

                          Nach vielen Jahren wollte ich mal wieder nach Hause telefonieren und leider hatte ich nur die damalige Jubiläums-Ausgabe im Schrank, bei welcher Spielberg leider viele Verschlimmbesserungen - wohl im Rausch des George Lucas Fiebers - anbrachte. Seinen CGI E.T. kann sich der gute Herr gepflegt in den Hintern schieben und die zusätzlichen Szenen tragen praktisch nichts zur Geschichte bei.

                          Dennoch hat der Film für mich überraschenderweise nichts an Faszination verloren, da er eine perfekte Komposition an Emotionen darstellt. Auf einen Schlag war ich wieder ein Kind, welches John Williams an die Hand nimmt um durch die 80er Jahre Perspektive des jungen Spielbergs zu führen. Und im Gegensatz zu retro-Filmen und Serien welche nur Kopien der damaligen Zeit verkörpern, bekommt man hier noch den echten Stoff von damals auf die Sinne geballert.

                          Überrascht war ich wie düster der Film an mancher Stelle ist und wie hervorragend er auch in meinem Alter noch funktioniert. Was für ein Flash dass damals gewesen sein mag, als man das Ding vor über 30 Jahren das erste mal über den Schirm gejagt hat. Ich konnte mich jedenfalls nahe heran fühlen an diese Zeit und bei zwei Schlüsselszenen kullerte tatsächlich etwas Flüssigkeit über die Backen - ich bin ja auch nur ein Mensch.

                          E.T. verzeiht man dank seiner Qualitäten und der zeitlosen Geschichte auch die etwas angestaubten Flug-Einlagen, welche durch den pompös-schönen Soundtrack aber noch immer eine unglaubliche Kraft besitzen. Und wenn das Ende kommt, die Tür sich schliesst und nur noch das Herz des kleinen Besuchers durchscheint, kann man nur noch sagen: "Alles richtig gemacht Steven!!"

                          Damals einer meiner Lieblingsfilme und meine erste Sichtung seit vielen, vielen Jahren. Wie konnte ich Dich nur vergessen? Und wie schnell hast Du wieder mein Herz erobert!? Ich muss mir aber schleunigst die Blu-Ray mit der damaligen original-Version holen, bevor dieses aufgefrischte Werk die Erinnerung verdrängt, die mich bei dieser Sichtung wohlig wärmend begleitet hat.

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                          • 8

                            Ist einfach ein Kult, der selbst als Erwachsener noch Spaß macht.

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                            • 8 .5

                              Dieser perfekt komponierte, unverwüstliche Popcorn-Klassiker brachte nicht nur den Kinderfilm wieder auf die Agenden der großen Studios, sondern ist auch heute noch eine große Wundertüte archetypischer Emotionen. Ihr werdet lachen, leiden, fluchen und weinen - ihr werdet wieder zum Kind, wenn ihr E.T. schaut.

                              Spielberg zentriert den Blick seines, lt. eigener Aussage "persönlichsten Film" konsequent auf Familie und die Sicht seiner kind- bzw .jugendlichen Protagonisten. Erst am Ende dürfen andere Erwachsene in diesen Kosmos einbrechen und bekommen ein Gesicht spendiert. Der hässliche, glitschige Außerirdische ist die perfekte Verkörperung überwundener Kinderängste, seine Superkräfte an die Bedürfniswelt von Kindern angepasst. Alles stimmt, alles macht Sinn. E.T. hat Herz Seele. köpchen und eine Botschaft. Großes Kino.

                              • 9

                                E.T., das ist die Geschichte der Kindheit, der Sehnsüchte und der Freundschaft, die durch einen Außerirdischen erscheint. Es ist kurz gesagt auch die Essenz der Kindheit, die Spielberg mit diesem Film facettenreich eingefangen hat. Es ist in Spielbergs Schaffen des weiteren nichts anderes als das Herz. Es ist ein Film über die Einsamkeit, die Familien, zerbrochene Familien, über die Abwesenheit der Väter, die eine Lücke in der Familie hinterlassen haben, die noch nicht gefüllt wurde. Spielberg schildert seinen Film einfühlsam und vor allem mit großen neugierigen Augen für alles, was dort auf der Leinwand passiert. Es ist ein Film, der von einer optimistischen Naivität durchströmt wird, die Antagonisten eher schleierhaft bleiben (auch wenn Spielberg diese Verschleierung der Gesichter im Verlaufe der Handlung auch aufhebt und seine Antagonisten vermenschlicht in Form von Peter Coyote).

                                In "E.T." geht Spielberg dazu sehr bewusst mit der Größe, der Darstellung des Großen und des Kleinen um, was sich besonders zu Beginn zeigt, wenn er die Geschichte über die Details erzählt und die Geschichte dadurch mysteriös wird, beinahe mythisch, da Spielberg sie im Schatten hält, keine klaren Konturen abzeichnet in den Bildern. So bleiben die Erwachsenen nur Silhouetten in der Nacht, Gespenster und böse Geister, die so übermächtig erscheinen (und markiert werden durch einen Schlüsselbund an der Hose), womit für uns auch klar erkennbar wird, dass Spielberg aus der Perspektive der Kleinen erzählt. Er erzählt aus der Perspektive der Kinder und so ist "E.T." auch Spielbergs wahrhaftigster Film, weil er das Aus-den-Augen-der-Kinder-sehen am konkretesten umsetzt. Eigentlich sogar zum Prinzip seines Films macht. Des weiteres ist dieses Werk auch einer dieser großen kleinen (mythischen) Vorstadtfilme, die von den Suburbs der 80er-Jahre erzählen, in denen eine nostalgische Sehnsucht steckt. Fast schon hat dieser Film dann auch, in seinen schönsten Momenten, etwas tranceartiges zu bieten, Momente, in denen man sich der Magie dieser Welt hingeben will, sich ganz auf diese Welt einlässst und sich in ihr verliert. Schlichtweg ist es ein Werk, das voller Sanftmut und Liebe steckt. Es liegt eine Liebe für jeden Moment vor. Spielberg verleiht jedem Moment eine besondere Magie, mag dieser noch so klein sein und das macht diesen großen kleinen Film aus. Dieser Film ist ein Kinomärchen, das man glauben muss, um es zu fühlen und an dessen Ende man einfach nur mit einem offenen Herzen staunen möchte.

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                                  Hab die letzte halbe Stunde vor lauter Tränen gar nicht richtig mitbekommen, mich aber trotzdem mal an eine Kritik gewagt:
                                  [...]
                                  Im Kino geht es immer um den Menschen. Nun gibt es jene Regisseure, die den Menschen der Form unterordnen. Nicolas Winding Refn zum Beispiel. Oder Zack Snyder. Andere Regisseure wiederum ordnen den Menschen der Handlung unter. Christopher Nolan zum Beispiel. Und dann gibt es diese Regisseure, die sowohl Form als auch Handlung dem Menschen unterordnen. James Cameron, Tim Burton und auch Steven Spielberg.

                                  In „E.T.“ ordnet Spielberg nun tatsächlich den ganzen Film seinen Charakteren unter. Die Erzählung des Filmes findet aus der Sicht der Kinder statt, dementsprechend schneidet die Kamera vieles ab, bleibt auf weniges Details zentriert. Dementsprechend sind aber auch die Emotionen deutlich höher. Spielberg trägt hier ganz dick auf, die bösen Erwachsenen stapfen Darth Vadrig durch die Landschaft, die Hochgefühle in Gegenwart E.T.s werden von John Williams phänomenalem Score mit wuchtigem Pathos unterfüttert. „E.T.“ ist purer Eskapismus, ein fluffiger Film, der zugleich zu Herzen geht.
                                  [...]
                                  Vollständige Kritik auf https://aboutthepictures.wordpress.com/2016/07/15/e-t-der-ausserirdische/#more-139

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                                    Brüste mich ja damit, täglich Kritiken veröffentlichen zu wollen. Habe nun aber die letzten beiden Tage nichts geschrieben und werde auch heute nichts bringen, hat mit einem Theater Besuch und einer darauf folgenden Schlafstörung zu tun.^^
                                    Hab mir dafür jetzt ein ganz wundervolles Programm für die nächsten Tage gesetzt:
                                    15.07 - E.T.
                                    16.07 - Her
                                    17.07 - Das fünfte Element
                                    18.07 - Lucy
                                    19.07 - A most violent Year
                                    20.07 - Babel
                                    21.07 - Batmans Rückkehr
                                    22.07 - Independence Day 2 oder Anonymus
                                    23.07 - Der letzte Mohikaner

                                    Daraufhin kommen dann erstmal für sechs Wochen keine Texte, Ausnahme ist der 04.08, an dem eine Review zum Ultimate Cut von Batman v Superman erscheinen wird.

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                                      E.T. ist ein schöner Klassiker, der eine herzerwärmende Geschichte rund um ein auf der Erde gestrandetes außerirdisches Wesen erzählt und vor ikonischen Kinomomenten nur so strotzt!

                                      • Was vor knapp 30 Jahren süß und putzig war,
                                        wirkt heute grotesk und komisch

                                        der Uncanny-Valley Effekt lässt grüßen !

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                                          Vor kurzem mal wieder gesehen. Find ihn nicht mehr so toll wie früher, den kleinen Außerirdischen hab ich aber immer noch gern.

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                                            Ein Klassiker, den man einfach gern haben muss.

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                                              Meine Kindheitserinnerung :) Habe ihn früher geschätzte 100 mal gesehen und habe ihn immer geliebt. Sehr berührend. Sehr süß gemacht und toll inszeniert. Ist zwar schon alt aber trotzdem immer noch super ! E.T. ist rührend, E.T. ist schön :)

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                                                Riesengroßer Broken Kinogeschichte!!!
                                                Wem dieser Film nicht gefällt, dem ist Cineastisch sowieso nicht mehr zu helfen.
                                                Der sollte dann schnellsten nach Hause Telefonieren.
                                                Ein Meilenstein und Meisterwerk!

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                                                  https://www.youtube.com/watch?v=ge9QNcQ759E

                                                  Thörless rappt den Film recht stimmig und fesch zusammen "GESTATTEN SIE..."?

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                                                  • 8 .5

                                                    Ein Film, der auch nach über 30 Jahren nichts von seinem Charme verloren hat. Der Cast ist sympathisch, der Außerirdische auch und das tröstet über die wenigen Logiklöcher hinweg. Tipp: Griffbereite Taschentücher helfen besonders gegen Filmende.

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