Ein Dorf sieht schwarz - Kritik

Bienvenue à Marly-Gomont / AT: The African Doctor; Chez nous a Marly-Gomont

FR · 2016 · Laufzeit 96 Minuten · FSK 0 · Komödie · Kinostart
Du
  • 6

    Seyolo Zantoko und sein Mut, der französischen Provinz in den 70er Jahren die Stirn zu bieten, hat das Zeug zur Heldengeschichte. Aber für uns weiße Europäer ist die Komödienform wahrscheinlich die erträglichere. [Barbara Schweizerhof]

    • 2

      So unglaubwürdig diese lahme, sehr vorhersehbare Klamotte [Ein Dorf sieht schwarz] wirkt, man muss es sich vielleicht als Psychogram der französischen Provinz vorstellen, die eifrig Marine Le Pen wählt. [Günter H. Jekubzik]

      • 6 .5

        Ein Dorf sieht schwarz trägt das Herz am rechten, also dem linken, Fleck. Und das ist in Zeiten abnehmender Toleranz manchmal wichtiger, als ein stringentes Drehbuch mit punktgenauen Gags. [Andreas Fischer]

        • 5

          Zwar zeigt Ein Dorf sieht schwarz, wie sich persönliche Beziehungen entwickeln, doch die Figuren und deren Handlungen bleiben scherenschnitthaft und stereotyp. [Marguerite Seidel]

          • 7 .5

            Der französische Spielfilm “Ein Dorf sieht schwarz” (OT: “Bienvenue á Marly-Gomont”, Frankreich, 2016) ist ein typischer Feel-Good-Movie, der es aber schafft seine Figuren nicht ins Lächerliche zu ziehen und gut platzierte Gesellschaftskritik einzubauen.

            1
            • 8

              Natürlich ist Julien Rambaldis Film über einen aus Afrika stammenden Arzt, der 1975 eine Praxis in der französischen Provinz übernimmt, hochaktuell. Trotzdem erhebt Rambaldi nie den Zeigefinger. Sein Plädoyer für Toleranz besticht stattdessen durch eine heitere Leichtigkeit und eine feine Ironie. [Sascha Westphal]

              • 7
                Programmkino.de 23.03.2017, 10:08 Geändert 23.03.2017, 10:08

                Die schönsten Momente hat die mit Kostümen, Tapeten und Frisuren der 1970er-Jahre ausgestattete Komödie Ein Dorf sieht schwarz, wenn Zantoko in die Offensive geht und sich mit den Bauern gemein machen will. [...] In Frankreich avancierte die amüsante und rührende Integrationskomödie von Regisseur Julien Rambaldi mit mehr als einer halben Million Zuschauern zum überraschenden Sommerhit. [Christian Horn]