Einsam, Zweisam, Dreisam - Kritik

Threesome

US · 1994 · Laufzeit 93 Minuten · FSK 16 · Komödie, Drama · Kinostart
Du
  • 8

    EZD ganz sicher einer dieser Filme die ich eine zeitlang sehr oft, sehr gerne gesehen habe. Ich finde den Film einfach zu 100% sympathetisch mit seiner damals schon eher sehr seltenen Kombination in einem Film. Die drei Protagonisten sind Stimmig und harmonisch.
    Auch über 20 Jahre später kann man sich den Film immer noch geben und er ist nach wie vor kurzweilige Unterhaltung.

    R.i.P Alexis Arquette!

    8
    • 8 .5

      super Film mit einer super Story !!! gefall mir sehr

      • 5

        Steril und us-typisch bigott. Dialoge wie aus dem Leistungskurs Soziologie. Wäre als Theaterstück besser. Nervigste Nebensache: Noch nie war eine Frisur so deplatziert und dämlich wie die von Stuart.

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        • 8 .5
          Johannes Jarchow 12.09.2015, 00:24 Geändert 24.05.2016, 21:00

          http://queermdb.de/film/threesome-1994.html

          Ich liiiiiiiebe, liiiiiiiiiiebe, liiiiiiiiiiiiiebe diesen Film!!

          Ich erinnere mich bis heute, wann und wie ich den das erste Mal gesehen habe. 1995 und ganz zufällig. Meine Eltern haben sich eine Premiere-Box ausgeliehen. Spät nachts wollte ich mir die berühmten Premiere-Softcores "anschauen". Stattdessen kam aber HEAVENLY CREATURES, was mich zunächst enttäuschte, bis mich der Film richtig packte. Danach dann THREESOME - eigentlich wollte ich ausschalten und ins Schlummerland abhauen. Aber das war mir unmöglich. OMG! Als ungeoutetes, verunsichertes, selbsthassendes, kleines Menschlein war das wie eine kurze Erleuchtung: Wird schon irgendwie, irgendwann gutgehen (zugegeben: die Hoffnung und der Mut verließen mich ziemlich schnell wieder). Am frühen Morgen bin ich dann ins Bett getorkelt, müde, benommen, glücklich, den besten Filmabend meines Lebens für immer in der Erinnerungsbibliothek gespeichert. Das war wohl der erste Herzschlag meiner großen Liebe für das Queer Cinema. Meine Selbstliebe entdeckte ich erst sechs Jahre später.

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          • 6 .5

            wenn man gar nicht weiß was ein erwartet funktioniert der bestens...die drei machen aber auch echt laune!

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            • 5 .5

              Nicht besonders gut, setzt der Film aber durch die Problematik der sexuellen Orientierung einen anderen Schwerpunkt als das üblicherweise der Fall ist. Dadurch kommt etwas mehr Schwung rein und man kann sich den Film allein schon deshalb ansehen.

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              • 6
                moviee 17.11.2011, 15:36 Geändert 30.03.2015, 23:34

                Eine mal ganz andere Liebeskomödie. Alex verliebt sich in Eddy. Der hat sich aber schon in Stuart verliebt. Und der wiederum schwärmt für Alex. Allein diese Konstellation ist der Inhalt dieses Streifens. 'Threesome' erzählt die Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft, in der es fast nur um Gefühle und Sex geht. Die drei Charaktere sind zwar liebevoll gezeichnet, letztlich fehlt aber dennoch der letzte Biss. Nichtsdestotrotz ist 'Einsam, Zweisam, Dreisam' eine charmante und nette Liebeskomödie, die allerdings ein wenig den Anschein eines B-Movies erweckt.

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                • 8
                  Andy Dufresne 17.11.2011, 10:38 Geändert 06.05.2015, 05:13

                  In seinem Genre ist der Film ganz sicher einer der besten die es gibt.

                  Er ist witzig ohne Fäkalhumor, er deutet die Dinge nicht nur verschämt an sondern zeigt sie relativ offen und er geht bereitwillig und lebensbejahend auf wichtige Themen (sexuelle Orientierung, Freundschaft oder Liebe, wie will ich sein, mit wem will ich sein) ein.
                  Das ist ziemlich viel für eine "Sexy College Komödie".

                  Und er ist so Neunziger, dass es eine reinste Freude ist :)

                  8
                  • 5

                    Kam einem damals im Kino ausgesprochen unverkrampft und amüsant vor, hält einem zweiten Blick aber nicht nur wegen Stephen Baldwins abscheulicher Frisur nicht stand: Zwar sind Andrew Flemings College-Erinnerungen tatsächlich konsequent in der Auslotung sexueller Sehnsüchte, aber nachdem die Grundkonstellation klar ist, muss sich der Film ganz schön anstrengen auf der Suche nach Plot Points. Das Abfeiern der selbsternannten Drei-Personen-Elite nutzt THREESOME für unangenehm zynische Gags. Und wenn Fleming sich allen Ernstes in Relation zu JULES & JIM und Rohmer setzt, ist der Ofen endgültig aus.

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                    • 7 .5

                      Einsam, zweisam, dreisam, ist eine locker leichte, unverkrampfte Beziehungskomödie, die ihren Witz aus den charmanten Figuren (Alex, Stuart, Eddie) und den erfrischend frechen Dialogen bezieht. Dabei driftet der Film zum Glück nie in albernen Pennälerhumor ab. So offenbaren sich zwischen der Dreierkonstellation Sehnsüchte, Lust und sexuelle Erfahrungen, aber daraus resultierend auch der Frust. Ein schöner Film, der einen zurück in die 90er Jahre katapultiert.
                      Im Übrigen waren das damals für Stephen Baldwin noch goldene Zeiten, denn da war sein filmisches Schaffen meist ohne große Bedenken als sehenswert oder zumindest als gutes Mittelmaß einzustufen. Heut zu tage drückt er sich ja vorwiegend in Abfallproduktionen herum. Tja, für manche lief es früher eindeutig besser.

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                      • 7 .5

                        Man muß schon lange zurück denken um sich zu erinnern wann Stephen Baldwin mal in einem guten Film mitgespielt hat.
                        Mit Einsam, zweisam, dreisam war er 1994 wohl auf dem Höhepunkt seiner Karriere die dann doch ziemlich schnell wieder Bergab ging!
                        Von Josh Charles brauchen wir hier (leider) garnicht erst anfangen!
                        Der Film jedenfalls ist ziemlich gut, sehr schwungvoll und hat vom Stil und der Thematik perfekt in die Neunziger gepaßt!

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                        • 8 .5

                          seit meiner kindheit meine lieblingskomödie.

                          stephen baldwin, das faschistenarschloch, distanziert sich heute von diesem film und rennt mit bibel und kreuz und fuchtelnder faust durch die gegend. dabei stand ihm die rolle eigentlich ganz gut...

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                          • 3

                            Eine weitere flott inszenierte Tragikomödie über die so genannte Generation X, in der drei Studenten ihre sexuellen (Zu)Neigungen in einem College erforschen. Das Gefühlswirrwarr produziert dabei verschiedene Konstellationen, bis Lara Flynn Boyle, Stephen Baldwin und Josh Charles es schließlich zu dritt treiben. Da ist der Film dann auch schon wieder vorbei und hat in 90 fürchterlich belanglosen Minuten eine Handvoll dümmlicher Witze und ein, zwei oberflächliche Fragen nach Identität und sexueller Zugehörigkeit in den Raum geworfen – jeden Anflug von Ernsthaftigkeit kommentiert Regisseur Andrew Fleming indes mit albernem Zynismus, während er in Schlüsselmomenten nicht den Mut zu einer gelösten Darstellung aufzubringen bereit ist. Ein schrecklich pubertärer Teenfilm, der sich offenbar sehr erwachsen vorkommt.

                            • 7

                              Routinierte Komödie. Es fehlt leider noch mehr Biss und Mut in der Darstellung. Insgesamt etwas verschenkt.

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                              • 7

                                Knuddelige Coming-of-Age-Komödie um sexuelle Selbstfindung und Beziehungsexperimente.

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