Es war einmal in Deutschland... - Kritik

Es war einmal in Deutschland / AT: Auf Wiedersehen Deutschland; Bye Bye Germany

LU/BE/DE · 2017 · Laufzeit 102 Minuten · FSK 12 · Historienfilm, Komödie, Drama · Kinostart
Du
  • 8

    [Regisseur Sam] Garbarski hat den richtigen Ton getroffen und dem deutschen Kino in seinem Umgang mit dem historischen Greuel zu mehr Haltung verholfen. [Björn Hayer]

    • 5

      So ist diese deutsch-belgisch-luxemburgische Koproduktion [Es war einmal in Deutschland...] schon wegen der puren Menge an Anekdoten zwar nie langweilig, vermittelt aber das Gefühl, dass hier mehr drin gewesen wäre. [Birgit Roschy]

      • 6 .5

        Es war einmal in Deutschland ist eine Melanchomödie, die paradoxe Stimmungen aufnimmt und umarmt. [Martin Schwickert]

        • 3

          Die beiden Geschichten von Es war einmal in Deutschland, das Rat-Pack-haft plumpe Geschäftemachen und das Das Leben ist schön-ferne Märchenerzählen, werden so abwechselnd auf die Länge des Films verteilt, wie der Ballbesitz zwischen Österreich und der BRD in der legendären Schande von Gijon[...] hier [ist es] das Publikum, das sich zu Tode langweilt.[Matthias Dell]

          • 6

            Wieder und leider spielt Bleibtreu [in Es war einmal in Deutschland] alle an die Wand, die Schicksale der Schicksalsgenossen sollen ganz kurz die Grauen des Holocaust anreißen, bleiben aber Randnotizen in einer netten Komödie mit Tiefgang, aus der man mehr hätte machen können. [Günter H. Jekubzik]

            • 5

              So bleibt Es war einmal in Deutschland ein Hybridfilm: Zerrissen zwischen der Sehnsucht zu unterhalten und dem Bestreben, betroffen zu machen - und vielleicht auch zwischen den Anforderungen der gefühlt fünfhundert Filmförderanstalten, die an diesem Film beteiligt sind. [Katja Nicodemus]

              • 7 .5

                Anrührend „melodiös“ erzählt Garbarski [Es war einmal in Deutschland...], ohne zu verharmlosen, zelebriert das Geschichtenerzählen als Lebens- und Überlebenselixier. [Horst Peter Koll]

                • 6

                  Sam Gabarskis Dramödie Es war einmal in Deutschland weiß durch seinen - nicht immer geglückten - Wechsel zwischen Tragik und schwarzem Humor letztlich doch zu überzeugen. [Gabriele Summen]

                  • 7

                    Es fühlt sich so an, als ob alle historisch relevanten Themen des 20. Jahrhunderts aus Deutschland schon verfilmt wurden. Besonders über den Nationalsozialismus und über die DDR wurde viel auf die Leinwand gebracht. Aber ab und zu überraschen deutsche Produktionen mit unbekannteren Themen wie das Drama “Elser” (2015). Was den neuen Film von Sam Garbarski – “Es war einmal in Deutschland” (Deutschland, Luxemburg, Belgien, 2017) – aber besonders macht, ist nicht nur das weitgehend unbekannte Thema, sondern die Gestaltung eines ernsten Themas als Komödie.

                    • 6

                      In seiner Tragikomödie über Shoah-Überlebende, die sich 1946 in Deutschland als Hausierer durchschlagen, tut sich der belgische Regisseur Sam Garbarski schwer damit, den spezifischen Humor der Romanvorlage einzufangen. [Birgit Roschy]

                      • 7

                        Die deutsche Nachkriegszeit, in der es in Frankfurt am Main jüdische Schieber, Immobilienspekulanten und Bordellbesitzer gab, über die man heute nicht mehr spricht, wird in [Es war Einmal in Deutschland] derart humorvoll thematisiert, das dies "Es war einmal..." zum Märchen wird, ganz ohne Schreie und Selbstmorde in der Nacht.

                        • 5

                          Der deutsche Regisseur Sam Garbarski versucht mit komischen und tragischen Momenten Fragen der deutschen Geschichte zu beantworten. Anhand des Kaufmanns David Bermann zeichnet er ein Bild der damaligen Zeit, kann jedoch viele Fragen, die aufgeworfen werden, bis zum Ende nicht beantworten. [Julia Stache]

                          • 6 .5

                            Es war einmal in Deutschland... bietet einen originellen Blickwinkel auf die Nachkriegsversöhnung. [David Rooney]

                            • 4

                              Es war einmal in Deutschland zeigt zu viel Hochglanz und zu wenig Anteilnahme. [Jessica Kiang]

                              • 6 .5

                                Oft mutet Es war einmal in Deutschland zwar wie eine etwas verunglückte Groteske an [...]. Doch immer dann, wenn die Melancholie des Überlebens in den Vordergrund der Geschichte gerät, gewinnt der Film an Kraft. Dann findet Garbarski überzeugende Bilder für die wechselvollen Emotionen, die die jüdischen Überlebenden im Land der Täter wohl empfunden haben. [Michael Meyns]