Extinction - Kritik

Extinction

US · 2018 · Laufzeit 95 Minuten · Science Fiction-Film, Thriller
Du
  • 7 .5

    Also, klar. Da hätte man sicher mehr draus machen können, das haben ja einige schon gesagt.
    Aber insgesamt finde ich die Story mitsamt dem Plot Twist ab der Mitte gut gemacht und gut umgesetzt. Und - das wird schwer, es ohne Spoiler zu formulieren: Ich mag die Idee der Zukunft, die da gezeichnet wird.

    1
    • 6
      cyberpunky 10.10.2018, 22:17 Geändert 10.10.2018, 22:23

      Wenn man sich bis zur Hälfte durchkämpft, nachdem man schon dachte " Nicht noch ein Skyline!", wird man mit einem echt guten Story Twist belohnt, leider ist das wie so oft bei Netflix Filmen am Ende einfach nicht gut genug und man hat das Gefühl das bei der Geschichte ein Haufen Potential liegen gelassen wurde, Schade.
      Insgesamt trotzdem kein schlechter Film.

      1
      • 7

        Richtig gute Story und ein geiler Twist zur Filmmitte. Die Netflix Filme sind wirklich teilweise von bemerkenswerter Qualität. Chapeau

        2
        • 7

          Solider Sci-Fi Streifen mit nettem Twist. Leider etwas zuviel bei "SKYLINE" geklaut.

          • 7
            sachsenkrieger 01.10.2018, 18:38 Geändert 02.10.2018, 00:17


            Seit Jahrzehnten sehe ich bereits Filme, insbesondere vom US-amerikanischen Subsubkontinent und unterbewusst habe ich mir immer Fragen zu bestimmten, immer wieder in den üblich verdächtigen Filmen auftauchenden Klischees gestellt, die dieser Film jetzt zutage gefördert hat. Warum müssen Männer so oft mit ihrer Arbeit verheiratet sein und ihre Familie vernachlässigen, besonders ihre Kinder? Warum sind die Familien dann so oft angepisst und zickig, besonders die Kinder? Ich habe so etwas nie erlebt und auch noch nie von jemandem gehört, der solches erlebt hat. Und warum zum Teufel glaubt niemand dem eigenen Partner, das er abgefahrene Visionen hat? Und warum verstecken sich Frauen mit Kindern unter einem Tisch? Okay, Panik und normale Leute. Ist durchaus ein Argument.

            Zum Film! Geile Idee! Bei dem Schrunz, der in den letzten Jahren aus der SciFi-Ecke aufs Publikum abgefeuert wird (Ausnahme z.B. Ridley Scott), ist EXTINCTION ein kleiner Lichtblick. Zwar leider wie immer noch bei Netflix üblich, etwas schnell aus der Hüfte geschossen, aber trotzdem alles in allem auf jeden Fall einen Blick wert. Auch einige Seltsamkeiten aus der ersten Hälfte des Films klären sich in der zweiten auf. Da ist erstmal durchbeißen erste Bürgerpflicht. Mit mehr Mühe und Geduld und dann auch entsprechender Lauflänge, hätte (hätte Hafenkette) das ein Klassiker werden können...

            17
            • 7

              Erinnert zuerst an "Skyline", plötzliche Alieninvasion auf Erden.
              Nur das Familienvater "Peter" Vorahnungen in Form von Träumen hat.
              Und das seine Familie im Invasionschaos um ihr Überleben kämpfen muss.
              Sieht CGI-mäßig gut aus, soweit aber nix mit Alleinstellungsmerkmal.
              Das ändert sich dann im letzten Drittel, welches "Extinction" dann doch ein Stück weit aus der Alieninvasions/CGI/Science Fiction-Masse herausragen lässt.
              Es dreht sich storymäßig soweit, dass das sogar Raum für ein paar berührende Momente lässt, die zum Nachdenken anregen. Es ist plötzlich nicht mehr die reine Survivalstory, da steckt dann doch mehr dahinter. Die Hauptdarsteller Michael Pena und Lizzy Caplan können so im Verlauf auch schauspieltechnisch punkten und zeigen, dass sie mehr drauf haben. Insgesamt gut so, dass hat den Streifen für mich interessant gemacht, dafür vergebe ich gern 7 Punkte.

              11
              • 7 .5
                Der Siegemund 30.09.2018, 16:48 Geändert 30.09.2018, 16:55

                Wenn ich die Bewertungen sehe, wird mir Angst und Bange um meine Urteilskraft. Ich verstehe die abgrundtiefen Bewertungen nicht. Die Geschichte könnte doch genauso gut von Philipp K. Dick stammen oder eine Episode von "Black Mirror" sein. Mein Sci-Fi-Herz brauchte aber erst die Peripetie, damit ich dem schönen Actiontreiben im neuen Licht sehen und bewerten konnte. Der Angriff kommt von Aliens, doch das ist nur die halbe Wahrheit.

                Spoiler Spoiler Spoiler

                Wer erwartet hat, dass höher Entwickelte Alien-Lebensformen aus dem All auf die Erde kommen um der Menschheit den Garaus zu machen, findet sieht sich alsbald in einem Szenario wieder, das man beim besten Willen nicht hätte ahnen können.

                Eine Metaebenen ist sicherlich, dass sowohl Mensch als auch Pseudomensch ein Feindbild vor Augen haben, dabei ist der Moment der Offenbarung der Hintergründe ein Blick der Geschöpfe in die Augen ihrer Schöpfer. Die Geschöpfe sind über ihre Schöpfer hinausgewachsen und jetzt machen sie sich gegenseitig Konkurrenz in der Evolution. Das Feindbild belebt den Kampf vom survival of the fittest, auf der anderen Seite steht eine Ethik im Raum, dass Wesen, die so perfekt das Ebenbild ihrer Schöpfer darstellen überhaupt noch als niedere Lebensformen wahrgenommen werden dürfen. Es gab eine Gesellschaft in der das diskutiert wurde, aber die Mahner wurde nicht ernstgenommen. Man hat die künstlichen Lebensformen unterdrückt und gepeinigt, wobei das Schlimmste dabei war, dass man ihnen unangenehme Gefühle und Sinneswahrnehmung zugestand, während man ihnen jedoch keine Menschenrechte zusprach.

                Konsequent weitergedacht wurde hier die Besorgnis von Stephen Hawking, die aber auch von Elon Musk oder Google-Gründer Sergej Brin geteilt werden, über die Entwickung künstlicher Intelligenz. Konsequent fortgeführt wurde damit auch meine Lieblingsserie "Real Humans" bei welcher die Synthies den Plan haben die Welt zu erobern, wobei die Mehrheit es erst über den legalen Weg versucht mit Menschenrechten ausgestattet zu werden. Sie seien keine Menschen, sie fordern einen Platz eines Menschen ein und die menschliche Gesellschaft reagiert mit Verlust- und Abstiegsängsten. Ob die Feine jetzt Aliens, Migranten oder Synthies sind, es wird eine Urangst im Menschen angesprochen. Damit man sie bekämpfen kann, werden sie von den Menschen dämonisiert, als Messerstecher und als Monster. Doch Extinction zeigt, dass auf allen Seiten Geschöpfe sind, die fühlen und moralisch denken, die einen Gerechtigkeitssinn haben. Das was der Mensch geschaffen hat, kann also nicht so fern von ihm sein. Die Synthies denken und leiden wie Menschen und durch die Erinnerungslöschung waren sie auch völlig der Überzeugung selbst Menschen gewesen zu sein und keine Roboter.

                Es ist immer diesselbe Frage die auftaucht.

                Sie wir Menschen nicht auch biochemische-elektrische Gefühls-Automaten, genauso wie die Automaten die wir erschaffen haben und werden?

                Und haben wir als Menschen überhaupt die Menschenrechte verdient?

                Wenn es höher Entwickelte Lebewesen gibt, was würden sie über die Menschheit denken?

                Ist ein solch höher entwickeltes Lebenwesen überhaupt ein moralische Wesen?

                Ist Moral eine Illusion, genauso wie die Freiheit, weil wir am Ende weniger Autonomie haben als wir glauben?

                Wie löst man das Problem, dass es eine neue Rasse gibt, die der Mensch selbst geschaffen hat und die besser sein könnte als er selbst?

                Wer genießt den Vorrang wenn die Ressourcen knapp werden? Weil es ein Dilemma ist, auf das es keine logische Antwort gibt, wird ausgefochten wer die höhere Entwickelte Lebensform ist und wer weiter leben darf?

                Ist es also eine Traumvorstellung davon auszugehen, dass sich die Menschheit je mit einem ihrer Derivate auf die gleiche Stufe der Evolution stellen lassen wollte, akzeptiert sie nicht mal die Stufen darüber?

                Der Mensch war einmal Beutetier, als er noch keine wirkungsvollen Waffen besaß. Er vergötterte diese Raubtiere, baute ihnen Tempel und Statuen, rein aus Angst und hoffte, dann würde er verschont. Doch als er die Gelegenheit erkannte, sie zu übertrumpfen löschte er diese Tierart aus und erhob sich selbst zum Gott.

                Was ist, wenn der Moment kommt, dass der Mensch einem neuen Gott gegenübertritt?

                Am Ende steht für uns Menschen im die Frage: Finde ich einen Sinn in dem was mir geschieht?

                "Letztlich sind wir dem Universum egal" hätte hier besser als Filmtitel gespasst.

                14
                • 6

                  Wieder so ein von Netflix geretteter Kinofilm, dem keine Kinoauswertung vergönnt war. Und das ist eigentlich schade, denn es handelt sich hier um einen sehr soliden SciFi-Actionfilm mit eineinhalb richtig guten Wendungen. Das Geschehen ist spannend, bis auf ein paar ganz wenige CGI-Fails in Details hervorragend gemacht und hat mit Michael Pena und Lizzy Caplan richtig gutes Personal an Bord. Besonders Pena zeigt mal wieder, dass sein jahrelanges Fristen in der zweiten Reihe als ewiger Nebendarsteller eigentlich mal beendet gehört. Denn er trägt den Film mit Bravour. Leider verfällt der Film aber im letzten Drittel in einen heftigen Erklärbärmodus, welcher der faszinierenden Prämisse ein wenig die Luft zum Atmen nimmt. Auch fällt die Identifikation mit den Hauptfiguren am Ende eher schwer und das augenscheinliche Schielen nach einer Fortsetzung mittels eher offenem Ende ist eher ärgerlich.

                  4
                  • 3 .5

                    Story Potential wäre da gewesen, wird aber gelangweilt verschenkt.
                    Die Darsteller sind allesamt Präsenzlos im Äußeren und in ihren Rollen. Der Film hat es zu keiner Phase geschafft mich mitzunehmen.
                    Schwacher Film!

                    7
                    • 4

                      Der Twist ist nett. Generell spielt "Extinction" aber in der selben Liga, wie "Skyline" und "Battle: Los Angeles" und ist eher schwach auf der Brust. Zumal ich Michael Peña die Hauptrolle nur schwer abnehme...

                      3
                      • 3

                        Naja... Aus der Story hätte man was gutes machen können, aber was zum Teufel war das.

                        1
                        • 6

                          Solider Sci-Fi Streifen mit einem netten Twist. Hat mir gefallen wird wohl allerdings nicht lange in Erinnerung bleiben.

                          1
                          • 5
                            KonTaicho 15.08.2018, 21:45 Geändert 17.09.2018, 14:33

                            "Mommy! Mommy! Mommy!..." Mädchen mach's Fressbrett zu. Wer solche grenzdebilen Töchter immer in Drehbücher schreibt gehört echt gesteinigt.

                            Ansonsten bietet Extinction außer einem gut gefallenden Michael Peña einen netten Twist gegen Ende hin. Das war's dann aber auch. Ja, die Charaktere nerven teilweise, ja die CGI ist schwach und nein, auch die Jungs von der stählernen Bruderschaft konnten es leider nicht rausreißen.
                            Muss man nicht gesehen haben.

                            1
                            • 4 .5

                              ich bin tatsächlich weggepennt...

                              • 5

                                Verreissen muss man ihn nicht, ein interessanter Twist ist auch drin, aber wenn man ihn nicht gesehen hat, hat man auch nicht wirklich was verpasst.

                                • 3
                                  Marius Kausch 07.08.2018, 22:39 Geändert 07.08.2018, 22:42

                                  Extinction macht in B-Movie Manier alle Fehler, die ein moderner Möchtegern-Blockbuster (oder Couch Buster?) machen kann: zu wackelig, zu dunkel, billiges CGI, platte Charaktere, nervige Gören, schwache Besetzung, lahme Handlung, schlechtes Pacing und kein gutes World-Design.
                                  Außerdem fehlt dem Film Netflix-typisch Charme, Eigenständigkeit und kreative Raffinesse, alles wirkt wie lieblos runter gedreht.

                                  Ein lebender Beweis dafür, dass eine cleverere Plot-Idee mit Twist nicht für einen guten Film reicht.

                                  1
                                  • 5 .5

                                    Mich hat der Plot des Films kalt erwischt. Das könnte an mein recht passiven Sehverhalten während dieses Films oder einfach an meine schreckliche Kombinationsgabe nach 1 Uhr in der früh. So war ich gegen halb drei eigentlich der Meinung einen grandiosen Film gesehen zu haben. Zum Glück lasse ich Filme fast immer eine Woche nachwirken, nur um sagen zu können das der Film "Ok" ist.
                                    .
                                    .
                                    .
                                    Das war`s, mehr gibt es von mir nicht zuhören.
                                    .
                                    Der Film ist "OK" .... Ende!

                                    2
                                    • 5

                                      War alles schon einmal irgendwo in Serien/Filmen/Büchern der letzen 20 Jahre.
                                      Keine neuen Ideen, leider. Umsetzung auch nur so lala.

                                      1
                                      • 6
                                        Hobbitjaeger 05.08.2018, 16:00 Geändert 05.08.2018, 16:23

                                        === ACHTUNG - könnte leichte Spoiler enthalten ===

                                        Ich finde es interessant, dass in naher Zukunft bei einer "Alien-Invasion" keine Infrarottechnik zum Einsatz kommt und man sich dann immer noch erfolgreich hinter Mauervorsprüngen verstecken kann. Jede Landeierfeuerwehr hat heute schon eine Wärmebildkamera als Standardausrüstung mit dabei.
                                        Wenn Aliens im Haus sind, dann reicht es lt. dem Streifen auch, ein Sofa vor die Türe zu stellen um die Invasoren draußen zu halten. Gut zu wissen, das Aliens keine Handgranaten, TNT oder sonstige Sprengmitteln zur Verfügung haben werden.
                                        Ich finde es überhaupt witzig, dass "Aliens" schon von Beginn einer Invasion an, Bodentruppen entsenden und massenweise Verluste in Kauf nehmen.
                                        Nein, natürlich nicht erst 24 Stunden nach einigen Neutronenbomben und/oder EMP-Bomben, die die Infrastrukturen im Großen und Ganzem intakt lassen würden und dennoch alles Leben auslöschen würde.
                                        Alles Techniken, welche es heute schon gibt, aber in der Zukunft vergessen scheinen.
                                        Klar, die Dramatik im Film wäre nicht die Gleiche, aber es wäre realistischer und somit weniger belanglos, denn die Message des Films fand ich grundsätzlich nicht schlecht, sondern eher sogar zeitgemäß.
                                        Ach ja, auch die Umarmungen, die Wiedersehensfreude spiegeln sollen, während die "Aliens" hinter einem her und nur noch wenige Schritte entfernt sind, müssen im Hollywoodkitsch immer dabei sein, und vieles mehr...
                                        Ich könnte hier noch eine Menge Logiklöchern aufzählen, aber ich möchte nicht zu viel Spoilern, da sonst der Twist im letzten Drittel vielleicht damit verraten wäre.
                                        Genau das möchte ich aber am Wenigsten, denn dieser rettet den Film auch für mich und könnte anderen Interessierten den Filmgenuss völlig verderben.
                                        Dem ist auch die immer noch hohe Bewertung von mir geschuldet.
                                        Ich finde die Idee gut. Michael Peña fand ich jetzt nicht so optimal besetzt, auch wenn er seine Rolle ganz gut gespielt hat. Die Kids nervten wirklich extrem. Meine Tochter im ähnlichen Alter, würde sich trotz vollen Hosen wahrscheinlich eher meine 45er krallen und selbst versuchen ein paar von den "Aliens" zu eliminieren. Den Film fand ich schließlich als Ganzes als Popcornkino noch akzeptabel und (bis auf den Anfang) auch kurzweilig, auch wenn man das Meiste davon schon eindrucksvoller in anderen Filmen gesehen hat...

                                        1
                                        • 5
                                          ScV 01.08.2018, 13:36 Geändert 01.08.2018, 13:37

                                          So langsam müssten Netflix aber die Vernichtungsbegriffe als Filmtitel ausgehen.. . Ja, also der Film lebt von einigen Skyline/Falling Sky Effekten und seinem wesentlichen Humans-Plottwist. Das Setting ist arg begrenzt und einige durchaus interessante Handlungsstränge wie der Total Recall Ansatz oder das Enemy Mine Element werden extrem schnell abgewürgt.

                                          Wieder versucht man hier in alle Richtungen gleichzeitig zu gehen. Eine gewisse Kurzweiligkeit weicht am Ende der Ernüchterung. Es bleiben viele offene Fragen und warm wurde man mit den Charakteren oder der mäßigen, vorhersehbaren Rahmenhandlung auch nicht. Sorry, aber für tolle Punktwerte reicht das lange nicht.

                                          1
                                          • 9
                                            Laudania 31.07.2018, 23:19 Geändert 31.07.2018, 23:29

                                            Okay, ich hab mich in den Film mal so reingeschmissen, weil er doch von der Beschreibung her ganz gut klang... und ich wurde positiver überrascht, als ich dachte.
                                            Die Aufmachung ist richtig gelungen. Die ersten zwanzig Minuten sind sehr klaustrophobisch. Er war spannend bis zum Ende und, naja... man hat nicht erwartet, was man gekriegt hat. Ich glaube, das ist das, was den meisten in ihren Bewertungen nicht geschmeckt hat: Dass der Film was ganz anderes versprochen hat, als er letztendlich bot.
                                            Jedenfalls, wenn man sich darauf einlässt, denkt man ab dem Punkt des Twistes plötzlich ganz anders über dieses gesamte Gemetzel und die Hintergründe. Das ist sehr spannend.

                                            SPOILER SPOILER SPOILER

                                            Mir gefiel das Resultat besser, als wenn es wirklich um das gegangen wäre, was angesagt wurde: Eine Alien-Invasion. Das verleiht dem Film eine ethisch viel ansprechendere Ebene. Natürlich ist der Film vorrangig Action, aber es gibt keine Stumpfheit, sondern wirklich ein Thema, dass sich bei einem Glas Bier zu diskutieren lohnt. Das Thema ist nicht neu und wurde schon hundertmal diskutiert und ebenso oft in Filmen verarbeitet, aber... Hey, man kann immer wieder über künstliche Intelligenz reden, oder? ;)
                                            Jedenfalls beleuchtet der Film die Thematik mal von einer etwas anderen Seite und bringt sogar etwas Emotion mit rein.

                                            SPOILER ENDE

                                            Die Darsteller waren sehr gut gewählt und das Szenenbild wirkt trotz der CGI-Lastigkeit wirklich authentisch. Ich mag auch irgendwie diesen Hauch von Sozialismus.

                                            Ich würde den Film niemandem empfehlen, der hier einen Alien-Invasion-Actionknaller erwartet. Zwar läuft der Film schnell und mit viel Geballer durch, aber nur zum Nebenbei weggucken ist er dennoch viel zu schade.

                                            Sehr interessante Unterhaltung! Genau mein Thema. ;)
                                            (Überraschend, dass so viele den so schlecht bewerten.)

                                            8
                                            • 4 .5

                                              Man nehme wahllos Ideen von ein paar SF-Filmen der letzte Jahre, schmeiße alle in einen Topf und rühre kräftig herum, tataaa fertig ist die Lauge.

                                              Würde den Film selbst SF-Fans nur empfehlen wenn sie nebenher etwas im Haushalt zu erledigen haben.

                                              3
                                              • 7

                                                die berwertung hier sind hier echt größten teils quatsch... sollte man beim lesen zum gluck schon merken... einfach übertrieben.
                                                wie immer mehr leute nur schwarz und weiß denken drauf haben...
                                                wenn ich hier die Kommentare lese, weiß ich wieder warum ich das seit jahren nicht mehr wirklich mache - abgesehen davon das mp es nicht drauf hat mit der zeit zu gehen und eine gute app anbietet....
                                                generation daumen...vielleicht sollte mp wie netflix auch nur einen daumen hoch und runter einführen.

                                                6
                                                • 6
                                                  HulktopF 30.07.2018, 12:15 Geändert 01.08.2018, 22:47

                                                  netflix hat ein problem mit durchschnittlichem material. der output ist hoch, jedoch die qualität gerade so über dem durchschnitt. im jetzigen zustand kostet netflix zuviel für das was angeboten wird. Extinction ist so ein fall von okayem material, er macht absolut nichts falsch, er ist sogar grunsolide....jedoch enttäuschender weise nicht mehr als das, er reiht sich ein in eine grau werdende masse von auf-irgendeine-weise-noch-netten-filmen. zu behaupten dass extinction schlecht wäre wäre nicht fair. jedoch fehlt dem film ein erkennungsmerkmal, eine eigene identität... und die ist nicht vorhanden. trotz interessantem plotttwist und gut aufgelegtem cast.

                                                  wie jeremy jahns sagen würde : you will have a great time but the movie will be forgotten in t-1 day "yepp, already forgotten"

                                                  kann man gucken ist aber wiedermal kein herausstechendes werk. schade.

                                                  5
                                                  • 7 .5
                                                    Jolly1980 30.07.2018, 08:25 Geändert 30.07.2018, 13:40

                                                    Ein Familienvater, der von düsteren Visionen geplagt wird, stellt fest das diese wahr werden als eine fremde Macht versucht sich der Erde zu bemächtigen. Nun versucht er mit seiner Familie diesen finsteren Wesen zu entkommen.

                                                    Ein sauspannender, wendungsreicher und sehr klaustrophobischer kleiner Sci- Fi Thriller, mit guten Darstellern und wahnsinnig temporeich und dynamisch inszeniert wie ich fand. Gerade zu Beginn, als die Bedrohung auftaucht empfand ich das Szenario irgendwie als sehr beängstigend und die kühle Atmosphäre, der anfängliche Verzicht auf irgendeine Musikuntermalung, kreiert doch eine sehr böse und düster- bedrohliche Endzeitstimmung.

                                                    Hier und da gibt es vielleicht kleine Drehbuchschwächen und Logikfehler, außerdem ist auch der ein oder andere Aussetzer bei der Tricktechnik zu vermelden, aber als Gesamtbild ist das Gezeigte sehr ansehnlich, mitreißend und emotional. Michael Pena als besorgter Familienvater und auch der Rest der Familienschauspieler machen hier einen tollen Job. Die Hetzjagd zu Anfang hat mich in ihrer Intensität sogar ein Wenig an "No Escape" erinnert.

                                                    Allerdings habe ich eine Wendung schon sehr früh geahnt und man sollte sich hier tunlichst nicht die Beschreibung durchlesen, da sie die aller größte Wendung sehr dreist spoilert.

                                                    Ein toller Sci-Fi Thriller aus dem Hause Netflix, der zwar das ein oder andere Versatzstück aus anderen Filmen aufweist, aber spannend, intensiv und sehr mitreissend gemacht ist und mich doch in gewisser Weise emotional berührt und sehr gut unterhalten hat.

                                                    20