Fast & Furious 6 - Kritik

The Fast and the Furious 6 / AT: Furious 6

US · 2013 · Laufzeit 131 Minuten · FSK 12 · Actionfilm, Abenteuerfilm, Kriminalfilm, Thriller, Sportfilm · Kinostart
Du
  • 1 .5

    Die No-Brainer Reihe geht in die sechste runde wer zu Hölle möchte das sehen? Ok ja die Masse die ja kein Anspruch haben.
    Noch übertriebener und die Macho spüchen gehen dir schon beim ersten Film nach zehn Minuten auf die Eier. Leider kann ich hier nicht sagen das diese Reihe irgendwas positives hat und man holt einfach Film für Film ein neuer Star ans Board diesmal ist es Statham aber der Film wird durch diese neu Zugänge auch nicht besser.

    12
    • 5 .5

      Der Film reiht sich nahtlos in die realitätsferne Actionreihe. Ein fast identischer Cast wie im fünften Teil (Vin Diesel, Paul Walker...) macht sich auf die Suche nach der eigentlich verstorbenen Letty (Michelle Rodriguez) und bekommt es mit einer gefährlichen Crew von absoluten Profis zu tun. Mit Hilfe von FBI-Agent Hobbes (Dwayne Johnson) versuchen sie die skrupellose Bande aufzuhalten. Übertriebene Action, welche den F&F Fans gefallen wird. Ansonsten ist der Film eher durchschnittlich. Harte Kerle, sexy Mädels und getunte Karren!

      • 7

        Folge 6 der beliebten Bleifuss-Serie – und auf alle bewährten Komponenten wird zielsicher gesetzt. Heißt, das gesamte Originalteam ist wieder mit an Bord und wird obendrein durch die Rückkehr von Michelle Rodriguez ergänzt. Der Film hat diesmal wieder eine neue Storyentwicklung und ist von Grund auf aufgezogen wie eine Light-Variante eines Bond Films, bei der das Team sich schrittweise einem ominösen „Großkriminellen“ nähert. Dabei macht er einen stetgen Genre Wechsel indem er launige Szenen aneinander reiht in denen sich die Figuren köstlich anzicken, kleine Dramamomente wenn Vin Diesel irgendwie versucht seine Freundin an die Vergangenheit zu erinnern und Actionsequenzen die einem stellenweise den Atem rauben. Schade nur dass diese oftmals so hanebüchen sind dass man sich am Kopf kratzt und schade dass der Trailer die besten Parts schon verraten hat und obendrein Dialoge aufgefahren werden bei denen es gruselt. Trotzdem: dies ist sicherlich nicht der Beste Teil seiner Serie, aber doch ein absolutes Actionhighlight und ein ultimativer Spaßfilm für einen Männerfilmabend. Das was die Serie so beliebt macht ist drin und Fans werden vielleicht nicht hellauf begeistert sein, aber doch irgendwie zufrieden. Und doch wird man fiebrig das Kino verlassen: zum einen weil am Ende endlich die chronologische Diskrepanz mit Teil 3 korrigiert wird, zum zweiten weil eine Szene im Abspann einen weiteren Teil ankündigt und den dortigen Schurken präsentiert – und ehrlich, es hätte keine bessere Ergänzung für die Serie geben können.

        Fazit: Fährt nicht so gut Vollgas wie manche der Vorgänger, ist aber immer noch spaßige Unterhaltung auf hohem Niveau und liefert gigantische Actionpassagen!

        Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=oUTDgPVh5uM

        • 7 .5

          Mit dem 6. Teil ist Fast and Furious endgültig in der Major-League der Mega-Destruktionsfilme a la Transformers angekommen. Sehr unterhaltsam und mit einer großartigen Besetzung. Allerdings...nie im Leben hätte Rodriguez auch nur den Hauch einer Chance gegen Carano. :-)

          • 8

            Fazit: "Fast and Furious 6" ist vielleicht nicht ganz so clever gestaltet wie der Vorgänger, aber er ist trotzdem nicht schlechter. Die Handlung ist nicht immer logisch, trotzdem gut geschrieben und mit viel Hintergrund versehen. Dazu gibt es tolle Darsteller, eine ordentliche Figurenzeichnung und eine echt starke Inszenierung. Die Atmosphäre hat mir gefallen und der Unterhaltungswert ist einfach sehr hoch. Ich hatte mit dem Film jedenfalls meinen Spaß, wurde spannend und kurzweilig unterhalten und fand das einfach stark. Nun bleibt zu hoffen, dass James Wan die nächste Fortsetzung ähnlich toll hinbekommt. Ich bin sehr gespannt und verbleibe mit Vorfreude. Diesen sechsten Teil sollte man sich auf jeden Fall angesehen haben!

            1
            • 5 .5

              „Zeig mir wie du fährst und ich sage dir wer du bist!“
              Flugzeuge, Panzer und Automobile.
              Dieses Franchise, das einfach nicht sterben will, ist unaufhaltsam dem Steigerungsprinzip unterworfen. Dumm und frech wird an der Action-Kurbelwelle gedreht. Wer braucht schon Handlung wenn das infantile Chaos mit schwindelerregend hohen Oktanzahlen regiert. Wie ein Road Runner-Cartoon, zwischen Over-the-Top-Action und Seifenoper-Emotionen, läuft der Klischee-Generator heiß. Unfassbar, dieser Teil unterbietet sogar den armseligen Standard der vorherigen Skripte. Mit kindlichen Dialogen und kindlicher Begeisterung dröhnt der heiße Streifen einem lauwarm entgegen. Was damals als harmlose Auto-und-Mädchen-Fantasie begann, ist eine Kampfansage auf die menschliche Intelligenz geworden, die ihr verschlissenes Potential und Unzulänglichkeiten einem maßlos entgegen prollt. Hier bedeutet die Info, ich gehe mal an die frische Luft, mit der fetten Karre eine Runde um den Block zu drehen, bzw. auf der längsten Landebahn der Filmgeschichte einen auf James-Bond zu machen. Himmel, ist das stumpf. Aber, nun ja, Stumpf ist manchmal auch Trumpf.
              5,5 Hohlmantelgeschosse.

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              • 4
                FA_14 26.04.2017, 18:55 Geändert 26.04.2017, 18:56

                Aus der von mir ungeliebten Fast and Furious Reihe ist das einer der schlechtesten.

                Wie immer bringen mich die "coolen" Sprüche herzlich zum Lachen, jedoch fand ich die ganze Panzerverfolgungsszene, mit ihrem Höhepunkt der Verwandlung eines Street Racers in Superman, schon extrem bescheuert.

                1
                • 7
                  Supra92 12.04.2017, 23:25 Geändert 13.04.2017, 13:09

                  Als grosser von Fan der Erstlinge, dieser mittlerweilen grossen Filmreihe, tue ich mir schwer mit den letzten 3 Teilen. F&F 6 unterhält einem gut, hat aber Ursprung und Thematik der Reihe komplett vergessen. Actionfilme gibt es wie Sand am Meer, Autofilme definitiv nicht.

                  Bis zu den letzten 50 Minuten würde ich dem Film 8 Punkte geben, nachher geht es leider bergab und was folgt ist für mich teilweise nicht nachvollziehbar. Was haben sich die Verantwortlichen hier wohl gedacht? Menschen fliegen durch die Luft und fangen andere auf, die längste Landebahn der Welt wird eine halbe Ewigkeit befahren und ein völlig unpassendes Auto, in Form eines Alfa Guiletta, trüben das Gesamtbild doch erheblich.
                  Mit den letzten fünf Minuten konnte man mich dann wieder total abholen. Nostalgie pur und deswegen doch 7 Punkte.

                  Teil 8 wird leider genau dort weiterfahren wo 6 und 7 aufgehört haben.
                  Aber leider holt man mit solchen Filmen die breite Masse mehr ab, als mit simplen Autorennen und ein paar Schlägereien, was die Einnahme eindrücklich belegen. Auch ich werde mir Teil 8 einmal mehr zu Gemüte führen.

                  • 5 .5

                    Coole Bilder, aber eine völlig bescheuerte Handlung. Hauptsache immer schneller, lauter, krawalliger. Niemand erwartet hier ein oscarreifes Drehbuch, aber eine Verfolgungsjagd über eine über 40 km lange Landebahn (12 Min Dauer bei >200 km/h) ist dann doch etwas zu viel des Guten. Man kann sich den Film schon anschauen, aber irgendwie gibt es bessere Actioner...

                    Fazit: Ganz okay, mehr nicht.

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                    • 6
                      J.F.Lannister 09.10.2016, 13:58 Geändert 09.10.2016, 23:37

                      Ich komme mir da selbst wie ein schwarzes Schaf vor, wenn ich hier behaupte, Fast & Furious 6 sei besser als Fast & Furious 5. Dieser trumpfte nach dem absolut schnarchigen Fast & Furious 4 zwar mit einem größeren, fettereren Actionanteil und einem coolen Dwayne Johnson auf, langweilte dafür aber mit einer von dürftigen Schauspielern bierernst vorgetragenen Heiststory. Außerdem konnte sich Justin Lin wohl nicht so recht entscheiden, ob er jetzt bodenständige oder übertriebene Action lieber mag.

                      Mit Fast & Furious 6 macht Lin dagegen den richtigen Schritt, lässt alle Logik fahren und präsentiert ein ordentliches Actionbrett mit viel Witz und Selbsbtironie. Was kümmert mich eine unendlich lange Landebahn, wenn die Action darauf klasse inszeniert wird? Generell gefiel mir die Action hier besser als im Vorgänger. Dort kämpften Diesel und Johnson noch gegeneinander, was auf mich wirkte, als würden sich zwei gute Freunde prügeln. Hier jedoch harmonieren sie als Tag-Team einfach wunderbar. In den Nebenrollen ergänzt Lin seine Kampftruppe mit Gina Carano, Joe Taslim (The Raid), "Brock Lesnar 2.0" Kim Kold und der zurückgekehrten Michelle Rodriguez. Auch Luke Evans darf als Schurke selbst aktiv eingreifen, anstatt wie seine Pendants aus den Vorgängern nur im Hintergrund zu agieren. Das prollhafte Auto- und Frauengetue geht mir zwar weiterhin auf die Nerven, wird hier glücklicherweise aber auf ein Minimum reduziert.

                      Wenn Fast & Furious 7 noch abgedrehter sein soll, steht für mich fest:
                      Den muss ich sehen!

                      • 2 .5

                        Nach der grandiosen Enttäuschung mit Teil "4", dachte ich es könne nicht schlimmer werden, doch damit machte mir dieser Teil einen Strich durch die Hoffnung.

                        2 Stunde... 2 gefüllte Stunden geballere, Aktion, geballere, Aktion, Explosionen... nach all den ganzen Filmen, wo es sich ohnehin ständig immer wiederholt, dachte ich, dass sie mal endlich was neues versuchen. Doch nein, sie haben diesmal den gesamten Film mit dem selben Schema gestaltet.

                        Der Hauptbösewicht wirkte Intelligent und auch wirklich Professionell, auch das Intro zu ihm hatte was. Doch dies war es auch. Abseits dessen, wurde der Film so extrem in die Länge gezogen um diesen an Inhalt fehlenden Streifen irgendwie noch in den Kinos ausstrahlen zu können. Es ist gar eine "Beleidigung" für die gesamte Filmreihe.

                        Einfach nur lasch an Inhalt und ein Spannungsbogen gleich Trompete.

                        2,5* / 10* halte ich absolut für angemessen, angesichts des Resultates.

                        • 7 .5

                          Humor vs. Stupide Action

                          Ach ja, mit dem großartigen Original, hat der Teil nichts mehr gemein, nur der Titel ist gleich geblieben.
                          Dieser Teil ragt mit viel Humor heraus. Ich weiß nicht wann ich zuletzt bei einem Fast & Furious Teil so viel gelacht habe. Vor allem strapazieren Tyrese Gibson & ludacriss die Lachmuskel. Ebenso dar "Wir-Gefühl" kommt im Film gut rüber. Es ist schön zu sehen wie die Crew immer größer wird und sich entwickelt. Weniger gefallen haben mir WIEDER die Actionsequenzen. Lernt Lin eigentlich nie aus seinen Fehlern??? In Teil 4 vergeigt, in Teil 5 wieder richtig gemacht und jetzt WIEDER ins Klo gegriffen. was ich meine? Die Stunts!!! The Fast & the Furious lebt von seinen qualitativ hochwertigen & realistischen Stunts. Hier hat wieder ein Drehbuch Autor zu viel am Kleber geschnüffelt. Zwei Beispiele: (Mini Spoiler)
                          1. der perfekt getimte "Flug" über die Brücke (Vin Diesel)
                          2. die Transportflugzeug Szene am Ende
                          (Mini Spoiler Ende) Alles wieder am Computer entstanden... Zudem noch ein kleiner Hinweis zur Transportflugzeug Szene im Finale. Das Flugzeug startet auf der Start-/bzw Landebahn. Eine halbe Std. Action im Film später (Kampf, Gespräche, Auseinandersetzungen, Witze etc.) und das Flugzeug ist immer noch am Starten. Realistisch gesehen müsste somit die Landebahn um die 60-100km lang sein...!?
                          Falls man also die Fähigkeit besitzt sein Hirn an der Kinokasse zu lassen, wird man am Film definitiv gefallen finden, den er ist ein solider Actionfilm.

                          Sehr cooles Ende mit einer kleinen Überraschung! ( und damit ist nicht das Finale gemeint)

                          • 8 .5

                            Also das muss er sein! Qlimax de Franchise.
                            Justin Lin, im dritten Anlauf zaubert er so eine Bombe aus dem Actionhut. Und bringt einen so richtig ins staunen! Womit mich der Film hatte, war nicht der Cast allein, nicht die Action, oder gar die Story. Es war der Cast, und das behandelnde Thema. Das aus Freunden, Familie werden kann. Und wer sich mit einen anlegt, verdirbt es sich mit der ganzen Familie! Diesel, als der grosse Bruder der alles und jeden unter seinen Schutz nimmt und wirklich fast alles tut, damit seinen Leuten nichts geschieht. Den besonderen Kniff den die Story bekommt, das der vermeintlich rausgeschriebene Charakter um Leticia Ortiz (Michelle Rodriguez) im 6. Teil des Franchises sein Comeback feiern darf. Dazu verpackt in der Filmtypischen Rolle des Amnesieopfers. Das ist jetzt nicht neu, gibt aber gerade in dem doch arg persönlichen Teil der Reihe eine besondere Note mit, so dass es neben dem ganzen Actiongeballer und unnatürlichen Physikalischen Stunts auch Raum entfaltet wurde, für diese Geschichte. Die einen mit nimmt, nicht bewegt und rührt, aber das sich drauf einlassen fällt einen so ungemein leichter!

                            Der Widersacher in diesen Film, verkörpert durch Shootingstar Luke Evans (Immer Drama um Tamara), bekommt eine Rolle zugesprochen, die richtig schön fies ist. Aber durchaus für spannende Unterhaltungsmomente sorgen kann. Das der Film zum Ende hin mit einem kleinen Twist aufwartet, war insofern super und clever, weil es in den Teilen davor schon misstrauens Momente gab, die sich aber nicht bestätigten, und dann aus heiterem Himmel tappt man doch in diese Falle. Das war schon äusserst clever. Aber Prinzipiell kann man über die Zusammenstellung des Fast & Furious Ensembles nicht klagen! Dafür sind einfach zu viele bedeutende Charaktere dabei, die in ihrer Form spass machen und auch immer wieder tolle Augenblicke erzeugen. Tyrese Gibson sagt mir da zu, sowie Dwayne Johnson als Hobbs! Sogar Rapper "Ludacris" hat sich sehr sehr ordentlich in dieser Reihe als festes Bestandteil etabliert.
                            So passt jede Rolle einfach gut rein. Selbst Gal Gadot beweist sich als überaus talentiert. Und das nicht nur, weil sie prima mit dem Arsch wackeln kann. Ihre Talente liegen wirklich woanders, als jetzt mit sexistischen Inhalten kommunizieren zu müssen.

                            Das die Storys sich bisher in jeden dieser Filme, keiner Oscar Nominierung sicher sein muss, schaut man da vermehrt auch mal nicht hin. Die Story für Teil 6 war zumindest sehr Actionlastig, und stellt dem Tresorraub aus Part 5, gekonnt ein Bein, indem es noch spektakulärer werden musste. Also, wenn ein Hochgeschwindigkeitspanzer auf einer spanischen Autobahn alles platt macht. Mein lieber Schwan, das ist Inhalttechnisch ja gar nichts, aber eine Vollerektion in Sachen Actionspektakel. Auch die Formel 3 ähnlichen Stahlboliden, lassen das Nolansche Batmobil ganz schön alt aussehen. Auch der Schlussakkord mit dem Flugmonster, stellt zum einem eine Referenz auf Stirb Langsam 2 dar, und zum anderen stellt diese Szene, die Referenz zu Stirb Langsam 2 mit einer ähnlich fetten Explosion mehr zur Schau, und dürfte diese sogar leicht in den Schatten stellen.
                            Wenn man bedenkt, welchen Weg man gegangen ist, wie es alles mit The fast and the furious begonnen hatte, worauf da der Fokus lag in den Filmen, wobei man damals sicherlich nicht an solche eine Entwicklung gedacht hatte, dann sage ich chapeau. Diese Reihe so zu entwickeln, das hat schon unglaubliche Schauwerte!! Vor allem wachsen einem die Schauspieler ans Herz, wenn sie Jahr für Jahr wieder dabei sind. Und wenn Widersacher Luke Evans schon sehr viel Freude bereitete, dann zeigt der kurze Ausblick auf Teil 7, das man sich auf Jason Statham als Gegenspieler schon freuen darf. Nicht gekonnt, aber doch gekonnt, bindet der 6. Teil, Tokio drift in die Handlung ein, den man getrost ab F&F 7 dazwischen schieben könnte. Und allein die kurze Cliffhangerszene mit Statham war schon ein Leckerbissen. Der 6. Teil der Reihe ist aber bisher mein Bestbewertester! Denn mit der rosaroten Actionbrille, kann ich hier mit dem Teil am besten gucken.

                            6
                            • 2 .5

                              Im 6. Teil der Propagandafilmreihe für illegale Autorennen rekrutiert der Polizist Hobbs (Dwayne „The Rock“ Johnson) seine kriminelle Nemesis aus dem vorherigen Teil, Dominic (Vin Diesel), der ihm dabei helfen soll, eine Gruppe von genialen aber psychopatischen Killern auf dem Verkehr zu räumen. Wem dieser revolutionär nervenzerrende Plot schon zu viel ist, der wird wohl kaum den Twist verkraften, dass Dominics totgeglaubte Frau Letty (Michelle Rodriguez), die als Folge ihres fast-tödlichen Unfalls in Teil eins unter Amnesie leidet, mit den Killern unter einer Haube steckt. Dabei ist dieser Twist noch das Nachvollziehbarste in einem Film, der ansonsten vor Logiklöchern strotzt und sich dessen gar nicht schämt. Das kann sich nur ein Film leisten, der sich seines kommerziellen Erfolgs sich ist und auch nur das im Blick hat.
                              Nachdem ich letzte Woche den 5. Teil gesehen habe (und ihn nur mit 2 Sternen bewertet habe) hatte ich paradoxerweise gewisse Erwartungen an diesen Teil. Diese sind aber schon vor dem Vorspann verflogen. Die Adrenalinbesessenheit der Protagonisten kann man im besten Fall noch als Sucht bezeichnen, die nichts Anderes als egoistisches und verantwortungsloses Machogetue ist. Das ist umso unsinniger, da Dominic nicht müde wird zu wiederholen, dass die Crew eine Familie ist, die immer zueinandersteht. Als nach dem finalen Showdown einer der Familienmitglieder stirbt (um die Spannung ein bisschen zu erhalten, verrate ich nicht wer) wird der Verlust beim Barbecue im Vorgarten mit nur einem Satz erwähnt bevor sich anschließen über die verkohlten Steaks lustig gemacht wird. Leider kann auch die Action weniger überzeugen als im vorherigen Teil. Vor allem weil sie noch abgedrehter und unrealistischer ist und somit für unfreiwillige Lacher und ungläubiges Kopfschütteln sorgt.
                              Der Film endet mit einem Cliffhanger, der Lust macht auf den nächsten Teil, den ich mir bestimmt ansehen werde...offenbar bin nicht in der Lage, aus meinen bisherigen Fehlern zu lernen.

                              • 4 .5
                                RoboMaus 02.08.2016, 07:23 Geändert 02.08.2016, 08:46

                                Seit Jahren stehen F & F 1-6 in der 'hauseigenen' Sammlung, die nicht nur meinen Geschmack reflektiert. Bislang habe ich keinen der Filme gesehen, weil mich mein Instinkt davor bewahrt hat, doch einmal ist immer das erste Mal.........

                                Selten entspricht ein Film so genau den Erwartungen. Die Story ist ein McGuffin, auf gut deutsch: für'n Arsch, und der Plot ist komplett auf PS-Lifestyle ausgerichtet. Verfolgungsjagden, scharfe Bräute, regelmässiges Gekloppe, muskelbepackte Protagonisten - Vin Diesel und The Rock Seite an Seite: mehr Testosteron geht wohl kaum.

                                Zu den spannungsmässigen Höhepunkten zählt das Aufeinandertreffen der Kontrahenten an einem ruhigen Ort, in der Art von Pacino und De Niro in 'Heat' (1995; man verzeihe mir den Vergleich). Das gegenseitige Abklopfen besteht hauptsächlich aus markigen Sprüchen wie "Wenn ich abtrete, weiss ich wenigstens wofür" - wenigstens stimmt die Einstellung bei Vin Diesel.

                                Selbst die Fans dürften zugeben, dass wir uns hier in einer inhaltlichen Ödnis aufhalten - das gutzufinden hängt an der Frage: bin ich mit PS-Action, fliegenden Fäusten und testosteronschwangeren Sprüchen anstatt Dialogen zufrieden?

                                Meine Welt ist es nicht, doch wenn ein paar Aliens auftauchen, The Rock entführen und ihm ein Hormonextrakt aus den Muskeln absaugen würden, ginge meine Bewertung gleich um 2-3 Punkte nach oben - jeder hat seine Schwachstelle :)

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                                • 6

                                  Genau wie sein Vorgänger und Teil 1 mit einer der besten der Reihe. Kann man sich mal ansehen.

                                  • 0 .5

                                    Cobra 11 trifft XXX und zeugen eine stumpfsinnige, dämliche, völlig übertiebe, langweilige, belanglose Art 2 Stunden meines lebends zu vergeuden.
                                    Geht garnicht!

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                                    • 0

                                      Autos, Action, Stumpfsinn

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                                      • 3 .5

                                        Wer sich an den waghalsigen Verfolgungsjagden nicht satt sehen kann ist auch hier wieder genau richtig.
                                        Kurz und knapp: Gute Action, schlechte Darsteller!

                                        • 7 .5
                                          DocArroway 14.09.2015, 14:42 Geändert 25.09.2015, 17:14

                                          Wieder mal so ein Film aus der Kategorie "Hirnlos aber geil!"
                                          Die Actionszenen sind so extrem übertrieben und jenseits aller Logik, dass man fast ein Schleudertrauma vor lauter Kopfschütteln bekommt. (Es ist wirklich erstaunlich wie lang die Startbahnen auf spanischen Flughäfen sind)
                                          Aber die Sprüche und die comichaften Figuren rocken! Spannung kommt zwar nicht wirklich auf, aber weil alle Darsteller mit so offensichtlichen Spaß bei der Sache waren, interessiert man sich eben doch für sie. Vor allem Dwayne Johnson als menschgewordene Naturgewalt lässt den Bildschirm beben. Jetzt weiß ich auch, warum er sich "The Rock" nennt!
                                          Die Damenriege ist auch hübsch anzusehen, und die Faustkämpfe, die sie sich untereinander liefern machen Lust auf mehr.
                                          "Furious 6" nimmt sich selbst keine Sekunde ernst, ist herrlich dämlich und daher unterhaltsam bis zum umfallen. Klare Guckempfehlung!

                                          • 5 .5
                                            mikkean 13.09.2015, 16:24 Geändert 13.09.2015, 16:27

                                            Anschnallen, Hirn ausschalten und das Gaspedal durchtreten: "Fast & Furious 6" ist am Start. Lange Zeit habe ich die "Fast"-Serie mit den Action-Reihen der Achtziger verglichen. Es ist natürlich schmeichelhaft für die Turbo-Freibeuter Diesel, Walker und Co., mit John McClane, Riggs und Murtaugh verglichen zu werden.

                                            Doch "Fast & Furious" war für mich nie derart spannend aufgezogen. Noch habe ich einen direkten Draht zu den Figuren gewinnen können. Nun steht "Fast & Furious 6" an, mittlerweile lief sogar der siebte Teil. Und wie kann ich dem Franchise gerecht werden?

                                            Will ich es niedermachen? Herabsetzen und für seine viele Lächerlichkeiten schelten? Könnte ich, kein Problem. Werde ich aber nicht.

                                            Geben wir es doch zu. "Fast & Furious 6" hätte vor zwei Jahrzehnten keiner für möglich gehalten. Eine derart langlebige Action-Reihe, so lang wie die Slasher-Kollegen von "Halloween", "Freitag der 13te" und "Nightmare". Allenfalls hätte diese Vorstellung zum Witz gereicht.

                                            Aber die Filme spielten immer wieder Geld ein und inzwischen ist die Angelegenheit ein Selbstläufer. Doch Sorry, "Fast & Furious 6" erlebe ich vor allem wie auf Autopilot.

                                            Habe ich abgeschalten oder die Autoren? Eh egal, denn dieser Film verkörpert die Quintessenz des modernen Action-Spektakels: alles hat sich einigen überlangen Sequenzen zu beugen, deren Schauwert vor allem mit dem deutschen Wort furious zu beschreiben.

                                            Sollte es uns da kümmern, dass dieses Mal nach Europa geht? Dass die Gegenspieler sogar Michelle Rodriguez aus dem Grab entsteigen lassen? Ja und irgendwie auch nicht. Die Rückkehr von Rodriguez ist sogar nur konsequent für diese Reihe, in denen Autos nicht nur Verkehrsvorschriften trotzen, sondern gleich allen Regeln der Physik und Vernunft.

                                            Immerhin steht Vin Diesel damit vor einer amourösen Dreiecks-Wahl, denn er hatte sein Herz ja im letzten Teil einer anderen geschenkt. Ansonsten lässt es Regisseur und "Fast"-Veteran Justin Lin auch in diesem Teil wieder krachen. Und im Finale tretet unsere Crew sogar gegen das größte Militär-Flugzeug der Welt an.

                                            Der Wow-Faktor sprengt somit eigentlich den Tachometer, selbst wenn ich zugeben muss, dass "Fast & Furious 6" mich nicht umgehauen hat. Er unterhielt mich, ob gut oder schlecht, ist dabei fast überflüssig. Fakt ist, für zwei Stunden hat die Mattscheibe geglüht und aus den Boxen kamen neben minimalen Dialogen vor allem eine Sinfonie aus Explosionen, Ballereien und quietschendem Gummi.

                                            Es ist also alles beim Alten und das ist a) kein Wunder und b) auch ganz angenehm. Bei "Fast & Furious 6" geht es ja weder existenzielle Fragen noch um Wissenschaft. Was zählen sind Tempo, eine Menge zu fabrizierender Schrott und das Gefühl, dass wir einen Film lang jemanden anderes das Steuer übernimmt.

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                                            • 7 .5

                                              Ähnlich wie Teil 5, Popcornkino zum Abschalten. Gerne weitere Teile, armer Walker.

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                                              • 8

                                                Bester Film der Reihe!

                                                • 6

                                                  F&F 6 fand ich leider wenig prickelnd und teilweise auch langweilig. Überzogen waren die Filme immer, aber mich nerven dann vor allem die "Superhelden-Einlagen" wie z.B. im Flug jemanden aufzufangen oder aus 19 m Höhe mit 3 Leuten aus einem rollen Flugzeug in die Sitze eines Jeeps zu springen.

                                                  Nervig sind auch die Nebenfiguren bzw. das Team. Man ist immer irgendwie bemüht den Mokels auch ne Story zukommen zu lassen, aber irgendwie zieht das nie. Ganz schlimm die Nummer um "Letty". Ihre Wiederauferstehung wäre auch astreines Comic-Material.

                                                  Das Finale mit dem Flugzeug ist zwar recht gigantisch, aber lange nicht so spaßig wie die Nummer mit dem Tresor in F&F 5.

                                                  • 4 .5

                                                    Nicht mein Geschmack! Ich stehe zwar auf Aktion-Filme, aber so dermaßen unlogische Aktion wie in Filmen wie Stirb Langsam (alles ab 4) , das A-Team oder die mittlerweile schlechten Teile der F&F Reihe schaue ich mir nicht gern an.
                                                    Es sollte ein neues Genre für solche Filme geben.

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