Félicité - Kritik

Félicité

FR/BE/LB/SN/DE · 2017 · Laufzeit 123 Minuten · FSK 12 · Drama · Kinostart
Du
  • 6 .5

    Dennoch durfte man kaum zu hoffen wagen, dass [Félicité] in Deutschland im Kino zu sehen sein wird. Dank des Nürnberger Grandfilm-Verleih gibt es nun Gelegenheit dazu. Der Film wird es mit einem der eindrücklichsten Kinoerlebnisse des Jahres danken. [Fabian Tietke]

    • 7
      SpiegelOnline 06.10.2017, 08:49 Geändert 06.10.2017, 08:49

      So baut sich zwar kein klassischer Spannungsbogen auf, aber die Erzählung entfaltet durch ihre Offenheit eine eigene Zeitlichkeit und suggestive Kraft. [Johannes Bluth]

      • 6 .5

        Dramaturgisch hat der Film, der von Kinshasas Straßen immer wieder in nächtliche Traumszenen im Dschungel wechselt, seine Schwächen. Doch die rohe Kraft seiner urmütterlichen Hauptfigur ist stärker. [Stefan Benz]

        • 4 .5

          Und nun passiert etwas, was einen unschönen, altbackenen Schatten auf die elektrisierende erste Hälfte des Films wirft, in der man eine wunderbar unabhängige Frauenfigur kennenlernen durfte. [Gabriele Summen]

          • 8

            Die kongolesische Nachtclubsängerin Félicité ist verzweifelt auf der Suche nach Geld, um die Operation ihres Sohnes zu bezahlen. Musikalisches Porträt einer starken Frau sowie ihrer Stadt, Kinshasa, das mehr und mehr traumartige Züge annimmt. [Tim Lindemann]

            • 6 .5

              Was anfangs noch wie eine harsche Sozialstudie wirkt, entwickelt sich bald zu einem impressionistischen, fast surrealen Blick auf das Leben in Kinshasa [...], in der sich viele der Themen und Missstände Afrikas finden lassen. [Michael Meyns]

              • 6 .5

                "Alain Gomis treibt seinen Film durch das kongolesische Hauptstadtchaos, zwingt ihn durch mehrere Häutungen und gönnt ihm am Ende unverhoffte Ruhe." [Manon Cavagna]

                • 7

                  Félicité ist roh und kommt von Herzen. [Jordan Mintzer]

                  • 7

                    Die Charakterstudie Félicité einer alleinerziehenden Mutter in Kinshasa entwickelt sich zu etwas sinnlich viel Komplexerem, als man anfangs vermutet hätte. [Guy Lodge]