Footloose - Kritik

Footloose

US · 2011 · Laufzeit 113 Minuten · FSK 6 · Musikfilm · Kinostart
Du
  • 1

    Ist dieser Film jetzt ein Remake oder eine Coverversion so wie die Songs darin ? :D

    • 5

      Auf einer Liste der Filme die dringend eine Neuauflage brauchen würde „Footloose“ sicherlich nur im unteren Drittel, wenn überhaupt auftauchen. Aber gut, nun hat man den Film neu aufgelegt und ich bin überraschend angetan davon. Liegt aber vielleicht daran dass ich das Original mal auf Vox gesehen habe und ihn sehr sympathisch fand und sich dieser Film ziemlich exakt an das Original hält und dessen „Zauber“ mittransportiert. Die Musik ist identisch, nur dass die Lieder in einer Coverversion zu hören sind und die Bptschaft des Films das Tanzen die Seele befreit zeitlos und belebend. Da kann mans auch gerne verschmerzen dass die Darsteller kaum an die Originale heran reichen (na ok, das war immerhin Kevin Bacon) und die Story sich in der heutigen Zeit kaum glaubhaft verkaufen lässt. Die Message wird vermittelt, das ist wohl das Wichtigste.

      Fazit: Beschwingtes Remake, darstellerisch zwar nicht so gut aber mit Herz, Seele und guter Musik – mehr als zu erwarten war!

      • 6 .5

        Eins vorweg: Das Original von 1984 habe ich nicht gesehen, daher kann ich hier das Remake allein für sich bewerten.
        Im Tanzfilm Footloose geht es wie im Original um eine Kleinstadt, in der das Tanzen verboten ist und wie junge Leute versuchen, ihre Freiheit zu tanzen wiederzuerlangen.
        Obwohl dies nicht gerade ein Genre ist, in dem ich mich häufig bewege, hat mir der Film doch Spaß gemacht. Der Freiheitsdrang der Jugendlichen sowie deren Unterdrückung durch die Älteren ist gut nachzuempfinden, auch wenn letzteres stellenweise etwas zu überzogen scheint. Trotzdem schafft es der Film, Gefühle für die Figuren aufzubauen und den Zuschauer so mitzureißen.
        Die Musik ist gut und besitzt mitunter Ohrwurm-Potential. Klares Highlight des Films sind die Tanzszenen, von denen es aber leider deutlich zu wenige gibt. Besonders das Finale hätte umfangreicher ausfallen können.
        Alles in allem richtet sich Footloose an ein Publikum, welches sich im Alter der Protagonisten befindet. Trotz kleinerer Macken ist der Film sicher geeignet, um dieser neuen, jüngeren Zielgruppe - die nicht mit dem Original aufgewachsen ist - die Faszination des Tanzens zu vermitteln.

        • 3 .5

          Das Original ist mir nur Auszugsweise bekannt. Daher hätte der Film mich packen können. Hat er nicht.
          Die Geschichte in die heutige Zeit zu bringen, war kein Geniestreich. Sie wirkt einfach lächerlich. Auch wenn die Ami's hier und da, für deutsche Verhältnisse, merkwürdige Gesetze haben, dass Tanzverbot in dem Film schießt den Vogel ab. Da das Wort jetzt schon gefallen ist, "Footloose" ist ein Tanzfilm. Hand in Hand geht das Tanzen meistens mit Musik und hier versagt der Film auf ganzer Linie. Die Musik ist schrott. Das zerrt an dem Film.
          Die Anspielung an das Original mit dem Tracker fand ich aber nett.

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          • 5

            ist wie mit dem orginal...

            • 4 .5

              Das Remake von "Footloose" hatte die besten Voraussetzungen für ein Remake: Tolle Darsteller, die selber hervorragende Tänzer sind, also nicht gedoubelt werden mussten (so wie Kevin Bacon *hust*). Ich war also guter Dinge, als ich mir den Film ansah und wurde leider bitter enttäuscht. Bis auf die tollen Tänzer hat das Remake alles aus dem Film der 80er genommen, was ihn ausgemacht hat. Nämlich die tolle Musik. Ich versteh sowieso nicht, warum sie den Film in die Gegenwart gepackt haben. Das allein macht den Film schon unrealistisch und irgendwie dumm, aber dann auch noch die tollen Songs durch irgendso eine Hip-Hop elektro Scheiße zu ersetzen, war ungefähr das Schlimmste, was sie machen konnten!
              Ich mein die Choreographien sind wirklich atemberaubend und echt großartig, aber dadurch, dass die Musik so kacke ist, ist der Film einfach auch nur schlecht. Ich glaub die einzige Szene, in der sie die Original Musik gelassen haben, war die, in der Ren Willard das Tanzen beibringt und das ist ungefähr die beste Szene im ganzen Film. Sie wirkt so schön retro aber gleichzeitig auch nostalgisch und wie eine Homage ans Original. Hätte der ganze Film nicht einfach so sein können?
              Ich kanns ja verstehen, dass man keine 1 zu 1 Kopie des Originals machen wollte, aber bei diesem Schund, wäre eine 1 zu 1 Kopie glaub ich doch besser gewesen.

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              • 4
                Deusfantasy 22.07.2015, 10:31 Geändert 22.07.2015, 10:50

                Was ist ein Tanzfilm, in dem kaum getanzt wird?
                Für mich überflüssig und vollkommen am Thema vorbei. Denn die Geschichte von "Footloose" ist absolut unzeitgemäß, wird dabei auch noch ohne jeglichen Humor in einem völlig ernsten Ton präsentiert und die Charaktere waren alle bis auf den von Milles Teller gespielten Wilard ziemlich unsympathisch. Somit war mir das ganze drumherum entsprechend egal.
                Wären die paar Tänze hingegen wenigstens überzeugend dargestellt, hätte man diese Mankos locker ausgleichen können. Stattdessen sind sie so absolut standardmäßig, so einfallslos inszeniert, dass sie nicht gerade die Lust in mir geweckt haben, meine Hüften zu schwingen. Wenn man bedenkt, dass laut der Geschichte das Tanzen verboten wurde und die Leute sich dagegen wehren, konnte mir der Film einfach nicht richtig vermitteln, was am Tanzen denn jetzt so toll sein soll. Nicht einmal die ausgewählte Musik konnte überzeugen. Ein waschechtes Armutszeugnis für einen Tanzfilm. Nur einmal wurde wirklich angedeuet, was für ein guter Tänzer Hauptdarsteller Kenny Wormald zu sein scheint, nämlich bei seinen "Turnübungen" in einer verlassenen Fabrikhalle. Hiervon hätte ich mir wesentlich mehr gewünscht.

                Das Original von 1984 habe niemals gesehen, von daher erspare ich mir hier einen Vergleich. Wenn es aber genauso gähnend langweilig ist, wie das Remake von 2011, dann brauche ich es auch nicht nachzuholen.

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                • 6
                  D4L0s3r 01.06.2015, 18:05 Geändert 01.06.2015, 18:17

                  Ich tue mich sehr schwer, zwischen Orginal und Remake abzuwägen.

                  Zum Remake:
                  Kavin Bacon fehlt ganz klar, da kann Kenny Wormald absolut nicht mithalten.
                  Schon die rotzige Attitüde, die Kevin Bacon in seiner Gestik brachte.
                  Die Markenzeichen des Films - die Songs - zu ersetzen oder gar zu bearbeiten geht mal so gar nicht.
                  Der Tanzstil blieb weitestgehend erhalten, die Musik jedoch wurde "modernisiert" - was oft nicht zueinander passt.
                  Manche Szenen wirken absurd - zB die gebrannte CD, die im Diner übergeben wird (In der Gegenwart hat dafür in einem 20.000 Einwohner-Städtchen sicher jeder Internetzugriff...)
                  Statt eines Ghetto-Blasters (Original) gibts im Remake fest installierte Boxen an dem Diner - in einer Stadt, wo laute Musik verboten ist?!
                  Als die Jungs Ren erklären, wie man den Bus fährt, stehen sie neben dem Bus - dennoch geht Ren davon aus, dass sie mit ihm fahren?!

                  Vieles ist der Zeit angemessen heute extremer. Aus der "Tanzen und Sex im Auto"-Lügengeschichte wird ein "Tanzen mit 2 Russinen und ein Dreier auf der Toilette". Aus dem Treckerrennen eine Fahrt auf einer Rennstrecke mit Bussen. Auch wenn ich die Szenen auf der Rennstrecke mag, ist das Treckerrennen glaubwürdiger.
                  Der Tanzstil ist mitunter erotischer bzw. freizügiger als im Original.
                  Die Mutter von Ren ist an Krebs qualvoll gestorben.

                  Die Schauspieler von Ariel und Willard hingegen finde ich im Remake besser.
                  Willard ist weniger "trotteliger Hinterwäldler", Ariel wirkt auf mich weniger "umtriebig" und mehr im Konflikt zwischen Erziehung und Freiheitsdrang.
                  Die Kennenlern-Szene von Ren und Willard wirkt deutlich glaubwürdiger.

                  • 5

                    Oooch jaaa.... 0-8-15-Darsteller in einem 0-8-15-Film, uninteressante Musik, tausend mal gesehene Tanzschritte, eigentlich eine 1-zu-1-Kopie des Originals in modernisiert. Mag für Teenies recht interessant sein, ich fand ihn allenfalls durchschnittlich...

                    • 6 .5

                      So, ich kenne jetzt zwar das Original nicht, kann mir nach der Sichtung dieses Remakes schon so ziemlich gut vorstellen, dass man die narrative Grundstruktur 1:1 übernommen sowie die Markenzeichen jeglichen 80's Eskapismus nochmals verbraten hat. Wäre aber gelogen, wenn ich nicht zugeben würde, dass die ganze Angelegenheit reichlich Spaß gemacht hat - so vergnügt und grell alles hier zwischen High-School-Teen-Drama, Honk-Humor, Jock-Arschlöchrigkeiten, Establishment-Plakativität und jugendlicher Rotzigkeit mit Tanzbein abläuft. Und weil der rhythmisch schneidende Regisseur Craig Brewer nach "Black Snake Moan" noch ein bisschen Erotik im Blut hatte, kommt das sommerliche Country-Suburb-Ambiente stilecht mit engen Jeans und flexiblen Hüften daher. Julianne Hough hottet da am Steilsten, Hormone zischen aus jeder Pore.

                      Und wenn diese ganze ungenierte Danceploitation (wo jede entsprechende Szene wirklich kathartisch im Drang zur Teen-Freiheit zählt) nicht schon reizvoll genug wäre, spielt ausgerechnet Miles Teller den schnippischen Buddy vom Hübschen-und-gewissenhaften-Held-mit-finsterer-Vergangenheit Ren McCormack (Kenny Wormald). Ein Subplot zwischen den Beiden ergibt sich sodann, da Teller nicht tanzen kann/will, woraufhin Ren ihm mit der Hilfe seiner kleinen Cousinen in einer MONTAGE ein paar Moves beibringt. Ansonsten ist Ren aber so ziemlich der rebellische Aussenseiter, in den sich die heißeste Flamme der Stadt verknallt, deren Daddy ausgerechnet Pastor und Aufrechterhalter des Tanzverbots ist - wenn's da mal nicht zu ideologischen und stürmischen Konflikten der Generationen kommt!

                      Wie gesagt, die besten Formeln (und offenbar auch Tracks) jenes Jahrzehnts des Originalfilms finden hier ihre stimmige Wiederentdeckung und pointieren mit freimütiger Naivität eine Rechtschaffenheit fürs triviale und doch so fundamentale Tanzen - eine Realität, wie sie nur im Genrefilm existieren kann. Wenn aber etwas handzahm wirkt, dann die allzu glatt laufende Versöhnung mit der christlichen Vorherrschaft - gibt zwar genügend Reibungspunkte bis zum Schluss hin, aus der Einigung lässt sich aber nicht allzu viel konsequente Wildheit erschließen. Immerhin kann man sich noch wehrhaft gegen die antagonistischen Spielverderber und Eifersüchtler von der Schule prügeln. Das wird im Finale aber schnell erledigt, um wieder zum Abfetzen in der Scheune zu kommen. Irgendwie also doch wieder ein entschiedenes Zeichen zur knalligen Ausgelassenheit, coole Schimpfwörter inklusive. CUT LOOSE!

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                      • 5 .5

                        Habe mich leider zu wenig über diesen Film informiert. Erwartet hätte ich ja einen Tanzfilm und kein Familiendrama.

                        • Hallo! Endlich mal die neue Version von Footloose gesehen. Das Remake ist jedenfalls schon mal besser gelungen, als FAME, da schaue ich lieber das Original.

                          Ok, hierzu. Die Hauptakteure schauen hier besser aus und sind nicht so bieder. Es gibt viele Parallelen im Film, allerdings bei der Musik gibt es dann schon mal Unterschiede. So ist z.B. aus Holding out for a Hero eine Ballade gemacht worden oder es fehlen eben Stücke, die im Original vertreten sind. Für die jüngere Generation ist der Film auf jeden Fall sehenswert, weil er sich etwas an Step up, Street Dance etc. orientiert, eben der Zeit angepasst mit Mp 3-Player.....Manche Szenen sind erotischer, flotter als in den 80s.

                          Ich bin gespannt, wann das Reamake von Flashdance, Rocky Horror Picture Show, Grease, Dirty Dancing.

                          Blöd, wenn man das Original von einem Film oder einem Musikstück kennt. Das kann mächtig nach hinten losgehen.

                          • 4 .5

                            Ich weiß gar nicht was ich zu dem Film schreiben soll. Für die nervigen Werbeunterbrechungen kann der Film ja nichts. Dennoch handelt es sich bei "Footlose" um einen relativ beliebigen Tanzfilm, welcher auch Teil der "Step up"-Reihe sein könnte. Der Film ist nicht wirklich schlecht, aber auch weit davon entfernt gut zu sein. Ich muss mir mal das Original mit Kevin Bacon zu Gemüte führen.

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                            • 2
                              angucker 28.01.2015, 22:16 Geändert 28.01.2015, 22:28

                              Schlecht choreographierte Tanzszenen, die in keinem Fall rhythmisch oder sonst wie auf den Punkt kommen. Dies ist mit Abstand der schlechteste Tanzfilm, den ich in den letzten 5-10 Jahren gesehen habe. Und für eine romantische Komödie würde es vernünftige Hauptdarsteller brauchen und eine ordentliche Story.

                              • 5

                                Na ja. Guter Look, nette Musik, aber die Ariel geht gar nicht... Im Gegensatz zu manch anderen find ichs aber gut, dass die Grundstory nicht verändert wurde. Darum gehts nun mal in Footloose. Das dürfte allen klar sein. Warum allerdings ein Remake nötig war, weiß ich nicht.

                                • 6

                                  Ganz nett aber nicht der Hammer.Trotzdem besser als die ältere Version.Habe mir aber etwas mehr erhofft

                                  • 3

                                    Nicht gerade mitreißend. Die Geschichte war wie zu erwarten recht umspektakulär, allerdings haben mich auch die Dialoge sehr enttäuscht. Es gibt ein paar nette Tanzszenen, das ist dann aber auch alles- da greife ich lieber zu einem Klassiker wie Billy Elliot, der wenigstens auch filmisch etwas her macht.

                                    • 5 .5

                                      Na ja, nicht ganz so schlimm wie befürchtet. Nette Moves, coole Mucke, das war aber auch schon alles auf der Plusseite. Schwer gegen diesen Film sprechen eine unfassbar unsympathische Ariel, schwache Dialoge und fehlplatzierte Action. Außerdem habe ich Andy MacDowell noch nie so schlecht spielen sehen. Es muss am Drehbuch oder am Regisseur liegen. Oder an beidem. Anders kann es gar nicht sein...

                                      • 4

                                        Och nö... also der hat mich wirklich nicht überzeugt.
                                        Nicht mitreißend, nicht clever, nicht innovativ, nicht witzig.
                                        Einfach nur langweilig. N paar coole Tanzmoves von einschichtigen Charakteren, und das wars dann auch schon wieder...

                                        Ich will da gar nicht weiter ausholen, ich glaube selbst für Tanzfilm-Freunde ist das nicht unbedingt ein Highlight.

                                        • 1

                                          wie drück ich mich denn ab besten aus,..vll würg würg

                                          • 8

                                            Gelungenes Remake eines Klassikers. Die Tanzszenen sogar noch etwas ausgefeilter.

                                            • 6

                                              Im Grunde ein ziemlich überflüssiges Remake und gar nicht mehr zeitgemäß: In der heutigen Zeit das Tanzen verbieten, passt einfach nicht mehr, da hätten sie den Film lieber in den 80er spielen lassen sollen. Das der Film trotzdem noch das gewisse Etwas hat, ist den sympathischen Darstellern zu verdanken und den tollen Tanszenen, aber ansonsten hätte man sich den Film echt sparen können.

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                                              • 1

                                                Die Story ist einfach nicht mehr zeitgemäß.

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                                                  Peinliches Remake.

                                                  • 0 .5

                                                    Noch so ein überflüssiges Remake. Wirkte beim Original die Story schon einen Hauch grenzwertig so schafft es dieses Remake definitiv so richtig unlogisch zu wirken.
                                                    Joints sind verboten, aber Mädchen, die halbnackt rumlaufen, sind erlaubt?
                                                    Laute Musik ist ein schweres Delikt, aber gegen illegales Crashdriving schreitet keiner ein?
                                                    Dann die Tanzszenen ... Ganz akrobatisch aber nicht im Takt mit der Musik.
                                                    Das Original gehört zwar auch nicht unbedingt zu meinen Lieblingsfilmen, aber das hier?
                                                    Musikalisch und tänzerisch hat es nicht mehr mit dem Original gemeinsam, aber leider genug, dass man erkennt wo und wie es verhunzt worden ist. - Hatten denn die Filmemacher keine eigene Idee für ein Drehbuch oder für Dialoge? Es gibt doch sicherlich noch mehr mögliche Szenarien für einen Tanzfilm.
                                                    Es gibt eine alte Regel: 'Besser gut plagiiert als schlecht erfunden.' Ersteres hat hier eindeutig nicht geklappt.
                                                    Es gibt eine zweite Regel: 'Aufgewärmter Kaffee schmeckt nicht.' Diese Regel ist hier voll anzuwenden.
                                                    Zurück bleibt nur ein schales Gefühl und die Frage nach dem Warum.