Rosemari - Kritik

Rosemari / AT: Framing Mom; Rosemarie

NO/DE/DK · 2016 · Laufzeit 95 Minuten · FSK 12 · Drama · Kinostart
Du
  • 6

    Die Filmemacherin [Sara Johnsen] setzt geschickt Ellipsen und Rückblenden ein, so dass man die erzählerischen Versatzstücke wie Puzzleteile zusammenfügen muss und sich einen eigenen Reim darauf machen kann. Getragen wird [Rosemari] von präsenten Schauspielerinnen, etwa von Ruby Dagnall, die erstmals vor der Kamera stand. [Kirsten Taylor]

    • 4

      Lange plätschert die kleine Geschichte vor sich hin und überrascht dann mit einer plötzlich gar nicht mehr kleinstädtischen und brav bürgerlichen Auflösung. [Günter H. Jekubzik]

      • 4

        Es ist nicht schwer zu entziffern, was Rosemari sein möchte: ein Film über die Suche nach der eigenen Herkunft [...]. Ein ganz schön großes Thema für ein Drehbuch, das sich mit eindimensionalen Charakteren und einer voyeuristischen Auflösung im Pornomilieu [...] begnügt. [Ann-Kristin Tlusty]

        • 6

          Gemeinsam mit jener Frau, die sie einst als verlassenes Neugeborenes fand, sucht Rosemari nach ihrer leiblichen Mutter. Unterwegs geraten Lebensentwürfe in Bewegung und müssen Erwartungshaltungen justiert werden. Es ist eine Reise auf dem Terrain komplexer Emotionen, die sicher geleitet wird von einem subtil agierenden Ensemble. [Alexandra Seitz]

          • 6 .5

            Der Roadmovie Rosemari lebt vom Beziehungsgeflecht der Figuren, die Johnsens Drehbuch nuancenreich zeichnet. Die fesselnden schauspielerischen Darbietungen intensivieren den lebensnah inszenierten Film, wobei die furios aufspielende Newcomerin Ruby Dagnall als Herzstück des aus weiblicher Perspektive erzählten Selbstfindungsdramas in Erinnerung in bleibt. [Christian Horn]