Freiheit - Kritik

Freiheit /AT: On Disappearing; Freedom

DE/SK · 2017 · Laufzeit 103 Minuten · FSK 12 · Drama · Kinostart
Du
  • 7

    Doch Freiheit nimmt sich die Freiheit, leicht und mit Humor zu erzählen. Eine packende Bildgestaltung hebt Freiheit von gleich gerichteten Geschichten ab. [Günter H. Jekubzik]

    • 3

      Freiheit lässt den Zuschauer unbefriedigt zurück. Er wirft zu viele Fragen auf, die er nicht beantwortet und so schnell in die Belanglosigkeit abdriftet. [Sarah Schindler]

      • 5 .5

        Die Freiheit, die der Titel als Frage an die Figur aufdrängt, bleibt ein nie ganz einzulösendes Versprechen. Am ehesten scheint sie sich im Spiel von Johanna Wokalek einzulösen, die ihre Nora mit einer schönen Mischung aus Durchlässigkeit, Neugierde und leicht distanziertem Bei-Sich-Sein verkörpert. [Esther Buss]

        • 5

          Allzu umfassend ist ein Begriff wie Freiheit, allzu kompliziert die Fragen des Umgangs mit Flüchtlingen, Asylbewerbern, Rassismus, als dass es überzeugend erscheint, diese als bloßen Hintergrund für ein Familiendrama zu benutzen. [Michael Meyns]

          • 8

            Jan Speckenbachs grandios von Johanna Wokalek gespielte Protagonistin heißt nicht zufällig Nora. Die Ähnlichkeiten zu Ibsens gleichnamigen Stück sind gewollt. So kann der Film vom Scheitern moderner Glücksversprechen erzählen und zugleich in einen eindringlichen Dialog mit vergangenen­ ­Ideen und Zeiten treten. [Sascha Westphal]