Frisch gepresst - Kritik

Frisch gepresst

DE · 2012 · Laufzeit 95 Minuten · FSK 6 · Komödie · Kinostart
Du
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    cycloo77 01.07.2016, 22:44 Geändert 01.07.2016, 23:31

    Frisch vom ahnungslos Drehbuch Himmel. Eine deutsche Komödie wie es hunderte im TV gibt, nur leider sollte das hier Kino werden.
    Ganz schwer zu ertragener eindimensionaler Filmmüll!

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    • 2 .5

      der kommt ja null in fahrt...

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      • Ich glaube, dass ich mir Buch mit dem Film nicht verderben lassen will. Und Diana Amft reichte mir schon bei Mädchen Mädchen, als sie ihren Orgasmus auf dem Rad an der Ampel bekam. Das war ja noch lustig. In andere dummen, alberne Rollen möchte ich sie nicht sehen. Doctor's Diary habe ich ich mir auch nicht angetan.
        Ist genauso wie mit Ferres, Neubauer und der Furtwängler. Gerne genommene Schauspieler für bestimmte Rollen.

        • 4

          Mit viel Slapstick und Brechwitzen versucht diese deutsche Komödie beim Publikum zu landen. Schon die Tatsache, dass man mit Gastauftritten von Giovanni Zarella, Axel Schulz oder auch Oli Pocher wirbt, lässt schon vermuten welche Qualität dieser Film dabei besitzt. Ein völlig verhunzter Plot, bei dem man sich für die falschen Schwerpunkte entschied, zieht sich über zu lange 90 Minuten und lässt einen ratlosen Zuschauer zurück. Schließlich endet der Film mit der Geburt des Kindes, eigentlich DAS zentrale Thema des Filmes: Kind "ja" oder "nein", und wenn "ja" dann wie sieht das Leben danach aus. Aber hier lässt man das bis hierher tapfer durchhaltende Publikum im Unwissen und hebt sich diesen Part lieber für eine eventuelle Fortsetzung auf? Dann aber bitte nicht im Kino sondern dort wo es hingehört, nämlich in den Sat1 Dienstag Abend, wo ähnlich schrecklich schlechte Komödien zu sehen sind!

          P.S.: Und wer sich fragt, wie sich der Titel des Filmes ergibt, der wird gegen Ende mit einem "gelungenen" Entbindungswitz belohnt...

          • 2

            Der Film zum Elterngeld: Eine sich routiniert uninspiriert um eine ungewollte Schwangerschaft abspulende Liebeskomödie aus deutscher Hand, die versucht, vom Erfolg von Susanne Fröhlichs gleichnamigen Romandebüt zu profitieren. [Silvia Hallensleben]

            • 4 .5

              Ausgelutscht Episode 2338: AmftVitamine

              Diana Amft & Susanne Fröhlich. Zwei Namen die bei bloßer Erwähnung den Östrogenspiegel jeder Frau hochschnellen lassen. Die eine schreibt Bücher mit Titeln wie "Moppel-Ich", "Runzel-Ich" und "Der Tag an der Vater das Baby fallen ließ" (!?). Die andere spielt schokosüchtige Assistenzärztinnen in "Doctor`s Diary" oder augenklimpert sich durch Sat.1 - Fernsehgurken wie "Plötzlich fett!" - man merkt also schon: Hier waren zwei Damen am Werk die sich gesucht und gefunden haben. Diana Amft darf Diana Amft spielen, in einem Film frei nach einem Buch von Susanne Fröhlich über Susanne Fröhlich.

              [...] Ein Kompliment. Man hat für diese Produktion weder Kosten noch Mühen gescheut um wirklich die Crème de la Créme -auch für die Nebenrollen- der deutschen Laienschauspielerei ins Boot zu zerren. Oliver Pocher als Scheibenwisch-Penner-Punk (1min screentime), Yasmina Filali als irgendeine arrogante Zicke called Xenia (3min screentime) und Last but not Least: April Hailer als überkandidelte schwäbische Mutter die mit 100.000 € - Schecks um sich schmeißt (Schwäbin -> verschenkt Geld!; 5min screentime). Ein innerer Freudenschrei (ohne jede Ironie) ging durch meinen Kopf als ich plötzlich Sylvester Groth (Inglourious Basterds) als schrulligen Dessouverkäufer erblickte, der in seiner Rolle durchaus ein Highlight setzt und beweist warum er gerne auch mal für Deutsch-Amerikanische Koproduktionen gebucht wird. Diana Amft spielt die leicht verbitterte Mutti in spe routiniert. Sie spielt eben das was man von Ihr erwartet. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger. Und so stolpert, ruckelt, schluchzt und emanzipiert sich Amft alias Andrea von Szene zu Szene und präsentiert einen auswendig gelernten Gag nach dem Anderen. Die beiden Möchtegernväter Chris und Gregor zeigen NATÜRLICH ein reges Interesse an der Dame und dem Kind. Und obwohl beide nur die besten Absichten haben, wirkt weder der eine noch der andere sympathisch auf den Zuschauer.

              Fazit
              Ganz klar - Jein! Fans von Diana Amft werden diesen Film als filmische Antwort auf Filme wie "Kokowääh" und "KeinOhrHasen" akzeptieren und sich an dem gewohnt putzigen Spiel der Blondine erfreuen - Happy End inklusive. "New Kids"-Fans freuen sich über Pocher. In jedem anderen Fall ist der Film nur dann geeignet wenn man Lust auf (ganz) leichte Filmkost hat. Dann allerdings findet man schonmal die eine oder andere Szene zum Schmunzeln.

              Leicht verdaulicher Film-Shake, dessen Nährwert gegen Null strebt.
              Ausgelutscht statt frisch gepresst.

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              • 3

                ich mag diana amft. ich mag doctor's diary. ich guck meiner frau zu liebe diese art von filme ab und zu mit und bin manchmal positiv überrascht.
                der film ist seine zeit aber nicht wert. dieser film ist eine gähnend langweilige und möchtegern witzige liebeskomödie.
                3 punkte, weil ich erst nach 45 minuten die schnauze voll hatte...

                • 3 .5

                  Dieser Film ist ... nunja, ein Film halt. Er hat nicht: eine bewegende Geschichte, interessante Charaktere, großartig neue Ideen, ein gutes Maß an Witz ... Ja, es ist eine absolute 08/15 RomCom aus deutschen Landen. Glückwunsch. Wären da nicht die überflüssigsten Kurzauftritte der Filmgeschichte - Pocher, du nervst - gäbe es nicht einmal Aufreger. Der ganze Streifen plätschert seicht vor sich hin und bietet nicht mehr als eine handvoll kleiner Lacher und Schmunzler. Romantik kann ich so garnicht erkennen, und dass ein paar Klischées nicht vollends bedient wurden, vermag auch nicht über das allgegenwärtige Nichts hinweg zu trösten. Den einzigen kleinen Lichtblick stellt die oberschlaue Göre dar, die hin und wieder einen erheiternden Kommentar vorzuweisen hat. Den Gegenpol findet man in der nervtötenden Mutter und den beiden Superhelden, die sich um die Protagonistin prügeln. Charaktere, die kein Film braucht. Eine Frau, die von diesen beiden Weichflöten umworben wird, sollte sich dringend Gedanken bezüglich ihrer sexuelle Orientierung machen.

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                  • 4

                    Diesen Film überhaupt in die Kategorie Komödie zu stecken ist der eigentliche Witz. "Frisch gepresst" ist ein Liebesfilm, mehr aber auch nicht.
                    Die Probleme sind an den Haaren herbeigezogen und die ganze Geschichte total belanglos. Es fehlt allen, wirklich allen Charakteren an Tiefgang. Hat man alles schon 1000mal woanders gesehen. Hat alles Sat1-Film-Niveau.

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                    • 0 .5

                      Manche schlechten Filme sind so herrlich schlecht, dass sie schon lustig sind. „Guilty Pleasures“ nennt häufig man diese Filme auf Englisch. Zu dieser Kategorie gehört Frisch gepresst nicht. Dieser Film ist einfach nur schlecht, ohne jegliche Rechtfertigung oder Beschönigung. Zu sagen, dass hier Unterhaltung auf Soap-Niveau geboten wird, wäre wahrscheinlich eine Beleidigung gegenüber der einen oder anderen Soap. Um dem Ganzen noch eine Krone aufzusetzen, wurde der Film durch diverse Filmförderungsanstalten gefördert, somit indirekt durch Steuergelder. Es ist oft traurig anzusehen, was hierzulande oft gefördert wird, doch Frisch gepresst stellt womöglich den vorläufigen Tiefpunkt der modernen deutschen Komödie dar. Es wird schon ein monumentaler filmischer Fehlschlag kommen müssen, um Frisch gepresst von der Spitzenposition der schlechtesten Filme des Jahres zu verdrängen.

                      • Tom Wlaschiha! Fass mich an, du Tier!

                        • 6

                          Eigentlich mag ich deutsche Komödien ja nicht so, aber dieser hatte doch ein paar Lacher parat. Das Ende war vorhersehbar, die Schauspieler ganz ansehnlich. Nur die Darstellung des Gregor durch Alexander Beyer hat mich etwas gestört. Alles in allem ein Film für einen gemütlichen Abend, den man sich mal ansehen kann.

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                          • 4

                            Sattsam bekannt sind die überzeichneten Figuren und Ereignisse sowie der routinierte Handlungsverlauf, der von der romantischen Tuchfühlung über das katastrophale Missverständnis zum erlösenden Happy End führt.

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                            • 5

                              Frisch gepresst: Das hört sich wie ein spritziger Sommer-(Film-)Cocktail an, entpuppt sich aber schnell als abgestandener Drink, dessen „Mixer“ sich nicht gerade als Meister ihres Fachs erweisen.

                              • 5 .5

                                Die Kapriolen der Verehrer sind nicht besonders glaubwürdig, zumal Andreas Wahl absehbar ist. Kein Wunder, dass nach vielversprechendem Beginn der zweiten Filmhälfte die Luft ausgeht – bis das Drehbuch ein Einsehen hat und den von weitem vorhersehbaren, fruchtwassernassen Showdown konstruiert.

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                                • 1 .5

                                  Von "frisch gepresst" kann hier keine Rede sein. Dieser Streifen hinterlässt eher einen ranzigen Nachgeschmack. Eindeutig Prädikat besonders öde.

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