Gangster Squad - Kritik

Gangster Squad

US · 2013 · Laufzeit 113 Minuten · FSK 16 · Drama, Kriminalfilm · Kinostart
Du
  • 7

    Ganz klar ein Abklatsch des De-Palma-Klassikers The Untouchables von 1987, dafür aber ein saumäßig unterhaltsamer. Der Stil, die Action, die Darsteller - alles over the top, aber passend zur comicartigen Inszenierung. Noch dazu ein toller Soundtrack und das spannende Setting im L.A. der 40er Jahre. Kein Meisterwerk, trotzdem sehenswerter Mafia-Actioner.

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    • 4 .5

      Kaum zu glauben das der Fim von Ruben Fleischer ist. Eigentlich keine völlige Deplazierung, er hatte auch gute Momente, aber irgendwie doch seltsam überladen ung langweilig. Vielleicht ist die Laufzeit viel zu kurz, vielleicht die Story zu schlecht geschrieben, bei so vielen Charakteren, hätte er gute zwei Stunden vertragen können. Vielleicht hätte Quentin Tarantino das Drehbuch schreiben sollen.

      • 8
        Caligula1982 20.08.2018, 01:52 Geändert 20.08.2018, 01:53

        Na also, schon viel besser. Auch wenn's im Grunde nur die aufgepeppte 2.0 Version von "The Untouchables" ist - der Film sieht aus wie ein fleischgewordener Comic!

        Hier wird ordentlich geballert, und die Actionszenen sind ziemlich knackig & hochexplosiv. Das L.A. der 40er sieht ebenfalls gut aus. Die Charaktere sind zwar präsent, haben aber keinerlei Tiefe, was jetzt aber kein Manko sein soll, es passt zum Verlauf des Films. Hier geht es nach dem Motto "Auge um Auge" und die Action wird deutlich in den Vordergrund gerückt. Hat Spaß gemacht!

        1
        • 6

          Wenn man hier die Kommentare überfliegt, scheint "Gangster Squad" nicht sonderlich kontrovers zu sein. In der Summe kommen die meisten auf ein ähnliches Ergebnis: der Film bietet eine schöne Optik, Hand in Hand mit einem starken Cast - aber sonst ist da irgendwie nicht viel. Einiges scheint in der Inszenierung einfach nicht zu stimmen, Kleinigkeiten eben, aber das "läppert" sich.
          Von diesem Ergebnis weicht auch mein Eindruck nicht ab und so bleibt diese Gangster-Hommage ein unspektakuläres Stück Film, etwas, das man nicht gesehen haben muss - aber unterhalten kann er trotzdem, darum 6 Punkte.

          4
          • 7

            Bleihaltiger Gangster-Streifen im 40-50er Jahre-Look.
            In Puncto Spannung, Tiefgang und Dialog kann er mit den "echten" Klassikern nicht mithalten.
            Durch die relative kurze Laufzeit (105 min, ohne Abspann) und die vielen Actionszenen sowie dem Cast dennoch insgesamt sehenswert.

            • 7

              Für mich einfach Zuviel Ballerrei , der Cast stimmt vollkommen, aber doch zu dünne story

              • 7

                Was soll man von dem jetzt wieder halten?

                Der Film hat mit Mickey Cohen überhaupt nichts zu tun.
                Warum macht man sowas ?
                Wieso dreht man nicht einfach ein Gangster-Movie, mit einem fiktiven Gangstermob ?

                Wieso dreht man ein Film, in den 40ern, aber die Sprache sämtlicher Personen, stammt aus diesen Zeiten ?
                Hier scheitert der Film für mich auch irgendwo…alles sieht nach 40er aus…klingt aber nach 2013.
                Hier passt gar nichts zusammen. Wieder völlig unnötig.

                Der Film lebt vom Cast ganz klar.
                Sean Penn wütet mir fast schon zu viel. Mit Mickey Cohen hat das eh nichts zu tun…der war ganz anders gestrickt.
                Aber Penn spielt es natürlich trotzdem gut…wirkt halt nur fast schon Comicartig.
                Brolin mitsamt dem Team auch sehr unterhaltsam...gute Charaktere für diese fiktive Gruppe gewählt.
                Nick Nolte wie immer sehr brauchbar.
                Emma Stone will auch so gar nicht in diese Geschichte passen.
                Ihr Charakter wirkt so angestrengt…warum sie bei Cohen rumlungert, wirkt total konstruiert und nervte mich schon arg.
                Da muss jetzt unbedingt eine Frau her...die mit einem aus dem Team...

                Wie gesagt eine reale Person in einer fiktiven Story. Naja wer sowas braucht.

                Durch den Cast ist der Film am Ende interessant.
                Die ein oder andere Szene ist auch nett gedreht.
                Aber man schießt sich selbst wieder in beide Kniescheiben…ohne Not und Grund.

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                • 7 .5

                  Der Film hat zwar nichts mit dem Kevin Costner Klassiker „Die Unbestechlichen“ zu tun, Vergleiche lassen sich aber sehr wohl ziehen. Ein Haufen aufrechter Polizisten findet sich zu einer Spezialeinheit zusammen die einen großen Gangsterboss jagt – das ist in diesem Falle halt nicht Al Capone, aber ein von Sean Penn perfekt gespielter Schurke der wie Satan in Menschengestalt wirkt, die Handlung spielt zwar in den 30er Jahren, aber nicht in Chicago sondern in Los Angeles … aber das wars auch schon. Sonst hat man den klassischen Film Noir bei dem aufrechte Helden genauso knallhart vorgehen wie die Schurken die sie bekämpfen. Wilde Schießereien, harte Gewaltszenen kombinieren sich mit starken Charakteren und einer kleinen Love-Story am Rande – der Satz „Ein Klassiker ist stets aktuell“ passt hier perfekt: dieser altmodische Cop-Thriller macht Spaß, ist brisant, hochspannend und toll gefilmt. Ist man nur schon gar nicht mehr gewohnt solche Filme daß solche Filme gemacht werden.

                  Fazit: Bleihaltiger Thriller, elegant und spannend!

                  • 6

                    * SPOILER * SPOILER * SPOILER *

                    Frage:
                    Woher wusste Cohen, wo Grace war?
                    (Sie war bei Jack und dabei, aus der Stadt zu fliehen...)

                    • 4
                      Attila, Hunnenkönig 14.10.2017, 01:47 Geändert 14.10.2017, 01:48

                      Langweilig!
                      Plastikoptik, die sich kriecherisch dem heutigen videospielsüchtigen Publikum anbiedert. Alle Schauspieler auf Stand By. Ryan Gosling sieht aus, als hätte er grade Konfirmation gehabt, den hardboiled Detective nimmt man ihm zu keinem Zeitpunkt ab. Josh Brolin setzt als einziger irgendwelche Akzente, wird in diesem Machwerk aber bloß verheizt.

                      Die "Cops bekämpfen Gangster auf unbürokratische Weise"-Story ist zwar nicht schlecht, aber der Film ist einfach hohl und hölzern. Die prätentiöse, verklärende Retrooptik wird von etlichem Gerumse und zimmerskem Gebumse begleitet. Gottseidank war ich da nicht im Kino. Ein Film für Generation Reizüberflutung - Style over substance im negativen Sinne.

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                      • 6 .5

                        Optisch gut umgesetzt und einigermaßen unterhaltsam, jedoch fehlt die Tiefe.

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                        • 6

                          Tolle Schauspieler und eine wunderbare optische Umsetzung. Auch das Tempo der Handlung ist gut. Aber die Story ist wirklich schwach und zu simpel.

                          • 7

                            Sehenswerter Gangster-Film. Sehr flott erzählt mit einem tollen Cast und schönen Kulissen. Das Ganze wirkt auch nie nach übermäßigem CGI-Einsatz, sondern sieht stets sehr real aus. Der (vielleicht) benötigte Tiefgang fehlt zwar in der Story und über Sean Penn's Overacting muss man auch hinwegsehen, ansonsten erhält man aber mit "Gangster Squad" ein kurzweiliges Gangster-Abenteuer in den späten 40er Jahren.
                            Kann man mal machen.

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                            • 7 .5

                              Wie stellt ihr euch einen "klassischen" Gangster vor?

                              Ich rede nicht von einem großmäuligen Jungspund mit goldener Halskette und heruntergelassener Hose, der wedelnd mit seiner Knarre ständig "Yo f*** man, yo this f***** shit is dope" grölt und damit die Klänge vom Wu-Tang Clan übertönt. Nein, ich rede von klassischen Gangstern: mit Nadelstreifenanzügen, mit Hüten, mit einer Thompsons in der Rechten, dem Türgriff des Cadillac 34-A Town Sedan in der Linken, im Kofferraum eine Holzkiste mit frisch gebrannten Alkohol, fahrend durch die Straßen Chicagos der 30er Jahre!
                              Und genau das bietet "Gangster Squad" optisch. Zwar geht es bei G.S. nicht um die Prohibition und spielt der Plot nicht in Chicago, sondern in LA, dafür bietet das Werk viel Liebe zum Detail, solide Action, eine draufgängerische Bande von Polizisten, eine Stadt gefangen in den Fängen eines skrupellosen Gangsterbosses, eine Jungfrau in Not etc etc. Viel Stoff für einen guten spannungsgeladenen Film. Zudem ist G.S. gespickt mit vielen, teils großartigen Schauspielern. Und doch reicht es nicht für den großen Wurf...
                              Mir persönlich hat die (Charakter-/Story-) Tiefe gefehlt. Eine halbe Std. mehr hätte dem Film sicherlich gut getan um einige Entwicklungen voranzutreiben. Ebenfalls empfand ich den "Endfight" als zu klischeehaft und absolut unpassend zum davor gesehenen.

                              Gangster Film Noir dem zum Ende hin die Puste ausgeht

                              • 5
                                MissRockRolla 16.08.2017, 23:00 Geändert 16.08.2017, 23:00

                                Klischeebehafteter Film Noir, der Klassikern wie "Goodfellas" oder "L.A. Confidential" nacheifern möchte. Die Story bleibt jedoch genauso bleiern wie die Kugeln, die laufend umhergeballert werden, und auch die großartige Besetzung kann das verschenkte Potenzial nicht retten.

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                                • 6

                                  Optik, Unterhaltungswert, Besetzung - das sind die Sachen, gegen die man bei "Gangster Squad" nicht allzu viel sagen kann. Wenn man allerdings das Drehbuch bedenkt und die teils lieblos zusammengeschweißten Szenen, dann ist es ziemlich dünn. Auch die Action kann nicht allzu viel herausholen - da ist das geübte Kinoauge mehr gewohnt.

                                  • 5

                                    Furchtbar viel verschwendetes Potential. Was als Film Noir anfängt, endet in 'ner langweiligen Ballerei. Ruben Fleischer hatte wohl Angst vor dem ganz ganz großen Wurf, denn die Grundvoraussetzungen waren da. Sean Penn spielt zudem Gosling und Konsorten an die Wand.

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                                    • 8 .5

                                      Es ist ein Schande, dass dieser hochkarätig Besetzte Neo Film Noir so unbekannt ist. Eine herausragende Leistung des Zombieland Regisseurs Ruben Fleischer.

                                      • 8

                                        Eine wirkliche Überraschung ist dieser Film Noir Thriller für mich, denn der Film hat fantastische Schauspieler, eine tolle Ausstattung und ist sehr gut erzählt.
                                        Die Action ist stimmig, die Kameraarbeit großartig und der Soundtrack fein nuanciert.
                                        Bleihaltiger Gangster Spaß!

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                                        • 6

                                          Alles schon so oft gesehen und in vielen Fällen auch besser.

                                          • 6 .5
                                            RoboMaus 14.02.2017, 19:59 Geändert 15.02.2017, 09:25

                                            'Gangster Squad' könnte auch 'The Untouchables from L.A.' heißen. Es ist beinahe dieselbe Story wie im Klassiker mit de Niro und Costner (1987): die Gangster werden so mächtig, dass sie selbst den Polizei- und Justizapparat in die Hand bekommen. Der einzige Ausweg ist das Aufstellen einer Sondertruppe mit den letzten Aufrechten, die völlig unabhängig arbeitet: die 'Gangster Squad' - anstelle der 30er mit Al Capone in Chicago ist man nun Ende der 40er in L.A.

                                            Im Vergleich mit 'The Untouchables' schneidet die L.A.-Version nicht so gut ab: es fehlt der Charme im Plot, die Lockerheit der Hauptdarsteller, wie auch die guten und witzigen Ideen. 'Gangster Squad' wirkt eher routiniert, mit viel Geballer und einem überzeugend gnadenlosen Sean Penn als Gangsterboss, der jeden kalt macht, der ihm in die Quere kommt. Dabei machen auch Josh Brolin als Squad-Anführer, Ryan Gosling, Emma Stone und Nick Nolte eine gute Figur. Die 40er-Atmo mit schwarz-lackierten Autos, den schwarzen Anzügen mit Hut und jeder Menge automatischer Waffen im Straßenkampf ist gut getroffen.

                                            Doch es wirkt eben ein stückweit zu geleckt, zu aufgesetzt, wofür das Ende ein gutes Beispiel liefert: (SPOILER) nachdem Brolin endlich Penn dingfest gemacht hat, ihm mit der Knarre gegenüber steht und nur noch abdrücken müsste, werden erst einmal die Jacken zum Prügeln ausgezogen, wie es sich bei "richtigen" Männern gehört. Wer braucht denn so etwas Aufgesetztes? (SPOILER ENDE).

                                            Trotz mancher Schwächen unterhaltsam und phasenweise spannend.

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                                            • 9
                                              Sternenkind68 12.02.2017, 20:21 Geändert 12.02.2017, 20:29

                                              Ich bin begeistert, mal wieder einen sehr guten Polizeithriller gesehen zu haben.
                                              Fängt an wie "L.A. Confidential", steigert sich durch den Brutalo-Faktor jedoch in Richtung "Der Pate".
                                              Viele Schießereien, ein wahnsinnig cooler Soundtrack, eine wahnsinnig gute Besetzung machen den Erfolg dieses Streifens aus.
                                              Josh Brolin ist mMn schon längst aus dem Schatten seines Vaters herausgetreten.
                                              In Filmen wie diesem und "American Gangster" kann er punkten.
                                              Sean Penn als Gangsterboss Mickey Cohen ist eiskalt.
                                              Wenn er ruhig wird, ist Vorsicht angezeigt.
                                              Emma Stone war für mich ungewohnt gut und darf Gosling´s Mädchen sein.
                                              Freunden solcher Filme kann ich diesen hier nur empfehlen.

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                                              • 7 .5

                                                hab ganz vergessen wie geil die besetzung ist...

                                                • 6 .5

                                                  Eingeschalten habe ich wegen Ryan Gosling und Emma Stone, nach dem diese beiden mir in crazy, stupid, love so gut gefallen haben. Annähernd so gut wie dieser Film ist dieser hier nicht, doch es ist ein netter Film mit netten Charaktern und einigen ganz lustigen Sequenzen. Auch gefällt mir der Stil, in dem der Film gehalten wurde. Beim ersten Mal hab ich ihn komplett geschaut, beim zweiten mal nur noch die Stellen mit Emma Stone ;)

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                                                  • 6
                                                    schnappes 08.12.2016, 22:09 Geändert 12.01.2017, 22:54

                                                    Ich fasse mich kurz:
                                                    Sauhaufen bestehend aus mega coolen Säuen.
                                                    Macht absolut Laune...