Garden State - Kritik

Garden State

US · 2004 · Laufzeit 102 Minuten · FSK 12 · Drama, Komödie · Kinostart
Du
  • 8

    Zach Braffs Regie-Debüt ist eine waschechte Dramödie geworden.
    Die Handlungsläufe sind recht originell und der ganze Streifen tragischkomisch unterhaltsam ausgefallen.
    Die Geschichte ist sehr ruhig und unaufgeregt inszeniert, es gibt auch keinen wirklichen Spannungsbogen aber dennoch wird man als Zuseher richtig in die Handlung hineingezogen und ist über die Geschehnisse nicht selten eben so überrascht und irritiert wie der Protagonist selber.
    Die Filmkunst wird hier nicht neu erfunden und auch der Schluss ist mir dann doch etwas zu Hollywood-Like ausgefallen aber davon abgesehen, weist er viele Elemente auf, die ihn sehenswert und sehr unterhaltsam machen.

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    • 6

      Das war also Garden State. Ein seltsames Filmchen. Ich bin mit der Erwartung an den Film gegangen, eventuell eine Art Scrubs 2.0 serviert zu bekommen, doch diese Erwartung musste ich mehr oder weniger in den Wind schießen. Zwar hat auch Garden State viele lustige und auch gefühlvolle Momente, aber der Humor ist hier sehr viel leiser als in Scrubs.

      Mit sehr viel leiser meine ich übrigens, dass der Film vor sich hinplätschert, während das Ende an Kitsch kaum zu überbieten ist. Warum also doch noch 6 Punkte? Ganz einfach: Zach Braff schafft es trotz des ruhigen Erzähltempos, dass sich dieser Film ins Gedächtnis brennt. Zumindest mir ging es so, dass ich auch Tage später noch über dieses Filmchen nachdachte. Merkwürdigerweise hat mich Garden State zwar etwas ratlos zurückgelassen und doch ertappte ich mich wenig später, wie ich mir den Soundtrack runtergeladen habe. Dieser schien im Film noch recht unscheinbar, doch in voller Länge entfaltet er sich und macht wieder Lust, die DVD noch einmal in den Player zu schmeißen.

      Was hat Natalie Portman über den Song New Slang gesagt? Er veränderte ihr Leben. Nun, mein Leben hat der Song nicht verändert, den Film für mich aber definitiv.
      Garden State wird für mich wohl nie ein Lieblingsfilm, aber ich habe ihn sicher nicht zum letzten mal gesehen. Und Jim Parsons in Ritterrüstung ist sowieso das Highlight.

      • 10

        Immer, wenn man meint, die Filmbranche hat sich festgefahren und wiederholt nur noch denselben Einheitsbrei, wird man doch hin- und wieder überrascht. Denn es gibt sie noch: diese seltenen Filmperlen, ungeschliffene Diamanten - Filme, die nicht nur sehr gut sind, sondern regelrecht Verzaubern mit ihrem gewaltigem Potential an Fantasie, Kreativität und Herz. Zach Braffs "Garden State" ist so eine Perle.

        Eins vorab: Zach Braff, der hier nicht nur die Hauptrolle innehat, sondern auch noch Regie geführt und das Drehbuch geschrieben hat, ist nicht derjenige, den die meisten aus "Scrubs - Die Anfänger" kennen. Hier gibt es keinen "Blödelhumor", keine fantasiereichen Tagträume - der Mann kann richtig schauspielern und das richtig, richtig gut. Die weitere Besetzung, die sich aus Natalie Portman, Peter Sarsgaard und Ian Holm zusammensetzt, steht Braffs Performance in nichts nach. Braff hat die Rollen den Schauspielern auf den Leib geschrieben (beim Schreiben bereits an Portman, Sarsgaard & Holm gedacht) und schickte ihnen das Drehbuch zu, in dem Glauben, sie würden sowieso nicht zusagen - wie man sich täuschen kann!

        Die Schauspieler sind es, was den Film so bezaubernd macht. Braff als Andrew, der zurück in seine Heimat kehrt und auf seine alten Freunde trifft, die denken, dass er es in Hollywood geschafft hätte, ist ebenso brilliant dargestellt, wie Sarsgaard als undurchsichtiger, bester Freund, Holm als Psychologen-Vater und Portman als notorisch-lügendes Mädchen von nebenan.

        "Garden State" strotzt von so ungemein vielen, liebevollen, kreativen Ideen, die für mehrere Filme ausreichen würden, doch übertroffen werden diese immer dann, wenn Braff und Portman aufeinander treffen. Die gemeinsamen Szenen sind einfach kongenial geschrieben und noch besser geschauspielert - hier wird keine ausgelutschte Romanze nach Schema F erzählt, den beiden drückt man einfach die Daumen, da sie einem so unglaublich sympathisch sind!

        Abgerundet wird der Gesamteindruck natürlich von einem genialen Soundtrack, den Braff selbst zusammen gestellt hat, welcher sogar einen Grammy gewonnen hat - also nicht nur bei der Schauspielerwahl und dem Drehbuch hat Braff ein glückliches Händchen bewiesen.

        Fazit: Eine wunderschöne, kreative, fantasievolle Indie-Perle mit tollem Soundtrack, genialen Schauspielern und einer liebevollen Geschichte, die mit viel Herz, Witz und Charme inszeniert ist - ein absoluter Feel-Good-Film!

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        • 9

          Garden State... Ich wusste rein gar nichts über diesen Film, nur dass er von und mit Zach Braff ist und nachdem ich nie wirklich ein Fan von "Scrubs" war, dachte ich mir: hey, ich geb ihm jetzt einfach noch ne Chance! Und siehe da: Er hat mich absolut überzeugt. Garden State hat alles, was einen guten Unterhaltungsfilm ausmacht. Vor allem den "was zum Teufel?!" - Humor, der einfach so unerwartet um die Ecke kommt und den Zuschauer mit seiner Präsens ins Gesicht spuckt. Klasse, einfach klasse. Ja, und Zach Braff, der mich zum ersten Mal so richtig überzeugt hat. :)
          Fazit: ein klasse Unterhaltungsfilm, der lehrt, das Leben nicht zu ernst zu nehmen. Schaut ihn euch an, es lohnt sich! :)

          • 8

            "I really thought you were retarded. I mean, you're better than that Corky kid and he's actually retarded. If there was a retarded Oscar you would win, hands down, kick his ass!"

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            • 2

              Ein Konglomerat aus plattesten Symbolismen (sein Hemd sieht aus wie die Tapete und sein Zimmer ist schneeweiß – hui!), hipper Indiemusik und ganz besonders bedeutungsschwanger in Szene gesetzten Lebensproblemchen. Die artifizielle, auf sich selbst aufmerksam machende Anordnung der Bildelemente, die irgendwie quirlig-niedlichen Charaktere und die steife soziale Interaktion sorgten gekonnt dafür, dass ich mich mehr als einmal wie in der besonders billigen Version eines sowieso schon nicht allzu tollen Wes-Anderson-Films gefangen fühlte. Genauso belanglos und sich auf jede nur erdenkliche Weise ans Publikum anbiedernd kommt der Film dann auch daher, wenn ein stinknormaler Mittzwanziger mit Daddy-Issues und offenbar komplett charakterloser Freundin irgendwas bestimmt sehr Tiefgründiges über Verlorenheit und Heimat faseln darf.

              Kurzum: "Garden State" vereint in sich alles, was man am "Indiekino" nur hassen kann.

              9
              • 10

                Habe mir den Film neulich mal wieder angeschaut und soeben mit erschrecken festgestellt, dass ich ihm nur eine Bewertung von 8,5 gegeben habe und dies umgehend korrigiert. Ein sehr schöner Film mit einer enorm sympathischen Natalie Portman und einem grandiosen Zach Braff. Der Soundtrack ist ebenfalls klasse und sorgt unter anderem dafür, dass Garden State zu meinen Lieblingsfilmen gehört.

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                • 10

                  Zach Braff ist ein genialer Schauspieler und Regisseur. Letzeres hat er mit seinem Regie-Debut "Garden State" unwiderruflich unter Beweis gestellt. Die Geschichte handelt von Andrew einem mehr oder weniger erfolgreichen Schauspieler, der nach dem Slebstmord seiner Mutter nun in sein Heimatstädtchen zurückkehrt. Aufgrund einer schweren Depression, an der er schon seit seiner Kindheit leidet, wurden Andrew die heftigsten Medikamente verschrieben, so dass er nun nur noch ein emotionsloses Wrack ist, das nicht mal in der Lage ist über den Tod der eigenen Mutter auch nur eine Träne zu vergießen. Doch sein Leben scheint sich zu ändern, als er die charismatische Sam (Natalie Portman) kennenlernt. Neben Braff und Portman spielen auch Hollywoodgrößen Peter Sarsgaard und Ian Holm eine Rolle. Ebenfalls sei hier erwähnt, dass der Soundtrack einer der Besten ist, an die ich mich jemals erinnern kann. Ein absolutes Meisterwerk!!!

                  • 7 .5

                    Ja, schon. Aber irgendwie… ich weiß nicht. Keine Ahnung, ob ich den Film wirklich gut fand. Es schien mir, als hätte sich Zack Braff in Sachen Stimmung des Films ein wenig an Ghost World orientiert. Kommt aber an dessen Qualität nicht heran. Eines kann Braff wirklich hervorragend: Das Gefühl von Unangepasstheit in einer Gegend, einer Szenerie oder eine Gruppe transportieren. Das darf er im Film gleich mehrmals machen. Sehenswert ist er sich und die Tristesse, in der New Jersey dargestellt wird, fand ich auch gelungen. Aber insgesamt bin ich immer noch unschlüssig.

                    • 9

                      Ich weiß nicht vielleicht bin ich gerade in meinem Leben an einem Punkt wo dieser Film mich mehr berührt als es vorher war. Vielleicht bin ich ruhiger oder weinerlicher geworden ich weiß es nicht.

                      Ich weiß nur das mich der Film als ich ihn gestern gesehen habe mal wieder ziemlich geflasht hat. Sehr ruhig, aber dafür mit jeder Menge Herz und einem tollen Schauspiel-Ensemble :D

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                      • 4 .5

                        wow wow wow
                        MP sagt mir eine 8 vorraus, aber dass was ich mir dann da angeschaut hab war mal ziemlicher dünnpfiff. Zach Braff beweist hier, dass er lieber bei seiner genauso schlechten Serie bleiben soll. Der Junge hats tatsächlich geschafft, dass der Film so schlecht und belanglos rüberkommt, dass sogar 10 Items or less n Actionfilm dagegen is. Die ganzen gute Kritiken kann ich wirklich nicht verstehen. nicht mal tiefgang hatte der Film geschweige denn traurige oder witzige Momente. naja wenigsten n paar Punkte für Jim Parsons.

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                        • 10

                          Vorab - Zach Braff ist einer meiner Lieblingsschauspieler! Deshalb kam ich zu diesem Film, natürlich die Story ist nicht die Beste aber der Film hat etwas, und zwar das gewisse Etwas.
                          Ein kleiner Film der Charme hat und mit seinem genialen Cast überzeugt. Außerdem ist die verwendete Musik außerordentlich gut, was dem Film abrundet!
                          Es gibt bessere Storys, bessere Umsetzung... und dennoch zählt er zu meinen Lieblingsfilmen!

                          • 2 .5

                            konnte dem film leider nichts abgewinnen, war für mich einfach belangloses und zum einschlafen, die vielen guten kritiken verstehe ich echt nicht..

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                            • 8 .5

                              Toller kleine Film der immer wieder berührt und zeigt dass Natalie Portman eine fantastische Schauspielerin ist und dass Zach Braff mehr kann als Scrubs. Freue mich schon auf Wish I Was Here!

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                              • 8 .5

                                ein ganz, ganz toller Film, der kein Prequel, Sequel oder sonstiges ist, ohne großes Budget oder CGI...ein Film der wirklich von der Harmonie der Schauspieler miteinander und der Handlung lebt.

                                Ich fand ihn wirklich klasse und kann ihn nur jedem weiterempfehlen.

                                Bilbo, Prinzessin Amidala und JD werden dich nicht enttäuschen!

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                                • 5 .5

                                  Hat sehr schöne Momente und ein paar lustige Einfälle,doch im Endeffekt war der Film zäh und belanglos.Die Schauspieler habe ich auch alle schon besser gesehen.

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                                  • 9

                                    Ein Krankes Stück Filmkunst, wie es einem eher selten über den Weg läuft. Super.

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                                    • 7

                                      "Wir geh´n zu Gleesons rüber, da soll ne mörder Party steigen, kommst du mit? Wir geh´n gleich rüber nachdem wir deine Mutter beerdigt haben!"

                                      "Garden State" wird dem Wort Tragikkomödie mehr als gerecht. Stellvertretend dafür das obige Zitat, von dessen Kaliber es im Film noch einige weitere gibt. Sprüche bei denen man nicht weiß ob man lachen oder traurig sein soll. Genau SO stelle ich mir einen Film dieser Kategorie vor, und da ist es auch keine große Überraschung, dass Zach Braff hinter dem Ganzen steckt, denn mit Scrubs hat er als (Mit)Regisseur bereits beweisen, dass er es perfekt beherrscht Humor und Tragik zu verbinden. Mit "Garden State" legt er nun direkt mal ein klasse Spielfilmdebüt nach, bei dem er nicht nur als Regisseur, sondern auch als Drehbuchautor und Hauptdarsteller sein Talent unter Beweis stellt. Eine besonders nennenswerte Story hat der Film nicht vorzuweisen, es geht einfach nur um den jungen Andrew Archman (Zach Braff), der auf Grund von diversen Medikamenten ziemlich emotionslos und abgestumpft daherkommt und nun aufgrund eines Familienunfalls für kurze Zeit nach Hause zurückkehrt. Hier lernt er alte Freunde kennen und fühlt sich so langsam aber sicher besser denn je. Hier gibt es keine großen oder spektakulären Szenen, nur einfache Augenblicke und Momente wie sie im Groben hier, dort und überall passieren könnten. Der Film lebt von seiner leichten Atmosphäre, die das Ganze absolut echt rüberkommen lässt. Maßgeblich daran beteiligt sind auch die Darsteller, vor allem Natalie Portman in ihrer Rolle der Sam, die total sympathisch, authentisch und zum verlieben schön die junge Sam spielt. Neben ihr hat mich Peter Saarsgard aber besonders überrascht, der in seiner Rolle als merkwürdiger, komischer alter Schulfreund von Andrew absolut überzeugen kann, die Rolle passt ihm einfach richtig gut! Der letzte Schliff, der den Film schließlich perfekt abrundet, ist der grandiose Soundtrack, ebenfalls von Zach Braff persönlich ausgewählt. Von den Shins (<3) bis hin zu Simon & Garfunkel ist hier für jede Situation das passende Stück dabei, welche die Geschehnisse zu jeder Zeit passend untermalen. "Garden State" ist ein Film der ziemlich unspektakulär daherkommt und mit den kleinen, unscheinbaren Dingen punktet, dafür aber große Momente zu bieten hat. Denn wie im Film sind es auch in Wirklichkeit oft die kleinen Dinge, die das Leben ausmachen, auf tragische als auch auf humorvolle und aufmunternde Art und Weise.

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                                      • 9

                                        JD's Regiedebüt ist eine starke Tragiekomödie geworden, die sehr lebensnah und sympatisch sowie philosophisch daher kommt. Unterstützt wird sie von Natalie Portman und dem großartigem Soundtrack. Ein Film, der direkt ins Herz spricht und dort auch bleibt.

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                                        • 8 .5

                                          Schöner Film mit vielen Bildern die Emotionen wecken. Braff merkt man hier seine leichte unbeschwerte Machart an, die auch sofort überspringt. Soundtrack ist wirklich sehr passend und nach Sichtigung auf jedenfall empfehlenswert zu hören. Meiner Meinung nach das Beste was ich von ihm und mit ihm gesehen habe.

                                          • 9

                                            "Garden State"

                                            großen respekt an zach braff aka j.d. aus "scrubs", der hier als hauptdarsteller, drehbuchautor und regisseur einen wunderbaren film abgeliefert hat.
                                            äußerst human, teils super lustig, teils stark tragisch, bärenstarker soundtrack.

                                            9/10

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                                            • 8 .5

                                              Garden State fand ich klasse, habe mich vom Anfang bis zum Ende gut unterhalten gefühlt. Guter Humor, gute Musik, gute Darsteller - ein super Gesamtpaket also.

                                              Hervorheben möchte ich hier Natalie Portman, kannte Sie bisher nur aus V wie Vendetta, Brothers und Black Swan (Leon der Profi zählt wohl eher nicht, da war Sie ja noch sehr jung), war hier aber mMn. deutlich eine der besten Leistungen Ihrerseits. Schwanke zwischen 8 und 9, daher gebe ich 8.5/10.

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                                              • 8

                                                Ein wundervoller Film mit einer entzückend leichten Athmosphäre.....ganz unaufdringlich entfalltet sich dieser Film. Nicht zuvergessen die bezaubernde Natalie Portman, welche zu dieser unglaublichen Leichtigkeit des film nichtweniger beiträgt. Ein toller . Film geschrieben, gemacht und gespielt von Zach Braff.

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                                                • 9

                                                  Garden State ist zum Heulen und zum Lachen. Einfach ein wunder wunderschöner Indie-Film von und mit Zach Braff mit großartiger Geschichte und toller Musik.

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                                                    Wunderschön.

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