Get the Gringo - Kritik

Get the Gringo

US · 2012 · Laufzeit 97 Minuten · FSK 18 · Actionfilm · Kinostart
Du
  • 6 .5

    Trotz vieler Nebencharaktere ist der Film eine "One Man Show" von Mel Gibson. Witz und Action sind gut aufeinander abgestimmt.

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    • 8

      Interessanter Mix im Film: gleichzeitig humoristisch, was immer wieder durch krasse Gewaltszenen gebrochen wird. Hat mich deshalb etwas an OUT OF SIGHT erinnert, dort wird ja auch immer wieder extrem zwischen Humor und Gewalt blitzartig gewechselt.
      Auch wenn viele den Erzähler aus dem OFF verabscheuen, ich geniesse es und auch hier ist der OFF von Gibson nicht überflüssig, er hilft vielmehr die rasante Handlung schneller einordnen zu können.
      Zu Gibson: er kanns einfach! Punkt.
      Sehenswert!

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      • 8
        sagenhaft 26.07.2018, 22:56 Geändert 30.07.2018, 00:37

        Mel Gibson in höchstform,aber auch sein kleiner Freund wird anständig in szene gesetzt.Top Action gepaart mit Gibson typischen schwarzen Humor haben mich von anfang bis ende sehr gut unterhalten.

        • 7

          Zurück in die Vergangenheit: Mel Gibson greift in "Get the Gringo" seine Paraderolle von einst auf, die des in mehrfacher Hinsicht schlagfertigen Actionhelden mit vielen Fehlern aber ebenso viel Charme. Das bekommt er heute noch genauso gut hin wie vor knapp 30 Jahren, weshalb Fans hier ihre Freude haben werden. Aber auch für die anderen bietet die Mischung aus brutaler Action und derbem, teils absurden Humor eine Menge Unterhaltungswert.

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          • 7

            Der Film besitzt eine Eigenschaft die ich ihm unheimlich hoch anrechne: Er verzichtet auf unnötiges Geschnörkel, dass den Film in die Länge ziehen würde. Er ist direkt und auf den Punkt. Die Action hat man zwar schon oft und auch besser gesehen, es macht trotzdem Spaß Mel Gibson dabei zuzusehen wie er als Gringo sich durch das mexikanische Stadtgefängnis schlägt.

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            • 7

              Guter Action Thriller mit düsterem Set. Wurde gut unterhalten im allgemeinen , und Mel Gibson spielt seine Rolle hier unheimlich intensiv , eine Freude ihm zuzusehen

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                Lustiger Bad-Ass Mel Gibson ist der beste Mel Gibson. Sehr unterhaltsam trotz düsterem Setting.

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                  J.F.Lannister 07.11.2017, 16:44 Geändert 07.11.2017, 17:08

                  Mit "Get the Gringo" versucht sich Mel Gibson an einer schwarzen Gangster-Actionkomödie im Stil Quentin Tarantinos. Teilweise funktioniert das auch ziemlich gut (insbesondere der Off-Kommentar), insgesamt mangelt es dem Drehbuchautor Gibson allerdings an der Raffinesse seines Vorbilds. Zu viel Leerlauf zwischen großartigen Szenen, zu wenig Überraschungen und zu wenig überzeugender Witz.

                  Mit der finalen Szene schießt Gibson meiner Meinung nach eindeutig über das Ziel hinaus. SPOILER: Um sein Geld zu sichern und seine Angelegenheiten in den USA zu regeln, stiehlt Gibson einem Mann die Identität. Während Auftragskiller schließlich den falschen Mann vor den Augen seiner Frau umbringen, sieht man Gibson am Strand im Sonnenuntergang mit seiner neuen Familie und meint dabei ernsthaft, Verbrechen sei manchmal doch gar nicht so schlecht. SPOILER ENDE.

                  Ansonsten zeichnet "Get the Gringo" ein sehr authentisches Bild der Gefängniswelt in Mexiko. Das im Film darstellte Gefängnis existiert in der Realität tatsächlich: das La Mesa Gefängnis in Tijuana. Dort führen die Gefangenen ein autarkes Leben in einer Gemeinschaft und wohnen mit ihren Familien zusammen. Die reichen Häftlinge kontrollieren das Gefängnis, Waffen- und Drogenbesitz sind erlaubt. Anscheinend sorgt aber gerade die Familienanwesenheit dafür, dass es dort weniger brutal und tödlich zugeht wie in anderen mexikanischen oder US-amerikanischen Gefängnissen.

                  "In our society, the family is extremely important. Through the family, it has been possible to control the situation." - Ein Gefängniswächter -

                  "They should take this and apply it in the U.S. You got the stores, the wives and the kids. Morale-wise, a guy doesn't feel locked up. In the U.S., it's all steel and concrete. A guy is in with a bunch of men; there's homosexuality, frustration. He comes out angry and violent. He goes from a black-and-white world to color. And he can't handle it." - Ein Gefangener -

                  http://articles.latimes.com/1994-03-27/magazine/tm-38956_1_la-mesa

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                  • 7

                    Einen Film mit Mel Gibson zu machen ist mittlerweile gleichbedeutend damit den Film zu ruinieren, denn ganz ehrlich: bei dem Ruf den der Mann hat ist es restlos egal was er dreht, es reicht schon seine Visage. Was man über ihn an sich denkt sei aber mal dahingestellt, Filme wie der vorliegende erinnern aber dann doch daran dass der Mann mal einer der gefragtesten Darsteller war. Gut, der beste Film seines Lebens ist das hier sicherlich nicht, wohl aber gewollt schmutziges Männerkino das irgendwo zwischen einen Film von Robert Rodriguez und eines Quentin Tarantinos fällt. An sich ist es wie eine Fortsetzung von Gibsons Film „Payback“: er spielt einen herzlosen, knallharten Kerl der eine handvoll Fieslinge für den eigenen Vorteil gegeneinander ausspielt was zu dem ein oder anderen blutigen Gemetzel führt. All die Vorgänge werden lakonisch und zynisch kommentiert und hier zeigt Gibson dann endlich mal wieder den herzlichen, fast lausbübischen Charme der ihn einst ausmachte. Aber nicht zuviel erwarten: für einen bierseligen Männerabend vor dem Großbildfernseher taugt der Film sicherlich, mehr als kurzweilige und blutige Unterhaltung gibt’s aber nicht.

                    Fazit: Solider Gangsterthriller der ungeachtet von Mel Gibsons Reputation belegt dass der Mann es noch drauf hat!

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                    • 8 .5
                      Dopamingourmet 29.09.2017, 22:01 Geändert 29.09.2017, 22:06

                      Mann, was habe ich Spaß gehabt an diesem Film!!
                      Einen Action-Thriller mit dieser gepfefferten Mischung aus bissigem, schwarzem Humor, wendungsreicher Story und hochangezogener Action- und Spannungsschraube findet man selten!
                      Zumal das Ganze genial getragen wird von einem glänzend aufgelegten Mel Gibson, dem die Rolle des mit allen Wassern gewaschenen Schlitzohrs, ( der trotz allem mit das Herz auf dem rechten Fleck hat ), offensichtlich eine Menge Spaß bereitet hat- selten hat man ihn sardonischer grinsen sehen...
                      Auch der Rest der Crew weiß zu überzeugen, allen voran Kevin Hernandez, der sich zusammen mit Mel Gibson Stück für Stück ins Herz des Zuschauers mogelt...
                      zumindest in meins.
                      Sympathie für die Hauptfiguren ist nach meiner Erfahrung essentiell, um von einem Film gut abgeholt zu werden und bis zum Ende mitzufiebern.
                      Gut- bei diesem Streifen habe ich mich gerne einfach nur überraschen lassen, welcher dreiste ( und clevere) Schachzug seitens Mel Gibson , und welche verblüffende Wendung als Folge darauf mir als nächstes serviert wird- und habe mich köstlich amüsieren können dabei!
                      Filme sind ja immer Geschmackssache- der hier hat für mich geschmeckt wie Chili-Con-Carne , extrawürzig , extrascharf- zum Abgeholt-Werden bitte!
                      Punkt.

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                      • 7 .5
                        konkalit 12.09.2017, 16:28 Geändert 12.09.2017, 16:34

                        Ganz spaßiger Knast-Thriller mit lockerem, gut aufgelegtem Mel Gibson (erinnert stellenweise an einen Riggs aus Lethal Weapon). Mel hat einen Bankraub begangen und gerät durch Pech auf der falschen Seite der Grenze in die Fänge der Justiz. US-Knast mag kein Zuckerschlecken sein aber Knast in Mexiko dürfte einem Überlebenskampf gleichkommen, vor allem als gut sichtbarer "Gringo". Wer da nicht ebenso hart und skrupellos daherkommt oder die richtigen Gesichter mit Tacos schmiert, endet wohl als Knastnutte oder Tot. Natürlich weiß Mel als ehemaliger Elitesoldat wie man sich seinen Platz sichert und nebenbei den Tag bzw. unschuldige in diesem Konflikt , rettet (den Hintergrund braucht es scheinbar stets um die übermenschlichen Attitüde und Kräfte seiner Person zu erklären, der Mythos müsste doch auch irgendwann aussterben, Drohnen-Kills am Computer machen aus keinen einen stahlharten Superkämpfer, nicht mal das Abhärten gegenüber dem Töten dürfte das beheben da es stets wie ein Computerspiel am Bildschirm wirkt Leute in die Luft zu sprengen...naja Nevermind.

                        DIe Off-Stimme mag ich sowieso als Stilmittel im Film da er einen oft mitnimmt und aus seiner Sicht die Handlung erzählt. Ansonsten bleibt ein Blick in die Zustände mancher Gefängnisse fernab vom "zivilisierten" Europa (nicht nur in Mexiko gibt es solche Gefängnisse die mittlerweile von den Banden und Insassen regiert werden und er zeigt erneut das vorausblickende Talent von einem Mr. Carptenter z.b der solche Gefängnisstädte bereits 1981 prophezeite) und jede Menge cooler Sprüche und auch harter Kills. Mel hat es nicht verlernt. In Comic-Relief Nebenrollen kann man z.b. noch kurz Hank aus BB sehen.

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                        • 8 .5

                          Fazit: "Get the Gringo" hat das Zeug zum Kultfilm. Die Handlung ist wirklich stark geschrieben und schön unvorhersehbar. Dazu gibt es einen Mel Gibson in Höchstform und viele weitere starke Darsteller. Die Figurenzeichnung ist teilweise recht bizarr, aber gerade deshalb gut gelungen und handwerklich ist der Film sehr passend gemacht. Die Atmosphäre verbreitet in erster Linie bösen Spaß und auf seine Art und Weise ist das Werk echt locker ausgefallen. Das sorgt für einen hohen Unterhaltungswert und für viel Kurzweil. So darf er ruhig weiter machen der Herr Gibson. Durchaus empfehlenswert!

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                          • 7 .5

                            Als riesiger Mel Gibson Fan muss ich mich ja fast schon selbst ohrfeigen, dass ich diesen Film so lange hab links liegen lassen. Gibson hatte ja durchaus schon seine Tiefs, doch seine Qualitäten als Schauspieler oder Regisseur waren eigentlich schon immer auf einem enorm hohen Niveau. Get the Gringo ist ein harter und rauer Thriller aus dem Jahre 2012, den viele Filmfans mit Sicherheit nicht auf dem Radar hatten. Zunächst muss man natürlich sagen : Gibson ist, wie erwartet, mal wieder überragend gut. Der Film selbst hat jedoch Schwächen, ist aber dennoch für Genre Fans empfehlenswert.

                            Zwei Männer sind mit einem hohen Geldbetrag auf der Flucht. Sie schaffen es, die mexikanische Grenze zu überschreiten, bevor sie letzten Endes von der Polizei geschnappt werden. Einer der Männer verliert dabei sein Leben, während der andere in den mexikanischen Knast muss. Doch dieser Knast ist eher ein Slum, in dem auch normale Menschen leben können. Nur die Strafgefangenen dürfen diesen Bereich nicht verlassen. Der Mann muss sich jetzt als einziger Amerikaner durchschlagen und möchte nach wie vor an das geklautes Geld kommen. Da lernt er eines Tages einen kleinen Jungen kennen und eine sehr eigensinnige Freundschaft beginnt.

                            Es ist mal wieder so ein Film, in dem es keinerlei Helden oder Good Guys gibt. Alles ist ziemlich dreckig und trocken und es gibt auch einige harte Momente, weswegen die FSK 18 Freigabe vollkommen gerechtfertigt ist. Mich hat die Wackelkamera immer wieder sehr gestört und auch das Editing lässt ein wenig zu wünschen übrig. Dafür hat Get the Gringo wirklich tolle Bilder und gut inszenierte Actionszenen. Der mexikanisch "Knast" wird wirklich gut dargestellt und man merkt die ganze Zeit, wie bedrohlich die gesamte Umgebung ist.

                            Mel Gibson wie er leibt und lebt. Er spielt mal wieder großartig auf und lässt wie in alten Tagen seinen charmanten Badass-Charme spielen. Obwohl wir nie den richtig Namen von seiner Rolle erfahren, verkörpert er einen richtig interessanten Charakter, der mit der nötigen Tiefe ausgestattet wurde. Auch der kleine Kevin Balmore spielt eine richtig interessante Persönlichkeit und nur selten habe ich Kinder in so einer eigensinnigen Art gesehen. Peter Stormare, der für mich ein völlig unterschätzter Darsteller ist, darf mal wieder einen Widerling spielen, der aber leider viel zu wenig Screentime bekommen hat. Sämtliche Nebendarsteller, vor allem im Knast-Gebiet, wirken sehr echt und authentisch und bei manch einem könnte man das Gefühl bekommen, dass es echte Gefangene sind.

                            Fazit : Trocken, schmutzig und solide inszeniert. Get the Gringo ist ein sehr unterhaltsamer Knast-Film, mit einem sehr starken Mel Gibson und einem sehr authentischen Drehort. Die Action ist rau und hart und gerade Gibson zeigt, dass er, ähnlich wie in Payback, ein idealer Anti-Helden-Darsteller ist. Für Fans von dreckigen Actionthrillern ist der Film eine Empfehlung, auch wenn ihm ein bisschen die Nachhaltigkeit fehlt. Trotzdem bleibt Gibson einfach ein erstklassiger Schauspieler.

                            7,5/10

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                            • 8

                              Gemeinsam mit seinen Komplizen befindet sich Driver (M. Gibson) nach einem Bankraub auf der Flucht. Doch diese wird jäh durch die mexikanischen Cops gestoppt und während seine Partner eiskalt abgeknallt werden, kommt Driver wenigstens mit dem Leben davon. Er landet in einem miefigen, überfüllten mexikanischen Gefängnis, wo man ihn zwei Morde anhängen will. Doch Driver ist nicht auf den Kopf gefallen und so kann der cleverer Gauner, die Verurteilung immer wieder hinauszögern. Hilfe findet er dabei in einem zehnjährigen Jungen, der alle Tricks im Gefängnis kennt, dessen Leber - aufgrund seiner seltenen Blutgruppe - aber für einen der hiesigen Schwerverbrecher bestimmt ist. Deshalb will Driver ihm und seiner Mutter helfen, sobald es ihm gelungen ist, die Strafanstalt hinter sich zu lassen.

                              Mel Gibson hats einfach drauf. Mit vielen Homages zB an "Mad Max". Die Story ist interessant und die Actionszenen sind auch hervorragend. Gehört zu den besten Actionfilme von den letzten Jahren.

                              Ganz klar ein unterschätzter Film.

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                              • 8

                                Überraschender netter kleiner Gangstermovie mit Moral. Definitiv unterhaltend und vom Setting her total ungewöhnlich. Die Geschichte spielt in einem mexikanischen Gefängnis, welches aber eher einem umzäunten Dörfchen gleicht, in welchem mittelalterliche Regeln gelten. Der Gringo (Gibson) versucht zunächst nur zu überleben, freundet sich aber mit einem 10jährigen Jungen an, dessen Leber an einen Gangsterboss verfüttert werden soll. Ein recht gelungener Heist am Schluss ändert das natürlich.

                                Der Film hat ein angenehmes Tempo, strotzt zwar von Gewaltdarstellungen, ist dabei aber merkwürdig lapidar.

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                                  RoboMaus 19.05.2017, 14:44 Geändert 19.05.2017, 19:06

                                  Mexikanischer Grenzer zum US-Grenzer "Ihr seid korrupt, wir sind korrupt, nur mit einem Unterschied: wir machen kein Geheimnis draus" - wie wahr :D

                                  Das Highlight kommt gleich zu Beginn, als Mel Gibson mit seinem Auto durch den Grenzzaun zu Mexiko bricht und auf der anderen Seite landet, wo die US-Verfolger aufgeben müssen. Seine 2 Mio. $ Beute teilen sich die Mexikaner.....

                                  Doch es folgt eine flache Story um ein Gefängnis mit eingeschlossenem Dorf, über das Kriminelle herrschen. Gibson freundet sich darin mit einem Jungen an, der die Gegebenheiten kennt, doch darüberhinaus passiert lange Zeit nichts in diesem Film.

                                  Zur Mitte kommt 'Get the Gringo' zwar auf Touren, doch auch dann lebt der Plot mehr von seinen Tarantino/Rodriguez-mäßig inszenierten Action-Szenen mit einem Schuss zynischen Humors, als von einer clever aufgezogenen Handlung, die auch Spannung erzeugt. Teilweise wird es hanebüchen: Gibson verstopft den üblen Typen im Auto den Auspuff, damit es auf der Fahrt stehenbleibt - "zufällig" genau dort wartet er schon mit dem Präzisonsgewehr.....
                                  Das Ganze wirkt zu sehr darauf konstruiert, bei austauschbaren Inhalten stilistisch wie die genannten Koryphäen des Genres zu wirken und erwirbt sich damit eher den Hauch des billigen Kopierens, auch wenn es handwerklich ordentlich gemacht ist.

                                  Produktion & Drehbuch: Mel Gibson - ohne Zweifel ist er vor der Kamera talentierter als mit der Feder.

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                                  • 4

                                    "Written by Mel Gibson"? Und da ist ihm nichts originelleres eingefallen?

                                    • 5 .5

                                      Paar nette Schießereien, aber insgesamt kein Film vor dem ich meinen mexikanischen Hut ziehen würde. Für mich war die Geschichte zu durcheinander und zu abgehoben.

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                                      • 7

                                        Mel Gibson spielt ganz sympathisch und trägt uns ganz gut durch das tolle Setting. Der Rest ist solide, klappt aber, auch wenn einige Actionszenen etwas schwach inszeniert wirken. War überrascht, Dean Harris aus Breaking Bad und Peter Stormare zu sehen!

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                                        • 8
                                          emmaranza 03.02.2017, 18:55 Geändert 03.02.2017, 19:02

                                          Überraschend guter Actionstreifen!
                                          Hätte ich wirklich nicht gedacht.

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                                            Cooler Mel Gibson Film, hat mich voll überrascht. Ich habe Trash erwartet nachdem den Trailer sah. Nur sie eine Schießerei hat einen leichten Trashfaktor, der Rest ist Super!

                                            • 7 .5
                                              Ecto1 07.11.2016, 12:55 Geändert 07.11.2016, 12:55

                                              Herrlich anarchistischer Knast-Streifen, welcher für Mel Gibson die ideale Plattform für eine Mischung aus hartem Hund und lustigem Kumpel darstellt. Durch die launige Inszenierung verzeiht man dem Film auch einige stark konstruierte Abläufe welche etwas zu glatt poliert wirken.

                                              Dazu hat der Film sein Herz irgendwie am rechten Fleck und macht mit seinem Mix aus hartem B-Movie und oberflächlichem Unterhaltungs-Kino viel Spass beim Zuschauen. Das Kunststück trotz aller Albernheiten noch halbwegs glaubwürdig zu wirken, hat man hier definitiv geschafft.

                                              Für Unterhaltung sorgen aber auch die knackigen Dia- und Monologe, welche an vielen Stellen sogar Kult-Potenzial beweisen. Man merkt einfach dass hier jemand viel Spass beim schreiben des Drehbuchs hatte, auch wenn es gerne noch etwas ausgefeilter hätte sein dürfen.

                                              Für mich einer der besten Mel Gibson Filme der letzten Jahre welcher zu keiner Sekunde langweilt. Als Schnäppchen von der Wühlkiste ist dieser Gringo in meinen Augen ein klarer Pflichtkauf. Aber auch sonst kann man ruhig mal einen Blick riskieren, denn so richtig enttäuscht dürfte hier niemand aus dem Knast kommen.

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                                              • 7 .5

                                                "Get the Gringo" ist Mel Gibsons Rückkehr in seinen Fachbereich und erinnert nicht umsonst sehr an "Payback", hier nur eben im mexikanischen Knast. Gibson zeigt auch in diesem Film wieder, dass er sein Talent nicht verloren hat, weshalb ich immer noch ein großer Verehrer seiner Schauspielkunst bin, obwohl er offensichtlich wahnsinnig ist. Dieser Umstand trägt sogar angenehm zum Charakter bei und ergänzt sich gut mit der typischen Schlitzohrigkeit und dem herrlichen Zynismus. Gibson ist einfach der geborene Antiheld. Auch wenn der Film im ersten Moment sehr schräg und überspitzt wirkt, versteht er es hervorragend auf dem schmalen Gard zwischen Ernsthaftigkeit und Absurdität zu balancieren. Das teilweise etwas wirr umherstolpernde Drehbuch, reißt sich mit den spitzzüngigen Dialogen immer wieder gekonnt raus. Der boshafte, schwarze Humor ist einfach herrlich. Die Inszenierung ist sehr angenehm und über weite Strecken verhält sich das Geschehen sogar erstaunlich ruhig, bis es dann zur Action kommt. Die macht richtig Spaß und ist sowohl stylisch, als auch humorvoll und gliedert sich so perfekt in den allgemeinen Stil ein. Auch wenn das hier ganz klar Gibson's Show ist, finden sich am Rande immer wieder interessante Figuren und bekannte Gesichter wieder. Dean Norris hat einen für "Breaking Bad"-Fans sehr amüsanten Cameo-Auftritt und auch Peter Stormare hat eine kleine Rolle.

                                                Fazit: Wunderbar gallige Gauner-Komödie mit guten Charakteren, herrlich absurden Szenen und einer guten Prise Ernsthaftigkeit. Ein perfektes Mel Gibson-Vehikel also.

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                                                • 8 .5

                                                  So mag ich Mel Gibson - richtig cooler Hauptdarsteller mit netter Story.
                                                  Logik sollte man aber nicht erwarten

                                                  • 6 .5

                                                    Mel Gibson ist zu Gast in einem kuriosen mexikanischen Gefängnis. Das beschreibt in etwa den Kern dieses netten kleinen Action-Thrillers. Durchaus unterhaltsam, wenn auch wenig überraschend.