Gone Girl - Das perfekte Opfer - Kritik

Gone Girl

US · 2014 · Laufzeit 150 Minuten · FSK 16 · Thriller, Drama · Kinostart
Du
  • 5 .5

    Zeitweise eine spannende Geschichte. Wirft einen ernüchterndes Blick auf die (Lügen)presse. Etwas zuviel langweilige Carry Coon. Manchmal richtige beängstigend. Nicht schlecht aber auch nicht wirklich gut.

    • 6

      Kommt nicht aus Buch ran.

      • 7 .5

        Was für eine verrückte Love-Hate-Story.
        Ein Löffel Hitchcock, eine Prise Tarantino und etwas Salz
        von Fincher und fertig ist die "Thriller-Cocktail-Soup".

        Irgendetwas über diesen Film zu verraten geht nicht.
        Positiv: Rosamund Pike alias Amy Dunne (Top gespielt)
        Negativ: mit über 2 Stunden etwas zu lang geraten

        Fazit:
        "Und zum Schluss bekommt jeder dass was er verdient."
        Ob nun die Zuschauer oder die Protagonisten in diesem
        Film wird nicht verraten. ;)
        In Sachen Thriller ein Film der mich nach langer Zeit
        wieder begeistern konnte.

        2
        • 8 .5

          Unglaublich wie realistisch verstörend der Film ist, wenn er sich immer mehr zuspitzt.
          Spannung bis zum Ende!

          • 7 .5
            PumaDAce94 17.05.2018, 14:52 Geändert 17.05.2018, 15:02

            [Enthält Spoiler]
            Für mich einer der besten Thriller der letzten Jahre. Denn obwohl der Film seine Schwächen hat, da er wie alle Fincher Filme (siehe Fight Club etc) echt seine Längen hat und locker 20-30 kürzer hätte sein können und er dann doch recht vorhersehbar war, hat er es dennoch über die komplette Dauer geschafft mich bei der Stange zu halten. Der ein oder andere WIRKLICHE Twist hätte dem Film gut getan, denn es war für mich schon zu erwarten, dass sie ihrem Mann den Mord in die Schuhe schieben will um ihm eins reinzuwürgen. Aber gerade weil er hier eben nicht auf Twists setzt, kann man ihn sich sicher 2 oder 3 mal anschauen, kein Problem.
            Es hat mir aber unglaublich gefallen, wie abgefuckt die beiden Charaktere hier (vor allem seine Frau, großartig gespielt von Rosamund Pike) dargestellt werden, wie sie sich nicht mehr für den anderen verstellen wollen (so wie in der Anfangszeit ihrer Beziehung), wie irre sie sind und wie viel sie sich gegenseitig antun, aber am Ende trotzdem wieder zudammenkommen, da sie nach wie vor in die ,,Scheinfigur" des jeweils anderen verliebt sind. Demnach auch das Ende mMn sehr gelungen.
            Auch mein geheimer Liebling Carrie Coon (u.a. auch bekannt aus The Leftovers oder Infinity War) macht hier wieder einen tollen Job.
            Jetzt schreits nicht gleich rum, aber ich fande den besser als Fight Club. *Duck und wech*...

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            • 5
              Christine Wesp 19.04.2018, 23:29 Geändert 19.04.2018, 23:31

              Leider kann ich mit den überwiegend sehr guten Beurteilungen nicht konform gehen. Das ist so ein Film, den man entweder mag oder eben nicht, naja, okay...schauspielerisch war er ja nicht sooo schlecht, aber entschieden zu lang und immer wenn sich mal ein bisschen Spannung aufgebaut hatte, ist diese nach relativ kurzer Zeit auch schon wieder verschwunden...und das Ende...Ich habe mir gesagt: "Ich lasse das einfach nicht zu, basta", aber es ist nun mal wie es ist, vielleicht müsste man ja auch sagen: "Jeder bekommt das, was er letztlich verdient", aber hat ER das wirklich verdient!?

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              • 7
                xRoCkaBilLyx 15.04.2018, 10:38 Geändert 15.04.2018, 10:40

                Das Buch Leute, das BUCH muss man gelesen haben!! Es verdient eine glatte 10, während im Film (voraussehbar) all die schönen melodramatischen und melancholisch-nachdenklichen Zitate zu kurz gekommen sind.

                • 7 .5

                  Dauert etwas länger, und verliert dabei nicht an Spannung - steigert sich aber auch nicht, sondern plätschert einfach weiter vor sich hin. War ganz in Ordnung. ;)

                  • 8 .5

                    Während ich bei meiner ersten Sichtung einige Teile des Films verpasst habe, konnte ich Finchers "gone girl" nun vollständig in Augenschein nehmen.
                    Und ich muss sagen, dass ist ein ganz schweres Stück.
                    Amy Dunne ist so perfide und berechnend, da dreht sich mir der Magen um und dann noch diese feministisch, geblendete Fernsehhexe.
                    Schauspielerisch und spannungstechnisch ist das höchste Qualität, das Ende war sehr unbefriedigend, passt aber letztendlich perfekt.

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                    • 9
                      jotha84m 24.02.2018, 02:44 Geändert 24.02.2018, 02:47

                      Ist 'Gone Girl' ein Abbild unseres Zeitgeistes? Gefangen im Freakreich, ein jeder für sich?
                      Sicher ist es nicht die Story selbst, die hier unter die Haut fährt. Nein, es ist die Art und Weise, wie sie mit dem Zuschauer spielt. Auch wenn man nicht hinters Licht geführt wird, es keinen großartigen twist gibt, fühlt man sich die ganze Zeit verarscht. So sehr, dass noch über den Abspann hinaus der Klos im Halse stecken bleibt.
                      Die Charaktere mögen vielleicht, der Geschichte passend, fein überzeichnet sein. Die Umsetzung ist dafür gewaltig überzeugend und in meinen Augen kurzweilig.

                      Jeder andere Kommentar dazu könnte spoilern und das Erlebnis kaputt machen. Vielleicht hilft die Umschreibung, dass Drama und Thriller sich versuchen zu begegnen und beide auf halber Strecke Psycho begegnen.

                      Und wenn ich eines in den letzten AffleckFilmen entdeckt habe, dann dass er heutzutage richtig gut Charaktere darstellen kann.

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                      • 5 .5

                        ich geb zwar ein halben dazu aber auch die 2t sichtung hat mich nicht so überzeugt wie es sein sollte...bleibt für mich einer der schwächeren fincher filme

                        • 8 .5

                          Der Film schafft es trotz seiner Überlänge die Spannung über die Laufzeit aufrecht zu erhalten. Innerhalb des Filmes wandelt sich das Genre des Films in einzelne Abschnitte. So ist der Film am Anfang ein Kriminal-Thriller, der sich am Ende zu einem Psycho-Thriller wandelt.

                          Über den reinen Aspekt der Unterhaltung thematisiert der Film die Rolle der Medien, das vermeidliche Kleinstadt Ideal, Konflikte in der Partnerschaft. Auf der Ebene der Partnerschaft stellt der Filme einige interessante Gedanken in den Raum: wie sehr verbiegen Menschen sich in der Ehe, kennt man seinen Partner wirklich, was liebt man an seinen Partner, was können unausgesprochene Worte für Konflikte auslösen und wieso spielt man in Beziehungen häufig Rollen für seine Mitmenschen aufgrund von gesellschaftlicher Konformität.

                          Der Film wird von den Leistungen der beiden Hauptdarsteller getragen, aber auch die Nebenrollen sind perfekt besetzt. Ein gewisser Zynismus durchzieht den Film, bei den man unfreiwillig an einigen Stellen lachen muss. Dieser Film bleibt im Gedächtnis, weil er auch mit den Grundfragen des menschlichen Zusammenleben spielt: Wer sind wir und wer ist unser Gegenüber wirklich?

                          • 9

                            Mein Gott - das waren zwei Stunden Spannung pur!
                            Es beginnt mit einem nach außen hin perfekten Paar, dass schlussendlich alles andere als perfekt ist.
                            Nick's Frau Amy verschwindet und bald sieht es so aus, als habe Nick seine Frau ermordet.
                            Der Film ist deswegen so spannend, weil man lange nicht weiß, wie er ausgeht.
                            ACHTUNG SPOILER !!!!
                            Umso schockierender fand ich das Ende, als Amy zurückkehrt, nachdem sie ihrem Mann fast ihren Mord angehängt hat, und beide so tun als wäre nie etwas gewesen, weil sie ihn mit seinem ungeborenen Kind erpresst.
                            Ich persönlich mag weder Ben Affleck noch Rosamund Pike besonders gern, aber die beiden liefern hier wirklich eine Glanzleistung ab. Pike verkörpert Amy am Anfang als eine bemitleidenswerte Ehefrau. Doch im Laufe des Films erkennt man die Psychopathin hinter der Fassade.
                            Deswegen ist der Film auch so faszinierend weil Opfer und "Der Böse" im Laufe des Films die Rollen tauschen.
                            Leider ist der Film beim 2. Mal ansehend nicht mehr so spannend.

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                            • 7 .5

                              Sehr starker Thriller mit toller Spannung.Kann die Hater hier nicht verstehen.Bei Herr der Ringe,was wirklich an Schwachsinnigkeit nicht zu überbieten ist_Stichwort_Sprechenender wandelnder Baum.Hagelt es nur so die 10er und bei Gone Girl gibt es lauter Hater.Man muss sich ernsthafte Sorgen um die Menschen machen.Fantasiequatsch schlägt Thrillergigant.

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                              • 5 .5

                                Kann man mögen, muss man nicht. Ich gehöre zu letzteren. David Fincher kann vieles gut aber auch nicht alles. Hier hat er sich vertan, der Spannungsaufbau beginnt zu spät und mündet im Mittelmaß. Die Wahl seiner Hauptdarsteller ist ebenso fragwürdig. Ben Affleck kaufte ich zu keiner Minute die tragische Figur ab. Sein Mimik gewohnt hölzern. Seine Nemisis bemühte sich redlich, aber hinterließ keinen Eindruck bei mir. 2 1/2 h Std Filmlänge übertrieben. Da habe ich weitaus bessere Thriller gesehen, mit kürzerer Laufzeit. Abgehakt!

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                                • 10

                                  Fincher auf höchstem Niveau. Extrem spannend und erstklassige Darsteller.

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                                  • 8

                                    "Was haben wir uns bereits angetan, und was werden wir uns noch antun?"

                                    Die Geschichte erzählt von dem Verschwinden einer jungen Frau und der zwangsläufig folgenden Untersuchung der Tat. Im Laufe der Rekonstruktion der Ereignisse wechselt ständig der Blickwinkel und es offenbart sich eine Urgewalt aus gegenseitigem Hass, die aber für die interessierte Öffentlichkeit im Film unter dem Deckmantel einer vermeintlichen Liebe gehalten wird. Sei es nun freiwillig und manipulativ oder aus Zwang durch die Folgen aus ersterem.

                                    David Fincher vereint Gegensätze, von denen man für gewöhnlich nicht erwartet, sie gemeinsam vorzufinden. Dabei versteht er es durch hintergründige Spannung zu fesseln. Man wird von der Handlung gebannt, obwohl es durch den Perspektivwechsel keine großen Geheimnisse mehr zu lüften gibt.

                                    Am Ende hat sich die Situation verschärft. Niemand ist in Sicherheit. Es gibt keine Erleichterung. Kein Entrinnen. Und eine Frage drängt sich auf.

                                    "Was haben wir uns bereits angetan, und was werden wir uns noch antun?"

                                    10
                                    • 6

                                      Extrem spannender Thriller, der sich auf Beziehungsverlust und Medienterror fokussiert, jedoch am Ende zu überspitzt und leider auch sehr unglaubwürdig rüberkommt.

                                      • 8

                                        Und das Buch ist noch besser

                                        • 9 .5
                                          Gerry1974 02.10.2017, 01:05 Geändert 02.10.2017, 01:19

                                          Sehr guter Finscher Thriller, mit vielen Wendungen und einem knallharten Drive gegen Ende. Absolut sehenswert!

                                          • 7
                                            smartbo 17.09.2017, 17:30 Geändert 21.10.2017, 21:39

                                            Das mMn mißlungene Filmende schraubt die Gesamtbewertung heftig runter. Auch der Aspekt „Die Rolle der Medien/Sensationsgier“ wird zu sehr überstrapaziert und partiell schon an den Haaren herbeigezogen, so dass der Film phasenweise auf mich wie eine Persiflage wirkt. Das geht ganz klar zu Lasten der Authentizität und Glaubwürdigkeit.
                                            Dennoch ist der Thriller nicht schlecht. Was besonders herauszustellen ist, ist die grandiose, teuflisch gute schauspielerische Leistung von Rosamund Pike. Hitchcock wäre begeistert. Fazit: der Film ist empfehlenswert. Für eine sehr gute Bewertung im Bereich von 9-10 Punkten reicht es jedoch trotz eines David Fincher aus meiner Sicht nicht aus.

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                                            • 7 .5

                                              Ich beginne spoilerfrei.

                                              Gelungener Thriller, der trotz seiner Spielzeit von über zwei Stunden seine Spannung hält und kaum Längen aufweist. Das ist mir direkt positiv aufgefallen. Vielleicht wirkt die Handlung etwas konstruiert, aber sie ist spannend und unterhält.

                                              7.5 von 10 harmonischen Hochzeitstagen

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                                              • 4 .5

                                                Dieser Film lebt, wie viele andere, unter anderem, von seinen Wendungen. Ich bin nicht besonders gut darin, den Schluss-Twist vorher zu sehen, aber hier war mir die ganze Zeit klar, worauf das hinausläuft. Schade. Ich kann schlecht sagen, ob es einfach einer meiner helleren Momente war, oder ob es an der Inszenierung lag. Die Spannung war jedenfalls raus. Ich tendiere dazu, der Inszenierung die Schuld zu geben. Und ich mag Ben Affleck nicht. Daher die schwache Bewertung.

                                                • 8

                                                  Auf den Film war ich sehr gespannt weil ichs nicht ins Kino geschafft hatte und eben permanent verschiedenes drüber gehört habe. Gut, alle Kritiken waren positiv, aber man wird eben neugierig wenn man Leute über einen Thriller und die ach so spannenden Wendungen reden hört die man selber in dem Moment garnicht kennt oder mitreden kann. Aber Ende kann man aber die Kirche im Dorf lassen: „Gone Girl“ ist ein großartiger Thriller der vielleicht nur etwas zu lang geraten ist (mit 140 Minuten); aber abgesehen davon bleibt mir am Ende nicht viel zurück. Vor allem hatte ich über die gesamte Lauflänge extreme Schwierigkeiten irgendwelche emotionalen Bindungen zu den Figuren zu köpfen, einfach weil man bis zum Ende nicht wirklich weiß wer die eigentlich sind, wer gut, wer böse und wer irgendwas dazwischen ist. Vor allem wenn man nach einer Stunde mit einem Knall eine rasante Wendung präsentiert bekommt die dann einen völlig anderen Film einläutet. Gespielt ist das alles vorzüglich, von David Fincher auch spannend und sicher inszeniert und insgesamt einfach: großartiges Hochspannungskino, aber eben nicht mehr.

                                                  Fazit: Cleverer Thriller, hoch spannend und mit krachenden Wendungen!

                                                  • 7

                                                    - - Amy Dunne - -

                                                    Missing.

                                                    If found or seen, please call: 1-855-4-AMY-TIPS

                                                    Die deutsche Titelerweiterung DAS PERFEKTE OPFER ist eigentlich wieder einmal völlig überflüssig, trifft andererseits aber den Nagel auf dem Kopf. Allerdings anders als es einem zu Beginn glaubhaft gemacht wird, denn GONE GIRL schubst den im Trüben fischenden Zuschauer in Schuhen mit abgelatschtem Profil auf das polierte Eis.

                                                    Sensationsgeilheit in einer medialen Welt, die Manipulierbarkeit des Menschen, Ehedrama mit Beziehungslügen und Märchen über Liebe und das Verliebtsein. GONE GIRL ist schon eine kleine fiese Sau, ein hinterhältiges Verwirrspiel über Egozentrik und Manipulation. Fiese lächelnd und entblößend, sich langsam unter Finchers starker Regie entblätternd, hin und her springend in Zeit und Raum.

                                                    Die Story gilt es aber zu schlucken, denn nach der Hälfte der 150 Minuten dreht alles schon sehr in Richtung 'haarsträubend am Reißbrett konstruiert' ab. Für eine Einmalsichtung aber wirklich ein klasse Thriller mit einem guten Ben Affleck und einer sehr guten Rosamund Pike in den Hauptrollen.

                                                    Außergewöhnlich geil waren mal wieder die Soundcollagen von Trend Reznor & Atticus Ross. Mit ihrem Score Bilder und Story ergänzend zu untermalen, haben die beiden Tüftler einfach drauf . . .

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