Gone Girl - Das perfekte Opfer - Kritik

Gone Girl

US · 2014 · Laufzeit 150 Minuten · FSK 16 · Thriller, Drama · Kinostart
Du
  • 2 .5

    Gone Girl trägt ja die Medienkritik wie Demonstranten ihr Transparent vor sich her. Kritisiert wird die Meinungsmache, unreflektiert, unkritisch, nur auf Effekt und Quote bedacht. Okay, kann man sagen - das ist ja - gerade für die Mediengesellschaft - ein lauteres Anliegen.

    Nun lässt sich aber über den Film genau das sagen, was zu kritisieren er sich anschickt. Er ist auf Effekt hin konstruiert und zieht selbst dann, wenn man als Zuschauer das Prinzip schon lange verstanden hat, den Effekt der intellektuellen Redlichkeit vor. Hier eine bestimmte Szene zu nennen, wäre müßig - es trifft auf die gesamte Machart zu.

    Leider sind auch die Charakter (allen voran Amy) zu ungewöhntlich als dass ein wirklicher, gesellschaftlich bedeutender Effekt erzielt werden könnte. Aus dem aufklärerischen Anliegen, das eine Gesellschaft verändern könnte, ist doch wieder nur isolierendes Unterhaltungskino geworden.

    Das Prinzip ist ja alles andere neu: Ständig kommen sogenannte Psycho-Thriller raus, die geistige Krankheit zugunsten von Effekt ausbeuten, wodurch sie aber wenig nachhaltig in der Unterhaltungswolke verpuffen. Es gelingt Gone Girl zu keinem Zeitpunkt, den Anschluss an die außerfilmische Realität des Zuschauers zu finden. Kein halbwegs bei Verstand seiender Zuschauer wird sich ertappt fühlen und sagen: "Ja, dieser medialen Hetzkampagne wäre ich wohl auch gefolgt." Das ist so übertrieben, dass man sich als Zuschauer ganz bequem der Spannung hingeben kann, die leider doch so sehr 08/15 ist, das man nicht umhinkommt zu denken, der Film sei stellenweise wirklich sehr, sehr blöd.
    Das gleiche Problem mit dem genialen Geisteskranken hatte schon - völlig überhyped - Sieben. Jawohl, kluges Drehbuch, toller Kevin Spacey, aber leider zu gewöhnlich hinsichtlich des Genres: Keine Innovation des Genres, lediglich eine stärkere Hinwendung zu Effekthascherei.
    Zwei Gegenbeispiele, die mit den Topos des genialen Geisteskranken zu herausragenden Filmen geworden sind: Das Schweigen der Lämmer und American Psycho. Diese Filme decken den alltäglichen Wahnsinn des angepassten, sich für moralisch oder ideologisch überlegen haltenden Menschen auf, der darüber gar nicht mitbekommt, wie krank er schon geworden ist.

    Amy Dunne hingegen ist kein Charakter, sie ist eine filimische Funktion. Die Medienkritik ist auch keine, sie ist nur eine wohlfeile, pseudo-kritische Instanz, damit der Zuschauer sich überlegen fühlen kann. Und genau das ist der Witz an der Sache: Der Film macht den Zuschauer zu dem Typ Mensch, dem er überlegen zu sein glaubt. Das Opfer ist nicht Amy oder Nick, sondern wir sind es.

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    • 6
      YupYum 01.10.2018, 01:58 Geändert 01.10.2018, 05:09

      "Gone Girl" (2014) ist eine "Over-The-Top"-Krimi-Geschichte (mit dem Touch eines Psycho-Thrillers) und mit kaum endend wollenden Wendungen, die irgendwann nicht mehr richtig sitzen möchten. Der Begriff "Over The Top-Story" stammt ursprünglich von den Machern der "Denver Clan"-Serie aus den 80er-Jahren mit Joan Collins: Um den Zuschauer bei der Stange zu halten, wurden die Geschichten ins unermesslich Unglaubwürdige hochstilisiert und übertrieben, und die Masche hielt damals bis zum Ende der Serie. Auch die Story hier will einfach zu viel und ihr Schluss mutet seltsam uninspiriert an, fast wie verschossenes Pulver. Der Film hat zudem eine lange Anlaufzeit, erst nach einer Stunde schaut der Zuschauer doch recht verdutzt aus der Wäsche. Denn der Plot ist ein Novum, es gibt kaum Artverwandtes und die Dialoge sind schnell und messerscharf gehalten. Die Rollenverteilungen sind wieder ziemlich konservativ ausgefallen: Wer sah Ben Affleck denn schon mal als 'Bad Guy' oder Rosamund Pike wiederum als 'Good Girl'? Seit ihrem Einstand als Miranda Frost in "James Bond 007 - Die Another Day" (2002) ist sie als Dauer-Zicke wohl auf ewig abonniert - doch hier passt es wie Gusseisen.

      Als Fazit ist "Gone Girl" trotzdem über weite Strecken eine dramaturgisch durchaus abgerundete Unterhaltungs-Angelegenheit mit vielen grossen Schauwerten geworden - von der statischen Crime-Scene bis zum schnellen Road-Movie, von der billigen Motel-Absteige bis zur völlig überwachten Luxus-Villa, von lokalen Investigationen zu einem New Yorker-Star-Anwalt bis hin zur Reality-TV-Show - hier wird vieles auch visuell schön abgegolten und sorgt für Abwechslung. Als Feierabend-Krimi ist "Gone Girl" bestimmt keine unempfehlenswerte Sache, doch möchte man das denn tatsächlich auch nochmals ein zweites Mal schauen?

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      • 5 .5

        Zeitweise eine spannende Geschichte. Wirft einen ernüchterndes Blick auf die (Lügen)presse. Etwas zuviel langweilige Carry Coon. Manchmal richtige beängstigend. Nicht schlecht aber auch nicht wirklich gut.

        • 6

          Kommt nicht aus Buch ran.

          • 7 .5

            Was für eine verrückte Love-Hate-Story.
            Ein Löffel Hitchcock, eine Prise Tarantino und etwas Salz
            von Fincher und fertig ist die "Thriller-Cocktail-Soup".

            Irgendetwas über diesen Film zu verraten geht nicht.
            Positiv: Rosamund Pike alias Amy Dunne (Top gespielt)
            Negativ: mit über 2 Stunden etwas zu lang geraten

            Fazit:
            "Und zum Schluss bekommt jeder dass was er verdient."
            Ob nun die Zuschauer oder die Protagonisten in diesem
            Film wird nicht verraten. ;)
            In Sachen Thriller ein Film der mich nach langer Zeit
            wieder begeistern konnte.

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            • 8 .5

              Unglaublich wie realistisch verstörend der Film ist, wenn er sich immer mehr zuspitzt.
              Spannung bis zum Ende!

              • 7 .5
                PumaDAce94 17.05.2018, 14:52 Geändert 17.05.2018, 15:02

                [Enthält Spoiler]
                Für mich einer der besten Thriller der letzten Jahre. Denn obwohl der Film seine Schwächen hat, da er wie alle Fincher Filme (siehe Fight Club etc) echt seine Längen hat und locker 20-30 kürzer hätte sein können und er dann doch recht vorhersehbar war, hat er es dennoch über die komplette Dauer geschafft mich bei der Stange zu halten. Der ein oder andere WIRKLICHE Twist hätte dem Film gut getan, denn es war für mich schon zu erwarten, dass sie ihrem Mann den Mord in die Schuhe schieben will um ihm eins reinzuwürgen. Aber gerade weil er hier eben nicht auf Twists setzt, kann man ihn sich sicher 2 oder 3 mal anschauen, kein Problem.
                Es hat mir aber unglaublich gefallen, wie abgefuckt die beiden Charaktere hier (vor allem seine Frau, großartig gespielt von Rosamund Pike) dargestellt werden, wie sie sich nicht mehr für den anderen verstellen wollen (so wie in der Anfangszeit ihrer Beziehung), wie irre sie sind und wie viel sie sich gegenseitig antun, aber am Ende trotzdem wieder zudammenkommen, da sie nach wie vor in die ,,Scheinfigur" des jeweils anderen verliebt sind. Demnach auch das Ende mMn sehr gelungen.
                Auch mein geheimer Liebling Carrie Coon (u.a. auch bekannt aus The Leftovers oder Infinity War) macht hier wieder einen tollen Job.
                Jetzt schreits nicht gleich rum, aber ich fande den besser als Fight Club. *Duck und wech*...

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                • 5
                  Christine Wesp 19.04.2018, 23:29 Geändert 19.04.2018, 23:31

                  Leider kann ich mit den überwiegend sehr guten Beurteilungen nicht konform gehen. Das ist so ein Film, den man entweder mag oder eben nicht, naja, okay...schauspielerisch war er ja nicht sooo schlecht, aber entschieden zu lang und immer wenn sich mal ein bisschen Spannung aufgebaut hatte, ist diese nach relativ kurzer Zeit auch schon wieder verschwunden...und das Ende...Ich habe mir gesagt: "Ich lasse das einfach nicht zu, basta", aber es ist nun mal wie es ist, vielleicht müsste man ja auch sagen: "Jeder bekommt das, was er letztlich verdient", aber hat ER das wirklich verdient!?

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                    xRoCkaBilLyx 15.04.2018, 10:38 Geändert 15.04.2018, 10:40

                    Das Buch Leute, das BUCH muss man gelesen haben!! Es verdient eine glatte 10, während im Film (voraussehbar) all die schönen melodramatischen und melancholisch-nachdenklichen Zitate zu kurz gekommen sind.

                    • 7 .5

                      Dauert etwas länger, und verliert dabei nicht an Spannung - steigert sich aber auch nicht, sondern plätschert einfach weiter vor sich hin. War ganz in Ordnung. ;)

                      • 8 .5

                        Während ich bei meiner ersten Sichtung einige Teile des Films verpasst habe, konnte ich Finchers "gone girl" nun vollständig in Augenschein nehmen.
                        Und ich muss sagen, dass ist ein ganz schweres Stück.
                        Amy Dunne ist so perfide und berechnend, da dreht sich mir der Magen um und dann noch diese feministisch, geblendete Fernsehhexe.
                        Schauspielerisch und spannungstechnisch ist das höchste Qualität, das Ende war sehr unbefriedigend, passt aber letztendlich perfekt.

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                        • 9
                          jotha84m 24.02.2018, 02:44 Geändert 24.02.2018, 02:47

                          Ist 'Gone Girl' ein Abbild unseres Zeitgeistes? Gefangen im Freakreich, ein jeder für sich?
                          Sicher ist es nicht die Story selbst, die hier unter die Haut fährt. Nein, es ist die Art und Weise, wie sie mit dem Zuschauer spielt. Auch wenn man nicht hinters Licht geführt wird, es keinen großartigen twist gibt, fühlt man sich die ganze Zeit verarscht. So sehr, dass noch über den Abspann hinaus der Klos im Halse stecken bleibt.
                          Die Charaktere mögen vielleicht, der Geschichte passend, fein überzeichnet sein. Die Umsetzung ist dafür gewaltig überzeugend und in meinen Augen kurzweilig.

                          Jeder andere Kommentar dazu könnte spoilern und das Erlebnis kaputt machen. Vielleicht hilft die Umschreibung, dass Drama und Thriller sich versuchen zu begegnen und beide auf halber Strecke Psycho begegnen.

                          Und wenn ich eines in den letzten AffleckFilmen entdeckt habe, dann dass er heutzutage richtig gut Charaktere darstellen kann.

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                          • 5 .5

                            ich geb zwar ein halben dazu aber auch die 2t sichtung hat mich nicht so überzeugt wie es sein sollte...bleibt für mich einer der schwächeren fincher filme

                            • 8 .5

                              Der Film schafft es trotz seiner Überlänge die Spannung über die Laufzeit aufrecht zu erhalten. Innerhalb des Filmes wandelt sich das Genre des Films in einzelne Abschnitte. So ist der Film am Anfang ein Kriminal-Thriller, der sich am Ende zu einem Psycho-Thriller wandelt.

                              Über den reinen Aspekt der Unterhaltung thematisiert der Film die Rolle der Medien, das vermeidliche Kleinstadt Ideal, Konflikte in der Partnerschaft. Auf der Ebene der Partnerschaft stellt der Filme einige interessante Gedanken in den Raum: wie sehr verbiegen Menschen sich in der Ehe, kennt man seinen Partner wirklich, was liebt man an seinen Partner, was können unausgesprochene Worte für Konflikte auslösen und wieso spielt man in Beziehungen häufig Rollen für seine Mitmenschen aufgrund von gesellschaftlicher Konformität.

                              Der Film wird von den Leistungen der beiden Hauptdarsteller getragen, aber auch die Nebenrollen sind perfekt besetzt. Ein gewisser Zynismus durchzieht den Film, bei den man unfreiwillig an einigen Stellen lachen muss. Dieser Film bleibt im Gedächtnis, weil er auch mit den Grundfragen des menschlichen Zusammenleben spielt: Wer sind wir und wer ist unser Gegenüber wirklich?

                              • 9

                                Mein Gott - das waren zwei Stunden Spannung pur!
                                Es beginnt mit einem nach außen hin perfekten Paar, dass schlussendlich alles andere als perfekt ist.
                                Nick's Frau Amy verschwindet und bald sieht es so aus, als habe Nick seine Frau ermordet.
                                Der Film ist deswegen so spannend, weil man lange nicht weiß, wie er ausgeht.
                                ACHTUNG SPOILER !!!!
                                Umso schockierender fand ich das Ende, als Amy zurückkehrt, nachdem sie ihrem Mann fast ihren Mord angehängt hat, und beide so tun als wäre nie etwas gewesen, weil sie ihn mit seinem ungeborenen Kind erpresst.
                                Ich persönlich mag weder Ben Affleck noch Rosamund Pike besonders gern, aber die beiden liefern hier wirklich eine Glanzleistung ab. Pike verkörpert Amy am Anfang als eine bemitleidenswerte Ehefrau. Doch im Laufe des Films erkennt man die Psychopathin hinter der Fassade.
                                Deswegen ist der Film auch so faszinierend weil Opfer und "Der Böse" im Laufe des Films die Rollen tauschen.
                                Leider ist der Film beim 2. Mal ansehend nicht mehr so spannend.

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                                • 7 .5

                                  Sehr starker Thriller mit toller Spannung.Kann die Hater hier nicht verstehen.Bei Herr der Ringe,was wirklich an Schwachsinnigkeit nicht zu überbieten ist_Stichwort_Sprechenender wandelnder Baum.Hagelt es nur so die 10er und bei Gone Girl gibt es lauter Hater.Man muss sich ernsthafte Sorgen um die Menschen machen.Fantasiequatsch schlägt Thrillergigant.

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                                  • 5 .5

                                    Kann man mögen, muss man nicht. Ich gehöre zu letzteren. David Fincher kann vieles gut aber auch nicht alles. Hier hat er sich vertan, der Spannungsaufbau beginnt zu spät und mündet im Mittelmaß. Die Wahl seiner Hauptdarsteller ist ebenso fragwürdig. Ben Affleck kaufte ich zu keiner Minute die tragische Figur ab. Sein Mimik gewohnt hölzern. Seine Nemisis bemühte sich redlich, aber hinterließ keinen Eindruck bei mir. 2 1/2 h Std Filmlänge übertrieben. Da habe ich weitaus bessere Thriller gesehen, mit kürzerer Laufzeit. Abgehakt!

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                                    • 10

                                      Fincher auf höchstem Niveau. Extrem spannend und erstklassige Darsteller.

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                                      • 8

                                        "Was haben wir uns bereits angetan, und was werden wir uns noch antun?"

                                        Die Geschichte erzählt von dem Verschwinden einer jungen Frau und der zwangsläufig folgenden Untersuchung der Tat. Im Laufe der Rekonstruktion der Ereignisse wechselt ständig der Blickwinkel und es offenbart sich eine Urgewalt aus gegenseitigem Hass, die aber für die interessierte Öffentlichkeit im Film unter dem Deckmantel einer vermeintlichen Liebe gehalten wird. Sei es nun freiwillig und manipulativ oder aus Zwang durch die Folgen aus ersterem.

                                        David Fincher vereint Gegensätze, von denen man für gewöhnlich nicht erwartet, sie gemeinsam vorzufinden. Dabei versteht er es durch hintergründige Spannung zu fesseln. Man wird von der Handlung gebannt, obwohl es durch den Perspektivwechsel keine großen Geheimnisse mehr zu lüften gibt.

                                        Am Ende hat sich die Situation verschärft. Niemand ist in Sicherheit. Es gibt keine Erleichterung. Kein Entrinnen. Und eine Frage drängt sich auf.

                                        "Was haben wir uns bereits angetan, und was werden wir uns noch antun?"

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                                        • 6

                                          Extrem spannender Thriller, der sich auf Beziehungsverlust und Medienterror fokussiert, jedoch am Ende zu überspitzt und leider auch sehr unglaubwürdig rüberkommt.

                                          • 8

                                            Und das Buch ist noch besser

                                            • 9 .5
                                              Gerry1974 02.10.2017, 01:05 Geändert 02.10.2017, 01:19

                                              Sehr guter Finscher Thriller, mit vielen Wendungen und einem knallharten Drive gegen Ende. Absolut sehenswert!

                                              • 7
                                                smartbo 17.09.2017, 17:30 Geändert 21.10.2017, 21:39

                                                Das mMn mißlungene Filmende schraubt die Gesamtbewertung heftig runter. Auch der Aspekt „Die Rolle der Medien/Sensationsgier“ wird zu sehr überstrapaziert und partiell schon an den Haaren herbeigezogen, so dass der Film phasenweise auf mich wie eine Persiflage wirkt. Das geht ganz klar zu Lasten der Authentizität und Glaubwürdigkeit.
                                                Dennoch ist der Thriller nicht schlecht. Was besonders herauszustellen ist, ist die grandiose, teuflisch gute schauspielerische Leistung von Rosamund Pike. Hitchcock wäre begeistert. Fazit: der Film ist empfehlenswert. Für eine sehr gute Bewertung im Bereich von 9-10 Punkten reicht es jedoch trotz eines David Fincher aus meiner Sicht nicht aus.

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                                                • 7 .5

                                                  Ich beginne spoilerfrei.

                                                  Gelungener Thriller, der trotz seiner Spielzeit von über zwei Stunden seine Spannung hält und kaum Längen aufweist. Das ist mir direkt positiv aufgefallen. Vielleicht wirkt die Handlung etwas konstruiert, aber sie ist spannend und unterhält.

                                                  7.5 von 10 harmonischen Hochzeitstagen

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                                                  • 4 .5

                                                    Dieser Film lebt, wie viele andere, unter anderem, von seinen Wendungen. Ich bin nicht besonders gut darin, den Schluss-Twist vorher zu sehen, aber hier war mir die ganze Zeit klar, worauf das hinausläuft. Schade. Ich kann schlecht sagen, ob es einfach einer meiner helleren Momente war, oder ob es an der Inszenierung lag. Die Spannung war jedenfalls raus. Ich tendiere dazu, der Inszenierung die Schuld zu geben. Und ich mag Ben Affleck nicht. Daher die schwache Bewertung.