Greatest Showman - Kritik

The Greatest Showman / AT: The Greatest Showman on Earth

US · 2017 · Laufzeit 105 Minuten · FSK 6 · Musikfilm, Drama · Kinostart
Du
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    Hugh Jackman und Musical ist für mich seit seinem Oscar-Opening und der Hauptrolle bei "Les Miserbales" eigentlich immer eine sichere Bank. Dass mich dann aber "Greatest Showman" so begeistert, hätte ich doch nicht gedacht.
    Schon der Beginn zieht einen völlig in seinen Bann, bevor die eigentliche Geschichte beginnt. Humor und Drama wechseln sich in Dialogen ebenso ab wie in den durchweg gelungenen Musical-Nummern. Dass dabei besonders auf moderne und oft rockige Ohrwürmer gesetzt wurde, verleitet direkt noch mehr zum mitsingen und tanzen. Der Kontrast zwischen Setting und Musik ist ebenso frisch wie passend.
    Dazu liefert Hugh Jackman eine tolle Performance ab. Solche Filme scheinen genauso sein Ding zu sein, denn der Spaß und die Leidenschaft sind ihm (und auch allen anderen Darstellern) deutlich anzusehen.
    Ein durchweg gelungenes "originales" Musical für die Leinwand, dass nicht nur Fans dieses Genres begeistern kann.
    Der Soundtrack ist direkt gekauft. Und ein Besuch bei High Jackmans Live-Show im nächsten Jahr wird immer wahrscheinlicher.

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    • 8 .5

      Kannte den Film bis gestern noch gar nicht, bzw. nur dem Titel nach, hatte den Kommentar von Eponine07 gelesen und dachte mir, das musst du dir mal anschauen...Wow, also die Musik ist absolute Sahne, fand auch das Duett zwischen Jackmann und Efron das absolute Highlight. Von Abenteuer, Dramatik, Liebe, Schöne Musik, tolle Gesangseinlagen war alles dabei. Schade nur, dass ich ihn im Kino verpasst habe, dafür jetzt aber 8,5 Punkte!!! :-)

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      • 10

        Ein gutes Musical zeichnet sich für mich dadurch aus, dass mich die Lieder mitreißen, die Choreografien schön sind (soweit Lieder gesungen werden, zu denen man auch tanzen kann) und dass die Schauspieler es auch stimmlich drauf haben.
        Das alles trifft auf „Greatest Showman“ zu. Sogar mehr noch, die Lieder haben mich total begeistert, waren wunderschön und dieser „Trommel-beat“ der sich durch den Film gezogen hat, fand ich mega!
        Die Choreografien waren vielleicht etwas gezwungen, haben mir aber auch sehr gut gefallen. Ich lehne mich glaube ich nicht zu weit aus dem Fenster wenn ich sage, Showman hat sich vielleicht ein bisschen vom „Hamilton“ inspirieren lassen, da hier ja auch eine „alte“ Story mit neuen frischen Beats und Tänzen vermischt wurde.
        Dass das, was hier gezeigt wird, nicht ansatzweise der Wahrheit entspricht, juckt mich da gänzlich wenig, da ich wenn ich ein Musical sehe, von der Musik unterhalten werden möchte und nicht von der Echtheit der Story oder Fakten.
        Musicals zeigen ja generell eine Welt, die nicht existiert, da wir nun mal nicht einfach so anfangen zu singen und immer perfekt einstudierte Choreografien tanzen.
        Von daher kann ich mich absoluter Zuversicht sagen, dass mich dieser Film begeistert hat.
        Mit Hugh Jackmanns Gesangsstimme werde ich zwar wohl nie warm; aber das ist nur mein persönliches Empfinden, denn singen kann er.
        Auch Michelle Williams hat meiner Meinung nach keine schöne Stimme, auch wenn sie die Töne getroffen hat, aber dafür hat Zac Efrons Stimme bei mir direkt, ein wohliges Nostalgiegefühl ausgelöst. Ich fühlte mich direkt zurück in meine Teeny Zeit versetzt und das nur bei dem Klang seiner Stimme, das fand ich sehr interessant.
        Das Duett von ihm und Jackmann war für mich eins der Highlights des Filmes. Wobei ich die Liebesgeschichte zwischen Phillip und Anne auch sehr interessant fand und da auch noch gerne mehr von gesehen hätte. Auch ihr Duett war wirklich sehr schön!
        Also alles in allem ein wunderschönes Musical das genau meinen Geschmack getroffen hat! Ich bin absolut begeistert!

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        • Dvdsammlerin 09.12.2018, 21:31 Geändert 09.12.2018, 21:32

          Ein wundervoller Film. Tolle Darsteller, tolle Musik und tolle Tanzeinlagen. Natürlich wird P.T. Barnum etwas realitätsfern dargestellt, doch die Idee begeistert schon. Einer der besten Musicalfilme die ich je gesehen habe.

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          • 8 .5
            vanilla 19.11.2018, 13:19 Geändert 19.11.2018, 22:35

            Das nenne ich mal eine positive Überraschung.
            Schlichtweg der beste Musicalfilm, den ich je gesehen habe.....
            Gut, den hochgelobten "La La Land" habe ich noch vor mir.
            Hier stimmt einfach alles.
            Geniale Songs, die einen so richtig mitnehmen und auch die Handlung vorantreiben.
            Super Darsteller und klasse Charaktere.
            Wunderschöne Kostüme und eine einfühlsame Geschichte, die sehr berührt, jedoch zu keiner Sekunde im Pathos untergeht.
            Die Botschaft an uns alle ist lehrreich und zeitgerecht.
            Was will man noch von so einem Genre-Vertreter erwarten?
            Ich bin restlos begeistert und die filmische Magie hat mich so richtig gepackt.

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              Obwohl - oder gerade weil ich Musicalfilme mag, mit 'The Greatest Showman' konnte ich nichts anfangen.
              Optisch ist er schön gemacht, de Schauspieler waren auch gut und es gibt bestimmt auch schlechtere Storys zu verfilmen.

              Leider wirkt der Film durch die Lieder, wie aus der Zeit gerissen. Von den unpassenden Popsongs hat mir nicht einer gefallen, die waren allesamt schon fast Dieter Bohlen-Niveau und fügen sich zu keiner Zeit in den Film ein. Da ein Musical zu 70-80% aus Musik besteht kann ich hier leider nicht mehr als 3 Punkte geben.

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                Petr 01.11.2018, 20:48 Geändert 01.11.2018, 20:49

                So sehr Greatest Showman durch tolle Bilder einer interessanten Epoche, tollen Ohrwürmern und einem leidenschaftlichen Hugh Jackman überzeugt, um so größer sind inhaltliche Mängel.

                Statt das Potenzial der ("Miss")gestalten in ihrer Lage und Zwängen als Stoff für einen obligatorischen Zwist zu nutzen, wird dafür eine belanglose Krise der Beziehung Barnums zu seiner Frau herangezogen. Diese beginnt und endet völlig langweilig und austauschbar und hat man in jeder Soap ähnlich und vielleicht sogar interessanter gesehen.

                Fieserweise teast der Film sogar einen möglichen Konflikt der Darsteller mit ihrem Arbeitgeber an, ohne jedoch den Stoff weiter zu verfolgen. Das Ende setzt dem dann die traurige Krone auf.

                Gegen die Inszenierung kann man jedoch nichts sagen. Der Film ist toll choreographiert und das GCI wurde mal sinnvoll genutzt um vor allem tolle Bilder New Yorks im 19. Jahrhundert zu zeigen.

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                  J.F.Lannister 31.10.2018, 00:44 Geändert 31.10.2018, 00:56

                  Die Musicalversion von "The Shape of Water":

                  Progressive Träumer, ethnische Minderheiten und gesellschaftlich Ausgestoßene wachsen zu einer Familie zusammen und treten mit ihrer Zirkusshow gegen das weiße, reiche Establishment und dessen Vorliebe für das Theater an.

                  This Is Me: https://youtu.be/wEJd2RyGm8Q

                  Indem "The Greatest Showman" den primitiven, rein auf Spaß und Unterhaltung ausgelegten Zirkus dem kultivierten, gebildeten Theater gegenüberstellt und dies durch P.T. Barnum und einen Theaterkritiker kommentieren lässt, wirft der Film zudem die Frage nach der Definition von Kunst auf.

                  "Die erhabenste Kunst ist die, andere glücklich zu machen"
                  - P.T. Barnum -

                  Als ernsthaftes Biopic über P.T. Barnum und die damaligen gesellschaftlichen Verhältnisse taugt "The Greatest Showman" wahrscheinlich kaum, aber das möchte der Film auch gar nicht sein, dafür ist sein Blick zu deutlich nach vorne auf unsere heutige Zeit gerichtet. Neben dem oben beschriebenen Inhalt lässt sich das auch an musikalischen Anachronismen erkennen. So klingt das Lied "The Greatest Show" wie ein (deutlich besserer) Pop-/Rocksong aus dem Radio und gegen Ende stimmt das Publikum mit "We Will Rock You"-Klatschen in die Reprise ein.

                  The Greatest Show: https://youtu.be/NyVYXRD1Ans

                  Ansonsten gelingt es "The Greatest Showman" als (Musical-)Märchen nicht, eine solch atmosphärische Dichte wie "The Shape of Water" oder der Genrevorgänger "La La Land" zu erzeugen, die inhaltliche Reife von "La La Land" wird man hier ebenfalls nicht finden. Aber auch das war von vorneherein nicht die Intention des Films, denn "The Greatest Showman" folgt da ganz P.T. Barnums Kredo: "Wenn die Zuschauer mit einem Lächeln nach Hause gehen, dann habe ich mein Ziel erreicht."

                  Und genau dieses Lächeln erzeugt der Film.

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                  • 6 .5

                    Die Musik ist allererste Sahne, ein Ohrwurm jagt den anderen. Besonders "This is Me" hat`s mir angetan, eine Melodie die sofort ins Ohr geht. Musik ist 10 von 10.
                    Tolle Choreographien und endlich sieht man Zac Efron und Hugh Jackman wieder in einer Gesangsrolle.
                    Zur Story muss ich sagen das sie nichts besonderes und spektakuläres ist, gibt halt nicht viel her.
                    Das Negative ist hier eindeutig Michelle Williams, die war von vorn bis hinten fehl besetzt, kam mir so unmotiviert vor und man hat das Gefühl das sie nie gelacht hat.
                    Für einen Feel Good Movie ist das schon echt traurig.

                    Film hat mich sehr überrascht,

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                      Leck mir die Füße, ich wusste vorher so gut wie nichts von dem Film, lediglich, dass die Wertungen ganz gut waren. Was dann jedoch an Spektakel auf den Bildschirm gefeuert wurde, war durchweg atemberaubend. So viel Spaß hat mir ein Film schon lange nicht mehr gemacht. Geile Song, gute Schauspieler und abgefahrene Choreografien und Charaktere

                      Wenn ich was bemängeln müsste, dann wohl nur, dass die Geschichte jetzt nicht die Innovativste ist... Aber das macht absolut gar nichts.

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                        rockadude 29.10.2018, 00:14 Geändert 29.10.2018, 23:56

                        Volle Punktzahl weil ich hier wirklich überrascht wurde.

                        Was mich überrascht hat war das der Film es trotz seiner schwachen Handlung, historischer Unkorrektheit ( besonders zur Figur P.T. Barnum ) und einen typischen Klischee die ein Musical so mit sich bringt ( im Grunde war das gerade ein totaler Dick-Move von mir aber egal, singen wir ein wenig und alles ist wieder gut ) es der Film geschafft hat mich komplett für sich einzunehmen!

                        Denn trotz der Schwächen die der Film hat und wie er völligst ohne Ecken und Kanten inszeniert wurde, hat der Film eine beispiellose Energie die er ausstrahlt.
                        Hier ist so eine Leidenschaft drin das man einfach mitgezogen wird.
                        Vom visuellen, vom Schauspiel, Kostümen und Ausstattung....man merkt das dieser Film für sämtliche Beteiligten eine Herzensangelegenheit war.

                        Zu den Songs muss man sagen das sie weltklasse sind mit superben Choreographien. Noch Tage später erwischt man sich das man die einen oder anderen Songs vor sich her summt.

                        Ich bin auch überzeugt das der Film und die Beteiligten sich gar nicht angeschickt hatten hier auch eine geschichtlich akkurate Biografie umzusetzen, sondern eher dem Filmtitel alle Ehre machen wollten: Eine gewaltige riesengroße Show auf die Beine zu stellen.

                        Chapeau, meine Damen und Herren! Mission accomplished!

                        Also nicht nachdenken oder kritisch sein, sondern einfach zurücklehnen und sich von der Magie mitreißen lassen!

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                        • 5 .5

                          Was die musikalische Seite dieses Musicals angeht, hat GREATEST SHOWMAN seinen Job gut gemacht. Einige Lieder sind wirklich wunderbar. Großteils dafür verantwortlich ist der sehr effektvolle Einsatz des Orchesters, das aus den inhaltlich generischen Popsongs alles rausholt, was geht. Die filmische Seite hat mich weniger überzeugt, angefangen bei der Schnittstelle aus Musik und Erzählung. Generell habe ich ja nichts gegen Anachronismus, aber hier wirkte der moderne Power-Pop tatsächlich fehlplatziert. Ein Feeling für das 19. Jahrhundert sucht man die meiste Zeit vergebens. Dabei hatte gerade die zeitliche Einordnung für mich ihren Reiz. Das hätte ebenso für das Leben von P. T. Barnum gegolten. Der Entertainer, Politiker und selbsternannte "König Humbug" bietet genug Stoff, um einen Spielfilm zu tragen. Er war ein Marketing-Genie, ein Schwätzer und war sich für keinen geschmacklosen Unfug zu schade. Bezeichnend, dass schon Trump mit ihm verglichen wurde. Aber mehr als eine Inspiration und der Name ist von ihm im Film nicht übrig geblieben. Aus ihm wurde eine Familienmensch und Menschenfreund gemacht. Der arme Straßenjunge, der sich hochgearbeitet hat und zu einem geachteten Mann wurde. Soweit die Fiktion. Sich von realen Personen inspirieren lassen und daraus ein Netz aus wenig Fakt und viel Fiktion zu spinnen, das ist soweit genau mein Ding - ich denke da an Filme von Randall Wallace. Nur ist von P. T. Barnum halt nichts mehr übrig geblieben außer die Schlagworte Zirkus und Showbiz und sein eigentlich ziemlich interessantes Leben wurde zu einer biederen Seifenoper entwertet, die zwischen den zugegeben echt schön anzusehenden Choreos gerade noch Platz für etwas Gesellschaftskritik ließ. Es ist hübsch, bunt, dramatisch, glitzernd, laut, kitschig, rührselig, aber irgendwie auch wenig nachhaltig. Bis auf zwei, drei Songs. Die werden mich noch länger begleiten.

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                          • 9

                            Eigentlich stehe ich überhaupt nicht auf Musicals / Musical-Filme. Aber das Teil hier finde ich absolut fantastisch. Klasse Songs und eine wichtige Botschaft.

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                              Zugegeben, die Story ist nicht wirklich originell, aber trotzdem schön. Besonders die implizierten Messages begrüße ich sehr. Leider leidet das Pacing der Story unter den sehr zauberhaften Musical-Einlagen, die diesen Umstand direkt wieder entschuldigen. Eine tolle, mitreißende Musik und eine Choreographie zum niederknien. Unterm Strich ein ausgezeichneter Film. Musicals selbst mag ich nur selten, im Film funktioniert das für mich meist besser....

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                                Ich liebe Musicals :) Die Musik ist hier einfach der Wahnsinn!!!! Dafür würde ich 10 Punkte geben, allerdings fand ich die Handlung weniger überzeugend und teilweise regelrecht langweilig.

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                                  Immortalchaser 28.09.2018, 22:35 Geändert 28.09.2018, 22:35

                                  Ähnlich wie in Lala Land eine solide Mischung aus Songs und Handlung. Die Geschichte vom Tellerwäscher zum Millionär ist sicher nicht neu. Auch die Verweise auf die Menschlichkeit in Gestalt der Abnormen aus den Zirkus sind gut gewählt. Dies geschieht größtenteils ohne den erhobenen Zeigefinger der Moral. Die Songs bleiben teilweise gut im Ohr. Allerdings ist kein Song vom Kaliber "Another Day of sun" aus Lala Land vorhanden. Hugh Jackman nimmt man die Freunde des Zirkusdirektors ab. Einige Handlungsabschnitt sind vielleicht etwas zu dramatisch, aber dies ist schließlich ein Musicalfilm. Die Botschaft sich selbst immer Teil zu bleiben ist eine gute Botschaft, die man in der schnelllebigen Zeit beherzigen sollte. Allerdings würde ich Lala Land deutlich besser werten. Hier stimmte die Mischung aus Film und Musik einfach besser als in The greatest Showman.

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                                    [...] Lange schon hatte ich mich auf die Sichtung von "Greatest Showman" gefreut, ungeachtet auch so manch negativer Stimme zu dem Film, denn nicht von ungefähr fühlte ich mich schnell an Baz Luhrmanns "Moulin Rouge" erinnert (den ich sehr liebe!), derweil ich für Musicals ja durchaus zu haben bin, wie nicht zuletzt der wunderbare "La La Land" unter Beweis gestellt hat. Dessen Songschreiber Justin Paul und Benj Pasek sind es übrigens auch, die hier für die Texte der zahlreichen Lieder verantwortlich zeichnen, die das illustre Sammelsurium an Figuren hier zum Besten gibt und entsprechend war ich voller Hoffnung, was dieses im besten Sinne überladen wirkende Spektakel angeht und wurde auch nicht enttäuscht. Nun ist natürlich auch immer die Frage, mit welcher Erwartungshaltung man an einen jedweden Film herangeht, denn als Biografie des real existierenden P.T. Barnum taugt der Film mitnichten, wie auch ich bereitwillig einräumen muss, denn dafür bleiben die Figuren viel zu oberflächlich, ist der Plot zu generisch, wirkt das im letzten Drittel durchscheinende Drama zu fadenscheinig, während Barnum trotz charakterlicher Schwächen doch immer als positive Identifikationsfigur inszeniert wird, was wohl nicht annähernd der echten Person entsprochen haben mag. [...]

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                                      Genre: Musicalfilm, Feelgood-Movie

                                      Greatest Showman ist eine kurzweilige Feier von Menschlichkeit, Toleranz, Vielfalt, Liebe, Freundschaft und Familie. Es ist ein zuckersüßer Film, der das Herz am rechten Fleck hat und niemandem weh tut.
                                      Er hätte durchaus noch etwas länger sein können, um der Geschichte mehr Raum zur Entfaltung zu geben, um etwa den Aufstieg von Barnum detaillierter zu zeigen oder die angerissenen gesellschaftlichen Probleme genauer zu beleuchten und dem Film mehr Ernsthaftigkeit und Tiefe zu verleihen. So wirkt er teilweise etwas gehetzt. Auf der anderen Seite sorgt das hohe Erzähltempo dafür, dass einem zu keiner Sekunde langweilig wird.

                                      Leute, die nicht mit Musicals vertraut sind, finden hier einen guten Einstieg, da nicht permanent gesungen wird. In diesem Punkt ist Greatest Showman z.B. auf jeden Fall eher mit "La La Land" als mit "Les Misérables" zu vergleichen.
                                      Die Lieder kommen im Gewand aktueller, meist treibender Popsongs daher, und die Tanzeinlagen können sich durchaus sehen lassen.

                                      Wer sich den Film in der Erwartung ansieht, ein kurzweiliges Feelgood-Musical im Stil einer Zirkusshow ohne großen Tiefgang (aber trotzdem mit genügend emotionalen Momenten) und nicht etwa ein Drama oder historisch korrektes Biopic P. T. Barnums zu bekommen, wird sicherlich Freude an Greatest Showman finden.

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                                        Schaue ja normalerweise nicht wirklich Musicalfilme, aber "The Greatest Showman" hat mich umgehauen. Spontan die 4K Blu-ray ausgeliehen und eben angesehen und wow hat mich der Film begeistert.
                                        In 4K sieht der Film unfassbar gut aus, der Soundtrack ist der Wahnsinn und sonst passt auch einfach alles.
                                        Gerade gesehen und direkt Lust den Film nochmal zu sehen, wird auch definitiv gekauft!

                                        • 7 .5

                                          Sehr kurzweilige Unterhaltung, imposante Bilder, schön hohes Erzähltempo, und vor allem: wirklich ein großartiger Soundtrack. Highlight für mich: "Not Enough". Ein sympathischer Film, einfach ein gut gemachtes, lupenreines Entertainment.

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                                            Ein Feel-Good-Musical wie es bombastischer kaum sein kann. Hugh Jackman singt sich hier zwar nicht einen ab wie in "Les Miserables", performt aber ordentlich zur äußerst mitreißenden Musik von John Depney und co. Für mich ist "The Greatest Showman" nicht wirklich gesellschaftskritisch oder möchte zeigen, wie toll merkwürdige Menschen doch sein können. Für mich ist es eine einzige Show, ein Musical, wie es anders nicht sein sollte.

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                                              Mein Fazit:

                                              Dieser Film behandelt in groben Zügen die Lebensgeschichte von Zirkuspionier Phineas Taylor Barnum. Parallelen zu seinem wahren Leben sind durchaus vorhanden, wenn man beispielsweise den Artikel bei Wikipedia zu Rate zieht. Aber vieles ist wohl auch einfach Fiktion.

                                              Das Musical lebt zweifellos von der Musik und den atemberaubenden Tanzeinlagen. Selbst Hugh Jackman kann singen und tanzen, das hat er ja schon mehrfach bewiesen. Doch finde ich, dass die Musik die Ernsthaftigkeit vieler Themen nicht wirklich gerecht wird. Da gibt es viele Themen: Rassismus und Diskriminierung sind da nur die wichtigsten, die immer wieder auftauchen, aber nicht so wirklich beleuchtet werden und dem Zuschauer eine trügerische Leichtigkeit vermitteln.

                                              Wenn man von der ernsten Thematik mal absieht, ist es ein absolutes Spektakel und die Musik mitreißend. Alle Darsteller wirken authentisch: Zac Efron hat ebenso überzeugende Auftritte wie Rebecca Ferguson als Jenny Lind.

                                              Die Kulisse, die Atmosphäre und die Kostüme geben ein authentisches Bild ab, zweifelsohne wurde da sehr viel Wert auf Detailgenauigkeit gelegt und nichts dem Zufall überlassen.

                                              Der Film lebt von der Musik, aber ich finde, er wird den Problemen der damaligen Zeit nicht wirklich gerecht. Trotzdem hat er einen hohen Unterhaltungswert und ich vergebe gerne 90%.

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                                                Träume mit offenen Augen und du wirst eine Welt entdecken, die glitzernder und strahlender ist als alles was du dir vorstellen kannst.

                                                Menschen aller Hautfarben, Grössen und Formen kommen auf der Bühne zusammen und feiern im Rampenlicht eine einzige Party.

                                                Schöne Sache. Zum Träumen schön.

                                                Nachtrag: All das märchenhafte Geglitzer von Freundschaft, Liebe und Toleranz täuscht darüber hinweg, dass Barnum ein Betrüger war, der seinem Publikum sogar eine Meerjungfrau (Bastelei aus Fisch und Affe) präsentierte und nicht davor zurückschreckte geistig minderbemittelte Menschen als Sensation auszunutzen und diese danach abzuschieben. Auch war nicht die Opernsängerin der Grund für seinen Ruin, sondern eigene Fehlspekulationen. Soviel zur Realität, die Fiktion ist schön und nachdem alle Beteiligten schon lange tot sind, kann man sich davon verzaubern lassen.

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                                                  Nadalisti 30.07.2018, 16:04 Geändert 30.07.2018, 16:08

                                                  Bin kein Fan von Hugh, noch weniger mag i Zac und Michelle aber das interessiert niemanden nach Sichtung des Films. Auch Musicals im allgemeinen bzw Songs ohne Ende brauch ich nicht, hier stört nicht ein einziger eine Sekunde lang.

                                                  Wurde bei den Academy Awards mal wieder übergangen der eigentliche Gewinner für Disney Schmarn der maximal Durchschnitt war.

                                                  Überragend hier aus meiner Sicht allein schon A Million Dreams, allein die ca 10 Minuten kann ich mir immer wieder bei YouTube anschauen und finds immer wieder sooo gut ( natürlich am besten übern Kopfhörer, aber auch ohne kommt alles rüber bei passender Lautstärke )

                                                  Auch This is me vorallem die Version wo es das erste mal eingesungen wurde gehört ganz weit nach vorne.

                                                  Never Enough, absolute Weltklasse

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                                                    TerminatorCHRIS 29.07.2018, 00:51 Geändert 30.07.2018, 12:46

                                                    Open AIr Kino :-)
                                                    Was für ein tolles Musical. Tolle Songs und schöne Tanzchoreographien. Meine Erwartungen wurden sogar übertroffen. Die Lieder sind deutlich besser als bei "La La Land".