Greatest Showman - Kritik

The Greatest Showman / AT: The Greatest Showman on Earth

US · 2017 · Laufzeit 105 Minuten · FSK 6 · Musikfilm, Drama · Kinostart
Du
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    Greatest Showman hat mich überzeugt, weil die Musik mir nicht wie Dutzendware von der Stange rüberkam. Es gab gleich mehrere Songs, die mich mitgerissen oder sogar berührt haben. "This is me", gesungen von Keala Settle, kroch mir gleichermaßen kraftvoll und samtigweich ins Ohr. Ich begrüße die Entscheidung, dieses aussagekräftige Lied ein zweites Mal beim Abspann laufen zu lassen. Es fängt den Geist des Films nämlich perfekt ein.

    Man kann sich darüber streiten, ob der Umgang mit den außergewöhnlichen Menschen, die Barnum für seine Vision benötigt, fair und ehrlich ist. Die Medaille hat zwei Seiten, denn mit dem Druck der Anfeindung zurecht zu kommen, ist mit Sicherheit nicht leicht. Dennoch überwog bei mir ein gutes Gefühl, denn ich glaube tatsächlich, dass es falsch ist, sich zu verstecken, nur weil man anders ist. Leider wird es die Fackelschwinger und Scheiterhaufenanzünder immer geben. Damit wirft der Film eine Problematik auf, die auch heute sehr relevant und aktuell ist. Ich sehe den Film als lieb gemeinten Weckruf, der nach Zusammenhalt und Wertschätzung für Individualität strebt.

    Anlass zur Kritik verschaffen mir die Werbematerialien, die mit einer derartigen Geschwindigkeit herbeigezaubert werden, dass einem schwindelig werden kann. Es hätten ein paar aussagekräftige Sekunden gereicht, in denen man die Entstehung dieser Kunstwerke zeigen hätte können. Ähnlich hingehuscht wirkt der gesellschaftliche Aufstieg Barnums. Die Dimension des plötzlichen Reichtums wirkt sehr überzogen, wobei die Bilder, die er mit sich bringt, schon ziemlich interessant aussehen.

    Den überschaubaren und gelungenen CGI-Einsatz begrüße ich. Das Schauspiel ist zum Glück auf einem guten Niveau. Ich bin mir unsicher, ob der Film Musikfilmmuffel aus der Reserve locken kann. Es könnte einen Versuch wert sein. Wir haben hier ein leicht bekömmliches Drama, eingehüllt in viel gute Musik, was zusammen eine erfreulich harmonische Mischung ergibt.

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      Mein Fazit:

      Dieser Film behandelt in groben Zügen die Lebensgeschichte von Zirkuspionier Phineas Taylor Barnum. Parallelen zu seinem wahren Leben sind durchaus vorhanden, wenn man beispielsweise den Artikel bei Wikipedia zu Rate zieht. Aber vieles ist wohl auch einfach Fiktion.

      Das Musical lebt zweifellos von der Musik und den atemberaubenden Tanzeinlagen. Selbst Hugh Jackman kann singen und tanzen, das hat er ja schon mehrfach bewiesen. Doch finde ich, dass die Musik die Ernsthaftigkeit vieler Themen nicht wirklich gerecht wird. Da gibt es viele Themen: Rassismus und Diskriminierung sind da nur die wichtigsten, die immer wieder auftauchen, aber nicht so wirklich beleuchtet werden und dem Zuschauer eine trügerische Leichtigkeit vermitteln.

      Wenn man von der ernsten Thematik mal absieht, ist es ein absolutes Spektakel und die Musik mitreißend. Alle Darsteller wirken authentisch: Zac Efron hat ebenso überzeugende Auftritte wie Rebecca Ferguson als Jenny Lind.

      Die Kulisse, die Atmosphäre und die Kostüme geben ein authentisches Bild ab, zweifelsohne wurde da sehr viel Wert auf Detailgenauigkeit gelegt und nichts dem Zufall überlassen.

      Der Film lebt von der Musik, aber ich finde, er wird den Problemen der damaligen Zeit nicht wirklich gerecht. Trotzdem hat er einen hohen Unterhaltungswert und ich vergebe gerne 90%.

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        Filmfan30 11.08.2018, 20:06 Geändert 11.08.2018, 21:00

        Träume mit offenen Augen und du wirst eine Welt entdecken, die glitzernder und strahlender ist als alles was du dir vorstellen kannst.

        Menschen aller Hautfarben, Grössen und Formen kommen auf der Bühne zusammen und feiern im Rampenlicht eine einzige Party.

        Schöne Sache. Zum Träumen schön.

        Nachtrag: All das märchenhafte Geglitzer von Freundschaft, Liebe und Toleranz täuscht darüber hinweg, dass Barnum ein Betrüger war, der seinem Publikum sogar eine Meerjungfrau (Bastelei aus Fisch und Affe) präsentierte und nicht davor zurückschreckte geistig minderbemittelte Menschen als Sensation auszunutzen und diese danach abzuschieben. Auch war nicht die Opernsängerin der Grund für seinen Ruin, sondern eigene Fehlspekulationen. Soviel zur Realität, die Fiktion ist schön und nachdem alle Beteiligten schon lange tot sind, kann man sich davon verzaubern lassen.

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          Nadalisti 30.07.2018, 16:04 Geändert 30.07.2018, 16:08

          Bin kein Fan von Hugh, noch weniger mag i Zac und Michelle aber das interessiert niemanden nach Sichtung des Films. Auch Musicals im allgemeinen bzw Songs ohne Ende brauch ich nicht, hier stört nicht ein einziger eine Sekunde lang.

          Wurde bei den Academy Awards mal wieder übergangen der eigentliche Gewinner für Disney Schmarn der maximal Durchschnitt war.

          Überragend hier aus meiner Sicht allein schon A Million Dreams, allein die ca 10 Minuten kann ich mir immer wieder bei YouTube anschauen und finds immer wieder sooo gut ( natürlich am besten übern Kopfhörer, aber auch ohne kommt alles rüber bei passender Lautstärke )

          Auch This is me vorallem die Version wo es das erste mal eingesungen wurde gehört ganz weit nach vorne.

          Never Enough, absolute Weltklasse

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            TerminatorCHRIS 29.07.2018, 00:51 Geändert 30.07.2018, 12:46

            Open AIr Kino :-)
            Was für ein tolles Musical. Tolle Songs und schöne Tanzchoreographien. Meine Erwartungen wurden sogar übertroffen. Die Lieder sind deutlich besser als bei "La La Land".

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              Zwei der (gefühlt) zehn? Songs waren ganz nett.
              Das Zielpublikum scheint eher jünger zu sein / Familien. Lockere Sprüche oder Humor sucht an hier vergebens (da feier ich immer noch "Into the Woods").
              Ich muss aber auch zugeben, diesen Streifen hier habe ich auf Deutsch gesehen. Denke aber bei der Story macht das keinen Unterschied...

              • 6 .5
                Filigrano 13.07.2018, 23:42 Geändert 13.07.2018, 23:44

                Die Songs sind wirklich toll, hören sich gut an, vor allem haben sie wirklich eine wunderbare Message...
                Der Film ist eine unterhaltsame Show.

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                  Am Anfang brauchte ich eine Weile, um in den Film reinzukommen. Aber spätestens ab dem Duett von Hugh Jackman und Zac Efron in der Bar war ich voll dabei. Zac Efron zeigt wieder, wie sehr ihm das Musical liegt. Fand es auch toll Zendaya aus dem neuen Spiderman-Film wieder zu sehen.
                  Warum man gerade Jackman für die Hauptrolle ausgewählt hat kann ich nicht ganz nachvollziehen, weil er doch schon ziemlich alt ist und seine Stimme mich, wie auch bei Les Miserables, wieder nicht ganz überzeugten konnte. Vermutlich war sein Bekanntheitsgrad hier der ausschlaggebende Punkt.
                  Der Film zieht sich nicht unnötig in die Länge und die Geschichte ist gut erzählt. Einen Extrapunkt gibt es für die Kameraführung, denn die ist hier wirklich spitzenmäßig.
                  Die Lieder selbst waren jetzt nicht weltbewegend aber ganz passabel. Könnte von der Art her ein Disney-Streifen sein.
                  "The Greatest Showman" zeigt, wie schwer es Leute aus den unteren Gesellschaftsschichten haben, vor allem zu dieser Zeit, und wie schwer es auch ist aus einer der unteren Schichten aufzusteigen. Wie gefährlich Ruhm und Erfolg werden können und worauf es im Leben wirklich ankommt.

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                    No Difference at all.

                    Greatest Showman ist zwar einfache Unterhaltung, mit simpler Story, simplen Charakteren, natürlich auch einer Romanze, aber auch einer Geschichte, die zwischen dir und mir keine Unterschiede machen möchte.

                    P.T. Barnum, der in der Unterschicht aufgewachsen ist und sich schon jungen Jahren der jungen Jenny Lind verfiel, die aus der Oberschicht kam, möchte durch einen großen und einzigartigen Zirkus, mit noch einzigartigeren Menschen, eine unvergessliche Show auf die Beine stellen.

                    In der Show vertreten sind dicke Menschen, kleine Menschen, große Menschen, farbige Menchen und eine Frau mit Vollbart und wunderschöner Stimme. Auch eine "Wolfsfrau" ist dabei. Greatest Showman fühlt sich phasenweise wie ein Film für Jugendliche und Teenies an, schafft aber mit seiner zwar simplen, aber herzhaften Geschichte um einen einfachen Mann und einfachen Menschen, die zusammen The Greatest Show erschaffen, wunderbares und außergewöhnliches.

                    Die Bilder, das Bühnenbild und die Songs muten herzlich an, laden zum feiern ein und versüßten mir einen sonst müden und stressigen Tag. Hugh Jackman als P.T. Barnum ist überzeugend, voller Herz und Kraft für seine Ziele, Zac Efron beweist, dass er auch größere Rollen füllen kann und alle übrigen Darsteller runden das Ganze sorgsam ab.

                    Greatest Showman ist witzig, voller moderner Songs und Stimmen, die die altherkömmlichen Seifenopern-Klänge vieler Musicals ablöst. Hier gibt's was auf die Ohren, mit satten Klängen, brummenden Drums, ordentlich Bass und talentierten Sängern. Ein Vergleich zu anderen Musicals der letzten Zeit kann ich hier nicht ziehen, denn Greates Showman ist Greatest Showman und erzählt eine eigenständige Geschichte auf herzhafte und erfreuliche Weise. Mehr braucht es nicht für ein Live-Action-Musical.

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                      nurfurshowman 16.06.2018, 23:58 Geändert 16.06.2018, 23:59

                      Na was ist hier los? Extra hierfür angemeldet um den ganzen entgegenzuwirken.
                      Der Film selbst ist ja ein grandioses Blendwerk. Wie man für Story, Musik und der seelenlosen und einfach mies schlechten Darstellung mehr als 5 Punkte vergeben kann, ist mir schlicht ein Rätsel. Dagegen sind Moulin Rouge, Les Misérables und La La Land(!) ein Gaumenschmaus.

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                        serienfan 16.06.2018, 07:42 Geändert 17.06.2018, 09:27

                        Für mich ein Meisterwerk, kein so ein LA LA Schrott. Großartig gespieltes Musical. Das Opening hat mich ab der ersten Sekunde in seinen Bann gezogen und mich mit offenen Mund stehen lassen. Tolle Musik, tolle Darsteller, keine Sekunde Langeweile. Hugh Jackman ist einfach ein grandioser Darsteller und Sänger. Und dann kam Jenny Lind mit Never Enough. Unfassbare Performance. Kann den Film jeden Empfehlen. Viel Spaß dabei :-)

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                          Hmmm... was soll man sagen. Die Musik ist gut, die Darbietungen auch, Schauspielerisch kann man nicht meckern.

                          Mir kommt einzig und allein die Galle hoch wenn P.T. Barnum als Menschenfreund dargestellt wird. Dies war er auf jeden Fall nicht, er war ein Betrüger, Hochstapler, Rassist und Menschenfeind.
                          Wenn es eine Geschichte gewesen wäre, welche nicht mit richtigen Personen in Verbindung gebracht worden wäre, wären hier 9 Punkte von mir gekommen.

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                            Puh das war ja mal so richtig anstrengend. Hat absolut nicht meinen Geschmack getroffen, weder die grelle Inszenierung noch die kitschig-künstlichen Popsongs. Dabei mag ich ja Hugh Jackman, Zac Efron, Michelle Williams, Rebecca Ferguson und Musicals im allgemeinen. Frauen mit Vollbart hingegen weniger. Na ja wem's gefällt. Ich guck mir dann lieber noch mal LES MISERABLES von Tom Hooper an.

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                            • 9

                              Überwältigend unterhaltsames Musical-Drama, das sich storytechnisch zwar in sicheren und bekannten Gewässern herumtreibt, aber musikalisch und visuell genauso zu überzeugen und emotionalisieren weiß, wie es die Darsteller neben dem normalen Schauspiel auch in den überragenden Gesangs- und Tanzchoreographien tun.

                              Musical darf bei mir auch überzogenen Kitsch (und den gibts hier natürlich en masse), denn wenn ich Gänsehaut bekomme, bekomme ich Gänsehaut. Punkt.

                              Alles in allem - wie der Titel schon sagt - eine Riesen-Show, die der Film abliefert...

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                              • Kann sich MP mal um diese ganzen gekauften 10er-Bewertungen kümmern?

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                                  10/10 schon allein weil der soundtrack bei mir rauf und runter läuft.

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                                  • 10
                                    Benjamin Jehne 30.05.2018, 01:57 Geändert 30.05.2018, 11:15

                                    Da erwartet man nix und wird mal eben weggeblasen.

                                    Man muss sich ersteinmal drauf einlassen, aber der Film hat mich nach wenigen Minuten abgeholt und mich eingesogen.

                                    Die Schauspieler sind grandios, also wirklich wundervoll, die Performances sind so treibend, dass es eine wahre Freude ist.

                                    Und hier kommt noch einiges zusammen, die ganzen Settings sind herrlich anzusehen, die Ausleuchtung ist ein Traum und die Kameraführung ist ein Meisterwerk.

                                    In dem Film funktioniert und harmoniert alles auf einem Level, wie man es selten in den letzten Jahren sieht.

                                    Nicht jeder wird ihn lieben, doch für mich ist er bisher das Highlight des Jahres 2018 gewesen. Es ist schon ein wenig her, dass mir ein Film derart Spaß gemacht hat.

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                                    • 10

                                      Ich schreibe eher seltener Rezensionen, aber hier komme ich einfach nicht dran vorbei.
                                      The Greatest Showman ist ein herausragender Film, die Musik ist fantastisch und ich bin, nachdem ich ihn nun gesehen habe, sehr traurig, ihn nicht im Kino gesehen zu haben.
                                      Hugh Jackman, Zac Efron, Keala Settle und und und, eigentlich könnte ich den kompletten Cast aufzählen. Die schauspielerische Leistung ist in jeglicher Hinsicht ausgezeichnet. Eigentlich ist die Handlung fast zweitrangig, obwohl auch hier alles stimmt, aber der Soundtrack, Leute, der Soundtrack ist die Wucht. Und er wird, meines Empfindens nach, im Laufe des Films immer besser, so dass es einfach unglaublich schwer ist, am Ende des Films einfach auszuschalten.
                                      Ich war mit ganzem Herzen dabei und kann dieses unglaubliche Musical einfach nur jedem empfehlen, der Musik mag und sich verzaubern lassen kann, der zuhören und zusehen kann ohne gleich an jedem und allem Fehler zu suchen.
                                      The Greatest Showman ist ein wundervoll erzähltes Märchen, das man nur lieben kann. Bitte mehr hiervon, denn dies hier ist wundervoll!

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                                      • 10
                                        Sternenkind68 26.05.2018, 10:49 Geändert 26.05.2018, 10:50

                                        Ich habe meine bisherige Wertung von 9 auf 10 Punkte mit Herz erhöht.

                                        Erstens habe ich, so lange ich den Film noch auf meinem Rechner hatte, einige Szenen wieder und wieder angesehen.
                                        Zweitens habe ich mein Anspruchsdenken überprüft und festgestellt:
                                        Nach Realismus muss ich hier nicht unbedingt suchen, schon gar nicht die Bewertung in Punkten danach ausrichten. Im Übrigen werden einige Facts angedeutet.
                                        Zum Beispiel wurde Jenny Lind durch Barnum tatsächlich in den USA bekannt.

                                        Es ist ein Musical. Es darf kitschig und etwas märchenhaft sein. Barnum selbst hat auch Illusionen erzeugt...

                                        Zu den Szenen, die ich wieder und wieder gucken könnte, zählen die Songs "This Is Me", das Duett "Rewrite The Stars" und "The Other Side", Letzteres mit Jackman und Efron.
                                        Seit "Die oberen Zehntausend" mit Sinatra und Crosby habe ich kein Duett mehr erlebt, wo zwei Männer für und miteinander tanzen und singen und dabei kein bisschen schwul wirken.
                                        In der Szene will Barnum den jungen Carlyle zu einer Partnerschaft und auch dazu überreden, aus seiner Wohlfühlzone herauszukommen...
                                        Man sieht Efron und Jackman ihre Spielfreude an, auch glaube ich, gegenseitigen Respekt erkannt zu haben.
                                        Die CD mit dem Soundtrack müsste jeden Moment bei mir eintreffen.

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                                        • 6 .5
                                          dreamtraveller 23.05.2018, 09:34 Geändert 23.05.2018, 10:00

                                          "Greatest Showman" ist ein zweischneidiges Schwert und dadurch nicht einfach zu bewerten. Zum einen bietet das Musical hervorragend gefilmte Szenen mit aufwändigen Settings und Choreographien, das heisst die Inszenierung ist äusserst gelungen! Was mir auch gefallen hat sind die Charaktere und die Schauspieler welche diesen das Leben einhauchen. Hugh Jackman, Michelle Williams, Rebecca Ferguson und sogar Zac Efron liefern hier tolle Arbeit ab. Nun zu den weniger tollen Aspekten. Das Drehbuch ist 0815, bietet keine Überraschungen und ist sowas von uninspiriert langweilig, schade! Der Hauptcharakter wandelt sich unglaubwürdig schnell vom Familienmenschen zum Egoisten und dann wieder zurück zum Gutmenschen. Seine Handlungen sind dadurch vielfach erschreckend unglaubwürdig. Die Songs sind Geschmacksache. Meinen Geschmack haben die poppigen Darbietungen nicht getroffen. Fazit: Als Gute-Laune-Film für Zwischendurch kann ich den Film trotz Schwächen jedem ans Herz legen.

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                                            Sternenkind68 22.05.2018, 22:42 Geändert 26.05.2018, 10:46

                                            Auch wenn es zunächst sehr kitschig und romantisiert daherkommt, die Geschichte des P.T. Barnum ( von wegen, arm ist sexy ):
                                            Es ist eine große Schau, die dem Zuschauer hier geboten wird.

                                            Wir bekommen Hugh Jackman so zu sehen, wie die Broadway-Besucher ihn seit Jahren sehen dürfen. Sein Gesang hat mir hier eindeutig besser als bei "Les Miserables" gefallen, zumal er hier auch toll tanzen durfte. Und dann hat er so großartige Gesten drauf...

                                            Die Gesangsnummern haben mir alle gefallen.
                                            Eine war sogar so gut, dass ich sie mir nach dem Film gleich nochmal angeguckt habe:
                                            Ich meine das Duett von Zac Efron mit Hugh Jackman.
                                            Gesang, Tanz und Choreographie waren perfekt !
                                            Der emotionale Song "This Is Me" ist natürlich völlig zu Recht für einen Oscar nominiert worden. Die Power der Performance hat mich schlicht vom Hocker gehauen.
                                            Wo nun allerdings die Nominierung für Jackman blieb, ist mir absolut schleierhaft...

                                            Die Botschaft des Films ist klar:
                                            Bitte mehr Toleranz für Andersartige.
                                            Und lebe Deinen Traum, träume nicht Dein Leben.

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                                            • 10

                                              Ich hab n paar Kritiken gelesen die den Film etwas durch die Mangel ziehen und ich kann ihnen leider nicht wiedersprechen.

                                              Da kommt dann auch in mir dieser Gutmensch so durch, der sich denkt:
                                              Ach dieser Barnum, geschichtlich betrachtet war das n ziemlicher Hans Wurst dem mit dem Ziegelstein ins Gesicht zu schlagen durchaus ne Zeitreise wert wäre. Mensch wie Tier hat er für Unterhaltung schlicht ausgebeutet, fern jedes ermutigenden Gedankens, dass man selbst mit Sonderheiten selbstverständlich eine Daseins-Berechtigung hat.

                                              Auf die Haltung der Tiere geht der Film gar nicht ein und für die Menschen soll es ja eher ermutigend sein, sie haben eine Familie gefunden, glauben aneinander, fühlen sich endlich was wert in ihrem traurigen Leben. Und natürlich ist die Liebe stärker als alles andere und mit n bisschen Spucke und glücklichen Zufällen ist jeder Stolperstein durch einen Wimpernschlag aus dem Weg geräumt. Dazu kommt ne Opernsängerin die eine Pop-Arie schmettert, und ein Ohrwurm Gedudel jagt das nächste. Zucker ist das. Zucker fern jeder Realität.

                                              Aber wisst ihr was? Da scheiß ich drauf!
                                              Ich liebe den Film!
                                              Ich liebe den Zucker!
                                              Ich liebe die Farben, den Gesang, den Tanz, den Kitsch, das Happy End. Genau dafür sollte Unterhaltung doch bitte auch manchmal da sein um uns nicht zu zeigen was wir eh schon jeden Tag sehen sondern mal etwas was uns verzaubert, was uns seufzend wünschen lässt unser leben wäre auch so voller Zuckerguss. Man wird ja wohl noch träumen dürfen.

                                              Danke dafür! Wirklich! Das ist so eine Art von Film, die hilft (mir), wenn mal wieder alles richtig scheiße is. Und da is mir jeder Strohhalm recht und jede ungereimtheit oder filmische Schwäche sowas von jacke wie hose!

                                              <3

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                                              • 10

                                                G roßartiges
                                                R iesiges Spektakel
                                                E inzigartig
                                                A temberaubend
                                                T emporeich
                                                E rstklassiger
                                                S oundtrack
                                                T iefsinnig

                                                S ensationell
                                                H itverdächtig
                                                O hrwurmgarantie
                                                W eltbewegendes
                                                M usical
                                                A ußergewöhnliche
                                                N ummern

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                                                • 10

                                                  Gestern die Blu-ray gesichtet. Das beste Musical das ich je gesehen habe. Der Film hat mich voll gepackt. Die Musik jeder Song hat mir gefallen. Dabei bin ich mit Vorbehalt an den Film herangegangen. Wenn man sich den Film auf Scheibe anschaut sollte man ihn in DTS Sound genießen. Wirklich mitreißend. Deshalb gebe ich hier auf die vollen 10 Points.

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                                                    Einfach Grandios.

                                                    The Greatest Showman hat mich von Anfang an gepackt.

                                                    Tolle Songs die einen nicht mehr loslassen. Vor allem Rewrite the Stars von Zac Efron und Zendaya.

                                                    Fantastische Inszenierung und ein Cast der toll aufspielt.

                                                    Ganz großes Kino.

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