Green Zone - Kritik

Green Zone

US/GB/FR/ES · 2010 · Laufzeit 115 Minuten · FSK 16 · Actionfilm, Thriller, Drama · Kinostart
Du
  • 6 .5
    denratten 28.08.2018, 02:42 Geändert 28.08.2018, 02:55

    Wichtiges Thema, aber mittelmäßig umgesetzt, obwohl der Regisseur mit den Bourne-Filmen bewiesen hat, dass er auch Spannung erzeugen kann.
    Hier wackelt dann bei den Actionszenen die Kamera so stark, dass ich Überblick und Geduld verliere.
    Aber immerhin macht der Film einen authentischen Eindruck, und ich bin gerne bereit mir vorzustellen, dass der Irrsinn dort so ausgesehen haben könnte.

    • 7

      sehr gut gemacht<, fand den film sehr spannend

      • 7

        Es kann nicht schaden, zu wissen, dass „Green Zone“ auf dem sehr empfehlenswerten Sachbuch „Imperial Life in the Emerald City“ des Enthüllungsjournalisten Rajiv Chandrasekaran beruht.
        „green zone“ ist ein unterhaltsamer Politthriller, der manchmal etwas ins Durcheinander abgleitet, gehört zur minimal-Allgemeinbildung, für alle, die nicht lesen wollen.
        Es geht um die von den Amerikanern in Bagdad besetzte „grüne Zone“, in der sich sowohl die Amerikaner als auch die irakische Übergangsregierung befanden. Anfangs werden die Hintergründe des Angriffskriegs auf den Irak gezeigt, nämlich dass das Gerücht von Massenvernichtungswaffen gezielt in Umlauf gebracht wurde, um den Krieg gegen den Irak zu rechtfertigen. Das amerikanische Militär hat dann vergeblich versucht, diese zu finden.
        Der Film erzählt seine eigene Geschichte, die nichts mehr mit dem Buch zu tun hat, aber er verwendet viele Elemente aus dem Buch und zeigt die völlig irrwitzige Situation in der „Grünen Zone“, zB die von den Amis eingesetzte und von vorne herein zum Scheitern verurteilte Übergangsregierung, der Geheimdienst, der eine eigene Agenda verfolgt, sinnlose Aufträge, die das Militär unter Einsatz ihres Lebens ausführen musste, mangelnde Bereitschaft der Amerikaner, sich in die Situation der Irakis einzudenken. Oder wie die Einheimischen am verdursten sind, während hinter den Mauern der „Green zone“ die Amis im Pool plätschern....
        Gerade in der Situation mit dem IS und den ganzen Terroranschlägen empfiehlt sich dieser Film, weil er auf unterhaltsame Weise wertvolle Hintergrund-Infos liefert, wie es eventuell mit zu der Radikalisierung und dem Hass auf den Westen in einigen islamischen Staaten gekommen ist. Dass Trump gewählt wurde, passt sehr gut zum Thema finde ich. Da kann einem nur übel werden....
        Die Schauspieler, vor allem Matt Damon und Brendan Gleeson (zb „Brügge sehen und sterben“, „28 days later“, „Harry Potter...“) machen ihre Sache gut, finde ich. Die Story ist halbwegs schlüssig und spannend. Teilweise starker Wackelkameraeffekt, das könnte den ein oder anderen stören, ich fand es nicht so schlimm.

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        • 2 .5

          Eine abstruse Geschichte, die ihren simplen Plot mit zahlreichen Härten erzählt, keine Klischees scheut und durch mitunter schwachsinnige verlaufende Kampfszenen auch keine Spannung erzeugen kann.Matt Damon passt einfach nicht in solche Rollen.

          4
          • 6 .5

            ?Mir gehts langsam auf die Nerven das dieser Film krank und krankhaft versucht sich irgendwie an den populären "Bourne" Titel anzuhängen? Was soll das? Also gut, zähle auch ich die drei Gründe auf diese Herleitung vielleicht ein wenig zulassen: Punkt 1, Matt Damon spielt die Hauptrolle, einen Soldaten der an seinen Befehlen zweifelt und dann eigenständig gegen die Befugnisse handelt - minimale Bourne Ähnlichkeit, aber nur im Prinzip. Punkt 2, Paul Greengrass inszenierte den zweiten und dritten "Bourne" Teil, das ist ne gute Referenz, aber kein Grund zu glauben daß jeder weitere Film jetzt auch so wird. Und drittens, ebenso wie die letzten beiden Bourne Folgen benutzt dieser Film sehr gerne die Hand und Wackelkamera, um so ein authentischeres Erleben zu vermitteln. Das wars aber auch. Leider in doppeltem Sinne. Irgendwie hat mir bei alledem komplett die Konzentration gefehlt, ich konnte mich auf den Film nicht so richtig einlassen und hab mich darum ähnlich wie die Soldaten im Gefecht etwas sinnlos in der Story verrannt. Alelrdings hat der Film so ja keine überraschende Pointe zu bieten, leider (in doppelter Hinsicht): ein Soldat bekommt den Eindruck daß der Irak doch keine Massenvernichtungswaffen hat und die ganze diesbezügliche Schlacht daher für den Arsch ist und bekommt diese Tatsache (die wir aus den Nachrichten kennen) bestätigt. Leider zeichnet sich das alles zwar durch solide Darsteller und inszenierung aus, aber punktet zu keiner Zeit so solide daß der Film irgendeine Chance an der Kinokasse hat. Schade eigentlich, denn auch wenns „Kriegsaction“ ist die ja eigentlich zur Befriedigung des Zuschauers da ist funktioniert das ganz gut, das Tempo ist rasant und Matt Damon ein Held mit Seele und Tiefe. Wer auf Politthriller steht und Kriegsfilme mag und den Inszenierungsstil der „Bourne“ Filme gut fand macht hier nichts verkehrt.

            Fazit: Brisante Story mit bekanntem Ausgang, trotz toller Inszenierung und Darstellern aber eher unterkühlt und nur wenig mitreissend!

            • 6 .5

              Filme über den Irak Krieg gibt es wie Sand am Meer. Nur selten mal schafft es ein Film sich, vom durchschnitt abzuheben. Green Zone schafft dies.

              Durch die komplexe Story und technisch einwandfreie Inszenierung macht dieser Kriegsfilm richtig Spaß. Dabei verfällt er auch nicht in extremen Patriotismus sondern stellt auch mal die Entscheidungen der obersten Angestellten der US Regierung in Frage. Matt Damon liefert als Roy Miller eine sehr solide Leistung ab und auch die anderen Darsteller brauchen sich nicht zu verstecken.

              Auch wenn das Thema mittlerweile etliche Male verfilmt wurde, kann ich Green Zone bedenkenlos jedem empfehlen der ein bisschen Interesse hegt an Kriegsfilmen die im Irak anno 2003 spielen.

              • 7
                sachsenkrieger 11.09.2016, 22:08 Geändert 11.09.2016, 22:08


                Enthüllungsbücher haben ein Problem. Sie enthüllen etwas, das bereits geschehen ist, und in unserer schnelllebigen und oberflächlichen Welt, bereits kaum noch jemanden interessiert. Wen juckt es denn heute noch, was da 2003 im Irak passiert ist? Wer weiß denn, was heute im Irak los ist? Wer hat Konsequenzen getragen für das damals völkerrechtlich verwerfliche Verhalten? Wer schert sich darum, was diese Vereinten Nationen überhaupt sind und welchen Zweck sie erfüllen? Und wer verdammt weiß, was eigentlich die drei Muscheln zu bedeuten haben? Wer schon ein paar Jahrzehnte auf diesem wunderbaren Planeten, mit seinen meistens leider nicht ganz so wunderbaren Artgenossen zugebracht hat, dabei Augen und Ohren offen und den Mund geschlossen gehalten hat, weiß das es niemals eine einfache Lösung gibt. Man kann mit dem Arsch auf dem Hocker sitzenbleiben und einfach alles ignorieren. Man kann seinen Arsch in die Kneipe an den Stammtisch wuchten und nörgeln. Man kann Diskussionsgruppen bilden, sich irgendwie einig werden, sich gegenseitig auf die Schulter klopfen und zum Beispiel ... hmh ... für oder auch gegen irgendwas demonstrieren. Man kann sich erheben und auf irgendeine Art und Weise für oder gegen irgendwas kämpfen. Und trotzdem kann man, egal was man nun tut, völlig falsch liegen ... oder völlig richtig ... oder etwas dazwischen ... oder gar nichts von allem.

                Obwohl ich also mit diesen politisch angehauchten Filmchen eigentlich nix mehr anfangen kann, auch weil ich das Licht und den Schatten in all seinen Variationen, erlebt und auch in mir selbst erforscht habe ... was mich zu einem irgendwie gutgelaunten Kerlchen werden ließ, hat Paul Greengras mit GREEN ZONE, einen spannenden After-War-Thriller entstehen lassen. Hier geht es hin und her, vor und zurück, so das man schnell ahnt, das es vollkommen scheißegal ist, wer hier eigentlich "gewinnt". Denn darum geht es im Leben vieler auch irgendwie: Das der eigene Verein gewinnt. Egal mit welchen Mitteln, welchen Kollateralschäden, welchen Konsequenzen. Hauptsache ist, wir haben gewonnen und die anderen liegen im Dreck. Entschuldigung, wenn ich das ... mit einem entzückten Lächeln ... sage: Irgendwie sind wir Menschen scheißend doof und mit einem ausgeprägten Hang zur vollständigen Selbstüberschätzung ausgestattet! Glaubt ihr nicht? Dann kann ich einen Film wie GREEN ZONE empfehlen...

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                • 8 .5

                  Ein wirklich spannender Thriller, bei dem man die Bilder der Berichterstattung sofort wieder im Kopf hat. Leider wurde gegen Ende der Spannungsbogen etwas überspannt aber Matt Damon fängt sich noch mal und bringt es dann auch zu einem unbeschönigten Ende. Definitiv kein Hurt Locker aber trotzdem wirklich spannend.

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                  • 6

                    Nicht als Jason Bourne, sondern als Officer Roy Miller fahndet Matt Damon in Bagdad vergeblich nach Massenvernichtungswaffen. »Green Zone« ist ein redlicher Aufklärungsfilm, der allerdings ohne tiefgreifendere Erschütterungen auskommen muss. [Birgit Glombitza]

                    • 6 .5

                      Anspruchsvoller und langatmiger Polit-Thriller, der mir als Kriegs-Film a la 'The Hurt Locker', wesentlich besser gefallen hätte...was natürlich eine reine Geschmackssache darstellt!
                      Nichtsdestotrotz bietet 'Green Zone' klasse inszenierte Action und packende Momente!
                      Darstellerisch gibt es ebenso nicht das Geringste auszusetzen, insbesondere Matt Damon (Der Soldat James Ryan) überzeugt durch die Machtkämpfe hinweg!
                      ...
                      Fazit: Zum Thema Irak-Krieg, ein weiterer gelungener Beitrag, der dem Zuschauer zwar erhöhte Aufmerksamkeit abverlangt, Genre-Freunden aber durchaus gefallen dürfte!
                      ...
                      6 / 10 politischen Intrigen

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                      • 7 .5

                        Hat mir gut gefallen. Sicher ist die Ausführung etwas Konventionell. Aber das Thema ist konsequent und Spannend erzählt.

                        Auch wenn ich in der Mitte etwas den Faden bei der Story verloren habe.

                        Was mich ebenfalls etwas gestört hat, ist leider die Wackelkamera und Schnitte. Das geht einem dann doch ab und zu auf den keks.

                        Und wirkt sich dann im Show Down auch wirklich negativ aus. Man weiß oft nicht mehr, wer auf wenn ballert. Und das ganze artet leider stellenweise doch in leichtem Chaos aus. Und das mindert dann doch etwas das Mitfiebern.

                        Auch fällt auf, das man offenbar mir einer Handycam gearbeitet hat. Was gerade in Dunklen Szenen doch ein enormes Bildrauschen erzeugt.

                        Das ganze kostet den Film dann doch ein paar Punkte.

                        • 6

                          'Green Zone' beleuchtet die erstaunlichste Seite des Irak-Krieges: Obwohl man die angeblichen Massenvernichtungswaffen als Rechtfertigung zum Einmarsch vorschob, wurden nie welche gefunden. Man sollte annehmen, dass es kein Problem wäre für diesen Fall ein Fake-Waffenlager einzurichten, aber nicht einmal das wurde gemacht. Die Story hat ohnehin kaum jemand geglaubt, denn es war doch klar, dass es vorwiegend um's Öl ging - vielleicht haben die Amerikaner einmal eine kluge Entscheidung getroffen, um sich nicht noch lächerlicher zu machen als sie schon dastanden.

                          Einige naive Offiziere haben die Story anscheinend geglaubt, und so einen spielt Matt Damon. Mit amerikanischem Pioniergeist setzt er alles daran die Waffen zu finden, erfährt aber nur zunehmende Frustration. Die Inszenierung setzt dabei auf Dauer-Action. Damon rennt von einer Durchsuchung zur nächsten - wenn er sich nicht gerade mit Irakern anlegt, dann mit den eigenen Leuten, die seine Untersuchungen behindern und ihr eigenes Süppchen kochen. Besonders interessant ist das nicht, aber langweilig wird es auch nicht, sogar phasenweise spannend.

                          Damon ist dennoch der Gewinner, wenigstens aus moralischer Sicht, und das scheint die Kernaussage zu sein: Wir haben zwar versucht die Welt zu verarschen, aber es gibt noch ein paar aufrechte Amerikaner, die über jeden moralischen Zweifel erhaben sind....

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                          • 5 .5

                            Erstsichtung: 23.01.2016
                            Vorhersage 6,5 --> Bewertung 5.5

                            Ansprechend umgesetzter Kriegsfilm, der die Lüge über irakische Massenvernichtungswaffen Hollywoodtauglich inszeniert. Alles in allem ganz nett, aber richtige Spannung hat mich nicht gepackt und auch was die Action angeht, wird eher durchschnittsware geboten.

                            FAZIT: Kann man sehen, muss man aber nicht.

                            • 8 .5

                              Packender Action-Thriller über eine der größten Lügen unserer Zeit. Matt Damon spielt großartig wie immer und Paul Greengrass' Inszenierung ist phänomenal. Starker, wichtiger Streifen!

                              • 8

                                Ein guter Kriegsfilm der sich mit den Hintergünden beschäftigt und zeigt was für Spiele dahinter stehen.

                                • 7 .5

                                  Überzeugender Matt Damon, viel Hektik, Schießerei, Spannung, Krieg. Aber alles in einem soliden Maße um die Haupthandlung nicht zu unterschlagen. Die große Lüge der WMDs im Iraq. Was mir fehlt ist ein echtes Urteil, ist die Enttäuschung und die Wut darüber, von seinem eigenen Land belogen worden zu sein. Da hätte ich mir eine zusätzliche Szene zwischen Politik und der Journalistin Amy Ryan gewünscht. Eine Szene in der klar wird, wie unglaublich Sinnlos die Gefechte im Iraq waren und noch sein werden. So nach dem Motto: "Im Krieg gibt es nur Verlierer!" Hätte als Gegenpol zu "Wir haben den Krieg gewonnen" gut gepasst und eine eindeutiges politisches Statement provoziert. Ryan als Journalistin hätte dies Verkörpern können. Ob der Streifen dann im amerikanischen Kino überhaupt noch Zuschauer bekommen hätte, darüber können nur Vermutungen angestellt werden. Ryan bleibt in meinen Augen den ganzen Film über leider sehr blass. Brendan Gleeson dafür stark.

                                  Gute Regie, starke Musik, Action...

                                  • 8

                                    Ein ehrlicher Film über den Irak Krieg. Ein toller Matt Damon. Und viel Spannung. Was will man mehr??

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                                    • 6 .5

                                      Markante Greengrass-Regie: mit sehr hohem Tempo steigt der Film ein! Handkamera, Zooms und einige Achsensprünge. Durch diese Art der Darstellung überträgt sich der Konflikt in aller Wucht auch auf den Zuschauer.

                                      Wiedereinmal zeigt er aber auch in Perfektion, wie man dieses Tempo und die Hektik in Balance hält und auch an manchen Stellen entschleunigt.
                                      Die Anspannung aller Teilnehmer des Konfliktes wird dadurch gut dargestellt.

                                      Neben der rasanten Umsetzung wird einem wenigstens noch im Groben das schmutzige Geschäft der USA im Irak aufgeboten.

                                      Solider Film mit solidem Matt Damon und ansprechender Regie.

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                                      • 6

                                        gut inszenierter aber hektischer film.

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                                        • 4 .5

                                          Ein Film mit einem ernsten und politischen Thema, das in den letzten Jahren viele Menschen bewegt oder zumindest interessiert hat. Jedoch vermag der Film diesen Stoff nicht umzusetzen. Auch Matt Damon kann mMn nicht glänzen. Dies liegt zu aller erst an einem absolut linearen Drehbuch und der Handlung die vom Anfang bis zum Ende deutlich an Schwung verliert.

                                          Der Film bleibt somit vor allem was die Handlung angeht deutlich unter den Möglichkeiten die er gehabt hätte. Schade.

                                          • 8

                                            Sehr realer Kriegsfilm, der die Kriegshandlungen derAmerikaner in den letzten Jahre berechtigterweise in Frage stellt. Die Methoden der Soldaten zum Aufspüren angeblich existierender Massenvernichtungswaffen sind kompromisslos und hart. Damon überzeugt wie gewohnt, aber wenn er für Greengrass arbeitet, spielt er immer noch eine Spur besser. Die Rollen sind authentisch angelegt, die Action stimmt und die Story ist spannend. Der Werbeslogan "Jason Bourne in Afghanistan" trifft allerdings nur bedingt zu.

                                            • 7 .5

                                              Darf man bei einem Machtwechsel auf Elemente eines alten, verbrecherischen Regimes zurückgreifen, um für die Zukunft ein höheres Maß an Stabilität zu erreichen? Das ist eine Frage mit der sich nicht nur die Amerikaner im Irak beschäftigen mussten. Konrad Adenauer formulierte einst: "Sie können schmutziges Wasser nicht wegschütten, wenn sie noch kein frisches haben." Nunja, der Film behandelt ein schweres moralisches Dilemma das durch das von der US-Regierung erfundene irakische Massenvernichtungsprogramm noch verkompliziert wird. Matt Damon spielt wie immer überzeugend, die Bilder sind beeindruckend, auf sinnloses Geballer wird verzichtet und der Gesamteindruck des Filmes ist durchweg positiv. Was die Ausgangsfrage betrifft, so muss wohl noch eine ganze Menge Wasser den Tigris herunterfließen, bevor man zu einer abschließenden Bewertung kommen kann.

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                                              • 6

                                                Ersteinmal muss ich mich hier bei Matt Damon bedanken, dass er sich dazu entschieden hat, bei solch einem Film mitzuspielen. Anfangs war mir dies gar nicht klar, was für ein ernstes Thema der Film "Green Zone" behandelt. Und zwar ein dunkler Abschnitt in der amerikanischen Geschichte. Ich dachte mir, es sei einfach nur ein Thriller, bis ich dann verstanden habe, worum es wirklich geht. Im Endeffekt hat dies auch geklappt – dem Zuschauer etwas nahe zu bringen, was wirklich geschehen ist. Aber auch bei vielen anderen Filmen, die nach einer wahren Begebenheit spielen, ist "Grenn Zone" doch etwas lasch, wobei ich sagen muss, dass dieser zu den besseren gehört. Ein Pluspunkt ist der, dass es, obwohl die Situation es durchaus zugelassen hätte, kein sinnloses Herumgeballer stattgefunden hat. Man hat hier eine gutes Mischung gefunden, die sich in die Handlung einfließen lässt. Bleiben wir bei der Handung: Wie schon oben geschrieben ist dies wirklich geschehen – natürlich nicht ganz so. Jedoch konnte man sich Mühe geben, es so gut wie es ging dem Zuschauer nahe zu bringen. Dazu haben auch die Schauspieler beigetragen, die ihre Rollen gut gespielt haben. Ja, es war etwas vorhersehbar das Geschehen, aber dies ist nicht wirklich weiterhin schlimm. Schlimm ist eigentlich nur, dass man etwas mehr aus dem Film herausholen könnte. Es wirkt lasch und zu wenig. Bis zum Finale geht es irgendwie zu schnell. Da hat mir mehr Spannung und Dramatik gefehlt.

                                                Fazit: "Green Zone" beschäftigt ein ernstes Thema, welches auch gut herübergebracht wird. Die Schauspieler, vor allem Matt Damon, tragen dazu bei. Sie haben sich gut in die Rolle eingefunden. Lediglich an der wirlichen Tiefe und Dramatik des Films happert es bisschen, wobei im Allgemeinen der Film den Rest gut hinbekommen hat.

                                                • 7

                                                  wenigstens hat hollywood mumm genug, dieses brisante thema zu verfilmen und das verlogene usa an den pranger zu stellen.
                                                  mein fazit zum film:
                                                  danke matt damon, dass du die eier hattest den film zu drehen! durchweg interessant und realitätsnah dargestellt.

                                                  ps: bis heute wurden im irak keine massenvernichtungswaffen gefunden. bush hat sich damals rausgeredet, dass die geheimdienstinformationen wohl falsch/schlecht waren.
                                                  mein fazit zur realität:
                                                  saddam mag ja kein heiliger gewesen sein, aber die usa sind es auch nicht!

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                                                  • 7 .5

                                                    Als die Suche nach Massenvernichtungswaffen erfolglos blieb, soll Putin mit einem Lächeln diesen schönen Satz gesagt haben: "Wenn ich die Amerikaner wäre, dann würde ich welche finden..."

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