Grossstadtklein - Kritik

Grossstadtklein

DE · 2013 · Laufzeit 98 Minuten · FSK 6 · Komödie · Kinostart
Du
  • 5 .5

    Das filmische Rad erfindet auch dieser Film zu keinem Zeitpunkt neu, aber er ist der klassische Fall bei dem solide und bewährte alte Komponenten brauchbar und nett zusammengemischt werden. Nur nichts außergewöhnliches war anscheinend der Vorsatz, daher reihen sich hier ganz brav eine Handvoll kleiner Stories zusammen: eine alte Familienfehde, das Landei welches sich in den Verlockungen der großen Stadt verliert, eine kleine, keinfreie Lovestory … ist alles drin. Aber leider nichts davon ragt in irgendeiner Weise nennenswert hervor. Der beste Pluspunkt der für diesen Film spricht ist Klaas Heufer-Umlauf der hier als Stadtkauz eine durchaus gute Schauspielleistung abliefert. Es ist trotzdem anzunehmen daß dieser Film wohl größtenteils ungesehen bleibt zumal es letztlich nur ein guter TV Film ist der sich kurz ins Kino verirrt hat. Irgendwann mal im Fee TV wird er aber sicher ein paar Zuschauer haben.

    Fazit: Episodenhafte Komödie auf bewährten Pfaden, nichts besonderees, aber mit Herz!

    • 1

      Ey Klaas, lass das mal mit dem Schauspielern bitte...

      • 3 .5

        Schon als ich im Vorspann gelesen habe "Til Schweiger präsentiert ..." da hätte ich schon auf die Idee kommen können den Film auszumachen, den dieser entpuppte sich als eine ziemliche Zeitverschwendung. Die Schweigersierung des deutschen Kinofilmes speziell und im besonderen der Komödie scheint nicht mehr auf zu halten zu sein. Nachdem Schweighöfer hat sich Schweiger einen neuen Ziehsohn gesucht und findet in Wiemann einen der mit seinem ersten Kinofilm es schafft seinem Ziehvater total gerecht zu werden. Ob "What a man", "Zweiohrküken" oder eben GroßstadtKlein die unterschiede sind marginal. Eine düstere Zeit des deutschen Kinofilmes scheint vor uns zu liegen, wenn man alleine nur durch die Nennung des Namen Schweigers im Ab oder Vorspann einen Garanten für einen passablen Kassenerfolg hat.
        Für das Ende das die Tussi mal ihrem Verehrer nachgelaufen ist gibts einen Punkt extra. Ansonsten überflüssig.

        • 7

          Eine deutsche Komödie, die es schafft, die Balance zu halten, zwischen Slapstick, Romance und »Street Credibility«. Für ein Spielfilmdebüt äußerst routiniert wird von einer ungewöhnlichen Liebe und einer merkwürdigen Familie in Berlin erzählt. Witzig, rührend und vielleicht manchmal etwas zu glatt. [Ulrich Sonnenschein]

          • 6

            Grossstadtklein ist eine nette deutsche Liebes Dramödie die aber bis auf das verkitschte Ende nie richtig rommantisch, nie bsonders tiefgründig oder wirklich richtig komisch ist.
            Vielmehr plätschert der Film auf eine ganz angenehme Weise vor sich hin und bedient dabei von allem ein bisschen.
            Ich kann verstehen dass das einigen etwas zu wenig ist, mir hat das alles aber ganz gut gefallen.
            Klar, Klischees werden hier mehr als genug bedient, und auch die entfernte Ähnlichkeit zu den typischen Schweiger Schmonzetten kann man nicht ganz von der Hand weisen,
            aber irgendwie fand ich es trotz der ganzen bekannten Versatzstücke zwar nicht besonders neu oder innovativ, aber doch erfrischend und sympathisch.
            Die bekannten Gesichter machen eine ganz gute Figur, müssen bei einem solchen Stoff aber natürlich kein Pacino sein um zu überzeugen.
            Sie passen halt alle ganz gut in ihre Rollen die man ihnen auch abnimmt.
            Für mich als absoluter Fan von "Neo Paradise", "Circus HalliGalli" und im allgemeinen von "Joko & Klaas" ist der Auftritt von Klaas als Cousin "Rokko" ein kleiner sympathischer Zusatzbonus.
            Grossstadtklein ist bestimmt kein besonderes Highlight, aber ganz nett war der Film schon.

            1
            • 3

              Großstadtklein will Hip und Cool sein....ist es aber nicht, im Gegenteil hat alles was ein guter Film nicht braucht...NERV

              • 5 .5

                Kleine deutsche Komödie, die sich etwas von Till Schweiger und Mathias Schweighöfer abgrenzen will, doch am eigentlich am Ende doch nichts anderes ist. Kommt davon, wenn man seinen Film eben von Till Schweiger produzieren lässt.

                Die Schauspieler sind ganz nett aber die Rollen selbst bleiben aber blass. Dazu noch ein verdammt schlechtes Timing in den Szenen selbst. Schade, denn eigentlich bietet der Film genügend Potenzial.

                • 3 .5

                  ziemlich langweilig

                  • 6

                    Keine Ahnung, wer hier für das grottenschlechte Timing verantwortlich ist, ich hatte den permanenten Eindruck, jede Szene hat ein paar Sekunden Überlänge. So geht jeder Humor, jede Stimmung flöten und hinterlässt den Eindruck von Unbeholfenheit und Provinztheater. Fritzi bla

                    Bunnyfaqtor: 5.5

                    • 5

                      Mädels haben mit Klaas, Jacob und Kostja was für die Augen und Jytte-Merle dürfte auch vielen den Kopf verdrehen. Und Moretti hat ne Superrolle abbekommen. Aber die Familienkonflikte, Liebesgeschichte und Trauer um ein Familienmitglied werden durch den Weichspüler des Schweigerlehrlings Wiemann gedreht. Das macht den Film nicht schlecht, aber in meinen Augen einfach wirklich zu seicht.

                      • 5 .5

                        So richtig schlecht fand ich den Film nicht, nur die Story wollte nicht so richtig zünden. Zum einmal anschauen war er aber ok. Lobend sollte man Klaas-Heufer-Umlauf erwähnen, der hier aus alles Rollen hervorsticht. Ansonsten erkennt man natürlich an allen Ecken und Kanten die Handschrift von Til Schweiger.

                        • 4

                          Vom Dorf in die Großstadt. Das ist die Grundprämisse von „Grossstadtklein“, aber dieser bleibt der Film nicht wirklich treu. Viel mehr dient der Tapetenwechsel als eine Art Startpunkt, um alteingesessene Standards des komödiantischen Genres abzuhandeln. Dies wäre nicht weiter schlimm schon gar nicht verwerflich, nur bleibt Tobias Wiemanns Film dabei festgefahren. Der Mief der Kaffs, er lässt sich hier einfach nicht abschütteln. […]

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                          • 6 .5

                            [Vieles] dient einzig und allein der Vergrößerung des Chaos, zu dem wirre Dialoge, unscharfe Nebenfiguren [...] ihren Teil beitragen.

                            • 4

                              Aufgelockert durch Slapstick-Momente dauert es dann schließlich knapp 100 Minuten bis sich sämtliche eh nicht besonders dramatischen Konflikte in Luft aufgelöst haben [....].

                              • 6 .5

                                Wenn man sich gerade zum Ende hin eine etwas stringentere Erzählweise wünschen würde, so ist dies auch der Preis einer ungewöhnlich sorgfältigen Figurenentwicklung, die von starken Darstellern getragen wird.

                                • 2 .5

                                  Nicht mal Schweiger selbst hält sich so sklavisch an das Schweiger-Prinzip wie dieser Film. "Grossstadtklein" will alles richtig machen und wirkt dabei in jeder Hinsicht falsch und kalkuliert.

                                  • 2

                                    [...] Doch nicht nur das emotionale Fingerspitzengefühl, auch das Drehbuch lässt zu wünschen übrig, denn dieses gleicht einer Blaupause für romantische Komödien. Natürlich lässt sich bereits nach der ersten Begegnung zwischen Dorfjunge Ole und Großstadtdiva Fritzi erahnen, wie sich die Beziehung entwickeln wird. So darf natürlich vor einem in Pastellfarben getauchten Happy-End der erwartbare Zwist der beiden Turteltauben nicht fehlen, „Fremdknutschen“ (Oh Schreck!) inklusive. Statt sein Spielchen mit dem Klischee zu treiben, ist Tobias Wiemanns Spielfilmdebüt „Großstadtklein“ selber so in Genrekonventionen festgefahren, dass man bereits nach dem Trailer die komplette Handlung vorausahnen kann. [...]

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                                    • 5

                                      Während sich der Nachwuchsregisseur einerseits sehr viel Mühe gibt, die Verhältnisse zwischen einzelnen Charakteren in Grossstadtklein herauszuarbeiten, werden andererseits Handlungsstränge auf eine recht ruppige Art zu einem schnellen, naheliegenden Ende geführt.

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                                        1000mal schon gesehener typisch-deutscher 0815 Scheissdreck aus dem Hause Schweiger. Wie ich die deutsche Filmlandschaft hasse.

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                                          Trailer gesehen. Für so unlustig befunden, dass ich vor Fremdscham fast aus dem Saal rennen wollte.

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