Gute Manieren - Kritik

As Boas Maneiras / AT: Good Manners

BR/FR · 2017 · Laufzeit 136 Minuten · FSK 12 · Fantasyfilm, Horrorfilm, Musikfilm · Kinostart
Du
  • 8

    Gute Manieren ist ein farbenfrohes, einzigartiges modernes Märchen.

    • 9

      [...] Der genre-verdrehende Hybrid von Juliana Rojas und Marco Dutra verbindet Art-House und Schlachthaus mit unerwartetem Erfolg.

      • 7

        Ungewöhnlich und sehenswert [...].

        • 9

          Eine unbedingte Empfehlung.

          • 8

            Nach einem eher intimen, kammerspielartigen Figurendrama kreist der Film im zweiten Teil um Mutterschaft, Herkunft und Außenseitertum.

            • 8

              Die Horrorelemente wirken wie eine Lupe für das, was sich Menschen einander antun. [...] Und sie sorgen für einen großen Unterhaltungswert.

              • 8
                SpiegelOnline 26.07.2018, 10:58 Geändert 26.07.2018, 10:58

                [...] Das Wunderbare an Gute Manieren ist, wie sehr der Film seine Kräfte bündelt für das, was wirklich zählt.

                • 7

                  "Anas Kind ist kein Mensch wie alle anderen. Und Marco Dutrats und Julaina Rojas’ Film hat zunächst mehr mit Blut, Lust und Sinnlichkeit zu tun als mit guten Manieren. Doch handelt ihre fantastische Fabel weniger von Realitätsflucht als von routinierter Überwindung." [Olga Baruk]

                  • 8

                    Juliana Rojas und Marco Dutra vermischen auf wunderbar leichthändige Weise Politisches und Poetisches. Das Horrormärchen um einen Werwolfjungen und seine beiden Mütter besticht dabei vor allem durch Rui Poças fantastische Bildkompositionen, die das Kino der 40er Jahre zitieren und doch fest in unserer Zeit verankert sind. [Sascha Westphal]

                    • 6

                      Erst Drama mit gesellschaftlichem Anspruch, danach eine Romanze zwischen zwei Frauen, zum Schluss ein wenig Werwolfhorror – es ist schon eine sehr eigenartige Mischung, die uns „Gute Manieren“ da mitbringt. Das funktioniert zwar nicht alles ganz so wie gedacht, der Film will zu viel erzählen, lässt sich viel Zeit und kommt doch nicht so recht ans Ziel. Interessant ist der Film aber trotz diverser kleinerer Mängel, zudem unwirklich schön bebildert.

                      • 7 .5

                        [...] ein präzise durchdachter, ungemein kluger und mutiger Mix aus Horror-Fabel sowie Sozial- und Erziehungsdrama, der vor sozialkritischen Tönen nicht zurückschreckt.