Hancock - Kritik

Hancock

US · 2008 · Laufzeit 92 Minuten · FSK 12 · Actionfilm, Komödie · Kinostart
Du
  • 5 .5

    WSDSH – Will sucht den Sommerhit wäre auch eine recht passende Umschreibung gewesen. Das Vorhaben ist ja eigentlich nichtmal schlecht wenn man bedenkt wie geschickt sich der Film bekannte Elemente anderer Superheldenfilme zusammenklaubt und neu vermischt: man schickt einen Antihelden los der sich erstmal richtig daneben benimmt und kann somit ne Menge Witz unterbringen, erweitert es mit immensen Actionszenen und versucht dem gebrochenen Helden auch noch ne tragische Komponente anzudichten. Dumm nur daß man sich dadurch durchaus verschaukelt fühlen kann: der Trailer verkauft den Film als launige Action-Komödie, zeigt dabei aber eigentlich nur Szenen die in der ersten Hälfte stattfinden – im zweiten Teil kippt die Handlung, enthüllt eine (in meinen Augen recht schwachsinnige) Vorgeschichte zu einer Figur und wird dann insbesondere beim (brutalen) Showdown zu Dramakino pur. Dumm nur daß er alles anschneidet und sich auf nichts festlegt und ebenso dumm daß der Film sein ganzes visuelles Pulver bereits im Trailer verbraten hat. Will Smith macht seinen Part recht gut, aber das war nicht anders zu erwarten – schließlich ist er nicht nur Schauspieler sondern auch Geschäftsmann und die Rolle des Hancock ist sein Serientaugliches Produkt in einer Welt der Superhelden – ob wir Hancock zu einer zweiten Runde wiedersehen bezweifle ich jedoch stark.

    Fazit: Verkauft sich als flotter Actionspaß, möchte aber in Wirklichkeit ein Fantasy-Drama ala Spiderman sein – und strauchelt bei dem Versuch alles unter einen Hut zu bringen.

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    • 2

      Es gibt Filme, die man bei der ersten Sichtung blöd findet. Die man dann später zufällig irgendwann sieht und total gefesselt ist. Man findet diese dann so toll, das man sich ernsthaft fragt, was bei der ersten Sichtung schief gelaufen ist, das er einem nicht gefallen hat.

      Hancock ist NICHT so ein Film. Der Film bleibt für mich ein Ärgernis und ein Rotzfilm, wie ich nach der gestrigen Zweitsichtung feststellen musste. Allein die Anfangssequenz nervte mich total. Ich finde die Filme von Peter Berg in der Regel eigentlich ganz ok aber dieser war für ihn, meiner Meinung nach, ein Griff ins Klo.

      Notiz an mich: Never Ever Again

      • 7 .5

        Klasse Idee, aber einiges nicht zu Ende gedacht.

        Trotzdem unterhaltend.

        7,5/10

        • 8 .5

          Mein Fazit:

          Dieser Film ist eine Mischung aus Science Fiction, Komödie und Drama. Zweifellos, den Antihelden zu spielen muss nicht nur Will Smith Spaß gemacht haben, sondern ihm ist auch die Mischung aus Komik und Ernsthaftigkeit gelungen. Die Story ist eigentlich eine ganz gute, aber sie ist nicht 100%ig umgesetzt worden.

          Die Veränderungen, die eigentlich schon viel früher beginnen, kommen nicht immer deutlich hervor und fordern vom Zuschauer ein gutes Auge und sensible Wahrnehmung. Sehr schnell spürt man eine gewisse Verbindung zwischen Mary (Charlize Theron) und dem Antihelden und ich persönlich bin ziemlich schnell hinter das Geheimnis gekommen …

          Die Tricks sind ohne Zweifel ein Juwel des Films und am Ende wird es sogar richtig spannend und teilweise auch traurig. Action ist ohne Ende drin und das eine oder andere Mal musste ich schon schmunzeln. Aber alles in allem ist es kein Film, der echten Eindruck hinterlassen hat. Daher bekommt er von mir auch nur 85%.

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          • 5

            Völlig überbewerteter Schmarrn. Durchgehende Wackelkamera (Berg ist mMn eh kein guter Regisseur), bescheuerte Dialoge und aus den "interessanteren" Szenen mit seiner Superkraft hätte man auch viel mehr machen müssen. Ich war froh als er zuende war. Gelangweilt habe ich mich aber immerhin kaum und für die Idee gibts auch Punkte. 5 Punkte sind das absolute Maximum für diesen Streifen.

            • 3

              Puh, endlich mal gesehen. Will Smith als Superheld Hancock, ein Überbleibsel der griechischen oder doch römischen Mythologie?! Naja, wie auch immer. Besonders prickelnd war das aber nicht. Zu sehr hat auch in diesem Streifen der American Style durchgeschlagen und dann wird es halt ganz schnell scheiße. Fazit: Finger weg von diesem Käse.

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              • 6

                Will Smith gibt endlich mal einen Superhelden, der nicht nur übermenschliche Fähigkeiten, sondern auch allzu menschliche Schwächen hat. Leider ist der »Hancock« so durchwachsen wie sein Held, denn er kann sich am Ende nicht entscheiden, ob er nun eine Komödie, ein Drama oder ein Actionfilm ist. [Volker Hummel]

                • 0 .5

                  Ich bin stinksauer! Die Idee ist witzig, so ein abgedrehter Superheld ist mal was ganz anderes. Mehr als 5 min hält man die pseudo-Handycam nicht aus!

                  Sauer bin ich auf den Hohlkopf, der auf die Schnapsidee kam, die Kamera (wohl) an einen Jo-Jo zu binden oder mit der Kamera fangen zu spielen. Keine Gesichtsnah-Aufnahme, bei der mir von dem Gewackele der oberen Bildrandes nicht so richtig schlecht wird. TOLL gemacht, der Film ist richtig verhunzt worden und macht absolut kein Spass. Ich habe ihn gerade auf nimmer-wieder-sehen gelöscht.

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                  • 5 .5

                    Kann man schauen...muss man aber auch nicht;-).

                    • 5

                      Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Ein richtiger Mittelmaßfilm

                      • 8

                        „Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir - für immer." ARSCHLOCH! ;-)

                        • 3

                          Was für ein Schuss in den Ofen. Damals extrem gehyped und mit einer Story, die eigentlich viel Potenzial gehabt hätte. Dennoch wollte der Funken nicht überspringen, keine Spannung, kein Drama und extrem belanglos. Weder Actionfilm noch Komödie noch Drama sondern eine sehr dürftige Mischung aus allem.
                          Irgendwie sind Superhelden-Filme nichts für mich.

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                          • 5

                            Die Idee mit dem dauerbesoffenen Penner-Anti-Superhelden ist eigentlich so mega genial, dass man sich fragt wie zum Teufel irgendjemand darauf kommen konnte, Will Smith ab der zweiten Hälfte zu rasieren , auf Entzug zu setzen und in einen engen Lack-Overall zu stecken?!? Story wird anschließend auch einfach platt. Echt schade ey!...die erste Hälfte (extended) guck ich mir aber trotzdem immer wieder gerne an

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                            • 4

                              Hancock 2 - Hans Schwanz rettet die Welt

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                              • 3 .5
                                Andy Dufresne 10.10.2015, 06:41 Geändert 11.10.2015, 23:47

                                Die Verfilmung von Hubba Bubba!
                                Erst schmeckt es atomar süß, aber schon kurze Zeit später schmeckt es dann nach überhaupt gar nichts mehr.
                                Schlimmer noch, abweichend vom Original-Hubba Bubba:
                                Es schmeckt dann bitter und moralinsauer.

                                "Hancock" legt stark polternd los, man merkt, dass Will Smith Bock hatte die Antihelden-Arschloch-Held-Rolle auszukosten. Auch wenn die satirische Pointe des empathiebefreiten, dauerbesoffenen Superhelden nie wirklich bis zum Anschlag getrieben wird. Aber es macht durchaus etwas Spaß, es wird deutlich, wie großartig die Grundidee einmal gewesen sein muss, man merkt, wo der Film hin wollte.
                                Leider ist er da dann nie angekommen...

                                Der Will und der Film wollen, können aber nicht so richtig.
                                Und allerspätestens wenn Charlize Theron einen auf Schwester Anakin macht (ICH bin Dein Vater!), verdünnisiert sich die eh schon laue Luft aus dieser Kaugummiblase schneller, als Will Smith sagen kann "Hey, ich bin doch immer noch voll fresh(prince)!"

                                Ohne zu spoilern: Wer diesen Wasserstoffquatsch an Auflösung (und eigentlich wird ja gar nicht mal wirklich der Ursprung aufgelöst!) glauben will, nachvollziehen kann, sogar noch goutieren kann: Der steht auf die Kaugummibeipackzettelversion von "Liebe ist...", gekreuzt mit einem wollenden, aber eben nicht könnenden Garnichtso-Super-Will und einer schönen Kelle Hollywoodmoral, großzügig verteilt vor allem am Ende, wenn dann wirklich jeglicher Geschmack dieses schiefgelaufene Star-Vehikel verlassen hat.
                                Hätte so viel mehr werden können, wurde aber so viel weniger...

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                                • 6 .5
                                  MultiChrizzz 28.09.2015, 14:15 Geändert 28.09.2015, 14:15

                                  die ersten 30 min fand ich grandios. und die geschichte, der plot sind auch gelungen, aber es hat einige schwächen.

                                  was mich am meisten den ganzen film über immer wieder aufgeregt hat, ist das alle wissen was hancock drauf hat, aber wenn sie vor ihm stehen so tuhen als wüssten sie es nicht, komm mir da als zuschauer ziehmlich verarscht vor.
                                  ausserdem fand ich die "bösewichte" ziehmlich überflüssig. mehr von hancocks alltag und der film hätte einer der besten superheldenfilme überhaupt werden können, will smith spielt den suffihelden übrigens 1A :)

                                  • 8

                                    Ein Superheld, der Furzt, Rülbst und Säuft? Das ist Hancock, der so sensibel ist wie ein Metzger.

                                    Wie ich Charlize Theron liebe, überhaupt in diesen Film.....

                                    • 8

                                      ich mag die theron in diesem film.

                                      • 6

                                        War ganz nett...

                                        • 6 .5

                                          Solide Action für zwischendurch

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                                          • 8

                                            Der wohl coolste Superheld. Prost!

                                            • 6

                                              Daraus hätte man mehr machen können; hatte eindeutig einen größeren Fun Faktor erwartet. Immerhin noch ganz nett.

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                                                [...] „Hancock“ folgt einem naiven Gedanken: Jeder, egal ob Otto Normalbürger oder Superheld, wird irgendwann seinen Platz in der Gesellschaft finden – manchmal brauchen sie nur den rechten Anstoß, um in ihre vorgesehene Form zu passen. Das mag unter konservativen Gesichtspunkten vielleicht eine nette Schlussfolgerung sein, ist für „Hancock“ aber Sand im Getriebe und würgt das über fünfzig Minuten tadellos funktionierende Narrativ vehement ab. Der Spaß keimt aus der anarchischen Tonalität, aus dem kodderigen Gebaren seines Hauptdarstellers, der seiner Vorsehung die Alkoholfahne ins Gesicht rülpst und keinerlei Interesse daran besitzt, sein sich in der Allgemeinheit zusehends verschlechterndes Bild irgendwie abzufedern. Tritt Charlize Therons Rolle deutlich präsenter in Erscheinung, wird „Hancock“ braver, was dramaturgische Schlaglöcher umso deutlicher macht und ist in seiner auf familiäre Werte fokussierten Sichtweise vor allem eine grobmotorische Verschwendung jedes satirischen Potenzials, welches im ersten Akt der Handlung zeitweise aufflackern durfte. Was hätte hier nur entstehen können, wenn ein Matthew Vaughn das Projekt übernommen hätte.

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                                                • 6 .5

                                                  Ein Film über zwei gescheiterte Menschen die durch Zufall aufeinander treffen. Ein dreckiger Actionhero und eine blumiger Mananger die die Stadt verändern.....und deren Aussehen...:P

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                                                    Nachdem ich Hancock das letzte Mal in der 7. Klasse mit @huababuar im Englischunterricht gesehen habe, wurde es mal wieder Zeit. Dass Gilligan am Drehbuch mitgeschrieben hat, war da natürlich ein positiver Nebenaspekt.
                                                    Will Smith spielt hier einen alkoholkranken Penner mit Superkräften, der LA zwar vor dem Bösen schützt, hierbei aber Wolkenkratzer beschädigt oder Straßen aufreisst. Der gutmütige Ray will sich seiner Sache annehmen und Hancock ganz groß rausbringen. Hierzu schickt er das nicht-alternde Kraftpaket ins Gefängnis, damit ihn die Bewohner der Stadt vermissen. Nach seiner Entlassung kommt aber alles anders, als erwartet.
                                                    Meiner Meinung nach lohnt es sich, diesen Streifen in Originalsprache anzusehen, da dort manche Sachen einfach besser rübergebracht werden.
                                                    Besonders emotionales Ende, welches mir gut gefallen hat!

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