Hangover 3 - Kritik

The Hangover Part III

US · 2013 · Laufzeit 100 Minuten · FSK 12 · Drama, Komödie · Kinostart
Du
  • 3 .5
    Mettwurst 16.09.2018, 10:17 Geändert 16.09.2018, 10:19

    Der dritte (und Gott sei Dank) letzte Teil einer Trilogie, die es so in der Form nie hätte geben dürfen.

    Dieses mal wird nicht mit dem titelgebenden Kater eingestiegen, sondern mit Gefängnisausbrüchen und Entführungen. Insgesamt dominiert im Vergleich zu den anderen beiden Teilen ein etwas dunklerer Unterton, doch dieser Versuch wird nicht konsequent durchgezogen. So ist Hangover 3 eine Art missratener Zwitter; nicht lustig genug für eine gute Komödie und nicht spannend genug um als Thriller durchzugehen. Man könnte auch sagen er ist einfach langweilig.

    Die Grundidee war nicht unbedingt unclever alle drei Teile miteinander zu verbinden. Des Öfteren hat dieser Weg eine Filmreihe, welche sich totgefahren bzw. zum Schluss hin nur noch miese Vertreter hatte, zu einem halbwegs runden Ganzen geführt und die Ehre gerettet. Dumm nur dass das Wolfsrudel nie die Anlagen dazu hatte, um mehr als ein einfacher Partyfilm zu sein. So wirkt Part III einfach nur aufgeblasen (bzw.überladen) und öde.

    3
    • 5 .5

      Hangover 3 hat nun endlich eine Geschichte, die sich von den anderen zwei Teilen abhebt, leider ist die Geschichte des Films nicht gerade das Gelbe vom Ei. Stellenweise wirkt alles schon etwas arg an den Haaren herbeigezogen und klischeehaft. Ein weiteres Problem ist, dass ich mich den Charakteren kein bisschen näher fühle als beim ersten Teil. Außer Alan gewinnt einfach niemand richtig an Tiefe und auch bei Alan war da noch deutlich Luft nach oben. Die Darsteller sind wieder alle auf einem recht angenehmen Niveau, zumindest wäre mir keiner negativ aufgefallen. Der Film nimmt auch genug Bezug auf die übrigen Teile und versucht wenigstens die Trilogie gut abzuschließen, was aber vor allem durch das Ende nicht wirklich gelingt, da es sich nicht wie ein befriedigende Ende anfühlt. Der Humor ist der Gleiche geblieben und wie gewohnt eigentlich relativ lustig.
      Diese Filmreihe hat nach dem ersten Teil eigentlich keine Fortsetzungen gebraucht. Schade, dass trotzdem welche gedreht wurden, denn das ganze zerrt einfach am ersten Teil, der trotz allem noch ziemlich gut ist. Insgesamt ist dieser Film aber nicht wirklich eine Empfehlung wert, es sei denn man will umbedingt wissen, wie die Trilogie abgeschlossen wird.

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      • 5 .5

        Die Luft ist raus. Nicht schlecht, aber nichts mehr Neues

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        • 6 .5

          Teil 3 ist der schwächste Teil der Reihe. Es wurde gottseidank ein anderer Weg als im zweiten Teil eingeschlagen, der auch wieder seine Momente hatte aber man merkt einfach dass die Luft draußen ist.

          • 6

            Das ist dann also der epische Abschluß der Trilogie … ähm, hab ich was verpasst? Die ersten beiden Filme waren gefällige Komödien, aber ich hatte nie den Eindruck dass hier eine komplette Geschichte erzählt wird welche drei Filme lang gehen muss … aber auf der anderen Seite ist es eine konkrete Aussage mit der belegt wird dass nach dieser Folge Schicht ist und die Serie nicht noch um eine weitere Folge bereichert wird. Wobei es schon überraschend ist wie die letzte Runde aufgebaut ist: statt wie gehabt die Helden mit einem Blackout aufwachen zu lassen um dann die verlorenen Ereignisse zu rekonstruieren geht man hier vollständig anders vor und nimmt die vertrauten Figuren als Zentrum einer Thrillerhandlung. Es ist in der Tat ein Krimi oder vielleicht ein Thriller mit albernen Helden und vereinzelten Lachern, aber im Keim ist es keine Komödie mehr. Insbesondere wenn an mehreren Stellen scharf geschossen und ernsthaft gestorben wird. Ich denke mal dass diese vorgehensweise allemal besser war als noch einen weiteren Teil der das Original einfach nur kopiert, trotzdem ist es fraglich ob Fans der ersten beiden hiermit klarkommen. An den Helden kanns jedenfalls nicht liegen: die sind zwar darstellerisch völlig unterfordert (alle Mitwirkenden haben deutlich mehr drauf als ihnen hier abverlangt wird), besitzen aber Charme und Herz und man fühlt sogar stellenweise mit wenn sie in einen unerwarteten Schlamassel geraten für den sie nichts können. Die Handlung ist frei von Highlights, aber durchsetzt von solider Qualität: Action und einige gut getimte Gags stimmen, nicht mehr und oder weniger. Als Abschluß der Serie sicherlich nicht das Beste was machbar war, aber solide und brauchbare Ware.

            Fazit: Runder Abschluß einer in meinen Augen überschätzten Serie der überraschend ernsthaft ausfällt!

            Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=5i5oobxxvTE

            • 4

              Musste es wirklich noch einen 3. teil geben? Leider schon. :( Die Geschichte ist zwar völlig anders, als in den Vorherigen 2 teilen. Kann aber nicht mehr mit der Originalität des genialen "Hangover 1" mithalten. Die Story ist zwar "erwachsener", aber dennoch fand ich sie langweilig. Es gibt für mich kaum witzige Momente. Schade, um den guten ersten Film.

              • 4

                Puhh....hier war die Luft wirklich raus. Ich finde gut, dass man versucht hat in der Story einen neuen Weg zu gehen, es hat aber leider nicht funktioniert. Es gab kaum Lacher und mir ging der Film teilweise sogar etwas auf die Nerven.

                1
                • 3

                  Während mir der erste Teil nach wie vor richtig gut gefällt und der Nachfolger mit Abstrichen zu genießen war, ist dieser Aufguss wirklich absolut überflüssig! Dabei ist die geköpfte CGI-Giraffe noch so ziemlich das einzige, was ich recht witzig fand. Alles Weitere wandelt zwischen verhaltenem Schmunzelansatz und Rohrkrepierer.

                  Nö, also das war echt rein gar nichts! Darf man wirklich getrost drauf verzichten!

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                  • 5 .5

                    Also nun der dritte Teil in der Hangover Reihe, nur leider kann der Film nicht mehr wirklich überzeugen. Der Charaktere wurden zu genüge vorgestellt und die Gags sind auch immer wieder die gleichen. Da bleibt leider nur noch eine Komödie knapp über dem Durchschnitt.

                    • 3 .5

                      Ganz ganz mießer Scheiß, zumindest im Vergleich zum Ersten.

                      • 0
                        matthias.etzold.9 28.03.2016, 14:00 Geändert 28.03.2016, 14:04

                        So ziemlich das abgrundtiefste Stück Mist, das ich je gesehen habe. Noch schlechter als Movie 43. Quasi das Gegenteil vom ersten Teil, aber ähnlich bekloppt wie Stichtag.

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                        • 4
                          JordanBelfort 12.01.2016, 20:03 Geändert 12.01.2016, 20:09

                          Sowie die meisten Kinogänger finde ich das Wolfsrudel und Mr. Chao einfach sehr sympathisch und cool, weshalb ich noch ein paar Punkte vergeben kann.
                          Der Film an sich ist eher Müll. Um noch etwas Geld aus dem innovativen Original und dem Quasi-Remake Hangover 2 zu pressen, wurde eine 08/15-Gangster-Komödie herbeigeschrieben und die bekannten zuschauerlockenden Schauspieler hineingesteckt. Dann nennt man es das epische Finale einer Trilogie. Aber das Ganze fühlt sich einfach nicht echt an. Im ersten Teil hatte man verstanden, dass lustige und seltsame Situationen aus dem Leben(oder auch Vollsuff) entstehen müssen und nicht durch Explosionen, Einbrüche und Verfolgungsjagden erzwungen werden können. Sicherlich gibt es einige lustige Stellen, aber insgesamt: Hätte absolut nicht sein müssen!

                          • 6 .5
                            Dady 07.01.2016, 17:04 Geändert 07.01.2016, 17:07

                            Der Höhepunkt der Trilogie wurde ja eigentlich schon beim Abspann des ersten Teils erreicht. Doch wie auch sein Vorgänger ist dieser Teil durchaus sehenswert. Zwar ist der Streifen eher eine Gangsterkomödie aber egal. Spaß macht die ganze Sache trotzdem immer noch. Das liegt natürlich an Zach Galifianakis der das Highlight des Films ist. Der Rest der Crew trägt selbstverständlich auch zur Unterhaltung bei. Zum Ende war ich fast schon ein wenig traurig das dieser Film der Abschluss dieser in meinen Augen sehr gelungenen Reihe ist.

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                            • 6 .5

                              Nicht mehr so gut wie die Vörgänger
                              Bei weitem nicht mehr so lustig.
                              Dennoch immer schön das Wolfsrudel zu sehen :D

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                                Andy Dufresne 18.12.2015, 23:29 Geändert 19.12.2015, 01:23

                                Alle guten Dinge sind drei?
                                Nee, bei Hangover gilt eher:
                                Von allen drei Dingen sind eineinhalb gut.

                                Hangover: Einer der witzigsten Filme die ich im Kino gesehen habe, ich habe beim ersten Mal so viel lachen müssen, dass ich teilweise Anschlußjokes nur halb mitbekommen habe, weil ich so giggeln musste. 8 Punkte

                                Hangover 2: Eine der schlechtesten Fortsetzungen ever.
                                Man hat einfach Teil 1 genommen und nach Asien verlegt, allerdings hat man den kompletten Witz, jeglichen Biss und den gesamten Hang zur anarchischen Chaoskomödie in Las Vegas vergessen. Mieser Abklatsch. 2 Punkte

                                Und schließlich Hangover 3: Das "halbe" gute Ding.
                                Viel besser als Teil 2, nie so gut wie Teil 1, insgesamt reicht es zur Ehrenrettung. Es wird einiges aus den Vorgängerfilmen mit reingepackt, manchmal passt das (wie das Treffen von Zach Galifianakis mit dem Jungen, der das Baby in Teil 1 war), oft wirkt es sehr gewollt (wie kriegen wir den Dealer aus Teil 1 noch mit rein?! Ach komm, der ist jetzt einfach der Sicherheitschef vom bösen Goodman, scheißegal ob das Sinn macht...).

                                Was anstrengend ist: Der Film erzählt seine Story viel zu kompliziert, bzw. bläst er etwas absolut Unkompliziertes zu einem undurchsichtigen Erzählstruktur-Mix auf. Die Jungs müssen irgendwie auf Tour, ist ja klar.
                                Aber das hätte man durchaus weniger umständlich erzählen können.
                                Das Wolfsrudel braucht fast den halben Film, um überhaupt erst mal den roten Faden der Tour aufzuwickeln.
                                Es ist Hangover, nicht Shakespeare, Jungs!
                                Da reicht auch eine weniger verworrene Handlung, ganz ehrlich...
                                Was man dem Film lassen muss: Er hat in meinen Augen eine sehr gute Dynamik, er ist selten langweilig und alles geht gefühlt recht zügig über die Bühne. Spärlich gelingen die ganz großen Gags, aber das ist hinnehmbar, mehr Action, weniger Slapstick, kann man schon durchaus so lösen.

                                Insgesamt ist das Hangover Franchise ja eh nicht dafür gedacht, hier DEN epochalen Schlußpunkt zu setzen, quasi das "Hangover to end all Hangovers" zu präsentieren. Das sind halt Jungs die abstürzen.
                                Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.
                                Wie viel so etwas hermachen kann, bewies Teil 1.
                                Wie man es quasi vergewaltigen kann, zeigte Teil 2.
                                Teil 3 findet ein zügiges, sozusagen gerechtes Ende. Schon okay.
                                In zwanzig Jahren wird das Hangover Franchise sicher keine Begeisterungsstürme mehr auslösen, denke ich, allenfalls Teil 1 wird dann womöglich so etwas ähnliches wie einen Klassikerstatus haben.

                                Das Ende von etwas Großem sieht definitiv anders aus.
                                Das halbwegs gelungene Ende von etwas Kleinem, ist aber immer noch besser als gar nichts :)

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                                • 2 .5

                                  Damals im Kino gewesen und gedacht ich sitze im falschen Film. Lässt den Charme und Witz des ersten Teils (und des durchwachsenen Nachfolgers) komplett missen und wirkt eher wie ein lahmer Krimi als eine Komödie. Naja, es bleibt die Erkenntnis dass man spätestens nach Teil 2 einen Schlussstrich hätte ziehen müssen.

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                                  • 6
                                    mikkean 17.12.2015, 01:06 Geändert 17.12.2015, 01:10

                                    Wir sind am Ende des Weges angelangt. Der im Titel beschworene Durchhänger ergreift Besitz von unseren Köpfen, unseren Herzen und Lungen. Das schallende Gelächter unbescholten prolliger Abende gehört der Vergangenheit an.

                                    Der Spaß am Depp-Sein ist nur noch eine schemenhafte Erinnerung. Nichts mehr mit glitzernden und exotischen Schauplätzen, in denen sich drei verkaterte Idioten wie Godzilla mit Brumm-Schädel aufspielen dürfen. Am Ende führen alle Wege hierher – an den Punkt des toten Witzes. An diese staubige Weg-Gabelung namens "The Hangover Part III".

                                    Und das war dann vielleicht zu viel des Guten. "The Hangover" ist eben nicht "The Godfather Part III". Chaoten-Dirigent Todd Phillips weiß das natürlich und gönnt seinem Wolfpack wenigstens eine finale Ehrenrunde, die sich von den beiden ersten Eskapaden abhebt. So glorreich das Rezept der ersten Nummern auch war, einen weiteren Aufguss hätte ich wohl nicht verkraftet.

                                    Aber bei "Hangover 3" ist einiges anders. Einen Kater gibt es, aber resultiert nicht aus feuchtfröhlich verrückten Junggesellen-Abschieden und Männer-Runden. Nee, zur Abschluss-Runde holt unser Wolfsrudel die Scheiße voll ein. Und zwar in Gestalt von Gangster-Boss-Darsteller John Goodman. Dem dürstet es nach Satisfaktion. Am besten ausgedrückt im abgerissenen Kopf von Psycho-Asiat Lesie Chow.

                                    So wird "The Hangover - Part III" für Bradley Cooper, Ed Helms und Zach Galifianakis zu einer Art "Mission: Impossible" für Voll-Honks, dem Spiel "Dumme Mäuse jagen der Grinse-Katze mit den verkohlten Synapsen hinterher".

                                    Und dieses Spiel ist zeitweise ganz witzig. Vor allem dann, wenn Phillips seiner Geheim-Waffe Ken Jeong genügend Spielraum überlässt. Nichts gegen Bradley Copper und Ed Helms, aber neben Zach Galifianakis war Jeong einfach schon immer der absolute Gag-Garant der Reihe. Ob es nun Mini-Schwänze ging, Drogen, oder wie hier um Karaoke geht, Ken Jeong versteht es, dermaßen aufzudrehen, dass mir die Spucke kurzzeitig wegbleibt.

                                    Das führt bei "Hangover 3" auch zur wohl abgedrehtesten Cover-Version der NIN-/Johnny Cash-Gefühlode "Hurt", bleibt aber heften. Dafür ist der restliche Film nicht mehr ganz so schrullig und ohne immer neue Erinnerungs-Stücke einer Amok-Party-Nacht, verbleibt "Hangover 3" irgendwie stets in einem Humor-Frühstadium.

                                    Nicht alle Gags zünden und sowieso versuchten sich die Macher an Zurückhaltung und Eigenständigkeit. Genützt und geschaftet hat es "The Hangover - Part III" gleichermaßen. Der Film verläuft abermals vorhersehbar, wirklich große Lach-Anfälle und Fremdschäm-Attacken bleiben aus.

                                    Mein Gesicht schwillt nicht mehr voller Schamesröte an, während ich kurzzeitig nicht auf die Reihe kriege, ob ich lachen oder weinen soll. Ja, dieses Gefühl lässt das letzte Abenteuer des Wolfpack wahrhaft vermissen.

                                    Doch es geht auch in Ordnung. Denn immerhin geben sich Jeong und Galifianakis abermals alle Mühe, am Verstand und der Zurechnungs-Fähigkeit ihrer Figuren zweifeln zu lassen. Ob "The Hangover - Part III" nun glorios oder lahmarschig ausgefallen ist. Eine letzte Runde geht voll in Ordnung. Der Versuch der anderen Marschrichtung ist ein Lob wert. Und nun genießt den Ruhestand.

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                                    • 5

                                      Ich bin großer Fan von Teil 1 und 2, wobei ich im Gegensatz zum Mainstream Teil 2 sogar noch besser finde als Teil 1, da "heftiger" und noch mehr Tabubrüche.
                                      Teil 3 war eher auf Krimi gemacht und der Humor wurde extrem zurückgeschraubt.

                                      Mir wäre eine weitere Kopie der ersten Teile viel lieber gewesen, statt dieses "neue" Konzept, dass leider ziemlich unlustig war. Der Film wusste irgendwie nie so richtig, in welche Richtung er nun gehen will. Krimi? Comedy? Thriller?

                                      3 Punkte eigentlich, wobei ich die Schauspieler total mag und gerne sehe, daher 2 Extrapunkte.

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                                      • 7

                                        War voll in Ordnung der Abschluss der Reihe. Man hat nicht versucht nochmal erneut eine Kopie vom ersten Teil zu machen. Stattdessen hat man es mit einer soliden Story versucht, auch wenn das dadurch natürlich nichts mehr mit einem "Hangover" zutun hatte.
                                        Man hätte es zwar von Anfang an einfach bei dem ersten Teil belassen sollen, aber als Abschluss war Hangover 3 doch recht unterhaltsam.

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                                        • 6

                                          Der Film zeigt eine deutliche Tendenz nach unten, das Thema wirkt irgendwie totgeritten.
                                          Es gibt auch hier sicherlich ein paar Lacher nur ist die lockerheit verschwunden, das sieht man auch am Spiel der Schauspieler, es sieht verkrampft und nach Arbeit aus.
                                          Wolfsrudel geht in Rente, habt es euch verdient.

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                                          • 5 .5

                                            Mein erster Eindruck nachdem Film war: "Was war das?". Todd Phillips hat mit dem Ende der Hangover Trilogie auf jeden Fall keinen guten Abschluss gemacht. Warum? Ganz Simpel. Der Film handelt nicht mal von einen "Hangover". Meiner Meinung nach, hat Phillips damit einfach auf die Kritik auf den 2. Teil reagiert. Er wurde kritisiert, weil Teil 2 das selbe macht wie Teil 1. Nämlich 3 Chaoten durch eine Stadt jagen. Dabei war Teil 2 äußerst genial und viel mehr noch- er war äußerst witzig! Dagegen ist Teil 3 kaum witzig. Im ganzen Saal gab es kaum lacher. Und das bei über 300 Menschen! Worum geht es in Teil 3: Alans Vater stirbt und Stu, Doug und Phil beschließen den angeschlagenen Alan in eine Rehe zu begleiten. Unterwegs werden sie jedoch von entführt. Und zwar von einen Marshall. Er soll angeblich damals den "schwarzen" Doug die falsche Droge verkauft haben (Teil 1). Unser verrückte Freund Mr. Chow soll ihn dann Gold in Wert von 26 Mio. geklaut haben. Alan und seine Freunde sollen Chow ausfindig machen und das Gold wieder beschaffen. In der Zeit, hält Marshall Doug fest. Wenn man die Inhaltsangabe liest, kann man sich ja vorstellen, dass Teil 3 deutlich ernster wird als die anderen beiden. Es stimmt auch! Der Film ist ernst und es sterben Menschen! Leider ist der Film nicht so ernst, dass man ihn auch ernst nimmt. Jedes mal wenn es zur Sache geht, macht Alan irgendeine Dummheit und man ärgert sich nur drüber. 1mal, 2mal ist witzig aber irgendwann ist auch Schluss. Phillips reitet einfach ständig auf Alans Dummheit rum. Sowie Arni in Last Stand mit seinen "Zu alt, zu alt, zu alt" Irgendwann kann man das nicht mehr hören. Zurück zum Film. Phillips versucht die Trilogie mit einen Rundumschlag zu beenden. Dabei wirkt der Film jedoch einfach überladen. Alan trifft auf Carlos, Alan lernt seine große Liebe kennen oder Stu sieht wieder Jade. Es gibt jede Menge anspielungen auf Teil 1 und Teil 2 aber man sollte die beiden Teile nicht mit Teil 3 vergleichen. Es ist nämlich einfach kein Hangover. Phillips zeigt einfach, dass der Film und die darin enthaltenen Figuren nicht für etwas "anderes" passen. Das Wolfrudel ist für einen Hangover geeignet und sonst nichts. Zu bemängeln gelten hier noch die Effekte. Die Giraffe von der Anfangsszene sieht einfach sowas von billig aus. Oder wenn Alan auf dem Balkon vom Casino steht. Musikalisch ist der Film ebenfalls ein reinfall. Teil 1 hatte noch richtig gute Musik. Wenn das Quartet in Las Vegas antraf oder bei der Heimfahrt. Hier verzichtet Phillips nahezu darauf. FAZIT: Alles in einem, muss ich sagen, dass ich enttäuscht bin. Kein würdiger Abschluss für das Wolfsrudel. Das liegt einfach daran, dass der komplette Charm und das Hauptmerkmal der Reihe nicht vorhanden ist.

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                                            • 5

                                              Sehr enttäuschende Fortsetzung die ich leider im Kino gesehen hab.

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                                              • 2

                                                Noch nie war ich so enttäuscht von einem Film wie von Hangover 3. Nachdem der zweite Teil schon nicht nicht mehr halb so gut war wie der erste, ist der hier der absolute Tiefpunkt.

                                                • 5 .5

                                                  Dieser Film war ein guter Abschluss für die Reihe die jetzt in Pension gehen sollte.

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                                                  • 8

                                                    Teil 1 - grandios
                                                    Teil 2 - Kopie vor neuem Schauplatz
                                                    Teil 3 - neu aufgesetzt, mutig, keineswegs innovativ
                                                    Allein der Mut Hangover neu aufzusetzen, nicht eine zweite Kopie des ersten Teils zu liefern, entgegen den Erwartungen zu arbeiten, verdient eine höhere Wertung als dies in den meisten Fällen hier geschieht.
                                                    Dem Mainstream dem "Unbekannten" durch vorgaukeln einer hohen Ahnung zu folgen um im Gegensatz dem Prinzip "Teile sind Scheiße" blind zu gehorchen kann ich nichts abgewinnen.
                                                    Ich habe mir an einem Abend AdamsÄpfel und Hangover 3 angesehen.
                                                    Gelacht habe ich deutlich mehr bei Hangover.

                                                    Nicht ganz so gut wie die Vorgänger, doch wer dort lachen konnte, der kann es sicherlich auch bei Teil 3 - wenn auch nicht mehr in der Masse.

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