Happiness - Kritik

Happiness

JP · 2016 · Laufzeit 91 Minuten · FSK 16 · Drama · Kinostart
Du
  • 8

    Entfernt erinnert Sabus Film an die europäischen und amerikanischen Western der 60er und 70er Jahre. Er erzählt sogar eine Rachegeschichte. Aber davon sollte man sich nicht täuschen lassen. Denn Sabu nutzt Genrekonventionen konsequent für berührende Reflexionen über die Natur des Menschen. [Sascha Westphal]

    • 7

      Ein Helm weckt auf Knopfdruck die glücklichsten Erinnerungen eines Menschen. Das klingt schon in der Theorie kurios, wird in „Happiness“ durch überzeichnete Kontraste sogar ziemlich grotesk. Und doch macht es einem der Film alles andere als leicht. Er bleibt auf Distanz, ist auch aufgrund der plötzlichen Verfinsterung später alles andere als ein Crowdpleaser. Gerade deshalb ist er aber auch lohnenswert, stellt Konzepte des Glücks in Frage und fordert dem Publikum einiges ab.

      1
      • 5

        Wo der Film anfangs mit wenig Aufwand lebendige Miniaturporträts zeichnete, bleibt die Konfrontation von Rächer und Täter-Opfer plakativ und spannungsarm. [Marius Nobach]

        • 6

          Happiness ist ein ebenso unkonventionelles, exotisches Thriller-Drama, wie es die Handlung bereits vermuten lässt. Pessimistisch und düster in der Grundstimmung, reduziert in der Inszenierung. [Björn Schneider]