Harold and Maude - Kritik

Harold and Maude

US · 1971 · Laufzeit 92 Minuten · FSK 12 · Komödie, Drama · Kinostart
Du
  • 6 .5

    So richtig warm bin ich nicht mit dem Film geworden: Die absurden Überzeichnungen sind nice, das Timing der Komödie lässt aber manchmal zu wünschen übrig. Das Framing ist exzellent, der Onkel und Maude feine Charaktere aber sowohl Harolds Motivation als auch seine Charakterentwicklung sind nicht wirklich rund.

    • 8 .5

      Zum einen mit einer wunderbar ausgefeilten Bildsprache, die viel elegante Komik zutage bringt, zum andern mit einem unvergleichlich charismatischen Hauptdarsteller, der mit seiner famosen Partnerin eines der kuriosesten Paare der Filmgeschichte bildet, gelang dem verhältnismäßig unbekannten Hal Ashmy ein rundum vergnüglicher Film, der schließlich zum Klassiker heranreifte; nicht zuletzt wegen seinem rabenschwarzen Humor voller Tabuthemen. [...]

      2
      • 10

        Man könnte „Harold und Maude” mit den üblichen Kategorien interpretieren und einordnen: Maude, die Ersatzmutter und zugleich die erste Frau in Harolds Leben, bei der er spürt, was Liebe ist – und alles andere in diese Richtung. Aber der Film ist mehr. Vor allem kann man, auch in Anbetracht all seiner Skurrilität, Exzentrizität und Komik, kaum beschreiben, was hier vor sich geht – aber man kann es vor dem Hintergrund der eigenen Erfahrungen erfühlen. Von der Begegnung der beiden so scheinbar ungleichen Hauptpersonen des Films geht eine unglaubliche Lebenskraft aus, unterstützt durch die längst allen bekannte Musik Cat Stevens und die wunderschönen und wunderbaren Bilder John A. Alonzos von Mori Point, Santa Cruz Beach usw.

        3
        • 9

          If you want to sing out sing out. Hippy-bewegter Kultfilm mit der wundervollen Ruth Gordon, die ihrem jungen Eleven den Sinn des Lebens näher bringt.

          3