Harry Potter und der Stein der Weisen - Kritik

Harry Potter And the Sorcerer's Stone

US · 2001 · Laufzeit 152 Minuten · FSK 6 · Fantasyfilm, Abenteuerfilm · Kinostart
Du
  • 7 .5

    Habe nie ein Harry Potter Buch gelesen... Habe diesen Film damals das erste Mal gesehen, als er aktuell in den Kinos war. Und ich als Außenstehender, der eben nicht die Bücher gelesen hat, kann nur sagen, dass dieser Film mich in eine wunderbare Welt mitgenommen hat. Knapp zweieinhalb Stunden wurde ich entführt in eine fantastische Fantasiewelt und dieser Film wurde mir an keiner Stelle langweilig. Natürlich gibt es mehr als genug Leute, die das Buch gelesen haben und hier und da wahrscheinlich etwas zu bemängeln haben (verständlicher Weise). Aber ich kann nur sagen: Habe diesen Film bis jetzt garantiert fünf Mal gesehen und tue es immer wieder gerne. Für jeden Fantasiefreak gibt es eine tolle Story und auch gute Special-Effects! Überzeugend sind auch alle drei (zu diesem Zeitpunkt noch) Jungschauspieler.

    • 10

      Zur Vorwarnung: es kann in den nächsten Tagen zu acht ausschweifenderen Kommentaren meinerseits kommen, denn nun ist die Harry Potter-Reihe dran.

      Zur Bewertung gebe ich eines vorweg: die Filme bekommen von mir alle eine 10, auch wenn ich tatsächlich einige als etwas schwächer und andere als annähernd perfekt betrachte. Da es mir jedoch in der Seele weh tun würde, auch nur einen Teil meiner unangefochtenen Lieblingsfilmreihe mit weniger als der Maximalpunktzahl zu bewerten, gilt meine Wertung für die ganze Reihe, für das Gesamtkonzept, das natürlich in den Filmen kaum so vollendet dargestellt werden kann wie in der kindlichen Fantasie und dennoch für mich unnahbar ist. Das gleiche Prozedere habe auch beim Herrn der Ringe durchgezogen, nur mit viel weniger Hingabe - ich habe zu allen drei Filmen den gleichen Kommentar hingerotzt und sie als ein zusammenhängendes Werk bewertet. Bei Harry Potter will ich differenzierter vorgehen, meinen Stuss zu jedem einzelnen Film loswerden und alles was mir drumherum so einfällt, denn:
      Ich bin einer von denen, die alle sieben Bücher mehrfach verschlungen haben.
      Einer von denen, die sich jährlich einen über zwanzigstündigen Filmmarathon antun.
      Einer von denen, die stundenlang über Details diskutieren und sich dabei in Rage rangieren können.
      Einer von denen, die in gefühlt jedem Satz eine verfremdete historische, popkulturelle, philosophische, humoristische, politische Referenz oder Anspielung sehen.
      Einer von denen, für die Harry Potter eine exakte Wissenschaft ist.
      Ja ja, ich hör ja schon auf. Ich weiß, irgendwo wird es peinlich, nerdig, freakig. Darum fang ich lieber mal mit Film Numero 1 an:

      "Harry Potter und der Stein der Weisen" steht noch vollends unter dem Stern, alle Fantasien von zaubereifaszinierten Kindern wahr und erfahrbar machen zu wollen.

      Es ist noch kaum zu erahnen, dass der hier noch als recht profilloser Bösewicht auftretende Antagonist einmal zur komplexen Hitler-Analogie, zum Symbol von Totalitarismus und Unmenschlichkeit werden wird. Stattdessen ist es seine Aufgabe, der noch jungen Zielgruppe zu zeigen, dass klassische Tugenden wie Freundschaft, Mut, Opferbereitschaft etc. sich lohnen und letztendlich über gier-, hass- machtgetriebene Bosheit triumphieren werden. Das manifestiert sich im Duell unschuldiger Kinder gegen entstellten, kuttentragenden Dämon.

      Es ist noch kaum zu erahnen, dass auch der letzten Statistenrolle noch eine elementare Bedeutung in einer umfassenden Geschichte um die Rettung der (Magischen) Welt zukommen wird, dass sich irgendwann alles zu einem großen Ganzen zusammenfügen wird. Stattdessen erfüllen die meisten Figuren noch die Rolle lustiger Sidekicks im unglaublichen ersten Abenteuer des jungen Harry.

      Es ist noch kaum zu erahnen, dass schon jetzt jeder zweite Dialog, jede zweite Handlung und Nebensatz-erwähnung im weiteren Verlauf der Heptalogie gewichtig sein wird, dass schon jetzt alles einem Ziel folgt. Stattdessen gleicht die Geschichte einem Flickenteppich, dem, was ein Elfjähriger sehen will, der in eine fremde Welt entführt wird: viele kurze Episoden, unzählige Eindrücke, so viel Input und so fantastisch wie möglich!

      Es ist noch kaum zu erahnen, dass der Protagonist vor einer bisher kaum dagewesenen, so detailliert beschriebenen Persönlichkeitsentwicklung steht, komplexeste Entscheidungen treffen muss, welche Last auf seinen Schultern liegen wird. Stattdessen liegt der Fokus darauf, dass der Zuschauer sich mit der Hauptfigur so stark wie möglich identifizieren kann, sich in ihn hineinträumen, hineinversetzen kann. Harry hat genauso wenig Ahnung von dem, was ihn erwartet, ist genauso verwundert über alles, was ihm geschieht, ist genauso reizüberflutet und hilflos wie seine Zuschauer. Und doch reicht er ihnen die Hand und hilft ihnen dabei, sich in dieser neuen Welt zurecht zu finden.

      Der erste Teil hat eine Aufgabe: Er dient als vereinnahmendes Entree in eine fremde Welt, ein neues Franchise. Es vermittelt Grundzüge einer neuen Logik, elementares Vokabular und notwendiges Allgemeinwissen zu einer Parallelwelt. Und diese wichtige Aufgabe muss in eine nicht zu anstrengende Verpackung gezwängt werden. Dafür war das unschuldig-bunte und nicht ernsthaft bedrohlich-düstere, sondern permanent "Alles wird gut"-Flair abstrahlende Konzept von Chris Columbus genau das richtige.

      Ich glaube, wenn man als Erwachsener zum ersten Mal mit diesem Film und dem ganzen Franchise konfrontiert wird, ist es fast unmöglich, den selben Zugang dazu zu finden wie die kindliche Psyche. Erwachsene sind zu lange auf die Verhältnisse unserer Realität konditioniert, eine (noch so ausschweifende!) Geschichte über einen Zauberer in einer geheimen britischen Zauberwelt wird, wenn auch unterbewusst, sofort als albern verworfen. Vielleicht unterhaltsam und witzig, fantasiefördernd, aber nicht pädagogisch wertvoll.

      Mit der Verfilmung des Steins der Weisen hat Columbus seine Zielgruppe im richtigen Alter abgeholt und die Basis dafür errichtet, dass dieses Franchise mit seiner Zielgruppe gemeinsam wachsen kann. Die Figuren werden immer älter, plagen sich mit mehr oder weniger den gleichen Problemen rum und irgendwann muss jeder seinen Weg finden und man verabschiedet sich.

      Ich weiß nicht, ob es sowas in den vergangenen 50 Jahren schon einmal gab, keine
      Ahnung. Ich bin mit Harry Potter zusammen aufgewachsen, habe in der Grundschule die ersten vier Bücher gelesen und das letzte kam heraus, als ich in der Mittelstufe war. Ich werde daher nie einen objektiven Blick auf die Sache erhalten, doch das stört mich nicht. Harry ist ein Teil meiner Jugend, ich könnte wohl ein eigenes Buch über mein Verhältnis zu dieser unglaublichen Geschichte schreiben.
      Und weil ich gerade einfach keinen gelungenen Abschluss finde, höre ich jetzt erstmal auf.

      Habe schließlich noch sieben Filme vor mir mit Kommentarboxen, die gefüllt werden wollen.

      8
      • 7 .5

        Habe die Bücher nicht gelesen. Ist mir auch egal.

        Wer auf Fantasy Filme steht, wird hier bestens unterhalten. Die Charaktere der nachfolgenden Filme werden eingeführt und einige Hinweise für den letzten Teil auch.

        Ich verstehe einige Kommentare nicht, die meckern dass sei ein Kinderfilm. Aha… Was erwarten die? Dawn of the dead?

        • 10

          Wie alle Harry Potter Fans überragender Film

          • 3 .5

            Ganz klar ein Kinderfilm. Für Erwachsene Mitgucker unspannend und vorhersehbar. Und irgendwie sogar albern.
            Definitiv keine Empfehlung.
            Aber ich bin ja auch nicht Zielgruppe und ganz einfach „too old for this shit“...

            • 8

              Der erste Zauber in Harry Potter and the Philosopher’s Stone lässt das Licht verschwinden, ausgerechnet an jenem Ort, an dem die bewegten Bilder erst durch das Licht zum Leben erwachen. Im Schatten verwandeln sich dann die Gestalten, ehe sich in der Stille der Nacht gleichermaßen Schmerz, Trauer und Erlösung entladen. Bevor der Junge mit der blitzförmigen Narbe zum ersten Mal auf der Leinwand die Augen öffnet, stellt uns der erste Harry Potter-Film einen kleinen Kreis eingeschworener Figuren vor, die das letzte Geheimnis, das letzte Überbleibsel eines verheerenden Krieges in ein sicheres Versteck bringen, das den Konflikten der Zaubererwelt nicht ferner sein könnte. Wenngleich der junge Harry (Daniel Radcliffe) später unter der strengen wie lieblosen Erziehung seiner Verwandten im Ligusterweg leidet, erzählt die Musik von John Williams bereits in diesem ungewissen Prolog von der Wärme und Geborgenheit, die er später erfahren soll, sobald sich die Tore von Hogwarts öffnen. [...]

              2
              • 7 .5
                Benjamin Jehne 30.07.2018, 02:16 Geändert 30.07.2018, 03:01

                Ich habe mit Harry Potter damals vergleichsweise spät angefangen. Ich wollte damit auch nichts zu tun haben, aber der Moment als Hagrid und Harry die Winkelgasse betreten, war für mich der Anfang eines ganz fürchterlichen Fanboy-Tums, einfach nur traumhaft schön.
                Die Story selber ist gar nicht mal so gut, daher auch nur 7,5, aber die Art und Weise, wie Chris Columbus und das gesamte Team die Vorlage umgesetzt haben, ist so wundervoll anzusehen, dass man entweder für immer Fan der Serie sein wird, oder man es eben nicht mag.
                Was man merkt ist, wie viele Punkte und Schauplätze sich in den späteren Teilen noch massiv abändern und wie sehr man hier noch in der Findungsphase war.

                • 9 .5
                  skalitobrigante 28.07.2018, 21:21 Geändert 28.07.2018, 21:21

                  Nostalgisch und magisch, zieht ein sehr in den Bann jeder Teil des Streifens, schade das jede Ära sich mal dem Ende neigt.

                  Die Phantastischen Tierwesen und wo sie zu finden sind hab ich mir leider noch nicht angeschaut möchte ungern enttäuscht werden aber denke mir jeder Fan des Kults müsste auf seine Kosten komm wozu ich mich selbst zähle. & Colin farrel sehe ich sehr gerne in Filmen auch gerne als pro oder gegen Antagonist.

                  • 6 .5

                    Nun... Für das was er sein will, hat er die 6.5 von mir knallhart verdient.

                    Äscht? Härrie Poddäää?? Ist´n scheiß Film :D

                    • 10

                      Regisseur Columbus hielt sich streng an die Vorlage von Joanne K. Rowling. Herausgekommen ist perfekt gestyltes Entertainment für die ganze Familie. Einspielergebnis: 975 Mio. $!

                      • 9 .5

                        ein scheiß man kann nur den Trailer sehen

                        • 10
                          romantikqueen 22.05.2018, 20:12 Geändert 22.05.2018, 20:12

                          Einer der überragendsten Filme überhaupt!!!

                          • 7

                            "Harry Potter und der Stein der Weisen" ist der erste Teil der Harry Potter-Reihe und der Film, der die meisten Erwartungen erfüllen musste. Jeder Leser hatte sein eigenes Bild von Hogwarts und den Protagonisten. Joanne K. Rowling hat in ihren Büchern eine einzigartige wie wunderbare Zauberwelt geschaffen, die sowohl junge als auch ältere Leser in ihren Bann zieht. Folglich war die Verfilmung eine Mammutaufgabe, welche überzeugend bewältigt wurde. Dabei muss die gelungene Filmmusik erwähnt werden. Sie begleitet den Zuschauer von Teil zu Teil und erschafft eine magische Atmosphäre. Noch heute packt mich manchmal das Harry Potter Fieber.

                            Harry lebt bei der Familie seiner Tante. Seine Eltern sind gestorben und er führt ein trauriges Leben. An seinem elften Geburtstag erfährt er, dass er ein Zauberer ist und wird nach Hogwarts, eine Schule für Zauberei, eingeladen. Es beginnt ein neuer Lebensabschnitt mit einigen Abenteuern und in der Welt der Zauberei ist er prominenter als der Zaubereiminister.

                            • 10
                              brelly 03.05.2018, 00:05 Geändert 03.05.2018, 00:09

                              Lässt man sich auf die fabelhafte Zauberwelt ein, ist und bleibt Harry Potter und der Stein der Weisen einfach einer der überragendsten Filme überhaupt.
                              Hier lernt man die Zauberwelt kennen und ist einfach fasziniert von jeder Kleinigkeit. Fängt an mit den Charakteren, die Zaubersprüche, der Bahnhof, die Winkelgasse und natürlich Hogwarts. Einfach eine überwältigende Welt in der man gerne mal zu Besuch wäre. Die Geschichte von Harry Potter ist in erster Linie ein Meisterwerk von J.K. Rowling, die an alles gedacht hat und ins kleinste Detail die Welt erschaffen hat. Der Film setzt es meiner Meinung nach auch perfekt um.
                              Spannung ist ebenfalls vorhanden, sowie gute Schauspielleistung.
                              MEISTERWERK!

                              1
                              • 6

                                Mit „Harry Potter und der Stein der Weisen“ eroberte die Zauberwelt von J. K. Rowling 2001 die Kinoleinwand. Mit großen Erwartungen stürmten Harry-Potter-Leser auf der ganzen Welt die Kinopforten, um ihren Helden dabei zu begleiten, wie er in die Schule für Hexerei und Zauberei aufgenommen wird. Die Autorin wachte akribisch darüber, dass Regisseur Chris Columbus die Vorstellungen der Harry-Potter-Fans durch inszenatorische Freiheiten nicht gefährdet. Und tatsächlich: jede filmische Eigenständigkeit gegenüber der Romanvorlage scheut der Regisseur wie der Teufel das Weihwasser. Freilich entstand mit dem Auftakt dieses Franchises‘ ein detailreich und opulent ausgestattetes Filmmärchen, welches atmosphärisch in die Welt eines Charles Dickens zurückzuführen scheint, unübersehbar ist aber auch die fast ausschließlich an äußeren Attraktionen orientierte Kommerzialität der Produktion, die die leiseren und subtileren Nebenwege der Vorlage pragmatisch kappt und kaum Raum lässt, sich den Figuren zuzuwenden. Somit fungiert „Harry Potter und der Stein der Weisen“ vielmehr als „Pilotfilm“ einer stets voluminösen, aber auch komplexen und „erwachsener“ werdenden Filmreihe und ist trotz seiner Durchschnittlichkeit einer der wichtigsten Teile der Reihe. Der Zuschauer kann sich in den Kinosessel zurückfallen lassen, um sich in die Harry-Potter-Zauberwelt voller endloser ‚Verweise und Bezüge und Reminiszenzen auf Märchen, Sagen und Trivial-Mythen der Literatur wie auch des Kinos zurechtzufinden.
                                Wem dieser Film gefallen hat, dem könnte auch "Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia", "Dragonheart" und "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" liegen.

                                1
                                • 4
                                  Pyro 91 31.03.2018, 21:56 Geändert 01.04.2018, 19:55

                                  Uff! Eine wahrlich uninspirierte, sich viel zu sklavisch an das Buch haltende Literaturverfilmung, die sich von einer Szene zur nächsten manövriert, ohne jeglichen eigenständigen inszenatorischen Flair und merkliche dramatische Steigerung innerhalb der Handlung. Wenn das Finale eingeleitet wird, wirkt es bei Chris Columbus immer noch so, als wüsste er nicht dass der Film bald zu Ende geht, denn er verzichtet auf jeglichen Spannungsaufbau oder eine Zuspitzung der Ereignisse. Es passieren einfach "Dinge", ein Plotpoint nach dem anderen wird abgehakt, einprägsame Bilder oder starke Charaktermomente lassen sich nirgendwo ausmachen.
                                  Würde John Williams´ einprägsamer und wunderbarer Score nicht hin und wieder zumindest musikalisch ein wenig Magie heraufbeschwören, würde man die recht lieblosen Sets, einfallslosen Kreaturendesigns und extrem schlecht-gealterten Spezialeffekte gar nicht mehr ernst nehmen können.
                                  Die Kinderdarsteller sind ganz in Ordnung, können den Film aber bei weitem nicht tragen. Jedes mal wenn dagegen ein Alan Rickmann, eine Maggie Grace oder ein Robbie Coltrane auftaucht, habe ich mich gefreut und war für ein paar Minuten wieder merklich mehr ins Geschehen involviert.

                                  Schon seltsam, damals hat dieser Film mein Interesse für die Harry Potter-Reihe entfacht und ich habe die bis dato vier erschienen Bänder im Schnelldurchlauf durchgelesen und jahrelang immer wieder verschlungen.
                                  Doch heute bleibt auch von dieser Nostalgie nicht mehr viel übrig, denn "Harry Potter und der Stein der Weisen" ist eine zähflüssige, verstaubte Angelegenheit, die ich ohne einen guten Freund als Mitgucker wohl nicht durchgehalten hätte, ohne einzuschlafen.

                                  4
                                  • 9

                                    Der Film hält sich akribisch an die Buchvorlage; was zum einen als seine größte Stärke, zum andern als seine größte Schwäche gewertet wird. Wer das Buch kennt, wird nichts Neues entdecken, wer es nicht kennt, wird mit diesem Film wenig anfangen können, heißt es. Und die Wahrheit? Die liegt irgendwo dazwischen.Das Buch muss eigentlich nicht bekannt sein – aber es ist hilfreich, da manche Details nur oberflächlich erläutert werden, andere Sachen und Personen nur aufs Allernötigste reduziert sind (etwa die Brüder von Ron tauchen nur für wenige Sekunden an den wichtigsten Stellen auf). Hauptvorwurf: das Buch rege die Phantasie an, im Film muss besagte Phantasie dann in „begrenzte“ Filmbilder gefaßt werden. Ruiniert der Film also gar die Illusion? KEINESWEGS!Der Film lotet die Filmtauglichkeit des gesamten Harry Potter Stoffes restlos aus: die Figuren sind mit viel Sorgfalt nach ihren geschriebenen Vorbildern besetzt (insbesondere der kleine Daniel Radcliffe als Harry bleibt einem lange im Gedächtnis), die Wunderwelt von Hogwarts ist mit aufwendigen Bauten und grandiosen Spezialeffekten zum Leben erweckt und die Geschichte bleibt dem Buch treu – so mag es Fans vielleicht nicht überraschen, aber zumindest zufrieden stellen und nicht verärgern. Und an so manchen Stellen übertrifft der Film gar das Buch: Das temporeiche Quidditch-Match ist im Film natürlich ungleich rasanter und auch beim Showdown, wenn sich Harry und der böse Voldemort gegenüberstehen, ist das bewegte Bild amtosphärischer und spannender als die Buchvorlage.

                                    1
                                    • 7 .5

                                      Heute habe ich mich mal wieder einem jungen Klassiker gewidmet: Dem ersten Spielfilm der Harry Potter Reihe!

                                      Die Buchreihe habe ich übrigens nie gelesen und werde es wohl so schnell auch nicht, da einfach zu zeitintensiv ;)

                                      Nun aber zum Film: Der Film bietet durchgängigen Unterhaltungswert und wusste mich von Beginn an in seinen Bann zu reißen.

                                      Ich tauchte förmlich ein in Hogwarts und die Welt von Harry Potter. Trotz der Länge von 2,5 h kam für mich zu keiner Zeit lange Weile auf.

                                      Vielmehr freute ich mich, mir den Film nach langer Zeit einmal wieder detailliert ins Gedächtnis rufen zu können. Ich habe diesen bestimmt seit 7 Jahren nicht mehr gesehen gehabt. Vorab war mir nur noch die Szene mit dem Bahnsteig 9 3/4 im Kopf ;) Was bedeutet, dass der Film zwar zu überzeugen weiß, aber wenige wirkliche Highlights bietet. Unter wirklichen HIGHLIGHTS verstehe ich Szenen die mir noch nach Jahren im Gedächtnis haften.

                                      Die drei damaligen Kinderschauspieler Radcliffe, Watson und Grint bieten eine gute Vorstelllung und wissen vor allem als sympathisches Trio zu überzeugen. Sowohl die Verkörperung der Rollen, als auch ihr Schauspiel an sich, waren gut. Im Vergleich zu anderen Kinderschauspielern (Macauley Culkin) nicht überragend, aber gut.

                                      Darstellerischer Höhepunkt war auf jeden Fall (wie sollte es auch anders sein) Alan Rickman als hinterlistiger Snape. Schade, dass er nicht mehr unter uns weilt.

                                      Die Kulisse von Hogwards war überragend und wirkte sehr real. Generell wies der Film sehr viel Liebe zum Detail auf.

                                      Ich werde mir den Film wohl noch öfter anschauen, um in die Welt von Hogwarts eintauchen zu können ;)

                                      Von mir also eine klare Empfehlung zur Erneut- oder auch Erstsichtung !

                                      Ich werde mir auf jeden Fall in der nächsten Zeit auch die anderen Teile anschauen, bin bisher nie weiter als bis Teil 4 gekommen.

                                      FAZIT: Ein gelungenes High Budget Movie, dass sowohl für jüngere als auch ältere Zuschauer gute Unterhaltung bietet und den Zuschauer in seinen Bann zu reißen weiß.

                                      Für mich eine 7,5, da wie mehrfach erwähnt hoher Unterhaltungswert, wenn auch sehr kindlich gehalten.

                                      • 10

                                        Fantastisch. Noch relativ kindgerecht im Gegensatz zu den Nachfolgern. Dieser Film ist halt erstmal nur zum Entdecken & Erkunden dieser magischen Welt da.

                                        1
                                        • 10

                                          Die Eule im Kino

                                          Ich war 8 Jahre alt, kannte Harry Potter überhaupt nicht sondern nur von den Postern die in Den Schaufenstern der Kinos hang. Ich zwang meinen Vater sich den Film anzusehen, ich dachte mir nichts dabei, wie gesagt ich war 8.

                                          Wir bettraten das Kino im Dezember, es war das Wunderschöne Auge Gottes Kino das im 9ten Bezirk früher stand, und ganz vorne in einem Häuschen saß nur ein Mitarbeiter, und über ihm eine Eule auf dem Schild, darauf stand Privet Drive.

                                          Wie auch der Film begann für mich die Reise in diese Unfassbare Welt der Magie im Privet Drive, und sie hält bis heute noch an. Eine einzige Frau mit einer genialen Idee über einen kleinen Jungen der mit 11 erfährt das er ein Zauberer ist.

                                          Ich werde nie vergessen mit welchem Gefühl ich aus diesem Film ging, wie auch ich so reiften die Filme von Teil zu Teil sie wurden Dunkler Düsterer und ernster, aber der Stein der Weisen bleibt der Film der Millionen von Kinder wie mich so unfassbar faszinierte und bis heute selbst mit 23 Jahren ich immer noch Gänsehaut bekomme wenn ich die Melodie höre, von der ich denke das man sie in allen Teilen der Welt schon einmal gehört hat.

                                          Da dies keine Kritik sondern eher ein Liebesbrief an den Film ist sollte jedem bewusst sein, dies ist nicht nur ein Film sondern für sehr viele Menschen ihre Kindheit.

                                          Thank you J.K

                                          Und für die Muggel unter euch, Ihr Dursleyt mich an !

                                          1
                                          • 9 .5
                                            marv.kukovic 03.01.2018, 17:33 Geändert 03.01.2018, 17:55

                                            Im Innern stirbt auch die Erinnerung an j.k rowling's books ihrer einzigartigen Ausnahmegeschichte rundum Harry Potter et cetera und den Kampf gegen das Böse mit dem besten Antagonisten den eine Storyline jemals hervorgebracht hat niemals.

                                            Chris Columbus wusste genau die Emotionen filmisch in die Herzen der Menschen einnisten zu lassen und ärgerlich, dass der Regie stuhl zu früh an einen anderen Posten gesteckt wurden. Dem Stein der Weisen hatte ich vorher eine sechs reingedrückt, doch nach einer erneuten Sichtung habe ich mal wieder gespürt wie viel "Liebe" und für das Jahr 2001 Zeit weit voraus enormen Aufwand in die Filmsache reingesteckt wurde.

                                            Die Ultra HD Bluray von Warner Bros ist pure Perfektion und ein Genuss für alle die die Geschichte auf einem qualitativ hohen deja vu nostalgischen Trip in die Welt des Zaubers und der raffinierten Geschichte wo so viel Wahrheit drin steckt erneut erleben wollen!

                                            9,5 Punkte für Gryffindor

                                            6
                                            • 7

                                              Ich kenne die Bücher gar nicht, aber fühlte mich durch diesen 1.Teil gut unterhalten, allein das Live Schachspiel war schön dargestellt, nicht nur für Kinder was, das märchenhaft magisches Spektakel mit tollen Tricks.

                                              • 7

                                                und plötzlich ist der stein der weisen in harrys tasche und die erklärung ist... ich weiß nicht recht.
                                                der film weiß überraschend gut zu unterhalten. stolpersteine für mich waren die megaklischées einhorn, schachspiel und dieses innovative, aber selten dämliche besenballspiel.

                                                ps: 0,5 Punkte für ron. der ist megasüß mit seinem ewig ahnungslosen gesichtsausdruck.

                                                • 6 .5

                                                  Alan Rickman möchte ich loben, der Rest ist ok.

                                                  1
                                                  • 5 .5
                                                    RoylesPika 18.09.2017, 11:34 Geändert 18.09.2017, 11:51

                                                    Hier wurde sich noch halbwegs Mühe gegeben den Film auch relativ nah an der Vorlage zu halten. Dennoch war ich vor allem als Kind enttäuscht wie wenig auf die Welt der Zauberer mit all ihren zauberhaften Details eingegangen wurde.
                                                    Die Welt ist im allgemeinen viel farbloser gehalten. Ausführlich beschriebene Details, die SEHR EINFACH bei der Umsetzung gewesen wären wie z. B. Harrys VERWUSCHELTEN Haare wurden gekonnt ignoriert.
                                                    Dazu kommt noch, dass hier ein richtiger Kinderfilm präsentiert wird. Ich weiß, dass das Buch auch ein Kinderbuch ist, dennoch muss Harry eine Reihe von üblen Dingen mitmachen, die einen beim Lesen auch richtig mitleiden lässt. Im Film kommen die Gemeinheiten, die sich die Dursleys, Snape oder die Slytherins auf Harrys Kosten leisten schon beinahe dümmlich witzig rüber.
                                                    Die Darsteller sind von ihren Leistungen ok, oft aber eher unpassend gecastet. (Man bedenke, dass Snape zu Anfang der HP-Geschichte gerade mal 31 ist.) Was besseres als die drei Kiddie-Hauptdarsteller gab's damals wahrscheinlich noch nicht, sehen aber nun mal neben modernen Produktionen wie STRANGER THINGS sehr schwach aus.
                                                    Ich weiß, dass diese Rezi sehr persönlicher Natur ist, aber ich konnte bei dieser Verfilmung NICHTS von dem Zauber verspüren, den ich beim Lesen der Bücher hatte. Dennoch hat man sich hier im Gegensatz zu den kommenden Teilen noch sehr an der Vorlage gehalten.
                                                    Alles in allem hätte bei diesen Büchern sicher eine Mini-Serie mehr getaugt, um mehr Details einzubringen, die für das HP-Universum nun mal sehr wichtig sind.

                                                    1