Harry Potter und der Stein der Weisen - Kritik

Harry Potter And the Sorcerer's Stone

US/GB · 2001 · Laufzeit 152 Minuten · FSK 6 · Fantasyfilm, Abenteuerfilm · Kinostart
Du
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    Michael1997 08.01.2019, 21:03 Geändert 08.01.2019, 21:05

    eine Filmreihe die wohl ein jeder kennt, als ich diesen Film letztens mal wieder sah merkte ich dass dieser durchwegs gut gealtert ist. Definitiv eine Reihe die man mal gesehen haben sollte, ich selbst grabe diese Filme alle paar Jahre wieder mal aus.

    Ich verbinde ja sehr viel Nostalgie damit, auch wenn ich den Hype den viele darum machen bzw. machten übertrieben finde.

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    • 5

      1mal kann man sich die reihe geben...auch ohne fan davon zu sein

      • 8

        Die erste Folge der Reihe altert erstaunlich gut.
        Nach langer Zeit habe ich den Stein der Weisen mal wieder gesehen und war überrascht. Die Handlung ist immer noch gut erzählt und stimmig umgesetzt. Trotz der, aus heutiger Sicht, eher mittleren Tricktechnik stellt sich ein "Sense of Wonder" ein, der von einer flüssig erzählten Geschichte getragen wird.
        Die Kinder finden sich gut in die Rollen und entwickeln langsam ihre Charaktere.
        Macht immer noch Spaß!

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        • 0 .5

          Ähnlich wie die "Der Herr der Ringe-Trilogie" löste auch die Harry Potter-Reihe einen unglaublichen Hype aus und auch mit Harry Potter kann ich im Grunde rein gar nichts anfangen.Zu viel Fantasie im Spiel,einfach nicht meines.

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          • 5

            Ich hab den Film glaub ich mit ca. 8 mal am Fernsehn gesehen. Daran konnte ich mich aber nicht mehr erinnern. Die Bücher habe ich auch nie gelesen. Ich fand den Film jetzt nicht schlecht, kann aber den Hype den es darum gab nicht verstehen. (Wie eigentlich fast immer bei so gehypeten Filmen, vielleicht bekommt man dadurch einfach zu hohe Erwartungen) ... Zum Ende hin fand ich den Film immer langweiliger, was vielleicht daran liegt, dass er zweieinhalb Stunden lang ist. Vieles war auch irgendwie sehr klicheehaft und vorhersehbar.

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              Daggiolones Top 100 - Platz 34

              Ich werde jetzt nicht jeden Film einzeln bewerten. Dieser Kommentar steht stellvertretend für die ganze Reihe, inklusive der Bücher. Rowling hat hier ein unvergleichliches Universum erschaffen, und dabei mehrere Generationen gleichzeitig verzaubert. In 100 Jahren wird die Reihe als wichtigste des 21. Jahrhunderts angesehen werden. Davon bin ich überzeugt.

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              • 6 .5

                Tatsächlich habe ich die Harry Potter Reihe gestern Abend ERSTMALIG begonnen - ich kannte die Filme bis dahin gar nicht!

                Bekommt eine solide 6,5 - die hat er sich verdient - Teil 3 sehe ich mir zeitnah an (vermutlich 3 und 4 heute Abend ^^).

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                  RoboMaus 17.11.2018, 08:47 Geändert 17.11.2018, 18:53

                  Schwebende Kürbisse über tonnenweise Süßzeugs.

                  Als 2001 der Harry Potter-Hype ausbrach und ein Teil meiner Freunde begeistert aus dem Kino kam, konnte mich das trotzdem nicht überzeugen. Fantasy war noch nie mein Genre, obwohl auch das einige Filme liefert, die ich gut finde - Ausnahmen bestätigen die Regel. Sollte 'Harry Potter und der Stein der Weisen' dazu gehören? Allein schon die Neugier, aus der Retrospektive und Sicht des heutigen Filmfans zu sehen, was solch einen Hype auslöst, ließ mich auf diesen Film des Streaminganbieters klicken.

                  Die Einführung mit Potter in seiner Pflegefamilie ist ansprechend und hat ein paar witzige Momente, doch nachdem er in die Zauberschule gelangt, kommen dem Film Charme und Story mehr und mehr abhanden. Es dreht sich nur noch um das Auskommen der Schüler untereinander und mit den Lehrern, wobei natürlich der böse Junge nicht fehlen darf, der Potter und seinen Freunden das Leben schwer macht. Von einem "Stein der Weisen" ist eineinhalb Stunden lang nichts zu vernehmen. Storytechnisch ist das enttäuschend, und auch die folgende Handlung um den Stein ist nur Genre-Einerlei. Von einem (Fantasy-)Abenteuer keine Spur.

                  Mit der Zeit wird diese inhaltliche Ödnis zur Geduldsprobe, zumal das auch noch auf monumentale Überlänge von zweieinhalb Stunden gebläht ist. An der Story kann der Hype kaum liegen - es ist wohl eher das allgegenwärtige Fantasy-Ambiente: schwebende Typen, Zauberstab-Schwingen, das übliche Hin und Her zwischen den mehr oder weniger magischen Charakteren, die sich gegenseitig das Wasser abgraben wollen, und das stundenlang......... ich kann so etwas nichts abgewinnen.

                  Als meine Tochter (19) dazu kam, meinte sie: "Warum schaust du dir das an?" Als Kind war sie begeistert, aber heute kann sie sich diesen Harry Potter auch nicht mehr anschauen - vernahm ich zu meiner Überraschung. Ein Kinderfilm, an dem Erwachsene zu kauen haben, so etwas wie 'Fünf Freunde' im monumentalen Fantasy-Format. Aus ihrer Sicht ist die Harry Potter-Reihe nur noch ab 'Halbblutbprinz' (2009) interessant, und der letzte sei der beste. Zumindest das Kinopublikum gibt ihr in diesem Punkt recht '...Heiligtümer des Todes 2' (2010) knackte erstmals die 1 Mrd.$-Marke. Einen Versuch ist mir das noch wert :)

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                  • 8

                    Harry Potter: What Magic Sounds Like

                    Nerdwriter analysiert das Wesen und die Weiterentwicklung des Zauberspruch-Sounddesigns innerhalb der acht "Harry Potter"-Filme.

                    https://www.youtube.com/watch?v=bJvOqXdsEp8

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                      admiralthrawn 12.11.2018, 09:09 Geändert 12.11.2018, 12:31

                      Damals 2001 im Kino gesehen und gestern seit dem das erste Mal wieder. Netter Film. Gut gefallen hat mir Alan Rickman als zwielichtiger Professor Snape, der aber zu wenig Screentime hat. Die Musik von John Williams ist auch klasse, auch wenn sich das Thema im Film selbst zu oft wiederholt und auch stark nach seinen Werken von "Hook" und "Kevin allein zuhaus" anhört.

                      Hagrit ist eine ziemlich gute Figur, guter Humor und Dumbledor ein toller Professor.

                      Die Bücher kenne ich übrigens nicht, vielleicht der Grund warum ich den Hype um den Film nie verstehen werde den es damals gab...

                      Die Effekte sind damals schon nur Durchschnitt gewesen und sehen heute ziemlich veraltet aus.

                      Daniel Radcliff spielt den immer gleichschauenden, starr blickenden Potter, welche mich kaum überzeugt. "Getoppt" nur von Rupert Grint, welcher IMMER ängstlich schaut, ziemlicher Nervfaktor.

                      Äußerst schwach auch der Klischeehafte Einstig bei seiner Pflegefamilie. Zum Glück folgt aber rasch ein interessanter Plot in die Zauberwelt. Die Winkelgasse ist wirklich mit viel Liebe zum Detail herausgearbeitet worden.

                      Der Verlauf am Ende ist jedoch 0815 für mich und daher nicht erwähnenswert.

                      Ein netter Kinderfilm, acuh wenn einige Szenen am Ende eine FSK 12 gerechtfertigen.

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                        Botwin 08.11.2018, 19:23 Geändert 11.11.2018, 10:40

                        Ein gelungener Auftakt der Harry Potter Reihe. Eine schöne Geschichte um einen Jungen der einen Angriff überlebte, während seine Eltern dabei grausam ermordet wurden und er deswegen Berühmtheit erlangte. Er muss sich durch sein schweres Erbe und der Unkenntnis von allem, in einer Zauberschule zurecht finden. Und so ganz nebenbei, den Stein der Weisen vor dem Mörder seiner Eltern schützen. Mich hat der super unterhalten und ich freue mich schon, auf den zweiten Teil.

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                        • 7

                          Ich bin einer dieser Menschen, die schon als Kind nie den Hype um die Harry Potter-Filme verstehen konnten. Ich hatte mir zwei (ich glaube den ersten und vierten Teil) angeguckt und fand sie in meiner damalig doch noch sehr naiven Sichtweise auf Film ziemlich uninteressant. Jetzt wo Amazon die Filme auf seinem Streaming-Portal hochgeladen hat, dachte ich mir "Wieso eigentlich nicht?" und habe mir nun den ersten Film angeschaut. So viel am Anfang: Er war viel besser als ich ihn in Erinnerung hatte, aber einen späten Hype wird er bei mir wohl trotzdem nicht auslösen.
                          Mir gefällt zwar der gesamte Stil des Films, ich find die Geschichte ganz nett und bekam mit Hagrid einen wirklich tollen Charakter, aber ich fand die meisten "epischen" Momente in dem Film eigentlich nur ziemlich lächerlich und konnte den Film meistens einfach gar nicht Ernst nehmen. Ich kann verstehen, dass der Film natürlich auch schon ein bisschen älter ist und Filme nunmal nicht immer ganz so gut altern, aber die Effekte sahen hier und da schon wirklich sehr sehr hässlich aus.
                          Ich respektiere jeden, der diese Filmreihe und diesen Film liebt, aber ich sehe in diesem Film keine Revolution der Fantasy-Filme.
                          Trotzdem: Es ist ein netter kleiner Fantasy-Streifen, der mich 2,5 Stunden gut unterhalten hat und man kann ihn sich durchaus mal anschauen.

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                            Road to Fantastic Beasts: Crimes of Grindelwald #1

                            Harry Potter stellt für mich etwas besonderes dar, zumal "Der Stein der Weisen" das erste Buch war, das mich in meiner Kindheit so richtig begeistern konnte. Dass ich die Verfilmung derartig großartig finde, hat vor allem damit zu tun, dass ich sie als perfekte Adaption ansehe. Sowohl die Locations, als auch das Casting ist erschreckend nahe an meiner Vorstellung der magischen Welt, die ich beim Lesen der Bücher hatte. Die Leistung der Kinderdarsteller beeindruckt mich dabei am meisten, immerhin mussten sie den gesamten Film tragen. Das Risiko, welches das Studio dabei einging, erachte ich als immens. So viel hätte bei diesem Aspekt schiefgehen können. Das Drehbuch könnte ebenfalls nicht viel besser sein. Man hat sich die essentiellen Stellen des Buches herausgesucht und die Vorlage somit auch wirklich verstanden. Chris Columbus ist außerdem die perfekte Wahl für den Regieposten, schließlich hatte er schon in seinen vorherigen Werken ("Kevin allein zu Haus") seine Fähigkeiten mit Kinderdarstellern bewiesen.

                            Wie bei vielen Filmen, die um 2000 erschienen sind, experimentiert man auch hier ein wenig zu sehr mit digitalen Effekten. Dabei trifft es den Film nicht so stark, wie manch anderes CGI durchtränktes Werk aus dieser Zeit, dem Alterungsprozess tut es aber nicht sonderlich gut. Insbesondere die Quidditch-Szenen sind davon betroffen.

                            Insgesamt ist es vor allem die Zusammensetzung der verschiedensten Künstler, die diesen Film so großartig macht. Es scheint so, als hätte man das perfekte Team für die Adaption gefunden. Und bei allen drei Heiligtümern des Todes, der meisterhafte Score von John Williams sei auch noch erwähnt. Ohne das für alle Ewigkeit wiedererkennbare Theme, wäre die Reihe wohl nicht ganz das, was sie ist.

                            • 10

                              Wenn ich könnte, würde ich mehr als zehn Punkte mit Herz vergeben, so sehr liebe ich diesen Film !
                              Ich kann mich sehr genau daran erinnern, wie aufregend es war, zwischen lauter erwartungsfrohen Zuschauern im Kino zu sitzen.
                              Schon die ersten Klänge der Titelmusik versetzten mich in eine Hochstimmung, die ich kaum zu bezwingen vermochte, ich wollte es aber auch gar nicht.
                              Ich war schon damals in einem Alter, wo ich den drei Kinderdarstellern Vatergefühle entgegen brachte. Besonders Harry und Ron ( also Daniel und Rupert ) waren niedlich.
                              Die Bücher kannte ich nicht, was sich als Vorteil erwies, da ich vorurteilsfrei sein konnte beim Betrachten des Films.
                              So tolle Darsteller, so unvergessliche Szenen, so tolle Effekte ( zum Beispiel mit den Figuren, die sich in Zeitungen oder in Gemälden bewegen ).
                              Gleich der erste Teil der Filmreihe ist voll von ihnen. Ein Streifen, der drei Stunden gehen könnte, ohne langweilig zu werden.
                              Mein Fazit:
                              Solche Filme gehören auf die große Leinwand. Ich kann mich kaum an größere Glücksgefühle im Kino erinnern, und dabei war ich mal ein großer Kinogänger.
                              Ein neues und absolut spannendes Universum hatte sich vor meinen Augen aufgetan...

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                              • 10

                                Wahrscheinlich mein liebster Teil der Reihe. Ich weiß noch, wie ich als 10 jährige diesen Film sah und vollkommen begeistert war, selbst 16 Jahre danach fühlt es sich immer noch so gut an.
                                Mittlerweile kenne ich den Film wohl auswendig, unzählige Male habe ich ihn gesehen.
                                Auch der Soundtrack überwältigt mich jedes Mal aufs Neue.

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                                • 7

                                  Wer sich seine Fantasie bewahrt hat, für den ist dieser Film ein Genuss.

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                                  • 7 .5

                                    Habe nie ein Harry Potter Buch gelesen... Habe diesen Film damals das erste Mal gesehen, als er aktuell in den Kinos war. Und ich als Außenstehender, der eben nicht die Bücher gelesen hat, kann nur sagen, dass dieser Film mich in eine wunderbare Welt mitgenommen hat. Knapp zweieinhalb Stunden wurde ich entführt in eine fantastische Fantasiewelt und dieser Film wurde mir an keiner Stelle langweilig. Natürlich gibt es mehr als genug Leute, die das Buch gelesen haben und hier und da wahrscheinlich etwas zu bemängeln haben (verständlicher Weise). Aber ich kann nur sagen: Habe diesen Film bis jetzt garantiert fünf Mal gesehen und tue es immer wieder gerne. Für jeden Fantasiefreak gibt es eine tolle Story und auch gute Special-Effects! Überzeugend sind auch alle drei (zu diesem Zeitpunkt noch) Jungschauspieler.

                                    • 10

                                      Zur Vorwarnung: es kann in den nächsten Tagen zu acht ausschweifenderen Kommentaren meinerseits kommen, denn nun ist die Harry Potter-Reihe dran.

                                      Zur Bewertung gebe ich eines vorweg: die Filme bekommen von mir alle eine 10, auch wenn ich tatsächlich einige als etwas schwächer und andere als annähernd perfekt betrachte. Da es mir jedoch in der Seele weh tun würde, auch nur einen Teil meiner unangefochtenen Lieblingsfilmreihe mit weniger als der Maximalpunktzahl zu bewerten, gilt meine Wertung für die ganze Reihe, für das Gesamtkonzept, das natürlich in den Filmen kaum so vollendet dargestellt werden kann wie in der kindlichen Fantasie und dennoch für mich unnahbar ist. Das gleiche Prozedere habe auch beim Herrn der Ringe durchgezogen, nur mit viel weniger Hingabe - ich habe zu allen drei Filmen den gleichen Kommentar hingerotzt und sie als ein zusammenhängendes Werk bewertet. Bei Harry Potter will ich differenzierter vorgehen, meinen Stuss zu jedem einzelnen Film loswerden und alles was mir drumherum so einfällt, denn:
                                      Ich bin einer von denen, die alle sieben Bücher mehrfach verschlungen haben.
                                      Einer von denen, die sich jährlich einen über zwanzigstündigen Filmmarathon antun.
                                      Einer von denen, die stundenlang über Details diskutieren und sich dabei in Rage rangieren können.
                                      Einer von denen, die in gefühlt jedem Satz eine verfremdete historische, popkulturelle, philosophische, humoristische, politische Referenz oder Anspielung sehen.
                                      Einer von denen, für die Harry Potter eine exakte Wissenschaft ist.
                                      Ja ja, ich hör ja schon auf. Ich weiß, irgendwo wird es peinlich, nerdig, freakig. Darum fang ich lieber mal mit Film Numero 1 an:

                                      "Harry Potter und der Stein der Weisen" steht noch vollends unter dem Stern, alle Fantasien von zaubereifaszinierten Kindern wahr und erfahrbar machen zu wollen.

                                      Es ist noch kaum zu erahnen, dass der hier noch als recht profilloser Bösewicht auftretende Antagonist einmal zur komplexen Hitler-Analogie, zum Symbol von Totalitarismus und Unmenschlichkeit werden wird. Stattdessen ist es seine Aufgabe, der noch jungen Zielgruppe zu zeigen, dass klassische Tugenden wie Freundschaft, Mut, Opferbereitschaft etc. sich lohnen und letztendlich über gier-, hass- machtgetriebene Bosheit triumphieren werden. Das manifestiert sich im Duell unschuldiger Kinder gegen entstellten, kuttentragenden Dämon.

                                      Es ist noch kaum zu erahnen, dass auch der letzten Statistenrolle noch eine elementare Bedeutung in einer umfassenden Geschichte um die Rettung der (Magischen) Welt zukommen wird, dass sich irgendwann alles zu einem großen Ganzen zusammenfügen wird. Stattdessen erfüllen die meisten Figuren noch die Rolle lustiger Sidekicks im unglaublichen ersten Abenteuer des jungen Harry.

                                      Es ist noch kaum zu erahnen, dass schon jetzt jeder zweite Dialog, jede zweite Handlung und Nebensatz-erwähnung im weiteren Verlauf der Heptalogie gewichtig sein wird, dass schon jetzt alles einem Ziel folgt. Stattdessen gleicht die Geschichte einem Flickenteppich, dem, was ein Elfjähriger sehen will, der in eine fremde Welt entführt wird: viele kurze Episoden, unzählige Eindrücke, so viel Input und so fantastisch wie möglich!

                                      Es ist noch kaum zu erahnen, dass der Protagonist vor einer bisher kaum dagewesenen, so detailliert beschriebenen Persönlichkeitsentwicklung steht, komplexeste Entscheidungen treffen muss, welche Last auf seinen Schultern liegen wird. Stattdessen liegt der Fokus darauf, dass der Zuschauer sich mit der Hauptfigur so stark wie möglich identifizieren kann, sich in ihn hineinträumen, hineinversetzen kann. Harry hat genauso wenig Ahnung von dem, was ihn erwartet, ist genauso verwundert über alles, was ihm geschieht, ist genauso reizüberflutet und hilflos wie seine Zuschauer. Und doch reicht er ihnen die Hand und hilft ihnen dabei, sich in dieser neuen Welt zurecht zu finden.

                                      Der erste Teil hat eine Aufgabe: Er dient als vereinnahmendes Entree in eine fremde Welt, ein neues Franchise. Es vermittelt Grundzüge einer neuen Logik, elementares Vokabular und notwendiges Allgemeinwissen zu einer Parallelwelt. Und diese wichtige Aufgabe muss in eine nicht zu anstrengende Verpackung gezwängt werden. Dafür war das unschuldig-bunte und nicht ernsthaft bedrohlich-düstere, sondern permanent "Alles wird gut"-Flair abstrahlende Konzept von Chris Columbus genau das richtige.

                                      Ich glaube, wenn man als Erwachsener zum ersten Mal mit diesem Film und dem ganzen Franchise konfrontiert wird, ist es fast unmöglich, den selben Zugang dazu zu finden wie die kindliche Psyche. Erwachsene sind zu lange auf die Verhältnisse unserer Realität konditioniert, eine (noch so ausschweifende!) Geschichte über einen Zauberer in einer geheimen britischen Zauberwelt wird, wenn auch unterbewusst, sofort als albern verworfen. Vielleicht unterhaltsam und witzig, fantasiefördernd, aber nicht pädagogisch wertvoll.

                                      Mit der Verfilmung des Steins der Weisen hat Columbus seine Zielgruppe im richtigen Alter abgeholt und die Basis dafür errichtet, dass dieses Franchise mit seiner Zielgruppe gemeinsam wachsen kann. Die Figuren werden immer älter, plagen sich mit mehr oder weniger den gleichen Problemen rum und irgendwann muss jeder seinen Weg finden und man verabschiedet sich.

                                      Ich weiß nicht, ob es sowas in den vergangenen 50 Jahren schon einmal gab, keine
                                      Ahnung. Ich bin mit Harry Potter zusammen aufgewachsen, habe in der Grundschule die ersten vier Bücher gelesen und das letzte kam heraus, als ich in der Mittelstufe war. Ich werde daher nie einen objektiven Blick auf die Sache erhalten, doch das stört mich nicht. Harry ist ein Teil meiner Jugend, ich könnte wohl ein eigenes Buch über mein Verhältnis zu dieser unglaublichen Geschichte schreiben.
                                      Und weil ich gerade einfach keinen gelungenen Abschluss finde, höre ich jetzt erstmal auf.

                                      Habe schließlich noch sieben Filme vor mir mit Kommentarboxen, die gefüllt werden wollen.

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                                      • 7 .5

                                        Habe die Bücher nicht gelesen. Ist mir auch egal.

                                        Wer auf Fantasy Filme steht, wird hier bestens unterhalten. Die Charaktere der nachfolgenden Filme werden eingeführt und einige Hinweise für den letzten Teil auch.

                                        Ich verstehe einige Kommentare nicht, die meckern dass sei ein Kinderfilm. Aha… Was erwarten die? Dawn of the dead?

                                        • 10

                                          Wie alle Harry Potter Fans überragender Film

                                          • 3 .5

                                            Ganz klar ein Kinderfilm. Für Erwachsene Mitgucker unspannend und vorhersehbar. Und irgendwie sogar albern.
                                            Definitiv keine Empfehlung.
                                            Aber ich bin ja auch nicht Zielgruppe und ganz einfach „too old for this shit“...

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                                              Der erste Zauber in Harry Potter and the Philosopher’s Stone lässt das Licht verschwinden, ausgerechnet an jenem Ort, an dem die bewegten Bilder erst durch das Licht zum Leben erwachen. Im Schatten verwandeln sich dann die Gestalten, ehe sich in der Stille der Nacht gleichermaßen Schmerz, Trauer und Erlösung entladen. Bevor der Junge mit der blitzförmigen Narbe zum ersten Mal auf der Leinwand die Augen öffnet, stellt uns der erste Harry Potter-Film einen kleinen Kreis eingeschworener Figuren vor, die das letzte Geheimnis, das letzte Überbleibsel eines verheerenden Krieges in ein sicheres Versteck bringen, das den Konflikten der Zaubererwelt nicht ferner sein könnte. Wenngleich der junge Harry (Daniel Radcliffe) später unter der strengen wie lieblosen Erziehung seiner Verwandten im Ligusterweg leidet, erzählt die Musik von John Williams bereits in diesem ungewissen Prolog von der Wärme und Geborgenheit, die er später erfahren soll, sobald sich die Tore von Hogwarts öffnen. [...]

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                                              • 7 .5
                                                Benjamin Jehne 30.07.2018, 02:16 Geändert 30.07.2018, 03:01

                                                Ich habe mit Harry Potter damals vergleichsweise spät angefangen. Ich wollte damit auch nichts zu tun haben, aber der Moment als Hagrid und Harry die Winkelgasse betreten, war für mich der Anfang eines ganz fürchterlichen Fanboy-Tums, einfach nur traumhaft schön.
                                                Die Story selber ist gar nicht mal so gut, daher auch nur 7,5, aber die Art und Weise, wie Chris Columbus und das gesamte Team die Vorlage umgesetzt haben, ist so wundervoll anzusehen, dass man entweder für immer Fan der Serie sein wird, oder man es eben nicht mag.
                                                Was man merkt ist, wie viele Punkte und Schauplätze sich in den späteren Teilen noch massiv abändern und wie sehr man hier noch in der Findungsphase war.

                                                • 9 .5
                                                  skalitobrigante 28.07.2018, 21:21 Geändert 28.07.2018, 21:21

                                                  Nostalgisch und magisch, zieht ein sehr in den Bann jeder Teil des Streifens, schade das jede Ära sich mal dem Ende neigt.

                                                  Die Phantastischen Tierwesen und wo sie zu finden sind hab ich mir leider noch nicht angeschaut möchte ungern enttäuscht werden aber denke mir jeder Fan des Kults müsste auf seine Kosten komm wozu ich mich selbst zähle. & Colin farrel sehe ich sehr gerne in Filmen auch gerne als pro oder gegen Antagonist.

                                                  • 6 .5

                                                    Nun... Für das was er sein will, hat er die 6.5 von mir knallhart verdient.

                                                    Äscht? Härrie Poddäää?? Ist´n scheiß Film :D