I, Frankenstein - Kritik

I, Frankenstein

US/AU · 2014 · Laufzeit 93 Minuten · FSK 12 · Horrorfilm, Fantasyfilm, Actionfilm, Science Fiction-Film · Kinostart
Du
  • 2 .5

    Man muß dazu sagen daß ich diesen Film zu einem vielleicht ungünstigen Zeitpunkt geschaut habe: ich hatte gerade das uralte Frankenstein Buch von Mary Shelley gelesen und fand die Schwarte und das Monster absolut erschreckend und scheußlich langweilig. Kurz darauf einen Film zu schauen der mir das Vieh dann als soliden Helden liefern will … ich weiß nicht, das hatte kaum Hand und Fuß. Auch die Vorschau mißfiel mir total weils wie ein weiterer Videospielartiger Film wirkte, wie ein schickes 3D Event und eine Art Variante von „Von Helsing“. Und was soll ich sagen: mein Eindruck hat sich auf ganzer Linie bestätigt. Der einzige Pluspunkt für mich ist Aaron Eckhart den ich wirklich und ehrlich mag und dem ich es nicht übelnehme wenn er sich mal aus Spaßesgründen eine komplette Actionrolle gönnt in der er sich so richtig austoben kann. Aber trotzdem hätte er da nach einem anderen Skript greifen sollen – hier ist es echt daß man ohne Joypad ein Spiel auf der Leinwand sieht, mit grober Story und einfach ganz ganz viel Bumm Bumm. Das mag manch einem genug sein, mir selber reicht das hinten und vorne kein Stück. Zum Glück.

    Fazit: Sinnbefreite Daueraction mit hohem Fantasyanteil, optisch attraktiv, aber ansonsten in allen Belangen sehr dürftig!

    • 0 .5

      Furchtbar. Kaum zu glauben, welche Dilettanten seit einiger Zeit in Hollywood ihr Unwesen mit den Kultmonstern treiben. Neben diesem Müll, haben sie mit Dracula Untold (2014) und jüngst Die Mumie (Tom Cruise) beeindruckend bewiesen, dass diese Neuverfilmungen keinen Wert auf gute Unterhaltung legen. Wahllos wird ins Zutaten-Regal gegriffen und wild drauf los gefilmt. Zutaten passen ja, obs schmeckt?! Egal, wir bedienen und servieren nur. Ohne Pardon.
      Das nenne ich Fast Food Kino. Alles sieht gaaaanz toll aus. Aber wehe Du beißt rein...

      Ach ja, zum Film: Kann weg!

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      • 2
        Popcorn_Pfoetchen 04.08.2017, 20:25 Geändert 04.08.2017, 22:25

        Franksteins Monster, Vampire ähhh Dämonen (die sehen übrigens so Kacke aus), Gargoyles... alles in einem Film! "I Frankensein" versucht sich als Alternative von "Underworld" zu profilieren und endet in einem Desaster...

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        • 4

          Schöne Bilder. Der Rest eher Durchschnitt.

          • 4

            Der Film hat dreierlei zu bieten:
            1. Eine schöne, düstere Optik, wie man sie von Filmen dieser Art kennt
            2. Ein hohes Tempo mit ganz guter Action
            3. Wenigstens das Anspiel einer anthrophilosophischen Problematik: "Wer bin ich? Und was macht mich zum Menschen?"

            Leider ist das in seiner Gesamtheit nicht ansprechend genug verpackt und geht zwischen dem ganzen Dämonen- und Gargoyle-Gedöns unter. Die 8. Klasse der Rütli-Schule dürfte sich dennoch hervorragend unterhalten fühlen.

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            • 3

              3 Versuche, 3 mal eingeschlafen. Weiß nicht ob der Film so scheiße ist oder ob ich drei Mal einfach den falschen Zeitpunkt erwischt habe. Ich glaube ersteres.

              • 4 .5

                Was ist nun besser, einen alten Schinken zum x-ten Mal neu verfilmen oder ein altes Thema nehmen und versuchen etwas Neues zusammenzumischen?

                Hier wird gestorben wie bei Blade, Frankensteins-Monster ist so etwas wie Hellboy und dazu noch eine Prise Van Helsing..... Achja, Underworld will auch eingestrickt sein...

                Das ist auch der Grund, warum ich mit I, Frankenstein nicht warm geworden bin, es wird versucht zuviel auf einmal zu machen. Gut, die CGI ist ok, es gibt genug Action und all das, aber alles sehr sehr holprig inszeniert.

                4.5/10

                • 3 .5

                  Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich hier "Van Helsing" mit einem Teil des "Underworld"-Cast gesehen habe.

                  Nichts Weltbewegendes, für nebenbei oder einem verregneten Sonntag kann man denn aber auch mal geben.

                  • 6

                    Ich war ja schon vorgewarnt durch diverse Kommentare hier ala "seelenlos" und "RTL2- Publikum" und was da am Anfang kam erinnerte eher an die übliche Coming-of-Age-Twilight-Teenie-Scheiße mit Gargoyles, die im Sonnenlicht glitzern. Nee ganz so schlimm wars nicht aber dicht dran mit den ganzen Schönlingen, die mal leider so gar nicht schauspielern können und den original Buffy-Teeniedämonen... Natürlich im Kapuzenpullover.
                    Aber dann kamen einige trashige Stellen, die das Ganze auf einmal aufwerteten, z.B. Bill Nighy mit tief grunzender Dämonenstimme oder die auf das Monster scharfe Ärztin will was von Aaron Eckhart und der schläft natürlich auf dem Bett ein:D Nicht wirklich genug Momente, um den Film zur Trashgranate zu machen aber für ne seichte Unterhaltung besser als so manche TV-Produktion.

                    Glatte 6 Punkte

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                    • 6 .5

                      Ein Film so seelenlos wie Adam !

                      Hier wurde Geld in die Hand genommen..die Optik kommt gut daher.
                      CGI Spektakel aber ohne Tiefgang.
                      Der einzige Tiefgang ist in unserer Geldbörse !

                      Den Film habe ich mir nur wegen Aaron Eckhart angetan...er liefert hier eine passable Performance.
                      Der Rest des Cast's bleibt blass bis ärgerlich unwichtig !
                      Jai Courtney ist wie immer ein totales Ärgernis.
                      Der Rubel dürfte rollen bei Ihm aber seine Rollenwahl ist schon einzigartig beschissen !
                      Ohne die Kohle müsste man sein Management wohl in andere Galaxien verfrachten.
                      Was für ein nerviger Typ !
                      Aber an Ihm liegt es hier natürlich nicht nur.
                      Der Film wäre auch ohne Ihn sehr ärgerlich....

                      Die Story ist einfach auch 0815...
                      Null Inspiration...das Augenmerk auf die Effekte gelegt ..darum ein Geschichtchen gebastelt.
                      Sorgt für kurzweil...tolles Wort..kurzweil...sehr sehr viele sind nur noch kurzweil...hat man so den Eindruck !

                      Soundtrack auch eher gar nicht gut.
                      93 Minuten die zwar nicht langweilig sind...aber das Filmchen rauscht so an einem vorbei.
                      Joa ganz nett...orgh unlogisch...hmm habe ich alles schon so gesehen....komm mach feddich...so auf die Art ging es mir dann.

                      Fazit :
                      Optisch für mich besser als Underwold...Story so ziemlich von dort oder anderen Vorgänger übernommen.
                      Wer so Fantasy CGI Filme mag kommt hier auf seine Kosten.
                      Blut sucht man hier allerdings vergebens...wer es brauchen sollte !

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                      • 3

                        Eine wahnsinns Optik! Der Anfang sagt einem schon, wo das Geisteskind hingehen wird, aber...diese Optik! Geil. Inhaltlich konnte ich dem RTLII, Pro7 Mystery Storymodus leider rein gar nichts abgewinnen und habe nach 25 Minuten abbrechen müssen. Für die Optik 10 Punkte, für die Story null. Nun kann ich das aber nicht durch 2 aufrechnen, das müsst Ihr verstehen (akzeptieren).

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                        • 6 .5
                          RockyRambo 04.10.2016, 12:55 Geändert 05.10.2016, 11:26

                          Ich bin ganz ehrlich. Der Trailer war richtig Mist. Es gab deshalb
                          für mich also nur einen Gund mir I, Frankenstein dennoch anzutun
                          und der war mein Herz für Yvonne Strahovski. Dennoch wurde ich
                          doch gut unterhalten.

                          Der Film ist wahrlich kein Meisterwerk und die ganze Gargoyles vs. Dämonen Story schon recht Trashig dennoch macht es Spass. Aaron Eckhart als das Monster liefert eine gute Leistung und selbst über Jai Courtney kann ich hier mal nicht ablästern.

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                          • 1 .5
                            Lagertha 17.09.2016, 19:11 Geändert 18.09.2016, 15:19

                            Ich habe bis Min. 0:54 ausgehalten.

                            Edit: Damit sind 54 Minuten gemeint, keine Sekunden.

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                            • 5

                              Kurzweiliges CGI-Spektakel, welches Frankensteins Monster zu einem Superhelden werden lässt. Dabei lässt die Comic-Verfilmung seinen Helden zwar nicht zu eindimensional erscheinen und erspart mir als Zuschauer nichtssagende Nebenfiguren. Allerdings handelt es sich mehr um Fantasy als um Horror und bleibt dabei bierernst.
                              Trivialer Pulp – nicht mehr, nicht weniger.

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                              • 4 .5
                                Daspaga 09.05.2016, 10:25 Geändert 09.05.2016, 10:26

                                Etwas seltsamer Film, ich konnte mich recht wenig damit anfreunden, obwohl das Setting und die relativ unverbrauchten Charaktere (Gargoyles, Frankensteins Monster als Protagonist) frischen Wind im Genre versprachen.
                                Woran der Film tatsächlich scheitert zähle ich einfach mal stichpunktartig auf:

                                - Miserable CGI-Effekte – die Gargoyles sehen aus wie von Asylum gebastelt!
                                - Mieses Dämonen-Design – sehen eher aus wie Star Trek-TV-Aliens
                                - Frankensteins Monster sieht aus wie ein Mensch im Halloweenkostüm und keine Sekunde lang wie ein Wesen, das aus acht Leichnahmen zusammen gesetzt wurde! Er war „aus einem Guss“ und dazu viel zu sehr vermenschlicht
                                - Einige Plottholes bzw. unlogisches Verhalten der Charaktere war so gravierend dass es körperlich schmerzte
                                - Viel zu bunt und CGI-lastig, hier wäre weniger mehr gewesen
                                - Extrem PG-13 gedrillt, obwohl die Vorlage mit R-Rating sinnvoller umgesetzt gewesen wäre. Die Action bleibt sauber, unblutig, bisweilen langweilig und zahm, alleine der obligatorische „Bösewichte-lösen-sich-in-bunten-Funkenwolken-auf-sobald-man-sie-nur-etwas-härter-anfasst“-Effekt nervt höllisch
                                - Die inflationär eingesetzte Wackelkamera in Kampfszenen sowie der generische Score machen den Film zur Durchschnittskost
                                - Die Einführung ins Geschehen ist zu kurz, zu lieblos umgesetzt und verschenkt viel Potential

                                Dass der Film trotzdem noch ein paar Pünktchen von mir kassiert liegt daran, dass die Grundidee eigentlich nicht schlecht ist, einige schöne Schauplätze das Auge verwöhnen und ich zudem Gargoyles als solche schon immer mochte. Sie hier in einer zentralen Rolle in einem „Blockbuster“ vorzufinden gefällt mir. Wobei die Transformationssequenzen von Mensch zu Gargoyle und umgekehrt unglaublich gut sind (im Gegensatz zu den restlichen Billig-CGI im Film). So nahtlos und geschmeidig, das hat mich tatsächlich beeindruckt. Zudem gibt’s noch ein Bonuspünktchen für Bill Nighy und Aaron Eckhart, die ich grundsätzlich gerne sehe, sowie aufgerundet für einen Jai Courtney, der mich das erste mal in seiner Filmkarriere nicht bis zum Erbrechen nervt, sondern sogar (für seine Verhältnisse) gut schauspielert.

                                Fazit: Nette Unterhaltung für einen verregneten Sonntagnachmittag, aber auch nicht mehr. Einmal sehen reicht.

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                                • 3 .5

                                  Ein B-Movie mit Budget. Man hat immerhin Aaron Eckhardt, Bill Nighy und Miranda Otto (finanziell) überzeugen können, hier mitzuspielen. Auch optisch ist I, Frankenstein kein Reinfall. Leider ist von dem mittleren zweistelligen Millionenbudget kaum etwas ins Skript geflossen, welches löchrig, inkonsequent und generell auf sehr niedrigem Niveau angesiedelt ist.

                                  • 3 .5

                                    Ich hasse Off-Stimmen die am Anfang nur dazu da sind, um mal kurz zu erläutern worum es geht!!

                                    2 Punkte Abzug dafür..

                                    Sonst eigentlich nur ne einfallslose Kopie vom ersten Underworld, inklusive der gleichen Schauspieler und deren Rollen..

                                    • 5

                                      Habe den Film eben auf RTL 2 gesehen und finde ich ganz okay. Die Story ist von den Ideen her sehr interessant, allerdings finde ich die Umsetzung viel zu rasant und lässt nicht viel Raum für eine vernünftige Handlung. Die Effekte finde ich klasse, nur bei Frankenstein "muss" ich ein wenig mäkeln.
                                      Dafür, dass er aus mehreren Leichenteilen zusammen genäht wurde, finde ich, dass er doch recht wenige Narben hat, aber darüber lässt sich streiten.
                                      Die Action ist ganz gut und zum mal eben gucken ist der Film okay.

                                      • 7 .5

                                        Da ich kaum noch gute Filme finde welche ich noch nicht gesehen habe, hab ich mich mal an den hier ran gewagt.

                                        0815 Action Film mit flacher Story, aber er hat mich gut unterhalten. Das 3D ist klasse und wenn man mal ohne groß nach zu denken ein wenig Action Unterhaltung sucht, ist man bei dem Film richtig.

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                                        • 6 .5

                                          Unlogisch und an manchen Stellen weiß man nicht, wie es weitergeht. Nervig! Aber optisch ist das ganze ein echtes Feuerwerk. Mehr habe ich auch nicht erwartet. Trotzdem: Bitte kein Teil 2 - die Option hat man sich ja leider irgendwie mal wieder offen gelassen.

                                          • 4 .5

                                            Die guten Effekte, die solide Inszenierung und die relativ unverbrauchte Grundgeschichte retten den Film für mich immerhin ins untere Mittelmaß.
                                            Sehr schmerzlich ist vor allem, dass man in jeder Minute merkt, dass so viel Potential verschenkt wurde.
                                            Hätte man den Charakteren mehr Tiefe verliehen und etwas darauf geachtet nicht ganz so viele Logiklöcher zu reißen, dann hätte man den Film schon fast als gut bezeichnen können, aber so...
                                            Als großer Dexter Fan gebe ich aber noch nen halben extra Punkt für Hannah.

                                            • 3

                                              Ziemlich langweiliges CGI Gemetzel. Story quasi nicht existent und darstellerisch nichts Besonderes, was bei dieser Art Film auch eher nicht wichtig ist. Er nimmt sich leider viel zu ernst und möchte etwas sein, was er leider nicht ist und nie sein wird: Kult (z.B. durch Schaffung eines super tollen neuen Symbols - ein Kreuz mit drei Querbalken... Woohoo!)

                                              • 1

                                                Schon nach fünf Minuten steht fest das man hier große Scheiße vor sich hat.

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                                                • ?

                                                  Wenn man einen Film bei einer Laufzeit von 3:52 direkt wieder ausmacht (obwohl man echt Lust drauf hatte...) hat das EVENTUELL nichts Gutes zu bedeuten... :-[

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                                                  • 7 .5
                                                    TV Einheit 17.02.2016, 09:33 Geändert 07.03.2016, 18:04

                                                    Frankensteins Schöpfung, das seelenlose Wesen, das Adam genannt wird, weckt das Interesse einiger Mächte aus der Hölle, die den zum Leben erweckten Leichnam für die Erschaffung einer Armee der Finsternis brauchen. Löst man das Erweckungsgeheimnis des Wissenschaftlers aus dem 18. Jahrhundert, steht einer Invasion der Dämon nichts mehr im Wege. An der Seite von himmlischen Wesen versucht Frankensteins Kreatur, zwei Jahrhunderte nach ihrer Erschaffung, dies zu verhindern.

                                                    »I, Frankenstein« ist ein kurzweiliger und unterhaltsamer Fantasy-Film, der mit der literarischen Vorlage nur den Teil des Namens sowie die entlehnte Kreatur gemein hat – keineswegs sehe ich hier eine Pervertierung des Romans oder eine unverschämte Vergewaltigung Shelleys Werkes. Dieser Film ist ein aufwendiges Spektakel, actionreich, eigenständig und für einen Abend unter der Woche absolut geeignet.

                                                    Die unzähligen negativen Bewertungen kann ich mir nicht mit der übermäßigen geistigen Überlegenheit der User und deren Bedürftigkeit nach erhellend Höherem erklären, wenn ich mir die aufgeregten Ergüsse zu überfliegen erlaube. Warum ausgerechnet dieser, zwar in der leichten Kost beheimatete, aber nicht schleche Film, einen solchen Shitstorm entfesselt hat, ist mir rätselhaft ...