I, Tonya - Kritik

I, Tonya

US · 2017 · Laufzeit 119 Minuten · FSK 12 · Sportfilm, Drama · Kinostart
Du
  • 8

    Diese böse, schwarze Komödie macht vermutlich zu viel Spaß, um eine wirklich komplett wahre Begebenheit zu erzählen. Oder ist es vielleicht genau andersum? [Matt Glasby]

    • 7

      Für sich genommen ist der Film witzig, bissig, mit hervorragenden Leistungen von Robbie und insbesondere Janney. Er erhebt aber schon im Titel I, Tonya den Anspruch, etwas über die «reale» Tonya Harding zu erzählen. Dafür gibt Gillespie sie jedoch zu oft für einen Lacher preis und verliert die Figur vor allem in der zweiten Hälfte aus dem Blick. [Nina Jerzy]

      • 6

        Aus dem Fall Tonya Harding komponiert Craig Gillespie mit 20 Jahren Abstand ein böse-vergnügliches Mockumentary, ein schwindelerregendes Vexierspiel, in dem er zusammen mit Hauptdarstellerin Margot Robbie und Nebendarstellerin Allison Janney mit den verschiedenen Versionen der Wahrheit jongliert. [Anke Sterneborg]

        • 8

          Die Geschichte um die begnadete Eiskunstläuferin Tonya Harding, deren Karriere sehr hässlich endete, hätte Stoff für ein Drama oder auch einen Thriller gegeben. „I, Tonya“ macht daraus jedoch eine böse bis satirische (Meta-)Komödie, die sich über alles und jeden lustig macht, der damit zusammenhängt. Das ist wahnsinnig unterhaltsam und doch auch bitter, das tragische Underdogschicksal ist gleichzeitig ein erschreckender Blick auf das ausgestoßene Unterschichtenmilieu Amerikas.

          1
          • 8

            Eigentlich ist diese Geschichte zu verrückt, um wahr zu sein. Und weil sie so verrückt ist, lässt sie sich nur als Satire erzählen. Umwerfend, nicht nur auf dem Eis: Margot Robbie. [Michael Ranze]

            • 6

              Im Film I, Tonya hat die Geschichte über Harding kaum eine starke narrative Dichte oder Vielseitigkeit. [Justin Chang]

              • 9

                I, Tonya ist einer der besten Filme des Jahres. [Christy Lemire]

                • 5
                  NewYorkTimes 08.12.2017, 14:01 Geändert 08.12.2017, 18:15

                  Bei I, Tonya ist es schon verblüffend, wie die Filmmacher sich dazu entscheiden, eine comichafte Geschichte zu erschaffen, die erbärmlich und gleichzeitig entmutigend ist. Der Humor des Films wirkt eher schräg und verzerrt als lustig. [Manohla Dargis]

                  1
                  • 8

                    Die Geschichte der Eiskunstläuferin Tonya Harding [...] wird hier mit viel scharzem Humor erzählt. Damit wie auch mit dem Durchbrechen der vierten Wand entsteht ein unglaublich unterhaltsamer Film mit einer grossartigen Margot Robbie in der Hauptrolle. [Christoph Schelb]

                    • 7
                      HollywoodReporter 15.09.2017, 11:08 Geändert 15.09.2017, 12:00

                      I, Tonya ist ein lustiger und merkwürdig ergreifend und frischer Blick auf eine alte Klatsch-Geschichte. [John DeFore]

                      • 7 .5

                        Margot Robbie gibt in I, Tonya eine erfreuliche Darbietung ab [...]. Es ist ein frischer, mutiger, boshaft amüsanter Film. [Owen Gleiberman]