Im weißen Rössl - Wehe Du singst! - Kritik

Im weißen Rössl - Wehe Du singst!

AT/DE · 2013 · Laufzeit 97 Minuten · FSK 6 · Komödie, Musikfilm · Kinostart
Du
  • 3

    Ein ganz tölpelhafter Versuch dem Heimatfilm komödiantisch wiederzubeleben, oder sollte es gar eine huldigen werden? Wer weiß das schon?
    Für mich ist das ganz einfältige und konzeptlose Luftblase die nach 2 Minuten Film zerplatzt.
    Jodelahiiiiitii...

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    • 4

      Es ist zum Glück alles nicht ernst gemeint: der Film greift sich alte Heimatfilme auf, mischt deren Klischees auf und treibt sie auf nahezu unerträgliche Weise auf die Spitze. Todernst und bieder ist das nicht, das wäre restlos unerträglich geworden, aber leider reicht die fröhlich-lockere Darbietung nicht aus um anderthalb Stunden unterhaltsam zu füllen. In der bis zum Umfallen bieder gestalteten Welt die gleichermaßen poppig bonbonfarben ausgeleuchtet ist sieht man einen langen TV Sketch der in komprimierter Form sicher toll gewesen wäre, so aber total überdehnt ist. Wenngleich die Darsteller anscheinend viel Spaß an der Nummer hatten, ist in meinem Fall nicht auf den Zuschauer übergegangen. Aber was solls, einen Film mit dem Titel wird sich eh nur das angepeilte Zielpublikum anschauen!

      Fazit: Alberner Quatsch der zwar liebevoll gemacht ist, aber abgesehen von der lustigen Absicht wenig bietet!

      • 8

        Super! Wenn man vorher den Trailer gesehen hat, und weiß was einen erwartet, bekommt man genau das. Einen schnulzigen, kitschig, bunten, lustigen Film.

        • 4 .5

          Das "Weiße Rössl" mit Peter Alexander und Waltraud Haas in den Hauptrollen ist ein Kultfilm, Peter Alexander IST einfach Diener Leopold. Durch die gleichnamige Operette sind die Lieder sehr bekannt.
          Von daher ist es wohl schier unmöglich, diesen vielgeliebten Klassiker zu übertreffen. Wie dann ein Remake dieses Films starten?
          Von daher kann ich den Entschluss des Regisseurs nur begrüßen, eine Parodie auf diesen Film zu starten. Und mit Fritz Karl als Leopold ist ein absoluter Glücksgriff gelungen, da es ihm gelingt, Leopold in die Gegenwart zu bringen (dennoch bevorzuge ich Peter Alexander, seine Leistung ist für mich nicht zu erreichen). Auch Diana Amft spielt und singt ihre Ottilie Giesecke sehr sympathisch.
          Doch leider ist vieles zu platt umgesetzt oder wird mit dem Holzhammer vermittelt, Bollywood im leider übelsten Stil auf das knallig bunte Gemisch verteilt und ist dadurch zu viel des Guten.
          Der Kontrast zwischen dem modernen, sehr in kalten Farben gezeichnetem Berlin und dem an einen Drogenrausch anmutenden Königssee und den sehr häufig leider viel zu überdreht agierenden Darstellern ist einfach zu viel.
          Der an Rocky erinnernde Boxkampf beim leider grottigen Schuplatteln als Duell war der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.
          Einiges war ganz gut geraten, manches richtig schön, doch leider überwog besonders zum Schluss hin der Frust und Unmut und das Lachen um nicht Weinen zu müssen gelang auch nicht mehr.
          Schade! Der Ansatz versprach viel!

            • 9

              Zuerst war ich skeptisch - da ich ein riesen Fan vom original Film war.

              Doch ich war wirklich positiv überrascht. Ich habe mich sehr über die alten Lieder, die gesungen wurden aus dem Original sehr gefreut, leider auch wenn die Lieder im Sound verändert wurden und nicht immer die Töne getroffen wurden, war ich doch geflasht und war sofort wieder in der Stimmung die ich damals hatte, als ich den Original Film sah.

              Die Story ist witzig - aber auch sehr rosarot und übertrieben gemacht und ich finde es hätte keiner besser für die Rolle gepasst als Diana Amft. Alles in allem ein Film fürs Herz, wenn man einfach nur mal das schlechte in der Welt vergessen will :)

              Trotzdem kann ich dem Film nicht die volle Punktzahl geben, da ich mir gesanglich doch mehr erwartet habe.

              • 8

                Farbenfrohes und tonreiches Feel-Good-Movie, waschechte Parodie auf die Heimatfilme aus den Jugendjahren meiner Eltern, eine Dauerschmunzelzauberei.
                Eine Paraderolle für Diana Amft ("Mädchen, Mädchen").
                'Wenn der Traum vorbei ist, ist alles doppelt so leise... und ist der Glauben an die Liebe einmal futsch, findest Du den nur ganz schwer wieder!'
                Aber wehe Du singst! ;-)

                • 3 .5

                  Ufff, sicher gut gemeint aber ich bleib beim Original!
                  Die "Heimatfilme" sind nur schwer in die heutige Zeit zu übermitteln und auch bei tollen Darstellern sind die damaligen nicht zu ersetzen!

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                  • 5 .5
                    tribo 28.12.2014, 06:55 Geändert 28.12.2014, 08:38

                    Ich bin wirklich positiv überrascht. Die Erwartungen waren gewiss nicht hoch und somit konnte die Enttäuschung auch nicht riesig sein. Anfangs noch etwas von der Musik genervt hab ich mich dann doch einfach darauf eingelassen und es zum Schluß nicht bereut, im Weissen Rössl dabei gewesen zu sein.

                    • 7
                      Dr.Hasenbein 01.12.2014, 20:38 Geändert 02.12.2014, 12:23

                      Da ich durch meine Oma mit Filmen wie "Im weissen Rössel", "Kohlhiesels Töchter" und anderen Schnulzen-Schlager/heile Welt Filmen aufgewachsen bin und mir diese heute immer noch Sonntags beim auskatern Sonntags auf dem Sofa angucken kann war ich auf diesen Film hier schon irgendwie gespannt.
                      Und ich muß sagen er hat mich nicht enttäuscht.
                      Im Gegenteil, dieser tolle Mix aus Hommage und Satire ist den Machern wunderbar gelungen und man fühlt sich einerseits zurück versetzt in diese Zeit in der wirklich alles schöne heile Welt war,
                      und auf der anderen Seite gelingt dem Film mit der tristen Einführung im grauen Berlin ein schöner Spagat in die heutige Wirklichkeit.
                      Die Hauptdarstellerin die das ganze bunte und fröhliche treiben auch eher skeptisch beäugt und auch vor den ein oder anderen Kraftausdrücken nicht zurück schreckt steht hier stellvertretend für den Zuschauer für den das ganze in der heutigen Zeit auch mehr als befremdlich wirkt und bringt nochmal einen Schuß Situationskomik in die Geschichte.
                      Aber auch sonst ist das alles zwar wunderschön an die alten Schinken angelehnt,
                      aber trotzdem nicht angestaubt und wirklich witzig, selbstverliebt und selbstironisch.
                      Man darf natürlich nicht zu viel erwarten, nichts gegen das ein oder andere Lied haben (denn ja, es wird hier auch fleißig gesungen) und auch ein Faible für deutsche Filme sollte man vielleicht mitbringen,
                      dann aber wird man hier garantiert seine Freude haben.
                      Die wunderschönen und völlig übertriebenen Bilder und Farben die wirklich aus einem 50/60er Jahre Film stammen könnten runden diesen schönen Schmachtfetzen sehr schön ab und machen ihn auch optisch zu einem absoluten (Heimatfilm) Highlight!
                      Bei den Liedern die hier geträllert werden hält es sich dagegen ein wenig die Waage, manche sind wirklich schön, machen Lust und Laune, andere aber sind nur schwer zu ertragen.
                      Das sei hier aber mal verziehen.
                      Also, wer sich an den alten Schinken satt gesehen hat und nichts dagegen hat dass die typischen Klischees liebevoll durch den Kakao gezogen werden sollte auch in diesem weissen Rössel mal vorbei schauen!

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                      • 4

                        wär doch dieses gesinge/schiefe töne nicht...an sich ist er nicht wirklich schlimm aber das singen ist einfach ne qual

                        • 6

                          Wer den Film richtig einordnet, kann an ihm durchaus Gefallen finden. Endlich traut sich das deutsche Kino zu Musik und Heimat-Trash. Kein Wunder also, dass kein anderer als Bela B (Die Ärzte) an den Arrangements mitgewirkt hat. Abundan ist das auch und seine Stimme im Abspann zu hören. Natürlich gibt es in den Alpen mehr Braunvieh als Hochlandrinder und auch die gezeigten Trachten haben wenig mit wirklichem Brauchtum zu tun, aber ein realistisches Bild der Berge will der Film bestimmt nicht zeichnen. Er ist selbstironisch und leicht, nicht mehr und nicht weniger.

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                          • 4

                            Zitat des Films: "Summen geht nicht, summen ist was für Bienen."

                            Beginnt und endet als netter Spaß, verliert zwischenzeitlich aber an Ironie und wird dann doch irgendwie peinlich. Gut, wenn's dann vorbei ist.

                            • 2

                              Man sieht es ja an den Bewertungen und Kommentaren hier, entweder man liebt den Film oder man hasst ihn, ich habe mich für letzteres entschieden, aber selber schuld: Man hätte gewarnt sein müssen, ein Film wo Armin Rohde mitspielt verspricht ja generell eher Unterhaltung für eher schlichtere Gemüter

                              • 7

                                Wieder son Film, den keiner mit mir sehen will... Geh ich halt allein. Hab ich auch mehr vom Popcorn...

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                                • 0

                                  Oh Deutschland du hast mehr drauf :-(

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                                  • 8 .5

                                    Köstlich!

                                    • 7 .5

                                      Das ist die schrägste Fusion aus ironischem Heimatfilm, surrealistischer Folklore und schnulzigem Happy End, die deutsches Kino hervorbringen kann. [...] Herrlich trashig!

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                                      • 3

                                        Genial am originalen Rössl war gerade die Zwanglosigkeit der Selbstpersiflage, hier wird im Namen des schlechten Geschmacks noch auf der billigsten Ironie so lange herumgehämmert, bis jeder eskapistische Spaß vergällt ist.

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                                        • 5

                                          So entpuppt sich dieses moderne Weisse Rössl zwar als durchaus mutiges Unikum im Einerlei der deutschen Komödie, läuft aber letztlich doch recht unentschlossen ins Leere.

                                          • 5 .5

                                            Im weißen Rössl - Wehe Du singst! wirkt holzschnittartig grob und verlangt den Akteuren wenig Charakterisierungskunst und mehr Grimassenschneiden ab. Die leise Ironie der Vorlage [...] ist einer eher brachialen Soap Opera gewichen.

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                                            • 8

                                              Die Dirndl- und Lederhosen-Idylle des 60er-Jahre-Heimatfilms wird [Im Weißen Rössl – Wehe, du singst!] liebevoll persifliert. Die Songs sind zeitgemäß aufgepeppt. Das macht richtig Spaß!

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                                              • 8 .5

                                                A highly amusing Bavarian musical satire about love in modern day Germany. I suspect this film will quickly become as famous and as popular as the "Sound of Music" in German-speaking countries.

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                                                  Leider ein absoluter Flop. Der Applaus bei der Premiere hat kaum 30 Sekunden gedauert...
                                                  Schlechte Regie oder schlecht gespielt ist schwer zu beurteilen. Ich war nicht einmal berührt.
                                                  Platt und peinlich! Gelacht haben nur die Statisten

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                                                  • 3

                                                    Bloß kein Kitsch, das scheint die Devise der Macher zu sein. Doch echtes (Mit-)Gefühl, echte Rührung kommt so nicht auf.