In Zeiten des abnehmenden Lichts - Kritik

In Zeiten des abnehmenden Lichts / AT: In Times of Fading Light

DE · 2017 · Laufzeit 101 Minuten · FSK 0 · Drama, Komödie · Kinostart
Du
  • 7

    Der Ostberliner Regisseur Matti Geschonneck hat aus Schlüsselszenen von In Zeiten des abnehmenden Lichts einen stillen, beeindruckenden Kinofilm gemacht. [Norbert Mayer]

    1
    • 6 .5

      Es ist ein Kammerspiel ohne die grossen Emotionen, die Konflikte brodeln unter der Oberfläche. Dabei hätten die Familienmitglieder allen Grund zur Eskalation. In dem kurzen Zeitraum der Geschichte bekommt nicht jede Figur ihren gerechten Anteil.
      [Sven Martens]

      • 7 .5

        [...] Matti Geschonneck und zu allererst natürlich der Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase [haben] gar nicht erst versucht [...], Eugen Ruges Roman als solchen zu verfilmen. Sie haben das Material zu einem Werk von eigener Kraft und Schönheit geformt. Und von einem feinen Humor. [Frank Junghänel]

        • 8

          Es gibt nicht so viele Filme, die den Osten mit seiner Steifheit, Verträumtheit, seinen Hoffnungen, seiner Sauffreude und leisem Humor glaubwürdig abgebildet haben. In Zeiten des abnehmenden Lichts gehört definitiv dazu. [Adam Soboczynski]

          • 7 .5

            Mit seiner Verfilmung von Eugen Ruges Bestseller In Zeiten des abnehmenden Lichts gelingt Matti Geschonneck etwas außergewöhnliches: Er zeigt eine DDR, die ganz unaufgeregt verfällt. [Matthias Dell]

            • 8

              Dieser Familien-Film voll bitterer Ostalgie leistet Erstaunliches: Die exzellenten Schauspieler lassen die bedrückende Hoffnungslosigkeit kurz vor dem Mauerfall spüren. [Günter H. Jekubzik]

              • 8

                Eine feinsinnige Momentaufnahme. In Zeiten des abnehmenden Lichts zeigt die DDR in ihrer spätsozialistischen Absurdität und verrät dennoch nicht die Hoffnungen, die zu ihrer Gründung führten. [Katja Nicodemus]

                • 6

                  Die ambitionierte, hochkarätig besetzte Verfilmung des Romans »In Zeiten des abnehmenden Lichts« von Eugen Ruge arbeitet sich an einem relevanten Thema ab, ohne dabei auf den Punkt zu kommen. [Manfred Riepe]

                  • 4

                    Obwohl auch der Roman dem Festtag ebenfalls ein besonderes Gewicht einräumt, erweist sich das Konzept [von In Zeiten des abnehmenden Lichts] als unzulänglich.
                    [Heidi Strobel]

                    • 7 .5

                      Diese komplexe Gemengelage aus Historie, Familie und subjektiver Erfahrung in der Beiläufigkeit einer Geburtstagsfeier zu erzählen, ist ein gewagtes Unterfangen, das der Romanadaption eindrücklich gelingt. [Maximilian Haase]

                      • 7

                        Es wäre ein leichtes gewesen sich über diese Menschen zu erheben, sich über ihren Glauben an ein im Untergang befindliches System lustig zu machen. Doch gerade das Geschonneck und Kohlhaase einen Ton wählen, der die Agonie der DDR zwar schonungslos aufzeigt, dabei aber dennoch voller Sympathie für die Menschen bleibt, ohne sie zu verklären, macht In Zeiten des abnehmenden Lichts zu so einem starken Film. [Michael Meyns]

                        • 7 .5

                          Mit seinen vielen Gesprächen und seiner Reichhaltigkeit der Charaktere fühlt sich In Zeiten des abnehmenden Lichts manchmal ein bisschen bühnenhaft an. [...] Aber solche Kleinigkeiten schmälern nicht das Empfinden, ein expertenhaft gefertigtes und emotional bewegendes Erinnerungsstück der Vergangenheit vor sich zu haben. [Hannes Hubach]