Inglourious Basterds - Kritik

Inglourious Basterds

US · 2009 · Laufzeit 154 Minuten · FSK 16 · Komödie, Drama, Actionfilm · Kinostart
Du
  • 9

    Spoilerfrei:)

    UM HIMMLERS WILLEN.. WAS FÜR EIN FILM!!!
    Tarantino ist wahrlich der König der spannenden Dialoge und der plötzlichen Gewalt. Ersteres ist in Inglorious Basterds nicht nur spannend, sondern vor allem anspannend! Minutenlang sitzt man gebannt vor dem Bildschirm, in der ständigen Erwartung, dass etwas passiert. Absolut genial, wie Tarantino den Zuschauer mit vielschichtigen Dialogen den Zuschauer in dieser ständigen Erwartung behält. Wenn SS-kaliert, dann aber richtig! Spritzt das Kunstblut also in alle erdenklichen Richtungen, denkt sich manch ein Zuschauer: Jetzt Reichsadler!
    Ich hingegen gebe Tarantino RECHT mit seiner Inszenierung.. Einfach super!
    Achja.. man braucht etwa 2 Minuten, bis man versteht, weshalb Christoph Waltz für seine Performance mit dem Oskar ausgezeichnet wurde...

    PS: Können wir diese Nazi-Witze nicht endlich Hitler uns lassen?

    3
    • 9 .5

      Quentin Tarantinos in etlichen Punkten bestes Werk.

      Aufgrund des daliegenden Kriegszeit Szenario was grundsätzlich eine geniale Idee mit einzubringen und das graue Kapitel der Deutschen mehr oder weniger neu zu schreiben.. allerdings trifft die Zeit in der es stattfindet nicht ganz meinen persönlichen Geschmack was diesen Film natürlich nicht zu stark ins Gewicht fällt.

      Der wohlmöglich glänzendste sowie stärkste Cast den Tarantino je auf seinen Ausnahmestreifen verdeutlicht hat.

      Ein Michael Fassbender der sonst nach meinem Empfinden bis auf die X-Men Antagonisten Zeiten nie wirklich bei mir ankommen konnte übertrifft sich doch tatsächlich selbst in diesem Film und macht mir das erste mal richtig Freude mitzufeiern. Zu einem Brad Pitt oder Christoph Waltz muss ich keine Worte verlieren.. unterschiedlicher als eh her je und trotzdem ergänzt sich der Gesamte Cast und überzeugt mehr als nur auf ganzer Linie.

      Wendungen wie die sogenannten "Wow Effekte" sind wohl an der Power und Energie die in diesem Film schlummern und sich langsam in den Köpfen der Zuschauer einschleichen, um dann mit brachialer typischen Tarantino Marke einzukrachen die überzeugendsten seit Reservoir Dogs.. nur deutlich häufiger und nicht nur in den Pointen aller bereits gesichteten Werke Tarantinos anzumustern.

      Was den Film nur mehr als gut bereichert und sich noch wie man es von seinen Filmen gewohnt ist, der Masse abhebt. Hier kennt auch der Himmel keine Grenzen mehr...

      Sicher einer der besten Tarantinos.. Nur den Einklang meines Geschmackes verbunden mit dem Szenario des zweiten Weltkriegs trifft es nicht ganz auf den Punkt. :-)

      9,5 von 10 Punkten

      2
      • 10

        Es ist Tarantinos bestes Werk und die Geburt des Hans Landas, der vom genialen Christoph Waltz gespielt wurde, Oscar verdient! Diese ernste und witzige Geschichte zur Nazizeit mit diesem Gemisch aus deutschen, englischen und französischen Schauspielern und diesen gut geschriebenen Dialogen ergeben einen langen, aber dauerhaft spannenden Streifen mit manchen legendären Szenen und Sprüchen("thats a Bingo"). Ist und bleibt einer meiner liebsten Filme.

        4
        • 8

          Inglourious Basterds: 8/10
          +ALLE DIALOGE, mögen sie nun cool sein, spannend oder einfach menschlich sein(oder ne mischung)
          +die musik
          +Col Hans Landa
          +die regie ist beeindruckend(vorallem nochmal in mischung mit den dialogen)

          Nun man kann sich bei bestimmten shot- und szenenübergängen und wie die kamera gerichtet ist streiten ob das nun(wie bei einem normalen film) schlecht war oder ob es in diesem fall genial war

          -die viel zu kleine bedeutung von faktisch allen szenen für die story(trotz allem erzählen sie eine geschichte)

          • 10
            expendable87 11.09.2017, 17:04 Geändert 11.09.2017, 23:25

            In INGLOURIOUS BASTERDS bereiten eine auf Rache gesinnte Jüdin und ein alliierter Sondertrupp, Hitler und seinen Schergen die Hölle auf Erden...!
            ...
            Für mich persönlich ist dieser 'Tarantino', der Beste 'Tarantino', was unter anderem daran liegt, dass dieses Werk im Zweiten Weltkrieg spielt!
            Fiktive Story hin oder her...wenn jemand die Geschichte neu erfinden darf, dann wohl dieser brillante Kopf, QUENTIN TARANTINO!
            ...
            Die ausgeklügelten, eindringlichen und von reichlich Coolness geprägten Dialoge fesseln unentwegt vor der Leinwand...bis sich die ungeheure Spannung schließlich in einem denkwürdigen Gewalt-Akt der Superlative wieder entlädt und den Zuschauer komplett aus den Socken knallt!
            ...
            Der aus namhaften Amis und deutschen Akteuren bunt zusammengewürfelte Cast harmoniert prächtig miteinander und ergibt eine überaus reizvolle Mischung, mit der man durchaus seine Freude hat!
            Namentlich zu erwähnen ist hier vor allem Tarantinos Super-Ass, mit welchem er aufgrund des Erfolges auch im Folgewerk 'Django Unchained' aufzutrumpfen weiß!
            Die Rede ist vom Oscar-gekürten Österreicher Christoph Waltz, der mit seiner Bravour-Leistung selbst Hollywood-Matadore an die Wand zu spielen vermag!
            ...
            Gekrönt wird die Gloriose Nazi-Hatz mit tarantinischem Humor par excellence!
            Beispiel: Die Szene mit der Filmpremiere, bei der sich das als italienische Filmteam getarnte Basterd-Trio ein verbales Gefecht mit SS-Oberst Landa liefert, ist schlicht und einfach LEGENDÄR!!!
            Wie gewohnt schafft Tarantino die perfekte Balance zwischen Komik und Ernst!
            ...
            Zudem gelingt es kaum einem Anderen das Geschehen mit einem so passenden, stilvollen und Stimmungs-bestärkenden Score zu untermalen!
            ...
            Sowohl Plot-technisch, als auch von der gesamten Aufmachung her, steckt in diesem Modernen 'Tarantino' so viel Genialität und Frische, dass man selbst für den einen oder anderen Filmfehler ein Quentchen Sympathie entwickelt!
            Beispiel: Die Szene in der sich die Basterds als deutsche Offiziere getarnt im Nazi-Keller mit ihrem Kontakt treffen, um 'Operation Kino' zu beraten...jeder aus der dt. Wehrmacht kennt angeblich Offiziers-Meuchler & Überläufer Stiglitz, merkwürdigerweise vermag ihn aber keiner zu enttarnen...!
            ...
            Fazit: Kino-Virtuose Tarantino und seine erstklassige Crew präsentieren Bären(juden)starkes Entertainment!
            Es ist wie Aldo der Apache am Ende sagt: 'Sieht aus als hätte ich soeben mein MEISTERWERK vollbracht'!
            ...
            10 / 10 blutverschmierten Nazi-Skalps für, INGLOURIOUS BASTERDS

            https://www.youtube.com/watch?v=Zk5Il6KQrd8

            25
            • 9 .5

              Meines Erachtens der beste Film der Tarantino Filmografie.
              Super besetzte Schauspieler, mit einem Glänzenden Christoph Waltz der es schafft mit seiner schauspielerischen Leistung seine Kollegen in den Schatten zu stellen.

              Action geladen, Witzig und auch sozialkritisch zugleich.
              Toller Film

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              • 10

                Tarantino
                Der Name steht für Perfection,Narrenfreiheit
                und Einzigartige Filme

                Ich habe jeden seiner Filme gesehen
                Aber mit Inglourious Basterds
                Hat er den besten Film seiner Karriere gehmacht

                Für mich ist alles
                Rund um den 2.Weltkrieg und der Schreckensherrschaft der Nazis
                Das dunkelste und traurigste Thema was die Geschichte zu bieten hat

                Aber dieser Film wechselt von ernst zu lustig
                Von action zu Drama von purer Schönheit zur Hässlich
                Von angsteinflößenden Persöhnlichkeiten zu lachnummern.....im Sekundentakt

                Sowas habe ich noch nie gesehen...
                Alle Tarantion filme sind so angehaucht....aber dieser Hier...
                Wow

                Jede sekunde dieses Films
                Ist kult lerfectiin und purer zynismuss an den Verbrechen und den Monstern der Nazizeit

                Bravo...

                Mehr..bitte mehr

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                • 10

                  Jetzt zum dritten mal gesichtet und jedesmal die Wertung hochgeschraubt.
                  In meinen Augen unfassbar kurzweilig, die Dialoge erzeugen solch eine Spannung, die Laufzeit fliegt einfach.

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                  • 10

                    " This just be my masterpiece" Aldo Raine

                    1
                    • 8 .5

                      Ich hab schon lange keinen Film mehr erlebt der so sehr vom Trailer „verzerrt“ wurde – die Vorschau läßt dies als zynisches Metzefilmchen mit hohem Humoranteil erscheinen in dem ein paar verwegene Hunde reihenweise Nazis abmurksen und Brad Pitt zwischendurch das ganze mit schrägen Sprüchen auflockert. Aber, überspitzt gesagt: der Film ist 150 Minuten lang und von denen wird 148 Minuten nur geredet. Die Actionszenen sind kurz und knapp wie sie eben im Trailer vorkommen und abgesehen davon setzt der gute Quentin auf seine größte Stärke: das gesprochene Wort. Er präsentiert unendlich lange Gespräche, sauber durchkomponiert bis auf die letzte Zeile wobei man eben schon den Sinn und die Geduld dafür haben muß – zumal der Rest eher dürftig ist. Die Story bzw. die zwei nebeneinander laufenden Mordpläne an Hitler sind dünn und der Film ist nicht so eine große Brad Pitt Show wies angekündigt wird – kommt nämlich vor daß er auch mal für ne Dreiviertelstunde garnicht vorkommt. Dafür ist Tarantino nach dem Vorsatz losgezogen daß die entsprechenden Nationalitäten auch von entsprechenden Landsmännern gespielt werden – was bedeutet daß wirklich die gesamte deutsche Filmlandschaft vertreten ist: Gedeon Burkhardt, Daniel Brühl, Til Schweiger (in einer erschreckend kurzen Rolle), Diane Kruger, Zack (ja, dieser Comedy-Depp von Sat.1!!!), Jana Pallaske, Christian Berken und sogar Bela B. Von den Ärzten sind in kleinen oder großen Rollen dabei. Über allem thront aber Christoph Walz als durchgeknallter SS Oberst der mit unglaublicher Spielfreude eines der scheußlichsten Leinwandmonster aller zeiten sicherlich oscarreif verkörpert. Tarantino Freaks könnten sich hier durhcaus vor den Kopf gestoßen fühlen – aber es ist eben ein Film wie ihn eben nur der Meister machen kann – wer sonst würde sich dieses Ende ausdenken bei dem jeder Historiker einen Herzkasper kriegen dürfte!

                      Fazit: Tarantinos bislang sperrigster Film der auf epische Dialoge und grandiose Schauspielleistungen und kaum auf Action setzt!

                      Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=MGIeyJaFUmk

                      • 1 .5
                        conrad.schmidt.9237 22.06.2017, 12:30 Geändert 22.06.2017, 16:44

                        Was soll ich sagen. Die Dialoge und Schauspieler sind genial, so wie man es von Tarantino gewohnt ist. Was diesem Film für mich jedoch den Todesstoß in der Wertung gibt, ist die Handlung. Ich weiß natürlich, dass das Ganze nicht ernst gemeint ist und es auch auf eine bös-humoristische Weise lustig sein soll, was ich als Fan von schwarzem Humor auch nicht verwerflich finde, aber auch wenn ich den Film nicht unbedingt lächerlich oder gar geschmacklos finde, so hat er irgendetwas an sich, das mich einfach nur zum Kotzen bringt.
                        Fazit: Ich kann verstehen warum Leute ihn mögen, verstehe aber umso besser, warum Leute ihn hassen. Ich gehöre zu letzterem und somit ist 'Inglorious Basterds' ein Film geworden, der zwar typisch Tarantino ist, aber im Vergleich zu dessen anderen Werken einen ganz bitteren Nachgeschmack hat.

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                        • 8

                          Was man Tarantino vielleicht vorwerfen darf, ist das Casting von Diane Kruger. Sie ist einfach keine gute Schauspielerin. Aber vielleicht hat er sich was dabei gedacht. Würde mich nicht wundern.

                          • 10

                            Ich musste bei diesem FIlm von Anfang an Lachen weil die Dialoge einfach so geil sind .

                            Christopher Waltz einfach super gespielt ! Besser kann man es nocht machen .
                            Taratino hat einen wieder umgahauen mit diesen Dialogen !

                            Aufjedenfall ANSCHAUEN !

                            • 5 .5

                              An diesem Film muss man mit sehr viel Humor heran gehen sonst wird man seine Probleme mit dem Film haben. "Inglourous Bastards" ist so absurd das er wieder gut ist. Man könnte Tarantino vorwerfen das er in Geschichte nicht aufgepasst hat aber er erzählt uns natürlich seine eigene Geschichte man muss einfach Hirn ausschalten und genießen sonst wird man den Film nicht bis ans Ende schauen. Natürlich ist der Film ein No-Brainer und kann zur keiner Sekunde ernst genommen werden. Der Höhepunkt des Films ist natürlich die Performance von Christoph Waltz er spielt wirklich hervorragend und hat seinen Oscar absolut verdient. Wegen Waltz kann man den Film sogar wieder einmal schauen aber der Film selber ist nicht so gut weil man lernt ja nichts dabei der zweiten Weltkrieg wird hier natürlich ganz anders erzählt, der Film erinnert mich eher an einen Comics. Für mich ist "Inglourous Bastards" eine Komödie die den zweiten Weltkrieg auf die Schippe nimmt.

                              Geht so

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                              • 8 .5

                                Großartige Darsteller, allen voran Christoph Waltz, spannende Story und auf die Tarantino übliche Art erzählt.

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                                • 0 .5
                                  Perrier 18.05.2017, 09:56 Geändert 18.05.2017, 09:57

                                  Das einzig gute an diesem Film ist Christoph Waltz . Alles andere ist typisch Tarantino. Hohles, dummes Gelaber und Szenen zum einschlafen.

                                  • 9

                                    Starke Schauspieler und ein super Humor!

                                    • 10

                                      Zum Glück hat Tarantino diesen Film gemacht – nach seinem unerträglichen Mist „Death Proof“. Und damit einerseits seine Ehre wiederhergestellt, sowie sich zeitgleich auf den Sockel der Unsterblichkeit gewuchtet.

                                      Mit ihm in den Olymp der Filmkunst reitet Christoph Waltz der Sonne entgegen, der international erst so richtig durchstartete mit der Entdeckung durch Quentin. Davor war Waltz im deutschsprachigen Raum in Serien bekannt und im Theater. Danach kannte ihn jeder weltweit.

                                      Was diesen Film so einzigartig macht, ist nicht nur sein durchtriebenes Drehbuch. Auch die Dialoge sind dermaßen geschliffen, die Szenen vor Spannung kaum zu ertragen, wer wohl was als nächstes sagen wird. Denn wir wissen, dass bei Tarantino eine friedliche Szenerie heftigst aus dem Nichts explodieren kann. Doch Quentin hat nachgedacht, und hat seine Szenen akribisch genau durchkomponiert, was der ganzen Sache enorm gut tut.

                                      Die hübsche Mélanie Laurent spielt überzeugend die jüdische Kinobesitzerin Shoshanna Dreyfus, die den verhassten Deutschen ihr Kino für eine Extravorstellung überlassen muss. Und für uns nachvollziehbar aufgrund der vorangegangenen Geschichte eine unglaubliche Tat plant.

                                      Waltz geht in seiner Rolle auf wie ein Hefeteig im Ofen, spielt süffisant und widerlich zugleich. Man möchte ihm permanent die Visage polieren, kaum dass er den Mund aufmacht. Ist das nicht der Beweis für sein grandioses Talent ? Was er als SS-Standartenführer Hans Landa abliefert, sucht in der gesamten Kinogeschichte seinesgleichen. Das liegt auch daran, dass Tarantino ihn einfach machen lässt. Waltz bekommt viel Zeit, sich zu präsentieren und zu entfalten. Man spürt regelrecht die Freiheit, die ihm Quentin beim Dreh gelassen hat. Zurecht wurden Waltz die Auszeichnungen hinterhergeschmissen – u.a. der Oscar.

                                      Aber auch Daniel Brühl zeigt, dass er in der ersten Riege Hollywoods mithalten kann. Til Schweiger überzeugt als Nazihasser ebenso wie Brad Pitt und seine Schergen. Diane Kruger rundet das Bild um die Verschwörergruppe perfekt ab.
                                      Eigentlich müsste man alle Schauspieler auflisten, denn es gibt keine einzige schwache Besetzung. Der Film strotzt nur so von Schauspielkunst, darunter eine herrlich groteske Darstellung von Goebbels (Sylvester Groth). Auch Martin Wuttke als Hitler ist einfach eine Wucht.

                                      Kommen wir zum Realismus. Ist es verwerflich, dass Tarantino die Geschichtsbücher umschreibt ? Darf er das ? Klar darf er das, Kino darf Fiktion sein, und er macht es grandios. Allein schon der zusammengeklaute Score von Morricone-Themen, aber auch David Bowie u.a. ist sensationell.

                                      Fazit: Tarantino zeigt uns die hässliche und widerliche Seite der Nazis (hatten sie je eine andere ?). Aber auch die Rache der Alliierten und jüdischen Opfer, die ebenso jede Menschlichkeit in ihrer Vergeltung missen ließen. Wie man einem solchen bahnbrechenden Meisterwerk Null Punkte geben kann, erschließt sich mir ebenso wenig wie Hitlers Hass auf die Juden. Der Showdown im Kino lässt den Kinofreak Tarantino erkennen, der sich mit wunderbaren Bildern vor dem Kino selbst verneigt. Man sieht in jeder Einstellung die Liebe zu diesem Medium. Volle Punktzahl.

                                      5
                                      • 8

                                        Nimmt man sich nur der Idee mitsamt den einkalkulierten Wendungen an, ist der Film ein guter aber sicher kein großartiger. Was Quentin Tarantino aus jeder einzelnen Szene macht sind perfekt inszenierte Kunstwerke, die zusätzlich durch großartige Darsteller (verdienter Oscar für Waltz) veredelt werden.

                                        • 9
                                          BenAffenleck 17.03.2017, 21:36 Geändert 21.04.2017, 22:34

                                          Quentin Tarantino und BenAffenleck . . . zwischen Herzen, Höhepunkten und Mittelmäßigkeiten.

                                          Vor 2 Jahren bekam ich die Tarantino BluRay Box 20 YEARS OF FILMMAKING geschenkt, die nun endlich mal vom Cellophan befreit wurde. Da bot sich gleich eine etwas umfangreichere Werkschau an, die auch den ein oder anderen Seitenschritt des grandiosen Filmemachers einbezieht. Zwei der Filme sehe ich zum ersten Mal, andere zum x-ten Mal.

                                          Teil 10/12 >> INGLOURIOUS BASTERDS (2009) <<

                                          >< >< >< >< >< >< >< >< >< ><

                                          Tarantino bringt in einem ‘What-if-Szenario’ das Dritte Reich in einem französischen Kino zu Fall. INGLOURIOUS BASTERDS ist die absolute Liebeserklärung eines Film-Nerds ans Kino und die Macht der Filme selbst.

                                          Das man es hier nicht mit einem normalen Kriegsfilm zu tun bekommt, wusste man schon, bevor das Popcorn und die 2 Flaschen Bier im Sommer 2009 bestellt waren. Den ganzen Tag sprang man in Gedanken hin und her durch Tarantinos filmische Vita. Wird er es heute Abend versauen? Werde ich so enttäuscht sein wie nach DEATH PROOF, oder besoffen an Glückseligkeit wie bei KILL BILL aus dem Saal strumpeln? Meine Punktzahl sei hier mal Aussage genug.

                                          Lose basiert INGLOURIOUS BASTERDS auf den Italo-Trasher EIN VERWEGENER HAUFEN aus dem Jahre 1978, der wiederum ein Billig-Klon von Aldrichs DAS DRECKIGE DUTZEND ist.

                                          Seine 2,5 stündige Version unterteilte Tarantino in fünf Kapitel, in denen er mit seinen perfekt gespitzten Dialogen nur so um sich schießt. Als ich seinerzeit die Besetzungsliste durchging, war mir bei diesem starken aber auch sehr interessanten Cast noch nicht klar, dass der Film vor allem einem Schauspieler gehört: Christoph Waltz. Nach der unglaublich intensiven ersten Episode wusste man aber schon Bescheid, und nickte seinen Sitznachbarn nur noch wortlos zu.
                                          Ich erwischte mich sogar jetzt noch nach der vierten Sichtung wieder dabei, wie ich mit offenem Mund diesen Soziopathen bei seinem hochintelligenten Geschwafel angaffte. Innerhalb eines Augenblicks wechselt sein Hans Landa vom schwelgerisch schleimigen Zyniker zu jemandem, der über das dunkle Land der Alpträume herrscht. Seine Rolle ist zwar völlig überspitzt, aber das macht es in Verbindung mit den unglaublichen Dialogen wohl aus. Hier erschuf Tarantino mal wieder eine Figur für die Ewigkeit.

                                          INGLOURIOUS BASTERDS zeigt sich auch wieder mal, wie perfekt Tarantino in die Breite inszenieren kann, ohne langweilig zu werden. Die Szene in der Kellerbar ist so ein Beispiel, für den weiteren Handlungsverlauf in der Länge fast überflüssig und wohl nur im Film drin, weil Tarantino Bock drauf hatte. Wie er hier mit einem trivialen Saufspiel fast alle Personen in der Bar in so kurzer Zeit charakterisiert und ihnen ein Gesicht gibt, ist unglaublich und dann um so lustiger, das schon Augenblicke später das Szenario nur noch von Blut, Tod und Patronenhülsen beherrscht wird.

                                          Humor wird hier eh zelebriert, wie in keinem Tarantino-Film vorher. Köstlicher Wortwitz, Situationskomik, Sarkasmus und beißende Satire. Ja, über so einen Adolf Hitler darf und kann ich mich beömmeln. Da mache ich, ähnlich wie die BASTERDS, mittlerweile keine Gefangenen mehr.

                                          Im letzten Kapitel laufen die Fäden der Handlung zusammen und explodieren in einem Finale, welches in seiner Grausamkeit absolut befriedigend ist. Feuersturm und die Rache des Riesengesichts. In diesem Kapitel gibt es zu Beginn etwas, dass ich → Der Bowie-Moment ← nenne und der wieder einmal zeigt, was Robert Richadson für ein genialer Kameramann ist und wie geschickt Tarantino das zu nutzen weiß. Während die ganz stark spielende Mélanie Laurent sich im flammenroten Abendkleid aus dem Fenster schauend für ihren großen Augenblick sammelt und vielleicht an ihre von Landa getötete Familie denkt, gibt es dieses durch und durch perfekte Breitwandbild. Die Femme Fatale im flammenroten Kleid. Ein Engel in wallendem Blut rüstet sich auf für die finale und vollkommene Rache, während Bowies 'Cat People' aus den Speakern drückt. Ein Moment . . . erhaben in seiner Perfektion aus Bild und Musik am Ende eines durch und durch grandiosen Films.

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                                          Hier geht's zur Liste ::: http://www.moviepilot.de/liste/benaffenleck-guckt-tarantino-benaffenleck

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                                          • 10

                                            Für mich einer der besten von Tarantino ! Grandios :-)

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                                            • 10

                                              Tarantino ist eine Liga für sich, vor allem wenn es um geniale Dialoge geht.
                                              Das können nur wenige so gut.
                                              Genaus sind auch Schnitt, Kamera, Umgang mit Musik oder Schauspielführung auf höchstem Niveau.
                                              Großartig!

                                              • 8

                                                Quentin Tarantino! DER Massstab in Sachen Filme machen. Wenn sich irgend ein junger Filmemacher die Fragen stellen sollte:
                                                Wie schreibt man Dialoge?
                                                Wie geht man mit der Kamera um?
                                                Wie führt man Schauspieler?
                                                Dann gibt es nur eine Antwort! SO !!!

                                                Es gibt nur zwei Sachen, die mich an diesem Film gestört haben:
                                                Diane Krüger! Man ist die schlecht!
                                                Till Schweiger! Geht bei mir gar nicht! Egal in was.

                                                • 9

                                                  ************************************************************************************ Folgender Kommentar entstand im Rahmen der Wichtelaktion 2016 für den lieben @moviesforlife
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                                                  "Inglourious Basterds" war für mich die erste Berührung mit Quentin Tarantino, die ich auch aktiv wahrnahm. Und einen besseren Einstieg in das Schaffen dieses mannes hätte es fast nicht geben können, denn dieser Film brilliert in so ziemlich jeder Hinsicht mit dem, was er an Geschützen auffährt.
                                                  Wenn ich nur an die Eröffnungsszene denke, welche sich in einem Wahnsinnsdialog mit Christoph Waltz gen Ende unter simpler, aber greifender, musikalischer Untermalung so sehr hochschaukelt und unter die Haut geht, dass es einem das Blut in den Adern gefrieren lässt.
                                                  Bezeichnend für Tarantino und vor allem dieses Werk, denn "Inglourious Basterds" wartet immer wieder mit Kammerspiel-ähnlichen Szenen auf, die vor bissigen Dialogen und Kreativität überquillen und gleichzeitig einfach nur derbe cool sind, was mitunter am grandiosen Cast liegt.
                                                  Spätestens bei der Tavernen-Szene sollte man dem Film verfallen, der sogar Til Schweiger einen coolen Auftritt verschafft.
                                                  Auch die Gags schaffen es immer wieder, in gewohnter Tarantino-Manier zu glänzen und zu zünden. Allein Aldo Raines (Brad Pitt) Versuch Italienisch zu sprechen... Grandios.
                                                  Zudem wimmelt es nur so vor interessanten Nebencharakteren: Der Bärenjude, Hugo Stiglitz, Frederick Zoller... Alles starke Nebenchars, die durch die Bank weg prima besetzt sind, genau so wie der Hauptcast.

                                                  Aber was macht "Inglourious Basterds" jetzt eigentlich so speziell, dass er aus Tarantinos Schaffen so heraussticht? Ganz einfach zu beantworten, ohne dabei den Film gewohnt zu analysieren:

                                                  "Inglourious Basterds" hat Eier. "Inglourious Basterds" ist ein Tritt ins Gesicht. Und vor allem: "Inglourious Basterds" ist der wohl coolste Film, der sich dem Thema "2.Weltkrieg" annimmt, sowie einer der wenigen Filme über dieses Thema, der den Zuschauer nicht mit einem flauen Gefühl im Magen zurücklässt.
                                                  Denn auch, wenn das übliche Material dazu mehr als berechtigt ist, manchmal ist ein anderer Blick nötig. Für mich war es genau dieser. "Inglourious Basterds" ist ein unfassbar gut gestalteter Film, der allein darauf hinausläuft, dass die verdammten Nazis so richtig eins auf die Fr**** bekommen. Und das funktioniert erstaunlich gut. Cool, bissig, actionreich, spannend, manchmal sogar ergreifend. Und das in einer perfekt ausgewogenen Mischung und mit einem hochkarätigen und internationalen Cast.

                                                  Da hat der moviesforlife auch einen klasse Film vorgeschlagen. ;) Schönen 3. Advent noch. :)

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                                                  • 6

                                                    Hab Ihn mir mal angeschaut und joa war ganz OK aber mehr auch nicht.
                                                    Denke auch das die hier teils massiv übertrieben hohen Bewertungen davon kommen das ganz oben über dem Film "Quentin Tarantino" steht ;-)
                                                    Würde der Typ beim springen in die Kamera furzen bekäme er wohl auch gleich 8 Punkte in der Durchschnittsbewertung :DDD
                                                    Ist ja im prinzip wie bei den Chart "Hits" im Radio... nichts besonderes aber trotzdem und hauptsache CHARTS!!! :DDD
                                                    Soll jetzt kein hate werden aber mich flashen seine Werke jetzt nicht so (ausser bei Hostel vielleicht) und es gibt viele Filme, die trotz extrem niedriger Bekanntheit auch durch fehlen von speziellen Regisseuren und/oder Schauspielern besser sind als so ein vom Markt hochgehypter Film, dem so lange massiv Geld in den Ar*.. gespült wird BIS er überall nur noch gefeiert werden KANN!
                                                    Und wehe dem man lehnt sich zu weit GEGEN solche Produktionen aus dem Fenster :P
                                                    Ich habe allein beim Anblick von unserem kleinen, deutschen nuschel Tilli, der in Zukunft wirklich mehr "Schweigen" sollte, schon einen leichten Brechreiz bekommen ;-)
                                                    Der Film war jetzt nicht oberscheisse aber auch bei weitem nicht so gut wie alle bzw viele behaupten!
                                                    So viel von mir >;D

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