Interstate 60 - Kritik

Interstate 60: Episodes of the Road

US/CA · 2002 · Laufzeit 116 Minuten · FSK 12 · Komödie, Abenteuerfilm, Thriller, Road Movie, Fantasyfilm
Du
  • 9

    Wir kann so was nur passieren daß ein derart großartiger Streifen völlig am Kino vorbeischrammt, 2 Jahre auf Eis liegt und jetzt als kleine, unbedeutende Videopremiere rauskommt? Fangen wir an mit den Stars: es kommen Gary Oldman („Harry Potter 3“), Michael J Fox, Christopher Lloyd („Zurück in die Zukunft“), James Marsden („X-Men“), Kurt Russel („Die Klapperschlange“), Chris Cooper („American Beauty) und Amy Smart („Butterfly Effect“) vor, eine ungemein bunte und großartige Sammelliste von begabten Akteuren. Hauptpunkt ist aber die wundervolle, magische Geschichte. Anhand der Road-Movie Handlung reist die Hauptfigur an verschiedene Orte und lernt eine ganze Handvoll Zeitgenossen kennen – jede Episode steht ein wenig für sich, aber allesamt sind sie voller Humor, Herzlichkeit und Wärme. Abwechslungsreich und voller Überraschungen ist der Film dabei auch und am Ende fügt sich alles zusammen. Dies ist einer von den Filmen die ich unmöglich schriftlich umreißen kann weil viel zu viel drinsteckt – und 100 Dinge die man nicht erwartet. !Fazit: Phantasievolle Story voller Stars, Wendungen und sehr viel Gefühl – wunderschönes Meisterwerk!

    • 6

      Na ja, ist wohl doch eher ein Kinderfilm. Hatte eigentlich ganz gut angefangen, aber dann wurde es irgendwie nur noch kitschig...

      • 4

        habe mir nun erneut, nach jahren mal wieder, diesen film versucht zu geben. erneut, wegen euren empfehlungen.

        und man muss wirklich sagen: er ist wirklich sehr, sehr schlecht. bitte hört auf, diese filme unrealistisch hoch zu bewerten und anderen menschen, die den film noch nicht gesehen haben, zu suggerieren, dass man mit diesem film seine zeit eben NICHT verschwendet. deshalb von mir nochmal ganz ausdrückjlich eine warnung an alle menschen: guckt euch diesen film nicht an. zumindest nach heutigen standards, aber auch nach damaligen, ist dieser film einfach nur absolute grütze.

        der protagonist, ein reicher, privilegierter bengel der alles im leben hat, von dem man nur träumen kann. eine gute freundin, eine reiche familie mit all dem standard familiendruck und zwang. und irgendwie scheint der protagonist sich leer zu fühlen, zu denken, dass es vieleicht noch mehr geben könnte. erfährt von der mysteriösen route 66. begegnet einem kobol.

        das einzige originelle, mutige und witzige an dem film ist, dass der kobold keinen P***S hat aufgrund eines mysteriösen unfalls.

        sonst strotzt der ganze film von unoriginellen charakteren und "einfällen". am allermeisten scheitert er an den beiden hauptprotagonisten, die vollkommen klischeehaft handeln und reagieren.

        ganz zu schweigen von den unglaublich schlechten effekten, die es schaffen, einen jedes einzelne mal daran zu erinnern, wie schlecht der film eigentlich ist.

        wer nach ernsthaft tiefsinnigen gedankengängen oder handlungssträngen sucht, ist hier echt hart fehl am platz.

        beide male musste ich mitten drin abschalten. immer jeweils irgendwann nach der szene in dem er auf die "schlampe" trifft.

        • 8

          Erstsichtung: 05.02.2017
          Vorhersage: 6,5 --> Bewertung: 8

          "Interstate 60" ist ein absolutes Feelgood Movie. Außerdem lustig, unterhaltsam und unglaublich tiefgründig und hinterfragend. Dabei kommt die tiefgründigkeit aber nicht abgehoben daher, sonder wird witzig und unterhaltsam über die Story transportiert.

          FAZIT: Grandioser Roadtrip über Ziele, Wünsche und den Sinn des Lebens.

          • 4 .5

            fängt recht gut an, danach wurde der film nur noch langweilig und ziemlich strange. nicht wirklich meins...

            • 7 .5
              Der Siegemund 15.11.2015, 11:21 Geändert 15.11.2015, 12:25

              "Interstate 60" hat viele interessante Geschichten zu bieten, die zum Nachdenken motivieren sollen.

              Hat man sich erst an dieses typische Lackaffengesicht James Marsdens, als Neal Oliver, gewöhnt, der natürlich sehr gut in die Rolle eines Jura-Absolventen passt und ein rotes BMW-Cabrio fährt, dann wird man auf eine untypische, ein wenig einer harmlosen Version von Twillight-Zone ähnelnde, Reise mit genommen, bei welcher das Wahrnehmungsphänonem, Selbstfindung, Gesellschaftskritik und Liebe zentrale Themen darstellen.

              Ich möchte nur eine Episode herausgreifen, in der es um eine Mutter geht, die ihren Sohn verzweifelt sucht. Neal Oliver sammelt sie als Anhalterin auf. Der Bestimmungsort ist eine besondere Stadt. Dort soll sich der Sohn aufhalten. Als sie sich der Stadt nähern werden sie schon mit großen Schildern geworben, aber auch vorgewarnt. Schließlich fahren sie über einen streng überwachten Grenzübergang in die Stadt, in der alle einen großen Rave feiern. Wie wir erfahren dürfen, endet der Rave nie. Die Party ist also völlig ohne Nebenwirkungen? Aber warum ist alles abgesperrt? Sehr schnell erfährt man, dass alle in dieser Stadt, bis auf ihre Bewacher, eine Droge namens Euphoria nehmen und ab diesem Zeitpunkt lassen sich Bezüge zu einem Literaturklassiker erkennen.

              Bei Aldous Huxleys "Brave new world" geht es unter anderem um eine Droge mit dem Namen "Soma". Durch diese vergessen die Bürger des totalitären Staates ihre Sklavenschaft und fühlen sich trotz zweifelhafter Umweltzustände glücklich. In "Interstate 60" heißt die Droge "Euphoria" und sie hat die selben Auswirkungen. Abends tanzen und poppen sich die Bürger dieser besonderen Stadt das Gehirn aus dem Kopf und mittags dürfen sie dafür arbeiten. Die Arbeit ist ihnen gleichgültig, Hauptsache sie erhalten die Belohnung, nach der sie süchtig sind. Sie arbeiten am Ende nur noch für die Drogen, lassen sich zudem von einem Polizeistaat überwachen.

              Als Außenstehendem geht es uns also, wie beim Lesen von "Brave new world", wir sind etwas schockiert, dass sowas funktionieren könnte.

              Das ist nur eine Episode.

              Unter anderem treten Michael J. Fox, Christopher Lloyd, Amy Smart aus "Butterfly Effekt" und Gary Oldman auf. Es ist also eine bunte Erfahrung mit Coming-of-Age -Aspekt

              10
              • 8 .5

                richtig unterhaltsamer Film
                schwierig einzuordnen, aber er hat einfach Charme und regt zum Nachdenken an und den vergisst man auch nicht so schnell
                alles was ein Film haben muss
                werde ich mir irgendwann gerne wieder anschauen

                1
                • 9

                  Absolut empfehlenswerte Fantasy-Komödie, die sehr unterhaltsam, spannend und charmant zum Nachdenken anregt. Viel Unerwartetes lässt einen geradezu süchtig nach der nächsten Wendung werden...

                  • 7 .5

                    Ein echt netter Film :)
                    Hab mich gut unterhalten gefühlt.

                    • 6 .5

                      'Interstate 60' ist ein modernes, ideenreiches Roadmovie-Märchen von einer Traumwelt, die sich mit der Realität verbindet. Ganz nett, aber etwas Biss oder Spannung hätte dem Streifen nicht geschadet. Dafür bietet er Gesellschaftskritik, z.B. an gierigen Rechtsanwälten und einem System, das diesem Berufsstand in die Hände spielt, oder an Menschen, die immer nur an sich selbst denken. Die Message ist wohl, dass man sich erst von äusseren Zwängen befreien muss, um richtig durchstarten und seinen eigenen Weg gehen zu können, oder anders ausgedrückt:
                      ...und die Moral von der Geschicht? Mach' endlich was du wirklich denkst und giere nicht.
                      Es gibt wohl kaum einen schnelleren Weg, seinen Job zu verlieren, und seien wir ehrlich - ein gesundes Maß an Gier ist doch die Voraussetzung, um uns motiviert und bei Laune zu halten :)

                      2
                      • 7

                        Gary Oldman als irischer Kobold mit verstümmelten Penis, Kurt Russell als pferdeschwanz-tragender, Drogen verteilender Polizist, Michael J. Fox als glückloser Yuppie, Christopher Lloyd als grusliger Unterhändler, James Marsden als Dauergrinser mit Föhnfrisur und Amy Smart ist hier einfach nur blond. Alle zusammen fahren auf der Interstate 60 in weißen Hab-mich-lieb-Jacken im bunten Auto mit den eckigen Rädern ins Nimmerland. Der Streifen ist eine echt skurrile Mischung aus Wishmaster und Zurück in die Zukunft. Vielleicht hatte ich gestern auch einen Whisky zu viel, aber statt Road Trip kam es mir ehr wie ein richtiger Trip vor. Im Großen und Ganzen ist Interstate 60 aber sehr unterhaltsam, wenn gleich völlig obskur. Ich glaube der Film soll auch irgendwie sozialkritisch sein, davon haben mich aber die rotgefärbten Haare von Gary Oldman zu sehr abgelenkt. Auch wenn hier teilweise märchenhafte Elemente verbaut wurden, hat man die meiste Zeit doch ehr ein flaues Gefühl in der Magengegend. Ich denke, bei der ungewöhnlichen, unkonventionellen Art der Handlung sollte das jedoch Absicht sein. Auch wenn an der Stelle wohl zum nachdenken angeregt werden soll, ist es doch ratsamer Interstate 60 im Stand-by-Modus einfach an sich vorbei fließen zu lassen. An Kreativität mangelte es den Filmemachern jedenfalls nicht und mit den vielen sympathischen Gesichtern wird das Gebilde doch noch zu einer sehenswerten Show. Komisch, bunt und konfus - also hüpft alle rein in das rote Cabrio und auf geht's über den Regenbogen nach Oz...ne, Moment...da habe ich jetzt irgendwas durcheinander geschmissen... ;)

                        10
                        • 5

                          Einer jener Filme bei denen ich mich doch stark über die positiven Bewertungen wundere, die er bei diversen Filmplattformen erreicht (auch hier bei moviepilot). Der Film beginnt eigentlich recht gut, verliert sich dann aber schnell in einer kitschigen, absurden und pseudo-gesellschaftkritischen Story.
                          Meinen Geschmack trifft der Film leider nicht. Immerhin aber noch halbwegs anschaubar, auch dank Gary Oldman. Schade, eigentlich hatte ich wesentlich mehr erwartet...

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                          • 6

                            Ich dachte zwar ein paar mal..."man is dat bescheuert" aber war sonst ok. Die Story hält einen bei Laune und zu lachen gab es auch was. Besonders positiv ist mir Chris Cooper aufgefallen von dem ich solch eine amüsante Rolle gar nicht erwartet hätte!!

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                            • 8 .5

                              Die Magie des Alltäglichen

                              Eine nicht verzeichnete Straße, welche durch die verrücktesten Städte der USA führt - wunderbarer Stoff. Hier wird eine Coming-out-Age Geschichte präsentiert, welche an mystischer Präsentation nur von "Scott Pilgrim" getoppt wird - ohne aber in dessen grellen Klamauk zu verfallen. (obwohl das auch ein geiler Film ist)
                              Es ist gerade die überspitzte Präsentation des Alltäglichen, welcher den besonderen Reiz dieses Films ausmacht. und natürlich seine Schauspieler: Gary Oldman, Christopher Lloyd, Chris Cooper, eine verdammt sexy Ann-Margret (ja, die lebt noch), eine Amy Smart zum reinbeißen - einfach fantastisch.

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                              • 8 .5

                                Einer meiner Lieblings Komödien =) Gute unterhaltung, was zum nachdenken und viel unerwartetes. Absolut empfehlungswert!

                                • 8

                                  Ein echt klasse Roadmovie!

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                                  • 9

                                    Absolut sehenswert. Mit dem E30 hätte ich eine 10 gegeben. Für den E36 gibt es einen Punkt weniger. Kotzkiste, Sargnagel der 3er Reihe... ich hör lieber auf...:-)

                                    • 5

                                      Mein Papa hat mich nicht lieb! Der Trottel schenkt mir doch tatsächlich einen roten BMW obwohl ich das blaue Exemplar bevorzuge...GZSZ 16:9 oder die unendliche Reise des kleinen Spasts. John Bunyans "Pilgrim's Process" stand Pate, Gary Oldman versucht mit "Leprechaun-Flavour" die Story zu würzen und Kurt Russel vertickt kompromisslos Drogen. Eigentlich gute Zutaten für einen anständigen Road Movie! Leider entspricht der Film inhaltlich und optisch der Adaption eines Rosamunde Pilcher Romans für Heranwachsende.

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                                      • 10

                                        [...] Interstate 60 ist meines Erachtens nach einer der vielen zu Unrecht “nur” beziehungsweise direkt auf DVD veröffentlichten Filme, der dementsprechend der Aufmerksamkeit der Allgemeinheit vollkommen entgangen ist. Allerdings dürfte dieser Film auch kaum Anklang bei der Allgemeinheit finden, denn dafür ist er schlicht zu abgedreht. Für die einen ein Manko, für mich ein großer Segen. Denn Interstate 60 ist so wunderbar durchkomponiert, die vielen skurrilen Einfälle und Ideen greifen so wunderbar ineinander, dass man ihn immer und immer wieder genießen kann.

                                        Dabei reichen die Einfälle von dem großartigen, schwarzhumorigen, Wünsche erfüllenden O. W. Grant über eine hellseherisch begabte, magische Achterkugel, über einen Ort namens Banton, in dem die zutiefst suchterregende Droge Euphoria zum Wohl der Allgemeinheit legalisiert worden ist, über das Museum für Kunstschwindel, Morlaw, die Stadt der Anwälte, gezinkte Kartenspiele bis hin zum alles miteinander verbindenden Interstate 60. [...]

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                                        • 9

                                          Ganz hervorragender Film über das Leben. Wer auf plattere Action steht, wird ihn nicht mögen. Wer ihn mag, weiss warum!

                                          • 7

                                            Ein unsympathischer Protagonist, der nur zufällig am selben Tag wie ich Geburtstag hat, aber dafür umso coolere Nebenfiguren in einer netten, stellenweise sogar fast lustigen Mischung aus Road-Movie und Fantasy.

                                            • 8 .5

                                              guter film über den mal nachdenken kann... sehr interessant mit anzuschaun und sehr spannend... man frägt sich immer was als nächstes kommt.. =)

                                              • 10

                                                *EUPHORIA*
                                                Der beste Film aller Zeiten!!

                                                • 8 .5

                                                  Ich war bei einem Bekannten zum Filmabend eingeladen und er legte Interstate 60 auf den Tisch. Ich hatte noch nie etwas davon gehört aber allein der Cast sprach für sich. Selten hat mich ein mir vollkommen unbekannter Film so positiv überrascht. Nach den ersten Minuten war klar: Dies ist kein ganz normaler Roadmovie, denn dieser Film ist fantasievoller und fantastischer als "Männertrip" etc.. Das Tolle an diesem Film ist, dass in jeder Szene eine andere Grundatmosphäre herrscht (So ziemlich alles von Liebe bis Drogenabsturz) und das jede Szene eine ganz andere Aussage hat.
                                                  So konnte ich auch nach dem Film noch lange über die einzelnen Szenen diskutieren, was natürlich sehr für diesen Film spricht. Interstate 60 ist für mich ein echter Geheimtipp und es lohnt sich ihn zu sehen.

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                                                  • 8 .5

                                                    Road Movie der besonderen Art. Mit viel Witz, Charme und ner ordentlichen Prise von Gastauftritten großartiger Schauspieler und der super reizenden Amy Smart. Hab ich schon länger mal im Auge gehabt und nun hab ich mich getraut und ich wurde nicht enttäuscht.