Iron Man 2 - Kritik

Iron Man 2

US · 2010 · Laufzeit 125 Minuten · FSK 12 · Actionfilm · Kinostart
Du
  • 7

    Der eiserne Mann geht in die zweite Runde!
    Dieses Mal muss sich Tony Stark nicht nur mit neuen Bösewichten herumschlagen, sondern auch, ein Kampf mit sich selber.
    Denn sein mechanisches Herz frisst ihn, sprichwörtlich, von innen aus.
    Man merkt hier schon, dass es in diese Abenteuer Persönlich für ihn wird. Nicht nur dass ein Waffentechnischer Konkurrent seinen Posten streitig machen will, sondern auch ein verlorener russischer Sohn, der sein Vermächtnis zerstören will.
    Zum Glück gibt es hier, mehr oder weniger, die gleichen Schauspieler, wie in seinem Vorgänger.
    Downey, Jr. Geniesst es förmlich wieder, die Rolle des exzentrischen Stark zu spielen.
    Leider kommen die Gaststars zu kurz: Sam Rockwell und Mickey Rourke haben zwar interessante Rollen als Gegenspieler, bleiben aber schwach in der Performance. Paltrow sieht eher genervt aus, anstatt ihre Rolle zu geniessen. Wegen Techtelmechtel im ersten Teil, wurde Terrence Howard mit Don Cheadle ausgetauscht. Am meisten kann hier in diesem Film Scarlett Johansson profitieren. Am meisten haben sicher die Männer Freude, bei ihrem Auftreten. Vor allem wenn sie ihre Kampfuniform an hat!
    Die Effekte sind sehr gut und der Film ist Unterhaltsam. Es gelingt dem Film zwischen Action und Humor einzuhalten. Leider kommt das Persönliche Drama zu kurz. Das ist typisch für eine Comicverfilmung: Es muss unterhalten, nicht dramatisieren! Dabei wäre es Cool gewesen, wenn Stark mit seinem verstorbenen Vater ringt und wie er sich im Leben sieht, kurz vor dem Abtreten.
    Fazit: Gut gemachtes Abenteuer, dass leider nur Oberflächlich bleibt. Die Charakteren bleiben im Schatten von Robert Downey, Jr.!

    1
    • 6 .5

      Der Film macht in dem Universum das es kreeirt einfach keinen Sinn.
      Spoiler!
      Tony Stark ist es irgendwie ziemlich egal das Rhode seinen Anzug klaut, es gibt mehrere abwermechanismen sodass kein fremder in den Anzug steigen kann. Davon auszugehen dass Tony wollte das Rhodey den Anzug klaut macht auch überhaupt keinen Sinn. Er kann wohl kaum wollen das die Army an den Anzug kommt.
      2. Rhodey steigt in den Anzug und weiß direkt genau wie er funktioniert
      3. Tony baut innerhalb von Stunden eine Maschine die ein neues Element erschaffen kann

      Positiv ist die Szene, Tony wird stark von Robert Downey gespielt und die Action macht was her.

      • 6 .5
        Arminho 05.10.2018, 13:22 Geändert 05.10.2018, 13:23

        Im zweiten Teil der Iron Man Verfilmungen muss sich Tony Stark der amerikanischen Regierung stellen und einem neuen Schurken (Mickey Rourke) das Handwerk legen. Gleichzeitig macht ihm seine eigene Gesundheit zu schaffen, da langsam Gift durch seinen Körper dringt und er nicht mehr viel Zeit zu Leben hat.
        "Iron Man 2" ist nicht ganz so gut wie sein Vorgänger, vor allem Bösewicht Vanko finde ich ziemlich schwach. Ansonsten immer noch unterhaltsames Superhelden Kino.

        • 6 .5

          Schwächer als Teil eins. Vor allem, da die Charakterentwicklung anscheinend von Teil 1 ignoriert wurde. Trotzdem ist Tony Stark immernoch Tony Stark und hat immer was charmantes an sich.

          • 5 .5

            Irgendwie fand ich den Film etwas einfallslos. Tony Stark ist wieder genau so ein arroganter Mistsack wie im ersten Teil, als wäre er nicht wenigstens ein bisschen geläutert worden. Den Bösewicht fand ich hier auch ziemlich lahm und man bekommt zwar einen optisch sehr gut gemachten Film, bei dem aber an der Story gespart wurde.

            4
            • 7 .5

              Film 3 auf meiner "Erinnerungs-Auffruschungskur-bevor-man-Avengers-3-ansieht" Reihe.
              Zweitsichtung.

              Einen Tick unterhalb von Teil 1, da einige Längen vorhanden sind. Die 2 Stunden fühlen sich eher an wie drei.

              Außerdem gibt es hier einen unschönen Übersetzungsfehler in der Syncro. Anstatt "Avengers Initiative" wird von einer "Rächer Initiative" gesprochen. Klar, das Thema Avengers konnte die Deutsche Syncro da noch nicht kennen, aber es bleibt nun mal ein Makel.

              Außerdem scheint SHIELD bei den MCU Filme doch eine größere Rolle zu spielen, denn hier waren sie ein wichtiger Bestandteil der Story. Ich habe noch keinen einzigen Teil der SHIELD Serie gesehen. Ich konnte zwar folgen, aber ob mich das später in Verständnisprobleme führt, weiß ich noch nicht.

              Auf gehts zu Thor.

              1
              • 7

                super Unterhaltung. Für einen Marvel-Action-Kracher funktioniert er super. Zumindest auf dem Monitor habe ich am CGI nichts auszusetzen. Die Choreos und deren Verfilmung waren supergut nachvollziehbar. Soweit beurteilbar, haben alle Beteiligten einen 1A-Job abgeliefert. Vom SFX bis zur Maske. vom Buch bis zu den Units. Favreau hatte hier eine Meisterleistung hingelegt, solch ein Mörderprojekt zum Erfolg zu führen

                1
                • 5

                  Leider keine gute Fortsetzung und der wohl schwächste Film aus dem MCU. Die Geschichte ist einfach langweilig und belanglos. Es gibt viel zu wenig Action und zu wenig Iron Man. Und wenn Iron Man endlich mal auftaucht, ist die darauf folgende Action nicht mal der Rede wert. Der Bösewicht ist ein schlechter Witz und stellt überhaupt keine Bedrohung dar, aber das ist ja leider ein Problem von fast allen Marvelfilmen. Zumindest die Schauspieler sind in Topform; allen voran Robert Downey Jr.

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                  • 5

                    Deutlich schwächer als Teil 1. Sam Rockwell ganz klar neben Downey Jr. für mich das Highlight gewesen. Auch Paltrow war perfekt gewählt, harmoniert unglaublich mit Downey :-)!

                    Johansson ist nett anzuschauen das wars aber auch, deutlich interessanter wird sie bei den folgenden Marvel Filmen.

                    Auch die Umbesetzung von Colonel James Rhodes mit Don Cheadle passt leider überhaupt nicht. Muss bei ihm an zuviele andere Rollen denken (Out of sight, Ocean´s Eleven Reihe, Boogie Nights, L.A. Crash). Der Typ ist mir einfach zu ernst für diese Reihe.
                    Mickey Rourke war so naja, ebenso wie die Story.

                    Und wo zum Teufel war die tolle Musik von Teil 1?

                    • 7

                      Lange Zeit rangierte Teil zwei der Iron Man-Reihe bei mir eher im unteren Bereich der Beliebtheitsskala, sogar Teil drei mochte ich lieber. Ich kann es noch nicht mal festmachen woran das lag, ich wurde einfach nicht warm damit. Doch nach mehrmals wiederholtem Konsum gefällt er mir immer besser. Auch, weil ich inzwischen besser mit der Motivation von Vanko klar komm. Sam Rockwell als Justin Hammer finde ich inzwischen nicht mehr nervig sondern eher witzig und gut eingesetzt. Der Humor des Erstlings wurde eins zu eins übernommen, was mir schon immer zugesagt hat, aber ich finde er wurde dosierter eingesetzt. Darstellerisch hatte ich nichts auszusetzten und technisch sowieso nicht. Gerade das, obligatorisch zur Materialschlacht verkommene, Finale fand ich sehr ansehnlich umgesetzt, auch wenn der finale Schlag gegen Vanko sehr plump ausfiel.
                      Fazit: Wird von mal zu mal besser, mal schauen was nach ein paar weiteren Sichtungen passiert

                      6
                      • 7

                        Paltrow, Johansson, Rourke, Downey Jr.
                        Also was kann da schief gehen.

                        Die Story war etwas Vielschichtiger. Der Versuch die Hintergründe der Beziehung zwischen Stark und seinem Vater zu Beleuchten ein guter Ansatz der am Ende aber wieder nur für den billigen Jack out of the Box Rettungstrick, also zur Lösung seines Problems dient und in dem in einer Sekunde dann alles an vielschichtigen Gefühlen aufgeklärt. „Ich habe das für dich getan“. Oder so ähnlich war der Satz der die ganzen Zwiespältigen Gefühle auflöst. Bla.. mehr kann ich dazu nicht sagen. Das er anhand einer Stadtplanung dann auf ein neues Element kommt das unmöglich Synthetisiert werden kann.. ach Moment... geht ja doch in 5 Minuten. Zu blöde irgendwie.

                        Der Konflikt mit der Regierung wird auch eher ins Lächerliche gezogen und nichtmal am Ende aufgelöst. Dann die Auseinandersetzung mit seinem alten Freund dem er den Anzug überlässt und dies natürlich nicht einfach so. Nein. Da muss dann ein lächerlicher Kampf ausgefochten werden bei dem natürlich gleich noch die Lösung für den finalen Kampf entdeckt wird.

                        Ich gestehe ja das Marvel hier wirklich mehr Tiefe reinbringen wollte. Leider für mich halbherzig umgesetzt. Wenn ich Probleme wälzen will darf ich die Probleme nicht auch gleichzeitig ins lächerliche Ziehen. Denn dann wirkt das alles wie Füllmaterial zwischen den Action Sequenzen.
                        Ach ja die Action. Da schwanke ich doch. Der erste Kampf mit dem Russen war unterhaltsam. Dazwischen passierte nicht viel was wirklich aufregend war und am Ende... naja mehr Roboter bedeuten nicht gleich mehr Qualität.

                        Positiv fand ich allerdings die Einführung von Black Widow und Shield . Samuel Jackson gewohnt Raubeinig und Johansson hatte ihre Momente. Auch Peppers bekommt hier endlich mal mehr Screentime und darf mehr tun als geschäftig wirken und ihren Boss anhimmeln.

                        Es wird einem nicht langweilig. Aber mitreißend fand ich hier wenig. Wenigstens war Rourke mal ein ernst eingeführter Antagonist mit wenigstens nach seiner Ansicht glaubhaften Motiven. Das sein Kompagnon ein kleiner Spinner war macht da nichts aus. Der Typ machte sogar viel Spaß mit seinem getue.

                        So bleibt das Teil für mich leicht hinter dem ersten zurück. Es machte einfach weniger Fun.

                        ANM: Nie wieder einen Film mit Rourke mit meiner Frau schauen.. was ham die nur mit dem Typen ^^.

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                        • 7 .5
                          EpicFantasy 19.01.2018, 23:08 Geändert 22.01.2018, 20:46

                          Nach Zweiter Sichtung: 7 > 7.5

                          2
                          • 7

                            Schwächelt im Vergleich zum Vorgänger auf Seiten der Story, macht dies aber durch zwei Dinge wett: 1. mehr Humor, 2. Scarlett Johansson.
                            Downey Jr. IST Iron Man, man vergisst einfach, dass er nur eine fiktive Figur spielt.
                            Alles weitere ist wie gehabt ganz gut, aber auch nicht überwältigend.

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                            • 3

                              Typische Fortsetzung schlechter als sein Vorgänger. Das einzige was besser ist sind die Actionszenen aber ansonsten gibt es hier nix was reizbar ist. “Iron Man:2“ bekommt ein unnötiger Humor der nicht witzig ist, da merkt man wie die Filmemacher verzweifelt sind um Leute ins Kino zu locken. Aber es funktioniert ja die Masse findet ja alles toll, die haben ja null Ansprüche an einen Film. Ich schon dieser Humor ist nur peinlich und kann man nicht ernst nehmen. So viel CGI und so wenig Liebe für den Film.
                              Was mir aber gefiel ist die Rolle von Mickey Rourke aber ansonsten kann ich nichts positives über den Film schreiben.

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                              • 7 .5
                                EpicFantasy 26.11.2017, 11:41 Geändert 26.11.2017, 11:42

                                Die Iron Man-Reihe hat wohl den geilsten Soundtrack!

                                AC/DC <3
                                https://www.youtube.com/watch?v=H4DRPSb8wvg

                                Bald werde ich auch hierzu eine zweite Sichtung vollführen, etwa im Januar. Lest rein! ;)

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                                • 5

                                  Der Superheld in der Sinnkrise, der seine vertrauten Mitmenschen vor den Kopf stößt, sich lächerlich macht und alles zu verlieren droht, bis er sich schließlich doch zusammenreißt, seinen Gegner mit Hilfe seines Freundes im großen Gigantenfight besiegt und sich zu seiner großen Liebe bekennt.
                                  Hab ich was Wesentliches vergessen? Zumindest versucht man diesen Allerweltsplot durch ein paar interessant - skurrile Nebenrollen aufzuwerten. Sam Rockwell glänzt als schräger Widersacher, vor Mickey Rourke kann man wirklich Angst bekommen und Scarlett Johansson im engen Kampfanzug gefällt sowieso. Herausragend ist für mich Garry Shandling als schmieriger Senator.

                                  • 6

                                    Iron Man 2: 6/10
                                    +Robert Downey Jr
                                    +Die grundproblematik um tony
                                    +beziehung zwischen pepper und tony
                                    +der erste antagonist hat style

                                    -der zweite antagonist war lame
                                    -der story mit tonys vater kam zu spät und war ausm arsch gezogen
                                    -zu viele plotfäden
                                    -die erste halbe stunde wird zu viel rumgedönst
                                    -story um tony und regierung nicht beendet

                                    • 9
                                      VinniVega73 09.09.2017, 22:05 Geändert 09.09.2017, 22:05

                                      FÜr mich weder besser noch schlechter als Teil 1 !

                                      Sicher hier gibt es etwas mehr Action...bedingt das die meisten Charaktere nicht mehr eingeführt werden müssen.
                                      Aber der Film wirkt auch nicht überladen dadurch. Man hat hier schon drauf geachtet alles ein wenig im Einklang zu lassen.
                                      An der Humor Schraube wurde auch etwas nach oben gedreht...tut dem ganzen gut ohne lächerlich zu wirken.

                                      Robert hat Tony Stark einfach im Blut...was man hier wieder eindeutig merkt.
                                      Mickey Rourke kann natürlich nicht mit Jeff Bridges mithalten.
                                      Dafür bekommen wir hier einen Klasse Sam Rockwell.
                                      Für mich der heimliche Star des 2. Teils der Hammer :).
                                      Jon Favreau gönnt sich selber etwas mehr Screentime und schicken Humor...guter Schachzug.

                                      CGI auf sehr gutem Niveau.
                                      Die Logik wie immer dehnbar wie ein Gummiband.

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                                      • 7

                                        Ähm ... ok. Fairerweise muß ich vorweg schicken daß mir schon der erste "Iron Man" Film kaum gefallen hat und ich all die positiven Kritiken ect. nicht verstehen kann. ICh finde Iron Man auch als Charakter recht uninteressant: einfach ein Kerl in einem "Ich-kann-alles" Superanzug der in jedem Moment genau die richtige Gegenwaffe parat hat und ansonsten ein großmäuliger Kotzbrocken ist der in seinem MEga-Hightech Keller an noch verrückteren DIngen herumschraubt ... wow. Trotzdem, der erste Film war erfolgreich und gemäß der alten Vorgaben bei Sequels erfüllt der Film alle Punkte: mehr Stars, wobei eigentlich kaum eine Rolle wirklich ausgefüllt wird und gerade Mikey Rourke einen absoluten Reißbrettschurken spielt und auch Scarlett Johannson hat kaum mehr zu tun als in hautengen Klamotten rumzurennen. Inhaltlich fehlt eine wirkliche Story und wenn man das was an Handlung da ist mal ein wenig zerfleddert entpuppt es sich als totaler Stuß: eine alte Vorhersage von Starks Vater die sich in einem alten Bauplan versteckt, hallo??? Immerhin gibts vereinzelt ein paar gigantische Actionszenen, zwar keine die neue Maßstäbe setzen, aber es rumst ganz ordentlich und sind in dem Versuch den Humorpegel hoch zu halten einige nette Gags dabei.
                                         
                                        Fazit: Stars, Action und Effekte in hoher Dosis - trotzdem will mich die "Iron Man" Serie nach wie vor nicht überzeugen ...

                                        • 7 .5

                                          Wie auch im ersten teil hat man hier gute action, viel spannung... und sogar einen noch besseren Soundtrack. Leider wollte man bei der story auf details hinaus die aber nicht viel sinn ergeben haben. Dennoch klasse Film der gut an den ersten Teil anknüpft.

                                          • 9

                                            Fazit: "Iron Man 2" hatte es sicher nicht leicht. Der erste Teil hatte viele gute Kritiken bekommen und meine Erwartungen waren hoch. Doch diesen Erwartungen konnte er vollkommen gerecht werden. "Iron Man 2" bietet für eine Comicverfilmung doch noch recht anspruchsvolle Kost, die einfach Laune macht, tolle Darsteller, nicht viel, aber gute Action, tolle Effekte, eine gelungene Inszenierung und einen geilen Score bietet. Jeder, der den ersten Teil mochte, dürfte hier eigentlich kaum enttäuscht sein!

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                                            • 7 .5

                                              Rourke hätten sie meiner Meinung nach noch härter machen können und einen stärkeren Endfight kriegen müssen. Trotzdem ist der Film sehr gut. Finde das Irrelaufen von Tony Stark sehr stark und zeigt auch die Gefühlswelt des Milliardärs. Er ist anders als der erste Teil, das heißt aber nicht das er schlechter ist. Endlich habe ich mal die Einführung von Frau Romanoff gesehen!!

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                                              • 6 .5

                                                witz/action/besetzung...alles richtig gemacht

                                                • 7 .5

                                                  Teil 2 der Iron-Man Trilogie knüpft nahtlos an seinen Vorgänger an.
                                                  Lediglich von der Bewertung fällt er etwas ab.
                                                  Alles in allem eine sehr gute Comic-Verfilmung mit einen tollen Gegner....

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                                                  • 7

                                                    Der Nachfolger zum "Startfilm" des MCU. Wieder führt Jon Favreau Regie und wieder sind die schon aus Teil 1 bekannten Darsteller dabei. Zu ihnen gesellen sich aber auch einige neue Figuren. Das ändert mehr, als man zuerst denken mag. Iron Man 2 merkt man nämlich vor allem eines an: Die Entwicklung des Franchises ist hier schon viel weiter fortgeschritten als noch bei Teil 1, als man von solch großen Plänen noch nicht einmal träumen wollte. Nun wurde dies aber zur Aufgabe und man begann verschiedenste Elemente zwischen den Filmen zu verbinden und neue Charaktere einzuführen. Das ist zwar wichtig für die kommenden Filme, den aktuellen Teil, in diesem Fall Iron Man 2, schwächt dieser Aspekte aber ein wenig. Er ist zu sehr darauf angesetzt, neue Dinge zu erklären und einzuführen und vergisst dabei seine eigene Geschichte ein wenig. Dieses Problem konnte man scheinbar nur mit einem riesigen Plot-hole lösen. Aus Spoiler-Gründen möchte ich dieses nicht weiter erläutern, es ist aber eindeutig die größte Schwäche des Films.

                                                    Wieso finde ich den Film aber dennoch sehenswert? Iron Man 2 schafft es, über den gesamten Film hinweg ein gewisses Grundniveau zu halten. Es gibt abwechslungsreiche Kämpfe, interessante Charaktere und den Marvel-typischen Humor. Auch wenn man dem Film sein mechanisches Gerüst ansieht, macht er dennoch Spaß und unterhielt mich von Anfang bis Ende. Für mich keinesfalls der schlechteste Teil der Reihe, wie von einigen behauptet.

                                                    FAZIT: Iron Man 2 wirkt sehr mechanisch (haha, unbeabsichtigtes Wortspiel) und trocken, außerdem klafft in der Mitte ein riesiges Plot-hole. Dennoch schafft der Film, ein gewisses Grundniveau zu halten und mich über die gesamte Lauflänge zu unterhalten. Zwar definitiv einer der schwächeren MCU-Filme, aber keinesfalls der schlechteste.