Iron Man - Kritik

Iron Man

US · 2008 · Laufzeit 126 Minuten · FSK 12 · Actionfilm, Science Fiction-Film · Kinostart
Du
  • 10

    Der Plot dieser Comic-Adaption ist platt. Dennoch begeistert diese innovativ gestaltete, rasante Mischung aus Action, Pathos & Witz mit einem "politisch unkorrekten" Helden und ironischen Anspielungen auf den "Krieg gegen den Terror".

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    • 7

      Diese Comic Verfilmung bietet wirklich sehr viel Unterhaltung! Robert Downey, Jr. ist sehr gut ausgewählt, als den selbstverliebten Tony Stark zu spielen. Jeff Bridges spielt zwar gut, aber seine Rolle hätte mehr ausgebaut werden sollen. Paltrow geht völlig unter. Der Film ist zynisch und ironisch und mit einer Prise Humor eingebaut. Gute Action und mit einem Augenzwinkern erklärt, dass man es nicht zu ernst nehmen soll. Gut gemacht!

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      • 7

        Die Amis und ihre Superhelden Teil 2543. Start des MCU. Doch Iron Man ist kein Superheld.. nur Robert Downey Jr. als megasuperduperreiche Version seiner selbst im glänzenden Kampfanzug mit vielen ach so tollen Gadgets. Zu rockiger Musik von AC/DC wird gegen einen mal wieder farblosen Halunken (ein sehr kahlköpfiger Jeff Bridges) angekämpft und dabei Frauenherzen (eine sehr farb- und motivationslose Gwyneth Paltrow) erobert. Macht Spaß, macht Laune. Comic-Action ohne Schnörkel zum Abschalten. Mehr aber auch nicht.

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        • 9 .5

          Mein Fazit:

          Ich hatte keinerlei Erwartungen an den Film und dachte mir, schaue ich ihn mir mal an. Mal sehen, was passiert. Und was soll ich sagen? Ich bin positiv überrascht! Robert Downing Jr. kommt mir als veränderter Tony Stark sehr sympathisch und auch glaubhaft rüber. Die Veränderung seines Wesens ist nicht nur glaubhaft, sondern auch logisch. Was sehr deutlich gezeigt wird, ist, das er sehr einsam ist. Zwar als Junggeselle begehrt, aber wohl nur, weil er steinreich ist. Und sein hoher IQ schafft weitere Barrieren zu den Menschen in seiner Umgebung.

          Gwyneth Paltrow und Jeff Bridges (hab‘ ich kaum erkannt, aber phenomenal) spielen wunderbare Gegenparts zum Iron Man. Sie spiegeln die Realität wieder und helfen ihm, auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben, wobei Obadiah Stane (Jeff Bridges) das eher im negativen Bereich ist. Toll, diese Rollen lockern den Film auf und lassen ihn nicht abdriften in ein überkandideltes Action-Spektakel.

          Die Stunts und Special-Effekts haben mir bei diesem Film im übrigen auch ausgesprochen gut gefallen. Auch wenn man da sicher das eine oder andere anmerken könnte, aber wir wollen ja realistisch bleiben: Iron Man ist eben eine Comic-Verfilmung und im Comic entspricht vieles nicht der Realität, nicht wahr?

          Tolles Popcorn-Kino, ich freue mich auf den zweiten Teil. Dieser bekommt 95% von mir.

          Anmerkung: Die Rezension vom 15.03.2009.

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          • 7

            Eine Comicverfilmung, welche einen anfangs Antihelden, Tony Stark (Robert Downey Jr.), zum Protagonisten macht. Er ist ein arroganter Frauenheld und zu gleich ein genialer Wissenschaftler, der alle Welt mit Waffen beliefert. Eine Geiselnahme verändert ihn komplett. Er steckt seine ganze Energie und sein Wissen in die Forschung für eine bessere Welt. Dabei steckt er sich selbst in einen Hightech-Anzug und nennt sich Iron Man. Durch Downeys lockere Sprüche wird "Iron Man" zu einer netten Hollywood Comicverfilmung, welche jeder Marvel-Fan gesehen haben muss.

            • 6 .5

              Optisch natürlich gut gemacht und ich fand es echt interessant, wie Tony Stark zu Iron Man wird, aber das ändert nichts dran, dass ich Tony Stark als Charakter echt nicht abkann. Der Typ ist super arrogant und unsympathisch. Wird bestimmt nicht mein Lieblingssuperheld.

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              • 8

                Wenn ich mich recht erinnere, war "Iron Man" der erste Film, den ich von der ganzen Reihe gesehen habe und da hatte ich schon Blut geleckt. Superhelden mochte ich schon immer, habe ich als Kind doch auch die "Spider-Man"-Trickserie, sowie "Sailor Moon" und "Teenage Mutant Ninja Turtles" geschaut. Gut letztere eher, weil ich die Filme dazu schon kannte und mochte. Nach Sam Raimis Spider-Man Filmen mit Tobey Maguire in der Hauptrolle, wollte ich mehr und bekam auch mehr. Das Genre ist inzwischen so überflutet, dass man sich gar nicht mehr so recht auskennt, wer zu wem gehört und wie das alles zusammen gehört. Der Film "The Incredible Hulk" mit Edward Norton gehört ja auch dazu, doch konnte damals wohl noch keiner so recht ahnen, wie sich das ganze Franchise entwickeln würde. "Iron Man"t machte also den Anfang und ich fand Tony Stark (Robert Downey Jr.) schon von Beginn an richtig klasse. Ich mag seine Intelligenz und auch Arroganz, außerdem gefällt mir die Technik seines Anzuges total. Es ist spannend, wie er ihn entwickelt und immer weiter ausbaut. Ganz anders als bei "Captain America: The First Avenger", der ebenfalls einen Entwicklungsprozess vom normalen Steve Rogers (Chris Evans) bis hin zum Superhelden hat, ist die Entstehung von Iron Man spannend, unterhaltsam und interessant. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass Tony seinen Anzug einfach selbst entwickelt und baut und das auch noch aus einer brenzligen Situation heraus.
                Die Kampfszenen bestehen mehr aus schießen und hau-drauf-Aktionen, da hat der Captain mit seinem Schild auf jeden Fall mehr zu bieten, allerdings kann Iron Man fliegen und das hat auch etwas für sich. Mir gefallen vor allem die kleinen Details des Anzuges, die im Laufe der Filmreihe immer weiter ausgetüftelt werden. Außerdem ist er immer wieder für eine neue Überraschung gut. Die Action ist gut gemacht, selbst wenn meistens nur geschossen und geflogen wird, fügt sie sich doch gut in die Story ein. Der AC/DC-Soundtrack tut sein übriges dazu und runden das Ganze mit einem rockigen Flair ab. Passt zu Stark, ist er doch kein sehr dezenter Mensch. Er weiß allerdings auch was er will und wie er es erreichen kann, nur bei seiner Assistentin Pepper Potts (Gwyneth Paltrow), die einzige Person, die ihm am Herzen zu liegen scheint, wird er manchmal etwas schusselig. Süß, wie er da ein bisschen von seiner Arroganz ablässt und schon ein bisschen zum unsicheren Teenager mutiert. Ich finde die Chemie zwischen Robert Downey Jr. und Gwyneth Paltrow passt einfach von Anfang an. Dies ist wohl Hauptsächlich Gwyneth zu verdanken, die ihre Rolle souverän. bodenständig, klug und sympathisch spielt.
                Neben Tonys Arroganz und jeder Menge Action bietet "Iron Man" auch viel Humor und das mag ich besonders. Ich finde ich solchen lockeren Superheldenfilmen sollte man mit Humor nicht sparen, immerhin gibt es so schon genug Dramen und wenn man die Welt rettet, kann man auch Spaß dran haben. Und das macht der Film im Grunde auch. Durch seine lockere und humorvolle Art macht er einfach Spaß und das muss auch mal sein.
                Jeff Bridges (Kingsman: The Golden Circle) ist übrigens ideal besetzt und macht auch noch mit Glatze eine gute Figur. Hatte ihn fast nicht erkannt.

                Alles in allem ist "Iron Man" ein spaßiger Superheldenfilm, der doch auch ein paar nachdenkliche Momente hat. Dass er das wichtige Thema Waffenproduktion und - handel anspricht ist ein interessanter und wichtiger Aspekt. Diese Thematik fließt gut in die Handlung mit ein und dass sich selbst Tony, dessen Firma die Waffen herstellt, seine Gedanken darüber macht, finde ich gut.

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                • 8
                  RedMoon-1973 06.05.2018, 11:04 Geändert 06.05.2018, 19:07

                  Film 1 auf meiner "Erinnerungs-Auffruschungskur-bevor-man-Avengers-3-ansieht" Reihe.

                  Zweitsichtung.
                  Startschuss für das MCU.

                  Erste Hälfte etwas schnell. Zweite Hälfte teilweise langsam.
                  Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.
                  Immer noch einer der besseren Marvel Filme.

                  Weiter zum Hulk.

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                  • 8

                    Einer der besten Filme aus dem MCU. Robert Downey Jr. als Tony Stark ist einfach die perfekte Besetzung und auch Gwyneth Paltrow ist super; die beiden harmonieren sehr gut miteinander. Die Geschichte ist cool und hat die richtige Portion Humor. Wie Tony Stark seinen ersten Anzug baut und aus seiner Gefangenschaft flieht ist einfach badass. Und wie er dann an seinem richtigen Anzug tüftelt macht auch Spaß. Die Action ist super und glaubwürdig inszeniert. Echte Kulissen, echte Stunts, echte Explosionen und nur wenig CGI. Die größte Schwäche ist wohl der austauschbare Bösewicht.

                    • 8 .5

                      Ikonischer Marvel-Grundsteinfilm! Eigentlich alles drin, was es braucht. Für ein Rundum-Meisterwerk fehlt vielleicht einfach nur der letzte Kick Energie vom Arc Reactor.

                      • 8

                        Iron Man ist ein Superhelden-Film aus dem Jahre 2008 unter der Regie von Jon Favreau.
                        Der Film handelt vom erfolgreichen Waffenhändler Tony Stark, der nach der Präsentation einer seiner Waffen gefangengenommen wird. Um zu fliehen baut er einen Roboter-Anzug. Diesen Anzug verfeinert er und beschließt sich gegen das Böse zu kämpfen.

                        Die Story hab ich ja eher lose zusammengefasst, aber alles andere würde zu gute Elemente der Geschichte spoilern. Also was ist meine Meinung zu Iron Man...Er gefällt mir.
                        Zwar bin ich nicht im entferntesten ein Verfechter des Marvel Cinematic Universe (Ich präferiere immer die DC-Superhelden und -Superschurken) und auch hier finde ich den Schurken wie immer komplett charakterlos und irrelevant, aber ich muss zugeben, dass mir diese Darstellung von Iron Man wirklich gefällt. Robert Downey Jr. (ohnehin ein fantastischer Schauspieler) spielt Iron Man mit so einer wunderbaren gleichgültigkeit, dass mir oft das Herz aufgeht. Positiv ist mir auch aufgefallen, dass der Streifen teilweise wirklich lustig war. Ich glaube ich habe während keiner von Adam Sandler's "Komödien" so viel gelacht wie bei Iron Man.
                        Positiv anmerken möchte ich noch, dass Iron Mans Anzug wirklich schön umgesetzt ist, Tony Starks Villa wirklich cool ist und insgesamt die ganze Darstellung und die Effekte des Films wirklich gelungen sind.
                        Kommen wir zum Negativen:
                        Der Schurke ist mal wieder absolut Charakterlos. Ich weiß nicht ob es nur an mir liegt, aber ich habe bisher noch nie einen interessanten Marvel-Superschurken gesehen. Allein einer der Batman-Superschurken kann jeden Marvel-Superschurken in den Schatten stellen. Die Geschichte driftet teilweise wirklich zu sehr ins Klischee ab (ein arogante, reicher Schnösel, der auf einmal verantwortungsbeswusstsein besitzt und sich nun endlich in die eine Frau verliebt...) das kommt wirklich teilweise sehr schleimig. Auch manche Schauspieler konnten mich einfach nicht so wirklich überzeugen. Die gesamte Terroristengruppe fand ich einfach nur schlecht gespielt und auch Jeff Bridges kann mich von seiner Rolle absolut nicht überzeugen.

                        Im Großen und Ganzen gefällt mir Iron Man, er ist nicht weltbewegend gut á la The Dark Knight, macht aber spaß anzugucken. Ach und ich will die Post-Credit-Szene mit Samuel L. Jackson noch erwähnen - die war echt cool.

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                        • 9

                          Kann mir kaum vorstellen, dass Tüftler oder Ingenieure größere Vorbilder in der Filmwelt finden können als Tony Stark.

                          "Ich brauche Schweißbrenner, mir scheißegal ob Acetylen oder Propan", in meinen Augen ist es diese Liebe zum Detail, was diesen Teil der Iron Man-Reihe auch am stärksten macht. Im Hauptfokus liegt eher die Erschaffung des Anzugs an sich, was in den Fortsetzungen leider nicht mehr so wirklich gezeigt wurde, aber verständlicherweise auch nicht mehr gezeigt werden musste. Auch ist die Story viel logischer aufgebaut, als in den Nachfolgern.

                          Ebenso ist dieser Film aus technischer Sicht (was gebaut wird) nicht mal ganz so weit von der Realität entfernt, wie beispielsweise diese alles vernichtenden Elektropeitschen aus Teil 2, oder diese genmanipulierten Menschen aus Teil 3. Das macht den Film auch viel authentischer, da es mir besonders gut gefällt, wenn ein Film nicht allzu sehr in abgespacete Science-Fiction driftet, sondern doch noch eher Science-Faction bleibt.

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                          • 8 .5

                            Actiongeladen und an vielen Stellen witzig. Dieser Film ist ein guter Film, meiner Meinung nach. Am besten hat mir dabei das Ende gefallen, wo es richtig zur Sache ging.

                            • 7 .5

                              Der einzige große Superheld im Marvel Universum ohne wirklichen Superkräften ist Iron Man aka Tony Stark.
                              Robert Downey Jr. verkörpert hier in einer der ersten Filme aus dem MCU (Marvel Cinematic Universe) eben diesen Iron Man.

                              Neben Robert Downey Jr's starker Leistung als Iron Man wissen auch Jeff Bridges und Gwyneth Paltrow durchaus zu überzeugen.
                              Man hat sich hier recht eng an die Comicvorlagen gehalten und zeigt sehr ausführlich wie Tony Stark zu der Erfindung des Iron Man Anzugs gekommen ist.
                              Mehr Hintergrund Informationen zu seinem Vater hatte man damals vermisst, aber mittlerweile gibt es ja die Serie Agent Carter in dieser man genug über den Vater von Tony Stark erfährt.

                              Der Startschuss in Phase 1 des MCU ist vollkommen geglückt, Iron Man 1 gehört immer noch zu einem der besten Solo Abenteuer des MCU.

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                              • 9

                                Robert Downey Jr. ist Tony Stark ist Iron Man. In Jon Favreaus kongenialer Comicverfilmung verschmelzen alle drei Personen dermaßen harmonisch ineinander, dass sogar ein Schauspielschwergewicht wie Jeff Bridges neben ihm locker verblasst. Am erstaunlichsten ist, dass die perfekt modernisierte Heldengenese neben spaßig inszenierten Verbal- und Realduellen immer wieder Zeit findet, die moralischen Aspekte eines Playboys/internationalen Waffenhändlers kritisch zu hinterfragen.

                                Mit Hilfe einer selbstkonstruierten Kampfrüstung entkommt der exzentrische US-Waffenindustrielle Tony Stark (Robert Downey Jr.) der Gefangenschaft internationaler Terroristen. Durch diese Erfahrung schwört er zum Missfallen seines Geschäftspartners Obadiah Stane (Jeff Bridges) der Rüstungsindustrie ab und treibt stattdessen mit Hilfe seiner treuen Sekretärin Pepper Potts (Gwyneth Paltrow) und Navy Lt. Col. James Rhodes (Terrence Howard) die Konstruktion seines Kampfanzugs weiter voran. Doch dieser Schritt ruft Feinde von unerwarteter Seite auf den Plan.

                                Die Skepsis, speziell in Europa, war vor dem Kinostart groß: Die Comicfigur „Iron Man" galt als reaktionärer Dinosaurier aus der Hochphase des Kalten Kriegs, erfunden in einer Ära, in der blinde Fortschrittsgläubigkeit die Menschheit an den Rand eines Nuklearkriegs trieb. Zudem brachte die Transformer-Reihe (2007-2011) das amerikanische Blockbusterkino in den Verruf, wenig mehr als plumpe Werbevideos für das US-Militär und Spielzeugfiguren zu sein. Kurz: Die traditionell liberal eingestellte Kinokritik war aufs Schlimmste vorbereitet und war deshalb umso mehr überrascht, als sie schließlich den fertigen Film sahen. Auch, weil viele geflissentlich übersahen, dass die politische Umdeutung des Marvelhelden in den Comicvorlagen schon längst vollzogen war. Trotz seines martialischen Ansatzes einer globalen Selbstjustiz schafft „Iron Man" (2008) den Spagat, nicht nur ein konservatives, sondern auch ein linkes Publikum anzusprechen. Wer hätte beispielweise gedacht, dass der ehemaligen Hedgefonds-Manager Jim Cramer (als er selbst) und der ultralinken Rage-Against-The-Machine-Gittarist Tom Morello in einem gemeinsamen Film Cameos absolvieren? Regisseur Jon Favreau („Zathura - Ein Abenteuer im Weltraum", „Cowboys vs. Aliens") nimmt konservative Ideal- und Feinbilder dazu, um sie dann umso effektiver dekonstruieren zu können. So sind es im fertigen Film nur vordergründig böse Terroristen, sondern vielmehr die Verstrickungen seines hauseigenen Konzerns „Stark-Industries" in den illegalen, internationalen Waffenhandel, die Tony Stark zur Figur Iron Man machen. Solche und weitere feine Pointen platziert der Film in schöner Regelmäßigkeit, wobei man natürlich kein Lehrstück über die amerikanische Waffenindustrie erwarten sollte. Trotz seines eher düsteren Backrounds schafft es „Iron Man" (2008) wie keine andere Genrevertreter, den Superheldenverfilmung den Spaß am hemmungslos infantilen Radau wiederzugeben - passenderweise orchestriert mit einem krachendem Classicrock-Soundtrack mit AC/DC und Black Sabbath. Während sich die besten Vertreter der Konkurrenz bis dahin fast schon krampfhaft bemühten, ihre Superhelden ernst zu nehmen („Dare Devil", „Batman Begins") und sie in (wertfrei) soap-artige Dramen mit ihrem sozialen Umfeld ausfechten zu lassen („Spiderman 1-3", „X-Men 1-3") fegt „Iron Man" (2008) wie ein Orkan durch seine Umwelt und zelebriert Rock'n Roll. Und seine Umwelt? Die hat sich gefälligst auf ihn einzustellen! Besonders prägnant wird das in der perfekt geschriebenen Finalszene des Films, die auf auf erfrischende Weise, den Geheimidentitäten-Fetisch seiner Superheldenkollegen aufs Korn nimmt. Für ein großes Kind im Manne wie Tony Stark es ist kann man sich kaum jemand anderes vorstellen, als Robert Downey Jr., der als geläutertes Drogenwrack, zu dem er sich bis Mitte der Nullerjahre gemausert hatte, quasi als Experte für den exzentrischen Exzess gelten darf. Und Downey Jr. holt wirklich alles aus der Rolle heraus, die ihn über Nacht vom Superhelden zum Superstar machen sollte. Dankenswerterweise legt Regisseur Jon Favreaus einen (sehr spaßigen) Schwerpunkt auf die Charakterzeichnung seiner Titelfigur. Robert Downey Jr. nimmt diese Steilvorlage dankbar an und zelebriert nach dem obligatorischen Eröffnungsknall in den ersten 20 Minuten des Films einen völlig abgehobenen und egozentrischen Howard-Hughes-Verschnitt, ein charismatisches Arschloch bar jeglicher moralischer Wertvorstellungen oder Gewissenbisse. Ein liebenswertes Ekel, das den vollkommenen Exzess dann doch ein wenig anders zelebriert, als die Explosionsorgien der übrigen Comic-Konkurrenz. Den einzigen Vorwurf, den man seiner Performance anlasten kann, ist jene, dass seine Mitstreiter, immerhin Charakterdarsteller wie Jeff Bridges und Terrence Howard vergleichsweise blass bleiben.

                                Überraschenderweise ist Gwyneth Paltrow als Starks resolute Sekretärin Pepper Potts weit mehr als pure Dekoration und sticht durch einige schöne Kabbeleien mit ihrem Arbeitgeber positiv hervor. Möglich macht dies ein perfekt geschriebenes Drehbuch, das trotz vier Schreiber (den beiden Schreiberduos Mark Fergus & Hawk Ostby sowie Art Marcum & Matt Holloway) erstaunlich homogen wirkt. Es bietet neben einer Wagenladung knackiger und erinnerungswürdiger Dialoge eine äußerst stimmige Dramaturgie, die die Heldengenese Iron Mans in den Vordergrund stellt, ohne zu vergessen, einen angemessenen Schurken zu etablieren. Die alte Faustregel, dass zu viele Köche den Brei verderben, trifft hier definitiv nicht zu.Ganz nebenbei bildet „Iron Man" (2008) auch den Startschuss von Marvels „Phase1", die 2012 in der spaßigen Superheldenhochzeit „The Avengers" (2012) ihren Abschluss fand. Auch hier schafft es das Drehbuch, organisch erste Grundlagen einzuweben, ohne den Fokus der Handlung zu sehr von der Figur Iron Man abzulenken. Zu verdanken ist das auch dem Publikumsliebling Agent Coulson, dargestellt von Clark Gregg, der mit dem zurückhaltenden Charme eines Regierungsbeamten seiner Behörde, der Strategischen Heimat-Interventions-, Einsatz- und Logistik-Division, einen etwas schmissigeren Namen geben darf.

                                Das Endergebnis ist gar nicht hoch genug einzuschätzen, weil der (immer noch sehenswerte) Nachfolger beweist, was alles schiefgehen kann und es eben nicht reicht, einen Robert Downey Jr. auf Autopilot spielen zu lassen. „Iron Man" (2008), der Startschuss für den Siegeszug von Marvel im Genre der Comicverfilmungen ist die nahezu perfekte Genese aus allen Teilen: Ein gutes Drehbuch, interessante Charaktere, eine fokussierte Regie, gut aufgelegte Darsteller und nicht zuletzt der Funken unkonventionellem Genies, der nötig ist, um aus Filmen Klassiker zu machen.

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                                • 8 .5

                                  Immer noch der beste Film im Marvel Cinematic Universe.

                                  • 7 .5

                                    Lange Woche zu Hause. Viel Zeit gehabt und die Frau gequält. Nene nicht Shades of Grey artig sondern mit einem Marvel Marathon.

                                    Iron Man.

                                    Was für ein geiles Stück banaler Filmkunst. Eigentlich ist der Film wirklich ein Meisterwerk.
                                    Generische Story, Charaktertiefe Aquarium und technische Umsetzung ohne jegliche Innovation.
                                    Trotzdem fetzt das Teil irgendwie. Wenn der Blechmann zu ACDC durch die Gegend Fetzt dann wippt der Fuß im Takt der Faustschläge und man kriegt das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. Eigentlich der absolut perfekte Film zum Unterhalten. Der Milliardär dem auf einmal ein Gewissen wächst als er bemerkt seine Waffen werden nicht nur von den „guten“ benutzt.

                                    Da macht es auch gar nichts das es absolut lächerlich ist er hätte in der Höhle aus Schrott und ein paar Waffenteilen einen Reaktor gebastelt und unter den Augen seiner Bewacher eine 2 Meter Stahlrüstung inklusive Bewaffnung gebastelt. Es ist Wurst, genauso Wurst wie der Umstand das sein eigentlicher Gegenspieler ein alter Mann ist dessen Wert als Schurke gegen 0 tendiert.

                                    Ein gut aufgelegter und perfekt besetzter Downey Jr schwingt sich mit flotten Sprüchen durch den Film und die absolut anbetungswürdige Paltrow als „Pepper“ Potts gibt dem Film den letzten Glanz und Schliff.
                                    Leider bleibt die Nadel des Spannungs-Geigerzählers auf 0 und auch die gelungenen Special Effects machen daraus keinen wirklichen super Film.

                                    Solide Unterhaltung ist es trotzdem also kriegt er eine Thunderstruck 7,5 wobei mindestens 1 Punkt auf Peppers alleine geht. Sehenswert aber Ausgezeichnet finde ich ihn nicht. Dazu fehlt ihm irgendwas. Mit ein wenig mehr Finesse und einem Spannungsbogen hätte der es locker über die 8 geschafft.

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                                    • 8 .5

                                      Nach der ersten Sichtung von Iron Man bin ich gespannt wie es denn weiter gehen wird. Ich finde es sehr gut dass hier im ersten Teil einmal der Fokus auf den Charakter von Tony Stark gelegt wird und die Story langsam aufgebaut wird. Viele andere Filme derart versuchen so viel Action wie möglich in den Film zu packen und dabei bleibt oft die Charaktertiefe auf der Strecke. Die Szenen wo Tony Stark, sehr gut verkörpert von Robert Downey Jr. bei sich zu Hause an dem Anzug tüftelt fand ich großartig, denn die hatten so viel Ruhe und man sieht auch die Fehlschläge des Milliardärs. Der Antagonist wird vom großartigen Jeff Bridges verkörpert der wirklich ein würdiger Endgegner ist und dem ich immer gerne zusehe. Die Story ist jetzt sicher auch nicht weltbewegend aber ich bin gut unterhalten worden und werde mir bald den zweiten Teil besorgen.

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                                      • 8

                                        Nach Zweiter Sichtung: 7.5 > 8

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                                        • 7

                                          Ich bin ja immer froh, wenn Marvel & Konsorten auf ein Übermaß an Action verzichten und stattdessen lieber den (charakterlichen) Werdegang ihrer Superhelden und -schurken beleuchten. "Iron Man" ist ein gutes Beispiel für dieses Vorgehen. Downey Jr. liefert eine oscarreife Performance ab und passt perfekt in die eher farb- und sensationsarme Atmosphäre 'seines' Films, wodurch sich die 120 Minuten doch angenehm wegschauen lassen. Wer auf CGI-Gewitter und Massenauftritte von Übermenschen im Stil von Cpt. America, Avengers etc. steht, sollte von Iron Man nicht allzu viel erwarten, zumindest nicht vom ersten Teil - die restlichen stehen bei mir noch aus.

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                                          • 5 .5

                                            Mag sein das “Iron Man“ ein guter Comics ist aber die Verfilmungen zünden einfach nicht obwohl der erste Teil gar nicht so schlecht ist. Das CGI nervt natürlich aber dafür machen die Schauspieler Spaß. Ich lobe die Darstellung von Robert Downey,Jr der mit “Iron Man“ ein erfolgreiches Comeback hatte. Downey,Jr war zuvor mehr im Knast als am Set. Jeff Bridges spielt den Schurke aber er ist leider nicht spürbar, ich finde immer die Bösewichte müssen diese Filme gut machen oder besser gesagt ein Superhelden Film ist nur so gut wie sein Bösewicht.
                                            Der Film ist auch zu lange was ein Nachteil ist weil Langeweile kommt schnell mal auf.

                                            Ein überschätzter Film der aber trotzdem unterhaltsam ist.

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                                            • 6 .5

                                              Eigentlich mag ich keine Superheldenfilme. Aber der Humor, die rasante Inszenierung und Pepper reißen`s raus....

                                              • 8
                                                Oguzschmeneger 19.10.2017, 19:18 Geändert 19.10.2017, 19:19

                                                Als ich hörte das Robert Downey Jr. hier den großen Helden spielen soll, war ich recht skeptisch, aber was soll ich sagen, er hat es ohne Frage immer noch drauf. Nicht nur hat er mit diesem Film das MCU eingeleitet, sondern hat mit seiner genialen Performance den wohl besten MCU Helden geschaffen. Und auch sonst war der Film sehr unterhaltsam, die Rollen waren alle passend besetzt, und auch Jeff Bridges als Iron Monger war wirklich gut inszeniert, auch wen man ihm etwas mehr Scream time als Schurken hätte geben können.

                                                • 10
                                                  fastcooljosh 19.10.2017, 18:20 Geändert 19.10.2017, 18:20

                                                  Tony sollte nochmal seine Pläne zu Mark III studieren.

                                                  Das Ding hält Panzerschüsse aus ohne einen Kratzer, während seine "Neuen" schon nach einem Schlag kaputt gehen.

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                                                  • 10
                                                    marv.kukovic 17.10.2017, 05:00 Geändert 17.10.2017, 15:38

                                                    Sich in Szene setzen meistert der charismatische robert downey jr enorm ansehnlich. Atemberaubend acht Jahre seit seinem debüt als blech überhäufte Kampfmaschine und nicht die bohne hat "Iron Man" an seinen überwältigenden Szenen und wundervoll anzuschauenden Effekten büßen lassen. Nach strich und faden rhythmisch klopfent und ordentlich in einen Flow gebracht, wurde jede einzelne Film Sequenz in Iron Man. Lebhaft strömt jeder einzelne Charakter aus dem brillanten Cast optimal über den Bildschirm des Zuschauers und zweifelsohne einer der besten Darstellungen im Superhelden Genre!!!

                                                    Ohne Umwege ist Iron Man eine der besten Marvel Comic Verfilmungen auf diesem Planeten!

                                                    10/10 Punkten

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