Es - Kritik

It

US · 2017 · Laufzeit 135 Minuten · FSK 16 · Horrorfilm, Thriller, Drama · Kinostart
Du
  • 7

    ES - 2017 - MEINUNG/REVIEW

    » Hier unten fliegen wir alle! «

    Nun hat es doch etwas gedauert, bis ich die Verfilmung des King-Klassikers von 1986 im Kino sehen durfte (hach, wäre das ganze Leben doch 24/7 Kino, dann wäre so vieles einfacher und um einiges schöner! :D) - nämlich 3 Wochen.
    Aber ich muss dazu sagen, dass es zum Glück 3 Wochen später war, denn da war der Ansturm auf den Film nicht mehr so sonderlich groß, wie er es zwei oder drei Wochen vorher war und der Kinosaal war relativ gebündelt gefüllt.
    Auch wenn auch scheinbar bei solch einer kleinen Zahl an Zuschauern, komischerweise immer MINDESTENS einer dabei sein muss, der nicht ins Kino gekommen ist um einen Film zu sehen oder zumindest sehr rücksichtslos ist.

    Ich bringe das jetzt einfach mal hier unter, weil es so schön passt! Wenn ihr jemals ins Kino geht... und der Film fängt an.... und ihr bekommt einen Anruf (habt das Handy auf volle Lautstärke).... und alle Zuschauer sitzen gebündelt in einem zusammen.... geht NICHT!!!!! ran!! :D

    Mein Gott, aber solche Leute muss es (leider) auch geben, aber es hat uns zumindest dafür nicht die Vorstellung ruiniert.
    Denn die war (um auf den Film zu kommen), ehrlich gesagt, überraschenderweise recht gut. Denn erschlagen von Möchtegern-gut-Remakes des 21. Jahrhunderts und dem Wissen, dass sie meistens im Großen und ganzen überhaupt nichts bringen, habe ich schon vor der Vorstellung meine Erwartungen an "Es" (einfach mal so, es hat nichts damit zutun, dass ich schon vorher davon ausgegangen bin, dass er schlecht sei) runtergeschraubt, mich in den Sitz gekuschelt und zurück gelehnt dem Treiben auf der großen Stoffplatte zugesehen.
    Und ich muss zugeben, dass das, was ich gesehen habe, mir doch recht zugesagt hat, zumindest hat es mich nicht schnarchend und speichel-laufen-lassend :) zwischen meinen Mitmenschen sitzen lassen. Denn man muss schon anerkennen, dass die Leistung der Kinder(-darsteller) sehr zu loben ist, auch wenn mir an der ein oder anderen Stelle durchaus das ein oder andere "Schwanz" zu viel gesagt wurde, das fand ich dann irgendwann leicht nervig, aber auch das hat sich mit zunehmender Laufzeit auch wieder verflüchtigt und man erlebt die Chaos-Clique dieser Loser als überraschend hartnäckiges, never-giving-up-Pack, dass der Schreckensgestalt Pennywise mal so ordentlich etwas auf die Mütze haut.
    Abgesehen davon muss ich unbedingt die sehr schön und intelligent gefilmten Szenen-Bilder erwähnen, bei denen Director und Kameramann sehr gute Arbeit geleistet haben.
    Was den Horror angeht, mag "Es", aber wahrscheinlich nicht JEDEN überzeugen, denn ich fand ihn (und auch andere, die ich gefragt habe) nicht wirklich gruselig oder gar angst-einflößend. Ein paar Jump-Scares mit inbegriffen (die auch vollkommen okay sind - gerade weil sie hier nicht, zuwider meiner Erwartungen, wie in jedem anderen neumodischen Horrorfilm wahllos tausendmal platziert sind und irgendwann öde und lästig werden-) präsentiert sich der Horror hier eher unentdeckt, was aber dem Film in meinen Augen keinerlei Abbruch tut, denn mir erschien "Es" auch keinerlei unnötig langgezogen (wie es bspw. bei der TV-Adaption von 1990 der Fall war) und ich wurde die ganze Zeit über eigentlich gut unterhalten. Ich kenne leider den Roman von King nicht, deshalb weiß ich nicht, inwieweit der 'echte' Horror DORT Platz findet, deshalb mag ich es dem Film mal vergönnen, dass er nicht Horror pur ist.
    Alles in allem, war es - bis auf die wenigen nervigen Leute leider :DD - ein sehr gelungener Kinobesuch mit einem zwar nicht vollkommen guten und 'perfkten', aber durchaus passablen, gut gelungenen "Es", der mir persönlich sehr viel Spaß gemacht hat. Deshalb verschenke ich jetzt mal lockere 7 Points, mal schauen, wie es aussieht, wenn ich ihn später noch ein mal sehe --- denn seien wir mal ehrlich.... welcher Film erscheint im Kino NICHT nicht zumindest ganz gut, ha!? ;D

    Genießt die Sonnenstrahlen und passt ja auf beim Händewaschen, nicht dass die Haare im Abflussrohr auf einmal ein merkwürdiges, tot-bringendes Eigenleben entwickeln! *wink* :D

    Ich freue mich durchaus auf Part II
    (Was nebenbei bemerkt auch noch positiv zu bemerken ist, denn hier hat man die Epochen der Kinder und Erwachsenen nicht so verschachtelt und langartmig dargestellt, sondern sich gleich dazu entschieden, es in zwei aufeinanderfolgende Filme aufzuteilen.)

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    • 6

      Das war ES also. Eine Romanvorlage, die zugegebenermaßen eine nahezu unmöglich wiederzugebende Geschichte erzählt, mit der ein guter Film eigentlich sicher sein müsste. Eine ehrliche Coming-of-Age-Erzählung, mit tollen Charakteren und einer enormen Gruppendynamik, die den (in diesem Falle leider ausschließlich "Leser") Leser vollständig in Kings Welt zieht. Und das ist eine fantastische Welt. Voller Magie, Ungerechtigkeit, voll von Bösem und purem Schrecken, eine oftmals sehr greifbare Welt. Doch dies kann der Film nicht transportieren. Ich würde fast soweit gehen und sagen, der Filmemacher hat die Vorlage einfach nicht verstanden. King schrieb keinen gewöhnlichen Horrorroman. In "Es" steckt unglaublich viel mehr als Horror. Aber Muschietti setzt im Endeffekt verstärkt auf diesen Aspekt. Ein Jump-Cut jagt den Nächsten. Die tollen Figuren, die von den Kinderdarstellern wirklich herausragend gespielt werden, bekommen überhaupt keine Chance sich zu entfalten. Eine Horrorszene jagt die Nächste. "Es" ist quasi dauerpräsent. Schrecklich, ist das runterattern der ersten Erlebnisse alleine mit "Es". Mittelmäßige CGI-Effekte, die bei 1/10 des Budgets vielleicht verschmerzbar gewesen wären, werden derart lustlos aneinandergereiht und greifen dabei leider den Hauptaspekt dieser Erlebnisse im Roman gar nicht erst auf. Warum haben die Kinder gerade vor dieser Gestalt Angst? Warum schließen sie sich letztlich zusammen? - Fragen, auf die der Film keine Antwort findet. Die er nicht einmal stellt.
      Die Steinschlacht ist ein schlechter Scherz. Hätte er das Buch gelesen, er hätte diese Szene niemals in den fertigen Film gelassen. Es soll ja einen Director's Cut geben. 20 Minuten extra. Es schimmerte gelegentlich durch, das der Film doch etwas kann. "Es" war keine Totalpleite. Eine gewisse Atmosphäre kann man dem Werk nicht absprechen. Die Harmonie der Charaktere ist grandios, Richie, mein Liebling aus dem Buch, wird gut getroffen und Bill Skarsgard gefällt.
      Ja, ich fand der Mann hat seinen Job fantastisch gemacht. Ein Clown darf gerne ein bisschen zappeln. Und dieses Diabolische, dieser fiese Blick, trotz breit lächelnden Lippen. Das trifft er wirklich gut. "Es" will in Form von Pennywise gar nicht schockieren. Wieso sollte es sich in einen Clown verwandeln? Vor diesem Werk hatte doch nie ein einziges Kind Angst vor Clowns. Clowns sind witzig und so auch Pennywise. Wenn es Angst verbreiten will, manifestiert es sich in die schlimmste Angst des Kindes. Unglaublich, dass der Film auf diesen Aspekt nicht zurück kommt. Schade.
      Für den Horrorfan, der noch schwankt, ob er sich hier herein wagen sollte, eines ist sicher. Furchteinflößend ist der Film nicht. Hartgesottene werden hier vermutlich einschlafen, obwohl der Film überdurchschnittlich laut ist, Horroreinsteigern, könnte ein Zusammenzucken unterlaufen, aber im Endeffekt versagt der gesamte Horroraspekt. Klar ich habe am Anfang gesagt, dass der Horror gar nicht das Kernstück der Vorlage ist. Und das stimmt auch. Aber der Horror perfektioniert nur die Geschichte einer Kinderclique, die versucht das Böse in der Welt zu bekämpfen, in welcher Form auch immer. Der Film vernachlässigt das ebenso wie den Grusel.

      "Es" ist keine wirkliche Enttäuschung, aber es fühlt sich so an, wie eine vertane Chance, der ich noch lange nachtrauern werde.

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      • 9
        pie.ingo 15.10.2017, 16:19 Geändert 16.10.2017, 08:22

        Wow. Ich fand den Film absolut gelungen. Ich kenne sowohl das Buch als auch den Film von 1990 und bin total begeistert. Die schauspielerichsche Leistung sowohl von Bill Skarsgard als auch von den Kinderdarstellern ist grandios. Ich habe mit einem mittelprächtigen Remake gerechnet und wurde mit einer tollen Neuverfilmung überrascht. Ich bin schon jetzt megagespannt auf Teil 2. Aufgrund der hohen Gewinne die der erste Teil bereits eingespielt hat dürfte das Budget für Teil 2 um einiges üppiger ausfallen was meiner Meinung nach aber auch notwendig ist um diesen genialen Start mit Teil 1 noch übertrumpfen zu können .Das hervorragende Zusammenspiel der genialen schauspielerischen Leistung, die musikalische Untermalung ein ein Bill Skarsgard der die Rolle nicht besser hätte spielen können. Wirklicher Horror ist es nicht, aber das war der Film von 1990 für mich auch nicht. Aber der Film hat etwas ganz besonderes was seine Zuschauer in seinen Bann zieht. Die Umsetzung dessen wovor die Kinder in Derry Angst haben und dieses mythisch anmutende Wesen ist einfach gut gelungen. Für mich einer der Besten, wenn nicht sogar DER Beste Film der letzten fünf Jahre. 9/10 und das total berechtigt.

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        • 5 .5

          sorry mir gefällt die alte version besser

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          • 3

            Einfach nur schlecht...........

            Ich komme gerade Frisch aus dem Kino und das einzige was mich wirklich geschockt hat ist, wie man eine Neuverfilmung eines so erfolgreichen Horrorroman derat in den Sand setzen kann.

            Es beginnt schon mit der Einleitung .....diese findet einfach nicht statt der Zuschauer wird einfach mitten in eine Geschichte geworfen von der die Macher des Films augenscheinlich ausgegangen sind das diese dem Zuschauer bekannt sind.Die Beziehungen der Kinder untereinander und deren Zustande kommen werden überhaupt nicht thematisiert.ebenso deren verschiedene Charaktereigenschaften die ja Hauptbestandteil des "Clubs der Verlierer" sind.Der erste Film von 1990 hat viel mehr mit der Psychologischen Seite eines Horrorfilms gespielt .Die Story wenn es denn überhaupt jemals eine gab Plätschert einfach nur dahin und ich habe mich zeitweise an eine Komödie erinnert gefühlt als an einen Horrorfilm.

            So begeben sich die Jungs in das Horrorhaus in dem sie "es"vermuten und erleben dort allerei übernatürliche Dinge wo sich jeder Normalo in die Hose scheissen würde,nicht so die Schauspieler,die ihre Sache zwar gut machen aber aufgrund des Unfassbar schlechten Drehbuches untergehen .

            Kurz nachdem sie das Horrorhaus verlassen ,werden schon wieder Witze über die Schwanzgrösse etc. gerissen,als wären sie gerade von der Kirmes gekommen.

            Von mir gibt es 2 von 10 Sternen.

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            • 6

              Eher das Gefühl einen wilde Kerlen Film zu schauen mit Schockszenen als einen wirklichen Horrorfiom zu schauen.

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              • 8 .5
                Chrisbow 13.10.2017, 22:51 Geändert 13.10.2017, 22:53

                *Kann Spuren von Spoilern enthalten*

                Meine Freundin und ich, wir debattierten schon lange, ob wir den Film schauen würden oder nicht, dabei ging es um gruselige Clowns - und das Phänomen, dass schon zu unserer Kinderzeit Clowns immer etwas gruseliges an sich hatten, auch wenn sie anderes beabsichtigten, wirkte ihre Maske doch ziemlich bedrohlich, da man nicht dahinter schauen konnte. Hier nun der Film zum gruseligsten aller Clowns. Ich bin dann mit einem Freund ins Kino auf ihre Frage danach antwortete ich: Ein bannender, gelungender Horrorstreifen, nach dem man aber keine Angst haben muss, wenn man nachts heim geht.

                Die meisten kannten gewiss schon die frühere Verfilmung, so auch ich, auch wenn mein letztes Mal sehen schon mehr als 10 Jahre zurück liegt. Die Entscheidung aus dem damaligen Plot 2 Filme zu machen, finde ich gelungen, auch wenn man am Anfang erst einmal in dieses, ach ja, jetzt geht es nur um Kinderschauspieler-Gefühl los werden muss. Doch daran gewöhnt man sich schnell und der Film spielt mit dem Thema Angst, manchmal ist es gar nicht das Ereignis selbst, sondern die Angst davor, und das ist zugleich eine kleine Schwäche des Filmes, denn gerade in der Szene mit dem kleinen Bruder musste man doch etwas über die Tricktechnik schmunzeln. So geht es einem beim Film eigentlich durchgehend, die aufgebaute Spannung wird dann immer irgendwie vermasselt, wenn sie sich auflöst, viel gruseliger als den Clown fand mein Begleiter übrigens die gezeigten Eltern der Kinder sowie den Schulbösewicht. Für mich stellt sich das Gefühl ein, dass die Bösen dort immer rothaarig sind ;) Der Clown ist in Anlehnung an Heath Ledgers Darstellung des Jokers sau gut gespielt und dargestellt und so tritt er eigentlich schon fast wieder viel zu wenig auf. Das Problem, dass die Lösung des Rätsels immer dazu führt, dass die Spannung aus dem Film verpufft, ist auch hier gegeben, aber als Klassiker des Horrors hat man hier angesichts von Saw Teil 5000 und anderen Horrorfilmen einen echt gelungenen Beitrag geleistet. Gewiss, was soll man Neues erzählen und auch die Geschichte ist aus dem Buch vorgegeben, das Monsterhouse am Ende der Straße wirkt genau so lächerlich wie klassisch.

                Mein Fazit, für Horrorfilmfans, die den alten Streifen kennen, gewiss eine gelungene modernisierte Fassung, für jene ohne Kenntnisse des "Klassikers" gewiss etwas lahm und für jene, die Horrorfilme nicht mögen, ein guter Einstieg in das Genre.

                • 6

                  Meine persönliche 2017 Top-Kinofilm-Enttäuschung hinsichtlich der Erwartungshaltung und dem, was Ich am Ende zu sehen bekommen habe. "Es" ist genau so weit von einem Totalschaden entfernt wie von der heiligen Cinema-Offenbarung, als welche der Film durch einige "Expterten" dargestellt wird. Während insbesondere die erste Filmhälfte überzeugt und eine überragende Atmosphäre aufbaut, verläuft sich der Film parallel zur Dauer im Unterdurchschnitt. Der Film baut im letzten Viertel ab, verliert an Atmosphäre und sorgt, zumindest bei mir, immer öfter für unverständnisvolles Kopfschütteln..

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                  • 7 .5
                    Age.Argento 13.10.2017, 16:52 Geändert 13.10.2017, 16:56

                    Macht einfach Spass der Film .
                    Ich muss ja das ganze "Stand by Me - Feeling" Gelaber hier nicht wiederholen , das gabs ja schon mehrfach. Alles Fanboy muss ich aber trotzdem mal so ein paar Sachen loswerden : ( Spoilers ahead )

                    Kein Piep Piep Richie
                    Kein " Das ist Batteriesäure ! "
                    Steinschlacht verschenkt
                    Henry Bowers und Co völlig uncharismatisch
                    Keine Riesenspinne !

                    aber die Blutbadbeverlyszene war echt megagut
                    und die Projektorszene schockt auch echt hart

                    Und die große Frage ist ja : wer spielt denn wohl jetzt den Club der Verlierer im Erwachsenensequel ? Das dürfte wohl eine der höchstfrequentierten Castingveranstaltungen seit langem werden. Bei der Rollenvergabe werden unter den Herrn und vor allem Damen der Schauspielerriege wohl Mord und Totschlag Einzug halten. Ich bin gespannt , aber nach dem Riesenerfolg des ersten Teils werden die Macher wahrscheinlich ziemlich viel Kohle für das Cast bewilligt bekommen. Ich freu mich schon auf ein Topbesetztes Mega Sequel zu diesem leider etwas zaghaften ersten Teil .

                    • 7 .5
                      WhiteWidow 13.10.2017, 16:27 Geändert 13.10.2017, 17:31

                      Fand den absolut gelungen,leider musste ich zweimal gehen,denn beim ersten Mal konnte ich den Film kein bisschen genießen.Das lag an den ganzen nervtötenden Smartphone-Zombies und Quasseltanten.Ich frag mich echt, was solche Leute überhaupt in einem Kino zu suchen haben.Das Beste ist ja, wenn sie sich danach noch über den Film aufregen,wie schlecht er doch war.....Da könnte ich immer einen Hals bekommen.
                      Gestern ging ich nochmal rein,da hatte ich endlich meinen Frieden (nur 4 Leute drinnen) und konnte so richtig den Film genießen.
                      Würde jetzt nicht behaupten,dass der Neue viel besser ist.Klar, mit den Effekten kann der Alte nicht mithalten,jedoch fand ich ihn damals atmosphärisch besser.Auch Tim Curry als Pennywise fand ich besser.So wirklich Horror war er jetzt für mich nicht,aber auch nicht langweilig,in Sachen Horror bin ich vermutlich schon zu abgestumpft.
                      Sonst hat mir eigentlich alles ganz gut gefallen,hier stimmt auch meine Vorhersage von 7,5.

                      7
                      • 7 .5

                        Die Schauspieler:

                        Die Besetzung ist bei einer Verfilmung eines solchen Romans wie „ES“ ganz sicher eine der schwierigsten Aufgaben, welche es zu meistern galt. Stellen doch  gerade erst die verschiedenen Charaktere des Clubs der Verlierer, der sich dem Bösen in Derry entgegenstellt,  das Fundament dar, das diesen Kampf überhaupt erst möglich macht. Der Anführer der Truppe – Bill Denbrough – wird dargestellt von Jaeden Lieberher und kann sich zwar mit dem Charisma des 1990er Jonathan Brandis nicht ganz messen, macht seine Sache aber dennoch exzellent. Richie Tozier wird gespielt von Finn Wolfhard, der schon in der „King-ähnlichen“ Serie „Stranger Things“ Horrorerfahrung sammeln konnte und die locker flockige Art der Figur des Richie, der in noch so düsteren Situationen zu einem Scherz aufgelegt ist, ebenfalls gut anlegt. Jeremy Ray Taylor spielt den übergewichtigen Ben Hanscom und blüht im Lauf des Films geradezu in seiner Rolle auf. Gerade in dessen Fall war dies sicher keine leichte Aufgabe, da er als Mitglied im Club der Verlierer wohl eine der sichtbarsten Charakterfestigungen durchlebt. Die beiden Wyatt Oleff und Chosen Jacobs als Stan Uris und Mike Hanlon, machen ihre Sache zwar ebenfalls gut, bekommen aber, im Gegensatz zur Handlung des Buches, relativ wenig Aufgaben zugeteilt. Die wohl zwei besten im Club sind Jack Dylan Grazer als der kränkliche und unter der Fuchtel seiner Mutter stehende Eddie Kaspbrak, sowie die unglaublich charismatische Sophia Lillis als das einzige Mädchen der Truppe Beverly Marsh. Selten kann einer Kinderdarstellerin mit einer dermaßen starken Leinwandpräsenz zugesehen werden. Die aber am meisten im Vorfeld diskutierte Figur war wohl die des ES / Pennywise. Diese Aufgabe fiel dem schwedischen Schauspieler Bill Skarsgard zu, welcher diese mit Bravour besteht. Aufgepeppt mit Hasenzahnprothese schafft er es, der Diabolik eines 1990er Tim Curry Paroli zu bieten. Skarsgard ist gleichermaßen präsent wie gruselig und verleiht dem Bösen ein Gesicht, bei dem wohl niemand vor der Gänsehaut sicher ist.

                        Der Film:

                        Riesig war er, der Brocken den sich der argentinische Regisseur Andres Muschietti auf seine Schultern geladen hat. Eines der wohl beliebtesten und gleichzeitig längsten Bücher von Horrormeister Stephen King erneut zu verfilmen, verlangte viel Fingerspitzengefühl und Kreativität. In vielen Punkten hat sich in der 2017er Film näher am Buch orientiert, als es die 90er TV Fassung getan hat und avanciert zu einer der besten Stephen King Verfilmungen überhaupt. Mit einem verhältnismäßig geringem Budget von 35 Millionen Dollar das zu erschaffen, was uns Muschietti hier im Kino präsentiert ist beeindruckend. Fein eingesetzte CGI Effekte, die in der ein oder anderen Szene (mal gewollt, mal ungewollt) etwas billig wirken, überlagern nicht wie in anderen Filmen die Seele des Films, sondern unterstützen diese gekonnt und verleihen „ES“ ein frisches Bild. Die Idee, die im Buch und der Altfassung parallel erzählten Zeitlinien, auf zwei Filme mit zuerst Kindern und dann Erwachsenen aufzuteilen, stieß bei der großen Fangemeinde zuerst auf gemischte Gefühle. Dieser Ablauf funktioniert jedoch äußerst gut und erhält eine gewisse Struktur, die den Zusehern, welche das Buch nicht gelesen haben, einen leicht verständlichen, den Handlungsfluss nicht störenden, Ablauf. Aus dieser Idee der zwei Zeitlinien, entsteht auch eine der größten Stärken des Films – das Zusammenspiel zwischen den Mitgliedern im Club der Verlierer. Hätten vielleicht zwei parallele Erzählstränge dazu geführt, die starke und wichtige Bindung zwischen den sieben Kindern nicht moderat visualisieren zu können, bot die größere Screentime den Schauspielern des Clubs mehr Raum zur Entfaltung, woraus eine einzigartige Chemie entstand – nicht zuletzt aufgrund der großartigen Sophia Lillis im Zenit. Die einzelnen Charakterzeichnungen und die Darstellung, warum jeder der Mitglieder für sich ein „Verlierer“ ist, bleiben dagegen etwas auf der Strecke und man entlässt die Kinobesucher um eine gefühlte halbe Stunde zu früh aus dem Saal. Was absolut auf der negativen Seite zu erfassen wäre ist, dass Regisseur Muschietti der Figur des Mike Hanlon kaum Aufgaben und Text zukommen lässt. Schauspieler Chosen Jacobs wird zum Mitläufer, der seine eigentlich wichtigen Aufgaben aus der Originalhandlung - die ihn im Club unersetzlich machen und die Stärke der Gemeinschaft eigentlich unterstreichen sollten - an den dicklichen Ben Hanscom abtreten musste. Dies entzieht ihm unweigerlich seine Legitimation im Kampf gegen das Böse und deklassiert ihn zum herkömmlichen „Quotenschwarzen“. Die Umsetzung des feinen Drehbuchs, an dem der ursprüngliche Regisseur Cary Fukunaga mitwirkte, gelang weitgehend exzellent. Die perfide, spannend und gruselig aufgebauten Situationen, gipfeln gelegentlich in einem zu großen „Bums“, der manchmal zu vorhersehbar kommt und nur einige Situationen zulässt, in denen die Jump Scares richtig zünden – dann aber richtig! Somit sei dieser Film, der aufgrund seiner Kernhandlung ruhig noch furchterregender hätte sein können, jedem ans Herz gelegt um sich gruseln zu lassen und um dann mit Spannung auf Teil 2 zu warten wenn es dann 2019 wieder heißt: „Wir fliegen alle hier unten….“

                        Fazit:

                        Sehr fein aufgebauter Horrorfilm, der etwas zu kurz geraten ist, bei dem sich der Regisseur gelegentlich auf die Finger hätte patschen sollen um nicht über das Ziel hinaus zu schießen, jedoch aber mit einem tollen Drehbuch, guten visuellen Ideen, einem brillanten Darstellerensemble, viel Spannung und einem hohen Gruselfaktor aufwarten kann.

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                        • OMG WAR DAS GEIL!!!!!

                          Zugeben, von mir auch "nur" 8 von 10 Punkten, was sich allerdings mit erscheinen des 2. Teils wieder relativieren könnte...wir warten ab! Von daher möchte ich gar nicht auf die kleinen Schwächen eingehen da der 2. Teil theoretisch noch alles ausgleichen könnte. Was ich eher beachtlich finde, sind die mehr als gemischten Zuschauerreviews. Nachdem ich mir nun etliche (wahrscheinlich weit mehr als genügend :D) Negativreviews durchgelsesen habe meine ich auch zu wissen woher diese größtenteils stammen: Eins vorweg, man darf den Film einfach nicht mögen, klar...allerdings beziehen bzw vergleichen fast alle negativ Reviews den Neuen Film entweder mit dem Buch oder dem Film von 1990!

                          Dabei liest man sehr oft:

                          "Der neue Film ist viel weiter weg vom Buch als der Film von 1990!"

                          ...äääh...ich meine ERNSTHAFT??? Habt ihr das Buch wirklich gelesen oder wollt ihr im Internet nur einen auf Ich-hab-das-Buch-gelesen-und-ihr-habt-alle-keinen-Plan machen?? Ich denke ich brauche das hier nicht weiter erläutern aber jeder der beide Filme kennt sowie das Buch wird mir hier Recht geben. Man muss auch beachten das sich der neue Film erstmal nur mit dem "Vergangenheitspart" des Buches auseinandersetzt...klar fehlt bzw. kommt da noch einiges! Und ja, der Neue nimmt sich mit den Monstern und der Art der Morde viel Freiheiten, dies ist aber explizit von Muschietti gewollt und wer will sich schon, 27 Jahre später, genau den selben Film nochmal anschauen?!

                          "Der alte Film war viel besser!"

                          ...äääh... N E I N ! Aber wie kommen so viele auf diese Meinung? Ich denke das liegt daran das die meisten Leute den Film vor nun fast 30 Jahren in einem entsprechenden Alter gesehen haben. Dadurch prägt sich so eine Filmerfahrung auch auf eine ganz andere Art und Weise ein als wenn ich mir nun als (fast) 40 Jähriger diesen Film angucke. Ich habe mit 7 (!) Jahren Friedhof der Kuscheltiere geschaut und der Film hat mich derart traumatisiert das man heute wohl von einer posttraumatische Belatungsstörung sprechen würde...ja...kein Scheiß jetzt, ich habe ein paar Monate später angefangen fast 1 Jahr lang unkontrolliert zu zittern! Vor ein paar Jahren habe ich mir den Film nochmal angeschaut...joa...geht so...hat seine Momente...auch den alten ES habe ich mir vor ziemlich genau einem Jahr in dem Atemzug (allerdings das erste Mal) angeschaut und was soll ich sagen?! MEIN GOTT IST DER SCHEIßE!!! Mit einziger Ausnahme der Screentime von Tim Curry definitiv grottenschlecht und heute echt nicht mehr zumutbar...

                          "Der alte Pennywise war viel besser"

                          Geschmackssache, aber für mich auch hier: NEIN! Tim Curry spielt super und aufgrund seiner errinnerungswürdigen Leistung blieb der Film m.M.n. auch nur im Gedächtnis. Viele sagen auch der Neue sieht zu sehr nach Horrorclown aus, was ja im Wiederspruch dazu stehen würde, das er mit seinem Äusseren Kinder anlocken möchte. Frage zurück: Sind dieselben Leute auch der Auffassung das Tim Curry total uncreepy, vertrauensvoll und auf Kinder anlocken wirkte in seinem Aufzug???!?!?!? Würde ich Tim Curry in der Aufmachung Nachts treffen würde ich schreiend weglaufen da mich dieser 1:1 an die Clowns aus den bekannten YouTube Videos erinnern würde. Beim neuen Pennywise würde ich interessiert näher treten um das megageile Köstüm besser betrachten zu können :D

                          Ich hatte auf jeden Fall eine Menge Spaß mit dem Film und natürlich darf jeder seine eigene (evtl auch schlechte) Meinung darüber haben. Auch die deutsch Syncro fand ich nicht so schlecht wie hier und da mal gelesen. Stichwort: Du kriegst es....zuuuurüCK!! GROßARTIG!!!!

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                            Sojalecithin 13.10.2017, 10:49 Geändert 13.10.2017, 11:47

                            Stephen Kings 'Es' ist ein sehr stylischer Film. Er setzt nicht nur mit einem Kinderstar aus dem Cast auf das Erfolgsrezept von Stranger Things: Durch Retro-'Kodak'-Look und schöner Kulisse schafft der Film eine dichte Atmosphäre.
                            Das Sounddesign ist erstklassig und unterstützt die unheimliche Stimmung zusätzlich.

                            Der inhaltliche Fokus liegt bei dem Film auf der Zeit der Kindheit/frühen Jugend der 'Club der Verlierer', einer freundschaftlichen Clique in der Kleinstadt Derry, die von dem plötzlichen Verschwinden von Kindern erschüttert wird. In einem Prequel sollen dann die inzwischen Erwachsenen sich erneut dem Grauen in der Kanalisation von Derry stellen. So wird die Erzählstruktur des Romans, wie auch schon in der Verfilmung mit Tim Curry als Horrorclown 'Pennywise', in einem Zweiteiler aufgelöst.

                            Der Film macht dabei vieles richtig und verneigt sich mehr als deutlich vor seinem geliebten Vorgänger. Deutlich wird dies z.b. in der viel zitierten Anfangsszene mit Pennywise,in der er einen kleinen Jungen in einen Gulli zieht.

                            Jedoch finde ich persönlich die charakterliche Tiefe der Romanfiguren wird selten erreicht. Das Coming-of-Age-Thema erinnert eher an das Vorbild 'Stand By me', bei dem sich die Freundschaft der Protagonisten durch einen Leichenfund im Wald für immer verändert: Die Zäsur des Verlustes der kindlichen Unschuld.
                            Jedoch wirkt das Grauen der Kinder im Angesicht von 'Es' manchmal etwas unverhältnismäßig gering. Kaum aus dem Raum mit dem Monster scheint der Schrecken schnell abgeschüttelt.

                            Die gruseligen Szenen verkommen zudem häufig zu Geisterbahn-Schreckmomenten. Solche Jumpscares sind gut für moderne Haunted House-Horrorstreifen, aber ein wenig subtile Momente wie in der alten Fassung mit Tim Curry wären hier passender gewesen.

                            Was bleibt ist ein schönes Kino-Erlebnis, aber kein zeitloser Klassiker wie Stanley Kubricks 'Shining'.

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                            • Wir vom Waffenlobby e.V., dem offiziell eingetragenen Waffenverein in Deutschland sind der festen Überzeugung, dass diese Kinder sich hätten schützen können wenn sie eine entsprechende Waffe gehabt hätten. Sowohl das seit Oktober 2016 erhältliche Anti-Clown oder Clown-away Abwehrspray von H&K als auch eine der vielen Persönlichen Clown Abwehr (PCA) Maschinenpistolen von Baretta hätten Verwendung finden können. Doch, bewusst wurde von den Filmemachern verschwiegen, dass solche Abwehrmethoden bereits auf dem Markt sind.

                              Dr. med den Rasen
                              Vorsitzender des Waffenlobby e.V.
                              Gründer und einziges Mitglied
                              Aufsichtsratsvorsitzender

                              • 7 .5

                                Das 90er-Original zaubert mir seit gestern ein Lächeln ins Gesicht.
                                Die Neufassung hat meinen Hintern einige Male ordentlich vom Sitz gehoben.
                                Ich glaube meine weibliche Begleitung hat den halben Film mit zugekniffenen Augen verfolgt :) Ich habe kein Problem mit Horror, genieße es zeitweise sogar. Der Film hat's tatsächlich geschafft mir manch angenehm unangehneme Momente zu verschaffen. Wirklich sehenswert!

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                                • Der Film hat positive Seiten aber auch negative. Er hätte niemals als Horrorfilm in die Kinos kommen sollen, weil richtig gruselig ist er eigentlich nur an 2 Stellen des Films, es gibt deutlich mehr lustoger Szenen als Gruselige. Er ist eher ein Coming of age Film der durch tolle Schauspielerische Leistung der Kinder, die wahnsinnig realistisch spielen und lustige Sprüche reißen und von Bill Skarsgård, der Pennywise gut verkörpert und vor allem krank dämonisch spielt. Was noch sehr gut ist, ist der Sound des Films und die Atmospäre, welche allerdings nicht ganz an den Vorgänger herankommt. Was stört, sind die Jumpscares die nicht gruselig sind bzw. sehr vorhersehbar. Desweiteren ist Pennywise im Film komplett falsch dargestellt. Er sieht zwar verdammt gut aus, allerdings, die,,gute" Seite, mit der er Kinder anlockt, sieht man nicht, stattdessen ist er nur Bösartig, was nicht zur Buchvorlage passt bzw. nur brüchig.
                                  Abschließend kann man sagen das der Film nichts für Leute ist, die einen Horrorfilm sehen möchten, sondern was für Leute ist die auf Details achten und eine schöne Story um Freundschaft und Zusammenhalt, verbunden mit großartiger schauspielerischer Leistung und überragendem Soundbild sehen möchten.

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                                  • 9 .5

                                    Als damals Stephen King's Es rauskam (Film), verglich man Stephen Kings Werk nicht mit anderen Horrofilmen, wie es damals Horrorfilme wie Freitag der 13. oder Scream etc waren, man verglich Ihn mit Stephen King's anderen Werken. Sein Name war schon immer Inbegriff einer eigenen Genre. Und er traf den Nagel auf den Kopf bei den Punkt was die Leute damals unbedingt sehen wollten. Kuriosität. Kuriose Dinge wie dieses Beispiel nocheinmal verdeutlichen möge:

                                    (Stephen King's ES: Tea Scene 1:29min)
                                    https://www.youtube.com/watch?v=988DVuKTs3g

                                    Grußlig? Nicht wirklich. Jedoch trotzt es von Atmosphäre und vorallem an Kuriosität was den Film damals auf dieser Art vor allem ausgemacht hat.

                                    nun zum Film

                                    ES 2017:

                                    Wann hab ich das letzte mal so ein hochprofessionelles Sounderlebnis genießen dürfen?! War es der Teil von Mikael Håfström' Film "Zimmer 1408" Als die Bauarbeiter in der Postbank die Wände einschlugen und John Cusack langsam bewusst wird während er sich an den Haaren zieht, dabei die Kamera wild um ihn rum im Kreiße dreht und das Orchestra anfängt mit Violins und Trompeten los zustolpern und eine Art akustischer Schwindel aufkommen läßt - sich immernoch in Zimmer 1408 zu befinden - bis sich der immer tiefer gehende "Wirbel-Sound" zur langsam werdend drehender Kameraperspektive wieder letztendlich beruhigt. (Im übrigen ist genau dieser Film auch durch Stephen Kings Kurzgeschichte entstanden)

                                    Oder war es die Soundsynphonie von Transformers, welche als Pool für weltweitbekannte Dj's in der Ellectrogenre seit dem an immer wieder gerne benutzt worden ist.

                                    Oder war es... usw etc.

                                    Nein es war absolut mit Abstand das beste Sound Scenario was ich überhaupt je in der Film Industrie gehört habe. Denn. Es war mir Neu. Dabei spreche ich noch nicht einmal von den Vocals (Stimmverzerrungen in einigen Scenen), bei denen mein Lob nicht anders ausfällt (und das sogar in Deutschsprachiger Synchronisation)

                                    ES

                                    Der Clown von Bill Skarsgård gespielt fällt anfangs ein wenig negativ auf und kommt im Verlauf dann doch noch definitiv besser zur Geltung und ja - er schafft es natürlich nicht Tim Curry gleich zu werden... was jedoch durch die auch großartige Schauspielerkunst und dem Auftreten der nächst folgenden Scenen wieder wet gemacht wird.

                                    Diesmal ist es weniger kurios in Verbindung mit der mystischen Atmosphere - Diesmal ist es mehr einfallsreich und kreativ im Erscheinungsvorgang, wie man es zuvor noch nicht gesehen hat, was es auch kurios erscheinen lässt nur- statt mystisch, mehr anbahnend mit deutlicher Kontur spielerisch doch professionellst mit den Sound gleichend abgemischt

                                    Und das ist es was der Film auch im Bereich "Handlungsstränge" schafft zu erzeugen. Nicht eine Scene kommt so rüber, als würde sie nur dazu dienen, die Geschichte voranzutreiben. Einzelne Scenen wirken sogar gedehnter und informativer als beim Vorgänger.

                                    Die Protagonisten agieren absolut realistisch. Jugendliche ja fast noch Kinder die eine Schauspielkunst vorlegen Creme de la Creme wie noch nie in anderen Filmen andere gleichaltrige zuvor. So realistisch das man dabei oftmals an seine eigene Zeit zurück denken muss. So realistisch das man gefesselt ist wenn sie gegriffen werden und ihr erschreckendes Erlebniss ins Auge sehen - während ES ihren Heulvorgang noch höhnisch mit heulenden gewimmer nachäfft - absolut genial inszeniert.

                                    Eine explosive Schauspielerkunst die so gut gespielt ist, das nichts anderes mehr übrig bleibt Dinge zu finden es herab zu werten. So gut gespielt das Leonardo Di Caprio dagegen in seiner besten Form wie ein Schauspieler wirkt der versucht eine perfekte Rolle hinzulegen.

                                    Wie lange ist es her?

                                    Seid geschätzten 8 Jahren hab ich mich gefragt ob noch überhaupt nochmal wieder etwas an den Leinwändern kommt wo mich vom Hocker Haut.

                                    Man spürt zu dem ganzen Film über, wie viel Spaß es den Schauspielern gemacht haben muss diesen Film mit zu spielen.

                                    Es ist für mich ein absolutes Meisterwerk. Ein kreativer Kessel mit noch nie gesehenen Scenen - Und auch wenn ich dafür bin das das Original immer eine Rarität bleiben sollte muss ich sagen das ich nicht leugnen kann, mehr von diesen hier geschwärmt zu haben wie irgen einen Film aus den letzten Jahren zuvor.

                                    Grund hier für liegt anscheinend auch darin, das sie nicht absolut den Vorgänger im Strang gefolgt sind sondern nur in den wesentlichsten Punkten, darüber hinaus wurde der Rest sogar noch verbessert.

                                    Es sind wahnsinnig viele Details im Hintergrund die beim Beobachten vom eigentlichen Geschehen fast gar nicht auffallen. Das letzte mal kam sowas bei "fear in loathing in las vegas" vor.

                                    Schon allein die Uhr von dem Jungen hat während dem Film mindestens 7 mal gepiept. (Alte 90 Uhr die bei volle Stunde immer 2 mal kurz gepiept hat)

                                    nur einer von vielen Beispielen.

                                    Wer kein Tunnelblick besitzt, keine Tomaten auf den Augen - in den Ohren hat, perfektes Setting sehen will, ein Auge für kleinste Details hat, wie die ganze Aufmachung, Austattung Einrichtung, Sinn für zeitlichen Einsatz, etc etc. sollte hier nun endlich einmal wieder fündig werden.

                                    Der Film wird aufjedenfall gekauft und das nicht nur zum einmaligen Verzehr.

                                    Auch wenn er nicht Atmospherisch dem Vorgänger gleichen kann. Muss er ja auch nicht, den Vorgänger gibt es ja schon.

                                    Absolut beeindruckt. Und ich hoffe auf ein zweiten Teil.

                                    Verdient aufjedenfall viel mehr Aufmerksamkeit da seid langem wieder mit Herz produziert worden ist!

                                    ______________________________

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                                    • 5 .5
                                      DerKritiker123 12.10.2017, 01:07 Geändert 12.10.2017, 01:08

                                      Ich fand den Film unterhaltsam sowie spannend und klar besser als das Original mit Tim Curry.

                                      Aber so richtig "toll", wie die meisten Kritiker ihn beschreiben, fand ich ihn nicht.

                                      Anfang: Spannend...

                                      Mittlerer Teil: Spannend...

                                      Ende: Ein bisschen langsam und vorhersehbar...

                                      Deshalb von mir nur 5.5 Punkte. Vielleicht is Chapter Two im Gesamtpaket besser...

                                      • 5
                                        AktionMorgenluft 11.10.2017, 17:56 Geändert 11.10.2017, 17:58

                                        #Horrorctober

                                        [...] Stottern, Hypochondrie, ein zu großes Mundwerk, Religion und Skepsis, Übergewicht, häusliche Gewalt sowie Rassismus bereiten den Nährboden für gesellschaftliche Ablehnung und Mobbing. Die Gewalt, die über die Kinder hereinbricht wird in Muschiettis Film um einiges deutlicher hervorgehoben und auch der Freundschaft haftet nur noch wenig verklärende Magie an. Die Dialoge sind spitzzüngig und entschieden, statt ungeschliffen und naiv. Die Heranwachsenden entdecken ihre Identität und bilden eine Gemeinschaft. Und sie treten einem allein agierendem Monster ohne eigene Persönlichkeit entgegen.
                                        Der Gruselclown hat hier die eigentliche Verjüngungskur erhalten. Er rückt nicht nur stärker in den Fokus, sondern auch über sein Auftauchen und Vorgehen erfährt der Zuschauer einiges. Das gibt ihm (zum Glück) immer noch keine direkte Persönlichkeit, bettet ihn aber nachhaltiger in die Geschichte ein, denn wie schon im Original, ist der Clown eben nur Manifestation und Ausdruck – stampfend, geifernd und verspielt. Vor allem aber: Erinnerungswürdig. Durch die von außen gesetzte Verlierer-Identität der Kinder haftet Pennywise auch etwas Lustvolles und Befreiendes an, gleichzeitig ruft er aber auch so starke Abneigung hervor, dass die Gruppe mobilisiert wird. Bill Skarsgård legt seine Figur wie einen kurz vor dem Platzen gefüllten Luftballon an, den er genüsslich und verstörend langsam mit den Händen reibt.

                                        Ich hatte doch einen leicht schalen Nachgeschmack vom Film und musste lange überlegen warum das so ist. Denn handwerklich und dramaturgisch hatte ich wenig an ES auszusetzen und auch die Neuerungen gefielen mir über weite Strecken sehr gut. Woran also lag es?

                                        Zum einen muss man sich vergegenwärtigen, dass die Handlung nach vorn verlegt wurde. Wer, wie ich, verklärt an das Original von 1990 und damit an seine Kindheit zurückdenkt, hat wahrscheinlich auch gewisse Berührungspunkte mit dieser Zeit und deren Anschauung gehabt. Der Horror entfaltete sich unter anderem aus einer gesellschaftlichen Enge, einem kleinkarierten und rückwärtsgerichteten Denken um 1960 – dem der erwachsenen und erziehenden Gesellschaft. So richtet sich die zeitliche Verschiebung an das jetzt erwachsene Ich, das vielleicht sogar in den 80ern groß geworden ist und diesem rigiden Denken und Erleben bereits entwachsen ist. Dieser kindliche Reibung zwischen der erlebten (oder höchst vorstellbaren) Realität und dem damit verbundenen Schrecken geht mit der Verlagerung zwangsweise etwas verloren. Das ist sicherlich nicht ein Problem des Films, sondern des Rezipienten (fühle mich alt), aber es zeigt, warum ein Remake oft nicht an ein Erlebnis mit dem Original heranreichen kann, wenn man sich zeitlich in beiden Werken verorten kann.

                                        Zum Zweiten ist Horror oftmals eine Reise zum Verbotenem, den eigenen Ängsten und deren Überwindung. Horrorfilme genießen das, was hinter verschlossenen Türen geschieht. Das Erleben des Grauens will darin gleichzeitig verborgen und sichtbar sein. Auch Pennywise erhält seine Legitimation durch die Angst der Kinder, die an ES glauben. Das, was die Kinder hemmt, enthemmt den Clown. Hier bekommt man diese Ängste schnell und offensichtlich präsentiert, unterbrochen von der allgegenwärtigen und dröhnenden Präsenz des Pennywise. Man kann und darf sich nicht so recht in die Schwächen der Kinder einfinden, sodass ein Bruch mit den Horrorszenarien eine einschlagende Wirkung gehabt und eine Coming of Age-Story eine echte Chance bekommen hätte. Zumal die einzelnen Sequenzen sich mehr an den Hintergrund der Kinder richten, nicht an ihre direkte Erlebenswelt. Deutlich wird das im Finale, das ganz dem Clown und seinen Auswüchsen gehört. Etwas, das mir aus dem Original immer präsent war, war der Angriff Eddies mit seinem Asthmaspray, der die eigene Schwäche beziehungsweise Angst benutzt hat, um sich zu wehren. Diese Kurve schafft die Neuverfilmung nicht und setzt stattdessen auf große Schockmomente, die wenig zum Gruseln einladen. Das unschuldig Magische der Kindheit sucht man leider vergeblich.

                                        5
                                        • 2 .5

                                          Ich wollte "ES" eigentlich gar nicht schauen.. Killerclown? Hm. Clowns finde ich nicht wirklich gruselig! Ich dachte die wären zum lachen da? ;-D

                                          Ok, ok, ich gestehe: Ich kannte die Geschichte nur grob und obwohl ich die irgendwie spannend fand, hatten meine Freunde in der Kindheit ein solches Trauma vom 1990er Film, dass ich mich entschloss ihn nicht zu schauen.

                                          Als ich mitgekriegt habe, dass der Neue "IT" da ist, musste ich gleich mal reingucken:
                                          WAS? VORHERSAGE 8,0?! Das gibt es selten!
                                          Offensichtlich war es ziemlich blöd von mir, mich von dieser Vorhersage leiten zu lassen.. doch ich entschloss mich, gleich beide zu gucken.

                                          Den Alten fand ich OK, etwas langgezogen (musste ihn am Folgetag fertiggucken, weil ich eingeschlafen bin xD) - doch für einen Horrorfilm der 90er ganz gut. Vor allem natürlich durch die Geschichte.
                                          Nach der Bewertung von diesem, hatte ich hier plötzlich eine Vorhersage von 8,5??!

                                          Ich bin gleich ins Kino gerannt: Leider, für mich, die reinste Geld- und Zeitverschwendung.
                                          Klar. Meine Erwartungen waren wohl etwas hoch... Hatte ja auch ein grosses Potenzial! (ES verwandelt sich in alles wovor man Angst hat?! Wie toll ist das denn? :-D)
                                          Doch in meinen Augen war er selten spannend, hatte keine Tiefe, dieser Clown... Naja!
                                          Die Szene wo er tanzt, da musste ich einfach laut loslachen!!! Gibt es echt Leute die sich davor gruseln?!
                                          Zeitgemäss, waren die Effekte super und teils schon ziemlich gruselig...
                                          Aber was mich am Meisten genervt hat, sind die STÄNDIGEN sexistischen und frauenfeindlichen Kommentare von diesen(m) KIND(ERN)! (Vielleicht passt ja auch das zu unserer Zeit?!)
                                          Ein Hosenscheisser, der kein anderes Thema kennt als seinen Möchtegern "grossen" Schw***?! Und wie er deine Mutter, Schwester usw. ***** -.- Nein, einfach nein.
                                          Und obwohl die Meisten im Kino laut losgelacht haben, mir hat das leider auch den Rest versaut :-D Sorry!
                                          Für mich, definitiv ÄRGERLICH!

                                          1
                                          • 5
                                            RolfMuller 11.10.2017, 13:07 Geändert 16.10.2017, 12:43

                                            Eigentlich hätte mir „ES“ gefallen müssen! Die Clique, wie frisch aus einer meiner Lieblingsserien „Stranger Things“ importiert, funktioniert echt gut, überzeugt mit lustigen Onelinern und vermittelt das Zusammengehörigkeitsgefühl prima. Auch die Atmosphäre passt und erweckt mit wenigen Verweisen wie z. B. zu „New Kids on The Block“ die Zeit zum Leben. Und ich habe nun mal neben vielen anderen Ängsten auch eine Heidenangst vor Clowns (Vielen Dank Stephen!).

                                            Etwas schleierhaft ist aber, warum man diese überzeugenden Kinderdarsteller nicht ausgenutzt hat, um sich eben mit dem Kern der Vorlage näher zu befassen. Ängste symbolisieren hier nicht tiefergehende Konflikte, sondern dienen nur als ausrechenbare Steilvorlagen für Pennywise, den Clown. Obwohl recht kurzweilig, will die Geschichte nie so recht einen Fluss entwickeln, da der Film zu oft sprunghaft Schreckmomente wie Geisterbahnstationen abfährt und auch die Angst der Kinder immerzu klar und deutlich ausformuliert. Und das nicht einmal gut. Während manche Szenen wirklich richtig stark vorbereitet werden, wie die Diashow, welche man schon im Trailer sehen kann, gipfelt es dann meist in laschem, oft mit mauem CGI ausgestattetem Getöse. Angst bleibt da auch bei den Zuschauern leider fast völlig auf der Strecke. Ja es wird gar unfreiwillig komisch, wenn Pennywise die Polka tanzt, seine Alienschnute aufreißt oder besonders scary sein will. Leider kein Vergleich zu Tim Curry, der den Clown in der gleichnamigen auch nicht perfekten, aber wie ich finde besseren TV-Produktion!!! von 1990 eine diabolische, angstauslösende Seele verleiht, die hier leider gänzlich abhanden kommt. Da war der Clown noch wirklich spürbar der Schrecken von nebenan!

                                            Da kann man hier schon fast von Thema verfehlt reden. Aber gewiss ist „ES“, wenn man den Vergleich zur genialen Vorlage außer Acht lässt, kein schlechter Film, der sich aber enttäuschenderweise zu sehr in ermüdender Effekthascherei verliert und zu wenig Angst und Schrecken verbreiten, aber immerhin mit sympathischen, (manchmal auch zu) lustigen und toughen Kinderdarstellern punkten kann.

                                            (Horrorctober 01/2017)

                                            27
                                            • 6 .5

                                              Schwierig...schwierig...

                                              Evtl. Spoiler!

                                              Das Positive mal zuerst:
                                              Die Kinderdarsteller sind allesamt großartig!
                                              Die Szene vom "Dancing Clown", also als er wirklich tanzt, hat sich voll in mein Hirn gebrannt.
                                              Der Anfang war schön blutig.

                                              Da ich wirklich versuche Remakes und/oder Buchadaptionen eigenständig zu sehen, lasse ich mal die Vergleiche und versuche zu schreiben, was mich an dem Film gestört hat, bzw. mir nicht so gut gefallen wollte.

                                              Die Kids hatten für mich wenig Charaktertiefe, so dass ich irgendwie wenig Bezug zu Ihnen aufbauen konnte (lag aber nicht an der Darstellung).
                                              Pennywise hatte schon ein paar gute Szenen, aber so richtig beängstigend fand ich ihn nur selten.
                                              Ab der Mitte zog sich das Ganze, irgendwie fühlte es sich nach einer Aneinanderreihung von Geschehnissen und nicht mehr nach einer Geschichte an.

                                              Tja, also der große Burner wars jetzt nicht für mich, aber schon ganz okay.
                                              Einen Vergleich kann ich aber nicht lassen:

                                              Die TV Verfilmung fand ich tatsächlich besser und gegen Tim Curry kann wohl keiner anstinken....
                                              ;-)

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                                              • 8 .5
                                                Jolly1980 11.10.2017, 12:41 Geändert 16.10.2017, 15:17

                                                So gestern war ich dann endlich im Kino und habe mir mal Es angesehen.
                                                Ich muss sagen, dass ich relativ begeistert bin/war von dem Film.

                                                Super sympathische Kinderdarsteller, eine tolle Atmosphäre und ganz liebevoll gemachter 80er Jahre Flair den man an allen Ecken und Enden spüren und sehen konnte.

                                                Beispielsweise muss man mal ganz genau auf die Filmanschläge und Plakate an den Kinos achten, und die Sache mit den New Kids on the Block und den Liedtiteln war auch total cool.

                                                Der Film baut schon am Anfang, mit den Tod von Georgie eine sehr düstere und bedrohliche Stimmung auf und hält, im Gegensatz zur 90er Verfilmung, auch gern mal mit der Kamera voll drauf. Das hatte ich in der Form nicht erwartet, passt allerdings sehr gut zum Film.

                                                Nach dem recht krassen Anfang beginnt dann eine liebevoll gemachte Geschichte über das Erwachsenwerden, mit all den dazugehörigen Problemen und Ängsten.
                                                Probleme mit der Mutter, dem Vater, mit Mitschülern und Mobbing wurden sehr eindringlich vorgestellt und veranschaulicht, so dass man mit den Protagonisten schon fast ein Wenig mitgelitten hat.
                                                Allein die erste Begegnung zwischen Ben und Beverly war zuckersüß und schon ab da hatte ich die Darsteller in mein Herz geschlossen.

                                                Zur Geschichte an sich will ich jetzt gar nicht mehr so viel schreiben, nur so viel das das Ganze recht humorvoll präsentiert wird. Was da teilweise knochentrocken an Sprüchen rausgeknallt wird ist echt der Knaller. Manchmal zwar schon fast etwas zu viel des Guten aber trotzdem wahnsinnig unterhaltsam. Gerade die Figur des Ritchie ist da ganz vorne mit dabei.

                                                Was man allerdings sagen muss ist das der Film eine jederzeit stimmungsvolle Atmosphäre bietet, aber nie so wirklich gruselig ist. Die Performance von Bill Skarsgard als Pennywise war zwar gut aber meiner Meinung kommt sie nicht ganz an Tim Curry heran.
                                                Er spielt den Clown zwar recht eindringlich und schön durchgeknallt aber ich hätte mir noch ein wenig mehr Hang zum Wahnsinn gewünscht.

                                                Ein paar Jumpscares zünden, einige coole Ideen sind auch vorhanden (Leinwand oder aus dem Kühlschrank schälen), aber andere Sachen wiederholen sich meiner Meinung nach zu oft. Als da wären wenn Pennywise immer sehr bedrohlich, mit Wackelkamera auf jemanden zuläuft oder mit dem Kopf um die Ecke verschwindet.

                                                Am Ende, in der Kanalisation, dreht der Film dann nochmal richtig auf was Effekte, Kameraspielereien und eine Darstellung einer gewissen surrealen Situation ( wir fliegen alle hier unten) angeht.

                                                Klasse Film übers Erwachsenwerden, mit realem und übernatürlichen Horror, toll und eindringlich gespielt von sehr talentierten Jungdarstellern.
                                                Ich hoffe sehr, dass für die Fortsetzung ähnlich gute Darsteller gefunden werden um die Erwachsenen Rollen zu spiele.

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                                                  na ja...ein klassisches beispiel für eine erhebliche diskrepanz zwischen vorab-mega-hype und wirklichkeit. schon merkwürdig, wenn ich in einem unter der rubrik "horror" firmierenden film mehr lache als auch nur ansatzweise geschockt zu sein. immerhin die schauspieler reißen mich doch mit. bei einigen kann ich durchaus vergleiche zu personen aus meinem hier nicht näher zu definierenden freundeskreis ziehen...

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                                                    Residuum85 11.10.2017, 07:02 Geändert 13.10.2017, 03:31

                                                    Wenn man den alten Film kennt, ist der neue Film nur ganz nett und kommt an den alten nicht heran.
                                                    Dafür dass der Film 90er Jahre lastig gehalten worden ist, wäre er sicher sehr gut, wenn Pennywise einfach besser dargestellt worden wäre.
                                                    Mir ist der aktuelle Pennywise zu lieb, bzw. nicht böse genug, wie ich ihn gegenwärtig erwartet hätte.

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