Jäger des verlorenen Schatzes - Kritik

Raiders of the Lost Ark / AT: Indiana Jones - Jäger des verlorenen Schatzes

US · 1981 · Laufzeit 115 Minuten · FSK 16 · Abenteuerfilm, Actionfilm, Fantasyfilm · Kinostart
Du
  • 5

    Seit sehr langer Zeit mal wieder gesehen- und überraschend langweilig. Ich finde dass Indiana Jones nicht wirklich gut gealtert ist und die Special Effekte teilweise sehr billig und lächerlich aussehen. Dann auch noch viele Kämpfe ala Bud Spencer und eine Story die wirklich nichts außergewöhliches ist. Indiana Jones ist halt ein Kultfilm mit ikonischer Filmmusik und wiedererkennbarem Protagonisten, aber eben auch nicht mehr als das.

    • 9

      Jäger des verlorenen Schatzes ist ein Abenteuerfilm aus dem Jahre 1981 unter der Regie von Steven Spielberg.
      Diesen Film würde ich wohl unter anderem nennen, wenn es um Klassiker geht, aber warum eigentlich? Das fängt schon mit der wirklich schönen Geschichte rund um Indiana Jones und die Bundeslade an, die vor allem Fans von histroischem in den Bann zieht. Die Charaktere sind ausgeglichen und allesamt sympathisch, auch wenn aus manchen noch viel mehr rauszuholen wäre, vor allem Toht hat man meiner Meinung nach nicht genug beleuchtet. Die Darstellung des Films ist sehr schön, auch wenn man dem Film mittlerweile an seinen Kampfszenen und Effekten ansieht, dass er etwas in die Jahre gekommen ist. Der Soundtrack ist wundervoll und stimmt einfach zu dem ganzen Film.
      Jäger des verlorenen Schatzes ist für mich einfach DER Abenteuerfilm schlecht hin und der Richtwert, wenn ich mir andere Abenteuerfilme anschaue. Indiana Jones ist eine Inspiration für so viel Wundervolles gewesen, v.a. aber im Spielebereich für z.B. Tomb Raider und Uncharted. Ich kann nicht anders als diesen Film zu lieben.
      10 Punkte werde ich ihm trotzdem nicht geben, weil er einfach objektiv betrachtet ein paar Schwächen in Handlung und Darstellern besitzt. Trotzdem ist das einfach ein toller FIlm.

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      • 6

        Im Rahmen von Neubewertungen alter Filmklassiker habe ich mich hier und da in der Punktevergabe vergriffen. Habe leider, ja, leider, gute mp-Freunde verärgert, und werde einige Filme die ich zwar nach wie vor nicht so hoch einschätze wie die Community, ihrem Status als Klassiker gemäß bewerten.

        Denn natürlich erkenne auch ich gutes Handwerk, und nen Unterhaltungswert. Auch wenn solche Filme wie die alte Indy-Reihe meine Begeisterung in Grenzen hält.

        6 Punkte kann ich geben.

        Man muss auch mal einsehen wenn man falsch liegt.

        5
        • 8 .5

          80er Jahre Klassiker der gut gealtert ist. Es gibt nie Langeweile!

          Viel Konkurrenz gab es damals für den Film nicht. Zurecht.

          Kleiner Minuspunkt. Die Reise von Dr. Jones auf dem U-Boot ist mal selten doof!

          • 8

            Auch nach fast 40 Jahren noch ein hervorragender Abenteuerfilm mit Witz, Tempo und Action (die sich übrigens auch heute nicht verstecken muss). Es gibt keine größeren Irrungen und Wendungen in der Story, die hier (angenehm) straight erzählt wird. Die Ausstattung (vor allem die Kulissen) sind famos, der Soundtrack großartig und für die Zeit spektakuläre Tricktechnik. Bleibt nur eine Frage offen: Wie hat Indy mehrere tausend Seemeilen auf dem abgetauchen U-Boot überlebt?

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            • 6 .5
              RedMoon-1973 18.02.2018, 20:54 Geändert 08.04.2018, 00:12

              Zuletzt gesehen als Jugendlicher im Kino. Ich kannte nur noch den rollenden Felsen, Rest ist alles neu gewesen, da vergessen.

              Der erste Indy bietet eine recht simple Story ohne Wendungen und Überraschungen. Das ganze lebt allein vom Charme der Darsteller, der Kulissen und des Soundtracks. John Williams hat hier übrigens Sound-Recycling von Strar Wars betrieben. Es gibt in den leisen Szenen kurze melodische Tracks, die auch 1:1 in SW vorkamen. Es wurde nur die Geschwindigkeit geändert.

              Einen großen Logik-Bock schießt der Film mit der U-Boot-Szene ab. So ein Riesenlogikloch darf nicht passieren.

              Die Kampf- und Verfolgungsszenen würden so heute nicht mehr funktionieren, da etwas langsam und langatmig.

              Die Effekte sind für die damalige Zeit sehr gut, heute natürlich nicht mehr, aber immer noch ansehnlich. Zumindest ich, erkenne sofort die Handarbeit von Richard Edlund, da ich als Jugendlicher damals selber als Hobby mit Video-Effekten herumgebastelt habe und viel über die damaligen Profis gelesen habe (John Dykstra, Richard Edlund).

              Alles in allem gute Unterhaltung, die lediglich von der Coolness von Ford und der sympathischen Allen getragen wird.

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              • 8 .5

                Ein Urgestein des Abenteuer und Actionfilms und obwohl über 30 Jahre alt immer noch einer der beliebtesten Filmhelden aller Zeiten: die Indiana Jones Filme gehören einfach zur Allgemeinbildung.Sicherlich wirkt der Streifen leicht antiquiert, man merkt an etlichen Stellen Effekte oder Szenen die man heute mit moderner Technik besser machen könnte, aber was macht das schon wenn das Original so unglaublich viel Charme, Witz und Kultfaktor besitzt? Das Konzept des Streifens ist dabei so simpel dass es richtig genial ist: der Film bringt seine Hauptfigur einfach in einer Tour in unglaublich aussichtslose Situationen und der Spaß und die Spannung ist es dann eben zu sehen wie Indy da wieder raus kommt. Harrison Ford spielt die Rolle perfekt, die Nazis sind zwar dagegen einfach nur böse Uniformträger, aber es passt alles gut zusammen. Ein Action und Effekte Spektakel das man einfach kennen muß!Fazit: Prototyp aller Abenteuerfilme, mit coolem und charmantem Helden sowie rasanter Mysterystory!

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                • 8 .5

                  Was Lucas und Spielberg auf die Leinwand gezaubert hatten, steht zwar ein wenig in zweiter Reihe nach Star Wars (auch wegen des verlorenen Langzeiteffektes), ist aber auch ähnlich gelagert wie das SciFi-Pendant. Doch wer würde es hinbekommen, gleich zwei Marken so derart in die Köpfe der Filmfans hineinzuzimmern, dass die jede Dialogzeile auswendig mitsprechen können oder bei den ersten Noten des Titelsongs sofort den Filmtitel kennen.

                  Indiana Jones gehört einfach in die Filmkultur, auch weil schon Teil 1 das beinhaltet, was ein "vollständiger" Film so in sich haben sollte. Action satt, Spannung pur, viel Humor und prägnante Dialoge, die von engagierten Schauspielern vorgetragen wurden. Es ist einfach Unterhaltung ohne Kompromisse, voller Charme und einer vielleicht etwas simplen Geschichte mit dem ultimativen Gut-Böse-Schema (Nazis kann man eben immer dafür heranziehen).

                  Das Besondere daran: Spielberg scheute auch die Gewaltdarstellung nicht. Ob der Film heute frisch im Kino noch so funktionieren würde? Ich glaube nicht, denn entweder würde das Maß der Gewalt stark ansteigen und schnell die "Muss das sein?"-Kritiker auf den Plan bringen, oder der Film wäre ein Konsensprodukt mit zu vielen Seitenblicken auf die Filmzensoren.

                  Jäger des verlorenen Schatzes ist in jeder Hinsicht ein Kind Spielbergs, und das liebe ich auch heute noch an dem Film. Ein absolut zeitloses Vergnügen, das in jeden Grundkurs für angehende Regisseure gehört.

                  • 10
                    fastcooljosh 28.10.2017, 21:27 Geändert 28.10.2017, 21:31

                    Hätte es Ende der 70er Internet gegeben wäre es wahrscheinlich explodiert bei der News das der Mann hinter "Star Wars" und der Mann hinter "Jaws" einen Film zusammen machen werden.

                    Geiler Film welcher nur vom 3. Teil getoppt wird, wegen Sean Connery Bonus ;)

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                    • 10
                      Sonnyblack745 27.10.2017, 02:46 Geändert 27.10.2017, 08:41

                      Um eines gleich vorweg zu nehmen. Ich habe mir die Reihe gestern erstmals in meinem Leben angesehen. Zu meiner Schande muss ich sagen, das ich meinen enormen Input bisher immer mit anderen Filmen verbracht habe. Gestern war es jedoch soweit. Ich habe mir alle Teile hintereinander angesehen.
                      Nun der Erste Teil hat das Licht im Jahre 1981 erblickt. Damit begann Steven Spielberg die legendäre Reihe ins Leben zu Rufen.
                      Harrison Ford agiert hierbei als "Indiana Jones" und man hätte niemand besseren für diese Rolle ergattern können. Er hat sich seit Tag Eins in die Filmreihe verliebt. Genau das merkt man ihm auch an. Er spielt diese Rolle mit viel Humor und agiert während den Actionszenen nach seiner persönlichen Art.
                      Für einen ordentlichen Abenteuerfilm bedarf es ein gut geschriebenes Drehbuch. Dafür sorgten Lawrence Kasdan, George Lucas, Philip Kaufman. Die Drei Drehbuchautoren haben somit alle Konzepte und Drehbücher für die Reihe verfasst. Meiner Meinung nach war es kein Fehler Drei Leute dafür zu engagieren, denn die Geschichte wirkt keinesfalls abgehackt. Es ist eine Mischung aus humorvollen Szenen, gepaart mit ernsteren Szenen und mittendrin Harrison Ford der sich in waghalsige Situationen begibt.
                      Die Nebenrollen wurden ordentlich besetzt und werdem dem Niveau von Harrison Ford gerecht. Mir persönlich gefallen alle Charaktere, da keiner wie ein Spielball hin und her gekickt wird. Jeder hat seine Aufgabe zu erfüllen und wirkt keinesfalls wie ein Platzhalter.
                      Von technischer Seite her, hat man für die damalige Zeit was ordentliches auf die Beine gestellt. Die Effekte sehen selbst heute noch ganz gut aus. Ja klar musste ich ein paar Mal schmunzeln, als ich die Landschaften sehe, das entspricht nicht mehr der Technik von heute. Jedoch lebt der Film ohnehin nicht von den Effekten und soll daher auch anders gewertet werden.
                      Das Szenenbild ist ebenfalls eine echte Augenweide. Norman Reynolds der zuvor bei "Das Imperium schlägt zurück" auch schon als Szenenbildner beauftragt wurde, hat auch hier wieder einmal wunderbare Arbeit geleistet. Er hat die Stimmung perfekt eingefangen. Jede Kulisse wurde sehr liebevoll gestaltet.

                      Fazit: Für mich einer der Besten Abenteuerfilme aller Zeiten, da er bis heute für sehr hohen Stellenwert sorgt. Steven Spielberg hat sich keine Fehler geleistet und gilt nicht umsonst als einer der fähigsten Regisseure in Hollywood. Für mich ist Teil Eins das Highlight schlechthin. Meiner Meinung nach der Beste Teil, da alles perfekt umgesetzt wurde und nichts aufgesetzt wirkt.

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                      • 7

                        „[…] Im Kampf gegen die Karikaturen der Hakenkreuz-Bande um den Prototypen des schmierigen Gestapo-Majors Toht gilt: nur ein toter Nazi ist ein guter Nazi. Während die Nazis an der Bundeslade nur interessiert sind, weil sie sich einen beträchtlichen Machtzuwachs davon versprechen, liegt Indy zuvorderst der historische Wert am Herzen. Und Spielberg findet für die Tour de Force nach der Bundeslade die passenden Bilder. Sofort eingebrannt haben sich die wunderschönen Matte-Paintings von den Bergen Nepals, die erste Begegnung mit dem wunderbar fiesen Krötengesicht Toht eben dort, die Basare Kairos oder der unsterbliche, ikonische Shot von Jones vor der untergehenden Sonne in der Wüste Ägyptens. Der Reiz des ersten Filmes liegt in der Ferne des Unbekannten und in der Aussicht der Möglichkeiten. […]“

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                        • 10

                          INDIANA JONES – kompakt

                          100 Nazis-Skalps! Indiana Jones hatte keine Zeit, also führte Lieutenant Aldo Raine die Inglourious Basterds an. Indy jagte verlorene Schätze. Der 007 der Archäologen – Blondinen werden bevorzugt, obwohl trinkfeste Brünetten auch ins Schema passen. Er kann einstecken und austeilen wie John McClane - "Yippee Ki Yay, Han Solo!" Kein Fallschirm? Kein Problem! Ein Schlauchboot reicht aus, danach gibt’s Affenhirn auf Eis, bevor Voodoo-Kräfte bekämpft werden. Sein Vater nennt in Junior, auf der 'Indy mag ich nicht-Liste' gleich nach Schlangenphobie gereiht. Er bereiste die gesamte Welt, fand die Bundeslade, den Heiligen Gral und überlebte einen nuklearen Sprengkörper im Kühlschrank. Kein Wunder wenn man nach einem Hund benannt ist! Fedora und Peitsche sind sein Markenzeichen. Sein Motto: Schwer ist gut. Schwer ist zuverlässig, wenn Abzug klemmt kannst du über Schädel ziehen – Komm immer mit einem Schießeisen zu 'ner Messerstecherei.

                          Dr. Henry Walton Jones Jr. aka Indiana 'Indy' Jones – der Held meiner Kindheit!

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                          • 8

                            Mit Indiana Jones schuf George Lucas einen neuen Action-Helden Der Superlative, den Steven Spielberg 1981 einem weltweit völlig aus dem Häuschen befindlichen Kino-Publikum erstmals auf der Leinwand präsentierte und damit der Begriff „Kurzweil“ seinerzeit völlig neu definiert werden musste. Aber selbst nach weit über dreißig Jahren wirkt das vierfach Oscar-prämierte Erstlingswerk, mit dem Harrison Ford seinen schauspielerischen Erfolg nach bereits zwei zuvor abgedrehten Star Wars-Filmen endgültig zementierte, keineswegs angestaubt, da die temporeiche Story überzeugt, sich diverse einzigartige Action-Szenen aneinanderreihen und der unvergleichliche Humor noch immer zu unterhalten versteht.

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                            • 7
                              Toaster85 17.08.2017, 08:21 Geändert 17.08.2017, 08:22

                              Indiana Jones war als Kind/Teenager eine meiner liebsten Filmreihen. Damals habe ich diese Filme regelmäßig verschlungen und hätte damals jedem einzelnen Teil wahrscheinlich eine 10/10 gegeben.
                              Jetzt hatte ich diese Filmreihe aber sicherlich 10 Jahre nicht mehr gesehen. Gestern Abend dachte ich mir, dass ich mir doch mal wieder den ersten Teil bei Prime anschauen könnte und naja, gesagt getan.
                              Ich muss zugeben, dass der Film mich nicht mehr so überzeugt hat wie früher. Erst ist immer noch ein sehenswerter Film, dem man aber das Alter und andere kleine Dinge heutzutage merkt.
                              Ergo gibt es von mir "nur" noch 7/10 Punkten.

                              Mal schauen wann ich Teil 2 und Teil 3 schaue. Teil 4 könnte ich eigentlich jetzt schon zerreissen^^

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                              • 7

                                Zur 700ten Filmbewertung einen Klassiker nachgeholt.
                                Schande über mich! War aber echt unterhaltsam.
                                Teil 2, 3 und 4 schaff ich jetzt bis zum 5ten Teil 2019 auch noch ;)

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                                • 3

                                  Bis heute ist es mir ein absolutes Rätsel, wie dieser Film so ein Kult werden konnte. Es kann wohl nur daran liegen, daß sowohl Nazis, als auch die Bundeslade _und_ Harrison Ford in jungen Jahren drin vorkommen. Denn der Plot ist absolut sinnfrei, da der Protagonist für den Handlungsverlauf überhaupt keine Rolle spielt, und dessen ständige, unglaubliche Ausflüchte aus den mißlichsten Zwangslagen derart unmöglich sind, daß sie auch gar nicht erst gezeigt werden, sondern wenn überhaupt, nur angedeutet. Stattdessen wird dann einfach das Hauptthema der Filmmusik abgespielt. Das wird schon reichen, denn hallo: Bundeslade! Nazis!! Harrison Ford in jung und sexy!!!
                                  ???
                                  Vor 30 Jahren konnte ich mich noch leidenschaftlich über diesen ganzen Schwachsinn aufregen, nach kürzlich erfolgtem zweiten Anschauen bleibt trotz mehrmaligen Drüber-Schlafens nur müdes Achselzucken.

                                  • 7 .5

                                    tatsächlich zum ersten mal in hd gesehen...der macht spass und ist in sachen action/tempo immer wieder bestens ein punkt rauf

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                                    • 6 .5
                                      RoboMaus 10.07.2017, 23:30 Geändert 12.07.2017, 13:46

                                      Schon in den Achtzigern hat mich der erste 'Indiana Jones' nicht aus den Socken gehauen - es war lediglich rasante Abenteuer-Action von Spielberg routiniert inszeniert. Der Film hatte immer einen hohen Stellenwert, doch wenn mich jemand zum Inhalt gefragt hätte, könnte ich nur die beeindruckende Szene am Ende zitieren, wenn die Lade aufgeht.......

                                      .....was tatsächlich der mit Abstand beste Moment im Film ist. Im Gegensatz zu den meisten seiner anderen Filme verzichtet Spielberg weitgehend auf eine Story: die Nazis haben den Ort der Bundeslade aufgespürt, doch Harrison Ford alias Indiana Jones will sie ihnen abluchsen. Mehr passiert hier nicht, wobei sich die Handlung von Anfang an ständig im Kreis dreht. Ford spürt etwas auf, die Bösen setzen ihn fest und nehmen es ihm ab, wonach sich Ford befreit, wieder etwas aufspürt usw.

                                      Der Handlungs-Kreislauf wird von Verfolgungsjagden und einem albernen Humor getragen, der nur einen einzigen Lacher hervorbringt (SPOILER: als der Affe die Hand zum Hitlergruß erhebt; SPOILER ENDE). Dazu kommen Klamauk-Prügeleien, in denen einer von Ford getroffen wird und die hinteren gleich mit umfallen.... dieses Metier sollte man doch Hill & Spencer überlassen.
                                      Sicher ist Humor etwas sehr Individuelles, doch wenn man hier nichts zu lachen findet, dünnt der schwache Plot noch weiter aus.

                                      Es bleibt eine straffe Inzenierung, die es wenigstens nicht langweilig werden lässt, und ein überzeugender Harrison Ford, der Laune macht. Auch heute noch reicht es für ordentliche Unterhaltung, doch wenn man das mehrmals sieht, könnte der Lack irgendwann ab sein.

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                                      • 10
                                        Jomida 07.07.2017, 13:32 Geändert 18.07.2017, 15:17

                                        Ein von Steven Spielberg perfekt inszeniertes Abenteuer - oft kopiert, nie erreicht!

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                                          "Nazis, I hate these guys!" Raiders of the lost Ark war Nummer 2 meines Indy-Wochenende-Marathons und es ist der klassische Fall von einem zeitlosen Film. Raiders wird niemals alt werden und für immer der definitive Abenteuerfilm bleiben. Der Ton den Spielberg hier erschafft und balanciert ist über die kompletten 155 Minuten perfekt! Das Drehbuch von Kasdan ist enorm clever. Nicht nur was die Dialoge und die übergreifende Story angeht, sondern auch die unterschiedlichen kleinen Setups und Payoffs machen es so besonders. die Einführungen der jeweiligen Charaktere (Indy, Marion, Belloq, Toht) sind teilweise herausragend inszeniert. Generell ist Spielbergs Regie an den unterschiedlichsten Locations genial und vor allem so geschmeidig, besonders auch durch verschieden Long-Takes die sich gar nicht als solche anfühlen (einfach weil sie es nicht so raus schreien "Look at me I am a One-Shot").

                                          Über Williams' Score muss man auch hier noch ein paar Worte verlieren - Perfekt! Der Raiders March ist natürlich eines der ikonischsten Stücke der Filmgeschichte. Was aber fast noch beeindruckender als die Musik selbst ist, sind die Zeitpunkte wann sie eingesetzt werden. So hören wir bspw. Marion's Thema erstmals in vollem Ausmaß, wenn Indy glaubt er hätte sie verloren.

                                          Abschließend möchte ich noch mit dem Gerücht aufräumen, dass Big Bang Theory scheinbar in die Welt gesetzt hat. Spoiler für einen 36 Jahre alten Film: Indys Suche nach der Ark wäre ja vollkommen irrelevant, da durch das Öffnen ja sowieso alle Nazis getötet werden. Falsch! Mal unabhängig davon, dass es in dem Film nicht darum geht, dass Indy die Bundeslade nach Hause bringt (was er tut), sondern um das Abenteuer auf welchem wir ihn begleiten... Die Nazis, die bei der Öffnung der Ark anwesend sind sterben zwar alle, jedoch wäre sie dort komplett unbewacht an einem Standort von dem nur die Nazis wissen. Ohne Indy wäre sie also niemals in der Lager-Halle für Top-Secret-Gegenstände gelandet :D.

                                          Raiders ist der perfekte erste/zweite Teil einer fantastischen Trilogie. Es ist vermutlich der beste Indiana Jones Film, auch wenn ich Last Crusade genauso gern habe.

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                                          • 8 .5

                                            Die Triologie macht einfach nach wie vor Spaß !

                                            Gestern nochmals zum xxx gesehen und einfach immer wieder schön das Teil hier.
                                            Allerdings in der alten Synchro...die Bluray extra so gekauft mit beiden Versionen.
                                            Die neue ausprobiert aber funktioniert gar nicht.

                                            Für mich die beste Rolle des Harrison Ford.
                                            Tom Selleck hätte es wahrscheinlich auch hinbekommen aber er und Nick Nolte gingen dann an uns vorbei.
                                            Stallone als Axel Foley kann sich auch niemand vorstellen. Die Filme wären dann wohl einfach ganz anders geworden.

                                            Da ich Indy einfach liebe kann ich hier nicht viel negatives schreiben.
                                            Punkteabzug sicherlich wegen George Lucas Idee mit der Bundeslade.
                                            Der Quatsch dürfte wohl wieder seinem kranken Gehirn entsprungen sein.

                                            Der Nazi bekommt mal wieder so gar nichts hin ...und ist der Depp vom Dienst...jaja Spielberg.
                                            Ansonsten macht der erste Teil einfach Fun und John Williams lieferte mal wieder ein Ohrwurm an Filmmusik.
                                            Eine Schande das man das Franchise so lieblos behandelt hat über die Jahre.
                                            Aber Reboot sei dank... bekommt man sicherlich bald... ein völlig untalentierten neuen Schauspieler als Indiana Jones präsentiert.

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                                            • 10
                                              geroellheimer 27.05.2017, 19:16 Geändert 27.05.2017, 19:23

                                              "Besetzungswünsche/gerüchte":
                                              Indiana Jones (Harrison Ford):
                                              Tom Selleck (Hatte die Rolle so gut wie sicher, bis "Magnum" doch verlängert wurde...)
                                              _____
                                              Jeff Bridges
                                              Peter Coyote
                                              Willem Dafoe
                                              Tm Matheson
                                              Sam Neill
                                              Nick Nolte
                                              John Shea

                                              Marion (Karen Allen):
                                              Susan Dey
                                              Amy Irving
                                              Debra Winger
                                              Sean Young

                                              Sallah (John Rhys-Davies):
                                              Danny DeVito

                                              5
                                              • 9 .5

                                                Kümmern wir uns doch mal wieder um eine legendäre Filmreihe. George Lucas war nicht nur für die große Star Wars Saga berühmt, auch mit seinem guten Freund Steven Spielberg hat er eine große Saga geschaffen : Indiana Jones. Drei wunderbare Filme (....und einen vierten Teil) haben wir aus diesem tollen Franchise bekommen und Harrison Ford wurde endgültig zum Superstar. Schon der erste Teil dieser Saga war ein atemberaubendes Meisterwerk, welches noch heute kaum zu überbieten ist. Die Indiana Jones Saga ist einfach die beste Abenteuer Reihe, die wir bisher bekommen haben.

                                                Indiana Jones ist eigentlich ein Archäologieprofessor. Aber er ist auch ein echter Abenteurer, der Jagd auf alte Relikte macht. Nachdem er sich bei seinem letzten Abenteuer seinem Rivalen Belloq geschlagen geben musste, bekommt er Besuch vom amerikanischen Geheimdienst. Er soll die legendäre Bundeslade finde. Doch auch die Nazis sind hinter diesem "Schatz" her, denn er soll ungeheure Macht verleihen. Indys Spur führt ihn nach Neapel, wo er ein bronzenes Artefakt sucht. Doch auch die Nazis sind bereits da und es dauert nicht lange, bis zur ersten Konfrontation.

                                                Regisseur Steven Spielberg und Produzent George Lucas haben in diesen Film alles rein gebuttert, was für 1981 möglich war. Die Effekte sind atemberaubend gut und alles sieht noch heute fantastisch aus. Klar, man sieht, dass bei manchen Effekten mit Puppen gearbeitet wurde, aber solche handgemachten Effekte sehen für mich grundsätzlich besser als CGI Effekte aus, weil sie einfach greifbarer sind und man einfach merkt, dass diese "Effekte" wirklich da sind. Jäger des verlorenen Schatzes ist erstaunlich brutal, der nicht nur blutige Schießereien auf dem Kerbholz. Hier sehen wir auch platzende Köpfe und schmelzende Gesichter, sodass man richtig schön das Muskelfleisch darunter sieht. Die 16er Freigabe ist somit mehr als verständlich.

                                                Geht es nur mir so oder sieht Harrison Ford so aus, als könnte er der Vater von Chris Pratt sein? Es ist schwierig zu sagen, was nun seine große Paraderolle ist : Indy oder Han Solo? Als Indiana Jones ist er aber unverwechselbar gut und auch wenn es ein paar TV Ableger vom jungen Indiana Jones gab, kann es aus meiner Sicht keinen besseren Darsteller für diese Rolle geben und ich freue mich sehr, dass wir ihn 2020 noch ein mal in dieser Rolle sehen werden. Ich mag einfach Indys Persönlichkeit total gerne. Seine Abenteuerlust (und Schlangenphobie) kommt sehr glaubwürdig herüber und ich liebe einfach sein Humor. Auch Karen Allen als Marion, Paul Freeman als Belloq und John Rhys-Davies als Sallah machen einen tollen Job und besonders Marion ist für mich das beste aller Indy-Girls. Wer ganz genau hinschaut, kann am Anfang auch den jungen Alfred Molina entdecken.

                                                Fazit : Spannend, hart und hochgradig unterhaltsam. Jäger des verlorenen Schatzes ist der legendäre Auftakt einer besonders starken Filmreihe, der zwei tolle Fortsetzungen nach sich zog. Die Effekte sind brillant, Harrison Ford glänzt im höchsten Maß und die Abenteuerlust ist wirklich mehr als ansteckend. Allerdings hatte ich den Film nicht derart brutal in Erinnerung. Trotzdem ist der Film sympathisch, auch wenn es für mich nicht der beste Teil der Reihe ist, obwohl er ganz nah dran ist.

                                                9,5/10

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                                                JokerReviews Hauptseite auf Instagram : https://www.instagram.com/joker.reviews/

                                                • 10

                                                  10 von 10 einfach nur atemberaubend und spannend und humorvoll ! habe ich schon ungelogen 8 mal gekuckt und jetzt ziehe ich es mir nochmal rein !!!

                                                  • 8

                                                    Jäger des verlorenen Schatzes ist ohne Zweifel ein unterhaltsamer, witziger und rasanter Action-Comedy-Abenteuer-Film, den ich sehr gerne geschaut habe. Jede Szene kann auf ihre Art überzeugen, sei es durch die packende Action oder den passenden Humor. Einzig die unsympathischen und uninteressanten Charaktere haben mir etwas den Spaß genommen, allerdings kann ich verstehen, wie es der Film zu einem Klassiker geschafft. Sollte man mit den Figuren klarkommen, so hat man hier sicherlich einen der unterhaltsamsten Filme, die ich bisher gesehen habe.