Jane - Kritik

Jane / AT: Untitled Jane Goodall Documentary

US · 2017 · Laufzeit 90 Minuten · FSK 0 · Dokumentarfilm · Kinostart
Du
  • 6 .5

    "(...) Den Fokus zu Beginn gibt der Dokumentarfilm also leider spätestens zur Hälfte seiner Laufzeit etwas auf. Morgen möchte sich dem Mensch Goodall ebenso widmen wie der Forscherin – wohl weil beides letztlich korreliert. In der Folge konzentriert sich Jane aber weder auf das eine noch andere vollends (...) Die Musik von Philip Glass gibt sich Mühe, die Emotionalität des Gezeigten zu unterstreichen, am Ende gelingt es Brett Morgen aber doch nicht, seinen Film gänzlich so interessant zu gestalten, wie es seine Protagonistin und die Thematik sind"

    • 8

      Im engen Zusammenhang mit Goodalls Leben, ihrer kleinen Familie sowie den Reflexionen im Off-Kommentar entsteht ein dichtes, anrührendes, mitreißendes Zeitbild. Einzig der bombastische Soundtrack von Philip Glass ist zu überwältigend und erstickt oft die Geräusche des Waldes, die dann als quasi organischer Teil der kontemplativen Bilder fehlen. [Julia Teichmann]

      • 6

        Der Film »Jane« des US-Dokumentaristen Brett Morgen porträtiert die frühen Jahre von Jane Goodalls Werk und Leben und brilliert mit Anfang der 60er-Jahre im Feld in Nordwest-Tansania gedrehten 16-mm-Bildern. [Silvia Hallensleben]

        • 7

          [...] sämtliche Aufnahmen sind dokumentarisch[...]. Unweigerlich verklärt sind diese Aufnahmen dann auch [...]. Andererseits mag man es Morgen dann auch nicht vorwerfen, dass er sich seinem Subjekt nicht zurückhaltender nähert [...]. [Michael Meyns]