Jumanji - Kritik

Jumanji

US · 1995 · Laufzeit 108 Minuten · FSK 12 · Fantasyfilm, Abenteuerfilm · Kinostart
Du
  • 8

    Kindheitsfilm, Klassiker, tolle Schauspieler, fantastische Story. Jeder Fan kann sicher seine ganz eigene Faszination finden. Nun ist der Film vielleicht nicht an jeder Ecke perfekt rund und sicher auch ein wenig unter Wert, wenn er etwas zu verspielt 80s wird. Und sicher könnte man das „etwas gealtert“ Argument bringen. Aber das wäre tatsächlich unfair, wenn man bedenkt, dass es mittlerweile auch noch für einen richtig ordentlichen zweiten Teil gereicht hat. Der Streifen hier macht einfach immer wieder mal Spaß.

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    • 7

      Erklingen erst einmal die Trommeln, dann ist es zu spät und das Spiel beginnt! Jumanji habe ich wohl locker 20 Jahre nicht mehr gesehen und war recht erstaunt, an wieviel ich mich bis auf ein oder zwei ikonische Szenen nicht mehr erinnern konnte. Regisseur Joe Johnston macht hier genau das, was er in den 90ern gut konnte, und dreht einen Abenteuerfilm mit Herz für die ganze Familie. Stellenweise spannend, stellenweise etwas düster, manchmal auch albern, aber nie zu sehr und immer auf einen guten Unterhaltungswert ausgerichtet. Auf der visuellen Ebene ist Jumanji nicht immer so gut gealtert wie vielleicht manch anderer Film jener Zeit, dennoch hatte ich auch dieses Mal wieder meinen Spaß mit dem Film. In einem spontanen Anfall von Nostalgie habe ich gleich mal Hook bestellt....

      15
      • 8

        Jumanji / US / 1995

        >>> mit Vorsicht zu genießen /// enthält möglicherweise Spuren von leichten Spoilern <<<

        JUMANJI ist ein Paradebeispiel der spaßigen Familienunterhaltung, da der Film ein einfallsreiches, phantasievolles und kurzweiliges Abenteuer ist, welches für jung und alt geeignet ist.
        Die Story ist leicht verständlich, aber dennoch innovativ, originell und deswegen interessant.
        Riesige Moskitos, Löwen, Elefanten, Nashörner, Spinnen, Motorrad fahrende Affen, fleischfressende Pflanzen und ein Großwildjäger sorgen für einen Heidenspaß.
        Vielleicht hapert es gelegentlich am logischen Verhalten der Protagonisten, aber das tut dem wilden Treiben kaum Abbruch, denn ständig sind sie neuen Gefahren des Dschungels ausgeliefert.
        Einige Effekte mögen heutzutage angestaubt aussehen, aber keineswegs billig.
        Vor einigen Klischees und dem obligatorisch kitschigen Happyend bleibt man zwar nicht gefeit, aber Tempo, Witz und ein sympathischer Cast, allen voran ein gut aufgelegter ROBIN WILLIAMS (RIP), lassen dieses und jenes Manko verzeihen.
        Zugegeben, der Nostalgiefaktor spielt bei meiner Bewertung auch eine erhebliche Rolle, doch was dieses Brettspiel vom Stapel lässt, hat schon was für sich, und man wartet gespannt auf den nächsten Würfelfall.

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        • 7 .5

          Ist die Neufassung gut oder nicht? Hm gute Frage. Der alte Film war aus 1995, hat 103 Minuten gedauert, hat 65 Millionen US $ gekostet was für damals sehr viel war, hat 262 Millionen US $ weltweit eingespielt und Robin Williams noch Mal berühmter gemacht als er damals schon war. Der 2017 er Film mit Dwayne Johnson war 118 Minuten lange, hat 90 Mille gekostet und hat in Amerika sage und schreibe 402 Millionen US $ gekostet und weltweit an die 945 Millionen US $ eingespielt, was ist passiert?

          Also es geht um nicht viel anderes als damals 1995. Im Jahr 1996 findet ein junger Mann am Strand ein Spiel mit der Aufschrift „Jumanji“. Dieses bekommt Alex Vreeke in die Hände, der es jedoch nicht spielen möchte, weil er seine Freizeit lieber an seiner Spielekonsole verbringt. Als er in der Nacht durch ein Geräusch geweckt wird, das von dem Spiel ausgeht, findet er beim Öffnen des Spiels darin ein Steckmodul für eine Konsole.
          20 Jahre später. Spencer, ein Teenager, der sich selbst als Nerd bezeichnet, schreibt für seinen Klassenkameraden Anthony Johnson, der von allen nur „Fridge“ genannt wird, einen Aufsatz für die Schule, weil dieser Angst hat, sonst aus der Sportmannschaft geworfen zu werden. Da der Schwindel auffliegt, werden beide von Rektor Bentley dazu verdonnert, einen Kellerraum der Brantford High School für dessen Ausräumung vorzubereiten. Auch die selbstverliebte Bethany, die Spencer kennt, aber nicht sonderlich mag, und Martha, die von Coach Webb zum Nachsitzen verdonnert wurde, finden sich in dieser Gruppe wieder. Beim Aufräumen entdecken sie eine alte Spielkonsole. Nachdem sie diese an den Fernseher angeschlossen, ihre Charaktere ausgewählt und das Spiel gestartet haben, werden sie in selbiges hineingezogen.

          Die vier Teenager finden sich in einem Urwald wieder. Spencer wurde im Spiel zu Dr. Smolder Bravestone, einem muskelbepackten Hünen, aus Fridge ist der nur etwa halb so große Franklin „Mouse“ Finbar geworden, im Spiel der Waffen- und Rucksackträger von Bravestone. Martha findet sich im Körper der leichtbekleideten Ruby Roundhouse wieder, und Bethany bemerkt, dass „Shelly“, die Figur die sie auswählte, in Wirklichkeit ein kleiner, untersetzter Mann mit dem Namen Professor Sheldon Oberon ist. Sogleich wird Bethany von einem Flusspferd verschlungen, das ihren neuen Körper unter Wasser zieht. Die Gruppe versteht, dass sie in das Spiel hineingezogen wurden und sie alle nur drei Leben haben, die als Tattoo auf ihren Unterarmen zu sehen sind.
          Die Gruppe wird von Nigel, dem ersten Nicht-Spieler-Charakter (NPC) dem sie begegnen, über ihre Aufgabe im Spiel aufgeklärt. Sie müssen ein Juwel, das einst ein gewisser Russel Van Pelt aus dem Jaguarschrein holte, wieder in diesen einsetzen. Im zweiten Level des Spiels müssen sie einer Gruppe von Motorradfahrern entkommen, im nächsten gegen eine schwarze Mamba kämpfen. Bei einer Flucht hilft ihnen ein gewisser Jefferson „Seaplane“ McDonough, ein Pilot, der schon eine Weile länger als sie in dem Spiel feststeckt. Die Gruppe erkennt, dass sie nur gemeinsam das Spiel verlassen kann und es sich bei Jefferson um keinen anderen handelt, als um Alex Vreeke der vor 20 Jahren von der Konsole in das Spiel gesaugt wurde. Er lebt in einem Dschungelhaus, das ein früherer Bewohner namens Alan Parrish dort errichtet hat.

          So was ist passiert in dem Film? Man hat die gleichen Namen - Super

          Man hat aber eine andere Geschichte- nicht so gut
          Man hat auch andere Darsteller – nicht so gut
          Man hat eine andere Location gewählt – gute Idee
          Man hat ein bisschen Spaß rein gebracht in den Film anders als damals – auch ein bisschen blöde gewesen
          Man hat andere Bösewichte – auch nicht besonders gut umgesetzt
          Man hat das ganze nett aufgebaut und versucht es logisch zu machen –naja geht so irgendwie
          Das Ganze ist als Fortsetzung oder Remake konzipiert, beides, - naja finde ich nicht praktisch
          Das Ganze hätte Spannend werden sollen – leider ist es nicht
          Die alte Version war besser – ist immer so bei Filmen mit Remake oder Fortsetzung.

          Die Idee aus dem Nerd Smolder dann einen Hünen zumachen ist nett, aber leider nicht so super wie man sich das vorstellt. Anthony Johnson der Teenager der im Film eigentlich wirklich schlecht wegkommt hat meiner Meinung nach die blödeste Rolle als Teenager – sowas von dämlich. Dafür hat Betthany / Sheldon Oberon – die Lacher, die meisten Lacher auf der Seite, was daran liegt das Jack Black einfach sehr gut Schauspielen kann und auch gut wirkt.

          Die beste Verwandlung hat Martha die zu Ruby Roundhouse im Film wird und ja aus einer Nichtssagenden Teenagerin wird eine super heiße Kämpferin. Dann die Überraschung ist ALEX der ja der Pilot ist und seit 1996 im Film ist, ja und da hätte man vielmehr draus machen können aus der Story, vielmehr an Spannung und vielmehr an Spaß, man hätte das ganze so machen können das man Spannender sein Leben sieht seine Kämpfe seine ganzen Sachen ich hätte das gerne gesehen aber so ist das nicht gut geworden und wirkt irgendwie so einfach lieblos hingekotzt.

          Und dann Bossmonster, meine Güte was für ein Mist, so ein blöder Bösewicht, Russel Van Pelt, der wirkt wie eine DVD Produktion ja das war wirklich dämlich muss ich sagen. Die Filmeffekte waren nicht so gut, es fehlt dem Film an Spannung, er ist aber nett und gut anzusehen und hat Witz aber es fehlt dem Film eindeutig was.

          Klar ist es dort schön weil in Hawaii wo gedreht wurde, auf Honolulu, ist es immer schön. 'ne das Ganze wirkt nicht gut im Film.

          Der Cast:

          • Dwayne Johnson: Dr. Smolder Bravestone
          • Jack Black: Professor Sheldon „Shelly“ Oberon
          • Kevin Hart: Franklin „Mouse“ Finbar
          • Karen Gillan: Ruby Roundhouse
          • Nick Jonas: Jefferson „Seaplane“ McDonough
          • Bobby Cannavale: Russel Van Pelt
          • Alex Wolff: Spencer
          • Madison Iseman: Bethany
          • Ser'Darius Blain: Anthony „Fridge“ Johnson
          • Morgan Turner: Martha
          • Missi Pyle: Coach Webb
          • Rhys Darby: Nigel Billingsley
          • Colin Hanks: Alex Vreeke

          Es gibt sogar seit 1996 eine Zeichentrickserie rund um Jumanji. Nun ja ich denke den Film hätte es nicht gebraucht ist meine ehrliche Meinung. Übrigens die Dschungel Statuen die man sieht sind so gemacht wie die Spielfiguren aus dem 1995 er Film. Und natürlich mußte man das so drehen dass der Ex-Wrestler Johnson natürlich auch ein paar Moves machen kann wie beim Wrestling, das hat meiner Meinung nach nicht gut gewirkt im Film. Und wie immer ist auch für die Geschichte ein Buch ein Vorläufer gewesen und zwar von Chris Van Allsburg aus 1981. Und die Handschuhe die Ruby hat, sind eigentlich Motorradhandschuhe, wo hat die diese her bitte? Übrigens wenn sie kämpft das ist Capoeira, auch nicht übel, ja sonst ist der Film meiner Meinung nach nicht so gut weil er eigentlich eines nicht hat, und zwar Spannung. Die Darsteller sind meiner Meinung nach oft deplatziert und irgendwie gar nicht so gut, und leider sind sie auch nicht so dass man sagt man nimmt ihnen die ganze Handlung oder ganze Story ab. Wieso ist übrigens im alten Film der Van Pelt ein Spielejäger und im neuen Film ist er einer der Tiere befehligen kann und hat noch dazu so dämliche Augen die böse wirken sollen und wirken aber in Wirklichkeit als wäre er auf irgendeiner Droge. Und einiges gab es auch was zum alten Film nicht gepasst hat, also ich muss sagen der Film ist nett aber nicht super, er ist nicht spannend aber hat nette Darsteller, er hat Witz aber nicht so das man einen Schenkelklopfer hat, er ist nicht so dass man sich nach dem Film noch interessiert für den Film oder sich viel merkt, es ist einfach ein einfacher Film der nicht Mal so super gut ist und mich etwas enttäuscht hat darum

          75 von 100 Punkten.

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          • 6

            Seichte Unterhaltungs-Kost in abenteuerlichem Gewand. Spaßig, verrückt und ¨zumindest damals¨ absolut originell.
            Schöne Ideen, gut verpackt

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            • 7 .5

              Natürlich versprüht ein Film mit Robin Williams auch nach über 20 Jahren noch seinen Charme. "Jumanji" ist ganz witzig, Williams spielt toll und James Horner hat einen schönen Score abgeliefert. Manchmal wirkt die Story etwas überdreht und die Effekte sind nicht mehr ganz zeitgemäß, aber insgesamt ist der Film ein spaßiges Kindheitsabendteuer.

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              • 6

                Der Film ist ganz okay, ist in sich aber nicht immer schlüssig. Für viele gehört JUMANJI zu den ersten filmischen Kindheitserinnerungen und daher umweht der Film bis heute – und nicht zuletzt wegen Publikumsliebling Robin Williams – den Hauch von Nostalgie.

                • 6

                  [...] Sind die Figuren erst einmal etabliert, nimmt Jumanji auch zusehends Fahrt auf und stürzt sich temporeich von Actionszene zu Actionszene. Trotz mäßiger CGI-Effekte und schleppender Inszenierung stimmt dabei vor allem die Dynamik zwischen den Figuren. Von der eigentlichen Botschaft über Zusammenhalt und familiäre Werte weicht Regisseur Johnston nie ab und nach alter Hollywoodmanier rollt der Abspann erst dann über den Bildschirm, wenn alle Wogen geglättet und alle Familien wieder glücklich vereint sind. Das mag naiv anmuten, passt innerhalb des mittlerweile wohl vornehmlich aus nostalgischen Gründen funktionierenden Narrativs aber doch herrlich in den altbackenen Stil des Films. [...]

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                  • 9

                    Ein einzigartiger Film mit einem sympathischen Hauptdarsteller, vergilbt aber leicht hinter dem Remake an Humor und Action.

                    • 7
                      Atalantia 26.12.2017, 15:06 Geändert 26.12.2017, 15:07

                      Temporeiche Aktion Komödie mit guter Besetzung. Familientauglich und kann einen gähnenden Sonntagnachmittag ordentlich in Fahrt bringen.

                      • 7

                        Kindgerechter Leinwandspaß bei dem auch die Großen auf den Geschmack kommen. Für Mitte der 90er mehr als ordentliche Effekte.

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                        • 10

                          Ich weiss nicht genau wieso aber ich liebe diesen Film... Zusätzlich spielt Robin Williams mit. (Meiner Meinung nach war er ein grossartiger Schauspieler)

                          • 7

                            Eine gute Fantasy-Komödie für Kids. Robin Williams ist wieder einmal mehr brillant. Der Film hat ein gutes Tempo so muss das Blockbuster Kino sein obwohl ich zugeben muss das der Film eher ein junges Publikum anspricht trotzdem habe ich mich ordentlich unterhalten.

                            7
                            • 7

                              Das familenkompatibele Fantasy-Abenteuer funktioniert nach all den Jahren immer noch bestens! Sowohl witzig, temporeich als auch ungemein kurzweilig präsentiert sich „Jumaji“ insgesamt äußerst unterhaltsam. Unterlegt mit einem tollen Score, wird eine Vielzahl gelungener Effekte serviert, die nach wie vor recht gut aussehen. Wenn man sich vor allem vergegenwärtigt, was 1995 bereits tricktechnisch bzw. mittels CGI alles möglich war, verwundert es echt gar heftig, welch Schund heutzutage in dieser Hinsicht mitunter abgeliefert wird.

                              Neben der seinerzeit noch jungen Kirsten Dunst, ist der unvergessene Robin Williams in einer seiner besseren Rollen zu sehen. Mal aufgedreht, um nicht zu sagen teilweise sogar etwas überdreht, dann ulkig, um im nächsten Moment auch wieder ein wenig feinfühlig daherkommend - eben nicht ganz untypisch für die von ihm gespielten Rollen.

                              Die für Ende des Jahres angedachte Fortsetzung mit Dwayne "The Rock" Johnson, werde ich mir übrigens definitiv ersparen!

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                              • 6
                                RoboMaus 14.04.2017, 14:28 Geändert 14.04.2017, 15:18

                                Einer der großen 90er-Familienfilme, und man sollte ihn am besten auch in diesem Kontext beurteilen. Neben Robin Williams in einer seiner Paraderollen kann man auch die 13jährige Kirsten Dunst im Bann des Spiels sehen.

                                Als Fantasy-Abenteuer entfaltet dieser Film vor allem auf Kinder eine großartige Wirkung, auch wenn die CGI inzwischen deutlich in die Jahre gekommen ist. Der Plot ist so aufgebaut, dass ständig etwas passiert, bemüht sich aber kaum um Charakterzeichnung oder eine einfallsreiche Story - die hat nur im ersten Drittel etwas zu erzählen.

                                Im Verlauf wird dasselbe Schema ständig wiederholt: jemand macht einen Zug im Spiel, und es erscheinen Gestalten aus dem Dschungel im Wohnzimmer, die sich schließlich in die Stadt ausbreiten. Ob es dabei zielführend ist (außer zum Zweck des Anvisierens), den Jäger aus der Kolonialzeit mit einer ultramodernen automatischen Waffe auszurüsten, sei dahingestellt. Doch das ist vielleicht schon zu sehr aus der Erwachsenenperspektive gesehen......

                                Ein guter Film, der selbst für weniger geneigte Erwachsene mit Kindern zusammen zum Vergnügen werden kann.

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                                • 5 .5
                                  Nospheratu99 13.04.2017, 08:39 Geändert 13.04.2017, 08:41

                                  >>> Achtung!!! Enthält Spoiler!!! <<<
                                  Flotte und nett gemachte Kindergeschichte für Erwachsene. Wenngleich die Computeranimationen heutzutage schon eher altbacken und überholt daherkommen, so hat der Streifen optisch durchaus etwas zu bieten. Der stark auf die Bilder und die Effekte gesetzte Fokus ist jedenfalls spürbar, die relativ einfach gestrickte Handlung war dafür wohl ohnehin prädestiniert. Leider wurden auch die Charaktere der Protagonisten kaum entwickelt und so bewegte sich der Film zwar auf einem damaligen recht hohem optischem Niveau, blieb in seiner Gesamtheit jedoch eher biedere Durchschnittskost. Die für die Verfilmung eines Kinderbuchs teils schon recht eindringlichen Darstellungen lassen den Streifen eher nur für Teenager geeignet erscheinen, wahrscheinlich werden diese auch die meiste Freude damit haben. Dabei wurden einige Logikfehler zu Gunsten der Effekte und der Action in Kauf genommen, auch das Drehbuch leistete sich die eine oder andere holprige Passage.
                                  Dabei wurde flott und actionreich inszeniert, die Hintergrundgeschichte aus dem Jahr 1969 war zwar recht charmant und führte die Charaktere auch ganz gut ein, trat aber zugunsten der Abenteuer-Sequenzen deutlich in den Hintergrund. Diese nahmen einen Gutteil des Streifens ein, mitunter ganz witzig ging es dabei in ordentlichem Tempo dahin, was zu Anfang und bei der Erstsichtung auch recht gut zu unterhalten wusste, ab der Mitte jedoch zu einer einzigen Fluchtaction verkam, die besonders bei wiederholter Sichtung deutliche Längen aufwies. Dabei gelangte man zum Teil in gefährliche Nähe zu seichten Gewässern, rutsche jedoch an eigentlich keiner Stelle in billigen Klamauk ab.
                                  Robin Williams war die Freude an dem Projekt anzumerken, konnte er doch nach Herzenslust herumkaspern und das Kind im Manne herauslassen. Aber auch alle anderen im Rahmen der gebotenen Möglichkeiten ansprechend und glaubwürdig, die relativ eindimensionalen Charaktere wurden eher mittelprächtig dargestellt, in den Actionszenen agierten die Darsteller jedoch allesamt recht passabel. Eine junge Kirsten Dunst blieb in ihrer eindimensionalen Rolle leider ebenso blass wie auch Bradley Pierce. Bonnie Hunt und David Alan Grier mit ebenso wenig Entfaltungsmöglichkeiten, setzten aber wenigstens ihre Pointen gekonnt.
                                  Unter dem Strich kann ich den Streifen für eine einzige Sichtung durchaus empfehlen, allzu große Erwartungen an Handlung und Logik sollte man jedoch nicht haben. Den Computeranimationen sieht man das Alter schon sehr an und auch der relativ dünne Plot bot keinerlei Subtexte oder „Moral der Geschichte“. Man wollte wohl ausschließlich unterhalten, das gelang auf eine lockere und auch über weite Strecken spannende Art und Weise.

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                                  • 6

                                    Seit VHS Zeiten nicht mehr gesehen, der Film hat über die Jahre viel von seinem Charme verloren. Auch das Ende geriet alzu rührselig. Denoch ein paar nette Gags und Effekte hat er schon zu bieten. Nett!

                                    • 10
                                      LilQ 30.05.2016, 22:30 Geändert 01.06.2016, 07:57

                                      Jumanji ist ein wunderbarerer Film und das aus vielen Gründen. Zum einen ist die erschaffene diffuse Stimmung einer permanenten nicht greifbaren Gefahr unglaublich gut gelungen, zum anderen sprüht dieser Film nur so von Witz und Charme. Jedes Mal, wenn dieses eindringliche Pochen in der Ferne einsetzt, setzt mein Herz, wie das der Protagonisten, kurz aus und zieht sich mit der aufkommenden Furcht zusammen. Doch sobald wieder jemand gerettet, Menschen zusammengebracht und die Zukunft im guten Sinne gerichtet wurde, blüht es wieder auf.
                                      Kommt es mir nur so vor, oder waren Filme früher einfach liebevoller und durchdachter? Jumanji wirkt auf mich, als hätten Menschen tatsächlich eine Vision von einer Geschichte so gut wie möglich umsetzten wollen und es auch umgesetzt. Nach all der Zeit hat er auf jeden Fall nicht an Reiz und Stimmung verloren. Sogar vor dem seltsam animierten Löwen in der Küche fürchte ich mich immer noch.
                                      Doch um was geht es?
                                      Alan Parrish findet ein vergrabenes Spiel in der Erde einer Baustelle und überredet seine Freundin Sarah es mit ihm zu spielen. Nach den ersten Zügen wird er in das Spiel aufgesagt und verschwindet in einem imaginären Dschungel, während Sarah von riesigen Fledermäusen, die sie herbei beschwört, aus dem Haus gejagt wird. Viele Jahre später wird dieses Haus von zwei neuen Kindern bezogen, die dieses Spiel auf dem Dachboden finden. Es lockt sie, wie zuvor Alan, durch ein eindringliches Pochen heran. Sie können Alan aus dem Spiel holen, doch mit ihm kommt noch viel mehr…

                                      Ich will jetzt nicht zu viel verraten, damit ahnungslose Leser nicht bereuen müssen von mir gespoilert worden zu sein. Ein Punkt im Film will ich jedoch ansprechen. Mein Lieblingsthema beinahe schon: Die Natur. Die, die meine Texte schon kennen, werden wahrscheinlich gelangweilt mit den Augen rollen, zu recht, ich scheine ja kaum anderes Themen zu kennen. Die, die noch nie was von mir gelesen haben, die werden vielleicht was Neues Erfahren und dann, höchstwahrscheinlich, erleuchtet heute Nacht ins Bett gehen. Also, wo war ich? Ah ja, bei der Natur.
                                      Der Reiz von Jumanji speist sich zum größten Teil aus der Furcht, die man empfindet, wenn man der launigen, willkürlichen und mörderischen Natur ausgesetzt ist. Wenn es nicht riesige Moskitos sind, oder eine unaufhaltsame Elefantenherde, dann ist es eine fleischfressende, schnell wuchernde Pflanze, die einen zum Fressen gern hat. Jaja, wenn es um Morden geht, ist die Natur zwar nicht so erfinderisch wie der Mensch, dafür umso verbissener und konsequenter. Mit ohnmächtigem Schrecken und mit einer bösartigen Ahnung kann man im Film beobachten, was mit uns passieren könnte, wenn der Dschungel sich wieder ausbreitet, die Straßen zurückdrängt, die Häuser überflutet und auf uns große Raubkatzen loslässt. Wir werden zu dem, was Alan 20 jahrelang gezwungenermaßen war: Wir werden wieder Tiere. Aus keinem anderen Grund, als aus dem, dass nur das animalische in uns, uns in einer feindlichen Umwelt am Leben erhalten kann. Wenn man jedoch mehr als überleben will, das heißt, wenn man wieder leben möchte, so richtig zivilisiert und ohne Furcht, dann kommt der Mensch in uns durch und das ist am Ende ja recht tröstlich. Von der größten Gefahr, die im Dschungel auf uns lauert, von der will ich gar nicht erst anfangen, denn dafür bleibt keine Zeit mehr. Ich höre schon, wie ER das Gewähr nach lädt, ich muss wieder weg, ich war zu lange an einem Ort, er findet mich, keine Zeit mehr für eine Erklärung… lauft…

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                                      • 7

                                        Sicherlich schon 10x angeguckt und trotzdem immer wieder schön anzusehen. Ein Film für die ganze Familie.

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                                        • 7

                                          als kind unzählige male gesehen und mich immer gefragt warum es von diesem film keinen zweiten teil oder eine düstere erwachsene version von dem film gibt oder sogar ganz andere ableger. das setting um das spiel und was noch alles passieren könnte hätte definitiv das zeug dazu.

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                                          • 7 .5

                                            Ich fand ihn nett. Klare Zielgruppe sind zwar Kinder aber auch Erwachsene können sich gut kurzweilig unterhalten lassen.

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                                            • 10

                                              Der perfekte Film für einen Familienabend! Zwei Kinder spielen ein mysteriöses Brettspiel aus Holz und wecken den Geist des Dschungels. Affen in Polizeiautos, Nashörner auf der Straße und ein Löwe im Schlafzimmer der Tante....darauf muss man erst mal kommen! "Jumanji" ist ein einzigartiger Film. Definitiv nicht "0815"! Die Geschichte ist mit viel Herz und Humor erzählt - dennoch fehlt es nicht an Spannung! Absolut sehenswert! Und auch der Soundtrack von James Horner (der auch die Musik für "Avatar" und "Titanic" komponierte) ist wunderschön...

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                                              • 6 .5
                                                smartbo 06.09.2015, 15:37 Geändert 07.09.2015, 13:42

                                                Gute Unterhaltung für jung und alt. Ein Film mit einer gelungenen Tricktechnik.

                                                Nicht der Knüller, dennoch amüsant und empfehlenswert.

                                                • 7

                                                  "Angst? Was heißt hier Angst? Mein Junge, du weißt ja noch nicht mal, was Angst ist!" Jumanji ist ein Kindheitsklassiker, den ich gar nicht so düster in Erinnerung hatte. Natürlich geschieht auch allerlei Lustiges, was den Film schlussendlich zu einem netten, zugleich aufregenden Familienfilm macht. Allein die Idee ist schon sehr originell und wird durch die Darsteller abgerundet.

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                                                  • 9

                                                    Hatte ich damals als Videokassette :) Ich schaue mir den Film heutzutage immer noch gerne an. Wobei wahrscheinlich der Nostalgiefaktor ein große Rolle spielt

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