K-Pax - Alles ist möglich - Kritik

K-Pax

US · 2001 · Laufzeit 120 Minuten · FSK 12 · Science Fiction-Film, Drama · Kinostart
Du
  • 8

    K-Pax war ewig ungesehen auf meiner Watchlist. Verstehe im Nachhinein gar nicht warum ich so lange gezögert habe. Kevin Spacey als außerirdischer Psychiatriepatient Prot in Kombination mit Jeff Bridges als behandelnder Psychiater Dr. Powell sind wunderbar. Die Unterhaltung der beiden zu Beginn ist sehr schön, Prot erklärt, wo er her ist und wie er auf die Erde gekommen ist und Powell antwortet als Psychiater, der davon ausgeht, dass er einen psychotischen Patienten vor sich hat. Prot ist in seinem Verhalten ansonsten geordnet und unauffällig, er zeigt sonst keinerlei psychiatrische Symptome. Nach einiger Zeit ist Powell verunsichert und holt sich ein paar Fachfragen von einem befreundeten Astrophysiker, die er Prot stellt. Prots Antworten überraschen. Dann lädt Powell Prot zu sich nach Hause ein und bringt sich damit durcheinander. Mir hat das Zusammenspiel der beiden sehr gut gefallen und ich fand die Darstellung des Psychiaters und der Psychiatrie von wenigen Ausnahmen (Zu seiner Kollegin: „You need to regress him. Take him back into the past. Find out what happened....“ – das ist Blödsinn) abgesehen halbwegs korrekt dargestellt. Auch mit der Auflösung bin ich sehr einverstanden. Toller Film.

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    • 10
      Boeseloreley 21.01.2018, 19:47 Geändert 21.01.2018, 19:50

      Gestern stolperte ich über diesen Film, von dem ich nie etwas gehört hatte. Ich mag Kevin Spacey seit "Das Leben des David Gale" und sah ihn mir an. Zum Glück.

      Wenn ich mir einen Film ansehe, lege ich zwar Wert auf Schlüssigkeit und Logik der Handlung/Dialoge, aber lasse mich auch auf ihn ein.

      Und für mich war dieser Film schlüssig, so sehr, dass es für mich am Ende keine offenen Fragen gab.

      Wer gerne mit- und nachdenkt, ist bei diesem Film genau richtig.

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      • 9 .5

        Mein Fazit:

        Genie oder Wahnsinn? Das ist hier die Frage.

        K-Pax ist eine spannende Geschichte um einen Mann, der behauptet, von einem Planeten K-Pax zu stammen. Da das Licht auf der Erde zu hell ist, trägt er eine Sonnenbrille. Da er seine Behauptungen durch eine Demonstration untermauern kann, ist Dr. Powell, glänzend gespielt von Jeff Bridges, im Zweifel. Er beginnt irgendwann zu glauben, das er tatsächlich von einem Planeten stammen könnte.

        Die Geschichte wird ohne Action erzählt. Einfühlsam und mit intensiven Bildern bietet sich dem Zuschauer ein Drama, das verhängnisvoll seinen Lauf nimmt. Man spürt schon ziemlich am Anfang, das etwas nicht stimmt, aber genauso wie Dr. Powell kommt man nicht dahinter. Somit ist das Ende zwar nicht ganz überraschend, aber erwartet hat man es auch nicht wirklich.

        Kevin Spacey und Jeff Bridges liefern sich ein spannendes Duell im Dialog und in der Gestik. Nichts wirkt aufgesetzt oder gekünstelt. Der Zuschauer kann sich mit beiden Personen identifizieren und doch bietet der Film genug Distanz, um hinter dem wahren Grund der ganzen Aktion zu kommen.

        Ich kann ihn zu 95% empfehlen.

        Anmerkung: Die Rezension stammt vom 08.03.2010!

        • 8

          Fazit: "K-Pax" ist ein Science-Fiction-Film, wie man ihn nur äußerst selten zu sehen bekommt. Die Handlung ist sehr interessant und gerade, dass man am Ende einen Interpretationsfreiraum lässt, gefiel mir gut. Die Darsteller spielen sehr stark und die Figurenzeichnung ist gelungen. Das Geschehen wurde handwerklich ordentlich umgesetzt und begeistert mit einer sehr schönen Atmosphäre. Daraus ergibt sich dann ein hoher Unterhaltungswert. Nur wer mit einer ruhigen Machart und vielen Dialogen nichts anfangen kann, könnte sich hier langweilen. Ich empfand "K-Pax" jedenfalls als sehr schönen und äußerst unterhaltsamen Film!

          2
          • 7 .5

            Ein sehenswerter Film, keine Frage. In einigen Momenten wird allerdings mmn Potential verschenkt, so dass der Film leider weniger mystery ist als er hätte sein können.

            • 9

              Magisch.
              Toller Soundtrack.
              Gut inszeniert, toll gespielt.
              Rührend, regt zum Nachdenken an.

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              • 8

                Ein sehr guter Film mit hervorragenden Dialogen und einem schönen Score.
                Wurde zu keiner Zeit langweilig, die Spieldauer verging sehr angenehm.

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                • 7 .5

                  K-Pax hinterlässt den Zuschauer mit offenen Fragen und mindestens auch mit etwas weiter geöffneten Augen.
                  'Chapeaux' zudem an die Drehbuch-Autoren, die ein paar tolle Dialoge hin gezaubert haben, die die beiden charismatischen Hauptdarsteller da vorführen durften. Zwar fand ich die Hypnose-Szenen etwas fragwürdig, der Rest konnte mich aber überzeugen. Tiefgründiger Film mit einzigartiger Story.

                  • 10

                    K-Pax, der Mensch aus einer anderen Welt und etwas, dass da noch wartet

                    Weit, weit, weit weg von hier existiert ein Planet ohne Makel. Dieser wurde von Astronomen und Physikern noch nicht entdeckt. Keine Ehe, kein Recht oder Gesetz, keine Makel an den Menschen und keine Vergangenheit. Nur die Gegenwart. Von diesem Planeten kommt Rocket Man. Er reist nicht etwa mit einer Rakete auf seinem Rücken, sondern mit der Kraft von Licht. Aber das würdet ihr nicht verstehen. Ihn bekümmern die Menschen auf der Erde. Sie fügen sich Leid zu, tun Unrecht, wissen nicht, wonach sie sich sehnen sollen oder was ihr Sinn auf diesem Planeten Erde ist. Rocket Man, hier einfach mal verkürzt auf Rocket, nennt sich so, weil ihm ein Lied von der Erde besonders gefällt. Es heißt Rocket Man. Ein ganz berühmter Musiker namens Sir Elton John hat mal dieses Lied geschrieben. Das muss ein ziemlich gebildeter Mann gewesen sein. Wie Rocket hörte nahm er mal viele Drogen. Rocket vermutet, dass er das zur Inspiration gemacht hat. Weshalb auch sonst? Es wird eine lange, lange Zeit. So lautet eine dieser Zeilen. Zwischen dem Licht, aus dem Rocket seine Geschwindigkeit zieht und der Vergangenheit eines Charakters, den er sich ausgedacht hat, aus der er seine Kraft zieht und der Zeit, die durch Raum und Tat beschritten wird, bewegt er sich zwischen Fantasie und Realität. Ist nicht so kompliziert. Die Menschen auf der Erde verstehen ihn nicht. Rocket wacht morgens auf, erkennt draußen in der Natur und bei seinen Mitmenschen immer neue Dinge, neue Merkmale, die er vorher nie gesehen, nie empfunden hat. Wie ein verrückter oder ein Krebskranker. Er sieht eine Rose und erkennt den Geruch nicht. Er erfreut sich an diesem Glück. Das ist in etwa ein Gefühl, dass man mit liebe vergleichen kann. Etwas vollkommen Neues. Er lernt Menschen kennen und findet jeden einzelnen auf seine Art und Weise ganz besonders. Er findet einfach alles neu. Liebe, Glück oder einfach das Leben.

                    Damit die Menschen etwas mit ihm verbinden können, erzählt er meist etwas über einen seiner geschätzten Freunde. Er nennt ihn Robin. Robin erkennt in den Dingen da draußen und bei seinen Mitmenschen nichts neues mehr. Sie haben aufgegeben, so wie er. Sie stellen keine Fragen mehr, wissen weder etwas über Richtig und Falsch, noch über die Botschaft der Dinge.

                    Die Erde ist ein wundervoller Ort. Auf Rockets Heimatplaneten gibt es nicht so viel Grün. Dafür gibt es von Leid, Trauer und Verzweiflung keine Spur. Nicht die Bohne.
                    Auf seinem Planeten kennt man diese Begriffe zwar, aber eher als Allgemeinwissen. So wie wir wissen, weshalb die Banane eigentlich Krumm ist. Weil sie zur Sonne wächst. Auffällig ist irgendwie nur diese Parallele zwischen Rocket und Robin. Rocket scheint alles gegensätzlich wahrzunehmen und sich gegensätzlich zu dem zu Verhalten, was er über Robin weiß, erzählt und berichtet. Robin fühlt sich ab und an wie Rocket. Er möchte morgens aufwachen, in den Dingen etwas Neues, etwas Unscheinbares, aber Wunderschönes sehen. An manchen Tagen überkommt ihn so viel aus seinem Leben, dass er sich nicht nur wie Rocket fühlt, sondern vorgibt Rocket zu sein. Vielleicht ist Robin Schizophren. Vielleicht ist Rocket auch einfach nur verrückt. Haarspalterei.
                    Man könnte aber sagen, dass sie dennoch vieles verbindet.

                    Robin kennt das Glück nicht. Robin erkennt das Glück nicht mal, wenn es direkt vor seiner Nase steht. Irgendwie ist Robin nicht mal halb so Weise, wie er vorgibt zu sein. Er schwelgt in Trauer um die wichtigen Menschen, die von ihm gegangen sind, die unzähligen Freunde, die er verabschieden musste, weil sie kein guter Umgang mehr waren, die wilde Zeit worüber war, die Schicksalsschläge des Lebens, den Gang der Dinge und so weiter und sofort.
                    Weil es Zeit wurde erwachsen zu werden und zu lernen, was Werte und Prioritäten sind. Da wo Rocket herkommt gibt es keine Zweifel, aber auch keine große Entscheidungsfreiheit. Auf Rockets Planeten tun die Menschen nichts böses. Es gibt kein Leid, keine Armut, keine Boshaftigkeit oder dergleichen. Irgendwie muss das ziemlich langweilig sein. Aber auch irgendwie geordnet und schön.

                    Robin steht um eine bestimmte, frühe Zeit auf, immer pünktlich, was ja gar nicht anders geht, denn das übernimmt sein Wecker. Kurz darauf ist er fertig angezogen, macht sich im Bad fertig, sitzt noch einige Minuten auf seinem Sessel, liest etwas auf seiner Lieblings-Filmseite, schreibt vielleicht noch schnell eine Nachricht und fährt kurz darauf mit der Bahn bei sich an der Haltestelle zur Arbeit.
                    Jetzt ist er von 8:00 Uhr bis 16:30 Uhr auf der Arbeit. Bis zum Schluss hat er einiges zu ertragen. Zum Beispiel diese Alte, dessen Verhalten er auf Teufel komm raus nicht Deuten kann. Sie ist nicht mehr fähig Humor zu verstehen, ist etwas verbittert, nicht etwas, sondern viel, mag die Macht über Robin und die andere Kollegin sehr und arbeitet selbst am wenigsten. Was sie nicht machen will, das schiebt sie eben dem Robin zu. Denn Robin kümmert sich schon um alles. Robin ist damit nicht glücklich und außerdem unfähig mit großen Veränderungen umzugehen. Er bewundert Rocket, den er tief in seinem Herzen fühlt. Rocket ist keine Wunschvorstellung von Robin. Er ist echt. Und ab und an kommt er auf die Erde. Robin ist dann verschwunden. Wie vom Erdboden verschluckt, wie die Menschen auf der Erde zu sagen pflegen. Egal, was soll’s. Rocket ist voller Hoffnung, Empathie und Weisheit, dass es für Robin und Rocket gleichermaßen reicht. Sie sind nicht ein und dasselbe. Vergesst nicht, dass Rocket von einem anderen Planeten kommt. Und er ist auch keine Wunschvorstellung oder eine Halluzination. Über Rocket weiß man nicht genug, aber Robin ist vollkommen gesund. Er ist nicht verrückt. Er träumt dafür gerne. Ist ja auch nicht falsch.

                    Wollt ihr wissen, wie sich Robin manchmal fühlt, wenn er morgens, wie immer, recht fröhlich und voller Hoffnung auf der Arbeit erscheint und jemand diesen Glauben an das Gute mit einem einfachen Schritt in die Tür zu nichte macht? Gewiss, ob ihr wollt oder nicht, werde ich es euch sagen. Schließlich schreib ich das hier. Da habt ihr mal keine Befugnis „Nein, bitte nicht“ zu sagen. Vielleicht habt ihr schon mal schlecht geträumt. Kennt ihr das, wenn man von einem Abgrund träumt, in dem man hinunterfällt, es erscheint unendlich lang, also dieser Weg bis unten, so lange wie ein Leben, jede Entscheidung zieht an dir vorbei und du wachst plötzlich schweißgebadet auf? Kennt ihr das?!
                    In etwa so fühlt sich Robin manchmal. Dann würde er am liebsten draufhauen, vernichten oder einfach aufhören und hinschmeißen. Wie jetzt? Nur weil diese Person reingekommen ist? Nein, ich dachte da schon etwas weiter, keine Sorge. Obwohl Robin die Schuhe dieser Person schon auf 100 Meter Entfernung wahrnehmen kann. Ach, das ist schon manchmal ein armes Würstchen. Aber immerhin rüttelt er in solchen Momenten an Rocket, fragt ihn, was das soll und warum Menschen so sind. Warum können manche Menschen die einfachsten menschlichen Interaktionen nicht mehr deuten oder verstehen? Warum sind sie so verbittert?

                    Rocket scheint sowas wie das gewünschte oder herbeigesehnte „Ich“ zu sein, von dem Robin Tag für Tag träumt. Dieser Traum hat ihn bis jetzt aber auch weiter machen lassen. Er ist mitunter manchmal der glücklichste Mensch der Welt. Dafür braucht es bei ihm nicht viel. Ein Film gucken mit seinem besten Freund, ein bisschen mit dem Auto rumfahren, ein bisschen Blödsinn, ein kleines Saufgelage oder ein All You Can Eat Buffet mit ganz viel Curry und Chili. Dass brennt zwar bekanntlich immer drei Mal im Abgang, aber im Leben soll man die Fehler schätzen, die am meisten Spaß machen. Die kleinen Dinge, wisst ihr?

                    Gestern hat Robin K-Pax gesehen. Ihm gefiel Kevin Spacey in der Rolle des Prot. Irgendwie erinnerte er Robin an sich selbst. Robin versucht nämlich manchmal auch ganz besonders zu sein. Zum Beispiel wenn er seiner engen Kollegin auf der Arbeit zuhört. Der Berg von Arbeit macht ihm zu schaffen, er kann sich vor lauter Stress nicht mehr retten, aber dieses Gespräch, mit dem er augenscheinlich der Kollegin hilft, indem er einfach nur da sitzt und ganz aufmerksam zuhört, da vergisst alles um sich herum, sitzt da, hört zu, sagt ab und an mal etwas und genießt diese Art des Vertrauens, dass das Leben manchmal einfach liebenswert und süß macht. Ich wiederhole..Die kleinen Dinge.

                    Ist Prot nun Robert Porter? Ist Robin Rocket? Könnte man sie „Prot Porter“ und „ Rocket Robin“ nennen? Dass bleibt euch Zuschauern selbst überlassen. Ich erinnere trotzdem daran, dass im Film eine Person aus der Psychatrie vollkommen verschwunden ist. So wie Prot es versprochen hat. Rocket hat Robin zwar noch nicht auf seinen Planeten mitgenommen, aber Robin’s Reise ist auch noch lange nicht beendet. Da wartet noch etwas auf ihn. Ich, Robin, möchte zwar nicht angeben, aber nicht umsonst heißt dieser Kommentar „bla bla bla und etwas, dass da noch wartet“. Rocket Robin fliegt nun wieder ins unendliche All, in eine weit, weit enfernte Galaxie und lässt euch mit sämtlichen Fragen im Regen stehen.

                    POW

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                    • 10

                      Wie aus dem Nichts taucht ein mysteriöser Mann in New York auf und behauptet, er stamme vom Planeten PAX in einer fernen Galaxie.

                      Schon die Geschichte an sich ist der Höhepunkt des Films.
                      Aber die Schauspieler geben den Film die Würze die er braucht.
                      Kevin Spacey, spielt die Rolle seines Lebens, noch nie zuvor war er so gut.
                      Jeff Bridges, seine Leistung war hervorragend aber seine Rolle als Dr.Mark Powell ist nicht so anspruchsvoll die von Spacey der ein mutmaßlicher Alien spielt. Die Charaktere sind sehr realistisch und haben Tiefgang.Sogar Kevin's Rolle hat Tiefgang und auch wen sein Charakter Fragen aufwirft ist er denoch realistisch und nachvollziehbar.
                      Ein Film der mich von der erste bis in die letzte Sekunde begeistert hat und das kommt nicht sehr häufig vor bei mir.

                      Der Film hat die volle Punktzahl verdient von mir.

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                      • 10

                        nie davon was gehört nur durch Zufall auf diese perle gestoßen .. Kann man nur empfehlen ...

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                        • 7 .5

                          Fand den Film sehr gut. Da ja K. Spacey einer meiner Lieblingsschauspieler ist, ist es schon fast traurig, das ich ihn erst jetzt gesehen habe! Tolle Geschichte...schau ich mir gern nochmal an!!!

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                          • 8
                            Rumblefish 24.01.2016, 16:00 Geändert 24.01.2016, 16:01

                            Sympathisch und intelligent. K-Pax ist eine Mischung aus "ET" und "Einer flog übers Kuckucksnest". Stimmung, Schauspiel und Musik harmonieren. Dazu ein ruhiger Erzählstil, der trotzdem spannend ist. Fazit: Ein sehr guter Film.

                            • 8 .5

                              Ein faszinierender wunderschöner intelligenter Film, mit einer einzigartigen Story.
                              Ein Film den Hollywood leider nur alle Jubel Jahre mal raushaut.
                              Die sehr ruhige und fast schon andächtige Erzählweise ist fesselnd.
                              Die Kameraarbeit mit dem fantastischen Lichtspiel ist auch sehr gelungen.
                              Kevin Spacey spielt einfach grandios, jede Geste jede Mimik ist perfekt.
                              Auch die restlichen Schauspieler/innen sind verdammt glaubwürdig und sehr gut.
                              K-Pax ein filmischer Leckerbissen!

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                              • 8

                                Kevin Spacey bringt hier eine Glanzleistung auf denn Schirm !

                                Echt schöner Film der ein zum Nachdenken anregt!

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                                  ju.ku.750 10.04.2015, 22:59 Geändert 10.04.2015, 23:01

                                  Kevin Spaceys Darstellung in "K-Pax" ist so überzeugend, dass nicht nur der großartige Jeff Bridges, sondern auch ich ihm zwischendurch fast alles abgekauft habe.

                                  "Ich möchte ihnen etwas sagen Mark, etwas, das ihr Menschen noch nicht wisst. Das Universum dehnt sich aus, und schrumpft dann wieder in sich zusammen, dann dehnt es sich wieder aus.
                                  Ein Vorgang, der sich ständig wiederholt.
                                  Was ihr nicht wisst, wenn sich das Universum wieder ausdehnt, wird alles so sein wie es war.
                                  Welchen Fehler ihr auch gemacht habt, ihr werdet ihn beim nächsten Mal wieder machen.
                                  Jeden eurer Fehler durchlebt ihr auf´s Neue
                                  und wieder und wieder, bis in alle Ewigkeit. Darum lautet mein Rat, es diesmal richtig zu machen. Denn diesmal ist das einzige Mal."
                                  --Prot (Kevin Spacey)

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                                  • 8

                                    Erst hab ich ihm abgekauft das er von "out of space " kommt ,iwann hat sich das dann geändert ... und zum Schluss war ich wieder bei der ersten Meinung ! Hat mir sehr gut gefallen , herzergreifend !

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                                    • 10

                                      Der Film ist einfach bombastisch. Aufjedenfall ein must-see für jeden der es liebt wenn die Story den eigenen Kopf in einen Strudel aus Surrealität verwandelt.

                                      Am Ende weiß man nur eins: Alles ist möglich.

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                                      • 10

                                        Ein anscheinend verwirrter Mann (Kevin Spacey) behauptet er käme von einem anderen Planeten und kommt dafür in die Psychatrie wo er auf einen Psychater (Jeff Bridges) trifft, der ihn therapieren will. Soweit so gut. Klingt an sich nicht besonders spannend. Wären da nicht die folgenden Faktoren die diesen Film zu etwas besonderem machen.

                                        DIE DARSTELLER:
                                        Die beiden Oscarpreisträger interpretieren dieses fast perfekte Drehbuch und die Dialoge mit einer dezenten Zurückhaltung was die Gespräche zwischen den beiden trotz des Themas realistisch wirken lassen. Kevin Spacey mimt den vermeindlich Ausserirdischen mit einer so gelassenen Ruhe und Selbstverständlichkeit, dass man relativ schnell aufhört an seinen Worten zu zweifeln. In den Dramatischen Passagen bricht diese ruhige Hülle dann kurz auf um einen mitleiden zu lassen. Jeff Bridges vermag einem sehr realistisch den Wandel vom überarbeiteten, kühlen Analytiker mit einer großen Portion Skepsis zum Zweifler an seinem Verstand und seinem Weltbild zu vermitteln.

                                        DIE STORY:

                                        Mit Leichtigkeit schafft es die Geschichte die Brücke zwischen SCI FI, DRAMA und DIALOGWITZ zu schlagen. Was als Drama beginnt, wird mit dezenten und somit nie übertriebenen Anspielungen auf das Mysterygenre und auf die Herkunft von PROT (Spacey) zu einem spannenden Rätselraten ob er nun ein Alien ist oder nicht. Nebenbei vermag es der Film auch noch einen kritischen Blick auf den Umgang mit Psychisch kranken Menschen und das Missverhältnis zwischen Arbeit und Familie zu werfen. Mit Anleihen aus "Einer flog übers Kuckucksnest" nimmt sich PROT einen Patienten nach dem anderen vor und zeigt auf wie man mit schlichter Zuwendung schon viel erreichen kann. Bis zum spannenden und sehr aufwühlenden Finale wird der Film für den geneigten Zuschauer nie langweilig, auch wenn es fast nur aus Dialogen besteht.

                                        REGIE, KAMERA, MUSIK und SCHNITT:

                                        Durch die ruhige Kameraarbeit und den unspektakulären Schnitt wirkt der Film sehr sanft und fast schon leise. Das ist auch gut, denn so kann die Chemie zwischen den Darstellern seine Wirkung entfalten. Die Musik ist dermaßen perfekt, das sie aus keiner Szene wegzudenken ist.

                                        FAZIT:

                                        Einer der besten Filme aller Zeiten. Dialogkino vom Feinsten mit zwei der besten Darsteller aller Zeiten die Ihre Sache mehr als gut machen. Atmosphärisch dichter und brilliant umgesetztes Drama über Verzweiflung, Glaube, Familie und die engstirnige Geisteshaltung unsere Gesellschaft.

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                                          Finde ihn sehr interessant und es könnte meiner Meinung mehr dieser Filme geben. Ich finde er regt uns zum denken und fantasieren an was in gewisser Weise abhanden gekommen ist, da wir uns den "Experten" usw. anvertrauen.
                                          Spacey mit einer guten Leistung wobei ich ihn schon um einiges besser gesehen habe.

                                          • 10

                                            Ich habe schon viele Filme gesehen, aber kein Film kommt an K-Pax ran. Mein absoluter Lieblingsfilm.

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                                            • 10

                                              Zauberhaftes Märchen mit einem Kevin Spacey für die Ewigkeit.

                                              In den letzten 2 Monaten war ich leider nicht sehr oft hier bei Moviepilot. Meine „Rückkehr“ möchte ich mit einem Kommentar feiern, der mir schon sehr sehr lange am Herzen liegt.

                                              Im Jahr 2001 sah ich einen Film im Kino von dem ich zuvor nichts gehört hatte und der direkt nach der ersten Sichtung damals direkt in die Riege meiner absoluten Lieblingsfilme aufgestiegen ist und diese auch nicht mehr verlassen wird.

                                              Woran liegt es, dass ein ansonsten recht rational denkender Mensch wie ich so ins Schwärmen und Träumen gerät und diesen Film namens „K-Pax“ als einen der unterschätztesten Filme überhaupt ansieht?

                                              Die Antwort ist denkbar einfach. „K-Pax“ ist in allen objektiven Bereichen ganz nahe an der absoluten Perfektion. Das Drehbuch und die Geschichte ist einfach nur traumhaft schön und bewegend, die Inszenierung eine einzige Augenweide und die schauspielerischen Leistungen meines Erachtens mehr als oscarverdächtig.

                                              Gehen wir es halt mal kurz durch. Die Geschichte von „K-Pax“ ist einerseits schnell erzählt, es geht um den vermeintlichen Ausserirdischen „Prot“ (Kevin Spacey) der aufgegriffen wird und aufgrund seiner Einlassungen in die psychiatrische Klinik von Dr. Mark Powell (Jeff Bridges) gebracht wird. In den diversen Sitzungen versucht Dr. Powell dem Geheimnis rund um seinen Patienten auf den Grund zu gehen und herauszufinden wer dieser „Prot“ eigentlich ist. Selten hat mich eine erzählte Geschichte in einem Film von Anfang an so berührt und mitgerissen und selten war ich zu unentschieden welche Lösung am Ende des Films die richtige sein könnte. Gleichzeitig sieht man bei jeder erneuten Sichtung weitere kleine Details und Fragmente und man lässt sich immer wieder verzaubern.

                                              Einen großen Anteil an diesem Zauber hat auch die Inszenierung. Die wunderbar ruhigen Szenen zwischen Dr. Powell und seinem Patienten sind zurückgenommen und witzig, die dramatischen Momente verleihen dem Film das Portion Drama, dass er braucht und das Spiel mit Licht bzw. Lichtreflexen und dem tollen Soundtrack ist einfach nur toll.

                                              Der wichtigste Faktor sind aber trotz allem die beiden Hauptdarsteller. Jeder der auch nur einen Funken Ahnung von Filmen hat, wird mir zustimmen, dass sowohl Kevin Spacey als auch Jeff Bridges zum Besten gehört, was Hollywood an lebenden Darstellern zu bieten hat. Ohne die grandiose Leistung von Jeff Bridges in irgendeiner Weise schmälern zu wollen, was Kevin Spacey hier abfeiert, hat jeden Filmpreis der Welt verdient. Zu diesen beiden Schauspielgiganten gesellen sich eine ganze Menge Nebendarstellern, die genauso ihren Teil dazu beitragen, dass „K-Pax“ dieses Meisterwerk wurde, was wir heute vor uns haben.

                                              Wer auch nur im Ansatz etwas für phantasievolles, warmherziges und gehaltvolles Kino übrig hat, kommt an diesem Meilenstein den Genres absolut nicht vorbei. Wer den Zauber dieses Film nicht zu erkennen vermag, der hat mein vollstes Mitgefühl, denn es entgeht im wunderbares Stück Filmgeschichte, welches mich nun schon 13 Jahren begleitet und mich bei jeder weiteren Sichtung noch mehr erfreut als vorher schon.

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                                                Wenn es um Filme geht, dann urteile ich persönlich zu ungefähr 70% nach dem Bauchgefühl und genau wie beim Klamottenkauf, gilt bei mir, wenn ich mich nicht wohl fühle, dann kann es noch so hochwertig sein...
                                                Manchmal gibt es Filme, bei denen weiß ich bereits gleich nach den ersten Sekunden, noch bevor der eigentliche Plot begonnen hat, dass die nächsten 100 min. etwas ganz besonderes werden und genau so ein Film ist K-Pax.
                                                Die Art wie sich die Handlung stetig zwischen Fiktion und Wirklichkeit bewegt, wie man sich nie genau sicher sein kann, ob man sich nun einen Sci-Fi-Film oder ein komplex, verschachteltes Portrait der menschlichen Psyche ansieht.
                                                Doch vor allem Kevin Spacys unglaublich beeindruckende Darstellung des Außerirdischen Prod, der mir sofort ans Herz gewachsen ist, hat mich dazu bewogen die Höchstpunktzahl zugeben.
                                                Sein Spiel fügt sich unglaublich gut die mal erstaunliche, mal bewegende, Story.
                                                Die Art wie er, ganz als wäre er tatsächlich von einem anderen Stern, die Welt um sich herum auf seine ganz besondere Weise betrachtet, wie er, auf ziemlich unkonventionelle Art versucht den Menschen Hoffnung zugeben und ihnen zu zeigen, wie sie mit ihren Problemen am besten umgehen können, trägt dazu bei, dass mich der Film von Minute zu Minute mehr verzauberte.
                                                K-Pax ist ein Film, der noch sehr lange nachwirkt und dazu einlädt sich vielleicht mal die Sternenkarte zuschnappen.
                                                Absolut sehenswert und leider viel zu unbeachtet.

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                                                  https://soundcloud.com/klatu/two-steps-forward

                                                  "I will admit the possibility that I am Robert Porter, if you will admit the possibility that I am from K-PAX. Now if you'll excuse me, I have a beam of light to catch."

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                                                    Ein guter Film, bei dem definitiv mehr dahinter steckt als der Trailer verrät. (da wird der Film als purer Comedy-Klamauk hingestellt, was er definitiv nicht ist).