Königin der Verdammten - Kritik

The Queen of the Damned

US · 2002 · Laufzeit 101 Minuten · FSK 16 · Horrorfilm, Musikfilm, Fantasyfilm · Kinostart
Du
  • 3 .5

    kurz: hammer Soundtrack, sehr schlechter Film.

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      ChandlerC 14.04.2017, 01:55 Geändert 14.04.2017, 17:42

      Es ist einfach nur unglaublich wie bei der Umsetzung der beiden ersten Fortsetzungen eines Romans (die beide in meinen Augen besser sind als der erste Teil) und folgend auf eine fantastische Verfilmung des ersten Bandes (zudem einer der Fälle, wo ich den Film gar besser finde als das Buch) so ein Schund dabei heraus kommen kann. Wobei, ist es wiederum so verwunderlich? Sowohl 'Der Fürst der Finsternis' (aus dem zumindest ein Teil entnommen wurde) als auch 'Die Königin der Verdammten' haben für sich jeweils bereits mehr Seiten als 'Interview mit einem Vampir', die Verfilmung der beiden Bücher gemeinsam ist aber kürzer als die des ersten Teils - schon das sollte einem zu denken geben.
      Die Musik und Aaliyah sind noch das einzige was ich daran loben kann. Ansonsten? Total fehlbesetzt[1], die Persönlichkeiten der verschiedenen Charaktere teils grottig umgesetzt , Lestats Vorgeschichte bis auf ein paar Fetzten zusammen gestrichen. Statt dem Wiedersehen mit Louis, wie es in den Büchern geschah, bekommt man nur viel mehr von Lestat/Jessica zu sehen - wohl um ja jedes kleine bisschen an homoerotischen Untertönen zwischen Lestat/Louis direkt im Keim zu ersticken.
      So gerecht die erste Verfilmung ihren Stoff wurde, so sehr misslingt es er zweiten und ist für mich - der die Vorlagen zum Film sehr mag - eine der unerträglichsten misslungen Buchverfilmungen überhaupt.

      [1] Zugegen, einen passenden Ersatz für Tom Cruise zu finden war sicher schwer - zumal ich mal gelesen habe, dass seine Bereitschaft erneut Lestat zu spielen sehr gering sein soll - aber muss man von perfekter Besetzung zur totalen Fehlbesetzung wechseln?

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      • 3

        Saucooler Soundtrack....leider wirkt sonst alles extrem billig gemacht.
        Wenn man auf die Musik steht kann man den Film mal ansehen, ansonsten absolute Zeitverschwendung..

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          Eine leider ziemlich misslungene Fortsetzung von „Interview mit einem Vampir“. Dabei wurde versucht, mit bekannten Schauspielern und einer zeitweilig aufwändigen Inszenierung an den Erfolg des Vorgängers anzuknüpfen, herausgekommen ist ein mit düsterer Stimmung und zugegebermassen guter Musik aufgepeppter zwar optisch ansprechender, aber letztendlich seichter Teenie-Grusel.
          Inszeniert wurde durchschnittlich, die Stimmung kommt mit den düsteren Bildern und der Musik zumindest zu Anfang ganz gut an, mit Fortdauer verflüchtigt sich diese aber zusehends. Einerseits, weil sich die Handlung in vampirideologische Grundsatz-Auffassungsunterschiede verzettelt, die von den Protagonisten untereinander pseudo-intellektuell ausgetragen werden, andererseits weil die mehrgleisige Handlung keinen der Handlungsstränge wirklich ausreichend zu behandeln weiß. So bleibt alles ziemlich oberflächlich, seicht und auf die Optik und die Musik reduziert. Man merkt genau, welches Publikum bedient werden sollte und das schafft der Streifen denke ich auch. Coole Musik, düstere Atmosphäre und schöne Menschen, das ist es, was bei den Teenies im Allgemeinen zieht, bei allen anderen zieht das Machwerk allerdings ohne einen Eindruck zu hinterlassen vorbei. Die Handlung tritt in den Hintergrund und wird mit ein paar Spezialeffekten, sexuellen Anspielungen und künstlich hochgepushter Dramatik serviert und erinnert an eher an einen Abklatsch der „Biss zum …“-Streifen als einen ernstzunehmenden Suspence-Film. Die Spezialeffekte kommen teils ansprechend, teils lächerlich daher, besonders die Kämpfe der Vampire untereinander zum Wegschauen. Das hätte man besser und eindringlicher lösen können, wollte sein Publikum aber wohl nicht verschrecken.
          Für die Darsteller boten das Drehbuch und die Inszenierung kaum Gestaltungsmöglichkeiten, die sehr eindimensionalen Charaktere ließen wenig Platz zur Entfaltung. Die Aufgaben wurden jedoch bis auf wenige Ausnahmen auch erfüllt. Aaliyah eigentlich nur schön und sonst wenig, Stuart Townsend solide und soweit in Ordnung, Lena Olin in ungewohnter mütterlicher Rolle auch soweit glaubhaft. Marguerite Moreau holt das Maximum aus ihrer Rolle heraus, mehr ist in dem schwachen Drehbuch leider nicht drinnen.
          Für mehrmaliges Ansehen taugt das Machwerk aus den oben beschriebenen Gründen kaum. Zu kurz sind die Phasen der ansprechenden Atmosphäre und es gibt zu viel pseudo-bedeutsames Getue, um mich langfristig bei Laune zu halten. Das Beste daran ist der Soundtrack, auf diesen Gothik-Metal stehe ich irgendwie. Für einen Langfilm ist sind ein paar nette Bilder, gute Musik und schöne Menschen aber einfach zu wenig, da bleibt unter dem Strich nur ein substanzloses Machwerk ohne tieferen Sinn. Mehr als die vier Punkte sind da nicht drinnen, die vergebe ich für den Soundtrack, die Atmosphäre am Anfang und das Bemühen im Allgemeinen.

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          • 3

            Ich habe die gesamte Chronik der Vampire gelesen und weiss nicht was man sich bei diesem Film gedacht hat! Das Buch ist absolut Hammer der Film eine Katastrophe!

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              Nach diesem Film dachte ich mir damals nur "Verdammt! Warum habe ich mir das angetan?!"

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              • 7

                Mit der Vorlage hat dieser Film nur in Grundzügen etwas zu tun, mit dem filmischen Vorgänger "Interview mit einem Vampir" gar überhaupt nichts, aber dennoch bleibt "Die Königin der Verdammten" auf trashige Art äußerst unterhaltsam. Townsend als halbnackter Rocksänger, der Groupies verführt, und Aaliyah als ebenso halbnackte affektierte Vampirkönigin? I'm in :D Die Musik ist ein zusätzlicher Pluspunkt. Für mich sticht er aus der Masse der Vampirfilme der Jahrtausendwende immer noch positiv hervor. Ein kleines Guilty Pleasure für Fans der blutsaugenden Abendunterhaltung.

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                • 9

                  Vorab: Anne Rice´s Chroniken der Vampire habe ich alle gelesen, mehrmals.
                  Wie so oft kommen die Verfilmungen nicht im Geringsten an das Geschriebene heran.
                  Das beste Beispiel dafür bietet Interview mit einem Vampir. In der tragischen Geschichte des Vampirkindes Claudia, das nicht erwachsen werden kann, verarbeitete Anne Rice den frühen Tod ihrer kleinen Tochter.
                  Jahre später hatte ich gelesen, dass die Autorin ebenfalls unzufrieden war mit dem Verfilmten und insbesondere Tom Cruise.
                  Die später dazu heraus gebrachte positive Rezension der Darstellung Lestat´s von Seiten Anne Rice´s möchte ich die Mimik dieser auf Nachfrage zu gesehenem entgegnen ;-) und keinesfalls behaupten, dass diese etwas mit dem enormen Einfluß Tom Cruise zu tun haben könnte!!!
                  Nach Jahrelangem betteln um eine Verfilmung gab Miss Rice nach was sie letztendlich also bereute und sich versprach, dies nie wieder zuzulassen.
                  Die einzige Möglichkeit sie umzustimmen war, dass sie selbst die Hauptrollen bestimmte. Mit der Queen of Soul Aaliyah konnte man sie für eine richtige Hausnummer begeistern und Queen of the Damned war geboren.
                  Fazit:
                  Gegen Queen of the Damned ist Interview with the Vampire Ponyhof
                  Tom Cruise ist meiner Meinung nach eine Vollwindel gegenüber Stuart Townsend in der Rolle des Lestat de Lioncourt.
                  Ich bin Vampirfan und ich bin Fan und begeisteter Leser von Anne Rice Büchern und muss diesem Film eine hohe Bewertung geben.
                  Die Nähe zum Geschriebenen ist Beeindruckend, die Bestzungen sind Klasse. Wie Eingangs bereits erwähnt ist das Geschriebene einfach noch haftender, das ist der Punkt Abzug.
                  Ein Klasse Werk, wer Filme nach Büchern nicht nach den Namen der Besetzung beurteilt sondern nach der gezeigten Leistung und der Identifikation mit der Romanfigur, und wer darüber hinaus vielleicht Vampirgeschichten gerne mag, der sollte sich Königin der Verdammten nicht entgehen lassen!

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                  • 0 .5

                    Ich muss so schnell wie möglich vergessen dass es diesen Film gibt bevor er mir Interview mit einem Vampir versaut.
                    Ab sofort leugne ich einfach seine Existenz!

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                    • 6 .5

                      Wirklich kein Meisterwerk aber nett verfilmt und Aaliyah spielt noch einmal mit

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                        Ich hab das Buch von Anne Rice mehrfach gelesen, dass Buch ist super, die Story der Wahnsinn, wirklich unglaublich empfehlenswert, als ich dann zufällig im Fernsehen "Interview mit einem Vampier" Entdeckte, war ich wirklich extrem neugierig, und hab ihn mir angesehen, und ich muss ganz ehrlich sagen, die Besetzung hätte nicht besser sein können, die Story schön nah am Buch, alles in allem ein grandioser und Stimmiger Film, besonders Lestat, welcher ja in "Königin der Verdammten" quasi die Hauptrolle hat, ist mit Tom Cruise perfekt besetzt gewesen. Cooler weise, kam direkt nach " Interview mit einem Vampier" dieser Film, den ich mir als absoluter Lestat Fan nicht entgehen lassen wollte, und ich kann nur eines sagen, ICH WAR ENTSETZT!
                        Sooo eine schlechte filmische Umsetzung eines Buches habe ich in meinem Leben noch nie gesehen, es kommt mir vor, als hätten sie jede auch noch so kleine Möglichkeit epische Momente in den Film einzubauen gekonnt umschifft, stattdessen schlechte Musik (gut, geschmackssache, aber irgendwas in Richtung GnR oder ACDC hätte rein Massentechnisch besser gefruchtet und wäre irgendwie auch glaubwürdiger gewesen auf die Figur Lestats finde ich), lächerliche Kampfszenen, keinerlei Spannung, ein Schauspieler, der die Rolle nicht schlechter hätte ausfüllen können, überheblich und dumm statt Intelligent und intregant. Die Stimmung die der Film erzeugt ist schrecklich, aber wirklich am aller aller aller schlimmsten ist, dass sie eine eigendlich perfekte Vorlage so unglaublich verhunzt haben, dass ich nicht mal mehr das Buch lesen mag, weil ich immer diesen dürren unpassenden und einfach schlechten Schauspieler vor Augen habe, und wenn ich an Akasha denke, es ist einfach nur traurig, das Buch bietet sooo viele Vorlagen für epische Schauplätze, die Jagdszene, Marius Haus, eine Reflexion Armands kurzer Geschichte, seine Mutter und auch die Szene mit der Harley wären wunderbar umsetzbare Vorlagen gewesen, die den Film zu einer Perle statt zu einem trashfilm gemacht hätten...
                        Alles in allem bin ich wirklich einfach nur entsetzt und schockiert, ich hatte schon länger nach einer Filmumsetzung eben Lestats Geschichte gesucht und bin dann zufällig im Fernsehen darüber gestolpert, unfassbar wie man einen Film derartig verhunzen kann, pure Enttäuschung und absolutes Verständnis dafür, dass sich Anne Rice von diesem Schundwerk distanziert hat....

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                        • 2 .5

                          Nett, aber vorhersehbar und mitunter deswegen langweilig...

                          • 3 .5

                            Der Film ist doch eine Fortsetzung von Interview mit einem Vampir, oder? Als solchen verstehe ich ihn nicht. Lestat ist überhaupt nicht mehr Lestat. Nicht im geringsten ähnelt dieser dürre Musiker mit dem Schlafzimmerblick dem verführerischen Raubtier, das Tom Cruise großartig performt hat. Abgesehen davon: Wann soll er denn die 100 Jahre geschlafen haben? Und wann soll das mit der Musikkarriere bitte sein?

                            Spoiler für jene, die Interview mit einem Vampir nicht gesehen haben:

                            Hab die Bücher nicht gelesen, aber in "Interview mit einem Vampir" ist er bis in die Neunziger ein totales Wrack, das sich von Ratten ernährt, elektrisches Licht fürchtet und eigentlich Louis braucht, um wieder zu sich zu kommen. Letztendlich verwandelt er den Journalisten in einen Vampir weil er jemanden sucht, der ihm die moderne Gesellschaft erklärt. Davon ist aber in "Königin der Verdammten" gar nicht die Rede.

                            /Spoiler

                            Selbst wenn beides nicht zusammengehört und nur der Name Lestat übernommen wurde, ist der Film eine Enttäuschung. Das ganze Flair fehlt: die Kostüme, die dekadente Lebensweise, die adlige Gesinnung, die galante Verführung. Deshalb hab ich nur 2/3 davon gesehen und den Rest gelassen.

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                            • 8

                              Sehr toller Film, welchen ich bereits mehrfach geschaut habe. Nicht nur die Handlung sondern auch die Musik gefällt mir super!

                              • 10

                                Brilliante Darstellung,schön düster und fantastische Musik.

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                                • 7

                                  In meiner anfänglich noch angerockten Phase, fand ich es toll Korn und Linkin Park zu hören. Und da Stuart Townsend kein Sänger ist, gaben die jeweiligen Frontmänner ihre Stimme auf Leihbasis. Was ich wohl noch mitteilen sollte, ist der Fakt das ich neben Zombie Filmen, auch Vampirfilmen nicht viel abgewinnen kann. Zu Eindimensional ihr Vorgehen, und darum wenig Reizvoll und spannend. Doch warum bekommt DIE Königin der Verdammten, ja MP ihr dürft auch gern den Artikel vorsetzen, so eine gute Wertung dann? Vermutlich ist der Kern der verfilmten Geschichte sehr Ausschlaggebend. Da es nicht im Vordergrund steht Vampire auf der Jagd oder beim gejagd werden zu zeigen, sondern etwas völlig anderes, dazu der Einfluss der Popsubkultur der dem Film eine starke Musikalische Note gibt. Wobei Musik in Filmen in Form von Tanz, Musical, als Rocker etc, auch eh mein Sehvergnügen mindert, doch erstaunlich hält sich dieser Mix in der Waage, und das sehr zum positiven. Zum einen sind die Musikalischen Einlagen, die in ein "grosses" Konzert in Death Valley münden sollen, sowie das Vampir Standardtum recht erträglich. Aber auch Townsends Charakter Lestat ist tragisch wie interessant gestaltet, so dass man im Grunde sein streben nach raus aus dem Schatten dasein sehr nachvollziehen kann. Auch die Werte Aaliyah als Vampirmutter ist ein netter Handlungsstrang, dem dann allerdings wieder so ein dümmliches Vampirstandardtisiertes Verfahren im Finale folgt. Ein paar Effekte sind auch eher 4- .
                                  Zumindest sind kaum Charaktere im Film die Deplatziert oder nervend wirken. Aber ich bleibe auch fair, das der Film nicht sonderlich gross ist. Und bedenke meine unbeliebtheit zu den erwähnten Faktoren. Dennoch find ich Die Königin der Verdammten einfach recht gut. Er bleibt in seiner Erzählweise Niveaugleich, und geht andere Wege, darum kann ich mich mit diesen Vampirfilm auch arrangieren. Schauspielerisch muss man aber nicht viel erwarten, auch wenn Townsend die Rolle sichtlich geniesst den im Rampenlicht stehenden Vampir Lestat zu geben. Das machte er relativ sauber. Kann man mal gucken.

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                                  • 6

                                    Schade das Aaliyha in dem Film mitspielte. Mit jemand anderem wäre der Film wohl besser gewesen. Aber dank Jonathan Davis (KOЯN), der nebst Soundtrack auch ein paar Lieder eingesungen hat und nen Cameo Auftritt hat, ist der Film doch noch ganz gut geworden. Was zuweilen jedoch ein bisschen komisch ist, ist die Stimme von JD zu hören und Lestat zu sehn, der performt. Aber das fällt wohl nur mir auf.
                                    Da Anne Rice mit ihrem Buch die Vorlage gab, wie auch schon bei Interview mit einem Vampir, hab ich den Film eher als Vortsetzung betrachtet. Leider ist die Geschichte nicht so gelungen und unterhaltsam wie beim Interview mit einem Vampir, aber langweilig fand ich ihn trotzdem nicht.
                                    Zwischendurch gabs ein paar Momente die mir doch sehr viel Gutmütigkeit abverlangten.
                                    Als Beispiel nenn ich konkret das Konzert und die Schlussszene.
                                    Zu der Leistung der Schauspieler, Aaliyha war Sängerin keine Schauspielerin, kann ich nur sagen das sie ihre Rolle gut gespielt haben. Besonders gefallen haben mir die Kostüme und allgemein das Filmset. Für den Soundtrack gibts von mir 10 Punkte, was ja auch nicht anderst zu erwarten war, wenn da einer der besten Musiker dieser Zeit seine Finger im Spiel hatte.

                                    Fazit: Guter Vampir Film der heute dank Twilight und Blade noch besser wirkt als damals.

                                    PS: \m/ KOЯN RULES \m/

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                                    • 10

                                      Toller Film, obwohl nur sehr(!) wenige Parallelen zu den Werken von Anne Rice bestehen. Der Soundtrack hätte nicht besser sein können.

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                                        2 Punkte für den Soundtrack,
                                        1 Punkt für Aaliyah und ein weiterer für ein paar (wenige) nette Szenen.
                                        Ansonsten, neee, kein guter Film..
                                        Bleibt zu hoffen, dass die nächste Anne Rice Verfilmung (The Tale of the Body Thief) nicht so schlecht wird.

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                                        • 9

                                          Einfach toll der Film + Musik. Schau ich mir gerne öfters an :)

                                          • 8

                                            Nichts für jedermann und wer einen Film, wie "Interview mit einem Vampir" erwartet oder das Buch gelesen hat, wird enttäuscht sein. Dieser Fil muss als "Stand-Alone" behandelt werden.
                                            Ansonsten interessante Geschichte, Musik (wenn man denn so etwas hört z.B. Korn) ebenfalls sehr gut. Aaaliyahs natürlich meisterlich.

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                                            • 4

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                                              • 3 .5

                                                Was war das denn bitte? Anscheinend soll der Film eine Fortsetzung zu "Interview mit einem Vampir" sein (den ich wirklich gut fand), aber bis auf den Namen Lestat hat er nichts damit gemein. Von der Geschichte und den Charakteren her widerspricht er diesem sogar, bspw. ist Lestat hier auf einmal selbst eher der Schüler, der von seinem Schöpfer durch die Welt geführt wird, dabei war das im "Vorgänger" noch umgekehrt.
                                                Der Film ist aber auch unabhängig von "Interview mit einem Vampir" betrachtet, ziemlich schlecht. Wer bitte hat Stuart Townsend für die Rolle gecastet? Der Typ sieht den ganzen Film über so aus als würde er gleich einschlafen. Und er ist nicht der einzige Schauspieler, bei dem das der Fall ist. Der mimische Minimalismus fast aller Beteiligten würde vielleicht in einen Action- aber auf jeden Fall nicht in einen Horrorfilm passen.
                                                Die Story ist kaum vorhanden und die Grundidee noch dazu ziemlich bescheuert (ein Vampir erwacht nach hundert Jahren Schlaf durch eine E-Gitarre und wird Sänger einer Gothic-Band... ähm, jaaaa.... immerhin hat er einen guten Musikgeschmack!). Durch die spannungsarme Inszenierung ist man als Zuschauer noch dazu geneigt, es den Akteuren gleichzutun. Nämlich in Trance zu fallen. Der Film ist die reinste Schlaftablette. Über die ganze Dauer passiert so gut wie nichts aufregendes.
                                                Drei Dinge retten den Film für mich aber: die Optik, der coole Soundtrack und Aaliyah in ihrer letzten Rolle. Als Vampirkönigin macht sie ihre Sache ganz gut, denn sie verfügt wirklich über Charisma. Den Akzent empfand ich auch nicht unbedingt als störend. Schade, dass dieser Film ihr Vermächtnis wurde. Dieses Kasperletheater wäre ja ganz lustig, wenn es nicht so armselig wäre. Immerhin war es nicht so schlimm, dass ich mir an den Kopf fassen musste.

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                                                • 5 .5

                                                  Total fehlbesetzt - begonnen bei Lestat, vor allem aber bei Armand (autsch!). Möchte diesen Film lieber garnicht mit den Büchern in Verbindung bringen... Natürlich kein Vergleich zum grandiosen "Interview with the Vampire" der sich sehr an seine Buchvorlage hält. Allerdings ist der Soundtrack ein Traum und wenn ich kurz ausblende, worauf sich der Film eigentlich bezieht, kann er ansich ganz gut unterhalten.

                                                  • 8

                                                    Aufgrund der Tatsache, dass ich weder Buch gelesen noch Interview mit einem Vampir geguckt habe, werde ich hier keinen Vergleich ranziehen. Die Story -Vampir wird Rockstar- ist natürlich nicht jedermanns Geschmack. Alleine für sich stehend ist der Film jedoch gut; die Atmosphäre düster und der Soundtrack überragend.