L.A. Confidential - Kritik

L.A. Confidential

US · 1997 · Laufzeit 136 Minuten · FSK 16 · Drama, Kriminalfilm, Thriller · Kinostart
Du
  • 6 .5

    L.A.Confidential ist ein guter Film,für dem "Titanic" der große Spielverderber bei der Oscarverleihung 1998 wurde.Letztlich reichte es für 2 Oscars,was bei 9 Nominierungen eher eine schlechte Ausbeute ist.Ohne dem Mammutprojekt "Titanic",wären bei L.A.Confidential bestimmt 5 bis 6 Oscars drinnen gewesen.

    Zusammenfassend kann ich sagen,dass dieser Streifen sehr gut ist und mit toller Atmosphäre zu überzeugen weiß,für mich jedoch nicht der Überfilm ist,wie für zahlreiche hier.Starke 6,5 Punkte von mir.

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    • 9

      Fazit: "L.A. Confidential" ist auf jeden Fall ein Klassiker und Freunde des Krimis werden den Film mindestens gut finden. Die Story ist sehr interessant, ordentlich geschrieben und entführt den Zuschauer ins Hollywood der frühen 50er Jahre. Die Darsteller spielen grandios und die Figurenzeichnung ist wirklich perfekt geworden. Die Inszenierung ist sehr gut gelungen, die Atmosphäre ist brilliant und es gibt hier viele verschiedene Zutaten. Ein wenig Humor, etwas Action, viel Spannung, eine packende Kriminalgeschichte gepaart mit Gangstermotiven und Dramaelementen werden zu einem starken, trotz der recht langen Laufzeit, sehr kurzweiligen Film geformt, der mir wirklich bestens gefallen hat. Ein starkes Werk!

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      • 7

        Zu Anfang des Filmes dachte ich: Ja, mit diesem Film könnte ich warm werden, da er zumal meinem Lieblingsgenre angehört. Dafür sorgten gerade die coolen Auftritte eines gewissen Kevin Spacey, der einfach ein Schauspieler eigener Klasse ist. Verfing sich dann aber in einen recht beliebigen Kriminalfall, dem ich nicht so recht folgen konnte und wollte (vllt war ich zu müde) Am Ende gab's allerdings 'ne anständige Schießerei und alles war wieder gut. Nein, aber ... alles in allem punktet L.A. Confidential vor allem von seinen großartigen Schauspielern und dem Flair des 1950er Los Angeles.

        • 10

          Einfach grandios.

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          • 9 .5

            Ein intelligentes Drehbuch, faszinierende Charaktere, die von exzellenten Darstellern gespielt werden, und eine dichte Atmosphäre, machen dieses Meisterwerk für mich zum besten Film noir überhaupt.

            Nur der Rollo Tomasi "Twist" ist ein wenig zu glatt geraten.

            • 7

              Viele meiner Buddies hier sind ja wahnsinnig begeistert von "LA Confidential". Ich habe es mehrmals probiert, aber die Genialität hat sich mir nicht erschlossen. Ja, der junge Russel Crowe und Kevin Spacey und viele andere sehr gute Schauspieler – fein, fein. Lauter coole Kerle und ein zwanghafter Spießer und schöne Frauen. Ach, da lese ich es bei VinnieVega: Ein Verbeugung vor dem Film Noir.Vielleicht ja deshalb? Ich kann mit dem Film noir nicht so sehr viel anfangen. Ich kann mich übernichts beschweren, die Geschichte ist gut, die Dialoge auch. Für mich ist „LA Confidential“ auf jeden Fall sehenswert, mehr aber nicht.

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              • 10

                Wenn ich an "L.A. Confidential" denke, muss ich einfach weinen.
                Weil er so unfassbar genial und schön ist. <3 Endless Love <3
                -
                R.I.P. Curtis Hanson!

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                • 10

                  Dieser Moment, wenn man wieder einmal den fast fertig geschriebenen Kommentar aus Versehen weg klickt und in den Weiten des Internets verschwinden lässt...

                  Deswegen nur ganz kurz:
                  Geiler Film, sollte sich jeder, der nur halbwegs etwas mit Krimis oder ähnlichem anfangen kann unbedingt anschauen.

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                  • 8 .5

                    Für mich einer der grossen Filmklassiker der 90er, ein Gangsterfilm der Extraklasse.
                    Herausragende Filmschauspieler die sich perfekt ergänzen, und die Wendungen sind überraschend und gekonnt inszeniert.
                    Für mich völlig unverständlich, weshalb er etwas ignoriert wurde von der Academy.
                    Solche Filme müssten wieder mehr aus der Versenkung hervorgekramt werden.

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                    • 10
                      VinniVega73 12.04.2018, 23:10 Geändert 13.04.2018, 21:49

                      Immer noch einer meiner Lieblinge…

                      Nach längerer Zeit sah ich Hanson’s Confidential, für mich ist der Film wunderbar gealtert.
                      Mir gefällt die hier geschaffene Atmosphäre immer noch gnadenlos gut.
                      Eine Vorbeugung vor dem Film Noir.
                      Darsteller die irgendwo modern rüberkommen, sich aber den 50er entsprechenden Verhalten, wahrscheinlich auch so unterhalten.
                      Sowas bekommt man ja in diesen Zeiten, leider eher weniger zu sehen.
                      Der Spannungsbogen, sofern man die Geschichte genauso liebt wie ich, ist gar nicht so wichtig. Wobei ich auch den sehr gut gewählt finde.
                      Die Story ist einfach interessant und sie wird erstklassig verfilmt.
                      Die Dialoge sind absolut unterhaltsam…eben alles auf Top-Niveau.

                      Der Cast passt sich an dieses erstklassige Niveau an.
                      Pearce spielt diesen überkorrekten Ermittler wirklich fast schon perfekt., Ich möchte ihn jedesmal schütteln…feste…komme mit so Charaktere nicht wirklich klar…sie sind leider nicht ausgestorben…mittlerweile noch schlimmer geworden.
                      Russel Crowe hier körperlich sehr gut in Form…hat sich ja leider mittlerweile stark verändert…ebenso mit einer sehr guten Vorstellung.
                      Kim Basinger auch durchaus überzeugend…äußerlich sowieso :).
                      James Cromwell ebenfalls sehr überzeugend.
                      Der Cast ist ja sowieso namenhaft…hält aber bis in die Nebenrolle auch das was er verspricht.
                      Kevin Spacey sticht…mal wieder…wie fast immer heraus…lässt alle locker hinter sich.
                      Jack Vincennes mit all seinen Facetten, schon eine Augenweide was Spacey abliefert.

                      Bis auf den Soundtrack von Jerry Goldsmith…der ist wirklich schwach…kann ich keine Schwächen ausmachen.
                      Doch, der Film ist eindeutig zu kurz :).
                      Keine Längen, durchweg unterhaltsam und spannend.
                      Tolle Songs aus der alten Zeit.

                      Sollte die Serie tatsächlich gedreht werden, hat man natürlich ein Problem.
                      Zwar ist die Story bestimmt auch ohne große Stars unterhaltsam, weil sie einfach stark ist, aber man ist diese Kombination aus allem jetzt gewohnt.
                      Da geht dann wieder das große Vergleichen los…das eigentlich niemand brauch…aber so viele ohne nicht klarkommen.
                      Warten wir mal ab…
                      75% große Chance…dass die Macher diese Atmosphäre eh nicht hinbekommen.

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                      • 8

                        Bevor ich auf den Film selbst zu sprechen komme, möchte ich anmerken wie irreführend die Werbung für "L.A. Confidential" ausfällt. Wer sich Plakate, DVD-Cover usw. ansieht, kann leicht zu dem Schluss kommen, dass Kim Basinger und Kevin Spacey die Hauptrollen in diesem Neo-Noir Streifen bekleiden. Tatsächlich haben die beiden jedoch eher größere Nebenrollen, während die eigentlichen Hauptdarsteller Guy Pearce und Russell Crowe sind. Die waren jedoch bei Erscheinen des Films vermutlich noch zu unbekannt, sodass man in der Außendarstellung lieber auf die Starpower des Duos Basinger/Spacey setzte. Dem Spaß am Film selbst tut dies natürlich keinen Abbruch, doch insbesondere die Enttäuschung einiger Spacey Fans in den Kommentaren lässt darauf schließen, dass hier falsche Erwartungen geweckt wurden.

                        Curtis Hansons Verbeugung vor den Klassikern der 50er Jahre atmet mit jeder Pore den Geist jener Zeit und präsentiert ein Hollywood zwischen schillernder Fassade, dekadenter Ausschweifung, Gewalt und Korruption. Die imposanten Straßenkreuzer, eleganten Kostüme und noblen Villen stehen dabei in einem fast schon absurden Kontrast zu den dreckigen Hinterhöfen und heruntergekommenen Bruchbuden der Stadt. So facettenreich wie L.A. selbst gestaltet sich dann auch die örtliche Polizei, wo Tugenden wie der Sinn nach Gerechtigkeit auf Intrigen und Verrat treffen.

                        Stellvertretend für diesen Sinn nach Gerechtigkeit steht die Figur des von Guy Pearce verkörperten Ed Exley. Ein zweifellos polarisierender Charakter - denn so ehrbar Exleys von jugendhafter Naivität begleitetes Einhalten seines Moralkodex auch sein mag, so überkorrekt und pedantisch erscheint es auch, wenn er seine Kollegen ohne mit der Wimper zu zucken in die Pfanne haut. Hinzu kommt, dass der Zuschauer lange Zeit über im Dunkeln tappt, ob Exleys Gerechtigkeitssinn tatsächlich aufrichtig ist oder nicht vielmehr seinem Ehrgeiz und seinem Wunsch nach öffentlicher Anerkennung entspringt. Der von Russell Crowe gespielte Bud White indes ist aus gänzlich anderem Holz geschnitzt. Zwar lassen sich zwischen ihm und Exley hinsichtlich ihres Strebens nach Gerechtigkeit gewisse Gemeinsamkeiten entdecken, doch gleichzeitig ist White Jemand, der lieber erst die Fäuste sprechen lässt, ehe er Fragen stellt, leicht aufbrausend wird und zunächst wie ein tumber Schläger daherkommt. Der von Kevin Spacey gespielte dritte Ermittler Jack Vincennes hingegen hat den eigentlichen Sinn seiner Arbeit vollkommen aus den Augen verloren und fällt vor allem durch seine gute Vernetzung und diverse Schmiergeldgeschäfte auf. So sind es neben der großartigen 50er Jahre Atmosphäre besonders diese ambivalenten Charaktere, ihre Beziehungen untereinander und die Entwicklungen, die sie erleben, die "L.A. Confidential" so sehenswert machen. Ein Beispiel hierfür ist auch die Parallele zwischen Exley und White, dass beide auf tragische Weise ein Elternteil verloren haben und dies ihr Handeln maßgeblich beeinflusst.

                        "L.A. Confidential" kommt mit relativ wenigen Actionszenen aus, bezieht aber aus den Verwicklungen der Figuren eine ungeheure Dynamik. Der Film hält mehrere spannende Wendungen bereit und ist dabei nicht übermäßig kompliziert, erfordert jedoch durchaus eine gewisse Aufmerksamkeit, um den vielen Namen und Zusammenhängen folgen zu können. Ein besonderer Pluspunkt des Films sind zudem die absolut pointierten und bisweilen auch witzigen Dialoge. Alles, was in "L.A. Confidential" gesagt wird, hat absolut Hand und Fuß, was vermutlich auch auf James Ellroys Buchvorlage zurückzuführen ist. Schwächen sehe ich allenfalls bei Kim Basingers Figur Lynn Bracken, die ein wenig zu stark als bloßer Eyecatcher ausgelegt ist und noch etwas mehr in die Handlung mit einbezogen hätte werden können. Doch selbst das schadet dem Unterhaltungswert in keiner Weise, allein schon, da Basinger wie der gesamte Cast eine hervorragende Performance abliefert.

                        So gelingt Curtis Hanson nicht nur eine wunderbare Hommage an den Film Noir, sondern auch ein erstklassiger moderner Copthriller. "L.A. Confidential" ist ein Film, der im Vergleich mit anderen 90er Jahre Klassikern vielleicht nicht besonders innovativ daherkommt, dafür aber das Beste aus Altbewährtem in sich vereint.

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                        • 8

                          Sehr guter Thriller ohne Längen mit einer interessanten Wendung.
                          Dazu kommt, dass die darstellerische Darbietung durch die Bank weg erstklassig ist.

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                          • 9

                            Fantastischer, klasse geschriebener und wendungsreicher Crime-Thriller mit einer unglaublichen Inszenierung und tollen Performances aller Hauptdarsteller, vor allem Russell Crowe!

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                            • 9

                              Eingebettet in einem wunderbaren setting entspinnt sich eine Geschichte in einer verdorbenen Stadt der Engel. Die Protagonisten sind durch die Bank weg erste Sahne, die Story auch und im Stile der noir-Klassiker genießt der Cineast ganz großes Kino.

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                              • 7

                                [...] Zum Auftakt beweist das Script gleich mal seine erzählerische Klasse. Zunächst malt uns ein Voice-over des von DeVito gespielten Klatschreporters die Idylle von Los Angeles aus, um sie anschließend genüsslich in Skandale und Mafiablut zu tauchen. Im Anschluss stellen uns einige Szenen die drei Hauptfiguren vor und charakterisieren sie äußerst gekonnt mit wenigen Pinselstrichen. Bereits nach diesem Schnellstart befindet sich das Publikum in der Lage, die Protagonisten einzuschätzen – was in dieser amoralischen Welt nur bedeutet, Kenntnis von dem jeweiligen Grad an Verdorbenheit zu haben. Allerdings entwickelt das Drehbuch seine Figuren auch weiter, denn im im Laufe der Spielzeit verschiebt sich deren Wertempfinden zunehmend.

                                Die pessimistische Weltsicht sowie die [...]

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                                • 10

                                  Grandioser Film Noir!!

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                                  • 9 .5

                                    1997 war ein gutes Jahr für Freunde von Thrillern mit Niveau. Curtis Hansons LA Confidential kam aus dem Nichts und weckte Erinnerungen an Polanskis Meisterwerk Chinatown.
                                    Eine stilsichere Reise ins LA vergangener Zeiten, aber ein LA, welches unter der schönen Oberfläche sich als korrupt und vom Verbrechen unterwandert entpuppt. Auf den ersten Blick klingt "Ermittlungen von verschiedenen, sehr anders tickender Cops um einen Mehrfachmordfall in einem Diner" nicht spektakulär, aber ebenen die Zeichnung der "anders tickenden Cops" ist die ganz große Stärke des Films. Ein ehrgeiziger Frischling, ein schleimiger, auf Ruhm und Glamour schielender Veteran und der Mann fürs Grobe werden in ein Netz aus Korruption bis in die höchsten Stellen, Prostitution, Drogen und eben Mord verwickelt. diese 3 Cops sind Guy Pearce, Kevin Spacey und Russell Crowe und alle 3 bringen Höchstleistungen, aber werden auch noch von fantastischen Nebendarstellern wie z.B. Kim Basinger in ihrer besten Performane der Karriere, unterstützt.
                                    Inszenierung, Schauspiel, Plot - alles auf Top-Niveau

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                                      Benutzernahme 23.08.2017, 19:27 Geändert 23.08.2017, 19:27

                                      selten, dass mich ein film so beeindruckt hat.

                                      • 10

                                        Einer der besten Film Noir der Filmgeschichte.

                                        Wunderbar Fotografiert, mit wundervoller Suspense Musik ausgestattet, die an alte Hitchcock Klassiker erinnert.

                                        Atemberaubend gute Schauspieler, die sich allesamt ihre Actingseele aus dem Leib spielen, einfach Perfekt.

                                        Die stilvolle Charakterstudie eingebettet in einer sehr komplexen und wendungsreichen Erzählmethode, machen diesen Film zum unvergesslichen und erfüllenden Kinoabend für Cineasten.

                                        Optisch ist der Film ein Oldschool Hollywood Film voll faszinierender Authentizität und Schönheit.

                                        Für mich ist es Curtis Hansons Meisterstück, hier nach konnte es einfach nicht mehr besser gehen für ihn, das war sein Holy Grahl. 
                                        Aber auch andere Regisseure die nachher ähnliches drehen wollten, kamen nicht mal Ansatzweise an diesem Meisterwerk heran.

                                        Klassiker & Meisterwerk!

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                                        • 10
                                          Sternenkind68 23.08.2017, 10:03 Geändert 23.08.2017, 10:14

                                          Russell Crowe und Guy Pearce, zwei von vielen starken Darstellern hier, haben etwas gemeinsam:
                                          Sie wurden nicht in Australien geboren, sondern übersiedelten erst im Alter von drei bzw. vier Jahren dorthin. Heute spricht man von ihnen als Australier.
                                          Ed Exley ( Pearce ) und Bud White ( Crowe ) hingegen könnten unterschiedlicher nicht sein.
                                          Ersterer trägt eine Brille und will Karriere bei der Polizei machen, am liebsten bei der Mordkommission.
                                          Bud White kann gut Geständnisse herausprügeln und gilt als nicht besonders helles Köpfchen. Er selbst hält sich auch nicht dafür.
                                          Sympathisch an diesem Meisterwerk ist die genaue Charakterzeichnung.
                                          Crowe kann in seiner Rolle eine nicht erwartete Zärtlichkeit zeigen, dumm ist er auch nicht wirklich. Was Bud White und Exley gemeinsam haben, ist der sehr persönliche Grund, zur Polizei gegangen zu sein.
                                          Wenn Crowe zerrissene Charaktere spielt, ist er unschlagbar.
                                          Den Oscar räumte Kim Basinger für ihre Rolle einer Edelnutte ab, die wie Veronika Lake zurechtgemacht ist.
                                          Auch die restliche Besetzung ist bemerkenswert.
                                          James Cromwell ( "Six Feet Under", "Ein Schweinchen namens Babe" ) und Kevin Spacey sind hier sehr stark, "The Mentalist" Simon Baker sieht man als schwulen Schauspieler Matt Reynolds.
                                          Der Krimi ist sehr brutal, das mag sicher nicht jeder, ich eigentlich auch nicht.
                                          Es gibt aber auch etwas zu lachen, wenn nämlich der übereifrige Exley in Begleitung von Jack Vincennes ( Spacey ) Lana Turner für eine der Nutten hält, die wie Filmstars zurechtgemacht sind. Ich liebe diese Szene !
                                          Die Besetzung und die Ausstattung sind ein Traum, auch der sehr passende Score von Jerry Goldsmith, vorgesehen war zunächst Elmer Bernstein.
                                          Ich liebe diesen Film !

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                                          • 5 .5
                                            BossMarco 11.08.2017, 18:09 Geändert 11.08.2017, 18:17

                                            Ein Massaker in einem Café in Los Angeles führt zum Tod von sechs Personen, darunter ein Polizist. Die Cops Ed Exley (G. Pearce), Bud White (R. Crowe) und Jack Vincennes (K. Spacey) nehmen gleichzeitig mit völlig unterschiedlichen Ansätzen die Ermittlungen an dem Fall auf. Dabei kreuzen sich oftmals ihre Wege, doch eines bleibt für alle gleich: sie stossen bei ihren Untersuchungen auf Korruption, Drogen und Mord und drohen alle, in diesem Sumpf zu versinken...

                                            Der Film ist nicht schlecht aber gut auch nicht.
                                            Teilweise ist der Film mir zu langweilig. Das Cast ist hingegen perfekt besetzt.

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                                              Gi4nn1 20.07.2017, 08:39 Geändert 22.07.2017, 09:49

                                              Krimi-Serien wie The Mentalist, Castle, Navy CIS etc... haben mich noch nie wirklich interessiert, deswegen dachte ich mir, naja man muss keine Staffel mit 20 Folgen a 40 min gucken, man kann auch einen Film des selben Genres mal ne Chance geben.

                                              Und da dieser hier in aller Munde ist und ein Musterbeispiel für Film-Noir Filme sein soll, ließ ich mich darauf ein:

                                              Russel Crowe, Kevin Spacey und Guy Pearce in einem Film, das verspricht schon viel- natürlich zurecht.
                                              3 Cops, die unterschiedlicher nicht sein können und den selben Fall lösen.
                                              Die meiste Sympathie konnte für mich Russel Crowe als Bud White abgewinnen.
                                              Nicht nur, weil er hier schauspielerisch alles raushaut, was er zu bieten hat, sondern die zynisch-bodenständige Art, die er verkörpert.

                                              Storytechnisch fängt der Streifen holprig an- klar, alle Charaktere brauchen eine gewisse Einführung in die Handlung, diese kam mir aber relativ öde vor, trotz der genialen Performance der Darsteller.

                                              Doch ab der Mitte ist er vor Spannung gar nicht mehr zu stoppen. Ich sage nur Plot-Twists, Emotionen und Shootouts, die jeden anderen Krimi in den Schatten stellen. Abgesehen von kleinen Logiklöchern und Klischees.

                                              Apropos anderer Krimi: Der Hauptdarsteller von "The Mentalist" hat ne kleine Nebenrolle. Fand ich überraschend.

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                                              • 10

                                                Wenn man mich nach einem perfekten Film fragt, dann sage ich "L.A. Confidential". Das ist ein absolutes Meisterwerk. Es ist ein Krimi mit starkem Mafiaeinschlag. Er ist weder zu lang noch zu kurz. Man merkt, dass hier ein richtiges Starensemble (u.a: Russell Crowe, Kevin Spacey und Danny DeVito) am Werk ist. Curtis Hanson, der Regisseur hat sich hier ein Denkmal für die Ewigkeit gesetzt. Ruhe in Frieden! Ein paar Oscars mehr, hätte man aber dem Film geben dürfen.

                                                • 9

                                                  Insgesamt kann ich nur wiederholen, dass L.A. Confidential sicherlich der beste Krimi ist, den ich bis dato gesehen habe. Ausschlaggebend dafür sind die grandiosen Darsteller, die perfekte Stimmung und das beispiellose Drehbuch. War ich vorher ein Kritiker das Film-Noire-Genres, so bin ich nun ein Fan geworden. Ich habe richtig gefallen an dem Setting gefunden und werde sicherlich noch weitere thematische Filme sehen. Wenn es ein Film schafft, mich zu einem Fan eines gesamten Genres zu machen, dann hat er schon sehr viel richtig gemacht, wenn nicht sogar alles.

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                                                  • 8 .5

                                                    Bin nicht große Copfilmfan, aber dieser hat mir sehr gefallen , passt alles von der Ausstattung - was das LA der 50er Jahre gut einfängt, der guten Schauspielern (besonders eine bezaubernde Basinger) und ein gutes Drehbuch