La La Land - Kritik

La La Land

US · 2016 · Laufzeit 128 Minuten · FSK 0 · Musikfilm, Drama, Komödie · Kinostart
Du
  • 4

    La La Land wurde bei der Oscarverleihung 2017 förmlich in Oscars ertränkt: 14 Nominierungen und davon 6 gewonnene Oscars sprechen eine eindrückliche Sprache.

    Trotz all dem vielen Lob, das dem Film zuteil wurde, hat er mir nicht gefallen. Ich versuche in der Folge darzustellen warum.

    Die Idee ein Musical zu machen, mag zwar mutig sein, zeugt aber nicht von Originalität. Meiner Meinung nach ist die Zeit der grossen Hollywood-Musicals vorbei. Diese nun wieder aufleben zu lassen, ist eine Aufgabe, die mir beinahe unmöglich erscheint. So ist es nur folgerichtig, dass die beiden Hauptdarsteller Emma Stone und Ryan Gosling in ihren Gesangs- und Tanzeinlagen alles andere als souverän wirken. Während man Emma Stone noch eine ansprechende Stimme attestieren kann, war ich von Ryan Goslings Gesangseinlagen doch eher peinlich berührt. Bei den Tanzeinlagen war es dann wieder ein Kopf an Kopf rennen zwischen den beiden - das beherrschen sie nämlich beide nicht. Es fehlt an Perfektion, Timing und Originalität. Schauen Sie sich „Singing in the Rain“ oder einen beliebigen Streifen mit Fred Astaire und Ginger Rogers an, und Sie werden verstehen, was ich meine…

    Ebenso wenig überzeugt hat mich die Story. Der Film versteht sich gewissermassen als Huldigung an die grossen Hollywood-Filme. „Denn sie wissen nicht was sie tun…“ oder „Casablanca“ werden unter anderem bemüht. Ich denke nicht, dass es für einen überzeugenden Film genügt, einen Film über gute Filme zu machen. Umsomehr da mir in beinahe jeder Szene ein Film einfiel, bei dem ich das besser gesehen hatte.
    Die Figuren bleiben platt und dürfen sich nicht entwickeln. Als im Streifen nach langen 120 Minuten endlich so etwas wie Lebendigkeit entsteht, wird dem Zuschauer eine Was-wäre-wenn-Geschichte um die Ohren geknallt - und danach ist Schluss.

    „La La Land“ ist ein wunderschön verpacktes und mit knalligen Farben und Effekten versehenes Nichts. Das wird dem Zuschauer aber nur allmählich bewusst, ist man doch von der Verpackung mächtig beeindruckt (sie hat ja auch 80 Millionen Dollar gekostet). Zurück bleibt eine harmlose und oberflächliche Geschichte, die an Einfallslosigkeit kaum zu überbieten ist.

    Es gibt nur wenig Positives, das ich über diesen Film sagen kann: Ich freue mich für Emma Stone, dass sie einen Oscar erhalten hat - verdient hätte sie ihn schon 2010…

    Fazit: Kennen Sie Fred Astair, Gene Kelly, Ginger Rodgers oder James Dean? Falls ja, schauen Sie sich diesen Streifen bitte nicht an, falls nein, viel Spass damit!

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    • 1

      Ich wurde in den Film rein geschleift und es war das erste Mal ever, dass ich einen FIlm vorzeitig verlassen habe.
      Ein Konglomerat an völlig zusammenhanglosen Szenen, die jeweils völlig sinnlos sind. Sie treffen sich zufällig auf der Autobahn, zufällig in einem Restaurant und zufällig auf einer Party. Dann folgt völlig random eine hanebüchene Musicalszene nach der anderen Zwischen den übertrieben schnulzigen Dialogen.
      Die Kombination aus Emma Stone und Ryan Gosling reicht wohl aus, um sowohl Männlein als auch Weiblein den Kopf zu verdrehen und ins Kino zu locken.

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      • 9

        nachdem ich kürzlich bereits the greatest showman gesehen habe, wollte ich nun unbedingt das berühmte Musical aus dem Vorjahr nachholen.

        beide Filme haben ihren Reiz. Allerdings erreicht la la land mit der romantischen Beziehung zwischen Ryan Gosling und Emma Stone als rotem Faden verständlicherweise nicht das Tempo von greatest showman. zur Beziehungs-story gesellt sich der Konflikt ihrer unterschiedlichen beruflichen Engagements und dem drohenden Scheitern aller Wünsche im unbarmherzigen Umfeld von Los Angeles.

        dabei versprüht der Film zwischenzeitlich eine lockere Leichtigkeit, was man schon an der Eröffnungsszene merkt. im späteren Verlauf bis zum Ende wird es dann wieder etwas ernster und aus meiner Sicht auch irgendwie traurig.

        Insgesamt lässt sich der Film schwer beschreiben, aber irgendwie passt es einfach. Es gibt immer mal wieder Szenen in denen sich der Film Zeit nimmt, damit die Hauptdarsteller wirken können. das gefällt nicht jedem, mir in dieser Umsetzung jedoch schon. und die beiden haben natürlich die Klasse um in diesen Szenen zu glänzen.
        die songs und Choreo sind wirklich gut. die story gut erzählt, aber vom Thema natürlich der Klassiker vom american way of life in Los Angeles, trotzessen angenehm anders.

        • 9 .5

          Man nehme an ich sei schwer Christlich... dürfte ich dann diesen Film am Karfreitag schauen?
          Und wenn ja ... #breakingtherules ^^

          • 8

            Damien Chazelle ist ein Mann mit einem Traum: Einen großartigen Genre-Film zu drehen; seine ganz eigene Interpretation des Musicals. Inspiriert von den großen Klassikern wie bspw. "Die Regenschirme von Cherbourg" oder welches Werk er sonst noch in seinem Leben verinnerlicht hat, ist seine Begeisterung für das romantische Musical in jeder Sekunde zu spüren. Dank seines kritischen Erfolges durch den großartigen "Whiplash" muss er sich hier auch von niemanden dazwischen reden lassen (John Legends Dialog-Szenen rede ich mir hier gerne als Kompromisse auf Metaebene schön). So inszeniert Chazelle mit viel Feingefühl - man mag schon fast sagen routiniert - einen bittersüßen Liebesfilm, voller Lebensfreude und Magie, und tanzt dabei schwebend ins Herz des Kinos.

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            • 5

              What was, what is and what could have been... inkl. some Spoilers

              Vor einem Jahr im Kino fand ich diesen Film gut. Aber ist eine Kinosichtung wirklich ein Indikator um einen Film genügend beurteilen zu können? Grundsätzlich sage ich nein. Hat das Werk Substanz, bleibt er gut. Hat er sie nicht, kann er flach fallen. "La La Land" tut das leider. Ich bin kein Filmkenner, ich bewerte natürlich stark nach Gefühl. So kann gerade ein Film dieser Art wie hier stark blenden: Die vielen bunten Farben, Tänze, schönen Liedchen, romantischen Szenen und das Träumerische. Die erste Enttäuschung begann mit der Eröffnungsszene: Im Kino wirkten Bild und Ton einfach viel würdigender, als auf der heimischen Glotze mit zwei schwarzen Streifen unten und oben. Da gehört "La La Land" für mich hin, sicher aber auch ein Grund, warum der Zuseher dort von den vielen schönen Eindrücken erschlagen wird und ihn besser empfindet. Letztendlich bewegt sich "La La Land" für mich gefährlich nah am "Style over Substanz" Prinzip und bietet inhaltlich (zu) wenig, es wird aber (auch) an der Umsetzung gelegen haben. Sicher ist das Gezeigte (teilweise) gar nicht unrealistisch. Zwei Möchtegern-Künstler maßen sich an, sie wären gerne berühmt/erfolgreich, um ihren Traum zu leben. Kann man machen, genauso gut tut es eine gewöhnliche Auftragsarbeit. Wenn man allerdings auf den Durchbruch warten will, muss man arge Durststrecken in Kauf nehmen.

              Mia und Sebastian gebührt durchaus Respekt, dass sie das hohe Risiko eingehen, haben sie allerdings genauso wenig Anrecht, mit sie ihrer Kunst ihren Lebensunterhalt verdienen zu dürfen. So kühl die ersten Treffen ablaufen, wie beide sich zufällig mehrfach über den Weg laufen, so rapide verlieben sie sich und sind unzertrennlich. Fast so schnell werden sie von beruflichen Ab- und Umwegen wieder auf den Boden der Realität geholt und ihre verliebten Träume verblassen schnell. Am Ende feiern beide zwar wundersame Durchbrüche oder Traumerfüllungen, ihr Happy End gibt's aber nur in einer What-If Sequenz. Beim ersten Durchlauf mag der Umstand, wie überschaubar die zentrale Handlung der Liebesgeschichte doch ist, noch nicht störend auffallen. Jetzt aber, wo ich bereits familiär war mit dem Gezeigten, fällt gerade dieser Aspekt negativ ins Auge. Aufgeblasen wird der Film eben durch einen schönen Stil, seine Ruhe, die viele Musik, einige tolle einprägsame Szenen (die eher durch den Musical-Faktor ermöglich werden und eher als semi-real einzustufen sind) und eine weitgehend angenehme, spezielle Atmosphäre.

              Denn abgesehen von den kleinen Kampfszenen für die Karriere ist "La La Land" ein Gemischtwarenladen, der viel schönes und hübsches Blendwerk in Form von Farben, Bildern und Musik zusammenklatscht, die Liebesgeschichte alleine ist dürftig. Sicher mag sie trotz Unhappy End realistisch sein, aber ob dem so ist lässt sich von mir als Zuseher gar nicht beurteilen, da es DIE Wirklichkeit nicht gibt. Ob es Mia und Sebastian schaffen zusammenzubleiben und/oder ihre Traumjobs zu verwirklichen, das unterliegt dem Empfinden jener Menschen, die den Film schreiben, produzieren und finanzieren. Letztendlich waren mir Emma Stone und Ryan Gosling in ihren Rollen auch nicht übermäßig überzeugend, vielleicht auch zu gleichgültig, zu normal. Die Oscars für Design, Hauptsong, Kamera gehen für mich absolut in Ordnung, Stone fand ich nicht besonders beeindruckend. Vielleicht wäre der Film besser, wenn er durchgehend schön und heile Welt zeigen würde. Das wäre zwar nicht glaubwürdig, aber weniger frustrierend, als dass dem Paar schon nach wenigen Metern die Puste ausgeht und es spürbar anfängt zu kriseln. Was die zentrale Aussage "La La Land's" sein soll, erschließt sich mir auch nicht. Strebe nach deinen Träumen? Karriere oder Traumpartner? Irgendwie passt für mich der folgende Vergleich wunderbar: So wie Hollywood mehr Schein als Sein ist, versucht auch "City Of Stars" mit schönen Bildern und Liedern über klare inhaltliche Schwächen hinwegzutäuschen.

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              • 8 .5

                War zunächst auch skeptisch wegen Musicalfilm und so. Hatte den Film auch damals einmal nach einigen Minuten abgebrochen. Für den Film muss man definitiv in Stimmung sein.
                Wenn man sich nicht von den meistens gut gemachten Tanz- und Gesangseinlagen aus dem Konzept bringen lässt, wird man im zweiten Teil mit einer erstaunlich erwachsenen Geschichte über Träume belohnt. Was ist ein Mensch bereit für seine Träume zu geben und was sind die Konsequenzen dieser Träume? Der Film bietet beeindruckende Bilder und auch recht gute Dialoge. Die Leistungen von Ryan Gosling und Emma Stone sind überragend. Beide harmonieren hervorragend zusammen. Der Film hat mir ein lächeln auf das Gesicht gezaubert. Auch fand ich das Plädoyer für den Einsatz zur Erfüllung der eigenen Träume gut. Auch endet der Film anders als man es vermuten könnte. Und auch darin liegt Wiederrum viel wahres aus dem Leben. Besonders das Ende ist sehr gelungen. Der Film schreckt viele ab, da am Anfang ziemlich viele Musikeinlagen manche Zuschauer abschrecken könnten. Eine gleichmäßigere Verteilung auf die gesamte Laufzeit wäre besser gewesen. Zumal der Film in der zweiten Hälfte unerwartet dialoglastig ist. Auch ist es etwas Schade, dass man schon am Anfang den meiner Meinung nach besten Song hört und somit etwas Pulver verschießt.

                • Ich mag Musicals, wenn auch lieber auf der Bühne, doch dieses hier hat mir auch einigen Spaß gemacht. Auch wenn ich die 6 Oscars mehr als überzogen finde. Gab es 2017 keine besseren Filme? :-)

                  • 4

                    Grandiose Bildgewalt, schöne Choreographien und Kostüme. Doch das wars dann auch schon. Ziehmlich zähe Story, bei der ich mir des Öfteren das Gähnen verkneifen musste. Die Musik ist auch nicht die Schönste. Ich muss sagen, ich habe mehr erwartet. Bei einem solchen Cast und bei einer so schönen Kullisse. Schade um die zwei Stunden, die ich nicht mehr wieder kriege.

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                    • 6

                      Für ein Musical ganz gut.
                      Natürlich bekommen wir keinen wirklichen Jazz zu hören, es muss ja auch geschaut werden, das Filmchen.
                      Visuell recht nett gemacht.
                      Ansonsten sehr zahnlos.

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                      • 7 .5
                        Benni-THE-KING 10.02.2018, 21:13 Geändert 10.02.2018, 21:13

                        puh gott sei dank fingen sie dann nicht alle 5 Minuten mit dem singen an. das habe ich nämlich erwartet nach dieser schrecklichen ersten Szene...aber die "Musicaleinlagen" halten ich wirklich in grenzen und sind dann auch meistens ganz cool. Und die Story ist überraschend schön und unsentimental. Guter Film

                        • 6 .5

                          ein wenig singen können sie, solange keine Kraft in die Stimme gelegt werden muss. Also, hat man die Stücke "gedrosselt". Und wenn ich mir dann noch dieses gedachte Quasi-Happy-End rausschneide, dann war der Film echt gut.

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                            torsam 22.01.2018, 19:56 Geändert 23.01.2018, 16:21

                            6 Punkte für die superschönen Bilder, die schöne Jazzmusik und die tollen Choreografien. Leider steht und fällt ein Film bei mir aber mit der Handlung und die fand ich hier eher fad. Die Charaktere waren mir wenig sympathisch und haben mich wenig interessiert und von aufstrebenden Stars, die sich durch den Hollywooddschungel kämpfen müssen, habe ich schon viel zu oft gelesen/gesehen. Außerdem muss ich sagen, dass ich die Lieder zwar ganz schön fand, aber sie für mich alle sehr ähnlich klangen. Das liegt unter anderem vermutlich daran, dass bestimmte musikalische Themen immer und immer wieder wiederholt werden.

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                              ju.ku.750 22.01.2018, 18:55 Geändert 24.01.2018, 18:09

                              "Denn schließlich lieben Menschen das, was andere Menschen mit Leidenschaft tun."
                              -Damien Chazelle

                              Dieser Satz beschreibt die Filme von Damien Chazelle sehr gut. Wie schon in Whiplash handelt auch La La Land von Menschen, die alles opfern, um ihre wahren Träume zu erfüllen.

                              Es ist viel mehr als ein gewöhnliches Musical ...also nicht davon abschrecken lassen und unbedingt ansehen!

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                              • 8 .5
                                Neotrexx 14.01.2018, 00:33 Geändert 14.01.2018, 11:59

                                Wurde von der Freundin überredet endlich mal La La Land zu schauen und
                                verdammt, ich weis nicht warum ich den Film so lange vor mir hergeschoben habe.

                                Ryan Gosling und Emma Stone sind für mich absolut überzeugend und über
                                die Chemie zwischen den beiden braucht man gar nicht erst zu reden.
                                Super Musik, super Choreografie und eine für mich tolle Geschichte über zwei verliebte die ihre Träume verwirklichen wollen.

                                Ich peitsche mich selbst durchs Haus (Wobei mir meine Frau lachend zusieht), den
                                war nicht ich der, der immer wieder die Fehlende Kreativität in Werken der letzten Zeit bemängelt und doch einen Filmischen
                                Höhepunkt wie La La Land außen vor gelassen hat.

                                Die Geschichte rund um Mia und Sebastian artet nicht in Romantischen
                                Kitsch ala Nicholas Sparks aus und das Ende rundet das ganze Paket
                                herausragend ab.

                                Schöner Anfang, super geniales Ende. Toller Film

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                                  Absolut sehenswert.

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                                    Thorwalez 05.01.2018, 09:23 Geändert 05.01.2018, 09:23

                                    Musste zur Sichtung überredet werden. Da ich Musicals in der Regel eher anstrengend finde (ich bin immer noch dabei West Side Story in 10-Minuten-Häppchen endlich hinter mich zu bringen) versuche ich dieses Genre eher zu meiden. Aber Frau wollte den unbedingt gucken und da ich außer Bollywood-Mumpitz und Anime-Kokolores nichts liegen lasse, habe ich mich dann wieder mal für einen mich uninteressanten Film breitschlagen lassen. Und gleich die erste Szene auf der Spagetti-Kreuzung hat mich auch Schlimmes befürchten lassen. Typische Musical-Musik mit Plotstopperfunktion. Gähn! Doch dann war die ganze Sache auf einmal doch gar nicht mal so uninteressant. Eine kurze Einführung der Figuren und ein paar ganz lustige Szenen mit schönem Humor und da macht es plötzlich "zack"; und der Film hatte mich. Ganz unvermittelt konnte ich von den Figuren nicht mehr genug bekommen. Und auch wenn die Musik und vor allem das Leitthema wirklich toll sind, so bin ich doch froh, dass sich die Musik (um die sich dennoch alles dreht) irgendwie doch in Grenzen hält. Denn die Charaktere und die Handlung sind einfach zu gut, um ständig von Musik unterbrochen zu werden. Und wenn sie doch einsetzt, dann unterstreicht sie eher die Szenen als dass sie sie unterbricht. Bestes Musical nach Singin in the Rain und Mary Poppins. Geht ins Ohr und ins Herz.

                                    • 0 .5

                                      GaGa Land

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                                        Bla bla Land
                                        Bla bla bla... schöne Bilder... bla bla bla... schöne Farben... bla bla bla... Ryan Gosling überzeugend... bla bla bla... Emma Stone zickig... bla bla bla... langweilige Länge... bla bla bla... hätten sie bloß nicht gesungen... bla bla bla... ich hätte lieber einen Stummfilm gesehen!
                                        5 ❤️ für die Farben

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                                          Ist wohl doch eher so´n Ami Ding mit dem Traum vom Erfolg als Schauspieler. Ich hätte den Streifen nie angeschaut wenn meine Frau nicht darauf bestanden hätte. Solche Schmach Fetzen sind normalerweise genau ihr Genre.

                                          ABER : Selbst Sie war extremst genervt von dem gezeigten. Von mir ganz zu schweigen. Und was mir zudem schleierhaft ist, warum der so ab gefeiert wird?! Die Story an sich ist noch dünner als eine Oblate.
                                          Der Gesang an sich mag gut eingebettet sein. Und auch die Spiele mit dem Licht funktionieren ganz gut.
                                          Aber nee, mich hat er nicht erreicht.

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                                            And the Oscar goes to.... Okay, okay, der Witz ist ausgelutscht, aber ich bin irgendwie froh, dass dieses Teil nicht "Bester Film" geworden ist, denn ich würde die Welt nicht mehr verstehen.
                                            Apropos nicht verstehen: Hab ich diesen Film auch nicht, ich weiß nicht, was man mir mitteilen wollte. Zwei ach so arme Menschen, die verzweifelt auf ihren großen Durchbruch warten, aber scheinbar gar nicht so arm dran sind, wenn man sieht in welchem Umfeld sie sich rumtreiben, lernen sich kennen, kommen irgendwie weiter, zusammen und auch wieder nicht und der Film ist aus. Hab ich was vergessen? Oder übersehen? Keine Ahnung, aber ich hab mich über zwei Stunden ziemlich gelangweilt.
                                            Ein großes Lob möchte ich dennoch aussprechen an alle Editoren, Kameramänner, Cutter und all die anderen die für die Bildgebung verantwortlich sind, denn diese Menschen haben tatsächlich das Maximum rausgeholt, das war echt sehr schön anzusehen und bringt tatsächlich noch ein paar Punkte von mir. Musikalisch hab ich schon schlimmeres gehört und das war jetzt wirklich alles, was mir positives einfällt.
                                            Fazit: Ein Film wie eine Seifenblase, Schön anzusehen, aber absolut inhaltsleer. Nur schade, dass diese Blase nicht früher geplatzt ist.

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                                              Ich steh ja so gar nicht auf diese Art von Filmen.

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                                                Man muss hier dazusagen das sich dieser Film in 2 Teile aufteilt. Der erste ist sehr Musicallastig mit vielen Tanz und Gesangsszenzen war etwas viel für mich aber ist wahnsinnig gut dargestellt worden. Der 2 Teil ist der eigentliche Grund warum dieser Film so einzigartig ist. Er grenzt sich vollkommen von Hollywood Klischeefilmen ab und erzählt diese Geschichte auf einer ganz einzigartigen Weise die ich noch nicht gesehen habe. Speziell der Schluss als Draufgabe war das Sahnehäubchen auf dem Kuchen durch diese Rückblenden sieht man wie es wirklich laufen hätte können.

                                                Zu guter Letzt die Titelmelodie City of Stars (Stadt der Sterne) so wundervoll inszeniert mit vielen unterschiedlichen Arten diesen Song zu verändern und einzigartig zu machen

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                                                  luis345 30.12.2017, 20:11 Geändert 30.12.2017, 20:19

                                                  Mit „La La Land“ hat Damien Chazelle einen sehenswerten Musicalfilm gedreht. Mit der Flut an Preisen, die der Film erhalten konnte, ist dieser scheinbar über alles erhaben, bleibt im Gesamteindruck allerdings maximal gut und keinesfalls überragend. In der knapp ersten Stunde kann „La La Land“ noch am stärksten mit ansehnlichen Gesangseinlagen, gelungenen Choreographien und einer schönen Liebesgeschichte überzeugen. Im weiteren Verlauf wird es allerdings recht mau, was den Musical-Teil betrifft und die besagte anfängliche Stimmung kann sich weder tragen, noch erneut auf die Leinwand gezaubert werden. Eine knackigere Laufzeit hätte so einer Art Film sicherlich gut getan. Aber auch die oftmals gelobte Kameraarbeit kann nur teilweise hervorstechen. Gerade in den „normalen“ Sequenzen ist diese höchstens durchschnittlich. Wenn allerdings mal gesungen und getanzt wird, dann macht „La La Land“ definitiv Spaß und die Songs sind sehr gut geschrieben. Die Geschichte ist währenddessen solide, aber eigentlich kaum eine Erwähnung wert, da die üblichen Stationen und Erwartungen bedient werden. Das Ende ist darin zwar traurig, eine Welle an Emotionen vermag dieses hingegen kaum zu wecken. Womöglich liegt das daran, dass Emma Stone und Ryan Gosling nur bedingt zueinander passen. Bei letzterem fällt leider auf, dass es schauspielerisch auch deutlich begabtere Kollegen gibt. Die Beziehung ist sehr nett, zu 100% wollte sich die Chemie der beiden aber nicht übertragen.
                                                  „La La Land“ ist natürlich der perfekte Oscaranwärter. Leider gibt es genügend Filme, die in den Kategorien in denen „La La Land“ gut ist noch deutlich besser sind.

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                                                    Das war der erste Film, den ich mit Amazon Video geschaut habe !
                                                    Und das Erlebnis war gleich ziemlich positiv.
                                                    Durch einige Trailer wusste ich ja teilweise, was mich erwartet.
                                                    Das Spiel mit Traum und Realität, am Ende war ich sehr durcheinander.

                                                    Lässigkeit buchstabiert man übrigens G-o-s-l-i-n-g !

                                                    Die Chemie mit seiner Partnerin Emma Stone, das muss der Neid ihnen lassen, stimmte wieder einmal. So entstehen zauberhafte und auch neckische Szenen.
                                                    Aber da es kein Musical aus früherer Zeit ist, darf auch Realismus eine Rolle spielen.
                                                    Da wird dann eben auch mal gestritten, der Himmel hängt hier nicht voller Geigen.
                                                    Bin übrigens noch immer kein Fan von Frau Stein...

                                                    Jetzt freue ich mich richtig auf den "Greatest Showman" mit Hugh Jackman.

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