La La Land - Kritik

La La Land

US · 2016 · Laufzeit 128 Minuten · FSK 0 · Musikfilm, Drama, Komödie · Kinostart
Du
  • 7 .5
    mookzz 23.09.2018, 23:28 Geändert 23.09.2018, 23:29

    Ich so nach den ersten 5 Minuten des Films:
    - Gucke auf die Uhr:
    "Das werden harte 2 Stunden."

    Ich so nachm Film:
    - Summe vor mich hin:
    "City of Dreams...lalalalalala."

    Und ich hasse es eigentlich wenn Leute mir ihr Leben vorsingen und vortanzen^^

    • 9

      Emma Stone und Ryan Gosling sind einfach das perfekte Filmpaar! Ich liebe Filme, die sie zusammen drehen.
      Der Film ist für mich ein absolutes Meisterwerk und einer der besten Romanzen, die ich je gesehen habe!

      • 10

        Die junge Schauspielerin Mia (Emma Stone) und der Jazzmusiker Sebastian (Ryan Gosling) haben beide den Traum, es in Los Angeles zu schaffen, auch wenn sie sich bis dahin mit miesen Nebenjobs durchschlagen müssen. Doch auf dem Weg zum Erfolg muss das ambitionierte Paar Entscheidungen treffen, die ihre junge Liebe gefährden.

        „And the Oscar goes to … La La Land!“ Wie oft wir diesen Satz bei der diesjährigen Oscarverleihung hören durften. Ob dieser regelrechte Hype um diesen Film meiner Meinung nach gerechtfertigt ist, erfahrt ihr in der folgenden Rezension. Der Zuschauer wird in den Film eingeführt mit einer atemberaubenden und starken Tanzeinlage, die sofort Lust auf den Rest des Streifens macht. Der Film wird dominiert durch seine großartige, mitreißende, begeisternde und absolut stimmige Musik, da es sich hier zum Teil tatsächlich um ein Musical handelt. Die Musik schafft es meisterhaft, mich auf diese Achterbahnfahrt der Gefühle mitzunehmen. Außerdem geben die immer wiederkehrenden Motive, die allesamt im Kopf bleiben, dem Zuschauer ein Gefühl der Vertrautheit, mit der man mit Leichtigkeit in dem Film versinken könnte. Die Tanzchoreographien sind toll, sie sprühen nur von Lebensfreude und der Leichtigkeit des Lebens, ohne dabei zu aufgesetzt zu wirken, und es ist wirklich schwierig, als Zuschauer ruhig zuzuschauen, ohne sofort sein Tanzbein schwingen zu wollen, um dies einmal übertragen zu formulieren. Der Film strotzt eben nur so vor Energie, da man beobachten kann, wie die anwesenden Figuren von der Musik ergriffen werden. Zudem fällt positiv auf, dass die Schnittfrequenz und die Kameraführung oftmals den Melodieverlauf bzw. den Rhythmus untermalen. Ebenfalls ragen die erstklassigen Schauspieler hervor, die es schaffen, ihre Rolle glaubhaft und natürlich herüber zu bringen. Die Chemie zwischen den beiden Protagonisten stimmt völlig und es macht dem Zuschauer ungeheure Freude, die beiden als Paar vor der Kamera zu sehen. Die starken und natürlich wirkenden Dialoge tun hierbei ihr Übriges, von äußerst unterhaltenden Neckereien am Anfang bis hin zu tiefgründigen Gesprächen. In diesem Streifen tut sich ein starkes Dilemma hervor, welches den Konflikt zwischen den Träumen des Menschen und der großen Liebe umfasst, und man sich ständig selbst die Frage zu stellen vermag, für welche Seite man sich selbst entscheiden würde und ob manche Entscheidungen nicht doch auch durch die eigene Umwelt und Mitmenschen geprägt, wenn nicht sogar manipuliert werden. Aus diesem Grund gefällt mir das Ende besonders gut, da es überraschend realistisch und unvorhersehbar ist. Ironisch ist fast, dass es sich bei diesen beiden Konfliktthemen um das Schauspielern und um Musik, genauer gesagt den Jazz, geht. ‚La La Land‘ schafft es auf eine einzigartig leichtfüßige und dennoch tiefgreifende Art, Geschichten zu erzählen, sodass der Film gut und gerne noch länger hätte gehen dürfen. Hier wirkt keine Szene oder Sequenz zu aufgesetzt oder kitschig, sondern jederzeit glaubwürdig. Der Film schafft es, eine perfekte Atmosphäre der Stadt Los Angeles aufzubauen, in der man sich wohlfühlt. Ich könnte diese Rezension noch um einiges erweitern, um meine Meinung auszudrücken, aber ich glaube, es ist offensichtlich, dass ich all diese guten Kritiken, die er von fachmännischen Filmkritikern bekommen hat, unterstützen kann und mit der Oscarverleihung absolut übereinstimme.

        Es fällt mir schwer, hier an diesem Film wirkliche Kritik auszuüben. Wie man nur unschwer erkennen kann, konnte mich ‚La La Land‘ von der ersten bis zur letzten Minute begeistern und mit auf diese emotionale Reise zu nehmen. Bei der Punktevergabe gibt es ohne Diskussion die volle Wertung und ich gebe hier eine unbedingte Weiterempfehlung an jedermann – auch an diejenigen, die keine Liebesfilm-Fans sind wie ich. Dieser Film erzählt mit einer kunstvollen Leichtigkeit, die den Zuschauer beflügelt und langfristig zu beeindrucken weiß.

        • 9

          Ich mag meistens keine Musicalfilme. Liebesfilme finde ich oft kitschig. Beides zusammen ergibt La La Land, das wusste ich sofort, weshalb ich den Film auch gar nicht sehen wollte, obwohl Damien Chazelle Regie führte und Ryan Gosling die Hauptrolle spielt, die ich beide auch sehr mag. Aber mal ehrlich, ein Musicalfilm der die Nostalgie der 50er aufleben lassen soll und dazu auch noch 6 Oscars, die eh immer mehr zu einer Kommerzauszeichnung wie die Grammys in der Musikbranche verkommen. Dann gab es viele Leute die sagten, ich mag auch keine Musicals, aber der ist gut, auch irgendwie anders und soviel wird gar nicht gesungen. Ich schaute mir noch einmal das Plakat an und dachte: Ernsthaft, der Film soll was für mich sein? Wahrscheinlich eher nicht. Jetzt hatte ich gerade ein wenig Zeit und dachte, schaust mal eine Stunde rein und kannst dann der Welt auch begründen warum der Film so schlecht ist. Was soll ich sagen. Ich sah nicht nur eine Stunde, sondern komplett, inklusive Abspann. Und ich finde den Film nicht schlecht, sondern bin begeistert. Ich muss gestehen, bei der ersten Musicalnummer, ganz am Anfang, als alle im Stau stehen, aussteigen und dann singen und tanzen, hat der Film mich gehabt und ich kann nicht einmal genau sagen warum. Es ist aufgesetzt, es ist kitschig und es ist toll. Diese Szene spricht einfach eine Wahrhaftigkeit und Fröhlichkeit aus, der ich mich kaum entziehen konnte und endet dann doch da wo sie angefangen hat, im Stau. Das ist sinnbildlich für den gesamten Film, sich einfach irrationalem Optimismus hinzugeben, auch wenn man es eigentlich besser weiß. Der Film ist großartig inszeniert, mit einer guten Kameraarbeit die einen tief in diese Welt eintauchen lässt. Tollen Songs, die gekonnt und nicht übermäßig eingesetzt werden, weil es eben ein Musical ist und da nur gesungen werden soll. Sondern die dann zum tragen kommen, wenn es auch passt. Dabei harmonieren Ryan Gosling und Emma Stone so gut zusammen, das man ihnen jede Klischeehafte Wendung einfach glaubt und doch endet es so wie es enden muss, im Stau. Kein gemeinsames Leben, keine gemeinsame Zukunft, nur die Vorstellung wie es gewesen wäre und ein Bedauern das es nicht so kam. Das mag kitschig sein. Aber nach diesem wunderbar inszeniertem Film bedauere ich jeden der nicht weiß wie es ist zu bereuen.

          • 8 .5

            Etwas anders als erwartet (auch wenn ich meine Erwartungen gar nicht so klar beschreiben könnte), aber dennoch ein tolles Werk, dessen große Stärken die Musik und die Kamera sind. Beides gemeinsam schafft ein romantisches Drama über das Leben, Aufgeben und Träumen von Träumen. "La La Land" macht so in jedem Fall viel Freude und die Musik noch viel mehr.

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            • 9

              Fuer Filmkritiker Robert Hoffmann der fuenft beste Film aller Zeiten.

              1
              • 5 .5
                Adventpuss 16.08.2018, 11:06 Geändert 19.09.2018, 08:36

                Ich war selten so enttäuscht von einem Film, der so hochgelobt wurde, was mir auch immer mehr den Gedanken einpflanzte, nie mit einer Erwartung in einen Film reinzugehen. "La La Land" wurde als nostalgisch, als herzerwärmend angepriesen. Am Ende sprang nicht ein einziger Funke über, der mich von diesem Film ein wenig überzeugen konnte. Auch wenn Emma Stone wahrlich eine tolle Schauspielerin ist - in "La La Land" versucht sie noch eine Schippe draufzusetzem, was aber dann eher scheiterte, m.M. nach. Es wirkte alles weit weniger leicht und charmhaft, als ich mir gedacht hätte. Irgendwann nervte der Film einfach nur. Selbst das immergleiche Thema, was gespielt wurde, entweder im Hintergrund oder dann von Gosling selbst auf dem Klavier gespielt. Einzig die Lieder wussten zu überzeugen und bleiben einem wirklich im Ohr. Ansonsten war ich tatsächlich, aufgrund der recht hohen Erwartung ziemlich enttäuscht.

                • 2

                  Ich musste nach der Hälfte abbrechen, weil ich den Film unerträglich fand. Trotz Emma Stone.

                  • 9
                    RolfMuller 09.07.2018, 12:00 Geändert 09.07.2018, 12:04

                    Ich trage heute ein zufriedenes Gefühl mit mir herum. Bin leicht nachdenklich. Ich tagträume. Schuld ist „La La Land“. Bin ich Musicals gegenüber sonst nicht so aufgeschlossen gegenüber, nahm mich Damien Chazelles neuester Streich einfach an die Hand und tanzte mit mir! Beschwingt, angeregt, impulsiv, voller Tatendrang und Frohsinn.

                    Die spielfreudige Lust, der hingebungsvolle Charme, die großartige Chemie der beiden Hauptdarsteller Ryan Gosling und Emma Stone fuhr mir in die Glieder. Der Mund schmunzelt, der Fuß wippt, das Herz bebt sinnlich vor sich hin! Die beiden machen das einfach großartig. Emma Stone begeistert mit ihrer Natürlichkeit und Spontanität. Gosling mit seinem typisch verschmitzten, humorvollen, zurückhaltenden Stil und seinem Hang zur Perfektion. In 3 Monaten hat er mal fix Klavier spielen gelernt und das arme Handmodell musste entlassen werden, bevor sein Job überhaupt begann. Zusammen sind die beiden vielleicht dennoch nicht die besten Sänger oder Tänzer, aber Ihnen wohnt diese Begeisterung füreinander inne, so wahrhaftig und prickelnd, wie man es eben nur schwer erzwingen kann.

                    Regisseur Damien Chazelle zitiert mehrfach Musical- und Filmklassiker und fühlt sich wie schon in „Whiplash“ in der Jazzmusik pudelwohl. Überhaupt stellt „La La Land“ nicht die erfüllte Liebe als solches in den Mittelpunkt, sondern eher das Aufeinandertreffen von Tradition und Revolution. Vom Beharren auf der Vergangenheit und von Fortschritt. Von Retro und Moderne. Das zeigt sich auch im Stil des Regisseurs, der viele Momente klassisch einfängt und ruhig begleitet um dann die Kamera fast wie losgelöst, sich freidrehend von der Leine zu lassen. Ganz groß!

                    Nostalgisch-verträumt positioniert man sich mit den Figuren klar zur Tradition und gibt sich derer lustvoll hin. Doch um erfolgreich zu sein, muss man umdenken. Leidenschaft, Talent und Liebe allein reicht nicht aus, um Totgesagtes wieder aufleben zu lassen. Zwangsläufig muss man mit der Zeit gehen ob Sie einem gefällt oder nicht. Ein „Traum“ kann nur dann bestehen bleiben und verwirklicht werden, wenn er die vielen Proben und geplatzten Wolken standhält. Es geht hier um „Träumer“, die gemeinsam an ihren Idealen und aneinander festhalten. Den Weg zu finden ist schwierig und bleibt den meisten verwehrt. Doch mit all den Veränderungen und Kompromissen, die die Zeit mit sich bringt ist eines doch beständig. Die Liebe.

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                    • 7

                      Auf DVD musste ich mir den viel gelobten, oscarprämierten Musical Film auch mal ansehen. Auf der einen Seite kann ich verstehen warum ihn einige so hypen aber er ist halt schon echt kitschig, konstruiert und durchschaubar. Die Musik ist gut aber auch nichts weltbewegendes. Vorallem Ryan Gosling merkt man deutlich an dass es sein erster Film ist in dem er singen muss. Aber Ryan Gosling und Emma Stone mag ich als Schauspieler und die beiden harmonieren hier sehr gut wie schon in Crazy, Stupid, Love. Es ist eine Liebesgeschichte und deshalb folgt La La Land auch dem typischen Schema und bietet nicht viel neues oder überraschendes. Von mir 7 Punkte.

                      • 10

                        Wenn es ein Film mit dem Musical Genre es schafft dich zu faszinieren, zu berühren und dich zum Nachdenken anregt, dann hat dieser Film einiges richtig gemacht. Spätestens dann weißt du das dieser Film etwas ganz besonderes ist.
                        Damien Chazelle hatte mich mit Whiplash schon sehr überrascht, nur war ich von La La Land einen Ticken mehr geflasht.

                        Ein toller Soundtrack, tolle Bilder, ein gut geschriebenes Drehbuch und zwei Hauptdarsteller die eine tolle Chemie haben.
                        Seitdem ich ihn gesehen habe mag ich den Film wirklich sehr.
                        Die letzten 10 Minuten sind so berührend und intensiv inszeniert, einfach grandiose Arbeit. Cheapau Mr. Chazelle, ich freue mich auf die nächsten Projekte.

                        Mir fehlen Filme dieser Art.
                        Filme die etwas zu erzählen haben, zum Nachdenken anregen, berühren, die eine Seele haben.
                        Denn dafür geht man ins Kino, kauft sich die Filme und denkt an die einzelnen Szenen die man feiert.
                        Dafür werden Filme gemacht!

                        • 8 .5
                          Kill_Diether 07.06.2018, 22:06 Geändert 07.06.2018, 22:16

                          Das ist mal eine Romanze, ein Musical mit Stil. Sehr guter Stil, den Emma Stone und Ryan Gosling mit sichtbarer Überzeugung verkörpern. Es geht um das Wahre, das Echte im Leben. Dass es zum Glück Menschen gibt, für die Musik und Schauspiel eine Kunst, eine Erfüllung, ein wertvolles Geschenk ist. Geld damit zu verdienen ist natürlich auch wichtig, kommt aber nicht an erster Stelle. Doch wir leben in einer Welt mit Menschen für die Geld an erster Stelle steht. Somit ist "La La Land" traumhaft schön und realistisch. Dazu gibt es klasse Musik mit Ohrwurm-Gefahr.

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                          • 4

                            La La Land wurde bei der Oscarverleihung 2017 förmlich in Oscars ertränkt: 14 Nominierungen und davon 6 gewonnene Oscars sprechen eine eindrückliche Sprache.

                            Trotz all dem vielen Lob, das dem Film zuteil wurde, hat er mir nicht gefallen. Ich versuche in der Folge darzustellen warum.

                            Die Idee ein Musical zu machen, mag zwar mutig sein, zeugt aber nicht von Originalität. Meiner Meinung nach ist die Zeit der grossen Hollywood-Musicals vorbei. Diese nun wieder aufleben zu lassen, ist eine Aufgabe, die mir beinahe unmöglich erscheint. So ist es nur folgerichtig, dass die beiden Hauptdarsteller Emma Stone und Ryan Gosling in ihren Gesangs- und Tanzeinlagen alles andere als souverän wirken. Während man Emma Stone noch eine ansprechende Stimme attestieren kann, war ich von Ryan Goslings Gesangseinlagen doch eher peinlich berührt. Bei den Tanzeinlagen war es dann wieder ein Kopf an Kopf rennen zwischen den beiden - das beherrschen sie nämlich beide nicht. Es fehlt an Perfektion, Timing und Originalität. Schauen Sie sich „Singing in the Rain“ oder einen beliebigen Streifen mit Fred Astaire und Ginger Rogers an, und Sie werden verstehen, was ich meine…

                            Ebenso wenig überzeugt hat mich die Story. Der Film versteht sich gewissermassen als Huldigung an die grossen Hollywood-Filme. „Denn sie wissen nicht was sie tun…“ oder „Casablanca“ werden unter anderem bemüht. Ich denke nicht, dass es für einen überzeugenden Film genügt, einen Film über gute Filme zu machen. Umsomehr da mir in beinahe jeder Szene ein Film einfiel, bei dem ich das besser gesehen hatte.
                            Die Figuren bleiben platt und dürfen sich nicht entwickeln. Als im Streifen nach langen 120 Minuten endlich so etwas wie Lebendigkeit entsteht, wird dem Zuschauer eine Was-wäre-wenn-Geschichte um die Ohren geknallt - und danach ist Schluss.

                            „La La Land“ ist ein wunderschön verpacktes und mit knalligen Farben und Effekten versehenes Nichts. Das wird dem Zuschauer aber nur allmählich bewusst, ist man doch von der Verpackung mächtig beeindruckt (sie hat ja auch 80 Millionen Dollar gekostet). Zurück bleibt eine harmlose und oberflächliche Geschichte, die an Einfallslosigkeit kaum zu überbieten ist.

                            Es gibt nur wenig Positives, das ich über diesen Film sagen kann: Ich freue mich für Emma Stone, dass sie einen Oscar erhalten hat - verdient hätte sie ihn schon 2010…

                            Fazit: Kennen Sie Fred Astair, Gene Kelly, Ginger Rodgers oder James Dean? Falls ja, schauen Sie sich diesen Streifen bitte nicht an, falls nein, viel Spass damit!

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                            • 1

                              Ich wurde in den Film rein geschleift und es war das erste Mal ever, dass ich einen FIlm vorzeitig verlassen habe.
                              Ein Konglomerat an völlig zusammenhanglosen Szenen, die jeweils völlig sinnlos sind. Sie treffen sich zufällig auf der Autobahn, zufällig in einem Restaurant und zufällig auf einer Party. Dann folgt völlig random eine hanebüchene Musicalszene nach der anderen Zwischen den übertrieben schnulzigen Dialogen.
                              Die Kombination aus Emma Stone und Ryan Gosling reicht wohl aus, um sowohl Männlein als auch Weiblein den Kopf zu verdrehen und ins Kino zu locken.

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                              • 9

                                nachdem ich kürzlich bereits the greatest showman gesehen habe, wollte ich nun unbedingt das berühmte Musical aus dem Vorjahr nachholen.

                                beide Filme haben ihren Reiz. Allerdings erreicht la la land mit der romantischen Beziehung zwischen Ryan Gosling und Emma Stone als rotem Faden verständlicherweise nicht das Tempo von greatest showman. zur Beziehungs-story gesellt sich der Konflikt ihrer unterschiedlichen beruflichen Engagements und dem drohenden Scheitern aller Wünsche im unbarmherzigen Umfeld von Los Angeles.

                                dabei versprüht der Film zwischenzeitlich eine lockere Leichtigkeit, was man schon an der Eröffnungsszene merkt. im späteren Verlauf bis zum Ende wird es dann wieder etwas ernster und aus meiner Sicht auch irgendwie traurig.

                                Insgesamt lässt sich der Film schwer beschreiben, aber irgendwie passt es einfach. Es gibt immer mal wieder Szenen in denen sich der Film Zeit nimmt, damit die Hauptdarsteller wirken können. das gefällt nicht jedem, mir in dieser Umsetzung jedoch schon. und die beiden haben natürlich die Klasse um in diesen Szenen zu glänzen.
                                die songs und Choreo sind wirklich gut. die story gut erzählt, aber vom Thema natürlich der Klassiker vom american way of life in Los Angeles, trotzessen angenehm anders.

                                • 9 .5

                                  Man nehme an ich sei schwer Christlich... dürfte ich dann diesen Film am Karfreitag schauen?
                                  Und wenn ja ... #breakingtherules ^^

                                  • 8

                                    Damien Chazelle ist ein Mann mit einem Traum: Einen großartigen Genre-Film zu drehen; seine ganz eigene Interpretation des Musicals. Inspiriert von den großen Klassikern wie bspw. "Die Regenschirme von Cherbourg" oder welches Werk er sonst noch in seinem Leben verinnerlicht hat, ist seine Begeisterung für das romantische Musical in jeder Sekunde zu spüren. Dank seines kritischen Erfolges durch den großartigen "Whiplash" muss er sich hier auch von niemanden dazwischen reden lassen (John Legends Dialog-Szenen rede ich mir hier gerne als Kompromisse auf Metaebene schön). So inszeniert Chazelle mit viel Feingefühl - man mag schon fast sagen routiniert - einen bittersüßen Liebesfilm, voller Lebensfreude und Magie, und tanzt dabei schwebend ins Herz des Kinos.

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                                      WithOpenEyez 14.03.2018, 13:05 Geändert 12.08.2018, 20:43

                                      What was, what is and what could have been... inkl. some Spoilers

                                      Vor einem Jahr im Kino fand ich diesen Film gut. Aber ist eine Kinosichtung wirklich ein Indikator um einen Film genügend beurteilen zu können? Grundsätzlich sage ich nein. Hat das Werk Substanz, bleibt es gut. Hat das der Film sie nicht, kann er flach fallen. "La La Land" tut für mich leider letzteres. Ich bin kein Filmkenner, ich bewerte natürlich stark nach Gefühl. So kann gerade ein Film dieser Art wie dieser hier stark blenden: Mit vielen bunten Farben, Tänze, schönen Liedchen, romantischen Szenen und das Träumerische. Die erste Enttäuschung begann mit der Eröffnungsszene: Im Kino wirkten Bild und Ton einfach viel würdigender und beeindruckender, als auf der heimischen Glotze mit zwei schwarzen Streifen unten und oben. "La La Land" gehört für mich auf die große Leinwand. Dieser Umstand ist sicher aber auch ein Grund, warum der Zuseher im Kino von den vielen schönen Eindrücken erschlagen wird und ihn dadurch besser empfindet. Letztendlich bewegt sich "La La Land" für mich gefährlich nah am "Style over Substanz" Prinzip und bietet inhaltlich (zu) wenig, es wird aber (auch) an der Umsetzung gelegen haben. Sicher ist das Gezeigte (teilweise) gar nicht unrealistisch. Zwei Möchtegern-Künstler maßen sich an, sie wären gerne berühmt/erfolgreich, um ihren Traum zu leben. Kann man machen, genauso gut tut es eine gewöhnliche Auftragsarbeit. Wenn man allerdings auf den Durchbruch warten will, muss man arge Durststrecken in Kauf nehmen.

                                      Mia und Sebastian gebührt durchaus Respekt, dass sie das hohe Risiko eingehen wollen. Trotzdem haben sie genauso wenig Anrecht, mit ihrer eigenen Kunst ihren Lebensunterhalt verdienen zu dürfen. So kühl die ersten Treffen ablaufen, als beide sich zufällig mehrfach über den Weg laufen, so rapide verlieben sie sich und sind unzertrennlich. Fast so schnell werden sie von beruflichen Ab- und Umwegen wieder auf den Boden der Realität geholt und ihre verliebten Träume verblassen schnell. Am Ende feiern beide zwar wundersame Durchbrüche oder Traumerfüllungen, ihr privates Happy End gibt's aber nur in einer What-If Sequenz. Beim ersten Durchlauf mag der Umstand, wie überschaubar (gar simple) die zentrale Handlung der Liebesgeschichte doch ist, noch nicht störend auffallen. Jetzt aber, wo ich bereits familiär war mit dem Gezeigten, fällt gerade dieser Aspekt negativ ins Auge. Aufgeblasen wird der Film eben durch einen schönen Stil, seine Ruhe, die viele Musik, einige tolle einprägsame Szenen (die eher durch den Musical-Faktor ermöglich werden und eher als semi-real einzustufen sind, doch ist mir das mittlerweile zu billig, sich Emotionspunkte durch Fantasie-Sequenzen zu holen) und eine weitgehend angenehme, spezielle Atmosphäre.

                                      Denn abgesehen von den kleinen Kampfszenen für die Karriere ist "La La Land" ein Gemischtwarenladen, der viel schönes und hübsches Blendwerk in Form von Farben, Bildern und Musik zusammenklatscht, denn die Liebesgeschichte alleine ist dürftig, fast schon nicht rede wert. Sicher mag sie trotz Unhappy End realistisch sein, aber ob dem so ist lässt sich von mir als Zuseher gar nicht beurteilen, da es DIE Wirklichkeit nicht gibt. Ob es Mia und Sebastian schaffen zusammenzubleiben und/oder ihre Traumjobs zu verwirklichen, das unterliegt dem Empfinden jener Menschen, die den Film schreiben, produzieren und finanzieren. Letztendlich waren mir Emma Stone und Ryan Gosling in ihren Rollen auch nicht übermäßig überzeugend, vielleicht auch zu gleichgültig, zu normal. Die Oscars für Design, Hauptsong, Kamera gehen für mich absolut in Ordnung, Stone fand ich nicht besonders beeindruckend. Vielleicht wäre der Film besser, wenn er durchgehend schöne und heile Welt zeigen würde. Das wäre zwar nicht glaubwürdig, aber weit weniger frustrierend, als mitanzusehen, wie dem Paar schon nach wenigen Metern die Puste ausgeht und es schnell spürbar anfängt zu kriseln. Was die zentrale Aussage "La La Land's" sein soll, erschließt sich mir auch nicht. Strebe nach deinen Träumen? Karriere oder Traumpartner? Irgendwie passt für mich der folgende Vergleich wunderbar: So wie Hollywood mehr Schein als Sein ist, versucht auch "City Of Stars" mit schönen Bildern und Liedern über klare inhaltliche Schwächen hinwegzutäuschen.

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                                      • 8 .5

                                        War zunächst auch skeptisch wegen Musicalfilm und so. Hatte den Film auch damals einmal nach einigen Minuten abgebrochen. Für den Film muss man definitiv in Stimmung sein.
                                        Wenn man sich nicht von den meistens gut gemachten Tanz- und Gesangseinlagen aus dem Konzept bringen lässt, wird man im zweiten Teil mit einer erstaunlich erwachsenen Geschichte über Träume belohnt. Was ist ein Mensch bereit für seine Träume zu geben und was sind die Konsequenzen dieser Träume? Der Film bietet beeindruckende Bilder und auch recht gute Dialoge. Die Leistungen von Ryan Gosling und Emma Stone sind überragend. Beide harmonieren hervorragend zusammen. Der Film hat mir ein lächeln auf das Gesicht gezaubert. Auch fand ich das Plädoyer für den Einsatz zur Erfüllung der eigenen Träume gut. Auch endet der Film anders als man es vermuten könnte. Und auch darin liegt Wiederrum viel wahres aus dem Leben. Besonders das Ende ist sehr gelungen. Der Film schreckt viele ab, da am Anfang ziemlich viele Musikeinlagen manche Zuschauer abschrecken könnten. Eine gleichmäßigere Verteilung auf die gesamte Laufzeit wäre besser gewesen. Zumal der Film in der zweiten Hälfte unerwartet dialoglastig ist. Auch ist es etwas Schade, dass man schon am Anfang den meiner Meinung nach besten Song hört und somit etwas Pulver verschießt.

                                        • Ich mag Musicals, wenn auch lieber auf der Bühne, doch dieses hier hat mir auch einigen Spaß gemacht. Auch wenn ich die 6 Oscars mehr als überzogen finde. Gab es 2017 keine besseren Filme? :-)

                                          • 4

                                            Grandiose Bildgewalt, schöne Choreographien und Kostüme. Doch das wars dann auch schon. Ziehmlich zähe Story, bei der ich mir des Öfteren das Gähnen verkneifen musste. Die Musik ist auch nicht die Schönste. Ich muss sagen, ich habe mehr erwartet. Bei einem solchen Cast und bei einer so schönen Kullisse. Schade um die zwei Stunden, die ich nicht mehr wieder kriege.

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                                            • 6

                                              Für ein Musical ganz gut.
                                              Natürlich bekommen wir keinen wirklichen Jazz zu hören, es muss ja auch geschaut werden, das Filmchen.
                                              Visuell recht nett gemacht.
                                              Ansonsten sehr zahnlos.

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                                              • 7 .5
                                                Benni-THE-KING 10.02.2018, 21:13 Geändert 10.02.2018, 21:13

                                                puh gott sei dank fingen sie dann nicht alle 5 Minuten mit dem singen an. das habe ich nämlich erwartet nach dieser schrecklichen ersten Szene...aber die "Musicaleinlagen" halten ich wirklich in grenzen und sind dann auch meistens ganz cool. Und die Story ist überraschend schön und unsentimental. Guter Film

                                                • 6 .5

                                                  ein wenig singen können sie, solange keine Kraft in die Stimme gelegt werden muss. Also, hat man die Stücke "gedrosselt". Und wenn ich mir dann noch dieses gedachte Quasi-Happy-End rausschneide, dann war der Film echt gut.

                                                  • 6
                                                    torsam 22.01.2018, 19:56 Geändert 23.01.2018, 16:21

                                                    6 Punkte für die superschönen Bilder, die schöne Jazzmusik und die tollen Choreografien. Leider steht und fällt ein Film bei mir aber mit der Handlung und die fand ich hier eher fad. Die Charaktere waren mir wenig sympathisch und haben mich wenig interessiert und von aufstrebenden Stars, die sich durch den Hollywooddschungel kämpfen müssen, habe ich schon viel zu oft gelesen/gesehen. Außerdem muss ich sagen, dass ich die Lieder zwar ganz schön fand, aber sie für mich alle sehr ähnlich klangen. Das liegt unter anderem vermutlich daran, dass bestimmte musikalische Themen immer und immer wieder wiederholt werden.

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