La La Land - Kritik

La La Land

US · 2016 · Laufzeit 128 Minuten · FSK 0 · Musikfilm, Drama, Komödie · Kinostart
Du
  • 8

    Superschöner Film. Ich bin eigentlich überhaupt kein Fan von Muscials bzw. wo viel gesungen wird in Filmen. Nach den vielen hochgelobten Kritiken, musste ich mir damals doch ein eigenes Bild davon machen....und siehe da, ich wurde extrem positiv überrascht :)

    Anfangs war ich noch skeptisch nach der Musical Szene gleich zu Beginn, aber danach nimmt der Film einen sofort mit, sei es die einfache, aber schöne geschriebene Geschichte, oder die super inszenierten Musik und Tanzszenen, die dann doch nicht so viel waren wie anfangs befürchtet.
    Emma Stone und Ryan Gosling spielen brilliant und die Chemie zwischen den beiden, ist wie von vielen schon beschrieben, richtig klasse!
    Selbst der Kitsch hält sich überraschend sehr angenehm zurück und das Ende rundet den Film perfekt ab, so und nicht anders.

    Fazit: Einer der Top Filme 2017! Einfach nur ein wunderschön und herzergreifender Film...es passt so ziemlich alles von Anfang bis Ende und fühlt sich rund an, die Inszenierung allgemein ist sehr stark. Geht einfach ans Herz!

    • 8 .5
      Neotrexx 14.01.2018, 00:33 Geändert 14.01.2018, 11:59

      Wurde von der Freundin überredet endlich mal La La Land zu schauen und
      verdammt, ich weis nicht warum ich den Film so lange vor mir hergeschoben habe.

      Ryan Gosling und Emma Stone sind für mich absolut überzeugend und über
      die Chemie zwischen den beiden braucht man gar nicht erst zu reden.
      Super Musik, super Choreografie und eine für mich tolle Geschichte über zwei verliebte die ihre Träume verwirklichen wollen.

      Ich peitsche mich selbst durchs Haus (Wobei mir meine Frau lachend zusieht), den
      war nicht ich der, der immer wieder die Fehlende Kreativität in Werken der letzten Zeit bemängelt und doch einen Filmischen
      Höhepunkt wie La La Land außen vor gelassen hat.

      Die Geschichte rund um Mia und Sebastian artet nicht in Romantischen
      Kitsch ala Nicholas Sparks aus und das Ende rundet das ganze Paket
      herausragend ab.

      Schöner Anfang, super geniales Ende. Toller Film

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      • 10

        Absolut sehenswert.

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        • 9
          Thorwalez 05.01.2018, 09:23 Geändert 05.01.2018, 09:23

          Musste zur Sichtung überredet werden. Da ich Musicals in der Regel eher anstrengend finde (ich bin immer noch dabei West Side Story in 10-Minuten-Häppchen endlich hinter mich zu bringen) versuche ich dieses Genre eher zu meiden. Aber Frau wollte den unbedingt gucken und da ich außer Bollywood-Mumpitz und Anime-Kokolores nichts liegen lasse, habe ich mich dann wieder mal für einen mich uninteressanten Film breitschlagen lassen. Und gleich die erste Szene auf der Spagetti-Kreuzung hat mich auch Schlimmes befürchten lassen. Typische Musical-Musik mit Plotstopperfunktion. Gähn! Doch dann war die ganze Sache auf einmal doch gar nicht mal so uninteressant. Eine kurze Einführung der Figuren und ein paar ganz lustige Szenen mit schönem Humor und da macht es plötzlich "zack"; und der Film hatte mich. Ganz unvermittelt konnte ich von den Figuren nicht mehr genug bekommen. Und auch wenn die Musik und vor allem das Leitthema wirklich toll sind, so bin ich doch froh, dass sich die Musik (um die sich dennoch alles dreht) irgendwie doch in Grenzen hält. Denn die Charaktere und die Handlung sind einfach zu gut, um ständig von Musik unterbrochen zu werden. Und wenn sie doch einsetzt, dann unterstreicht sie eher die Szenen als dass sie sie unterbricht. Bestes Musical nach Singin in the Rain und Mary Poppins. Geht ins Ohr und ins Herz.

          • 0 .5

            GaGa Land

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            • 5

              Bla bla Land
              Bla bla bla... schöne Bilder... bla bla bla... schöne Farben... bla bla bla... Ryan Gosling überzeugend... bla bla bla... Emma Stone zickig... bla bla bla... langweilige Länge... bla bla bla... hätten sie bloß nicht gesungen... bla bla bla... ich hätte lieber einen Stummfilm gesehen!
              5 ❤️ für die Farben

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              • 2

                Ist wohl doch eher so´n Ami Ding mit dem Traum vom Erfolg als Schauspieler. Ich hätte den Streifen nie angeschaut wenn meine Frau nicht darauf bestanden hätte. Solche Schmach Fetzen sind normalerweise genau ihr Genre.

                ABER : Selbst Sie war extremst genervt von dem gezeigten. Von mir ganz zu schweigen. Und was mir zudem schleierhaft ist, warum der so ab gefeiert wird?! Die Story an sich ist noch dünner als eine Oblate.
                Der Gesang an sich mag gut eingebettet sein. Und auch die Spiele mit dem Licht funktionieren ganz gut.
                Aber nee, mich hat er nicht erreicht.

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                • 3 .5

                  And the Oscar goes to.... Okay, okay, der Witz ist ausgelutscht, aber ich bin irgendwie froh, dass dieses Teil nicht "Bester Film" geworden ist, denn ich würde die Welt nicht mehr verstehen.
                  Apropos nicht verstehen: Hab ich diesen Film auch nicht, ich weiß nicht, was man mir mitteilen wollte. Zwei ach so arme Menschen, die verzweifelt auf ihren großen Durchbruch warten, aber scheinbar gar nicht so arm dran sind, wenn man sieht in welchem Umfeld sie sich rumtreiben, lernen sich kennen, kommen irgendwie weiter, zusammen und auch wieder nicht und der Film ist aus. Hab ich was vergessen? Oder übersehen? Keine Ahnung, aber ich hab mich über zwei Stunden ziemlich gelangweilt.
                  Ein großes Lob möchte ich dennoch aussprechen an alle Editoren, Kameramänner, Cutter und all die anderen die für die Bildgebung verantwortlich sind, denn diese Menschen haben tatsächlich das Maximum rausgeholt, das war echt sehr schön anzusehen und bringt tatsächlich noch ein paar Punkte von mir. Musikalisch hab ich schon schlimmeres gehört und das war jetzt wirklich alles, was mir positives einfällt.
                  Fazit: Ein Film wie eine Seifenblase, Schön anzusehen, aber absolut inhaltsleer. Nur schade, dass diese Blase nicht früher geplatzt ist.

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                  • 1

                    Ich steh ja so gar nicht auf diese Art von Filmen.

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                    • 9

                      Wahnsinn dieser Film die Oscar Auszeichnung für Emma Stone war vollkommen gerechtfertigt sie stellte Ryan Gosling hier vollkommen in den Schatten.

                      Man muss hier dazusagen das sich dieser Film in 2 Teile aufteilt. Der erste ist sehr Musicallastig mit vielen Tanz und Gesangsszenzen war etwas viel für mich aber ist wahnsinnig gut dargestellt worden. Der 2 Teil ist der eigentliche Grund warum dieser Film so einzigartig ist. Er grenzt sich vollkommen von Hollywood Klischeefilmen ab und erzählt diese Geschichte auf einer ganz einzigartigen Weise die ich noch nicht gesehen habe. Speziell der Schluss als Draufgabe war das Sahnehäubchen auf dem Kuchen durch diese Rückblenden sieht man wie es wirklich laufen hätte können.

                      Zu guter Letzt die Titelmelodie City of Stars (Stadt der Sterne) so wundervoll inszeniert mit vielen unterschiedlichen Arten diesen Song zu verändern und einzigartig zu machen

                      • 7
                        luis345 30.12.2017, 20:11 Geändert 30.12.2017, 20:19

                        Mit „La La Land“ hat Damien Chazelle einen sehenswerten Musicalfilm gedreht. Mit der Flut an Preisen, die der Film erhalten konnte, ist dieser scheinbar über alles erhaben, bleibt im Gesamteindruck allerdings maximal gut und keinesfalls überragend. In der knapp ersten Stunde kann „La La Land“ noch am stärksten mit ansehnlichen Gesangseinlagen, gelungenen Choreographien und einer schönen Liebesgeschichte überzeugen. Im weiteren Verlauf wird es allerdings recht mau, was den Musical-Teil betrifft und die besagte anfängliche Stimmung kann sich weder tragen, noch erneut auf die Leinwand gezaubert werden. Eine knackigere Laufzeit hätte so einer Art Film sicherlich gut getan. Aber auch die oftmals gelobte Kameraarbeit kann nur teilweise hervorstechen. Gerade in den „normalen“ Sequenzen ist diese höchstens durchschnittlich. Wenn allerdings mal gesungen und getanzt wird, dann macht „La La Land“ definitiv Spaß und die Songs sind sehr gut geschrieben. Die Geschichte ist währenddessen solide, aber eigentlich kaum eine Erwähnung wert, da die üblichen Stationen und Erwartungen bedient werden. Das Ende ist darin zwar traurig, eine Welle an Emotionen vermag dieses hingegen kaum zu wecken. Womöglich liegt das daran, dass Emma Stone und Ryan Gosling nur bedingt zueinander passen. Bei letzterem fällt leider auf, dass es schauspielerisch auch deutlich begabtere Kollegen gibt. Die Beziehung ist sehr nett, zu 100% wollte sich die Chemie der beiden aber nicht übertragen.
                        „La La Land“ ist natürlich der perfekte Oscaranwärter. Leider gibt es genügend Filme, die in den Kategorien in denen „La La Land“ gut ist noch deutlich besser sind.

                        • 8

                          Ich kann es immer noch nicht glauben.
                          Das war der erste Film, den ich mit Amazon Video geschaut habe !
                          Und das Erlebnis war gleich ziemlich positiv.
                          Durch einige Trailer wusste ich ja teilweise, was mich erwartet.
                          Das Spiel mit Traum und Realität, am Ende war ich sehr durcheinander.

                          Lässigkeit buchstabiert man übrigens G-o-s-l-i-n-g !

                          Die Chemie mit seiner Partnerin Emma Stone, das muss der Neid ihnen lassen, stimmte wieder einmal. So entstehen zauberhafte und auch neckische Szenen.
                          Aber da es kein Musical aus früherer Zeit ist, darf auch Realismus eine Rolle spielen.
                          Da wird dann eben auch mal gestritten, der Himmel hängt hier nicht voller Geigen.
                          Bin übrigens noch immer kein Fan von Frau Stein...

                          Jetzt freue ich mich richtig auf den "Greatest Showman" mit Hugh Jackman.

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                          • 2
                            serienfan 25.12.2017, 09:56 Geändert 25.12.2017, 09:56

                            Was für ein langweiliger Müll. Nach ca. 60 Minuten habe ich es nicht mehr ausgehalten... Tanzen? Das nennen die Tanzen? Fred Astaire würde sich im Grabe umdrehen... Musik? Schrecklich... Kein einziges Lied, bis dato, hat mir gefallen. Und singen können die beiden auch nicht. Dieses Gepiepse als Gesang zu bezeichnen ist eine Frechheit.... Jetzt verstehe ich auch, wieso Emma Stone und Ryan Gosling bei der Oscar Verleihung, den nominierten Song, nicht vorgetragen haben. Die Oscars sind, genau wie der Film, ein Witz...

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                            • 6 .5

                              Ich muss vorneweg gleich sagen, ich kann weder mit Musicalfilmen, noch mit Romanzen besonders viel anfangen. Dennoch fand ich La La Land gar nicht mal so schlecht. Für mich jetzt sicherlich kein Meisterwerk, nichtmal unter den besten Filmen 2017, dennoch hat mich der Film im großen und ganzen ganz gut unterhalten.
                              Habe hier noch eine etwas ausführlichere Review geschrieben:
                              https://www.apexfilms.at/reviews/la-la-land/

                              • 8 .5

                                Wunderbar. Ich lern jetzt steppen. Für Singen wird's nicht reichen.
                                Auf jeden Fall unter meinen Top 3 für 2017.

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                                • 4
                                  Mr. Samson 09.12.2017, 21:46 Geändert 09.12.2017, 21:46

                                  Ein Filmgenre dass ich einfach nicht nachvollziehen kann.

                                  Es war Folter.

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                                  • Ich grinse, ich grinse darüber wie man mit so was seine Zeit verplempern kann.
                                    Ich bin einfach nicht die Type dessen Weltbild sich solchen Filmen deckt.

                                    OK, ich habe keine Ahnung worum es geht, vielleicht schaue ich ihn mir irgendwann mal doch an, aber nicht heute.

                                    Fairerhalber gebe ich auch keine Wertung ab, denn ich habe nach 15min. Singen, Tanzen, Untertitel lesen und La-La-La abgeschaltet. Gott sei dank habe ich dank Prime nichts dafür geblecht.

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                                    • 7 .5

                                      La La Land - ja es wird gesungen - gerade die Anfangssequenz ließ mich beinahe den Film ausschalten - für mich eine Prise too much! Ich brauchte ein wenig Zeit mit dem Film warm zu werden. Mein Fazit: Ein toller aber meiner Meinung nach zum Glück kein kitschiger Romantik-Film! Toller Soundtrack - tolle Schauspieler - gutes Zusammenspiel! Gerade die leisen Szenen überzeugen - und das Ende: Eine Botschaft die zum nachdenken anregt - für den Einen so, für den Anderen so!

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                                      • 5 .5
                                        RoboMaus 29.11.2017, 22:27 Geändert 01.12.2017, 16:45

                                        Ein kurzer Blick in die FL eröffnet 'La La Land' (2016) als ambivalent polarisierenden Film, der mit 32 Bewertungen zwei klare Schwerpunkte liefert: 4-6,5 und 7-10 Punkte. Leider kann ich hier nur für die erste Gruppe sprechen, obwohl es anfangs so aussah, als ob ich in Letztere tendiere: ein starker gute-Laune-Einstieg, den man auch für sich selbst wunderbar visualisieren kann. Im Stau auf der Autobahn steigt einer aus, singt und animiert die anderen mitzumachen - das hat etwas....

                                        Positiv kommt die Atmosphäre, das Entspannte in einigen Szenen. Doch schnell weicht die gute Laune der Ernüchterung: die Handlung fokussiert auf Ryan Gosling und Emma Stone als Musical Stars, die sie nunmal nicht sind, nicht sein können: für den Hausgebrauch und für angesagte Schauspieler mag der Gesang o.k. sein, aber, hey - gute Stimmen klingen anders. Dazu sind die Lieder auch nicht das Gelbe vom Ei, werden aber in der zweiten Hälfte besser mit Goslings Jazz Band-Einlagen.

                                        Die Musik macht gefühlt etwas weniger als die Hälfte des Plots, der Rest sind gesprochene Dialoge - hier liegt ein weiteres Problem. Im Wesentlichen wird man zunächst mit dem Geturtel von Gosling & Stone bedient, danach mit deren Beziehungsproblemen und dem Wiederzusammenfinden. O.k. - wer darin aufgeht und sich mit den beiden identifizieren kann, wird vielleicht 8 Punkte liegenlassen, doch wer der Oberflächlichkeit und dem Kitsch nicht entkommt, der an dieser Story klebt, wird kaum in Enthusiasmus verfallen.

                                        Ja, 'La La Land' hat seine starken Momente und optischen Qualitäten, aber, nein, für ein insgesamt starkes Musical kommt hier aus verschiedenen Richtungen zu wenig.

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                                        • 8 .5
                                          Martyman 26.11.2017, 22:14 Geändert 26.11.2017, 22:15

                                          Allein für die Musik muss man diesen Film einfach lieben - „La La Land“ ist eine großartige Liebeserklärung an das Kino und den Jazz und reißt den Zuschauer mit wunderschön gefilmten Szenen und einem opulenten Bilderrausch aus der Realität. Fabelhaft trumpfen Ryan Gosling und besonders bezaubernd Emma Stone auf und sorgen für tolle Ohrwürmer. Die Abstimmung von Bildschnitt und Ton ist überragend!
                                          Handlungstechnisch bietet Damien Chazelles neues Machwerk zwar eine Achterbahnfahrt der Emotionen, die sich teilweise etwas zieht, aber die Prämisse ist entscheidend und leider die brutale Realität und damit ein Gegensatz, den das bunte Musical konterkariert: Erfolg in Beruf und Liebe lässt sich schwer kombinieren und letztlich geht’s nur ums Geld!
                                          „La La Land“ ist ein fantastisches Musical mit grandioser Optik, reizenden Stars und wunderbarer Musik.

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                                            Zimtmond 01.11.2017, 18:38 Geändert 01.11.2017, 18:39

                                            „The sun is nearly gone
                                            The lights are turning on
                                            A silver shine that stretches to the sea“

                                            Darf ich einmal kurz erwähnen, wie gern ich diesen Film hab?
                                            Wie toll ich die bunten Farben und die fröhliche Optik fand?
                                            Darf ich wenigstens kurz erwähnen, dass ich Ryan Gosling und Emma Stone wundervoll zusammen finde? Oder wie herzlich, sympathisch und lustig ich Mia und und Sebatian finde?
                                            Dürfte ich eventuell anmerken, dass ich die Lieder und vor allem auch die Jazz-Stücke, die Sebastian spielt richtig gut finde? Oder, dass ich auf einmal Lust bekommen habe Steppen zu lernen?
                                            Kann ich kurz mal einwerfen, dass ich gerade den Soundtrack höre und wieder in dieser Welt bin und alles vor mir sehe?

                                            „We stumbled on a view
                                            That's tailored made for two
                                            What a shame those two are you and me“

                                            Du sagst, ich darf es nicht erwähnen? Ich darf es nicht anmerken und auch nicht einwerfen? Zu dumm, jetzt ist es leider schon passiert. Und zumindest scheinst du bis hierher gelesen zu haben.

                                            „Some other girl and guy
                                            Would love this swirling sky
                                            But there's only you and I
                                            And we've got no shot“

                                            Ich möchte euch, Mia und Sebastian, sagen, dass ich euch beim Kennen lernen und Verlieben so gerne zugeschaut habe. Ein Sog erfasste mich. Ich wurde hineingezogen in die Kinoleinwand. War wie in einer Art Trance. Gespannt darauf, wie es bei euch weiter geht. Ein Zauber ging von der Leinwand aus. Ich kam ins Träumen und wollte nicht, dass es vorbei ist. Ich hätte euch noch eine weitere Stunde zusehen können. Auch wenn eure Geschichte schnell erzählt werden kann, braucht sie nicht mehr. Doch was wäre passiert, wenn nur eine einzige Begegnung anders verlaufen wäre?
                                            Ich freu mich schon darauf euch wieder und wieder beim kennen lernen zuzuschauen. Hach, endlich bin auch ich wieder verliebt. Verliebt in euch, in die Musik, die mich zum Tanzen bringt, die Bilder, die Farben und vor allem in euch beide. Danke für zwei bezaubernde Kinoabende und für weitere Abende, die Folgen werden.

                                            „You're right, I'd never fall for you at all
                                            And maybe this appeals
                                            To someone not in heels
                                            Or to any girl who feels
                                            There's some chance for romance
                                            But I'm frankly feeling nothing Is that so?
                                            Or it could be less than nothing
                                            Good to know! So you agree?
                                            That's right
                                            What a waste of a lovely night“

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                                            • 6

                                              Wieso muss sich ein Film, der das Verwirklichen von Träumen und Eigenständigkeit propagiert, in seiner Machart so sehr beim alten Hollywood anbiedern, dass es fast schon wehtut? Hommage ist ja schön und gut, sie sollte aber auch der Geschichte dienen. Diese hat jedoch abseits der schönen Musik und netter Choreographie absolut nichts Neues zu bieten und plätschert selbst für Musical-Verhältnisse belanglos dahin. LA LA LAND ist leider ein weiteres Beispiel für Style over Substance, das den Hype nebst Oscar-Regen zu keinem Zeitpunkt rechtfertigt. So schade.

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                                                Absoluter Lieblingsfilm. Findet Sprache für mein inneres Lebensgefühl, das ich nicht so artikulieren könnte, wie es La La Land tut. Dieser Film versteht mich. Here's to the fools who dream.

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                                                  Laudania 15.10.2017, 17:40 Geändert 15.10.2017, 17:45

                                                  Eigentlich hätte ich wissen müssen, dass ein Film wie "La La Land" mich emotional mitnehmen würde. Der Film bringt alles mit, was solch eine Reaktion bei mir normalerweise bewirkt.
                                                  Respekt, Herr Chazelle: Sie haben bei mir einen Heulkrampf epischen Ausmaßes ausgelöst! Das gesamte letzte Viertel war für mich ein einziger emotionaler Ausbruch mit sämtlichen Höhen und Tiefen und einem Gefühl, in der Situation der Szenerie gefangen zu sein, wie ich es noch nie vorher bei irgendeinem Film erlebt habe.
                                                  Danach habe ich mich erstmal gepflegt betrunken.

                                                  Dieser Film kommt für mich an Perfektion heran. Ich habe nie ein Ende gesehen, dass so detailliert ausgearbeitet gewesen wäre, dass jede Sekunde stimmt. Wenn man sich darauf einlässt, wenn man die realistische, tiefe, Handlung der letzten Viertelstunde in sich aufnimmt, kann man sich vollkommen mitnehmen lassen.
                                                  Und so wird aus einem leichten Hollywoodmusical ein Gefühlstrauma, aber irgendwie ein positives, wenn man es so nennen will.

                                                  Ja, ansonsten wäre zu sagen: Solche Filme werden heute gar nicht mehr gemacht. Gedreht hätte dieser Film irgendwann in den 50ern worden sein können. Es wäre kein Unterschied gewesen zu den damaligen großen Hollywood-Gefühlsdramen. In dem Sinne ist der Film unglaublich gut gelungen, der Kitsch nie zu viel, die Einlagen nie zu poppig oder überladen. Der Film plätschert angenehm vor sind hin, wobei weniger die Gesangsstücke als eher der Instrumentalsoundtrack den Film auf unglaubliche Weise tragen. Dieser Film hat mitunter die schönsten musikalischen Motive, die ich je gehört habe. Ich liebe das Klavier. Und ich liebe Ryan Gosling für seine unglaubliche Rolle mit seinen unglaublichen Reden über Musik, Leben und Ideale. Diese Figur ist so echt, dass sie schon wieder eine typische Hollywood-Stereotype ist, ohne überspitzt zu wirken.
                                                  Emmy Stone ist mir das erste Mal bewusst geworden. Ich werde nie Fan von ihr sein, aber ab "Audition" hatte sie mich und im Dialog nach dem Vorsprechen war für mich der Damm gebrochen, etwas anderes als eine Person zu sehen, die einen fiktiven Charakter spielt. Emma Stone hat mir wahrscheinlich so richtig einen Schlag in die Fresse verpasst und dafür respektiere ich sie wahrscheinlich bis sonstwann.

                                                  Ich bin ganz froh, dass ich den Film jetzt das erste Mal gesehen habe. Ich bin froh, dass ich ihn nicht im Kino gesehen habe, wie ich ursprünglich geplant hatte. Und dass ich das dann alles immer weiter nach hinten verschoben habe. Ich glaube, es gibt für bestimmte Filme bestimmte Zeitpunkte. Manchmal weiß man das vorher gar nicht. Außerdem hätte ich den Film auf großer Leinwand wahrscheinlich nicht psychisch gesund überlebt, bei der Wirkung, die er auf mich hatte. xD
                                                  Ich bin mir immer noch nicht sicher, was der Film mit mir gemacht hat. Ich weiß auch, dass das nicht unbedingt nur mit dem Film an sich zu tun hat, sondern mit vielen persönlichen Dingen, die in all das reingespielt haben. Aber die Reaktion zeigt mir dennoch, dass irgendwas richtig gemacht wurde.

                                                  Danke, La La Land.

                                                  (Und noch mal total subjektiv: Ryan Goslings Gesichtsausdruck beim Tanzen. Diesen Gesichtsausdruck, eine Mischung aus Konzentration, Ernsthaftigkeit, Genuss... Ja. Das ist absolut alte Schule. Und absolut sexy.)

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                                                    Jeder Musical-Fan kommt hier voll auf seinen Kosten. Bin sehr froh, dass ich dieses Meisterwerk im Kino gesehen habe. / Der Film wird uns bestimmt, in ein paar Jahren, jedes Jahr zu Weihnachten im Fernsehen gezeigt. Auf dem Weg zu einem Kult-Film!

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