Lawless - Die Gesetzlosen - Kritik

Lawless

US · 2012 · Laufzeit 116 Minuten · FSK 16 · Drama, Kriminalfilm, Western
Du
  • 5

    Die Geschichte ist mir interessant ,weil die um sensitiven wichtigen Fall in den USA zwischen WW 1 und WW 2 geht .
    Also die Alkohol Getränke damals Verbot waren ,dass die nicht verkauft gekauft und gehandelt werden zu dürfen .
    Die Figuren haben keine Tief ohne Hintergrund , Außerdem konnte der Film nicht sehr gut zeigen wie die starke Verhältnisse dazwischen damit wir als (Zuschauer) einfach ,nachdem wir viele Gewaltige Szenen geschaut haben, überzeugt werden .
    Was bedeutet das ? das bedeutet ,dass das Drehbuch nicht sehr gut Aufgeschrieben wurde als es sollte.
    die beste Darstellung war von Shia LaBeouf , er hat sehr gut gespielt .
    Zuschauer schaut dabei schöne dörfliche Bilder und Nette Westliche Musik.
    schließlich war der Film nicht als erwartet .

    • Unbekannt aber ziemlich gut.

      • 7

        Anfang der 30er Jahre war im Staat Virginia Alkohol strengstens verboten. Die drei Brüder Bondurant sind für die Polizei unantastbar und nutzen ihren Ruf um unbemerkt Schnaps zu brennen. Der Verkauf boomt und sie machen innerhalb kürzester Zeit eine Menge Geld. Doch mit dem vielen Geld kommen auch die großen Problemen. Vor allem der Special Agent Charlie zieht ohne Rücksicht in einen persönlichen Rachefeldzug gegen die Brüder. "Lawless" ist ein solider Gangsterfilm mit einem genialen Tom Hardy und leider viel verschwendeten Potenzial. Der Film reißt den Zuschauer vielleicht nicht vom Hocker aber schafft es einigermaßen zu unterhalten.

        • 10

          1A schauspieler, 1A unterhaltung!

          • [...]Lawless – Die Gesetzlosen spiel zur Prohibition und ich liebe es. Die Autos, die Waffen, die Kleidung, die illegalen Machenschaften…Alle diese Punkte sind fantastisch umgesetzt und inszeniert. Es geht mir in Filmen nicht um opulente Schusswechsel oder Actionszenen. Mir geht es um erzeugte Stimmungen und das schafft man durch entsprechendes Setting und die passende Inszenierung. Da Lawless – Die Gesetzlosen auch immer wieder die ruhigen Töne anschlägt, schafft man es sich voll und ganz auf den Look des Films einzulassen und tief in die 20er Jahre einzutauchen. Ein wahre Freude.

            Die Bondurand-Brüder haben sich mit roher Gewalt, aber auch Verständnis für die kleinen Leute viel Respekt verschafft. Sie sind geachtet von der Bevölkerung und von der örtlichen Polizei gefürchtet. So macht es wirklich Spaß diesen Jungs dabei zuzusehen, wie sie die Prohibition für sich nutzen und innheralb der Hinterwäldlergegend agieren. Angst haben sie vor niemandem und zeigen dies auch ganz offen.

            1
            • 6

              Mal wieder ein kleiner Beitrag aus dem unerschöpflichen Reichtum an Filmzitaten:

              "Wir sind Kämpfer. Wir kontrollieren die Furcht, denn hätten wir keine, dann wären wir schon tot."

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              • 6
                EudoraFletcher68 03.01.2018, 10:02 Geändert 04.01.2018, 07:08

                Filme über die Prohibition gibt es ja schon recht gute (Es war einmal in Amerika, Millers Crossing, Boardwalk Empire). Ich habe „Lawless“ auf Empfehlung eines Filmexperten geschaut. Es geht um drei Brüder die im Hinterland in Virginia „Moonshine“ herstellen. Anzugtragende Gangster aus Chicago, die mit einigen Gesetzesvertretern unter der Decke stecken, wollen sich das Territorium der Brüder unter den Nagel reißen bzw. Schutzgelder erpressen. Es kommt zu einem Krieg zwischen den Parteien. Die OV lohnt sich. Mir ist der Film in erster Linie mal zu blutig. Mit Gewalt und Blut als Selbstzweck kann ich nicht so viel anfangen und so kam es mir hier vor. Ansonsten bin ich mit keinem der Charaktere warm geworden. Es fehlte mir auch an Finesse, alles wird mit Gewalt gelöst. Ansonsten ist das sicherlich kein schlechter Film, trifft aber nicht meinen Geschmack.

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                • 8 .5

                  Sehr guter Film! Finster, spannend und stark gespielt.

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                  • 8 .5

                    Blut ist dicker als Wasser, dies ist so, war so und wird immer so sein...und das ist auch gut so.
                    Ein mit fantastischen Schaupielern besetzter kurzweiliger und hoch interessanter Film, mit einer athmosphäre die feinjustiert ist, eindrucksvoller Optik, die Musik ist absolut auf den Punkt und die ruhige aber bestimmenden erzählweise ist fesselnd.

                    Großartiges Kino!

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                    • 4
                      RoboMaus 30.06.2017, 22:50 Geändert 06.07.2017, 10:38

                      Virginia, USA, 30er Jahre: die drei Bondurant-Brüder, stark besetzt mit Tom Hardy, Shia LaBeouf und Jason Clarke, sind dick in der Schnapsproduktion und widersetzen sich der Staatsautorität, bis ein Special Agent (Guy Pearce) mit brutalen Methoden auftaucht, der eine Spirale der Gewalt lostritt.....

                      Was auf dem Papier wie ein packendes Gangsterdrama klingt, erweist sich als zäher und dialoglastiger Plot, der sich ausgiebig in Milieu- und Charakterbeleuchtung tummelt. Die rudimentäre Handlung wird dabei immer wieder von Gewaltspitzen durchbrochen, wie übles Zurichten durch verprügeln, halsaufschlitzen, oder eierabschneiden, als ob das eine clever aufgezogene Story ersetzen könnte. Das Ganze ist eher ein einfallsloses Rachedrama nach dem Motto "Auge um Auge...." und hat nur marginal mit der Prohibition und Alkoholschmuggel zu tun.

                      Der Cast ist mit Gary Oldman, Mia Wasikowska und Jessica Chastain bis in die Nebenrollen stark besetzt, doch kann das nicht über die lahme Gangart und das nur gelegentliche Aufblitzen von Spannung hinweghelfen. Wenn auch gut gespielt, ist das für meinen Geschmack viel zu langatmig und ereignisarm, wobei Gewalt als wesentliches Stilmittel der Milieubeleuchtung eingesetzt wird. Ohne das Fundament einer Story wird das allerdings zum isolierten Selbstzweck, was lediglich die storytechnische und dramaturgische Einfallslosigkeit dieses Plots unterstreicht.

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                      • 7

                        Stimmiger Gangster-Streifen im Prohibitions-Setting mit exzellenter Besetzung und toller Ausstattung.

                        Dramaturgisch etwas flach, aber dennoch empfehlenswert.

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                        • 7 .5
                          Kinetic 01.05.2017, 22:40 Geändert 02.05.2017, 00:37

                          Kein Klopper (obwohl es reichlich und ansprechend inszenierte Kloppe gibt), aber ich wurde gut unterhalten. Passt schon!

                          • 6

                            Scheiße, die Figuren sind schon mega-doof und unsympathisch, aber als solides Gangster-Comic über Provinz-Kriege während der Prohibition ist das Ding durchaus noch zu gebrauchen. Tom Hardy nuschelt wie immer (aber passt hier schon), Shia LaBeouf spielt 'nen Dummkopf und Guy Pearce einen völlig überzogenen Regierungsbeamten. Zwischendurch wird ordentlich auf die Fresse gegeben. Hm. Nicht gut, aber wenn man Lust auf sowas hat und das altmodische und verquerte Männerbild nicht allzu ernst nimmt (der Film tut es womöglich), guckbar.

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                            • 6
                              angucker 28.12.2016, 13:15 Geändert 01.01.2017, 18:09

                              Der Film baut zum Ende hin immer mehr ab. Was als dramaturgisch im Schweinestall geschickt begonnenes Stück Familien- und Zeitgeschichte Interesse weckt, wird mit jeder Filmminute immer mehr zu einem wilden, holperig geschnittenen Geballere, bei dem alle Protagonisten mehrfach sterben dürfen (mancher auch nur einmal - ich will nicht spoilern). Bis auf den etwas hölzernen Tom Hardy großartige Schauspieler, allen voran der hektisch-kaltschweißige Shia LaBeouf, die beherrschte Jessica Chastain und der sagenhaft eklig wirkende Guy Pearce, eine interessante Story und grandiose Locations (die Bäume!) retten den Film in die Komfortzone. Ein unglaublich holperiger Schnitt, dramaturgisch ungeschickt inszenierte Liebe und zum Ende hin monotones Geballer und viel Kunstblut verhindern Besseres. Tipp: Unbedingt OmU sehen - der Südstaatenslang macht mächtig Spaß.

                              Wer mehr über die Eigenarten des ländlichen Amerika sehen und sich besser unterhalten will, sollte zur Serie "Justified" greifen. Da wird der Schnaps auch aus Schraubgläsern getrunken.

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                              • 7 .5

                                Falls einem Filme wie "Public Enemies" oder "Road tor Perdition" gefallen haben wird auch hier seine Freude haben. Ein guter 30er Jahre Gangster-Streifen.

                                • 5 .5

                                  Diesem Film fehlt die Seele.

                                  Nick Cave hin oder her, die Musik passte auch fast nie.

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                                  • 8 .5

                                    Bravo bravo bravo =)
                                    Endlich ein richtig klasse >Film im schönen Gewand mit überzeugenden "Cowboys".
                                    Mann, was sind LaBeouf und Hardy coole Socken hier.
                                    Es dreht sich um Alkohol, Rum, harte Egoisten und Gewalt.
                                    Exzellent, einfach grandios von der ersten bis zur letzten Sekunde.
                                    Guy Pearce gibt abermals einen fiesen Kotzbrocken ab.
                                    Durchweg gelungen !!!

                                    • 10
                                      AudreyH 26.07.2016, 13:45 Geändert 26.07.2016, 14:43

                                      Top von Anfang bis Ende! Habe hier so absolut gar nichts vermisst. Empfehlenswert!

                                      • 5

                                        Story ist cool nur die einten Schauspieler nerven und die love storys machen den Film kaputt. Zu aufgeblasen und Kitschig.

                                        • 6

                                          Drehbuch von Nick Cave - kurz nachgeschaut - tatsächlich DER Nick Cave. Interessant...Setting ist klasse, Inszenierung sehr stimmungsvoll, die Spirale der Gewalt wird schonungslos dargestellt. Die Charaktere sind mitunter etwas überzeichnet, aber die Besetzung derselbigen natürlich spitzenklasse. Allen voran Gary Oldman und Guy Pearce sehe ich unheimlich gerne (Letztgenannten halte ich für einen der unterschätztesten Schauspieler Hollywoods). Insgesamt waren aber alle Beteiligten - von Pearce abgesehen - zugegebenermaßen schauspielerisch jetzt nicht sonderlich gefordert. Tom Hardy spielte zudem die Rolle, die er immer spielt und Jessica Chastain war ziemlich verschenkt - ihre Rolle war irgendwie unnötig. Für Gary Oldman hätte ich mir auch mehr Screentime gewünscht. Die Story ist eine grundsolide Gangstergeschichte - wie nah sie sich an die historischen Gegebenheiten hält, kann ich dabei nicht beurteilen. Die Spannungskurve ist allerdings sehr flach, was auch der Schwachpunkt des Films ist. Vor allem die erste Hälfte ist mitunter doch arg zäh. Soundtrack wusste sehr zu gefallen, aber von einem Film, an dem Nick Cave beteiligt ist, erwarte ich auch gute Musik.

                                          • 7

                                            Unterhaltsamer Film, aber kein Reißer. Hardy mal wieder in einem Film, bei dem er kaum eine Mine verziehen muss, also kein hoher Anspruch an ihn.

                                            • 6 .5

                                              Interssantes Thema, jedoch hat mich der Film nicht wirklich gepackt. Die etwas raue und düstere Atmosphäre passt gut zu diesem Thema und dieser Gegend. Die Geschichte soll auf "wahren Begebenheiten basieren" in wie weit das Ganze auch so wie gezeigt passierte ist die andere Frage. Insgesamt ist die Geschichte aber, mal abgesehen von der ein oder anderen Schlägerei oder Schießerei recht ereignissarm. Wirklich spannend ist der Film ausser bei der Schießerei am Ende nie. Die Figur des Agent Rakes ist schon eine Nummer für sich, sehr stark überzeichnet und der Film geht zu sehr über das Ganze in gut und böse zu betrachten. Einen bleibenden Eindruck hat keiner der Schauspieler hier bei mir hinterlassen nicht einmal Tom Hardy.

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                                              • 6 .5

                                                „Lawless“ beginnt mit drei Jungs unterschiedlichen Alters in einem Schweinestall. Als Eröffnung bildet die Szene alles ab, was den Zuschauer an Schmutz, Zögern und Entschlossenheit erwartet, dass den Protagonisten in den folgenden Minuten noch großes Glück, aber ebenso großes Leid beschert - das Sinnbild für den Bondurant-Clan, von dem man sich besser fern hält.
                                                Es ist das Jahr 1917, Zeit der Prohibition, illegaler Schnapsbrennereien und Korruption mit allen dazu gehörigen Einschüchterungsmethoden. Die Helden, zu denen die einfachen Leute aufschauen, sind keine Politiker oder Sheriffs, sondern Gangster und Gott - Selten im Wechsel, in der Regel gleichzeitig. Nick Cave beweist in der Exposition großes Feingefühl, so bekommen wir die Welt der Bondurants als kleinen Mikrokosmos vermittelt, der gerade so zur Kirche und zum Fuselabnehmer reicht. Alles, was über den Tellerrand hinausgeht, tritt sehr plötzlich in ihr Leben und ihre Auseinandersetzung damit kommt mit einem Charm daher, der über den eines gewöhnlichen Bauerntölpels weit hinausgeht. Erschüttert wird die kleine Welt, als plötzlich die Sheriff-Schnaps-Bestechungsgeld-Kette unterbrochen wird und sich ein weiteres Glied einreihen möchte. Die klare Sicht wird trüb und es entwickelt sich im gemächlichen Tempo ein dramatischer Noir-Western im Stile von Raoul Walsh.
                                                Der Kampf gegen das Establishment, schon damals scheinbar aussichtslos, fordert einen ungewöhnlichen Eigenwillen, gepaart mit jeder Menge Durchhaltevermögen. Doch selbst im trübsten Korruptionssumpf keimt die ein oder andere Blüte. Die sich entwickelnden Liebesgeschichten könnten nicht unterschiedlicher sein. Die eine, so schön altmodisch kitschig erzählt, dass man sofort vor sich hinträumen und anschließend vor sich selbst wegrennen möchte, und die andere in einer furchtbar quälenden Art und Weise dramatisch, wie es zu den beiden geschundenen Seelen passt. Im Zuge erster Strapazen, werden die Bondurants zu ihrem eigenen, selbsterfüllten Mythos. Passend dazu, leitet der jüngste des Brüdertrios, Jack, aus dem Off durch den märchenhaften Noir-Streifen. Bei seinen Ausführungen geht einiges an erzählerischer Stringenz verloren, was sich besonders an sprunghaften Erzählerperspektiven bemerkbar macht. Jack ist es passenderweise auch, der die Geschehnisse mit seiner jugendlichen Naivität immer wieder ins Rollen bringt. Verkörpert wird er von Shia LeBeouf, bei dem man sich nicht sicher ist, wie viel Jack nicht selbst in ihm steckt. Generell vermag das überzeugende Schauspielensemble durch seine Darbietungen, den zum Teil flachen Figuren Leben einzuhauchen, was im ein oder anderen, überspringenden Funken kulminiert. Ebenfalls profitiert der Film von einem absolut abscheulich glaubhaften Antagonisten, der selbst nicht viel durchgeknallter als die Bondurants ist, aber sich offenbar irgendwann das Herz rausgeschnitten zu haben scheint.
                                                So ist „Lawless“ ein handwerklich guter Gangsterstreifen, ohne mit der Brechstange in tiefere Gefilde vorzudringen.

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                                                • 7

                                                  Guter Film, tolle Sets und stimmungsvoll verfilmt. War angenehm überrascht von dem Werk.

                                                  • 7
                                                    nErox 19.11.2015, 01:41 Geändert 22.11.2015, 12:28

                                                    Der Film besticht im ersten Moment durch einen herausragenden Cast und interessantes Setting. Die Zeichung der Charaktere beginnt vielversprechend, jedoch tut sich nach einiger Zeit hier auch eine der größten Schwächen des Films auf. Er ist wenig prägnant. Die Handlung schwimmt vor sich hin, bis auf Jack wird keinem der Charaktere größere Aufmerksamkeit geschenkt und warum man Gary Oldman so verwurstet hat, ist mir immernoch nicht klar.
                                                    Im Gegensatz dazu ist die Inszenierung der Figuren klasse. Gerade Hardy überzeugt mit rauer Stimme und Schlagring als favorisierter Waffe den ganzen Film hinweg. Eine wirkliche Spannungskurve gibt es nicht. Es fehlt an Höhepunkten. Und wenn man denkt jetzt gehts mal rund, ist das Spektakel auch schon wieder vorbei. Das hat aber auch etwas für sich. Es wirkt nicht gekünstelt oder zu stark konstruiert was passiert.
                                                    Das Fundament war aber deutlich größer als das Konstrukt welches dieser Film ist. Schade um den verschwendeten Platz.