Layer Cake - Kritik

Layer Cake

GB · 2004 · Laufzeit 104 Minuten · FSK 16 · Drama, Thriller · Kinostart
Du
  • 5
    Realizator 12.07.2018, 18:35 Geändert 12.07.2018, 18:35

    Komisch, dass ich diesen Film vor ein Paar Jahren ziemlich hoch bewertet hab, und heute konnte ihn nicht mal zu Ende sehen

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    • 7 .5

      Schicker Gangster-Streifen…

      Oft reicht ja ein Auge für solch Gangster-Filmchen. Würde mal glatt behaupten…hier braucht man auf jeden Fall beide.
      Das Grundgerüst der Story ist zwar simpel…wird aber arg verschachtelt erzählt.
      Viele Parteien treten hier auf den Plan…für den Jahrgang 2004 auch schon ordentlich Tempo im Film mit schnellen Cuts…geht es hin und her.
      Einiges will mir auch immer noch in den Sinn…sprich einiges ist doch sehr künstlich konstruiert. Der Film macht trotzdem zu jedem Zeitpunkt Spaß.
      Das liegt zum einen an der Story (ohne das oben angesprochene) und natürlich am Cast.
      Craig schon im Bond Modus hat hier deutlich Leinwandpräsenz.
      Wird für mich aber getoppt von Colm Meaney…der hier voll im Element ist…macht ein Fun ihm zuzusehen.
      Ähnlich Michael Gambon…cooler Charakter.
      Dazu noch Kenneth Cranham, Ben Whishaw, Dexter Fletcher, Tom Hardy, fürs Auge…darf Sienna Miller auch ein paar mal durchs Bild laufen/strippen.

      Der Soundtrack ist wirklich gelungen…dazu Story und Cast sorgen schon für eine klasse Atmosphäre.
      Dazu Straight verfilmt ohne Schnörkel und unpassenden Humor.
      Es gibt natürlich noch bessere Vertreter in diesem Genre aber auch viele die schlechter sind.

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      • 4 .5
        YupYum 17.12.2017, 23:04 Geändert 18.12.2017, 01:30

        Was stringent und recht non-chalant beginnt, verzettelt sich zunehmend in zu vielen Figuren, Side-Aspekten und einer Form von Aufgeblasenheit, durch die der Zuschauer irgendwann nicht mehr wirklich klar durchsieht - schlimmer noch, irgendwann macht sich hier gar Langeweile breit. Immerhin werden die Cast-Schemas konsequent aufgebrochen, die gänzliche Unberechenbarkeit des Scripts sorgt dann und wann für kleinere verwirrende Überraschungen. "Layer Cake" ist irgendwie so ein Brit-Unterwelts-Film (mit kaum Spannungs-Dramaturgie) geworden, dem man die Unterwelt nicht wirklich abkauft und sich am Schluss mit seinen eigenen Waffen schlägt: Der auf cool getrimmte Pseudo-Spass hält sich als Fazit doch schwer in Grenzen. Völlig deplaziert ist zudem der Soundtrack von "Dead Can Dance"-Schwebefrau Lisa Gerrard (die grad mal wieder mit einer Kommerz-Hans Zimmer-Europa-Tour unterwegs ist, um sich ihre Kasse aufzufüllen).

        Von Vaughn's Filmographie mochte ich noch nie einen Film wirklich, das Schlimmste war wohl das missratene "Swept Away" mit Madonna, aber auch seine "Kingsman"-Filme fand ich nur seelenloses High-Tech-Gedöns - und über "Kick Ass" schweigen wir uns mal lieber elegant aus.

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        • 6

          Fand ich sehr trendy, mag auch die Guy Ritchi filme nicht so, sehr trockener Humor, die Musik british aber auch nicht meines, Daniel Craig spielt sehr cool, ein Film der das Genre mag.

          • 9
            Movie4U 22.09.2017, 06:40 Geändert 22.09.2017, 07:03

            Ähnlich wie " Lucky#Slevin " ein zu Unrecht
            viel zu unbekannter Geheimtipp !

            Weder die Star-Besetzung noch der Film selbst (inklusivem TOP-Soundtrack)
            lassen hier Wünsche offen.

            Kult-verdächtig genialer Thriller mit einem Daniel Craig in Bestform ;-)

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            • 5 .5

              Etwas zu trocken bestimmt nicht schlecht aber das gewisse etwas fehlte mir bei diesem Film.

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              • 7

                Daniel Craig tritt in seiner ersten Hauptrolle überzeugend auf, genauso wie die restliche Besetzung.

                • 10

                  solche filme machen laune :)

                  • 10

                    Dieser Soundtrack ist der Wahnsinn !!!

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                    • 5 .5
                      Mr. Laurel 31.10.2016, 08:21 Geändert 02.12.2016, 07:09

                      Matthew „Kick Ass“ Vaughn wollte wohl einen Gangsterfilm abliefern, der so cool ist wie die Filme von Guy Ritchie und/oder von den Coen Brüdern, aber der Film wirkt so cool wie ein Hipster, der ständig über seine offenen Schnürsenkel stolpert.

                      Zuschauer bis ca. 30 Jahre werden den Streifen abfeiern, Zuschauer über 60 werden nach 15 Minuten abschalten und sich stattdessen den Krimi im ZDF ansehen.

                      • 7
                        based_god 11.08.2016, 16:58 Geändert 11.08.2016, 16:59

                        Sehenswerter britischer Thriller und aus heutiger Sich ein Bewerbungsschreiben für die Bond-Rolle Craigs. Für mich nicht ganz so stark bzw. pointiert wie "Lucky Number Slevin" oder die Richie-Gangsterfilme aber auch sehr sehenswert. Die Story ist abgesehen von ein paar interessanten Wendungen und einigen kleineren Schwächen (Gangsterfilme und ihre Liebes-Plots...) an sich nichts besonderes. Aus der breiten Masse wird der Film vielmehr durch sein tolles Ensemble, den "coolen" Kameraeinstellungen und Schnitten sowie dem trockenen britischen Humor hervor gehoben.

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                        • 7 .5

                          Notiz an mich: 03.07.16/VoD/Ganster Style, Vaughn macht fast immer Spaß; schottischer Akzent nicht ganz leciht zu verstehen; cooles Ende; mehr solche Brit-Ganster-Filme

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                          • 8
                            ezemeze 25.05.2016, 14:09 Geändert 25.05.2016, 15:41

                            Beim ersten sehen ein Gangsterfilm beim zweiten betrachten eine doch subtile Komödie. Eine ganz interessanter Humor und und wundervolle Charkterzeichnungen der unterschiedlichen Protagonisten. Gleichzeitig eine unvorhersehbare narrative Struktur gepaart mit einer nüchternen, ruhigen mise en scène. Sicherlich kein Actionfilm...und das ist auch gut so!

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                            • 8 .5

                              LAYER CAKE ist kein Film, den man mal schnell nebenher schauen kann. Matthew Vaughn und dessen Kameramann Ben Davis schaffen es immer wieder kreative Übergänge zu schaffen und zwei Handlungen, die entweder parallel oder zeitlich versetzt stattfinden, miteinander zu verbinden. Dadurch hat der Film auch eine gute Dynamik. Einzig XXXXs Beziehung zu Tammy (Sienna Miller) verkommt zur Lachnummer. Nachdem Sienna Miller keine zehn Minuten im Film zu sehen ist, wirkt ihre Liebesbeziehung zu XXXX völlig unglaubwürdig.

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                              • 5 .5

                                Muss auch sagen so wirklich gut fand ich den auch nicht. Das beste am Film ist noch dass einige bekannte Darsteller dabei sind von denen manche seinerzeit noch niemand kannte wie zB Daniel Craig, Ben Wishaw oder Tom Hardy. Colm Meaney sehe ich auch immer wieder gerne. Daniel Craig spielt eine für ihn ungewöhnliche Rolle und spielt diese wirklcih überzeugend. Der Humor ist auch schön british und die Kameraführung nett. Das wars dann aber auch schon am positiven außer dass ich dieses Genre halt mag. Der Film versucht tatsächlich wie ein guter Guy Ritchie Film zu wirken was nur vereinzelt gelingt. Guy Ritchis Filme sind aber auch shcon lange nciht mehr so gut. Seine besten Werke sind halt seine ersten 2 nämlich Bube, Dame König Graß und Snatch. Die Story lässt mich ziemlich kalt und bei mir kam echt oft Langeweile auf und ich musste mich zwingen den Film beim zweiten Anlauf zuende zu schauen. Ich denek 5,5 Punkte sind schon großzügig. Es ist nicht so dass der Film schlecht ist und Genrefans dürfen gerne mal nen Blick reinwerfen aber wirklcih empfehlen kann ich diesen Film nicht. Man verpasst hier wirklich nichts.

                                • 7 .5

                                  Klassiker, muss man gesehen haben. Fand ich echt mal wieder sehr erfrischend und ein toller Cast ist auch dabei.

                                  • 5 .5

                                    Die guten Bewertungen kann ich leider nicht nachvollziehen. Der Film ist voller Logiklücken (Drogenboss kann Telefonnummer ausfindig machen aber nicht den dazugehörigen Wohnort) und unsinnigen Handlungssträngen mit denen man versucht diese witzig wirken zu lassen wie beispielsweise bei Snatch.

                                    • 7

                                      Layer Cake ist ein guter Gangsterstreifen, der viele Guy Ritchie'eske Züge hat. Aber Matthew Vaughn schafft es dem Film seine eigene Idee zu verleihen, was dem Film, der sein Erstlingswerk ist, einen gewissen Charme verleiht.
                                      Zusammenfassend also ein sehr gelungener britischer Streifen mit einem typischen schwarzem Humor (speziell das Ende des Films ;-P)

                                      • 9

                                        Ein famoser Gangster-Thriller mit fetzigem, typisch britischem Soundtrack. Witzig ist, wie Daniel Craig mit der Waffe hantiert, 2 Jahre vor seinem Debüt als Bond.

                                        Extra Punkte gibt es für das Auto mit den 4 Ringen, es ist irgendwie etwas besonderes, das "eigene" Auto in einem guten Film zu sehen. Das non plus ultra wäre eine Verfolgungsjagt gewesen...hey, man darf ja wohl noch träumen! :)

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                                        • 8 .5

                                          Bester Daniel Craig Film.
                                          Mehr brauch ich dazu nicht sagen.

                                          • 8

                                            Hat schon irgendwie was von Scarface. Also kann es nicht so schlecht sein.

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                                            • 8

                                              Vergleiche sind bekanntlich der Beginn der Unzufriedenheit. Darum fällt es mir im Traum nicht ein, den äußerst gelungenen und mehr als eigenständigen LAYER CAKE mit irgendeinem anderen Film zu vergleichen. Da hat Matthew Vaughn mit seinem Regie-Erstling die Messlatte derart hoch aufgelegt, das es selbst ihm nicht gelungen ist, sie später noch einmal zu überspringen. Daniel Craig hingegen ist es gelungen, seine erste wirkliche Hauptrolle mehrfach zu übertreffen, z.B. im gerade von mir gesichteten FLASHBACKS OF A FOOL.

                                              Trotzdem ist seine Darstellung des als XXXX gekennzeichneten, namenlosen Drogenvermittlers eine seiner besten und aller Ehren wert. Weitere mehr oder weniger bekannte alte Bekannte, wie Colm Meaney, Jamie Foreman, Michael Gambon, Kenneth Graham oder George Harris sorgen für deutlich mehr als ausreichend verbrecherische Atmosphäre. Letzterer ist übrigens kurioserweise hier in der Datenbank mit einem Bild der Beatles versehen worden. In eher unbedeutenden Nebenrollen sind auch kurz Ben Wishaw und Tom Hardy zu bewundern.

                                              LAYER CAKE, der Schichtkuchen, ist ein audio-visuelles Erlebnis und ein gelungener Mix aus Old School und New School-Gangsterstreifen. Das hier irgendwas faul ist im Staate Dänemark, merkt man ziemlich schnell, aber die Vielschichtigkeit des Kuchens offenbart sich erst im Laufe der nicht allzu schwer nachzuvollziehenden, aber trotzdem immer wieder überraschenden Story. Der Film reicht wohl eher nicht an die in ihm angedeuteten Meisterwerke "Faust" oder "Die göttliche Komödie" heran, aber für einen sehr vergnüglichen Filmabend ohne die in anderen Filmen üblichen, blutigen Schlachteplatten-Szenarien, reicht es allemal. Eine der Perlen des Genres im frühen 21. Jahrhundert.

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                                              • 7 .5

                                                Kluge Gamgstergeschichte, die mit prominenter Besetzung daherkommt. Wir sehen das Ganze optisch sehr schön Dank einer überragenden, trickreichen Kameraarbeit. Untermalt ist der düstere Gangsterthriller von cooler Musik. Coolness ist hier sowieso - auch wegen Craigs namenlosen Hauptcharakter - großgeschrieben. In einigen Szenen wird große Spannung aufgebaut. Leider konnte mich Layer Cake nicht ganz durchgehend fesseln, sodass ich zwar völlig überzeugt wurde, aber kein außergewöhnliches Filmerlebnis hatte. Überraschend starker Gangsterfilm, der absolut sehenswert ist.

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                                                • 7

                                                  Lässiger Gangsterfilm und gutes Regiedebut von Matthew Vaughn, in dem Daniel Craig zeigen konnte, dass er der das Zeug zum 007 hat (auch wenn er hier auf der anderen Seite des Gesetzes agiert).

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                                                    Perfekte Unterhaltung in sehr cooler, aber nicht aseptischer, Optik. Story ist so voll auf Droge, wie mancher der Protagonisten; aber stets nachvollziehbar. Auch die Charaktere haben eine Tiefe und ihre Handlungen bleiben nachvollziehbar. Insofern: Sehr gute Schauspieler. Grandioser Schnitt (manchmal etwas sehr hart). Trotzder Härte: Oft muss man schmunzeln. Gute Unterhaltung :)

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