Layla M. - Kritik

Layla M.

NL/BE/DE · 2016 · Laufzeit 98 Minuten · FSK 12 · Drama · Kinostart
Du
  • 5 .5
    filmtabs 12.04.2018, 12:01 Geändert 12.04.2018, 12:01

    viel mehr als diese Erkenntnis – „so was passiert“ – vermittelt der Film Layla M. nicht. Zudem ist er langweilig. Die Stufen der Entfremdung der eigentlich integrierten Fremden wirken eher papiern als gelebt, behauptet und nicht verständlich. [Günter H. Jekubzik]

    • 6

      Von den Eltern unverstanden, von der Gesellschaft verstoßen: „Layla M.“ erzählt die Geschichte einer 18-jährigen Niederländerin, die als Tochter marokkanischer Einwanderer zunehmend radikalisiert. Während das Drama anschaulich die Hilflosigkeit der Eltern zeigt, welche mit der Situation überfordert sind, bleibt es bei der Hauptdarstellerin zu sehr auf Distanz, sodass diese und ihr Schicksal einem nie begreiflich wird oder auch nahegeht.

      1
      • 8

        Der zunehmende Fremdenhass lässt eine junge, kluge Muslima in Amsterdam in den radikalen Islam flüchten. Ein behutsam erzählter und beklemmender Film über eine junge Muslima auf der Suche nach der eigenen Identität. [Britta Schmeis]

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        • 5 .5

          Manchmal etwas didaktisch ist de Jongs Film Layla M., vor allem aber ein gelungener Versuch, vorgefertigte Ansichten zu hinterfragen. [Michael Meyns]