Letzte Tage in Havanna - Kritik

Últimos días en La Habana / AT: Last Days in Havana

CU/ES · 2016 · Laufzeit 93 Minuten · FSK 12 · Komödie, Drama · Kinostart
Du
  • 7 .5

    Wie andere Filme von Fernando Pérez, [...] ist auch Letzte Tage in Havanna eine Liebeserklärung an die kubanische Hauptstadt [...]. Pérez erweist sich einmal mehr als Meister der kubanischen Psychologie, der privaten wie kollektiven. [FD]

    • 7

      Ein sterbender Mann träumt vom Sex, ein lebensmüder Mann von einem Neuanfang – scheitern tun sie beide. Nein, ein Feel-Good-Movie ist „Letzte Tage in Havanna“ sicher nicht. Vielmehr handelt das kunstvoll hässliche Drama aus Kuba von Menschen, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr können. Und von Zuschauern, die in einer schäbigen Wohnung zu Gefangenen werden.

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      • 6 .5

        Durch die hauptsächliche Beschränkung auf den einen Raum gewinnt der Film eine gewisse Theatralität, die in den gelungenen Momenten durch prägnante Dialoge kraftvoll wirkt – in den weniger geglückten zerfasert das Filmerlebnis für den Zuschauer und verharrt dabei in einer wenig bereichernden Düsternis. [Silvia Bahl]

        • 6

          Anhand zweier alter Schulfreunde, die sich eine Wohnung in der Altstadt von Havanna teilen, erzählt Fernando Pérez vom Leben im lähmend langsamen Verfall. [Barbara Schweizerhof]

          • 5

            Fernando Pérez bringt einen verständnisvollen beobachtenden Blick, aber nicht genug erzählerisches Gewicht in sein Porträt Last Days in Havana. [Guy Lodge]