Liebe braucht keine Ferien - Kritik

The Holiday

US · 2006 · Laufzeit 135 Minuten · FSK 0 · Komödie · Kinostart
Du
  • 8

    Wohlfühlmovie vom Anfang bis zum Ende.

    • 6
      RoboMaus 15.03.2018, 08:11 Geändert 15.03.2018, 13:35

      .....und das Beziehungskarussell dreht sich weiter......

      Allein schon die Star-Besetzung von 'The Holiday' (2006) verhindert es diesen Film zu ignorieren, obwohl mich Beziehungs-Dramödien eher am Rande interessieren. Die bekannten Schauspieler kenne ich alle auch aus Filmen, die mir 8 oder mehr Punkte wert sind.

      Kate Winslet und Cameron Diaz finden sich auf einer Häusertausch-Plattform und tauschen für zwei Wochen. Diaz lernt im fremden Haus Winslets Bruder Jude Law kennen, während sich Winslet mit Jack Black und dem 60er-Western-Haudegen Elli Wallach anfreundet. Dazu gibt es Cameo-Auftritte von Dustin Hoffman und James Franco.....

      Die illustre Runde glänzt vor allem mit selbstverliebter Geschwätzigkeit, womit die Hürden der gegenseitigen Annäherung genommen werden. Schließlich hat man mit Anfang-Mitte dreißig schon mindestens eine dicke Enttäuschung hinter sich und will es vorsichtig angehen. Das ist zwar schön und gut, wird aber mit der Zeit etwas eintönig, wenn zu lange auf demselben Thema herumgeritten wird und sich die Handlung damit im Kreis dreht. Diesen Film hätte man weiß Gott nicht auf zweieinviertel Stunden Überlänge bringen müssen.

      Doch er punktet mit dem Charme seiner Darsteller, wobei mich vor allem der 90jährige Elli Wallach überzeugt: die eingeflochtene Nebenhandlung um ihn ist das Highlight in 'The Holiday'. Außerhalb davon macht das sympathische Miteinander einiges wieder wett. Im Beziehungs-Quartett hat mich am meisten Jack Black beeindruckt - der kommt richtig herzig an und sorgt auch für ein paar Lacher. Grundsätzlich gefällt mir, dass die Story nicht so überdreht ist und nicht in Richtung Screwball geht, wie man es häufig bei Multi-Beziehungs-Filmen erlebt. Auch das Kitsch-Level bleibt dadurch erträglich.

      Ein sympathischer Film, der jedoch mit überflüssigen Längen und damit einhergehend übertriebener Geschwätzigkeit hadert.

      28
      • 7 .5

        Natürlich vollgepackt mit Kitsch, aber auch genug Herz, um Leute, die affin für solche Filme sind, zu begeistern. Jude Law ist einfach der lässigste Typ aller Zeiten, da hab ich mich fast ein bisschen mitverliebt. Ich bin ja kein Kate-Winslet-Fan, aber hier war sie sogar mir sympathisch. Jack Black bringt seine Energie gewinnbringend ein und Cameron Diaz passt gut in die Rolle der verwöhnten High-Society-Göre. Es entstehen ein paar witzige und herzerwärmende Situationen, aber es gibt auch einen Haufen Szenen, wo ich echt hart gecringed habe, weil es 2 Ladungen Kitsch zu viel war, wo ich teilweise sogar pausieren musste ob meiner Fremdscham. Insgesamt aber ein netter Weihnachtsfilm, der etwas zu lang und zu kitschig ist, dennoch aber seinen Job gefühlsmäßig erfüllt.

        • 5

          erst dachte ich die laufzeit würde mich stören aber nein...law und diaz waren es----ohne die beiden hätte mir der film besser gefallen

          • 7 .5
            L1chtSpiel 26.12.2017, 18:35 Geändert 26.12.2017, 18:40

            Amanda ist erfolgreiche Produzentin von Trailern zu Hollywood-Blockbustern. Sie lebt in einer Villa in Los Angeles.
            Iris schreibt für eine britische Zeitung und wohnt in Surrey in einem verwunschenen kleinen Cottage, das gerade verträumt im Schnee liegt.
            Diese beiden tauschen kurz vor Weihnachten für zwei Wochen ihre Häuser, um den Männern zu entkommen, mit denen sie gerade schlechte Erfahrungen gemacht haben.

            Iris lernt in Tinseltown von Drehbuchautor Arthur, dass sie endlich die Rolle der Leading Lady in ihrem Leben annehmen muss. Amanda lernt durch Iris' Bruder wieder zu weinen. Jack Black als Miles kommt mal erfrischend unaufgeregt und zurückhaltend daher, doch trotzdem ist er noch er selbst, wie man ihn kennt. Jude Law als alleinerziehender Vater liefert eine äußerst sensible Darstellung ab.

            Man erhält zwei Filme zum Preis von einem. Das lockt vielleicht aufgrund der erweiterten Darstellerriege mehr Zuschauer an, doch wenn man das Gefühl hat, dass einem die eine Storyline besser gefällt als die andere, dann ist es schade um die verkürzte Screen Time des favorisierten Paares.

            Romantische Komödie, die mit ihrem märchenhaften Charme den Tannenbaum ein wenig heller strahlen lässt, wenn man sich darauf einlässt.

            15
            • 7 .5

              Niedliche aber recht lange Komödie, passt gut in der Weihnachtszeit

              • 8

                Welche Frau kennt das nicht - man sitzt alleine, deprimiert und einsam zu Hause herum, dann klopft es und der betrunkene Jude Law steht vor der Tür. Diese verfilmte Phantasie in Spielfilmlänge bekommt man hier präsentiert und das überraschend unterhaltsam und liebenswürdig. Der Film besteht eigentlich aus zwei separaten Liebesgeschichten, beide verlaufen in vorhersehbaren Bahnen und man kann sich das Ende sicherlich denken, aber beide besitzen ungemein viel Herz und Charme. Das liegt vor allem an den Darstellern: Cameron Diaz ist als emotional verkorkste Luxuslady herrlich komisch und verdreht, Kate Winslet (der ich sonst eigentlich kaum was abgewinnen kann) spielt eine so liebenswürdige und unglückliche Frau mit ganz großem Herzen dass man sie auf Anhieb in den Arm nehmen und trösten möchte und auch die männlichen Parts sind eigentlich nur schwarz und weiß: Edward Burns und Rufus Sewell sind die fiesen Männerschweine, dagegen verkörpern Jack Black und Jude Law solch gutherzige Mannsbilder wie es sie in der Realität wohl kaum geben kann. Tja, so ist das halt ... aber dieser sympathische Märchenfilm lohnt alleine schon wegen einem Gag: an einer Stelle gehen Jack Black und Kate Winslet in eine Videothek und nehmen den Film "Die Reifeprüfung" aus dem Regal - und dann .. SELBER GUCKEN!. Mir lässt nur das Ende zu viele Fragen offen.

                Fazit: Zuckerwattenkitsch vom Feinsten - zwar nicht die Spur realistisch aber voller Güte, Herzenswärme, toller Darsteller und trotz der Länge von 138 Minuten überraschend kurzweilig!

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                • 7 .5

                  In diesen Film verliebt man sich einfach in Cameron Diaz, wunderbar gespielt von ihr, leider finde ich Jack Black hier komplett Fehl am Platz, sonst ein nicht schlechter Film der aus einer 08/15 Story etwas besonderes macht alleine die Töchter von Graham.

                  • 4

                    Sentimentale Illusion.

                    • 6
                      Realizator 04.11.2016, 11:59 Geändert 04.11.2016, 11:59

                      Der Film ist nett. Der verfällt immer wieder in kliene Klischees aber, wenn man ein Auge zudrückt, hat man Spass. Jack Black spielt seine Rolle ser gut.

                      • 6

                        Eli Wallach als alter Mann ist so niedlich <3

                        • 6

                          Einer der besseren Liebesfilme.
                          Vollends sympathisch und mit Charme sowie Charisma bis in die Spitzen.
                          Macht Spaß, am meisten bei schöner Kälte bei einem heißem Getränk...

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                          • 4 .5

                            Liebe braucht keine Ferien - Das Unterschreibe ich Blanko.

                            Brauche ich mehr solche schablonenhaften, Klischee beladenen vorhersehbaren komödienbrei? - Nein brauch ich nicht.

                            Verschenkte Darstellerriege in einer Liebeskomödie die viel zu lang geraten ist und obendrein noch schnell vergessen ist denn hier passiert nix neues was nicht andere Genrestandarts bereits mehrfach durchgekaut haben.

                            6
                            • 9

                              Ein wunderschöner Film über die Liebe.
                              Hervorragend besetzt bis in die kleinste Nebenrolle.
                              Jude,Cameron und Kate,Jack harmonieren so sehr,wie man es selten in romantischen Komödien sehen darf.
                              Der heimliche Star des Filmes ist Eli,der so wundervoll filigran und überzeugend agiert und so den ganzen Film noch einmal auf eine höhere Ebene bringt.

                              Die magische Musikuntermalung tut ihr übriges dazu.
                              Einfach Grandios.

                              • 8
                                Lucinde 27.12.2015, 11:40 Geändert 27.12.2015, 23:40

                                Für mich eine der schöneren Romantikkomödien. Selten hat mich der Linksverkehr so zum Lachen gebracht. Kate Winslet spielt einfach toll und ich bin erstaunt, wie überzeugend Jack Black den gutmütigen Miles verkörpert. Selbst Cameron Diaz hat mir gefallen. Jude Laws Darstellung wirkte auf mich eingangs von der Mimik her sehr künstlich. Die Handlung annehmbar, das Umfeld wunderschön in Szene gesetzt. Ich sehe diesen Film immer wieder gern.

                                • 6

                                  Unterhaltsame Komödie, die sich mit der Liebe zu Weihnachten beschäftigt.

                                  • 8
                                    Bommel1963 22.06.2015, 18:07 Geändert 22.06.2015, 18:24

                                    Der Film hat Charme, keine Frage. Ich schaue ihn ab und an ganz gern, dazu muss ich allerdings auch in der Stimmung sein. Sonst ist es mir zuviel. Ein bisschen zu schnulzig und schmalzig ist er, aber er bringt Laune und folgt konsequent seinem Handlungsstrang. Kate Winslet schätze ich ohnehin, Mrs. Diaz aufgesetzte und übertriebene Darstellungen sind mir in der Regel ein Dorn im Auge, hier ist es OK. Der Film ist durchdacht. Bei Liebesfilmen warte ich stets auf dümmliche Dialoge, dass Liebespaar trennt sich aufgrund einer hanebüchenen Situation,... eines dummen Missverständnisses in Form von selten dämlichen Dialogen. Kein Mensch, weder Mann noch Frau würde im Leben so einen Müll quatschen wie im Film. Am Ende gibt es doch ein Happyend. Das ist alles immer so vorhersehbar, Schema F. Ich will nicht sagen, dass dieser Film endlich mal das Leben beschreibt wie es ist, mitnichten. Aber Missverständnisse zwischen Mann und Frau werden nicht mit Gewalt an den Haaren herbeigezogen... kein Wort gibt das andere, die Stimmung wird nicht künstlich aufgeheizt. Und das ist mal eine Wohltat. Ich musste schon viele "Liebesfilme" schauen. Und es gibt auch gute. Aber fast alle beinhalten diese (meist im letzten Drittel) weltfremden, realitätsfernen Situationen, die auf Krampf in den Film integriert werden müssen. Wer es mag, bitte, mir sträuben sich die Haare. Bei "The Holiday" ist es nicht so. Fast würde ich dem Film gar 10 Punkte geben aber dann erhalte ich wohl ein Schreibverbot für weitere Filme.

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                                    • 3 .5

                                      Mit der Freundin angefangen und abgebrochen. Wieso auch Zeit verschwenden?

                                      • 8

                                        Genau wegen solcher Filme hasse ich es Single zu sein.

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                                        • 5 .5

                                          Cameron Diaz ist zu süß, Kate Winslet ist mir zu albern. Jack Black ist wie immer. Lediglich Jude Law trifft hier genau meinen Nerv und spielt den ganzen Film über glaubwürdig. Dazu die Story, die Dialoge, das Timing - alles zu kitschig, zu vorhersehbar, zu geradlinig, zu glatt.

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                                          • 6 .5

                                            Süß, harmlos und schöne Anspielungen auf gute Filme und die Leute dahinter...

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                                            • 4

                                              "Liebe braucht keine Ferien" ist so ein Film, über den ich gar nicht viel schreiben kann und will, denn er gehört in die Gruppe von Filmen, die man so schon tausendfach gesehen hat. Handwerklich ist auch dieser hier solide gemacht und ist mit Cameron Diaz, Kate Winslet, Jude Law und Jack Black solide besetzt. Es ist eben so ein typischer Film, den man an einem verregneten Nachmittag im TV nebenbei laufen lassen kann, aber definitiv kein Film, den man wirklich sehen muss. Vor allem weil der Humor hier nicht wirklich zündet und einen die Story komplett kalt lässt.
                                              Fazit: 0815 Liebeskomödie. Mehr gibt es nicht zu sagen.

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                                                -Mögliche Spoiler enthalten-
                                                Eher unfreiwillig zur Sicht bekommen und naja was soll ich sagen, ich bin kein Fan von Romantikkomödien, kann mich aber mit einigen gut gemachten anfreunden. Dieser hier gehört eher nicht dazu.
                                                Nach dem zwei Frauen eine Pause von Männern haben wollen tauschen sie rasch für zwei Wochen die Wohnung und verlieben sich schnell in den nächsten. Naja, das hinter dem Tausch nicht viel Sinn steckt (man sollte es kaum glauben es gibt überall Männer) und das sich beide Frauen in Exakt den ersten Mann in der neuen Umgebung verlieben - geschenkt es ist eine Romanze und Actionfilme sind auch nicht sinnvoller.
                                                Dennoch erzählt der Streifen, diese auf die langweiligste und ereignisloseste Weise, ehrlich es passiert wirklich nichts nennenswertes. Die Kate Winslet/Jack Black Storyline ist immerhin noch ganz nett und die sympathischere Geschichte mit einigen Filmanspielungen und nicht so ganz lethargisch und 1001 mal erzählt, wie die alleinerziehender Vater mit Kinder Story.
                                                Was den Film doch noch nicht unerheblich aufwertet sind einige charmante Gags und natürlich die Stars. Winslet und Black geben ein überraschend interessantes Paar ab und haben auch den größeren Unterhaltungswert. Jude Law und Cameron Diaz sind ebenso gut werden aber von den anderen übertrumpft.
                                                Abschließend bleibt eine unterdurchschnittliche Romanze mit gutem Cast und ein wenig Witz, der den ansonsten langatmigen Film (135 min! Wozu? Hier wird keine komplexe Story erzählt) erträglich macht. Dazu hat jeder Film ein Problem, bei dem man das Ende schon am Cover sehen kann.
                                                Die Wertung ist mit Vorsicht zu genießen, denn ich bin einfach nicht die Zielgruppe aber es gibt wesentlich bessere Liebesfilme.

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                                                  MaceWindu1998 14.11.2014, 19:28 Geändert 14.11.2014, 19:29

                                                  Rose, der Bad Teacher, Gulliver und Dr. Watson spielen zusammen in einer romantischen Komödie über - wer hätt’s bei dem Titel bloß gedacht - Liebe.

                                                  Mal zur Story:
                                                  Da Iris (Winslet) und Amanda (Diaz) beide von ihren Männern betrogen wurden beschließen sie, einen Häusertausch zu machen. Dabei lernt Amanda Iris‘ Bruder Graham (Law) kennen und Iris lernt den Filmmusikkomponisten Miles (Black). Und was passiert wohl als nächstes? Damit hätte angesichts des Genres wohl niemand mit gerechnet! Sie verlieben sich!
                                                  Also, nichts Besonderes, alles wie gewohnt im Rom-Com Genre, oder?

                                                  Nein, nicht ganz!

                                                  Denn es gibt hier einen Nebendarsteller, der schon in den 60ern für seine Rollen in Western für Aufmerksamkeit gesorgt hat. Er war einer der glorreichen Halunken, und auch an der Seite von Bud Spencer und Terence Hill schlug er sich gut. Die Rede ist natürlich von Eli Wallach, der in seinem hohen Alter so unglaublich viel Charme hat!

                                                  Und das reicht aus, um den Film aus dem Durchschnittsniveau hervorzuheben, ein alter Sack mit Brille und Krückstock! Für Genre- und Tuco-Fans eine Empfehlung!

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                                                  • 9 .5

                                                    eine wunderschöne liebesgeschichte die zu weihnachten spielt!!! am ende treibt es einen noch zwei drei kleine tränchen in die augen!!

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