Louis und seine außerirdischen Kohlköpfe - Kritik

La Soupe aux choux

FR · 1981 · Laufzeit 98 Minuten · FSK 6 · Science Fiction-Film, Komödie · Kinostart
Du
  • 5 .5

    Etwas albernes Alterswerk des großen Louis de Funès. Flatulenz-Humor ist nicht mein Ding, aber ansonsten sind Film und Charaktere ganz charmant.

    1
    • 2 .5

      Für alle, die den Film aufgrund eines Nostalgie-Bonus hoch bewerten: Es tut mir leid.
      ich fand ihn unglaublich albern und überhaupt nicht sehenswert. Die Aktionen waren völlig übertrieben, die Gestik, die Mimik...ich war hoffnungslos überfordert mit dem ganzen "Quatsch". Die Kostüme waren unterirdisch, die Synchronisation ein graus... Ich bin wohl zu jung dafür (25), aber kann es verstehen, wenn man als Kind begeistert ist und als 30,40 oder 50 Jähriger noch Spaß dran hat.
      Trotzdem, für mich ein absoluter Reinfall. Sorry.

      • 7

        Nostalgiefaktor! Ein gutes Stück Kindheitserinnerung. Was haben wir uns damals begeiert über die Furzerei. So einen Klamauk gibt es heute leider nicht mehr. :)

        3
        • 8 .5
          Data89 06.07.2017, 17:54 Geändert 06.07.2017, 17:54

          "Blelelelelelelelele...Blelelelelelelelele.....Blelelelelelelele"
          - "Genau!"

          • 7

            Hier habe ich als 7-8 jährigen Louis de Funes das allererste mal gesehen und war sofort begeistert. Ich fand den Film damals unglaublich Klasse, allein die Gestik und das Geräusch wenn der Außerirdische "redet", habe ich danach wochenlang nachgespielt.
            Auch heute 30 Jahre danach weckt der Film sehr schöne Erinnerungen und hat immer noch jede Menge französischen Charme.
            Merci Louis de Funes!!!

            10
            • 3 .5

              >>> Achtung!!! Enthält Spoiler!!! <<<
              Durchwachsenes Ding. Die Erstsichtung ist sicherlich schon gute dreißig Jahre her und bei dieser fand ich den Streifen durchaus launig und unterhaltsam. Über die Jahre ging es mit dabei aber wie mit dem chinesischen Essen – mit jedem weiteren mal wollte er mir weniger munden. Mittlerweile finde ich eigentlich nur die Furzszene wirklich lustig (wenn die Äpfel vom Baum fallen – das hat schon etwas). Alles andere wie gesagt launig und nett anzusehen, die großen Lacher bleiben aber aus, weil die Gangs einfach nicht (mehr) so richtig zünden wollen. Dazwischen viel Leerlauf, warum man etwa die Geschichte um die wiedergebrachte Gattin mit der Motorrad-Gang so ausgebaut hat, ist mir ein Rätsel. Das ist weder spannend, noch cool, noch witzig und hätte meiner Ansicht nach ersatzlos gestrichen werden können. Auch der spätere Verlauf mit dem Vergnügungspark eigentlich eher traurig, der übertrieben aggressive Auftritt des Bürgermeisters eigentlich nicht komisch, sondern viel mehr erschreckend.
              Vielleicht habe ich ihn einfach zu oft gesehen und dem Streifen damit den Nostalgie-Bonus völlig genommen. In den letzten Jahren mochte ich ihn eigentlich nicht mehr sehen, da favorisiere ich andere Filme von Louis des Funes. Mittlerweile gefallen mir neben der Musik eigentlich nur mehr wenige Passagen, die wirklich komischen Szenen sind in Wirklichkeit eher rar.
              Die Leistungen der Darsteller sind schwer einzuschätzen. Louis des Funes wie man ihn kennt, alle anderen zwar redlich bemüht, in weiten Teilen aber einfach nicht lustig. Claude Gensac nett wie immer, Marco Perrin einfach nicht komisch als brüllender und zappelnder Bürgermeister. Jean Carmet war ein passabler Stichwortgeber, hatte aber ebenso wenige Lacher wie Henri Genes. Am besten noch Jaques Villeret mit der blubbernden Außerirdischen-Sprache und dem Klopfen mit den Uniform-Halbkugeln.
              Fazit: Liegt es an mir oder dem Film selber, ich mag ihn einfach nicht (mehr). Andere Filme von Louis des Funes (etwa „Hasch mich, ich bin der Mörder“ oder „Brust oder Keule“) haben da mehr Verve, über die kann ich auch bei wiederholter Sichtung lachen, bei dem gelingt mir das leider nicht so richtig.

              1
              • 7
                RoboMaus 03.10.2016, 10:36 Geändert 03.10.2016, 10:55

                Louis de Funès goes Spielberg.....na ja, nicht ganz. Ausgiebiges Furzen nach Genuss von Kohlsuppe wird von einer ausserirdischen Zivilisation als Kommunikationssignal interpretiert, die daraufhin ein Raumschiff entsendet. De Funès begeistert den Ausserirdischen für seine kulinarische Spezialität und Rotwein, wofür ihm der seine verstorbene Frau auferstehen lässt - ob das eine gute Idee ist? :D

                Sehr zu empfehlen: mindestens eine Flasche Rotwein vor Genuss des Films konsumieren, dann passt es auch für die ersten zwanzig Minuten :) De Funès punktet mit seiner unnachahmlich sympathisch-chaotischen Art, die im Zusammenspiel mit dem Ausserirdischen ein paar gute Lacher hervorbringt - wer ihn mag, wird diesen Klamauk auch mögen.

                Lustig und unterhaltsam.

                18
                • 5

                  Ja. Nun ja. Ich verstehe wieso viele diesen Film gut bewerten und ich liebe ihn mindestens genauso. Aber bleiben wir bitte einmal sachlich. So sehr dieser Film auch Spaß macht und kultig ist, so hat er immense Luft nach oben, was sowohl Schauspieler, zumindest grob gesehen, und Schauplätze oder Dialoge betrifft. Ganz abgesehen von dem Humor, der sich durch alle Schienen der Komik entlang schlängelt. Ansonsten ist dieser Film seinem Genre nach einfach ein denkwürdiges Exemplar der Filmgeschichte, auch wenn er eben meiner Meinung nach nichts besonders Herausragendes ist.

                  • 10

                    Für mich sehr persönlicher Kult ....

                    3
                    • 6

                      Bevor viele Regisseure mehrere Male die Welt in die Luft jagten, wenn es heißt
                      ,,Drehe einen Science-Fiction-Film!", beweisen unsere lieben Nachbarn, die Franzosen, dass weniger mehr ist und definitiv besser.

                      Denn statt dass ein mit Steroiden vollgepumpter Ami den sabbernden Abschaum aus dem All vernichtet, trifft der exzentrischste und witzigste Opi Frankreichs auf einen jungen Mann im Spandex-Anzug, der mit seinem Truthahn-Gedudel jedermann herzhaft zum Lachen bringt. Und beweist, dass Kohlsuppe viel hilfreicher ist als eine geladene Kanone.

                      Dieser Film könnte kaum simpler sein und dennoch schafft es Regisseur Jean Girault mit dem nötigen Grips, sympathischen Schauspielern, gutem Humor und jeder Menge Charme ein kleines Meisterwerk zu erschaffen, dass nach all den Jahren immer noch kein Staub gefangen hat. Besuch aus dem All muss nicht immer Mord und Todschlag bedeuten und der Besucher aus dem All muss nicht ein klischeevolles grünes Marsmännchen sein.

                      Monsieur de Funés ist wie immer so herrlich lebensfroh, enthusiastisch und verrückt, wie wir ihn lieben. Und er beweist, dass hohes Alter nichts zu bedeuten hat. Ein Genie lässt sich nicht vertreiben, egal, wie viele Ecken und Kanten (hier: Falten) sich an ihm anheften. Er ist wie immer so herrlich wortgewandt und bringt uns mit seiner herrlich überdrehten Gestik und Mimik so sehr zum Lachen, dass mir nicht mal der Fäkalhumor im Film stört.

                      Und ebenfalls ein Riesenlob an Jacques Villeret, der neben E.T. wahrscheinlich der sympathischste Besucher aus dem All ist. Seine herrlich neutrale Art zu spielen ist einfach so charmant, dass man sich sogar wünschen würde, dass er uns eines Abends in seiner fliegenden Untertasse besucht.

                      Dieser Film ist wie Wein. Je älter er wird, desto besser ist er. Und noch heute schmeckt uns dieses Meisterwerk und wird uns immer noch in weiteren Generationen begeistern. Man könnte dieses kleine Meisterwerk mit Claudes Worten beschreiben-ein kleines Stück Paradies!

                      8
                      • 9 .5

                        Louis und seine außerirdischen Kohlköpfe… Eigentlich mag ich keine Komödien, aber auf diese Art Humor fahre ich total ab und feier es! Absoluter Kultfilm mit Louis de Funès. Zeitloser Klassiker, über den man heute noch genauso lachen kann wie früher. Ein wundervoller Film, der es schafft, über seine ganze Lauflänge zu unterhalten. Im Übrigen, immer wenn ich den Filme sehe, bekomme ich Hunger auf rustikale Bauern Kohlsuppe… absolute Komödien Empfehlung!

                        2
                        • 9
                          sagenhaft 29.12.2014, 22:03 Geändert 19.12.2017, 22:28

                          Louis in Höchstform.
                          In einer art"Ich lebe,was geht mich das alter an"..... einfach herrlich.

                          • 8

                            wunderschöner lebensbejahender film

                            1
                            • 8 .5

                              Wenn man was für niveaulosen Humor übrig hat, ist der Film ein Knaller. Einfach saukomisch wie Claude mit dem typischen LDF-Charme herumspringt, Wein säuft, furzt und rummeckert.

                              FAZIT: Einer der lustigsten LDF-Filme überhaupt!

                              • 9

                                Wundervoll, immer wieder herrlich zum Totlachen

                                2
                                • 7

                                  Das Rezept: Zwei altersstarrsinnige Gockel, ein paar Gallonen Wein und Pernod, diverse Schüsseln Kohlsuppe und ein Außerirdischer. Nur die Franzosen können aus diesen Zutaten ein höchst schmackhaftes Menü zaubern, das über weite Strecken Spaß macht und vor allen Dingen jede Menge Wind(e) erzeugt. Louis de Funes und Jean Carmet kongenial in diesem teilweise sogar etwas kritisch angehauchten Klassiker.

                                  GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

                                  8
                                  • 10

                                    auch nach 10mal sichten bin ich am weinen....natürlich vor lachen!"!!!

                                    4
                                    • 9

                                      NE CRACHONS PAS DANS LA SOUPE...AUX CHOUX ;)! -
                                      Spucken wir doch nicht in die Kohlsuppe!
                                      Das Trio de Funès (sogar wenn ich nicht unbedingt Fan bin), Villeret (ich bin Fan!!!) und Carmet ist magisch! Wenn ich mich fühle, als ob ich von einem anderen Planet käme, wenn ich das Gefühl habe, dass mich keiner versteht, dann nehme ich einen großen Schluck von dieser kräftigen Kohlsuppe und ganz schnell wird es mir warm ums Herz! Ich empfehle diese Suppe maßlos zu genießen :)!

                                      25
                                      • 7 .5

                                        Nach diesen Film dachte ich als Kind bei jeden "Pup" jetzt kommen die Außerirdischen!
                                        Ein schönes Ende :)

                                        5
                                        • 8

                                          ein grandioser Louis de Funès in einem seiner besten Filme

                                          1
                                          • 9

                                            "büldülülüp büdlülü - ach komm rein" unerreicht könnt mich wegschmeißen heut strotzt jede serie vor obercoolen sprüchen am band, aber was de funes allein mit seiner visage posthum mein zwerchfell beansprucht hat das ist einfach nur großes kino

                                            • Userwichtelaktion 2013!!!

                                              Dieser Kommentar ist ein Bonuswichtelkommentar für Alienator, im Rahmen der Userwichtelkommentaraktion 2013.

                                              Mehr über diese Aktion erfährt man hier: http://www.moviepilot.de/liste/user-kommentare-wichtel-aktion-2013-interessierte-hier-melden-d-andy-dufresne

                                              - - - - - - - - - - - - -

                                              Sternhageltoll! Mit Abstand mein Lieblingsfilm mit Louis de Funès, von dem ich mir unumstößlich einbilde, ihn damals im Kino gesehen zu haben (sicher bin ich mir indes beim Vorgänger, LOUIS, DER GEIZKRAGEN). Unbestritten habe ich mich aber mit keinem Film von ihm so auseinander gesetzt, wie mit diesem. Als er im Fernsehen lief (oder dort wiederholt wurde... ich bitte um Entschuldigung für mein schlampiges Gedächtnis) habe ich die Tonspur auf einem Kassettenrekorder (wie erklär’ ich das jetzt den nach 1990 Geborenen?) mitgeschnitten, da muss ich so um die 12 gewesen sein. Diese Ehre kam sonst nur noch KRIEG DER STERNE zu Teil (auf zwei 60ern - die Stellen, wo ich damals die Bänder umdrehen musste, habe ich immer noch im Blut, wenn ich den Film sehe). Die Kassette habe ich so oft angehört, dass ich die Dialoge - oben wie unten - mitsprechen bzw. nachahmen konnte. Das perfekte Timing kommt vielleicht auf der isolierten Tonspur noch besser zur Geltung, auf jeden Fall aber der ganz eigene Charme und Charakter der Synchronfassung - überragend gut: Peter Schiff, der vor macht, dass Wörter und Sätze gesprochen werden müssen, so lange sie noch heiß sind.

                                              Der Film feiert die Freundschaft von Claude und Francis, die wie ein altes Ehepaar aufeinander eingespielt sind. Es gibt zwar noch eine Nebenhandlung um Francine, aber das will ich nicht verraten, es dient vielmehr dem Kontrast zur Jugend, zur eigenen ebenso, wie als Verbindung zur Heutigen - das ist sehr clever eingefädelt, wirkt aber ein wenig wie ein Fremdkörper in diesem Film. Darüber kann man aber getrost hinweg sehen, und die beiden sturköpfigen Freunde beneiden. Ihr draußen leben, sich gehen und einen fahren lassen haben mein damals noch junges Frankreichbild geprägt, wie sonst wenig. Man mag die Hände über dem Kopf zusammen schlagen, und “Mon Dieu!” rufen, ob der Ansammlung an Klischees. Aber verstecken sich hier nicht wunderbare Werte dahinter? Freundschaft über Jahrzehnte, das Leben genießen, selber Kochen, keine Abende vor dem Fernseher verbringen, sondern auf dem Hof, die Aufgeschlossenheit Fremden (oder eben Außerirdischen) gegenüber? Egal wer da kommt, er kriegt erstmal eine ordentliche Suppe verpasst! Das ist wundervoll, rührend, und witzig zugleich. Die Inszenierung nimmt die Figuren trotz aller Überdrehtheiten stets ernst, und so driftet der Film nie in kompletten Klamauk ab. Das scheint unsere Verleiher seinerzeit so überfordert zu haben, dass man manche Szenen dem deutschen Publikum vorenthielt: http://www.defunes.de/schnittbericht-6.html - die habe ich auf der DVD entdeckt, und mich gleichzeitig über den Schatz gefreut und über die Bevormundung geärgert.

                                              Mir wird ewig warm ums Herz, wenn ich den Film sehe, oder seine Musik höre: http://www.youtube.com/watch?v=MkmNx3XdeT0 Wer da nicht wenigstens schmunzeln muss, hat ein verknöchertes Herz. Man wünscht sich förmlich, selbst so alt zu werden, wie die zwei alten Säcke, die nicht mehr brauchen, als ein Gläschen Pernod mit klaren, kalten Brunnenwasser, um alle Sorgen vergessen zu machen. Das ist eine Kulturnation! Würde in Deutschland nur schlecht funktionieren, Götz George und Manfred Krug (immerhin passt der Name) auf dem Bauernhof? In der Rolle des Außerirdischen: Jürgen Vogel. Brrr, mir gruselt - da läuft es einem doch eiskalt den Rücken runter! Mit einem Freund wie Jean Carmet will man hingegen gerne noch im hohen Alter rumhängen. In seiner Gegenwart schafft es ja selbst de Funès zur Ruhe zu kommen, und einen Moment verschnaufen zu können. In der Schule hatte ich einen Freund, der ihm sogar ein bisschen ähnelte... keine Ahnung was aus ihm geworden ist, er ist mir noch nicht ins “Netz” gegangen - aber ein paar Jahre mehr können wir gerne noch auf dem Buckel haben. Als Plan B kann ich immer noch im hohen Alter in Dijon in einem Senftopf ersaufen - so habe ich es mir mal ausgemalt, als ich dort war. Oh je, ich schwafle ja selbst schon wie die Herren im Film...

                                              “To bowl-dly go where no man has gone before”

                                              Es ist ungemein tröstlich, dass etwas so simples wie eine Kohlsuppe unser Ticket zu den Sternen darstellen könnte, aber ich will das gerne glauben. Loslassen können, Dinge, Menschen und Winde gehen lassen zu können, das hat doch Größe! Sich dem Konsum und der Moderne verweigern, füreinander da sein, und in Würde abtreten. Das hat alles bis heute nicht seinen Reiz verloren.

                                              Oder um es mit den Worten von Jacques Villeret im Film zu sagen: http://www.youtube.com/watch?v=AMH4ffRXIjM

                                              13
                                              • 7 .5

                                                Einer der schwachsinnigsten Filme, die es überhaupt gibt. Aufgrund seiner einzigartigen, liebenswerten Originalität ein absolutes Kultwerk.

                                                4
                                                • 8

                                                  Auch hier ein halber Nostalgiepunkt extra, weil der mich als Kind zum Brüllen brachte..
                                                  (Klar, Fürze!)

                                                  2
                                                  • 3 .5

                                                    Lustig find ich den Film nicht, sondern einfach nur albern. So toll find ich das nicht, wenn nach dem Genuß von Kohlsuppe ordentlich rumgepfurzt wird. Auch sonst konnt ich dem Film nicht viel abgewinnen. Hab mich die meiste Zeit gelangweilt.

                                                    1