Marley - Kritik

Marley

GB/US · 2012 · Laufzeit 145 Minuten · FSK 6 · Dokumentarfilm, Musikfilm · Kinostart
Du
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    Andron 15.09.2018, 01:52 Geändert 15.09.2018, 06:09

    "Freedom"

    Interessante und ganz gut gemachte Doku.

    Marley hatte schon 1977 das Prinzip von "Teile und Herrsche" verstanden, was die meisten Leute bis heute nicht kappiert haben... und von "come together" gesungen!

    "Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen; für Fragen, die keinerlei Bedeutung haben.“ - Zitat (Montagu C. Norman) Gouverneur der Bank of England von 1920-1944 bei einer Ansprache vor der Bankiersvereinigung in New York 1924.

    Während die Leute damit beschäftigt sind sich bis in die kleinste Einheit hinein zu bekämpfen, können die wirklichen Strippenzieher machen was sie wollen! - Siehe hierzu auch Noam Chomskys "Requiem for The American Dream"!

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    • 9 .5

      Bob Marleys Musik ist heute global präsent und längst zu einem Synonym für Reggae-Musik geworden. Allerdings hat diese „Kommerzialisierung“ seiner Musik eine Schattenseite, wird sie doch mittlerweile als Fahrstuhlmusik oder Hintergrundberieselung in Warenhäusern verwendet und somit verharmlost und ihrer Aussage beraubt.
      Kevin Macdonalds wunderbarer Dokumentarfilm über Bob Marley will dem entgegentreten, indem er Marleys Musik und vor allem seine meisterhaften Texte wieder in den rechten Fokus rückt – und dies ist hiermit eindrücklich gelungen!

      Es steckt viel Arbeit und Recherche hinter einem solchen Dokumentarfilm. Über Bob Marleys Kindheit und vor allem über seine frühe Jahre, bevor er nach Kingston kam, ist wenig bekannt. So ist es nicht verwunderlich, dass die erste bekannte Fotografie Marley als Sechzehnjährigen zeigt. Kevin Macdonalds hat unzählige Gespräche geführt, mit Weggefährten, Zeitzeugen und Verwandten. Dabei werden die wenig glamourösen Anfänge seiner Solo-Karriere ebenso beschrieben, wie der Beginn mit Peter Tosh und Bunny Wailer, der schliesslich zu jenem unglaublichen Ruhm führte, die „Bob Marley and the Wailers“ international erlangten. Es war jedoch nicht nur die Musik, die sie damit weltweit exportierten, sondern ebenso die jamaikanische Kultur und die Rastafari-Bewegung.

      All dies wird in dieser spannenden und kurzweiligen Dokumentation anhand seltener Filmaufnahmen sowie Fotos und informativer Interviews gekonnt in Szene gesetzt, ohne zu beschönigen oder an den gängigen Klischees hängen zu bleiben, die frühere Marley-Projekte oft zu Enttäuschungen machten.
      Die Musik ist natürlich allgegenwärtig und immer wieder durchsetzt mit einzigartigen Perlen, wie zum Beispiel der, während den Recherchen zum Film entdeckten und hier erstmals veröffentlichen, Gospel-Version von „No Woman, No Cry“, mit Peter Tosh am Klavier.

      Wer etwas Konstruktives und gleichzeitig künstlerisch Ausgewogenes zu Bob Marley sucht, dem kann ich diesen wunderbaren Dokumentarfilm nur wärmstens empfehlen!

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        Geniale Doku über eine echte Legende. Ich kannte Bob Marley wie die meisten nur durch ein paar Lieder die öfter im Radio laufen. Nach der Sichtung dieses Films kennt man den Menschen dahinter fast so gut wie die vielen Freunde und Verwandten die in Interviews toll reingeschnitten wurden und immer interessantes Insiderwissen preisgaben. Man beginnt aber mit der Doku ganz am Anfang und sieht wie Bob durch seine hellere Haut zu Beginn auch oft ausgegrenzt wurde und eben seine Anfänge mit der Musik. Er hat einen beeindruckenden Werdegang hinter sich und hat so vielen Menschen nicht nur durch seine Musik sondern auch seinen politischen Protesten weitergeholfen. Wieder ein toller Mensch der zu früh gestorben ist und der anstatt sich nach seiner Diagnose Krebs auch nur irgendwie zu beschweren lieber auf der Bühne steht und bis zum Umfallen für die Leute weitersingt und immer noch Zugaben gibt um den Leuten Freude zu bereiten, obwohl seine Tage gezählt sind.

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        • 7 .5
          RoboMaus 23.01.2017, 11:28 Geändert 24.01.2017, 09:20

          "Bob Marley starb am 11. Mai 1981. Er wurde 36 Jahre alt." Tränen nach einer Musik-Doku? Unvermeidbar.

          Kaum ein Schicksal eines Musikers macht so betroffen wie das von Bob Marley, der mit genialen Reggae-Songs, Selbstlosigkeit und seiner Friedensbotschaft das Herz sehr vieler Menschen erreicht hatte. Der auf dem Gipfel seines Schaffens und Erfolges starb. An Krebs. Was hätte dieser Mann noch leisten können?

          Die Doku 'Marley' gibt eine Ahnung davon, hauptsächlich auf musikalischem Terrain, aber auch gesellschaftlich und politisch. Seine unerhörte Bühnenpräsenz springt selbst in den kurzen, schlecht aufgelösten Einspielungen der 70er Jahre-Footage auf den Zuschauer über.

          Die Laufzeit von 2h19min ist für eine Doku dieser Art recht lang und unterstreicht die Ambition, ein umfassendes Werk von der Kindheit bis zu seinem tragischen Tod vorzulegen. Dabei kommen neben ihm viele Zeitzeugen zu Wort, die mehr oder weniger Wichtiges zu berichten haben. Die so vermittelten Details, oftmals auch privater Natur, hätte es in dieser Ausführlichkeit nicht gebraucht, was für mein Empfinden die Qualität der Doku, ihre Überzeugungskraft mindert. Hier wäre eine halbe Stunde weniger mehr gewesen.

          Die letzten zwanzig Minuten widmen sich vollständig seiner Erkrankung und dem Kampf, dem er sich stellte. Es ist außerhalb der Musik die bewegendste Phase in der Darstellung dieses herausragenden Musikers.

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            Melcon 30.12.2015, 02:04 Geändert 30.12.2015, 02:04

            Nun die Musik hat mich nie richtig mitgenommen, doch er ist die Ausnahme, wie nur eine Handvoll es waren.

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              smartbo 27.12.2015, 18:15 Geändert 08.01.2016, 22:53

              Ich war kein Fan von Bob Marley, die Musik ist auch nicht mein Ding. Aber: das ist einer der besten Musik-Dokus, die ich jemals gesehen habe. Informativ, unterhaltsam und fesselnd. Einfach klasse gemacht. Beide Daumen hoch, absolut sehenswert

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              • 9 .5

                jeder kennt sein namen-jeder kennt sein gesicht und jeder kennt mindestens ein lied von bob...
                aber bevor ich vor 2 stunden die dvd eingelegt habe wusste ich null von sein leben...
                HIER IST NE BIOPIC FÄLLIG!!!!
                nicht einmal wurde was schlechts/abfälliges über ihn gesagt
                alle die hier zu wort kommen haben miterleben dürfen was das für ein feiner mensch doch war
                !!! hier passt der spruch die besten sterben zu jung!!!

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                • 6

                  Kevin Macdonalds Doku über die Reggae-Legende Bob Marley bietet zweieinhalb Stunden lang eine beinahe erdrückende Material- und Informationsfülle. Der Mensch im Zentrum bleibt dabei leider ein wenig konturlos. [Frank Schnelle]

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                  • 8 .5

                    Was für ein Charisma... was für eine Ausstrahlung... tolle Doku über einen eindrucksvollen Mann der im Gegensatz zu vielen anderen zurecht als eine
                    Ikone & Legende manifestiert ist.

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                    • 9

                      Zur Abwechslung mal eine sehr gelungene Dokumentation, die Hintergrundwissen beinhaltet, die selbst den eingefleischten wirklichen Fans nicht unbedingt bekannt war. Gerade bei Bob Marley, wo Gerüchte und Legenden mehr Aufmerksamkeit bekommen als durchaus erwähnenswerte Tatsachen und Heldentaten. Der einzige Makel ist, das sie ruhig mehr auf das musikalische Genie eingehen hätten können. Gerade weil die meisten der Zuschauer sich halt gern an den bekannten Kiffer Klischees hängen, wäre es schön gewesen dieses Bild nicht noch zu verstärken. Louis Armstrong hat viel mehr Weed als Marley geraucht und da behält trotzdem jeder das musikalische Genie im Fokus. Warum nicht bei Robert Nesta?

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                      • 7 .5

                        Zunächst muss ich mich outen: ich hasse Reggae.

                        Mein Verhältnis zu diesem Musikstil wird am besten von folgendem Witz beschrieben:
                        Was sagt der Rastafari, nachdem man ihm die Joints weggenommen hat?
                        - Mach mal einer die beschissene Musik aus!

                        Aber ich liebe Dokumentarfilme.

                        Also habe ich mir, obschon ich (anders als etwa Niki Lauda) zwei Ohren habe, den Film von Kevin Macdonald, der mit "The Last King of Scotland" ja schon mal erfolgreich in biographischen Gewässern schwam, angesehen.

                        Vorurteilsfrei wäre gelogen. Doch, sein Film über das Leben, Wirken und Sterben Bob Marleys zeichnet einerseits ein vielschichtiges, ungemein interessantes Portrait eines großen Künstlers und bietet anderseits aufschlussreiche Einblicke in die Musikszene (sowohl Jamaikas als auch der Zeit allgemein), die politische Kraft der Musik und selbst auf die Wurzeln der Rastafari-Bewegung (die mir so, mangels Interesse, noch nicht bekannt waren, auch wenn hier ein Blick etwa zu wikipedia natürlich ähnliches geleistet hätte).

                        Fazit: ein (überraschend) guter Film, der sich nicht hinter Scorseses Bob Dylan-Dokumentation oder Bogdanovichs großartigem Tom Petty-Film verstecken muss und nebenbei dafür sorgt, dass ich abseits von den Gedanken rund um obigen Witz zukünftig vielleicht, wenn mal ein Marley-Song im Radio läuft, innerlich nicht gleich abwinke. One Love und überhaupt.

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                        • 7 .5

                          "...aber wir konnten ihm nicht böse sein."

                          Wer könnte das schon? Bob Marley, einem der begnadesten Musikers aller Zeiten, wird eine einfühlsame, wunderbare Doku geschenkt. Der Meister selbst kommt nur kurz zu Wort, sonst dürfen wir uns auf die Aussagen von Zeitzeugen verlassen. Familienmitglieder, Freunde, Wegbegleiter, Kollegen. Das scheint im ersten Moment sehr trocken, dennoch wird uns der Mensch hinter der Legende so nahe gebracht, erstaunlich, da er selbst kaum präsent ist.

                          Von seinen kümmerlichen Anfängen, als verschmähter Mischling am Arsch von Jamaika, zu seinem kometenhaften Aufstieg, bis zu seinem tragischen Ende. Marley wird (fast) nur anhand der Aussagen seiner Mitmenschen charakterisiert, aber wirkt dadurch so unsterblich wie sein künstlerisches Schaffen. Bis heute stehen seine Hymnen, die alle eine Geschichte erzählen. Gerade das beleuchtet "Marley" eindrucksvoll. Seine Songs bekommen mehr Backround, da die Wurzeln hier nahegelegt werden. Ein Trench-Town-Kid, ein Idealist, ein Perfektionist, ein Rastafari durch und durch. Er stand für etwas, hat nicht nur darüber gesungen, er hat es gelebt. Und ist daran letztenendes zu Grunde gegangen.

                          Wir erleben den Werdegang eines "Bastards", der früh die Schule schmiss, da er nur einen Weg gesehen hat, sich aus dem Ghetto befreien zu können. Sein Talent zu leben, die Musik. Aller Anfang ist schwer, besonders als ein Niemand mit schwarz/weissen Wurzeln. Doch Bob hat sich durchgebissen. Von schüchternen Neuauflagen erfolgreicher US-Hits zu seiner Musik. Zunächst als Mitglied einer Band, später als Leader und Zugpferd. Ganz nebenbei wurde aus Ska Reggae und aus dem introvertierten Musiker aus Saint Ann einer der grössten Künstler des letzten Jahrhunderts. Die knapp 2 1/2 Stunden scheinen erst erschlagend für eine Doku, doch letztendlich ist hier keine Sekunde verschenkt.

                          Diese Ausführlichkeit mündet niemals in Längen oder gar Langeweile. Behutsam wird der Mensch Marley dokumentarisch aufgebaut, fast die Hälfte der Spielzeit wird dem Abschnitt vor seinem Aufstieg gewidmet. Marley, unglaublich talentiert, aber kaum beachtet, hechelt lange dem Erfolg hinterher. Für lächerliche Gagen nehmen er und seine Kollegen Top-Ten-Hits auf, die kurzzeitige Flucht in die USA bringt auch nicht den erhofften Erfolg. Lange scheint ein Ausnahmetalent in der Belanglosigkeit zu verschwinden.

                          Doch nach langem, harten Kampf kommt endlich die Bestätigung: In London, 1975, brechen endgültig alle Dämme. Marley wird gefeiert, die Halle ist überfüllt, der Mann ist auf seinem Zenit angekommen. Lange hat er für diesen Ruhm gekämpft, nur leider kann er ihn nur noch wenige Jahre auskosten.

                          "Marley" erscheint im ersten Moment vielleicht etwas trocken, tatsächlich zieht diese Doku so schnell in ihren Bann und schafft etwas seltenes: Obwohl der Hauptdarsteller nur selten (in bewegten Bildern) zu sehen ist, lernen wir ihn kennen und (noch mehr) lieben. Das beste Beispiel für diesen merkwürdigen Effekt ist wohl die bereits erwähnte Schilderung des Konzerts in London: Wir sehen nur Standbilder, hören nur die Kommentare, dennoch bildet sich eine Gänsehaut. Weil wir es diesem Menschen gönnen, speziell nach der ausführlichen Schilderung seines Lebens. Mal ganz unabhängig davon betrachtet, was die Musikwelt ohne Bob Marley wäre.

                          Trotz seiner trockenen Herangehensweise eine wunderbar fluffige Doku über einer bemerkenswerten Menschen, der einerseits Cheech & Chong locker unter den Tisch knistern konnte, dem andererseits so wahnsinnig viel Talent und Präsenz in die Wiege gelegt wurde, das selbst 140 Minuten zu kurz erscheinen. Nicht der perfekte Vater, ein wohl guter Fussballer, ein sagenhaft kreativer Künstler. Auf den guten, alten Bob, möge im Himmel immer reichlich Drehstoff vorhanden sein, hat in dem Fall wohl kaum geschadet. Bis auf...lassen wir das.

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                          • 9

                            Schöne Doku über einen Mann, der für mich einer der größten Humanisten und Musiker war!

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                            • 8

                              Hier erfährt man die ganze Story über Robert Nesta Marley. Sein Lebenswerk und sein Weg zur Legende. Tolle Doku! Chronologischer Aufbau mit viele Details über Familie und Platz in der Gesellschaft. Jedes Kapitel natürlich mit einzelnen Musiktitel untermalt.

                              • 9 .5

                                Unglaublich starke Dokumentation über einen der größten Musiker aller Zeiten.

                                "Marley" bildet in vielen Bereichen eine Ausnahme. Musikdokumentationen sind von Haus aus schon sehr rar gesät und wirklich gute Musikdokus noch viel mehr. Hierbei handelt es sich um einen ganz wunderbar warmherzigen Film über einen unglaublich interessanten Menschen und einen der größten Musiker aller Zeiten. Für viele die mit Reggae nicht viel zu tun haben (auch der Verfasser dieser Zeilen) ist Bob Marley Reggae und Reggae ist Bob Marley. Klar es gab / gibt Peter Tosh und einige andere, aber wirklichen Weltruhm erreichte eben nur Bob Marley.

                                Der Film zeigt sehr schön warum das so ist. Von seiner Kindheit, über die ersten musikalischen Schritte, diverse Touren und politische Verwicklungen führt uns der Weg zu seiner Krebserkrankung, die er dann letztlich sogar in Deutschland behandeln ließ (war mir vorher nicht bekannt) bis letztlich zu seinem viel zu frühen Ableben.

                                Natürlich kommen diverse Weggefährten und einige seiner Kinder zu Wort, die ebenfalls sehr deutlich machen, was für ein besonderer Mensch Bob Marley gewesen sein muss. Es handelt sich hierbei nicht um das einfache Erzählen von Anekdoten, sondern wirklich die Vermittlung eines Gefühls was in diesen Momenten vorgeherrscht haben muss.

                                Lange Rede, kurzer Sinn: "Marley" ist eine der besten Musikdokus die es gibt und muss sich aus meiner Sicht nur dem noch etwas genialeren "Standing in the Shadows of Motown" geschlagen geben.

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                                • 10

                                  One Love my friends :)

                                  • 10

                                    Ich wüsste nicht, wie man diese authentische, spannende, allumfassende, informative, mitreißende Biographie über einen der größten und einflussreichsten Musiker aller Zeiten besser hätte gestalten können. 10 Punkte.

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                                    • 7

                                      [...] "Marley" lässt sich am besten als Erkundungstour durch das Leben einer unsterblichen Persönlichkeit bezeichnen, die es verstanden hat, dass es nur wertvolle Vollkommenheit gibt, wenn die Menschen zusammenhalten und gemeinsam an einem Strang ziehen. Wenn die Vorurteilte, die Gewalt und die politische Gefühlskälte endgültig aus dem Weg geräumt sind. Bob Marley war ein Mensch, der nie davongelaufen ist, selbst wenn eine Konzerthalle vom Tränengas reagiert wird, oder die Kugeln seinen Körper gestriffen haben. Solche Dinge eröffneten ihm nur ein neues Bild und verdeutlichten die eigene Sterblichkeit, die dazu beigetragen hat, dass Marley von frischer Motivation zehren konnte, um sich nur noch stärker in die menschlichen und ebenso sozialkritischen Botschaften seiner Musik zu stürzen. Vom Sklaven zum Kämpfer, und vom immer dynamischen Rasta zur ewigen Legende. Ein interessanter Mensch, ein grandioser Künstler und ein aufregendes Leben, verpackt in einer sicher nicht perfekten, aber unterhaltsamen, informativen und schönen Dokumentation, die sich noch mehr Zeit hätte nehmen sollen, denn dann wäre wahrlich Großes möglich gewesen. [...]

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                                        Wirklich guter Film, mit guten Einblicken in sein Leben.

                                        Es wurde auch auf die Bedeutung einiger Songs eingegangen, fand es aber schade, dass über Welthits und die bekanntesten Songs wie "Redemption Song" oder "Buffalo Soldier" kein Wort gesagt wurde, hätte mir da gerne Bobs Intention den Song zu schreiben, angehört.

                                        Nichtsdestotrotz ein echt guter Film, schade ,dass er nicht in vielen großen Kinos läuft.

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                                        • 9 .5

                                          Wundervoller Film, viel besser hätte man es nicht machen können.
                                          Habe so gut wie nichts zu kritisieren, auch für nicht-Fans der wohl ikonischsten Reggae-Figur empfehlenswert!

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                                          • 7 .5

                                            Dieser episch lange Dokumentarfilm über das Leben und die Karriere von Musiklegende Bob Marley begeistert Fans und Neulinge gleichermaßen.

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                                              Was "Marley" und sein wundervolles Bildmaterial vor allem beim Zuschauer hinterlässt ist die Freude, die dem Mann Freiheit schenkte und die Welt bezauberte.

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                                                So ist "Marley" vor allem ein buntes, so fleißig zusammengetragenes wie ausuferndes Porträt von Jamaika geworden, der kleinen Insel in der Karibik, von der diese Musik mit dem seltsam verzögerten Rhythmus einen weltweiten Siegeszug angetreten hat.

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                                                  Marley ist nicht mehr als eine unerfreuliche TV-Dokumentation, die mit gestreckten, auseinander gezerrten Interviews und schönen, aber nicht informativen, langen Landschaftsschnitten Längen produziert.

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                                                    Dabei gibt es vereinzelte Szenen in denen die Bildgestaltung kreativ und atmosphärisch ausbricht, doch gleich in der nächsten Einstellung kehrt die Kamera zu dem klassischen TV-Doku-Format zurück. Für einen Kinofilm ist das leider zu wenig.