Marvin - Kritik

Marvin ou la belle éducation / AT: Reinventing Marvin

FR · 2017 · Laufzeit 114 Minuten · FSK 12 · Drama · Kinostart
Du
  • 9

    [...] Große Genauigkeit der Beobachtung macht die Leistung [des] Films aus.

    • 7

      Mit Charakterdarstellern wie Isabelle Huppert gelingt ein Streifen über die Kraft des Theaters und die Kunst des Erwachsenwerdens.

      • 6

        [„Marvin“ überzeugt] als facettenreicher Beitrag zur sexuellen Identitätsfindung [...]

        • 7 .5

          Fontaines Film überzeugt dann am meisten, wenn er sich einer größtmöglichen Subjektivität hingibt.

          • 7

            Ein junger Schwuler muss sich aus seinem einfachen bis brutalen Arbeiterumfeld lösen und findet in der Theaterszene von Paris sich selbst, das klingt nicht nach etwas Besonderem. Was „Marvin“ auszeichnet ist dabei der Blick auf das Milieu sowie die Frage, wie sehr wir von diesem geprägt werden und ob wir uns davon lösen können oder auch sollen. Das ist erstaunlich differenziert und auf eine Weise versöhnlich, wie man es in dem Bereich nur selten sieht.

            • 7

              Mit Rückblenden raffiniert erzählt, präsentiert sich ein bewegendes Drama um Würde und Gerechtigkeit.

              • 8

                Inspiriert von Édouard Louis’ Roman »Abschied von Eddy« erzählt Anne Fontaine eine bewegende queere Comig-of-Age-Geschichte. Ihr sensibles Porträt der Verwandlung eines schwulen Arbeiterkindes aus der Provinz in einen aufstrebenden Pariser Schauspieler feiert zugleich die Kunst als Macht, die tatsächlich die Welt verändern kann. [Sascha Westphal]

                • 4

                  Doch auch mit etwas Starpower von Isabelle Huppert, die aber nur kurz aufkreuzt, bleibt Marvin blass und nervt mit einer stereotypen Figurenzeichnung. Ein schwaches Drama, das die französische Antwort auf Moonlight hätte sein können. [Yannick Suter]