Milo und Mars - Kritik

Mars Needs Moms!

US · 2011 · Laufzeit 88 Minuten · FSK 6 · Animationsfilm, Science Fiction-Film, Abenteuerfilm, Komödie, Actionfilm · Kinostart
Du
  • 3

    Ups, da ist wohl was gewaltig schief gelaufen. Die Story ist so naja, aber die Motion-capture Animation ist absolut nicht gelungen. Die Figuren waren - entschuldigt die Ausdrucksweise - einfach nur hässlich. Insgesamt war der Film auch ein wenig zu unübersichtlich, ich hatte stellenweise Probleme einzelne Dinge zu erkennen. Einmal ansehen und nie wieder...

    • 2 .5

      Unsympathische Charaktere, lahme Dialoge, so lala Story und viel Blingbling.

      • 3

        Dieser Film ist wohl eine der größten Filmflops der jüngeren Kinogeschichte – und er ist es zurecht! Denn mal ehrlich: Animationsfilme sind schon lange nichts besonderes mehr, sondern auf dem Kinozettel meist doch nur noch Massenware. Technisch perfekt sind sie alle (sonst kämen sie doch gar nicht erst mehr raus), besonders wenn im Hause Disney da so richtig Kohle reingepumpt wurde – aber kommt davon ein guter Film zustande wenns inhaltlich an allem krankt? Die reine Idee von Aliens die Erdenmütter klauen ist garnciht mal schlecht, aber schon alleine dadurch dass Hauptfigur Milo ein Kotzbrocken ist hat man kaum ne Möglichkeit mit ihm warm zu werden. Die obligatorische lustige Nebenrolle nervt hier wie die Hölle und die Botschaft was Mütter doch alles für ihre Kinder tun ist löblich, wird aber am Ende nur einem genervten und gelangweiltem Zuschauer präsentiert. SO bleibt völlig austauschbares Animationskino übrig, zwar mit großem Aufwand aufgezogen, aber auf ganzer Linie schwach, bescheiden und langweilig. Gehört auf den Mars geschossen.

        Fazit: Genial animierte Langeweile mit nervigen Figuren!

        • 3

          Die Botschaft hinter diesem Film mag ja gut und schön sein. Allerdings wurde sie so lustlos und schlecht umgesetzt, dass "Milo und Mars" völlig zurecht gefloppt ist.
          Die Figuren lassen einen völlig kalt, die Story zieht sich ungemein und die Animationen sind einfach nicht zeitgemäß. Wenn ein Film aus dem Jahre 2011 genauso schlecht aussieht, wie der damals zehn Jahre ältere "Final Fantasy" , dann haben die Disney-Leute am PC was falsch gemacht.
          Mich wundert es sehr, dass Robert Zemeckis, der das Motion-Capturing ja sehr stark vorangebracht hat, damit als Produzent zufrieden war.

          1
          • 4

            Ein kolossaler Misserfolg und kein besonders guter Film. Das Design ist seltsam und die Geschichte zieht einfach nicht.

            • 1 .5

              fucking annoying

              • 6

                Die bösen Marsfrauen in "Metroid"-Rüstungen klauen Erd-Mütter, um deren Erziehungskompetenz abzusaugen. Milo, etwas bockiger, kleiner Junge aus der Vorstadt, macht genau diese Entdeckung, als seine Mami eines Nachts aus dem Schlafzimmer entführt und auf den Roten Planeten verschleppt wird.

                Und nicht nur dieses Ausgangs-Szenario ist eigentlich viel zu düster und ein Tick zu bedrohlich, um von einem Disney-Stempel als familientaugliches Animations-Erlebnis abgemildert zu werden. Dies ist auch der fundamentale Fehler, der bei "Milo Und Mars" begangen wurde. Die Köpfe bei Disney wandten sich an Robert Zemeckis und seine ImageMovers Digital-Schmiede und dachten wohl, es würde was Putziges wie "Der Polar-Express" rauskommen. Natürlich lagen sie daneben.

                Zwar sieht die technologische, kalte Welt der Marsweibchen nach "WALL-E" aus, putzig ist sie aber keineswegs. Geknuddelt wird aber erst mal nur durch die Marsmännchen, die weit friedliebender sind als ihre weiblichen Gegenstücke. Zum Knuddeln und Liebhaben bleibt aber auch keine große Zeit, denn Milo hetzt durch die Korridore, wird beschossen, stürzt in die Tiefe und verlebt einen turbulenten Mars-Aufenthalt.

                Die Botschaft vom Wert der Familie, von der Kraft der Liebe, von Friede, Freude und Eierkuchen passt da zwar noch rein, aber für die kleinsten ist der Film wohl etwas zu viel. Tatsächlich wäre "Milo Und Mars" bei einem Publikum ab zwölf Jahren besser aufgehoben.

                Das vielseits beschworene filmische Disaster, die Box-Office-Bombe, die Zuschauer verschreckte, kann ich hingegen nicht entdecken. Technisch enttäuscht mich eher der merkwürdige Gesichtsausdruck, der vor allem Milos Mutter hier und da heimsucht. Da sind die Marsianer schon wesentlicher besser ausgereift.

                Und trotzdem, als Abenteuerfilm funktioniert das alles doch ziemlich gut. Tempo und Atmosphäre sind für das anvisierte Publikum ab null etwas zu hoch. Für uns "älteren" kann sich die Mütter-Rettungsmission der galaktischen Art aber durchaus als kurzweiliger Trip erweisen. Als Disneyfilm, der irgendwie schön Nicht-Disney ist. Bis zu einem gewissen Grad jedenfalls.

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                • 5

                  Für mich kein unangenehmer und eigentlich sogar etwas unterhaltsamer Kinderfilm. Die Animationen sind gelungen, es wird sehr viel Wert auf Werte gelegt und die Story finde ich toll. An den Charakteren hätte man feilen können, hier und da wird dann ein wenig zu viel Moral ausgepackt und teilweise ist der Film einfach überladen, aber die wirklich schlechten Kommis hier hat er meines Erachtens nach nicht verdient...

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                  • 5

                    Mr. Mouse wird nicht erfreut gewesen sein!

                    • 1

                      Es gibt schlechte Filme und schlechte Filme. Dieser Film ist schlecht, aber nun weiß man zumindest, was bei Disney an einem schlechten Montagnachmittag gemacht wird.

                      • 4 .5

                        150 Millionen Dollar teures Beispiel für Style over Substance ... Perfekter verdienter Flop für das Haus Disney....

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                        • 6 .5

                          Mars Needs Moms bietet mit sehr schöner, fast lupenreiner Animation und mit mitreißend spielenden Sprechern, die per Motion-Capturing ihren Figuren auf der Leinwand viel Leben schenken, rund anderthalb Stunden gute Unterhaltung ohne jegliche Längen.

                          Allerdings ist Mars Needs Moms mit seiner viel zu erwachsenen Machart und Erzählweise keinesfalls gängiger Stoff für Kinder – für Erwachsene wiederum bietet die Handlung zu wenig. Für einen lauen Aninmationsfilmabend ist man hier daher keinesfalls verkehrt, für Kinder wohl eher im "Wir wollen erwachsenere Filme sehen"-Alter etwas (Empfehlung: 12 bis 13 Jahre).

                          • 8

                            Milo und Mars (oder wie er im Original heißt „Mars Needs Moms“ basiert auf einem 2007 erschienenen gleichnamigen Bilderbuch von Guy Berkeley Breathed. Vier Jahre später wurde das Ganze unter der Regie von Simon Wells verfilmt. Der ist noch am ehesten bekannt für seine Arbeit an dem Film „Der Prinz von Ägypten“ und dem mäßig erfolgreichen Remake von „The Time Machine“. Als wäre das noch nicht genug an schlechten Omen, sei noch erwähnt, dass der Film trotz eines Budgets von sage und schreibe 150 Millionen Dollar bis jetzt gerade einmal 40 wieder einspielen konnte. Aber ist der Film nun wirklich so schlecht wie man befürchten könnte, oder doch einen Blick wert?

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                            • 9

                              Ach wenn die folgenden Vergleiche nicht Genregerecht sind, so drücken am besten aus, was einem in diesem Film erwartet. Kaum ein Film 2011 hat einen so guten und abwechslungsreichen Unterhaltungswert. Lustiger als Hangover 1+2, bessere Action als Fluch der Karibik 4 und definitiv besseres Acting als alle Mimen in Fast Five zusammen. Ja genau, ich schreibe über einen Animationsfilm. Auch hier ist es zwar leider wieder nicht gelungen, die Gesichter der Menschen mit Emotionen zu füllen, aber dies spielt bei dieser nahezu perfekten Mischung aus Familienfilm, rasanter Action, cooler Sci-Fi und lustiger Komödie mit reichlich Wortwitz, keine Rolle. Der Rest der Animation ist sehr gut, tritt aber aufgrund der Qualität der Story und kurzweiligen Inszinierung in den Hintergrund.

                              Fazit: Definitiv ein Film für die ganze Familie, mal rasant, mal ernst, mal Lustig, das ganze mit einer Prise "wertvoller Botschaft". Man, man, muss denn erst kleiner Animationsfilm kommen, damit mal wieder alles in einem Film stimmt. Ja..

                              So long...FLo

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                              • 2

                                Oh... mein... Gott... furchtbares Motion Capturing Animationsprojekt mit den wohl uninteressantesten Sprecherrollen aller Zeiten, völlig witzfrei und häßlich. Das Frauenbild des Films kommt aus dem letzten Jahrhundert (wenn nicht noch früher), die Story (welche auf dem Papier noch halbwegs lustig klingt) ist komplett daneben und die Charaktere nerven von vorne bis hinten. Immerhin so peinlich, das man sich noch ein bißchen drüber amüsieren kann, aber grottenschlecht bleibt nunmal grottenschlecht.

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                                • 5

                                  Das Beste an diesem Film ist die Animation. Die ist wirklich super gelungen!! Zur Story sag ich jetzt nichts, die kann man mögen oder nicht. An den Charme der Disney-Klassiker kommt es natürlich nicht ran.

                                  • 5 .5

                                    Jo, Film mit sexy animierten Marsianerinnen mit Knackarsch-Look... Kann man gucken.

                                    • 6 .5

                                      Disney will ja keine Märchen mehr verfilmen Dieser erste Versuch ist ganz süß geworden, kommt aber leider bei weitem nicht an die alten durch viel Charm gepräkten Klassikern. Mit Animationnstechniken müssen sie noch ein wenig üben, da dieser Film eher realistisch wirken will - in vorhergegangenen Disney-Animationen hatten sie ja auf Grund des Märchenstils ein wenig mehr Freiheit was die Gestaltung der Charaktere anging. Gerade bei den Gesichtsproportionen hapert es noch.
                                      Die Story ist ganz okay, wenn auch nicht all zu komplex. Im Groben geht es um das Verhältnis zwischen Müttern und Kindern - sprich, dass Kinder am liebsten ohne Mütter wären, wenn sie dann aber einmal fort sind, wollen sie nicht ohne sie sein.
                                      Die "schauspielerische" Leistung müssen wir hier ein wenig trennen. Die Synrchonisation wirkte streckenweise ein wenig emotionslos a lá "RTL Nachmittagsprogramm".
                                      Die Bewegungen, die mit extra Schauspielern aufgenommen wurden, wirkten manchmal extrem übertrieben.
                                      Ansonsten ganz netter Film mit einem fast schon melodramatischen Ende. Von mir gibt es 6,5 Punkte für Milo und Mars.

                                      • 2 .5

                                        vier lektionen aus "mars needs moms":

                                        1) mütter sind in erster linie zum kochen, waschen und kinder hüten da während väter weit weg von zuhause die kohle ranschaffen oder sonst was machen.

                                        2) wer gegen grundsatz 1) revoltiert, findet sich ruck-zuck in einer stalinistisch-
                                        matriarchalischen dystopie wieder.

                                        3) totalitäre systeme hängen immer nur von einem führungsdrachen ab; wenn der
                                        aus dem weg geräumt ist, sind alle sofort wieder lieb.

                                        4) eine familie ist dann intakt, wenn der sohnemann ohne widerworte den müll rausbringt.

                                        das findet ihr total doof? ich auch!

                                        p.s.: selbst die technik von "mars needs moms" kann nicht ganz überzeugen,
                                        ich sag nur: uncanny valley

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                                        • 6 .5

                                          Gute Idee...aber irgendwie bescheiden umgesetzt. Schade.

                                          • Kann ich nich bewerten, weil ich nicht weiß womit...
                                            Der Junge ist nervig, die Marsjaner noch nerviger und die Story voll behindert...
                                            Denk mal, das Kinder den gut finden aber ich bin ja kein Kind mehr...leider :-)

                                            unbenotet

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                                            • 7

                                              Ich hab nix erwartet und wurde angenehm überrascht, ein toller Kinder Sci-Fi der sogar Erwachsenen gefallen kann, die Story ist mal etwas anders aber Fantasievoll

                                              • 7

                                                Die animation, grafik und die figuren waren echt toll, aber die story ist um ehrlich zu sein unnötig da hätten die sich aber was besseres ausdenken können.

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                                                • 7 .5

                                                  Ich habe diesen Film mal nicht im Kino gesehen, ganz einfach weil er nicht kam. Interessiert hat er mich dennoch.
                                                  Die Story ist interessant und spannend.
                                                  Die Animationen sind lebenstreu und echt gut gemacht. Dies dürfte auch am Verfahren liegen.
                                                  Diese Graffitis sind der Hammer. Gefallen mir sehr gut.

                                                  • 7

                                                    Hach. Schmalz!

                                                    Wie gut wir Menschen es doch haben. Wir haben Farben, Phantasie, Liebe, Familie - Demokratie ... Die Marsianer haben das alles nicht.

                                                    Natürlich sind Farben, Phantasie, Familie, Liebe und Demokratie schön - das darf man mir auch gerne aufs Butterbrot schmieren. Hier wird's einem aber regelrecht um die Ohren geklatscht. Als DIE Patentlösung für so ziemlich ALLES.

                                                    Außerdem ... Wie sagte Otto nicht schon so richtig: "Du sollst Vat- und Mutter ehren, als ob sie Deine Eltern wären".

                                                    Es wird Vieles banalisiert und auf ein Idealbild zurechtgeklopft - Es wird Vieles so beschleunigt, dass Probleme nicht mehr gelöst, sondern durch teilweise allzu rasante Action aus der Welt gerannt und gehüpft werden - Es ist einfach Vieles zu einfach. Selbst der krampfhafte Druck auf die Kitsch-Tränendrüse verfehlt sein Ziel. Normalerweise hab ich bei beinahe jedem Scheiß einen Kloß im Hals. Diesmal nicht.

                                                    Ein paar Mal musste ich sogar lachen - die Geschichte mit Ki, Griddle und dem Rot. Hat mich an einen meiner ehemaligen Chefes erinnert, der - als ich mich an einem Keks verschluckt hatte - sagte: "Hey! Tolles Gesicht! Kannst Du auch eine andere Farbe?"

                                                    Eine ähnliche Farbe hatte eines Montags übrigens auch sein Gesicht bei "Na? Gut gefeiert?" - "Määh. Meista! Datt is keine Brille. Das sind Augenränder!"

                                                    Genug der Anekdoten.

                                                    Tja. Bis hierher liest sich das alles ziemlich negativ. Aber ich gebe zu: Man kriegt mich regelmäßig mit toller Optik, ausgefeilter Kulisse und ordentlich Eyecandy. Da bin ich eben anfällig.

                                                    Ohne dem - Vielleicht 5 Punkte. "Milo und Mars" - Bingo - Durchgängig gut unterhalten, keine Sekunde langweilig, selten peinlich berührt, durchweg schönes Guck-Erlebnis - 7 Punkte - "Sehenswert" - Das passt.

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