Mit ganzer Kraft - Hürden gibt es nur im Kopf. - Kritik

De toutes nos forces

FR/BE · 2013 · Laufzeit 89 Minuten · FSK 0 · Sportfilm, Drama · Kinostart
Du
  • 7 .5

    Das abgegriffene Prinzip des „gemeinsam sind wir stark“ erhält eine neue Sicht durch die Liebe des Vaters zu seinem behinderten Kind, aber auch des Kindes zu seinem entfremdeten Vater. Denn „Mit ganzer Kraft“ handelt nicht nur von sportlichen Leistungen, von den Hürden, die es zu überwinden gilt – zutreffend heißt der Filmuntertitel auf Deutsch „Hürden gibt es nur im Kopf“. Nils Taverniers Film handelt auch von den Hürden, die Vater und Sohn gemeinsam nehmen müssen, um ein gestörtes Vater-Sohn-Verhältnis zu heilen.

    • 5 .5

      Die Filmmusik emotionalisiert das Geschehen dabei stets ein wenig zu stark; insbesondere in leisen Momenten wirkt sie übermäßig illustrativ. [...] Tavernier erzählt eine anrührende, sehr stringente, aber manchmal auch etwas plakative Geschichte.

      • 8

        mit ganzer Kraft ist ein Film, der denen, die als Letzte durchs Ziel gehen, förmlich ein Podest baut mit rührenden Bildern. Tavernier hält die Balance, setzt Musik sparsam und wirkungsvoll ein und verlässt sich auf die Binnenspannung seiner Geschichte. Auf zusätzliche Konflikte oder Hindernisse verzichtet er.

        • 7 .5

          Mit ganzer Kraft ist stimmig für Erwachsene besetzt und besitzt mit der Entdeckung Fabien Hérauds, einem behinderten jungen Mann, eine mental verbundene Julien-Seele. Dessen Spiel ist glaubhaft, unverkrampft, überzeugend, gelöst und setzt starke Sympathiepunkte.